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DE1184571B - Ventil, insbesondere Kraftstoffmehrwegehahn fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Ventil, insbesondere Kraftstoffmehrwegehahn fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1184571B
DE1184571B DEV20123A DEV0020123A DE1184571B DE 1184571 B DE1184571 B DE 1184571B DE V20123 A DEV20123 A DE V20123A DE V0020123 A DEV0020123 A DE V0020123A DE 1184571 B DE1184571 B DE 1184571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
valve
valve seat
housing
seat surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV20123A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Beuse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DEV20123A priority Critical patent/DE1184571B/de
Publication of DE1184571B publication Critical patent/DE1184571B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/022Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising a deformable member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Ventil, insbesondere Kraftstoffmehrwegehahn für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil, insbesondere Mehrwegeventil für die Kraftstoffzufuhr bei Kraftfahrzeugen, mit einer im Ventilgehäuse eingespannten, den vom Fördermedium durchflossenen Gehäuseraum von dem die Betätigungseinrichtung enthaltenden Gehäuseraum trennenden Membran als Ventilverschlußstück mit wenigstens zwei der Membran zugewandten, in einer gemeinsamen ebenen Ventilsitzfläche mündenden Anschlußleitungen sowie mit auf der anderen Membranseite je einer Mündung gegenüberliegend angeordneten Stößeln zum Anpressen der Membran gegen jeweils eine Mündung.
  • Ein bekanntes für Preßluft vorgesehenes Ventil dieser Art ist als Benzinhahn für Kraftfahrzeuge nicht brauchbar, da der lediglich unter dem Druck des eigenen Gewichtes ausfließende Kraftstoff nicht die erforderlichen Rückstellkräfte aufbringt, um das insbesondere nach längeren Standzeiten mechanisch stark beanspruchte und deformierte Material der Membran wieder in die Ausgangslage zurückzubringen und einen ausreichenden Durchflußquerschnitt freizugeben.
  • Ein anderes ähnlich aufgebautes Mehrwegeventil besitzt für die Stößel auf der Membran aufgesetzte Hütchen, durch deren Formgebung und auch durch die Art ihres Werkstoffes die nötigen Rückstellkräfte bzw. der Ausgleich für die mangelnde oder durch Temperatur-, Kraftstoff- oder mechanische Einwirkung herabgesetzte Elastizität der Membran erreicht werden sollen. Auch durch diese Maßnahmen läßt sich eine ausreichende Funktionssicherheit über längere Zeiträume nicht erzielen.
  • Die eigentliche Ursache dieses unerwünschten Verhaltens der Membran bei den bekannten Konstruktionen liegt darin, daß die Membran mehrere Aufgaben auf einmal erfüllen muß. Sie wird als Dichtung zum Schließen der Benzinkanäle verwendet und muß zur Erreichung der Rückstellkräfte straff gespannt sein. Gleichzeitig dient sie zur Abdichtung des Ventils nach außen und ist dazu an ihrem Rand ringsum fest eingepreßt. Durch ihre Hubbewegung bei öffnen und Schließen der Kanäle wird sie infolgedessen stark beansprucht, so daß auf die Dauer bleibende elastische Verformungen eintreten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bei Benutzung eines handelsüblichen Membranwerkstoffes auftretenden Schwierigkeiten zu vermeiden und unter Verwendung von Konstruktionselementen der bekannten Hähne ein betriebssicheres Ventil zu schaffen, das einfach und billig herstellbar ist, eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet und bei dem der Durchflußquerschnitt nicht durch eine nach langer Standzeit deformierte Membran gedrosselt, sondern ganz freigegeben wird.
  • Erfindungsgemäß besteht die Lösung dieser Aufgabe darin, daß die Membran ohne Vorspannung im Gehäuse befestigt ist, zwei AnschluBleitungen in je eine von zwei ebenen dachartig schräg zueinander verlaufenden Ventilsitzflächen münden, deren gemeinsame Kante der Membran am nächsten und deren Mitte gegenüberliegt, daß die Membran im Bereich der beiden Ventilsitze ein an sich bekanntes elastisches Abdichtungskissen aus einem Material möglichst großer Härte trägt und daß an dem vom Fördermedium durchflossenen Gehäuseraum eine weitere Leitung außerhalb des Bereiches der Ventilsitze angeschlossen ist.
  • Durch die Erfindung sind die beiden voneinander völlig unabhängigen Funktionen der bekannten Membranen, nämlich der hermetische Abschluß des mit Kraftstoff gefüllten Membranventils nach außen und die Übertragung eines Hubes einerseits und das wechselseitige Abdichten der Kraftstoffleitungen andererseits, durch zwei getrennte Teile; nämlich die eigentliche Membran und das aufgelegte ausschließlich der Dichtung dienende und -die Rückstellkräfte erzeugende Kissen (Dichtungsmembran), vorgenommen.
  • Das die Kraftstoffleitungen abdichtende Kissen kann dadurch im Gegensatz zu der zwar nicht gespannten und keine Rückstellkraft besitzenden, aber an ihrem Rand festgeklemmten Membran frei beweglich gehalten werden, so daß keine die Arbeitsweise beeinträchtigenden plastischen Verformungen auftreten können.
  • Vorteilhaft schließen die Ventilsitzflächen mit der Membranfläche einen Winkel von 15 bis 30° ein. Die Membran wird zweckmäßig, wie an sich bekannt, mit konzentrischen Sicken versehen. In weiterer Ausbildung der Erfindung dienen als Stößel in bekannter Weise Kugeln oder kugelförmige Körper, die in anderweitig bekannter Weise durch eine Nockenwelle od. dgl. betätigt werden. Die Kugeln sind zweckmäßig von den benachbarten Kanten der Mündungen der Anschlußleitungen aus im Bereich der Ventilsitzflächen nach außen versetzt angeordnet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung als Kraftstoffventil für Kraftfahrzeuge, das drei Stellungen »Auf«, »Zu« und »Reserve« hat, im Schnitt veranschaulicht.
  • Der Raum 1 des Gehäuses 2 hat zwei Anschlußieitungen 3 und 4, von denen die nach oben längere, 3, eine Kraftstoffentnahme aus dem (nicht gezeichneten) Kraftstoffbehälter bis zu einer bestimmten Normalniveauhöhe gestattet, während die kürzere, fast bis zum Grund des Kraftstoffbehälters reichende, 4, auch ein Ausfließen der als Reserve gedachten restlichen Menge zuläßt, sowie eine weitere als Abfluß dienende Leitung 5, die zum (ebenfalls nicht gezeichneten) Motor führt. Der unten offene Gehäuseraum 1 ist nach außen durch eine Membran 6 aus verhältnismäßig dünnem, gummiertem Leinenstoff, wie er beispielsweise auch für die Membran von Kraftstoffpumpen Verwendung findet, abgeschlossen. Gegenüber bzw. unterhalb der schräg unter 18° ausgeführten und mit Ventilsitzflächen 3 a, 4 a versehenen Mündungen der Anschlußleitungen 3,4 befindet sich auf die Membran 6 nur lose aufgelegt ein kreisrundes Abdichtungskissen 7 aus hochelastischem und möglichst hartem Material. Durch eine mittels eines Ringes 8, beispielsweise eines Sprengringes, oder (nicht dargestellt) durch einfaches Umbördeln der Gehäusewand im Gehäuse 2 gehaltene Buchse 9, in deren ; Querwand 9c sich Bohrungen 9a und 9b zur Aufnahme und seitlichen Führung von Kugeln 10a,10b befinden, ist die gegebenenfalls mit konzentrischen Sicken versehene Membran 6 im Gehäuse 2 locker und schlaff, also nicht vorgespannt und ohne Rückstellwirkung, jedoch den Gehäuseraum 1 nach außen abdichtend an ihrem Rand festgehalten. Im zylindrischen Teil der Buchse 9 ist zur Betätigung der Kugeln 10a, 10b eine mit um 180° versetzten Ausnehmungen 11 a, 11 b versehene Exzenterwelle 11 gelagert, die mittels eines Hebels 12 in die gewünschte Ventilstellung »Auf«, »Zu« oder »Reserve« gedreht werden kann. Eine in die Buchse 9 eingesetzte, ebenfalls vom Sprengring 8 gehaltene Abschlußwand 13 schützt die Exzenterwelle 11 und die Kugeln 10 a, 10 b gegen Korrosion und Verschmutzung. Gegebenenfalls werden die Kugeln 10a, 10b oder entsprechende kugelförmige Körper mit der Membran 6 und/oder dem Kissen 7 aus einem Stück hergestellt, es ergibt sich dann der Vorteil, daß die Körper nicht noch besonders - in der Querwand oder in einem sonstigen Teil der Buchse - geführt zu werden brauchen.
  • In der gezeichneten Stellung »Auf« ist die Kugel 10b unterhalb der Reserveleitung 4 durch die Exzenterwelle 11 so weit gehoben, daß sie das auf der Membran aufgesetzte Kissen gegen die Ventilsitzfläche 4 a der Reserveleitung 4 drückt und diese abschließt, während die Mündung der Zuleitung 3 geöffnet ist und Kraftstoff über Raum 1 und Leitung 5 zum Motor strömen kann.
  • Bei Drehen der Exzenterwelle 11 in Stellung »Reserve« geht die rechte Kugel 10b zurück, das kippbewegliche Abdichtungskissen 7 federt durch seine Eigenelastizität von der Ventilsitzfläche 4a weg in die Offenlage und gibt die Mündung der Anschlußleitung 4 sowie den darunter befindlichen Durchflußquerschnitt frei, während die Mündung der Leitung 3 mit der Ventilsitzfläche 3a durch die Kugel 10a geschlossen wird. Die vom Kissen 7 getrennte und am Dichtungsring unbeteiligte Membran 6 erfährt auch bei längerem, selbst monatelangem Belassen des Hahnes in der gleichen Stellung keine die Funktion störenden Veränderungen. Ein Klebenbleiben der Membran 6 an den Ventilsitzflächen 3 a, 4 a oder ein nicht ausreichendes Entfernen, wie es bei Ausführungen ohne Kissen vorkommt und zu Störungen Anlaß gibt, ist damit unterbunden. Ein leichteres und besseres Abheben ist zudem dadurch erreicht, daß der Gehäuseraum 1 an der Stelle der Ventilsitzflächen 3 a, 4 a eine schwach konische Form hat bzw. daß die Ventilsitzflächen 3a, 4a unter 18° angeschrägt und die Absperrkugeln 10a, 10b dementsprechend von den benachbarten Kanten der Mündungen der Anschlußleitungen 3, 4 aus im Bereich der Ventilsitzflächen 3 a, 4 a nach außen versetzt angeordnet sind. Das Abdichtungskissen 7 aus hartem Material wird dann wie ein zweiarmiger Hebel um den zwischen den Ventilsitzflächen 3a, 4a befindlichen Steg je nach seiner Ausbildung als Drehpunkt oder als Schneide durch die von der Exzenterwelle 11 betätigte Kugel 10 a oder 10 b nach oben in die Schließlage und auf der Seite der zurückgehenden Kugel die betreffende Mündung an der Ventilsitzfläche 3 a oder 4 a freigebend nach unten geschwenkt. In den Zwischenstellungen »Zu« der Exzenterwelle liegt das Kissen 7 wie ein gebogenes Federblatt gleichzeitig gegen die Ventilsitzflächen 3a, 3 b der Mündungen beider Anschlußleitungen 3, 4 an und schließt sie ab.
  • Im gezeichneten Beispiel sind Tiefe und Anordnungen der um 180° versetzten Ausnehmungen 11a, 11 b auf der Exzenterwelle 11 so gehalten, daß stets eine oder beide Kugeln 10a, 10b das Kissen 7 gegen die Ventilsitzflächen 3a, 4 a drücken. Das nur lose (schwimmend) aufgelegte Kissen 7 ist dadurch stets festgeklemmt und behält seine Lage auf der Membran 6. Es ist aber ohne weiteres auch möglich, das Kissen 7 auf der Membran 6 ganz oder teilweise je nach Art des verwendeten Werkstoffs anzukleben, aufzuvulkanisieren, anzunieten oder in sonstiger Weise zu befestigen oder aber die Lage des Kissens 7 zu den Ventilsitzflächen 3a, 4a auf andere Art mit geeigneten Mitteln, beispielsweise durch entsprechende Formgebung des Gehäuseraums 1 oder durch lockeres gelenkartiges Anhieten des Kissens im Drehpunkt am Steg zwischen deri Ventilsitzflächen 3a, 4a, zu sichern.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Ventil, insbesondere Mehrwegeventil für die Kraftstoffzufuhr bei Kraftfahrzeugen, mit einer im Ventilgehäuse eingespannten, den vom Fördermedium durchflossenen Gehäuseraum von dem die Betätigungseinrichtung enthaltenden Gehäuseraum trennenden Membran als Ventilverschlußstück mit wenigstens zwei der Membran zugewandten in einer gemeinsamen ebenen Ventilsitzfläche mündenden Anschlußleitungen sowie mit auf der anderen Membranseite je einer Mündung gegenüberliegend angeordneten Stößeln zum Anpressen der Membran gegen jeweils eine Mündung, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (6) ohne Vorspannung im Gehäuse (2) befestigt ist, zwei Anschlußleitungen (3, 4) in je eine von zwei ebenen dachartig schräg zueinander verlaufenden Ventilsitzflächen (3a, 4a) münden, deren gemeinsame Kante der Membran am nächsten und deren Mitte gegenüberliegt, daß die Membran im Bereich der beiden Ventilsitze ein an sich bekanntes elastisches Abdichtungskissen (7) aus einem Material möglichst großer Härte trägt, und daß an dem vom Fördermedium durchflossenen Gehäuseraum (1) eine weitere Leitung (5) außerhalb des Bereiches der Ventilsitze angeschlossen ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitzflächen (3 a, 4a) mit der Membranfläche einen Winkel von 15 bis 18° einschließen.
  3. 3. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (6) in an sich bekannter Weise mit konzentrischen Sicken versehen ist.
  4. 4. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Stößel in bekannter Weise Kugeln (10a, 10b) oder kugelförmige Körper dienen, die in anderweitig bekannter Weise durch eine Nockenwelle (11) od. dgl. betätigt werden.
  5. 5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (10 a, 10 6) von den benachbarten Kanten der Mündungen der Anschlußleitungen (3, 4) aus im Bereich der Ventilsitzflächen (3 a, 4 a) nach außen versetzt angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 658144, 1015 290; schweizerische Patentschrift Nr. 278 097; französische Patentschrift Nr. 1074 903; britische Patentschrift Nr. 594011; USA.-Patentschriften Nr. 1988 907, 2 591292.
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