DE1183450B - Werkzeug zum Einschrauben von gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen od. dgl. - Google Patents
Werkzeug zum Einschrauben von gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen od. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 25 b
Deutsche Kl.: 87 a - 22
Nummer: 1183 450
Aktenzeichen: St 13429 I c/87 a
Anmeldetag: 10. Februar 1958
Auslegetag: 10. Dezember 1964
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Einschrauben von gewindebildenden Drahtwendeln in
Gewindebohrungen od. dgl., mit einem in einem Gehäuse axial geführten Einschraubdorn, der mittels
einer Motorwelle über eine nach einem bestimmten Einschraubweg selbsttätig ausrückende Kupplung
drehbar ist, und mit einem Ansetzfuß am vorderen Werkzeugende, der eine seitliche Öffnung zum Zuführen
der einzuschraubenden Wendel und anschließend eine axiale Bohrung zur Führung, gegebenenfalls
auch zur Verengung der Wendel beim Einschrauben aufweist. Das erwähnte Verengen bei oder
vor dem Einschrauben in das Werkstück ist angebracht, wenn, wie vielfach der Fall, überbemessene
Drahtwendeln verwendet werden, wobei man vom »Vorwinden« spricht.
Bei bekannten Werkzeugen dieser Art wird der Vorlauf des Einschraubdorns nur durch dessen
Eigengewicht und nach dem Fassen der Wendel im Werkzeug durch die Reibung zwischen Wendel und
Dorn unterstützt. Wenn das Werkzeug in solchen Lagen verwendet werden soll, in denen der Dorn der
Wendel allein auf Grund seines eigenen Gewichts nicht folgt, wird eine weiche Feder verwendet, die
lediglich das Gewicht des Einschraubdorns ausgleicht. Bei einer anderen bekannten Bauart erfolgt
der Vorlauf des Einschraubdorns von Hand mittels eines verschiebbaren Gliedes. Diese Geräte haben
wegen Fehlens einer exakten Vorschubführung für den Dorn den Nachteil, daß sich die Wendel in der
Aufnahmebohrung leicht verklemmen kann.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäß der Erfindung der Ansetzfuß durch Andrücken des
Werkzeugs an das die Wendelaufnahmebohrung enthaltende Werkstück aus einer Ruhelage entgegen
der Wirkung einer Vorholfeder relativ zum Gehäuse in eine Betriebslage zurückschiebbar. Dabei steht der
Ansetzfuß mit einer im Gehäuse vorgesehenen, gegen Drehung gesicherten, geteilten Mutter in einer derartigen
Steuerungsverbindung, daß die Mutterteile durch das Zurückschieben des Ansetzfußes in die
Betriebslage aus einer eine freie Axialbewegung des Einschraubdornes zwischen ihnen hindurch ermöglichenden
Öffnungsstellung in die Eingriffsstellung zusammengedrückt werden, in der sie ein Vorschubgewinde
für den mit entsprechendem Außengewinde versehenen Einschraubdorn bilden, dessen hinteres
Ende unter Wirkung einer Rückholfeder steht.
Hierdurch ergibt sich eine weit vollkommenere Wirkungsweise als bei den bekannten Werkzeugen.
Wenn nämlich das Gewinde des Einschraubdorns dieselbe Steigung wie die Wendel besitzt, so wird die
Werkzeug zum Einschrauben von
gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen od. dgl.
gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen od. dgl.
Anmelder:
Heli-Coil Corporation, Danbury, Conn.
(V. St. A.) ''
Vertreter: .
■■<■.
Dr.-Ing. E. Hoffmann un-d-.Dipl.-Ing. W. Eitle,
Patentanwälte, -.*,·■.·
Patentanwälte, -.*,·■.·
München 8, Maria-Theresiä-Str. 6
Als Erfinder benannt:
Gerhard Steinmeyer, Bielefeld-Heepen
Gefahr, daß sich diese innerhalb der Aufnahmebohrung
verklemmt, weitgehend'ausgeschaltet. Es wird auch eine ungünstige Ausweitung des vorbereiteten
Gewindes in dem Aufnahmekörper vermieden, was deshalb von Bedeutung ist, weil der Aufnahmekörper
im allgemeinen aus verhältnismäßig weichem Werkstoff besteht. Es ist zwar bereits bekannt, bei einem
solchen Werkstück einen Einschraubdorn zu verwenden, der stückweise mit einem Gewinde versehen ist,
so daß sich auch hier eine exakte Vorschubführung für den Dorn ergibt. Infolge der einteiligen Ausbildung
der Vorschubgewindemutter muß jedoch bei dieser Konstruktion ein Antriebsmotor verwendet
werden, dessen Welle wahlweise in beiden Drehrichtungen umläuft. Außerdem dauert bei dem bekannten
Werkzeug die Zurückbewegung des Einschubdorns in die Ausgangslage, der-dabei durch das Muttergewinde
hindurchgeschraubt werden muß, länger als bei der erfindungsgemäßen Bauweise, bei der ein
Zurückschieben des Doms nicht notwendig ist, sondern eine schnelle selbsttätige Rückbewegung des
freigegebenen Doms unter der Wirkung der Rückholfeder erfolgt.
Eine selbsttätige Zuführung der Drahtwendeln läßt sich durch zweckmäßig ausgebildete Magazine erzielen,
die in die an sich bekannte seitliche Wendelzuführöffnung des Ansetzfüßes auswechselbar ein-
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10 befestigt und in einem Schlitz life geführt ist, welcher seinerseits in eine Führungshülse 19 eingearbeitet
ist.
Die Führungshülse 19 hat einen Endteil 19 a ge-5 ringeren Außendurchmessers, der mit dem Gehäuse3
einen Ringraum la bildet, in welchem sich ein TeH
der Vorholfeder 7 befindet. Diese Führungshülse 19 greift von der offenen Stirnseite her unter Zwischenschaltung
eines Konterrings 18 in das Werkzeug-
gesetzt sein können. Die Wendeln können innerhalb des Magazins in an sich bekannter Weise unter der
Wirkung einer Zuführkraft, z. B. einer Zuführfeder, stehen.
Das erfindungsgemäße Werkzeug zeichnet sich durch leichte Handhabung und durch sicheres Arbeiten
aus. In kurzer Zeit lassen sich damit viele Drahtwendeln in das zu bearbeitende Werkstück einsetzen,
ohne daß wesentliche Handarbeit dazu notwendig ist.
Weitere Ausgestaltungsmerkmale des Erfindungs- 10 gehäuse 3 ein und trägt unter Einschaltung eines
gegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen. Sprengringes 8 a an seinem hinteren Ende einen
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele Widerlagerring 8; an diesem Widerlagerring 8 liegt
der Erfindung dargestellt. Es zeigt eine mit Innengewinde 9 c versehene geteilte Mutter 9
Abb. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrich- an, deren beide Teile 9 b durch kleine Druckfedern 9 α
tung mit längsverschiebbarem Einschraubdorn, der 15 im Abstand voneinander und damit von dem hinüber
eine Kupplung mit dem Ansetzfuß verbunden durchgeführten Einschraubdorn 6 gehalten werden
(Abb. 4a, 4b). In jedem Mutterteil 9b befindet sich eine in Längsrichtung des Doms und schräg zu ihm
verlaufende Nut (Steuerfläche 9d), in die entspre-20
chend ausgebildete Finger 10 a der Steuerhülse 10 eingreifen. Eine Nut-Stift-Verbindung 9e, 9/ zwischen
jedem Mutterteil 9 b und der Steuerhülse 10 verhindert ein Drehen der Mutter 9. In diese Steuerhülse
10 ist in der Höhe der offenen Stirnseite des zwischen dem Einschraubdorn und dem Ansetzfuß, 25 Werkzeuggehäuses 3 ein Druckstück 12 eia-A
b b. 5 einen Längsschnitt durch einen Ansetz- geschraubt, das wiederum mittels einer Überwurffuß
mit senkrecht dazu stehendem Magazin, mutter 13 und eines Konterrings 14 einen Ansetzfuß
A b b. 6 einen Längsschnitt durch einen Ansetz- 15 mit seitlicher Wendelzuführöffnung 17 für jeweils
fuß mit einem eingesetzten abgebogenen Magazin, eine Wendel 24 und mit eingeschraubter Vorspami-Abb.
7 a einen Längsschnitt durch einen Ansetz- 30 büchse 16 trägt, die zur Führung und Verengung der
fuß mit trommeiförmigem Magazin und senkrecht Wendel beim Einschraubvorgang dient,
dazu stehendem Reservemagazin, Die Überwurfmutter 13 mit dem Konterring 14 ge-Abb.
7 b einen Querschnitt durch ein trommel- stattet es, den Ansetzfuß 15 derart zu verdrehen, daß
förmiges Magazin mit Zentriereinrichtung, die Wendelzuführöffnung 17 jeweils in der günstig-A
b b. 7 c eine Vorderansicht des trommeiförmigen 35 sten Arbeitsstellung steht. Weiterhin ist es durch die
Magazins, in das Werkzeuggehäuse 3 eingeschraubte Führungs-
A b b. 8 a einen Querschnitt durch einen Ansetzfuß mit einem Trennring für die vordersten zwei
Wendeln,
ist, in eingefahrener Stellung des Einschraubdorns,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch dieselbe Vorrichtung
mit in ausgefahrener Stellung befindlichem Einschraubdorn,
A b b. 3 eine Seitenansicht der Kupplungshülse in vergrößerter Darstellung,
Abb. 4a einen Längsschnitt und Abb. 4b eine Vorderansicht der geteilten Mutter
hülse 19 mit Konterring 18 möglich, den Ansetzfuß 15 gegenüber der vorderen Endstellung des Einschraubdorns 6 in der Längsrichtung zu verstellen,
A b b. 8 b denselben Querschnitt mit in der Wirk- 40 um somit verschiedene Einbautiefen der Wendeln zu
stellung befindlichem Trennring,
Abb. 9 bis 11 verschiedene Formen der Vorderenden von Einschraubdornen mit den durch sie einzuschraubenden
Wendeln.
erzielen.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Einführen von Wendeln arbeitet wie folgt:
Sowohl bei ruhender als auch bei sich drehender
Auf den Kegel 1 der Motorwelle eines Eelektro- 45 Motorwelle werden durch die Vorholfeder 7 das Mitmotors,
Druckluftmotors od. dgl. ist innerhalb eines nehmerstück 4 und der Einschraubdorn 6 in ihrer
Werkzeuggehäuses 3 eine Kupplungshülse 2 auf- hinteren Stellung (Ausgangsstellung) gehalten (vgl.
gesetzt, die vier einseitig offene Führungsschlitze 2a Abb. 1).
aufweist. In zwei dieser Führungsschlitze 2 a greift Drückt man nun das Werkzeug mit dem Ansetzein
Mitnehmerstift 5 ein, der an beiden Enden in 50 fuß 15 gegen das Werkstück A, so schiebt sich die
einem Hülsenmitnehmerstück 4 befestigt ist und in Steuerhülse 10 mit ihren abgeschrägten Steuernasen
seinem mittleren Teil, der innerhalb der Führungs- 10 a in die schrägen Nuten 9 d der geteilten Mutter 9
hülse 2 liegt, das obere Ende eines Einschraub- ein und drückt diese entgegen dem Druck der kleidorns
6 durchdringt. Dieser Einschraubdom 6 geht nen Federn 9 α radial zusammen; damit greift das
durch das Werkzeuggehäuse 3 hindurch und tritt in 55 Innengewinde 9 c der Mutter 9 in das Außeneinem
Ansetzfuß 15 aus, aus dem er Drahtwendeln gewinde 6 c des Einschraubdorns 6 ein. Der sich
in das zu ergänzende Gewinde eines beliebigen drehende Einschraubdorn 6 schraubt sich nun durch
Werkstückes A eindreht. die Mutter 9 hindurch und bewegt sich dabei zwang-
Das Mitnehmerstück 4 wird, in der rückwärtigen läufig nach vorn; sein vorderes Ende mit dem Schlitz
Stellung des Einschraubdoms 6 (Ausgangsstellung 60 20 erfaßt eine Wendel 24, bewegt diese drehend
A b b. 1) durch eine Vorholfeder 7 gehalten, die durch die Vorspannbuchse 16 hindurch und schraubt
einerseits an einem verschiebbaren Ring 6 a anliegt, sie in das Werkstück A ein. Mit der Vorwärtsbewe-
der durch einen Axialdruckkugellagerring 6 b von gung des Einschraubdoms 6 tritt nach einem ge-
dem Mitnehmerstück 4 getrennt ist und andererseits wissen Vorlauf der Mitnehmerstift 5 aus den Längs-
sich an einem in dem Werkzeuggehäuse 3 in gerin- 6g nuten 2 a der Kupplungshülse 2 aus; damit hört die
gem Maß beweglichen Stützring 11 α abstützt. Dieser Drehbewegung des Einschraubdorns 6 selbsttätig auf,
Stützring 11a wird durch die Feder 7 gegen einen während sich die Kupplungshülse 2 leer weiterdreht.
Führungsstift 11 gedrückt, der an einer Steuerhülse Ein Zurückfallen des Einschraubdoms 6 ist durch
die geschlossene Mutter 9 verhindert. Läßt der Druck des Ansetzfußes 15 bzw. der Vorspannbuchse 16 auf
das Werkstück A infolge des Abhebens des Werkzeuges vom Werkstück durch die Bedienungsperson
nach, so drückt die Vorholfeder 7 mittels des Stiftes 11 die Steuerhülse 10 in die Ausgangslage nach
vorn, wodurch bewirkt wird, daß die Mutter 9 sich unter Wirkung der Spreizfedern 9 a wieder öffnet.
Unmittelbar danach drückt die Feder 7 den jetzt wieder frei axial beweglichen Einschraubdorn 6 in seine
Ausgangslage zurück. Dabei wird das Einrasten des Mitnehmerstiftes 5 in die Kupplungshülse 2 dadurch
erleichtert, daß diese mit Anschrägungen 21 (A b b. 3) versehen ist. In der Ausgangslage (A b b. 1)
ist der Einschraubdorn 6 wieder für einen neuen Arbeitsgang bereit.
Die A b b. 5 bis 8 b zeigen verschiedene Ausführungsformen von Ansetzfüßen und Magazinen, durch
welche die einzudrehenden Wendeln zugeführt werden. so
Bei der Ausbildung gemäß A b b. 5 besteht das Magazin aus einer im Querschnitt U-förmigen Leiste
25 a, die an ihrer Längsöffnung durch einen Streifen
25 b abgedeckt ist. Die Wendeln 24 in diesem Magazin werden beispielsweise durch eine in Pfeilrichrung
B wirkende Druckfeder (nicht dargestellt) von der Seite her in den Ansetzfuß gedrückt und dann
einzeln durch den Einschraubdorn erfaßt und durch die Buchse 16 hindurchgedreht. Das Magazin 29
(A b b. 6) ist raumsparend in Längsrichtung des Werkzeuggehäuses abgebogen. Diese beiden Magazinausführungen
sind besonders für Wendern, die für Gewindebolzen oder Schrauben mit Normal- oder
Grobsteigung vorgesehen sind, geeignet. Die vorletzte Wendel liegt in dem Magazin auf der letzten,
als nächste zum Einbau kommenden Wendel auf. Durch die Drehung des Einschraubdoms 6 und durch
die Gewindesteigung, welche die Wendeln aufweisen, werden die Wendeln voneinander getrennt.
Die A b b. 7 a bis 7 c zeigen ein trommeiförmiges Magazin 26, in das von Hand oder auch durch ein
zusätzliches Magazin 30 die einzelnen Wendeln 24 in dafür vorgesehene Öffnungen 31 eingeschoben
werden. Durch Drehen des Magazins 26 gelangt jeweils eine Wendel 24 in den Ansetzfuß 15. Dieses
trommeiförmige Magazin 26 wird beispielsweise mittels eines Kegels 27 und einer Feder 28 zentriert; es
ist für Grob-, Normal- und Feinsteigungen geeignet. Die in Abb. 8a und 8b dargestellte Ausführungsform
enthält in dem Ansetzfuß 15 einen beispielsweise von Hand drehbaren Trennring 22, dessen abgeschrägte
Ecke 23 jeweils erst die zum Einbau kommende vorderste Wendel 24 von der hinter ihr befindlichen
Wendel trennt.
In Abb. 9a bis 9c, 10a, 10b und lla bis lld sind verschiedene Ausführungsformen der Vorderenden
von Einschraubdomen 6 und der durch sie einzuschraubenden Wendeln dargestellt.
Gemäß Abb. 9b und 9c ist der Einschraubdorn6
mit einer vorderen Abstufung 32 versehen; das vordere Ende des Einschraubdorns 6 hat einen Durchmesser,
der etwas geringer ist als der Kern der Wendel (Abb. 9a) im eingebauten Zustand. Der Durchmesser
des eigentlichen Einschraubdoms selbst ist etwas geringer als die Kernbohrung des geschnittenen
Gewindes. Die Abstufung 32 greift das Profil des Wendeldrahtes knapp zur Hälfte beim Einbauen
an. Aus diesem Grunde eignet sich dieses Einbauverfahren nur für Gewinde mit Normalsteigung mit
entsprechendem Querschnitt zum Gewindedurchmesser. Eine steigungsmäßige Führung in Vorspannbuchsen
ist nicht notwendig, da die Wendel am hinteren Ende erfaßt wird. Es genügt ein Drehen durch
eine entsprechend ausgebildete Führungsbuchse ohne Gewinde an Stelle der Vorspannbuchse. Lediglich
der vordere Gang der Wendel muß etwas nach innen eingezogen sein, damit der Vorlauf in das geschnittene
Gewinde leichter vor sich geht.
Die in A b b. 10 b gezeigte Ausführungsform des vorderen Endes eines Einschraubdoms 6 ist für Gewinde
mit Feinsteigung geeignet, da durch das an dem Einschraubdom 6 angebrachte Gewinde 33 der
volle Querschnitt des Wendeldrahtes vor dem Mitnehmernocken 33 α liegt. Hierbei ist es zweckmäßig,
die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Einrichtung für Links- und Rechtslauf zu versehen, wodurch
die Möglichkeit gegeben ist, die Wendel (Abb. 10b) tief genug einzuschrauben.
Zweckmäßig wird die Gewindebohrung im Werkstück etwa zwei Gang tief auf den Gewindeaußendurchmesser
angesenkt. Der Durchmesser des Mitnehmernockens ist dabei kleiner als der Durchmesser
des angesenkten Teiles. Mit dieser Ausführungsform des vorderen Endes des Einschraubdoms 6
lassen sich Wendeln mit Fein- und Normalsteigung einbauen, da der volle Drahtquerschnitt der Wendel
vor dem Mitnehmernocken liegt. Bei der Wendelausführungsform nach Abb. Ha und Hd ist der
erste Gang der Wendel auf einen etwas geringeren Durchmesser als der Kerndurchmesser gewickelt.
Dieser erste Gang ist mit einer feinen Verzahnung 34 (Abb. lld) versehen, in welche die Rippen 35
am vorderen Ende des Einschraubdoms 6 (Abb. Hb und lic) eingreifen. Die feine Verzahnung an der
Innenseite der Wendel dient gleichzeitig als Schraubensicherung.
Claims (17)
1. Werkzeug zum Einschrauben von gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen
od. dgl., mit einem in einem Gehäuse axial geführten Einschraubdom, der mittels einer Motorwelle
über eine nach einem bestimmten Einschraubweg selbsttätig ausrückende Kupplung drehbar ist, und mit einem Ansetzfuß am vorderen
Werkzeugende, der eine seitliche Öffnung zum Zuführen . der einzuschraubenden Wendel
und anschließend eine axiale Bohrung zur Führung, gegebenenfalls auch zur Verengung der
Wendel beim Einschrauben aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ansetzfuß (15) durch Andrücken des Werkzeuges an das die
Wendelaufnahmebohrung enthaltende Werkstück (A) aus einer Ruhelage (Abb. 1) entgegen der
Wirkung einer Vorholfeder (7) relativ zum Gehäuse (3) in eine Betriebslage (Abb. 2) zurückschiebbar
ist und mit einer im Gehäuse vorgesehenen, gegen Drehung gesicherten, geteilten Mutter (9) in einer derartigen Steuerungsverbindung
steht, daß die Mutterteile (9 b) durch das Zurückschieben des Ansetzfußes (15) in die Betriebslage
aus einer eine freie Axialbewegung des Einschraubdoms (6) zwischen ihnen hindurch
ermöglichenden Öffnungsstellung in die Eingriffsstellung zusammengedrückt werden, in der sie
ein Vorschubgewinde für den mit entsprechen-
dem Außengewinde (6 c) versehenen Einschraubdorn (6) bilden, dessen hinteres Ende unter Wirkung
einer Rückholfeder steht.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterteile (9 b) durch
Federkraft, z. B. durch quer zwischen ihnen eingespannte Federn (9 a), in der Öffnungsstellung
gehalten bzw. in die Öffnungsstellung auseinandergedrückt werden.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsverbindung
zwischen den mit ihren Rückflächen an einem Widerlagerring (8) abgestützten Mutterteilen (9 b)
und dem Ansetzfuß (15) durch kraftschlüssig aufeinandergleitende, schräge Steuerflächen (9d,
10 a) gebildet ist, die an den Mutterteilen und an einer zusammen mit dem Ansetzfuß axial verschiebbaren
Steuerhülse (10) vorgesehen sind.
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter- so
teile (9 b) je mit einer Nut (9d) versehen sind,
die einen geneigten Boden hat und daß die Steuerhülse (10) zwei fingerartige Vorsprünge
(10 a) mit je einer geneigten Fläche aufweist, die mit dem Boden der Nut des zugeordneten Mutterteils
im Eingriff ist.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine in dem Gehäuse
(3) lösbar befestigte, die geteilte Mutter (9) und die Steuerhülse (10) umgebende Führungshülse
-. (19) und durch eine Nut-Stift-Verbindung (9e,
9f) zwischen jedem Mutterteil (96) und der Führungshülse
(19), wodurch die Mutterteile undrehbar in der Führungshülse axial geringfügig verschiebbar
sind.
6. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse
(19) einen Teil (19 a) geringeren Durchmessers hat, der zwischen diesem Teil und dem Gehäuse
(3) einen Ringraum (7 a) freiläßt, in welchem sich ein Ring (lla) auf einem an der Steuerhülse
(10) befestigten und sich durch eine Längsnut (Ub) der Führungshülse (19) in den Ringraum
erstreckenden Stift (11) stützt und das vordere Widerlager für die Dornrückholfeder (7) bildet.
7. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorholfeder (7) für den
Ansetzfuß (15) zwischen diesem und dem hinteren Ende des Einschraubdorns (6) als Druckfeder
eingespannt ist und somit zugleich als Rückholfeder für den Einschraubdorn dient.
8. Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor- bzw. Rückholfeder
(7) mit ihrem vorderen Ende an einem mit dem Ansetzfuß (15) verbundenen Bauteil, z. B. an
einem aus der Steuerhülse (10) seitlich herausragenden Führungsstift (11), und mit ihrem hinteren
Ende, vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Axialdruckkugellagers (6 a, 6 b), an
einem mit dem Einschraubdorn (6) verbundenen Mitnehmerstück (4) abgestützt ist.
9. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansetzfuß (15)
durch gleichachsig zwischengefügte, vorzugsweise verschraubbare Verbindungsstücke (12, 13, 14)
mit der Steuerhülse (10) drehbar und längsverstellbar verbunden ist.
10. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansetzfuß (15)
eine zur Führung, gegebenenfalls auch zur Verengung der Wendel beim Einschrauben dienende
Büchse (16) auswechselbar, vorzugsweise schraubbar angeordnet ist.
11. Werkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitliche Wendelzuführöffnung (17) des Ansetzfußes (15) ein Wendelmagazin (25; 26; 29)
auswechselbar eingesetzt ist.
12. Werkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die im Magazin (25; 29) aneinandergereihten
Wendeln (24) in an sich bekannter Weise unter Wirkung einer Zuführkraft,
z. B. einer Zuführfeder, stehen.
13. Werkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Wendelmagazin als Trommelmagazin
(26) ausgebildet ist.
14. Werkzeug nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansefefuß
(15) ein zur Trennung der vordersten zwei Wendeln voneinander dienender Trennring (22)
drehbar gelagert ist.
15. Werkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einschraubdorn (6) mit einer Abstufung
(32) versehen ist, die beim Einschrauben der Wendel deren Drahtquerschnitt knapp zur Hälfte
erfaßt.
16. Werkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einschraubdorn (6) mit einem Gewinde
(33) versehen ist, dessen vordere Abschlußfläche (33 a) beim Einschrauben der Wendel deren vollen
Drahtquerschnitt erfaßt.
17. Werkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Einschrauben von Wendeln, deren rückwärtige Windung mit einer Innenzahnung
(34) versehen ist, der Einschraubdorn (6) as einer Abstufung axial gerichtete Zähne (35) aufweist,
die in die Zahnung der Wendel eingreifen können, um die Wendel bei einer Drehung des
Einschraubdorns mitzunehmen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 722799;
schweizerische Patentschriften Nr. 208 041, 251468,251719,270 322;
britische Patentschriften Nr. 590 363, 647 556.
britische Patentschriften Nr. 590 363, 647 556.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DEST13429A DE1183450B (de) | 1958-02-10 | 1958-02-10 | Werkzeug zum Einschrauben von gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen od. dgl. |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1183450B true DE1183450B (de) | 1964-12-10 |
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ID=7456029
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| DEST13429A Pending DE1183450B (de) | 1958-02-10 | 1958-02-10 | Werkzeug zum Einschrauben von gewindebildenden Drahtwendeln in Gewindebohrungen od. dgl. |
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