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DE1185069B - Federschuh zur Aufnahme des freien Endes einer Blattfeder, insbesondere fuer Fahrzeug-Anhaenger - Google Patents

Federschuh zur Aufnahme des freien Endes einer Blattfeder, insbesondere fuer Fahrzeug-Anhaenger

Info

Publication number
DE1185069B
DE1185069B DEG35891A DEG0035891A DE1185069B DE 1185069 B DE1185069 B DE 1185069B DE G35891 A DEG35891 A DE G35891A DE G0035891 A DEG0035891 A DE G0035891A DE 1185069 B DE1185069 B DE 1185069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
support surface
piece
spring shoe
shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG35891A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Goetz
Dipl-Ing Wilhelm Hermeier
Dr-Ing Herbert Merz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM HERMEIER DIPL ING
Original Assignee
WILHELM HERMEIER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM HERMEIER DIPL ING filed Critical WILHELM HERMEIER DIPL ING
Priority to DEG35891A priority Critical patent/DE1185069B/de
Publication of DE1185069B publication Critical patent/DE1185069B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
    • B60G11/10Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only characterised by means specially adapted for attaching the spring to axle or sprung part of the vehicle
    • B60G11/107Sliding or rolling mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Federschuh zur Aufnahme des freien Endes einer Blattfeder, insbesondere für Fahrzeug-Anhänger Die Erfindung bezieht sich auf einen Federschuh zur Aufnahme des freien Endes einer Blattfeder, insbesondere für Fahrzeug-Anhänger.
  • Federschuhe für vorstehenden genannten Zweck bestehen oft aus einem U-förmig gestalteten Blechteil, das mit seinem Rücken am Fahrzeugrahmen angeschweißt ist. Als Abstützfläche für das freie Federende wird zwischen die Flansche des U-förmigen Blechteils ein Stück Stahlband eingeschweißt. Diese bekannte Bauart hat den Nachteil, daß ein genauer Sitz der Abstützfläche vor allem in der Serienanfertigung nicht gewährleistet werden kann, weil das Einschweißen verhältnismäßig unbequem ist, zumal von der offenen Seite her nicht geschweißt werden kann, um die gleitbare oder wälzbare Abstützfläche der Feder nicht zu beeinträchtigen. Ferner ist es nachteilig, daß die Stützweite des Federschuhes am Fahrzeugrahmen nicht oder nicht wesentlich größer ist als die Länge der Abstützfläche, wenn nicht wesentlich mehr Material und Gewicht aufgewandt werden soll, als an sich erforderlich ist. Im übrigen ist der vorher genannte Nachteil des nicht genauen Sitzes der Abstützfläche bei den Wälzfederschuhen besonders groß, bei denen sich das freie Federende derart abwälzt, daß sich der Stützpunkt des Federendes bei zunehmender Belastung in Richtung zur Federmitte hin verlagert, was eine progressive Federkennlinie ergibt. Hierbei kommt es auf eine genaue Winkellage der als Wälzkurve ausgebildeten Abstützfläche besonders genau an, weil bereits geringe Winkelabweichungen einen großen Einfluß auf den Verlauf der progressiven Federkennlinie ausüben.
  • Es sind ferner Federschuhe für das freie Federende mit gerader Stützfläche bekannt, bei denen zwischen zwei in vertikaler Richtung verlaufenden Laschen, die auch zum Anschweißen am Fahrzeugrahmen dienen, Querstege eingesetzt sind, von denen der untere der Federabstützung dient. Derartige Federschuhe beschränken sich nur auf sehr kurze Längen der Abstützfläche und sind daher als Wälzfederschuhe praktisch unbrauchbar. Ferner besteht bei dieser bekannten Anordnung die Gefahr; daß wegen der geringen Länge des Federschuhes bei dessen Anschweißen am Fahrzeugrahmen Fehlerwinkel in der Abstützfläche entstehen, wenn nicht größte Sorgfalt angewandt wird. Bei Gleitfederschuhen ist ein solcher Fehlerwinkel nur unerwünscht, bei Wälzfederschuhen dagegen funktionsgefährdend.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Anordnungen dadurch vermieden, daß der Tragkörper des Federschuhes aus einem gebogenen Bandstück besteht, dessen mittlerer Abschnitt die Abstützfläche für das freie Federende bildet und dessen Endabschnitte als Befestigungsenden zum Anschiuß an den Fahrzeugrahmen ausgebildet sind, wobei an das Bandstück zur Seitenführung der Blattfeder und zur Versteifung des Tragkörpers Seitenteile angeschweißt sind.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der die Abstützfläche bildende mittlere Abschnitt des Bandstücks als an sich bekannte Wälzkurve für das freie Federende derart ausgebildet ist, daß sich der Stützpunkt des Federendes bei zunehmender Belastung in Richtung zur Federmitte hin verlagert.
  • Bei der Ausbildung eines Federschuhes nach der Erfindung wird erreicht, daß Abstützfläche und Befestigungsenden Bestandteile ein und desselben tragenden Teiles sind, die sogar bei der nach der Erfindung vorgeschlagenen Gestaltung in einem Arbeitsgang hergestellt werden können oder von einem entsprechend geformten Profil abgeschnitten werden können. Hierdurch ist vor allem bei einer Serienfertigung eine völlig exakte relative Lage der Abstützfläche für das freie Ende der Blattfeder gewährleistet, und zwar zum Fahrzeugrahmen, was entscheidend ist. Die Seitenteile dienen nicht nur der Seitenführung der Blattfeder, sondern sie bewirken gleichzeitig eine Versteifung des Tragkörpers gegen die unter Belastung möglichen elastischen Verformungen. Die bandartige Gestaltung des Tragkörpers bewirkt ferner eine wesentliche Einsparung an Gewicht und ermöglicht außerdem eine Vergrößerung der Stützweite des Federschuhes, indem die Befestigungsenden, zumindest aber eins davon, nach außen abgewinkelt sind.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß ein an sich bekanntes U-förmig gebogenes Blechteil, dessen Flansche die Seitenteile des Federschuhes bilden, den die Abstützfläche bildenden mittleren Abschnitt des Bandstücks beiderseits umfaßt und übergreift. Hierdurch wird eine besonders formstabile Gestalt und eine besonders einfache Fertigungsmöglichkeit für den Federschuh erreicht.
  • Die Erfindung wird dadurch weiterentwickelt, daß zwischen dem Rücken des U-förmigen Blechteils der vorbeschriebenen Ausführungsform und dem die Abstützfläche bildenden mittleren Abschnitt des Bandstücks ein Hohlraum zur Aufnahme eines Schmiermittels gebildet wird. Hierbei ist vorgesehen, daß das Schmiermittel durch hierfür vorgesehene Öffnungen oder Spalte auf die Abstützfläche bzw. auf die Blattfeder gelangt, sobald die Gleitfläche durch trockene Reibung erhitzt wird. Durch diese Reibungswärme schmilzt das Schmiermittel, vorzugsweise Fett, und tritt auf die Gleit- bzw. Wälzfläche aus. Hierdurch wird mit einfachsten Mitteln eine selbsttätige Schivierung erzielt. Da der Schmiermittelvorrat groß gewählt werden kann, der nur in sehr weiten Zeitabständen einer Nachfüllung bedarf, ist damit ein praktisch wartungsfreier Federschuh geschaffen worden.
  • Hierzu sieht die Erfindung schließlich noch vor, daß unverschweißte Spalte zwischen dem U-förmigen Blechteil und dem die Abstützfläche bildenden mittleren Abschnitt des Bandstücks als Durchtrittsöffnungen für das Schmiermittel vorgesehen sind. Hierdurch wird das zusätzliche Anbringen von Schmiermittelbohrungen in der Abstützfläche eingespart und ein kleinstmöglicher Fertigungsaufwand erzielt.
  • Die Erfindung ist in den F i g. 1 bis 5 schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g.1 eine Seitenansicht eines Federschuhs, der unmittelbar an einem Längsträger oder am Drehgestellrahmen angeschweißt ist mit gerader Abstützfläche, F i g. 2 den Schnitt A B zu F i g.1, F i g. 3 eine Seitenansicht eines Federschuhs, der z. B. am Hinterwagen über eine Stütze mit einem Längsträger verbunden ist, mit einer kurvenförmigen Abstützfläche und mit einer Schmiermittelkammer, F i g. 4 den Schnitt C-D zu F i g. 3, F i g. 5 eine Seitenansicht entsprechend F i g.1, jedoch in einer anderen Ausführungsform und mit Wälzkurve.
  • In F i g. 1 ist am Fahrzeugrahmen 1 ein Bandstück 2 angeschweißt, das den Tragkörper des Federschuhs bildet. Die Schweißstellen liegen an den Befestigungsenden 3 und 4. Die Befestigungsenden 3 und 4 gehen in Abschnitte 5, 6 über, die in die Abstützfläche 7 einlaufen. Das Bandstück 2 kann vorzugsweise in einem einzigen Arbeitsgang formgepreßt werden, oder es wird von einem Profil entsprechender Formgebung abgeschnitten. An den Abschnitten 5 und 6 sind zwei Platten 8 als Seitenteile angeschweißt, die zusätzlich auch noch an der Oberseite 7 a der Abstützfläche 7 angeschweißt sein können.
  • In den F i g. 3 und 4 ist der Federschuh an einer zum Fahrzeugrahmen gehörenden Stütze 9 z. B. angeschweißt. Das eine Befestigungsende 4 ist im Gegensatz zu F i g.1 und 5 nicht in die Waagerechte abgebogen, sondern verläuft lotrecht nach oben, was zu günstigen Abmessungen des Federschuhs und der Stütze führt. Dabei kann die Winkellage in jedem Fall jeweils der Form derjenigen Teile des Fahrzeugrahmens entsprechend gestaltet werden, an dem der Federschuh angebracht werden soll. Die Abstützfläche 7 ist in diesem Beispiel als Wälzkurve ausgebildet, um in bekannter Weise eine progressive Federkennlinie zu erzielen. Als Seitenteile dient ein U-förmiges Blechteil mit dem Rücken 10 und den Flanschen 11, das nur mit den Abschnitten 5 und 6 des Bandstückes 2 verschweißt ist. Der hierdurch entstandene Hohlraum kann, wie im Beispiel gezeigt als Schmiermittelkammer 12 ausgebildet sein, der z. B. durch ein Schmiernippel 13 gefüllt werden kann. Zum Schmiermitteldurchtritt können in der Abstützfläche 7 nicht dargestellte Bohrungen angebracht werden. Eine besonders einfache Art des Schmiermitteldurchtritts wird aber erzielt, wenn hierfür nicht verschweißte Spalte 14 vorgesehen werden.
  • In der F i g. 5 ist eine andere Form der Seitenteile gezeigt. Dabei weist das Führungsstück 15 nur eine geringere Breite auf, als durch die Lage der Abschnitte 5 und 6 gegeben ist, was zu einer besonders leichten Bauart des Federschuhs führt. Das Führungsstück 15 kann ähnlich wie die Platten 8 aus zwei Teilen bestehen oder auch U-förmig gebogen sein, wobei der Rücken 10 a mit dem Fahrzeugrahmen und Flansche 11a mit der Oberkante 7 a der Abstützfläche verschweißt sind.
  • In allen Figuren ist eine Bohrung 16 zum Anbringen des nicht gezeichneten Bolzens vorgesehen, der ein Herausfallen der entlasteten Feder verhindert, was bekannt ist. Außer durch Schweißen können die nach der Erfindung gestalteten Federschuhe auch durch Nieten, Schrauben, Kleben od. dgl. verbunden werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Federschuh zur Aufnahme des freien Endes einer Blattfeder, insbesondere für Fahrzeug-Anhänger, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper des Federschuhes aus einem gebogenen Bandstück (2) besteht, dessen mittlerer Abschnitt (7) die Abstützfläche für das freie Federende bildet und dessen Endabschnitte als Befestigungsenden (3, 4) zum Anschluß an den Fahrzeugrahmen (1) ausgebildet sind, wobei an das Bandstück (2) zur Führung der Blattfeder und zur Versteifung des Tragkörpers Seitenteile (8; 11, 11a) angeschweißt sind.
  2. 2. Federschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abstützfläche (7) bildende mittlere Abschnitt des Bandstücks (2) als an sich bekannte Wälzkurve für das freie Federende derart ausgebildet ist, daß sich der Stützpunkt des Federendes bei zunehmender Belastung in Richtung zur Federmitte hin verlagert.
  3. 3. Federschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes U-förmiges Blechteil, dessen Flansche (11, 11a) die Seitenteile des Federschuhs bilden, den die Abstützfläche (7) bildenden mittleren Abschnitt des Bandstücks (2) beiderseits umfaßt und übergreift.
  4. 4. Federschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rücken des U-förmigen Blechteils und dem die Abstützfläche bildenden mittleren Abschnitt des Bandstücks (2) ein Hohlraum (12) zur Aufnahme eines Schmiermittels gebildet wird.
  5. 5. Federschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unverschweißte Spalte zwischen dem U-förmigen Blechteil und dem die Abstützfiäche (7) bildenden mittleren Abschnitt des Bandstücks (2) als Durchtrittsöffnungen (14) für das Schmiermittel vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 943 932; Zeitschrift: »Deutsche Fahrzeug-Technik«, 15. 9. 1938, S. 171, Abb. 4.
DEG35891A 1962-09-08 1962-09-08 Federschuh zur Aufnahme des freien Endes einer Blattfeder, insbesondere fuer Fahrzeug-Anhaenger Pending DE1185069B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007004949A1 (en) * 2005-06-30 2007-01-11 Volvo Lastvagnar Ab Rubber spring for a vehicle wheel axle suspension

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943932C (de) * 1952-10-02 1956-06-01 Opel Adam Ag Lagerung halbelliptischer Federn an Kraftfahrzeugen

Patent Citations (1)

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