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DE1185565B - Versatzgut-Foerderrohrleitung fuer Blasversatzbetriebe - Google Patents

Versatzgut-Foerderrohrleitung fuer Blasversatzbetriebe

Info

Publication number
DE1185565B
DE1185565B DEG38366A DEG0038366A DE1185565B DE 1185565 B DE1185565 B DE 1185565B DE G38366 A DEG38366 A DE G38366A DE G0038366 A DEG0038366 A DE G0038366A DE 1185565 B DE1185565 B DE 1185565B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
transfer tubes
versatzgutleitung
length
switches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG38366A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Maier
Hermann Neske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEWERK REUSS
Original Assignee
GEWERK REUSS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEWERK REUSS filed Critical GEWERK REUSS
Priority to DEG38366A priority Critical patent/DE1185565B/de
Publication of DE1185565B publication Critical patent/DE1185565B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Versatzgut-Förderrohrleitung für Blasversatzbetriebe In Blasversatzbetrieben werden zum Einbringen des Versatzgutes in den ausgekohlten Strebraum Förderrohrleitungen benutzt, die sich über die ganze Länge des Versatzfeldes erstrecken und an einem Ende mit der Blasversatzmaschine bzw. der zu dieser führenden Streckenrohrleitung verbunden sind. Die übliche Arbeitsweise besteht darin, die Strebrohrleitung nach Maßgabe des Versatzfortschrittes absatzweise aufzutrennen bzw. zu verkürzen. Man beginnt mit dem Versatz nahe der unteren Ladestrecke. Ist ein Teil des unteren Endes des Versatzfeldes ausgefüllt, wird die Strebrohrleitung um einen oder mehrere Rohrschüsse gekürzt, die dann in das Nachbarfeld transportiert werden. Dort entsteht nach und nach, und zwar von der Ladestrecke aus eine weitere S.trebrohrleitung. Nach dem Ausfüllen des Versatzfeldes wird diese neue Leitung an die Blasmaschine angeschlossen, und es beginnt dann die Versatzarbeit in dem an das vollgefüllte Versatzfeld angrenzenden Feld.
  • Die geschilderte Arbeitsweise beim Blasversatz ist mit einem hohen Aufwand zum Teil schwerer manueller Arbeit verbunden. Zur Erleichterung der Arbeit sind zwar eine ganze Reihe von Hilfsmitteln vorgeschlagen worden, z. B. Einrichtungen zum mechanischen Umlegen der Rohrschüsse, zum Aufhängen der Rohrleitung am Ausbau, insbesondere an einem schreitenden Ausbau u. dgl.
  • So ist z. B. eine Einrichtung bekanntgeworden, bei welcher die einzelnen Rohrabschnitte an den Kappen eines Ausbaurahmens mittels Kette und einer Laufkatze aufgehängt sind, wobei die Katze auf der als Laufbahn ausgebildeten unteren Kante der Kappe gleitet. Zum Vorrücken der Rohrabschnitte in das nächste Versatzfeld müssen die einzelnen Abschnitte abgekuppelt und dann wieder angekuppelt werden.
  • Weiterhin ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei welcher mehrere Rohrabschnitte durch Kugel-P C lenke miteinander verbunden sind, wobei das vor -dere Ende jeweils in das zu verblasende Feld geschwenkt wird. Nachdem dieses verblasen ist, werden die Rohrabschnitte abgekuppelt und in das neue Versatzfeld gerückt.
  • Diese bekannten Anordnungen verbessern zwar die Arbeitsbedingungen in einem Blasversatzbetrieb in einem gewissen Ausmaße. Sie vermögen aber den Hauptnachteil der bisherigen Betriebsweise, der darin liegt, daß der Versatz der ausgekohlten Strebräume nicht dem durch die Mechanisierung erheblich größer gewordenen Abbaufortschritt zu folgen vermag, nicht zu beseitigen, was unter anderem auf das ständige Abtrennen der einzelnen Rohrabschnitte und Wiederankuppeln zurückzuführen ist.
  • Man muß daher in Abbaubetrieben; die aus bergtechnischen oder bergwirtschaftlichen Gründen mit Blasversatz arbeiten sollten, zur Erzielung eines ausreichend hohen Abbaufortschrittes und einer höheren Betriebspunktförderung auf das an sich technisch und wirtschaftlich vorteilhafte Einbringen des Versatzes durch Blasen verzichten und zum Bruchbau übergehen.
  • Zur Beseitigung der geschilderten Mängel der bisherigen Ausrüstung der Blasversatzbetriebe sieht die Erfindung eine von einem über die ganze Länge des Strebs reichenden, ständig zusammenhängenden Rohrstrang gebildete Förderrohrstrebleitung vor. Erfindungsgemäß besteht diese Förderrohrleitung aus einer Reihe von über die Streblänge verteilten, getrennt umstellbaren, an sich bekannten Rohrweichen und aus diese verbindenden, in ihrer Länge und Winkellage zu den Weichen veränderlichen Rohrteilen, wobei jede Rohrweiche eine in das Versatzfeld gerichtete, gegebenenfalls mit einem schwenkbaren Mundstück od. dgl. versehene Ausblaseöffnung besitzt. Die erfindungsgemäße Rohrleitung ist so ausgebildet, daß ihre Teile relativ zueinander ohne vorherige Betätigung von Kupplungs- oder Dichtungsorganen bewegt werden können, z. B. durch Anordnung von Weichgummi- oder Kunststoffdichtungen bzw. -Stopfbuchsen od. dgl. zwischen den gegeneinander beweglichen Leitungsteilen.
  • Die in dieser Weise aufgebaute Strebrohrleitung wird erfindungsgemäß derart dem Ausbau, vorzugsweise einem schreitenden Ausbau zugeordnet, daß die einzelnen Blasweichen dem Vorrücken des Ausbaus folgen. Vorteilhaft werden die Blasweichen mit je einem Ausbaurahmen gekuppelt. Beim Vorrücken des betreffenden Baues wird die angekuppelte Blasweiche unter entsprechender Verschwenkung der an die Weiche anschließenden Rohrabschnitte mitgenommen, wobei ein Längenausgleich in dem teleskopartig ausgeführten Rohrabschnitt möglich ist. Die Rohrleitung wandert hierbei unabhängig von der Arbeit des Versatzbetriebes mit dem Ausbau. Die Arbeit im Versatzbetrieb bleibt auf die Umstellung der Blasweichen bzw. das Richten der an diesen vorgesehenen verstellbaren Mundstücke beschränkt. Es sind auch keine Kupplungen zu lösen oder wieder zu schließen, wie in den bisherigen Blasbetrieben.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Strebrohrblasleitung hat betrieblich erhebliche Vorteile. Der Blasbetrieb kann praktisch während der ganzen Schicht laufen und braucht bei Arbeiten am Strebausbau nicht mehr unterbrochen zu werden. Demgegenüber mußte bisher bei fast allen Blasversatzbetrieben, z. B. des Ruhrbergbaues, während des Raubens bzw. Rückens des Ausbaus und des Umbauens der Blasleitung das Versatzeinbringen unterbrochen werden. Dadurch entstehen nicht nur ein höherer Luftverbrauch und eine größere Staubbildung, sondern auch ein erheblicher Leistungsabfall. In den bisherigen Betrieben wurde selten mehr als 30 bis 401)/o der Schichtzeit für das Einblasen des Versatzgutes ausgenutzt.
  • Die Erfindung erreicht demgegenüber bei kleinerem Personalaufwand eine erhebliche Leistungssteigerung des Blasversatzbetriebes.
  • Die Rohrweichen werden bei der erfindungsgemäßen Anordnung mit je einem Bau des Strebausbaues gelenkig gekuppelt und zu diesem Zweck vorteilhaft auf einem schlittenartig ausgebildeten Traggestell angeordnet, während die die benachbarten Rohrweichen verbindenden Rohrteile frei tragend angeordnet sind. Ferner werden nach der Erfindung die verbindenden Rohrteile teleskopartig ausgeführt, so daß ihre Länge veränderlich ist.
  • In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 teils in Draufsicht und teils im Schnitt einen Teil einer erfindungsgemäßen Strebleitung, F i g. 2 eine Seitenansicht einer bei der Rohrleitung nach F i g. 1 benutzten Blasweiche und F i g. 3 schematisch die Anordnung einer erfindungsgemäßenBlasversatzleitung in einem mit schreitendem Ausbau ausgerüsteten Streb.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Strebrohrleitung besteht allgemein aus an sich bekannten Blasweichen 1, die miteinander durch die Rohrabschnitte 2 verbunden sind.
  • Die Blasweichen haben ein geschlossenes, flaches Gehäuse 3, in dem ein aus verschleißfestem Material bestehender oder an den inneren Arbeitsflächen mit einer verschleißfesten Schicht versehener Stellkörper 4 angeordnet ist. Der Zwischenraum bzw. die Fuge zwischen Gehäuse 1 und dem Stehkörper 4 ist durch Weichdichtungen 5 verschlossen, so daß in der Höhlung 6 des Stehkörpers der erforderliche Förderluftdruck aufrechterhalten werden kann, ohne daß Staub aus der Blasweiche ausgeblasen wird.
  • Der Stellkörper 4 ist ferner mit einem Betätigungshebel 7 durch eine die Decke des Gehäuses 3 durchsetzende Stellwelle 8 verbunden.
  • Jede Blasweiche 3 ist mittels Stützen 9 auf Kufen 10 abgestützt, die mittels Gelenklaschen 11 oder in sonst geeigneter Weise an dem Fußteil 12 eines Ausbaurahmens des Strebausbaues angelenkt sind. Es ist aber auch möglich, die Blasweichen bzw. deren Gestelle mit besonderen Rückeinrichtungen, z. B. hydraulischen oder pneumatischen Vorrichtungen zu binden.
  • An dem Gehäuse 3 der Blasweichen sind drei Rohrstutzen 13, 14, 15 vorgesehen. Der Stutzen 13 dient als Eintrittsstutzen und ist zu diesem Zweck mit einem etwa kugeligen Ansatz 16 versehen, in welchen das mit entsprechenden kugelförmigen Führungsflächen versehene kurze Rohrstück 17 allseitig schwenkbar eingreift. Eine Dichtung 18 ist für den staubdichten Abschluß der Bewegungsfuge vorgesehen. In das kurze Rohrstück 17 greift das Ende des Rohres 19 teleskopartig ein, wobei ebenfalls eine Weichdichtung 20 zum Abschluß vorgesehen ist. Das andere Ende des Rohrteiles 19 hat einen kugelartigen Ansatz 21, in dem der Stutzen 14 der Blasweiche drehbar und schwenkbar eingreift. Zur Abdichtung ist hier die Weichdichtung 22 vorgesehen.
  • Die Ausführungen der Rohrteile 17 und 19 und ihre Verbindung mit dem Stutzen der Blasweiche ergibt die Möglichkeit einer relativen Beweglichkeit der benachbarten Blasweichen gegeneinander, wobei der verbindende Rohrabschnitt 17, 19 gegenüber den Blasweichen verschwenkt werden kann. Die mit einer Verschwenkung verbundene Längenänderung kann in dem teleskopartigen Verbindungsrohr 17, 19 aufgenommen werden.
  • An dem Rohrstutzen 15 der Blasweiche ist je ein rohrartiges Mundstück 23 schwenkbar befestigt, wobei die gleichen Mittel wie bei der Verbindung der Rohre 17, 19 mit den Blasweichen vorgesehen sind. Das Düsenrohr 23 kann relativ zur feststehenden Blasweiche geschwenkt werden, um den Strahl des Versatzgutes in der erforderlichen Weise in das Versatzfeld zu richten.
  • Die allgemeine Anordnung und Funktion der erfindungsgemäßen Strebrohrleitung geht aus F i g. 3 hervor. Vor dem Kohlenstoß 30 liegt der übliche Strebförderer, der bei 31 in vorgerückter Lage dargestellt ist und bei 31' in noch nicht gerückter Lage. Die jeweilige Rückzone des Strebförderers ist mit 31" bezeichnet.
  • Der Streb ist beispielsweise mit schreitendem Ausbau ausgerüstet. Bei 32 sind der Ausbau und die mit ihm gekuppelten Blasweichen 1 bzw. die entsprechenden Abschnitte der Förderrohrleitung in vorgerückter Lage dargestellt, in die sie durch .das Vorrücken des Strebförderers 31 gebracht werden. Die Rückzone des Ausbaus ist bei 32" angedeutet, während die Lage des Ausbaus vor dem Rücken bei 32' angedeutet ist.
  • Den Blasrohrweichen bzw. den Verbindungsrohren kann vorteilhaft auch eine bewegliche Versatzwand zugeordnet werden, die z. B. an den Bauen aufgehängt ist und Öffnungen für die rohrartigen Mundstücke 23 hat.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Versatzgut-Förderrohrleitung für Blasversatzbetriebe, vorzugsweise für mit schreitendem Ausbau ausgerichtete Strebräume, deren Rohrabschnitte in Abhängigkeit vom Abbaufortschritt in das nächste Versatzfeld gerückt werden, da -durch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung aus einer Reihe von über die Streblänge verteilten, getrennt umstellbaren Rohrweichen (1) und -diese verbindenden, in ihrer Länge und Winkellage relativ zu den Weichen veränderlichen Rohrteilen (2) besteht, wobei jede Rohrweiche eine in das Versatzfeld gerichtete, gegebenenfalls sehaufel- oder rohrartig vorragende Ausblaseöffnung (23) besitzt.
  2. 2. Versatzgutleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Rohrweichen (1) an je einen Bau (12) des Strebausbaus angekuppelt sind.
  3. 3. Versatzgutleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrweichen auf vorzugsweise schlittenartig ausgebildeten Traggestellen (9,10) angeordnet sind, wobei die Rohrteile (17, 19) den Zwischenraum zwischen benachbarten Rohrweichen frei tragend überbrücken.
  4. 4. Versatzgutleitung nach Ansprach 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahrteile (17, 19) teleskopartig mit veränderlicher Länge ausgeführt und an dem Gehäuse (3) der Rohrweichen durch allseitige Schwenkungen zulassende Kugelgelenkverbindungen befestigt sind, wobei zwischen deren gegeneinander beweglichen Teilen Weichdichtungen angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1016 211, 1119204.
DEG38366A 1963-07-31 1963-07-31 Versatzgut-Foerderrohrleitung fuer Blasversatzbetriebe Pending DE1185565B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280788B (de) * 1967-08-10 1968-10-24 Brieden & Co Maschf K Zwischenstueck mit Austrag fuer Blasversatzleitung
DE1283179B (de) * 1966-12-22 1968-11-21 Brieden & Co Maschf K Vorrichtung zum Einbringen des Blasversatzes in Abbaustreben
FR2562948A1 (fr) * 1984-04-11 1985-10-18 Bergwerksverband Gmbh Procede de remblayage des espaces vides d'une zone de foudroyage d'exploitations minieres souterraines et canalisation tubulaire pour la mise en oeuvre de ce procede
DE102013012868A1 (de) * 2013-07-29 2015-01-29 Walter Kramer Kupplungspunkt sowie Kupplungsstation für eine pneumatische Förderanlage zur Förderung von Schüttgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016211B (de) * 1955-04-01 1957-09-26 Hemscheidt Maschf Hermann Verfahren zum Einbringen von Versatz in mit Ausbaurahmen ausgeruestete Strebraeume
DE1119204B (de) * 1958-12-12 1961-12-14 Hemscheidt Maschf Hermann Einrichtung zum schwebenden Einbringen von Blasversatz in mit schreitendem Ausbau ausgeruesteten Strebraeumen

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