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DE1183505B - Verfahren zur Herstellung von N-Vinyloxazolidonen-(2) und N-Vinyl-tetrahydro-1, 3-oxazinonen-(2) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Vinyloxazolidonen-(2) und N-Vinyl-tetrahydro-1, 3-oxazinonen-(2)

Info

Publication number
DE1183505B
DE1183505B DED36189A DED0036189A DE1183505B DE 1183505 B DE1183505 B DE 1183505B DE D36189 A DED36189 A DE D36189A DE D0036189 A DED0036189 A DE D0036189A DE 1183505 B DE1183505 B DE 1183505B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vinyl
mercury
tetrahydro
carbon atoms
acetate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED36189A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Egbert Walles
William Francis Tousignant
Thomas Houtman Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Publication of DE1183505B publication Critical patent/DE1183505B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/041,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines
    • C07D265/061,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines not condensed with other rings
    • C07D265/081,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D265/101,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with oxygen atoms directly attached to ring carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von N-Vinyloxazolidonen-(2) und N-Vinyl-tetrahydro-1,3-oxazinonen-(2) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-Vinyl-oxazolidonen-(2) und N-Vinyltetrahydro-1,3-oxazinonen-(2) der allgemeinen Formeln I und II in denen X1, X2, X3 und X4 Wasserstoffatome oder Arylgruppen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen und Zl, Z2, Z3, Z4, Z5 und Z6 Wasserstoffatome, Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Arylgruppen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeuten, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Oxazolidon-(2) bzw. ein Tetrahydro- 1 ,3-oxazinon-(2) der allgemeinen Formeln III und IV in denen X1 bis X4 und Z1 bis Z6 die oben angegebene Bedeutung haben, mit einem Alkylvinyl-oder Cycloalkylvinyläther, der 1 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe enthält, in Gegenwart von bis zu 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Umsetzungsgemisch, an Zinkacetat oder einem Quecksilbersalz einer Carbonsäure, die in Wasser einen psa-Wert von 4 bis 7 liefert und in dem Umsetzungsgemisch löslich ist, als Katalysator auf Temperaturen zwischen 110 und 170"C erhitzt wird, und anschließend das dabei erhaltene N-heterocyclische monomere Produkt aus dem Umsetzungsgemisch entfernt wird.
  • Der verwendete Alkylvinyläther kann 1 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe enthalten.
  • Typische Beispiele für Alkylvinyläther, die vorzugsweise verwendet werden können, sind Athylvinyläther, n-Butylvinyläther und Athylcyclohexylvinyläther.
  • Als Katalysatoren sind z. B. Quecksilber(II)-acetat, Quecksilber(II)-benzoat, Zinkacetat, Phenylquecksilber(II)-acetat, Quecksilber(II)-citrat, Quecksilber(II)-succinat, Quecksilber(II)-oxalat, Quecksilber(II)-linoleat oder Chlorquecksilber(II)-acetat allein oder in Gemischen geeignet.
  • Der verwendete Katalysator ist vorzugsweise Quecksilber(II)-acetat, Quecksilber(II)-benzoat, Phenylquecksilber(II)-acetat oder ein Gemisch davon.
  • Häufig erweisen sich bereits 1 °/o oder weniger des Katalysators als ausreichend. Gewöhnlich sind größere Katalysatormengen erforderlich, wenn die Umsetzung nach einem schubweisen und nicht nach einem ununterbrochenen Arbeitsverfahren durchgeführt wird.
  • Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem Lösungsmittel durchgeführt, das keine Hydroxylgruppen als Substituenten enthält, z. B. in Dioxan, Dimethylformamid und den Dimethyläthern von Di-, Tri- oder Tetraäthylenglykol. Die Transvinylierung verläuft jedoch auch in Abwesenheit eines Lösungsmittels, besonders wenn flüssige Ausgangsmaterialien verwendet werden (die als solche vorliegen oder durch Schmelzen erhalten werden können). Gewöhnlich werden aber bei der Verwendung eines Lösungsmittels bessere Ergebnisse erhalten. Vorzugsweise wird die Umsetzungsmasse während der Umsetzung unter einer Atmosphäre von inertem Gas, wie Stickstoff, gehalten. Die Umsetzung wird vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 140 und 160"C durchgeführt. Die Umsetzung verläuft unter jedem gewünschten Druck, wenn sie jedoch in Autoklaven oder ähnlichen Vorrichtungen und besonders in Gegenwart von Lösungsmitteln durchgeführt wird, wird die Umsetzung vorzugsweise unter dem sich einstellenden Eigendruck durchgeführt.
  • Normalerweise können gute Umwandlungen und Ausbeuten an gewünschtem Produkt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren innerhalb von Umsetzungszeiten von 24 Stunden oder weniger erhalten werden. So sind z. B. Umwandlungen im Bereich von 40 bis 500in und höher und Ausbeuten von 8( bis 900/0 und höher nicht ungewöhnlich.
  • Die monomeren N-heterocyclischen Produkte können z.B. durch fraktionierte Destillation oder Lösungsmlttelextraktion aus der Umsetzungsmasse gewonnen werden.
  • Ein anderes Verfahren zur Herstellung von monomerem N-Vinyl-oxazolidon-(2) ist in den USA.-Patentschriften 2 818 362 und 2 818 399 beschrieben worden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist den bekannten Verfahren überlegen, da die erzielbaren Ausbeuten beträchtlich höher sind (90010 oder mehr) und weil die Transvinylierung wirtschaftlicher durchgeführt wird und nur verhältnismäßig billige Katalysatoren erfordert. Ein weiterer Vorteil ist der, daß die Transvinylierung gegebenenfalls in Abwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt werden kann. insbesondere wenn flüssige Ausgangssubstanzen verwendet werden.
  • Die Verfahrensprodukte können als Zwischenprodukte z. B. für die Herstellung von Polymerisaten verwendet werden.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, in denen, falls nicht anders angegeben, alle Teile und Prozentzahlen Gewichtseinheiten sind.
  • Beispiel 1 174 g (2,0 Mol) Oxazolidon2) wurden bei einer Temperatur von 40 bis 50"C in 500 g Dioxan gelöst.
  • Dieser Lösung wurde 1,0 g Quecksilber(II)-acetat als Katalysator zugesetzt. Das Gemisch wurde dann in einen Autoklav mit einem Fassungsvermögen von 1,5 1 gebracht und darin mit Stickstoff bedeckt. Zur Vervollständigung der Autoklavbe- schickung wurden dann 200 g (2,0 Mol) n-Butylvinyläther zugesetzt. Die Beschickung wurde dann etwa 24 Stunden auf 140 bis 150°C erhitzt, worauf die Umsetzung abgebrochen wurde. Die Umsetzungsmasse wurde dann aus dem Autoklav herausgenommen und fraktioniert destilliert. Unter etwas verringertem Druck (200 mm Hg) wurden praktisch die gesamten niedrigsiedenden Bestandteile (zu denen Dioxan, nicht umgesetzter n-Butylvinyläther und n-Butanol gehören) bei Temperaturen bis zu 130"C von der Umsetzungsmasse abgezogen.
  • Nach der anfänglichen Fraktionierung wurde der Rückstand auf etwa O"C abgekühlt, wobei 106 g des nicht umgesetzten Oxazolidons42) auskristallisierten und durch Filtrieren (in wiederverwendbarer Form) gewonnen wurden. Der verbleibende Rückstand, der eine Flüssigkeit mit schwachbrauner Farbe darstellte, wurde dann unter einem absoluten Druck von 1 bis 2 mm Hg weiter fraktioniert destilliert. Bei einer Temperatur von 32"C wurde eine Fraktion von 25 g eines dimeren Produktes von n-Butylvinyläther erhalten. Bei einer Temperatur von 90 bis 96"C wurden 80 g des gewünschten monomeren N-Vinyl-oxazolidons-(2) erhalten. Die Ausbeuten an Monomer, auf das umgewandelte Oxazolion42) bezogen, betrug etwa 900/o.
  • Das Monomere war eine klare, farblose Flüssigkeit, die einen Siedepunkt von 88 bis 96"C bei einem Druck von 1 bis 2 mm Hg und von 90"C bei einem Druck von 1,4 mm Hg hat. Der Brechungsindex betrug bei 27"C 1,4925, und das bei 25"C gemessene und auf 4"C korrigierte spezifische Gewicht betrug etwa 1,138 glccm. Die Infrarotanalyse des Monomeren lieferte Spektren. durch die die Gegenwart von N-Vinylgruppen und -Strukturgruppen nachgewiesen wurde.
  • Wenn das beschriebene Verfahren wiederholt, die Umsetzung jedoch bei Temperaturen von 160 bis 165-C durchgeführt wurde, wurde das monomere Produkt in etwas geringeren Ausbeuten erhalten.
  • Bei Umsetzungstemperaturen von 95 bis 100"C konnte, falls überhaupt, nur eine sehr geringe Menge des gewünschten Monomeren hergestellt werden.
  • Beispiel 2 101 g (1 Mol) Tetrahydro - 1,3 - oxazinon - (2) (Schmelzpunkt 78 bis 80;C), 216 g (3,0 Mol) Athylvinyläther, 76 g trockenes Dioxan und 6,0 g (0,018 Mol) Phenylquecksilber(II)-aoetat wurden in einen 1,5 1 fassenden Schüttelautoklav gebracht und 12 Stunden auf 155"C erhitzt, worauf die Umsetzungsmasse innerhalb von 8 Stunden abkühlen gelassen wurde. Nach dem Abkühlen wurden 59g nicht umgesetztes Tetrahydro-l ,3-oxazinon-(2) von der Umsetzungsmasse abfiltriert. Das Filtrat wurde dann im Vakuum destilliert, wobei etwa 22 cm einer schwachgelb gefärbten Flüssigkeit bei 98"C und einem Druck von 1 mm Hg aufgefangen wurden.
  • Die Analyse dieser Fraktion ergab, daß sie 85,6°/o des monomeren N-Vinyl-tetrahydro-l ,3-oxazinons enthielt. Nach der Destillation verblieb ein Rückstand von etwa 23 g. Die Ausbeute des gewünschten N -Vinyl -tetrahydro- 1,3 -oxazinons -(2) betrug etwa 57 Ola, auf eine 41 0/obige Umwandlung des alsAusgangsmaterial verwendeten Tetrahydro- 1 ,3-oxazinons-(2) bezogen.
  • Beispiel 3 Ein aus 81,5 g (0,5 Mol) 5-Phenyl-oxazolidon-(2), 108 g (1,5 Mol) Athylvinyläther, 100 g trockenem Dioxan und 3 g (0,009 Mol) Phenylquecksilber(II)-acetat bestehendes Gemisch wurde in einen 1,5 1 fassenden Schüttelautoklav gebracht und dort 24 Stunden auf 154"C erhitzt. Das Umsetzungsgemisch wurde dann innerhalb von 8 Stunden auf Raumtemperatur abkühlen gelassen. Das Umsetzungsgemisch wurde dann zwecks Entfernung von niedrigsiedenden Bestandteilen unter einem Druck von 1 mm Hg auf 145"C erhitzt. Der Rückstand wurde in Diäthyläther gegeben, wobei sich eine weiße Festsubstanz abschied. Die Abscheidung wurde abfiltriert und getrocknet. Die Analyse ergab, daß das Produkt 52 g des monomeren N-Vinyl-5-phenyloxazolidons-(2) enthielt. Die Ausbeute an Monomer auf das umgewandelte 5-Phenyl-oxazolidon-(2) bezogen, betrug etwa 55°/o. Das Produkt wurde durch Umkristallisieren aus einem Aceton-Wasser-Gemisch gereinigt. Das Monomere war eine weiße, kristalline Festsubstanz, die bei 79,5 bis 80,5°C schmolz.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von N-Vinyloxazolidonen-(2) und N-Vinyl-tetrahydro-1 ,3-oxazinonen-(2) der allgemeinen Formeln I und II in denen X1, X2, X3 und X4 Wasserstoffatome oder Arylgruppen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen und Z1, Zi, Z3, Z4, Z5 und Z6 Wasserstoffatome, Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Arylgruppen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeuten, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Oxazolidon-(2) bzw. ein Tetrahydro - 1,3 - oxazinon - (2) der allgemeinen Formeln III und IV in denen X1 bis X4 und Z1 bis Z6 die oben angegebene Bedeutung haben, mit einem Alkylvinyl- oder Cycloalkylvinyläther, der 1 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe enthält, in Gegenwart von bis zu 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Umsetzungsgemisch, an Zinkacetat oder einem Quecksilbersalz einer Carbonsäure, die in Wasser einen pKa-Wert von 4 bis 7 liefert und in dem Umsetzungsgemisch löslich ist, als Katalysator auf Temperaturen zwischen 110 und 170"C erhitzt wird, und anschließend das dabei erhaltene N-heterocyclische monomere Produkt aus dem Umsetzungsgemisch entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Gegenwart von Quecksilber(Il)-acetat oder Phenylquecksilber(II)-acetat als Katalysator umgesetzt wird.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1116 671.
DED36189A 1958-06-02 1959-05-11 Verfahren zur Herstellung von N-Vinyloxazolidonen-(2) und N-Vinyl-tetrahydro-1, 3-oxazinonen-(2) Pending DE1183505B (de)

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US1183505XA 1958-06-02 1958-06-02

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DED36189A Pending DE1183505B (de) 1958-06-02 1959-05-11 Verfahren zur Herstellung von N-Vinyloxazolidonen-(2) und N-Vinyl-tetrahydro-1, 3-oxazinonen-(2)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116671B (de) 1957-11-14 1961-11-09 Dow Chemical Co Verfahren zur Herstellung von monomeren, C-alkylsubstituierten N-Vinyloxazolidonen-(2)

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116671B (de) 1957-11-14 1961-11-09 Dow Chemical Co Verfahren zur Herstellung von monomeren, C-alkylsubstituierten N-Vinyloxazolidonen-(2)

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