DE1800795A1 - Werkzeughalter - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/03—Boring heads
- B23B29/034—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
- B23B29/03403—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing
- B23B29/03407—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of screws and nuts
- B23B29/0341—Cartridges
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Description
- Werkzeaghalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Werkzeughalter, insbesondere auf einen Präzisions-iusbohrkopf od.dgl., mit einer mit Außengewinde versehenen Patrone, welche an ihrem äußeren Ende mindestens ein Schneidwerkzeug aufnimmt und gegenüber einer Vorrichtung, z.B. einer Halterung oder einem Werkzeugträger zur Aufnahme des Werkzeughalters, undrehbar Jedoch axial verschiebbar geführt ist,wobei eine mit Innengewinde versehene, gegenüber der Halterung drehbare und axial im wesentlichen unverschiebbare Stellbuchse die Patrone umgreift und bei ihrer Verdrehung eine axiale Verschiebung der Patrone zur Halterung veranlaßt, und wobei eine Federanordnung dafür sorgt, daß die Flanken des Außengewindes der Patrone und des Innengewindes der Stellbuchae in einer Richtung spielfrei aneinnndergedruckt werden.
- An Werkzeughalter dieser Art werden hinsichtlich der Maßgenauigkeit normalerweise hohe Anforderungen gestellt. Die Werkzeughalter werden üblicherweise in Ausbohrwerkzeuge od.dgl.
- eingebaut, die bei komplizierter Kontur der auszuführenden Bohrung mit verhältnismäßig vielen derartigen Werkzeughaltern ausgestatten werden können. Da die mechanische Festigkeit des Trägers ür die Werkzeughalter so weit es irgend geht erhalten bleiben muß, sollen die Werkzeughalter selbst im Träger möglichst wenig Platz einnehmen. Die ixialeinstellung der Patrone erfolgt durch Verdrehen der Stellbuchse, und zwar zur Anfangs einstellung des Werkzeuges oder der Werkzeuge sowie zum Ausgleich für deren Abnutzung. Der Werkzeughalter kann auch ein die Stellbuchse umgreifendes Gehäuse aufweisen, welches im Träger für die Werkzeughalter befestigt wird, und in welchem die Stellbuchse drehbar, axial im wesentlichen jedoch unverschiebbar geführt ist.
- Die Patrone kann gegenüber dem Werkzeugträger axial verschiebbar geführt sein, ihre Verdrehung wird Jedoch durch das Zusaamengreifen von ELührungsflächen an der Patrone und dem Werkzeugträger und/oder dem Gehäuse des Werkzeughalters verhindert.
- Die Stellbuchse und der Werkzeugträger oder, falls vorhanden, das Gehäuse, sind normalerweise mit einer Gradeinteilung versehen, so daß man das Ausmaß der Verstellung ablesen kann, die bei einer bestimmten Verdrehung der Stellbuchse auftritt, und das kombinierte Bohrwerkzeug nicht nach Jeder Einstellung der Stellbuchse nachmessen muß.
- Normalerweise weist die Stellbuchse eine Fläche auf, die elastisch oder starr an einer entsprechenden Stützfläche des Werkzeugträgers oder des Gehäuses, falls ein solches vorhanden ist, zur Anlage gebracht wird und welche die axial nach innen auf die Stellbuchse einwirkenden Kräfte aufnimmt und in der einen Axialrichtung einen Anschlag für die Stellbuchse bildet. Wie weiter oben erwähnt, kann außerdem eine Federanordnung vorgesehen sein, welche die Patrone in die Stellbuchse hinein zu bewegen sucht, so daß die zusammenwirkenden Flanken des Außengewindes der Patrone bzw. des Innengewindes der Stellbuchse in vorbestimmter Richtung aneinander anliegen. In dem vorzugsweise mit hoher Genauigkeit geschnittenen Gewinde ist daher jedes Spiel beseitigt, so daß die Binstellgenauigkeit des Werkzeughalters nicht beeinträchtigt wird.
- Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuartigen und verbesserten Werkzeughalter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welcher im Werkzeugträger nur sehr wenig Platz beansprucht.
- Eine besondere Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Federanordnung zu schaffen, um die Gewindeflanken der Stellbuchse und der Patrone in gegenseitiger Anlage zu halten, wobei die Federanordnung nur wenig Platz einnehmen, eine unnötig komplizierte Ausbildung der übrigen Teile des Werkzeughalters vermeiden und ungeachtet der Stellung der Patrone in der Stellbuchse einen im wesentlichen gleichmäßigen und einstellbaren Flankendruck aufrechterhalten soll.
- Die Aufgabe wird bei einem Werkzeughalter der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Federanordnung ein gegenüber der Patrone axial verschiebbares, jedoch im wesentlichen undrehbares Gewindestück aufweist, dessen Außengewinde mit dem Innengewinde der Stellbuchse zusammengreift, wobei zwischen der Patrone und dem Gewindestück mindestens ein Federelement wirksam ist, welches die beiden Teile in entgegengesetzten Richtungen zu verstellen sucht.
- Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 geschnitten und in perspektivischer Darstellung einen Werkzeughalter gemäß Erfindung und Fig. 2 in der Seitenansicht, teilweise geschnitten, den Werkzeughalter nach Fig. 1 unter Verdeutlichung einer vorteilhaften Anordnung zur Verbindung der Stellbuchse mit dem sie umgebenden Gehäuse.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Präzisions-Ausbohrkopf mit einer Patrone 10, welche den mit Außengewinde versehenen Abschnitt il aufweist. Der Abschnitt 11 greift mit dem Innengewinde der Stellbuchse 12 zusammen, welchedie Patrone 10 umgreift. Am vorderen Ende der Patrone 10 befindet sich die Schneide 13, welche im Ausführungsbeispiel am Einsatzstück 15 angebracht ist. Das Einsatzstück 15 ist in der Ausnehmung 14 am vorderen Ende der Patrone 10 aufgenommen. lMatürlich kann es sich bei der Schneide auch um eine Schneidplatte handeln, die an der Stirnseite der Patrone befestigt ist, z.B. um ein Hartmetallplättchen, welches in bekannter Weise an eine Sitzfläche angelötet oder durch mechanische Spannmittel gegen diese festgezogen ist.
- Im Ausführungsbeispiel weist der Werkzeughalter außerdem das Gehäuse 16 auf, welches die Stellbuchse 12 umgreift und in einer entsprechenden Bohrung im nicht dargestellten Schaft eines Ausbohrwerkzeuges zu befestigen ist. Die Befestigung erfolgt durch nicht dargestellte Schrauben, welche den äußeren Rand des radial gerichteten, vorderen Flansches 17 des Gehäuses durchgreifen oder an diesem angreifen.
- Die Stellbuchse 12 weist eine zylindrische Außenmantelfläche 18 auf, die in einer entsprechend ausgebildeten, zylindrischen Bohrung 19 des gehäuses geführt ist. Die Stellbuchse 12 ist vorn mit dem radial gerichteten Flansch 20 versehen, dessen Rückseite sich an einer entsprechenden Stützfläche am vorderen Ende des Gehäuses 16 gleitend abstützt, wobei die Stützfläche dazu dient, die Stellbuchse axial im Gehäuse festzulegen. Die Rückseite des Flansches 20 wird an die Stützfläche durch eine besondere Federanordnung angedrückt, die weiter unten im ein zelnen beschrieben ist und zu welcher das elastische Verriegelungselement 21 gehört.
- Die Patrone 10 ist gegenüber dem Gehäuse 16 und/oder dem nicht dargestellten Schaft des Bohrwerkzeuges undrehbar geführt. Im Ausführungsbeispiel sind das Gehäuse und die Patrone am rückwärtigen Ende mit diagonal gerichteten nuten 22 bzw. 23 versehen, die sich zueinander ausrichten lassen und der Aufnahme eines nicht dargestellten Keiles od.dgl. dienen. Es kann sich hierbei um ein einzelnes eil oder um ein an den Schaft des Bohrwerkzeuges angeformtes Teil handeln. Für den in Frage stehenden Zweck können mit dem gleichen Vorteil jedoch auch andere bekannte Anordnungen zur Verwendung kommen. Z.B. kann das rückwärtige Ende der Patrone mit Führungsflächen oder Federn und liaten versehen sein, die mit entsprechenden BuhrungsSläche oder Federn und Nuten im Gehäuse oder im Schaft des Bohrwerkzeuges zusammengreifen. Die an der Patrone und dem Gehäuse oder dem Schaft des Bohrwerkzeuges vorgesehenen Elemente, die eine Verdrehung der Patrone verhindern, sind vorzugsweise so ausgebildet, daß das anfängliche Zusammengreifen zwischen ihnen erleichtert wird.
- Aus den vorstehenden Erläuterungen wird deutlich, daß die Patrone 10 axial in das Gehäuse 16 hinein und aus diesem heraus bewegt werden kann, indem man die Stellbuchae 12 verdreht, die hiersu in bekannter Weise mit Flächen 24 zum Ansetzen eines Spannschlüssels versehen ist. Die stirnseitigen Flächen 25 und 26 der Stellbuchse 12 und des Gehäuses 16 sind vorzugsweise in der üblichen Art mit Gradeinteilungen oder Skalen versehen, so daß sich das Ergebnis einer bestimmten Verdrehung der Stellbuchse im voraus bestimmen läßt. Um beim Einstellen und beim Gebrauch der Vorrichtung die Maßgenauigkeit zu erhöhen, ist eine besondere Federanordnung vorgesehen, welche die Patrone 10 in die Stellbuchse hinein zu ziehen sucht, so daß die Flanken des Außengewindes der Patrone und des Innengewindes der Stellbuchse 12 ständig in vorbestimmter Richtung aneinander anliegen. Im Falle der Erfindung gehört zu der erwähaten Federanordnung die Buchse 27, die gegenüber der Patrone axial verschiebbar, im wesentlichen jedoch undrehbar ist und das Außengewinde 28 aufweist, welches mit dem Innengewinde der Stellbuchse 12 zusammengreift. Zwischen der Patrone und der Buchse 27 sind die Federelemente 29 wirksam, welche die Patrone und die Buchse 27 in entgegengesetzten Richtungen zu vsatellen suchen. Obgleich man die Federanordnung 27, 28, 29 auch vor dem mit Gewinde versehenen Abschnitt 11 der Patrone 10 anordnen kann, ergibt sich ein stabilerer und in vieler Hinsicht besserer Aufbau dann, wenn die Federanordnung, wie dargeatellt, hinter dem Abschnitt 11 der Patrone liegt.
- Im Ausführungsbeispiel weist die Patrone 10 daher hinter dem mit Gewinde versehenen Abschnitt 11 den Abschnitt 30 mit verringertem Durchmesser auf. Die Buchse 27 ist auf dem Abschnitt 30 axial verschiebbar jedoch im wesentlichen undrehbar geführt.
- Die Buchse 27 befindet sich mit geringem Abstand hinter dem mit Gewinde versehenen Abschnitt 11 der Patrone 10 und ist dieser gegenüber gegen Verdrehen z.B. dadurch gesichert, daß ein an der Buchse 27 vorgesehener Zapfen 31 in eine entsprechende Ausnehmung 32 des mit Gewinde versehenen Abschnitts 11 der Patrone greift. Die Anordnung zur Verhinderung einer Verdrehung der Buchse 27 gegenüber der Patrone 10, die aus dem Zapfen 31 und der Ausnehmung 32 besteht, kann erforderlichenfalls durch miteinander zusammengreifende, axial gerichtete Federn und Nuten od.dgl. am Abschnitt 30 und der Innenseite der Buchse 27 ersetzt sein.
- Im Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Federelementen 29 um ringförmige Tellerfedern, welche den Abschnitt 30 umgreifen. Gegebenenfalls können die Tellerfedern durch mindestens einen Ring aus elastischem Material, z.B. Gummi oder Kunststoff, mit vorzugsweise rundem oder kreisförmigem Querschnitt ersetzt sein. Am rückwärtigen Ende des Abschnitts 30 befindet sich ein Anschlag, bei welchem es sich im Ausführungsbeispiel um einen geschlitzten Stützring 34 handelt, der in der Nut 33 aufgenommen ist. Das Federelement 29 ist zwischen dem Anschlag und der Buchse 27 wirksam und beaufschlagt die Buchse 27 in Richtung des mit Gewinde versehenen Abschnitts 11 der Patrone, wobei die Buchse 27 jedoch daran gehindert ist, am Abschnitt 11 zur Anlage zu kommen. Dies liegt daran, daß eine Eingriffverbindung der Gewinde des Abschnitts 11 und der Buchse 27 mit dem Gewinde der Stellbuchse 12 besteht. Die Patrone 10 wird demzufolge nach hinten in die Stellbuchse gedrückt, während gleichzeitig die Buchse 27 innerhalb der Stellbuchse 12 nach vorn gedrückt wird.
- Die Buchse 27 läßt sich leicht in gewissen Abstand vom Abschnitt 11 der Patrone bringen, wenn die Gewindeanfänge an den einander gegenüberliegenden Enden des Abschnitts 11 der Patrone 10 und der Buchse 27 in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind.
- Die Patrone wird in der folgenden Weise in die Stellbuchse eingesetzt: Die Buchse 27 wird von hinten auf den Abschnitt 30 der Spannpatrone aufgesteckt und der Zapfen 31 in die Ausnehmung 32 eingesetzt. Danach werden die Tellerfedern 29, die vorzugsweise geschliffen sind und eine bekannte Federcharakteristik haben, von hinten auf den Abschnitt 30 aufgeschoben und durch den Stützring 34 festgelegt, ggf. auch in gewünschtee Umfang vorgespannt. Auf diese Weise kommt die Buchse an der Anschlagfläche, die an der Verbindungsstelle zwischen dem Abschnitt 11 und dem Abschnitt 30 vorhanden ist, axial zur Anlage. lMuneehr wird die Patrone 10 zusammen mit der daran befestigten Federanordnung von vorn in die im Gehäuse 16 aufgenommene und darin festgehaltene Stellbuchse 12 eingeschraubt.
- Zuerst kommt daher das Gewinde 28 der Buchse 27 mit dem Gewinde der Stellbuchse 12 zum Eingriff und die Buchse 27 wird in die Stellbuchse 12 eingedreht. Wenn das dem Abschnitt 11 zugewandte Ende der Buchse 27 jedoch das äußere Ende des Gewindes der Stellbuchse erreicht hat, ist es infolge der zueinander versetzten Gewindeanfänge der Buchse 27 und der Patrone nicht möglich, daß das Gewinde der Patrone 10 sofort mit den Gewindegängen der Stellbuchse 12 zusammengreift und in diese hineingedreht wird. Statt dessen ist es notwendig, die Patrone so weit zu verdrehen, bis der Gewindeanfang derselben dem Gewindeanfang der Stellbuchse genau gegenüberliegt. Durch die Verdrehung der Patrone wird jedoch die Buchse 27 etwas weiter in die Stellbuchse 12 eingeschraubt, wobei sie sich vom Abschnitt 11 der Patrone 10 entfernt, so daß sie nicht mehr an diesem anliegt. Gleichzeitig hiermit werden die Federelemente 29 gespannt.
- Nachdem die Gewindegänge der Patrone mit den Gewindegängen der Stellbuchse zusammengegriffen haben, ziehen die Federelemente die Patrone nachhinten, d.h. in die Stellbuchse 12 hinein. Die hierbei auftretende Kraft richtet sich unter anderem nach der Charakteristik der Federelemente, nach dem Ausmaß ihrer Vorspannung, sowie danach, wie weit die Gewindeanfänge der Patrone und der Buchse 27 zueinander versetzt sind. Die erwähnte Kraft behält ungeachtet der Stellung der Patrone in der Stellbuchse ihrer Größe bei, so lange die Gewindegänge der Patrone und der Buchse 27 mit den Gewindegängen der Stellbuchse 12 zusammengreifen. Der erforderliche Flankendruck läßt sich durch geeignete Wahl der zuvor erwähnten, den Druck bestimmenden Faktoren leicht einstellen.
- Wenn nun angenommen wird, daß in den Nuten 22, 23 am Ende des Werkzeughalters ein Keil aufgenommen ist, so wird das rückwärtige Ende der Patrone 10 ggf. an den Keil anstoßen Ist dies der Fall, so ist es nicht möglich, die Patrone durch Verdrehen weiter in die Stellbuchse einzuschrauben, weil der Keil in die Nut 23 e ritt. Bs sollten sogar besondere Maßnahmen getroffen werden, um das Zusammengreifen des Keiles mit der ut 23 zu erleichtern. Der Keil kann z.B. mit abgerundeten flächen versehen sein, die der Nut 23 gegenüberliegen, oder aber er kann mit Führungsflächen anderer Kontur und ausbildung versehen sein, welche bewirken, daß die Nut 23 und der Keil zusammensugreifen suchen; Wenn es nicht mehr möglich ist, die Patrone zu verdrehen und dadurch einzuschrauben, wird die Patrone durch Verdrehen der Stellbuchse in die erforderliche Stellung gebracht.
- Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß der neuartige Werkzeughalter eine Anzahl wichtiger Vorteile mit sich bringt. Er läßt sich verhältnismäßig billig herstellen und bew anspruchs wenig Platz. Ein FlaSkendruck der gewunschten Stärke läßt sich ohne Schwierigkeiten erzielen; der Druck bleibt konm stant und ist von der Stellung der Patrone in der Stellbuchse unabhängig. Außerdem kann die Patrone von vorn in die Stellbuchae eingesetzt werden. Der Träger für den Werkzeughalter braucht daher nicht mit einer Bohrung versehen zu sein, welche natürlich durch den Werkzeugträger hindurchgeführt sein müßte, was dessen Festigkeit beeinträchtigt. Da die Federanordnung bei axialer Verstellung der Patrone mitwandert, ergibt sich ein weiter Einstellbereich.
- Flach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen den Stützflächen 35 und 36 der Stellbuchae 12 bzw. des Gehäuses 16 ein elastisches Verriegelungselement 21 aufgenommen. Dieses dient dem Zweck, die drehbare Stellbuchse 12 in einer vorbestimmten Axialstellung im Gehäuse 16 festzulegen. Das Verriegelungselement 21 verhindert nachgiebig, daß die Stellbuchse 12 aus dem Gehäuse 16 herausgezogen werden kann, gestattet jedoch eine Verdrehung der Stellbuchae zum Gehäuse. Bei der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Stellbuchse am rückwärtigen Ende mit einem Bund 37 versehen, welcher nach dem Aufsetzen des Verriegelungselementes, wenn dieses an der Stützfläche 36 des Gehäuses 16 anliegt, aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung, in der er im wesentlichen axial gerichtet ist, in eine im wesentlichen radial gerichtete Stellung nach außen umgebogen wird, um die Stützfläche 35 der Stellbuchse 12 zu bilden und das Verriegelungselement 21 an die Stützfläche 56 anzudrücken. Das Umbiegen des Bundes 37 in der beschriebenen Weise muß vor dem Einsetzen der Patrone in die Stellbuchae erfolgen.
- Das elastische Verriegelungselement kann vorzugsweise ein Ring mit rundem oder kreisförmigem Querschnitt aus elastischem Werkstoff mit geringem Reibungskoeffizienten sein, z.B. ein Ring aus einem geeigneten Kunststoff wie Polytetrafluoraethylen.
- Das Verriegelungselement kann Jedoch auch aus elastischen Eugeln oder einer gewellten Feder oder einem Federring bestehen.
- Auch kann die Beder in einem Kanal aufgenommen sein, der durch Umfangsnuten im Außenmantel der Stellbuchse bew. im Innenmantel des Gehäuses gebildet.ist. An die Nuten ist eine im wesentlichen tangentiale Durchtrittsöffnung herangeführt, durch welche das elastische Verriegelungselement in den Kanal hineingedrückt wird, wobei die buten zueinander etwas versetzt sind, so daß das Verriegelungselement zwischen den Seitenflächen der Nuten zusammengedrückt wird.
- Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann im Rahmen des Erfindungsgedankens abgewandelt werden.
Claims (10)
1. Werkzeughalter, insbesondere Präzisions-Ausbohrkopf od.dgl., mit
einer mit Außengewinde versehenen Patrone, welche an ihrem äußeren Ende mindestens
ein Schneidwerkzeug aufnimmt und gegenüber einer Vorrichtung, z.B.
einer Halterung oder einem Werkzeugträger zur Aufnahme des Werkzeughalters
undrehbar, jedoch axial verschiebbar geführt ist, wobei eine mit Innengewinde versehene,
gegenüber der Halterung drehbare und axial im wesentlichen unverschiebbare Stellbuchse
die Patrone umgreift und bei ihrer Verdrehung eine axiale Verschiebung der Patrone
zur Halterung veranlaßt, und wobei eine Federanordnung dafür sorgt, daß die Flanken
des Außengewindes der Patrone und des Innengewindes der Stellbuchse in einer Nicht
tung spielfrei aneinandergedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung
ein gegenüber der Patrone (10) axial verschiebbares, jedoch im wesentlichen undrehbares
Gewindestück (27) aufweist, dessen Außengewinde (28) mit dem Innengewinde der Stellbuchse
(12) zusammengreift, wobei zwischen der Patrone (10) und dem Gewindestück (27) mindestens
ein Federelement (29) wirksam ist, welches die beiden Teile in entgegengesetzten
Richtungen zu verstellen sucht.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Patrone (10) hinter ihrem mit Außengewinde versehenen Abschnitt (11) einen im Durchmesser
verringerten Abschnitt (30) aufweist, und daß das Gewindestück eine auf dem im Durchmesser
verringerten Abschnitt (30) im wesentlichen undrehbar, jedoch axial verschiebbar
ge9ührte Buchse (27) ist, die zwischen dem mit Außengewinde versehenen Abschnitt
(11) der Patrone und dem Federelement (29) liegt, vom Gewindeabschnitt (11) der
Patrone einen gewissen Abstand hat und durch das ederelement (29) zu diesem hin
beaufschlagt ist.
> Werkzeughalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gewindeantänge an den einander gegenüberliegenden Enden des Gewindeabschnitts (11)
der Patrone (10) und der Buchse (27) in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind.
4. Werkzeughalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Federelement (29) aus mindestens einer die Patrone umgreifenden Tellerfeder
besteht.
5. Werkzeugiialter nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (29) mit seiner von der buchse (27) abgewandten Seite an einem
Stützring (34) anliegt, der in einer Umfangsnut (33) der Patrone vorzugsweise lösbar
befestigt ist.
6. Werkzeughalter nach Anspruch 1 bis 5 mit einem im Werkzeugträger
zu befestigenden Gehäuse, in welchem die Stellbuchse drehbar, jedoch axial im wesentlichen
unverschiebbar geführt ist, sowie mit einer Einrichtung, welche bewirkt, daß eine
Pläche der Stellbuchse an eine Stützfläche des Gehäuses angedrückt wird, um die
Stellbuchse axial zestzulegen und eine Verdrehung derselben zu gestatten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine von der ersten Federanordnung (27, 28,
29, 31, 33, 34) unabhängige zweite Federanordnung (21, 35, 36, 37) ist.
7. Werkzeughalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Federanordnung ein zwischen zwei Stützflächen (35, 36) der Stellbuchse (12)
bzw. des koaxial angeordneten Gehäuses (16) unter Druck eingesetztes, elastisches
Verriegelungselement (21) aufweist, welches die Stellbuchse (12) und das Gehse (16)
zumindest in einer Richtung gegen axiale Verschiebung sichert und die Stellbuchse
(12) axial in das Gehäuse (16) hineinzubewegen sucher
8. Werkzeughalter
nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Verriegelungselement
(21) in einem Kanal aufgenommen ist, der sich aus Umfangsnuten im Außenmantel der
Stellbuchse (12) und ihl innenmanteldes Gehäuses (16) zusammensetzt.
9. Werkzeughalter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellbuchse (12) am rüokwärtigen Ende mit einem Bund (37) versehen ist der
dann, wenn das elastische Verriegelungselement (21) an der Stützfläche (56) des
Gehäuses (16) anliegt, zur Bildung der Stützfläche (35) der Patrone (10) nach außen
umgebogen wird und das Verriegelungselement (21) im wesentlichen radial flach außen
drückt0
10. Werkzeughalter nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
elastische Verriegelungselement (21) ein Ring aus elastischem Material mit geringem
Reibungakoeffi dienten ist, z*Be ein Ring mit vorzugsweise abgerundetem oder kreisförmigem
Querschnitt aus einem geeigneten Kunst stoff.
L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1360867 | 1967-10-04 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1800795A1 true DE1800795A1 (de) | 1969-12-11 |
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ID=20297672
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1800795A1 (de) |
| FR (1) | FR1586024A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213545B (de) * | 1960-03-05 | 1966-03-31 | Interatom | Heterogener thermischer Kernreaktor und Verfahren zu seinem Betrieb |
| DE1274255B (de) * | 1961-05-24 | 1968-08-01 | Anglo Belge Vulcain Sa Soc | Vorrichtung zum Regeln der Moderation in einem Kernreaktor |
| US3697187A (en) * | 1971-02-19 | 1972-10-10 | Sandvikens Jernverks Ab | Boring bar insert |
-
1968
- 1968-10-03 DE DE19681800795 patent/DE1800795A1/de active Pending
- 1968-10-04 FR FR1586024D patent/FR1586024A/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1586024A (de) | 1970-02-06 |
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