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DE1183351B - Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebstoff - Google Patents

Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebstoff

Info

Publication number
DE1183351B
DE1183351B DEH47195A DEH0047195A DE1183351B DE 1183351 B DE1183351 B DE 1183351B DE H47195 A DEH47195 A DE H47195A DE H0047195 A DEH0047195 A DE H0047195A DE 1183351 B DE1183351 B DE 1183351B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
piston
adhesive
valve
crosspiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH47195A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Everett Marshall
John Eliot Uliman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huntingdon Industries Inc
Original Assignee
Huntingdon Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huntingdon Industries Inc filed Critical Huntingdon Industries Inc
Publication of DE1183351B publication Critical patent/DE1183351B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
    • B05C5/027Coating heads with several outlets, e.g. aligned transversally to the moving direction of a web to be coated
    • B05C5/0275Coating heads with several outlets, e.g. aligned transversally to the moving direction of a web to be coated flow controlled, e.g. by a valve
    • B05C5/0279Coating heads with several outlets, e.g. aligned transversally to the moving direction of a web to be coated flow controlled, e.g. by a valve independently, e.g. individually, flow controlled
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/62Uniting opposed surfaces or edges; Taping by adhesives
    • B31B50/622Applying glue on already formed boxes

Landscapes

  • Nozzles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebstoff Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebstoff auf Verschlußlaschen von Kartons, mit einem an einem Gehäusekopf angeordneten Auftragkopf mit mehreren Auftragöffnungen, die durch von einem Querstück geführte und von einem Kolben betätigbare Ventilnadeln verschließbar sind.
  • Das Aufspritzen von Klebstoff mittels einer Sprühvorrichtung ist bekannt, wobei man auch eine Mehrzahl Spritzdüsen verwendete, die an einem Querrohr angeordnet waren und von einer gemeinsamen Druckflasche mit Spritzflüssigkeit versorgt wurden. Bei einer derartigen Anordnung besteht die Gefahr, daß einige Spritzdüsen sich verstopfen, während die anderen Spritzdüsen in Tätigkeit bleiben, so daß sich dann ein ungleichmäßiger Aufspritzvorgang ergibt.
  • Eine weitere bekannte Anordnung sieht vor, daß am Boden eines Leimbehälters eine Mehrzahl Austrittsöffnungen vorgesehen ist und in dem Behälter ein Querann angeordnet ist, welcher Ventilbolzen zum gemeinsamen Verschließen der Austrittsöffnungen trägt. Bei dieser Anordnung sind die Ventilbolzen fonnschlüssig mit den Querträgern verbunden, was einen Nachteil insofern nach sich zieht, als die Ventilbolzen sehr genau eingestellt werden müssen, damit gleichzeitig ein Verschließen der verschiedenen öffnungen erfolgt und ferner die Gefahr besteht, daß im Laufe des längeren Betriebes diese Einstellung leidet und das gleichmäßige Verschließen der verschiedenen öffnungen verlorengeht.
  • Eine Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebstoff auf Verschlußlaschen von Kartons, mit einem an einem Gehäuse angeordneten Auftragkopf mit mehreren Auftragöffnungen, die durch von einem Querstück geführte und von einem Kolben betätigbare Ventilnadeln verschließbar sind, kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß der als Sprühkopf ausgebildete Auftragkopf vom Gehäuse abnehmbar und das Querstück eine U-Schiene ist, deren einer Schenkel an der Kolbenstange befestigt und deren anderer Schenkel Schlitze für die Ventilnadeln aufweist und diese zwischen den beiden Schenkeln angeordnete verdickte Ventilnadelköpfe von größerem Durchmesser als die Breite der Schlitze aufweisen und die Köpfe gegen den an der Kolbenstange befestigten Schenkel durch Federn abgestützt sind.
  • Durch die zur Anwendung gelangenden Federn sind die Ventilnadeln bzw. deren Schäfte kraftschlüssig mit dem sie steuernden Querstück verbunden, so daß unter der Wirkung der Schließfedern sich jede Ventilnadelspitze in die für sie vorgesehene Ventilsitzfläche einstellen kann. Das Querstück wird zweckmäßigerweise durch einen doppelt wirkenden, druckluftbetätigten Kolben gesteuert und zieht im Rückwärtshub gemeinsam die Ventilngdeln aus den verschließbaren Auftragöffnungen heraus.
  • Die Erfindung ist im folgendenan Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
  • F i g. 1 ist eine Ansicht der Gesamtanordnung der Sprühvorrichtung gemäß d ' er Erfindung; F i g. 2 ist eine Vorderansicht der Spritzpistole gemäß der Erfindung; F i g. 3 ist eine Draufsicht der Spritzpistole von F i g. 2; F i g. 4 ist ein vertikaler Quersenitt der Spritzpistole von F i g. 2; F ig. 5 ist ein Querschnitt in vergrößerter Darstellung des Spritzkopfes gemäß der Erfindung; F i g. 6 ist ein schematisches elektrisches Schaltbild für den Betrieb einer Spritzvorrichtunk.
  • In den Zeichnungen ist eine Druckluftquelle 11 dargestellt sowie ein Luftfilter 12, welcher über eine Leitung 13 mit der Druckluftquelle 11 in Verbindung steht.
  • Von dem Luftfilter 12 aus erstreckt sich eine Hauptdruckluftleitung 14, von der eine Spritzpistolensteuerleitung 15, Zorstäubungsluftleitungen16 und 17 sowie eine Leitung 18 zum Klebstoffbehälter abzweigen. Die Spritzpistolensteuerleitung 15 umfaßt einen Luftregler 21 zum Steuern des Luftdruckes für den Betrieb der Spritzpistolen, eine Schmiervorrichtung 22, die Öl in die Luft einläßt, um die Spritzpistolenteile zu schmieren, Spritzpistolensteuerventile 23 und 24 zur Betätigung der Spritzpistolen, eine Leitung 25, die das Spritzpistolensteuerverrtil 23 mit einer Seite des Kolbens der Spritzpistole 26 verbindet, und eine Leitung 27, welche das Spritzpistolensteuerventil 23 mit der anderen Seite des Kolbens der Spritzpistole 26 verbindet. In gleicher Weise sind Leitungen 31 und 32 vorgesehen, die das Spritzpistolensteuerventil 23 mit jeder Seite des Kolbens der Spritzpistole 33 verbinden.
  • In gleicher Weise ist das Spritzpistolensteuerventil 24 mit jeder Seite des Kolbens der Spritzpistole 34 verbunden, und zwar durch Leitungen 35 und 36, und das Ventil 24 ist mit jeder Seite des Kolbens der Spritzpistole 37 durch Leitungen 38 und 39 verbunden.
  • über die Zerstäubungsluftleitungen 16 und 17 wird Druckluft an die Spritzpistolen geleitet, die den aus den Spritzpistolen austretenden Klebstoff zerstäubt. Die Leitung 16 umfaßt einen Regler 42, der den Druck der Zerstäubungsluft steuert, ein Zerstäubungsluftventil 43 und Leitungen 44 und 45, die das Zerstäubungsluftventil 43 mit den Sprühpistolen 26 bzw. 33 verbinden.
  • Die Zerstäubungsluftleitung 17 umfaßt einen Regler 46, der den Druck der Zerstäubungsluft in den Spritzpistolen 37 und 34 regelt, ein Zerstäubungsluftventil 47 (welches wie das Ventil 43 als Zweiwegesteuerventil ausgebildet ist, das die Zerstäubungsluft in den Spritzpistolen an- oder abschaltet) und Leitungen 48 und 49, welche das Zerstäubungsluftventil 47 mit den Spritzpistolen 34 bzw. 37 verbinden.
  • Es sei bemerkt, daß das Zerstäubungsluftventil 43 die beiden oberen Spritzpistolen 26 und 33 verbindet, während das Zerstäubungsluftventil 47 mit den beiden unteren Spritzpistolen 37 und 34 verbunden ist. Die Vorrichtung ist in dieser Weise angeordnet, da es sich in der Praxis herausgestellt hat, daß die unteren Pistolen 37 und 34 (die nach oben zielen) einen größeren Zerstäubungsluftdruck benötigen als die oberen Pistolen 26 und 33 (die nach unten zielen). Das Spritzpistolensteuerventil 23 regelt den Betrieb der oberen Spritzpistolen 26 und 33, während das Steuerventil 24 die Arbeitsweise der unteren Spritzpistolen 37 und 34 steuert. Demgemäß erkennt man, daß die Ventile 23 und 43 gemeinsam zur Steuerung der oberen Spritzpistolen 26 und 33 arbeiten, während die Ventile 24 und 47 gemeinsam die unteren Spritzpistolen 37 und 34 steuern.
  • Die Leitung 18 zu dem Klebstoffbehälter umfaßt einen Luft, druckregler 52 und verbindet die Hauptleitung 14 mit dem unter Druck stehenden Klebstoffbehälter 53. Dieser ist über Leitungen 54 bis 57 mit den Spritzpistolen verbunden.
  • Die F i g. 4 und 5 zeigen eine Spritzpistole, die ein Gehäuse 61 umfaßt, welches in unmittelbarer Nähe einer Lasche eines Kartons angeordnet werden kann und einen Zylinder 62 enthält, der einen Kolben 63 aufweist mit einem Kolbenkopf 64, welcher im Zylinder 62 angeordnet ist und mit einer Kolbenstange 65, die sich von dem Kolbenkopf aus nach oben erstreckt, mit einem Querstück 66, das oben auf der Kolbenstange 65 aufgesetzt ist und hin- und hergehend durch diese bewegbar ist, mit einem Sprühkopf 67 auf dem Gehäuse 61 oberhalb des Querstücks 66, der eine Anzahl von Klebstoffsprühöffnungen 68 aufweist, und mit je einer in Längsrichtung bewegbaren Nadel 71, die sich von jeder der Klebstofföffnungen 68 aus erstreckt und die wirkungsmäßig mit dem Querstück 66 verbunden sind.
  • Der Kolbenkopf 64 ist doppelt wirkend ausge# bildet und hat zwei Stimflächen 72 und 73. Es kann z. B. die Druckluft von dem Spritzpistolensteuerventil 24 an die Stimfläche 73 des Kolbenkopfes 64 in der Pistole 37 geleitet werden, um auf diesen einen Druck auzuüben, indem die Leitung 38 mit einer öffnung 74 in der Zylinderhaube 75 verbunden wird, welche auf dem Boden des Zylindergehäuses 61 b%-, festigt ist. An die Stimfläche 72 des Kolbenkopfes 64 kann von dem Spritzpistolensteuerventil 24 aus Druckluft dadurch zugeleitet werden, daß die Leitung 39 mit der öffnung 76 in dem Gehäuse 61 verbunden wird.
  • Ein kreisförmiger Ring 77 bildet eine Dichtung zwischen dem Gehäuse 61 und der Zylinderhaube 75, und in einer Nut 81 des Kolbenkopfes 64 ist ein kreisförmiger Dichtungsring 78 angeordnet, um eine Abdichtung zwischen den Stirnflächen 72 und 73 des Kolbenkopfes 64 zu bilden.
  • Die Kelbenstange 65 ist in einem Führungsfutter 82 zentriert, das in einer öffnung 83 des Gehäuses 61 angeordnet ist, und die Abdichtung zwischen der Kolbenstange 65 und dem Führungsfutter 82 ist durch eine kreisringförmige Dichtung 84 gewährleistet. In einer öffnung 83 oberhalb des Führungsfutters 82 ist eine Schmutzdichtung 85 angebracht-Die auf die Stirnfläche 72 des Kolbenkopfes 64 auftreffende Druckluft bewegt diesen von den Klebstoffaustrittöffnungen 68 fort, und die Kolbenstange 65 bewegt die Nadelstange 66 und die Nadeln 71 in die gleiche Richtung, so daß die Köpfe der Nadeln aus den Klebstoffaustrittsöffnungen 68 herausgelangen.
  • Andererseits wird beim Auftreffen von Druckluft auf die Stirnfläche 73 des Kelbenkopfes 64 dieser in Richtung auf die Klebstoffaustrittöffnungen 68 N-, wegt und bewegt dadurch das Querstück 66 und die Nadeln 71 ebenfalls in Richtung der Klebstoffaustrittöffnungen 68, so daß die Köpfe der Nadeln 71 in die öffnungen 68 gelangen und den Austritt des Klebstoffs hieraus unterbrechen.
  • Das obere Ende der Kolbenstange 65 wird in einem unteren horizontalen Teil 86 des Querstücks 66 aufgewmmen uad in dießern durch eine Rohrmuffe 87 gehalten.
  • Die Nadeln 71 haben eine Spitze 88, einen Schaft 91 und einen Kopf 92. Dieser wird von einem Raum in dem Querstück 66 zwischen dem unteren horizontalen Teil 86 und dem oberen horizontalen Teil 93 aufgenommen, welches mit Schlitzen 94 versehen ist, die die Schäfte 91 aufnehmen, jedoch die Nadelköpfe 92 nicht hindurchlassen.
  • Jeder Nadelkopf 92 ist durch eine Federanordnung 95 gestützt, die einen Druck nach oben ausübt und gewährleistet, daß die Spitze 88 der Nadel 71 genau in der öffnung 68 der Klebstoffaustrittsdüse 96 sitzt, und zwar unabhängig von irgendwelchen Herstellungstoleranzen der Abmessungen der Spitzen 88 oder der Klebstoffaustrittsöffnungen 68. Der Spritzkopf 67 umfaßt ein Basisteil 97, das mit einer Kappe 98 verschraubt ist. In einer öffnung dieser Kappe ist eine Düse 101 angeordnet, die eine ringförmige Luftaustrittsöffnung 102 bildet, welche um die Spitze der Klebstoffaustrittsöffnung 68 angeordnet ist. Der ringförmigen Luftaustrittsöffnung 102 kann Zerstäubungsluft aus dem Zerstäubungsluftventil 47 über eine Leitung 49 in einen Luftdurchtritt 103 in dem Basisteil 97 zugeführt werden. In der Kappe 98 sind Luftdurchtrittsöffnungen 104 vorgesehen, die die Luftdurchlaßöffnung 103 mit der ringförmigen Luftaustrittsöffnung 102 verbinden.
  • In dem Basisteil 97 ist eine Klebstoffkammer 105 vorgesehen, die mit dem Innenraum der Klebstoffaustrittsdüse 96 und der Klebstoffauslaßöffnung 68 verbunden, ist. Aus dem Klehstoffbehälter 53 kann mi tels, einer Leitung 57 (s. F i g. 1) Klebstoff in die Klebstoffkammer 105 geleitet worden.
  • Um zu verhindern, daß Klebstoff längs des Schaftes 91 einer Nadel 71 ausschwitzt, ist eine Dichtung 106 mit einem Schraubverschluß 107 um den Schaft 91 angeordnet.
  • Es sei erwähnt, daß der Sprühkopf 67 und die Nadeln 71 aus dem Gehäuse 61 entfernt und als Baueinheit ersetzt werden können, und zwar durch Ab- schrauben der Schrauben 108 und Herausnehmen der Nadeln 71 aus den Schlitzen 94 in dem oberen horizontalen Teil 93 der Nadelstange 66. Dieses einfache Entfernen als Baueinheit - z. B. für die Durchsicht, Reinigung oder Reparatur - ist ein hervorragender Vorteil der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • F i g. 6 zeigt einen schematischen elektrischen Verdrahtungsplan mit den Netzleitungen 111 und 112, mit dem abgesicherten Unterbrechungsschalter 113, mit einem Arbeitskreis, der eine Leitung 114 umfaßt, in die ein Hilfskontakt 115 an dem Antriebsmotorstarter angeschaltet ist der die Leitung zu den Spritzpistolen unterbricht, wenn der Motor anhält mit einem Kontakt 116 eines Wählschalters 117, der durch einen Hebel 118 betätigt wird (F i g. 1) und drei Schaltstufen aufweist (»automatisch« 121, »aus« 122, »I-Iandprüfung« 123), und mit einem von dem Karton betätigten Endabschalter 124.
  • Die Leitung 114 führt auch zu Kontakten 125 und 126 eines knopfbetätigten Wählschalters 127. Dieser ermöglicht einen Betrieb mit dem oberen Paar Spritzpistolen oder mit dem unteren Paar Spritzpistolen oder mit allen gemeinsam. Der Kontakt 125 ist mit einer Magrietspule 128 verbunden, welche die Betätigung des Zerstäubungsluftventils 43 der oberen Pistolen 26, 33 steuert, und der Kontakt 126 ist mit einer Magnetspule 129 verbunden, welche die Betätigung des Zerstäubungsluftventils 47 der unteren Pistolen 37 und 34 steuert.
  • Zwischen die Zeitung 114 und die Schalterkontakte 133, 134 ist ein Leiter 132 geschaltet. Der Kontakt 133 ist mit einer Magnetspule 135 verbunden, die den Betrieb des Spritzpistolensteuerventils 23 der oberen Pistolen überwacht, und der Kontakt 134 ist mit einer Magnetspule 136 verbunden, die den Betrieb des Spritzpistolensteuerventils 24 der unteren Pistolen steuert. In die Leitung 132 ist ein kurvenscheibenbetätigter bzw. nockenbetätigter Endabschalter 137 eingeschaltet, der dazu dient, die Pistolen zu betätigen, um Klebstoff zu versprühen.
  • Es ist ferner ein Prüfungskreis vorgesehen, der es ermöglicht, die Betriebsweise der Vorrichtung zu prüfen. Diese Prüfschaltung umfaßt einen Leiter 138 und einen Kontakt 141, der die Hilfskentakte 115 und 116 überbrückt und mit den Kontakten 125, 126 der Magnetspulen 128, 129 verbunden ist. Die Prüfschaltung umfaßt ferner einen Leiter 142 und einen Kontakt 143, der den Endabschalter 137 überbrückt und mit den Kontakten 133 und 134 und den Magnetspulen 135, 136 verbunden ist.
  • Beim automatischen Betrieb ist der Kontakt 116 geschlossen, unddie Kontakte 141 und 143 sind offen. Wenn kein Karton unter den Pistolen angeordnet ist, um den Endabschalter 1.24 zu schließen, ist die Schaltung offen für die Magnetspulen 128, 129 der Zerstäubungsluftsteuerventile 43, 47. Die Schaltung ist auch offen hinsichtlich der MagnÜspulen 135, 136 der Spritzpistolensteuerventile 23, 24. Demgemäß werden die Spritzpistolen nicht betätigt.
  • Beim Handprüfungsbetlieb ist der Kontakt 116 geöffnet, und die Kontakte 141 und 143 sind ge- schlossen und überbrücken dadurch den Endabschalter 124 und den Endabschalter 137.
  • Beirn automatischen Betrieb wird die Lasche eines Kartons in unmittelbarer Nähe der Spitze einer Spritzpistole vorbeigeführt, z. B. der Pistole 37, und das Zerstäubungsluftventil 47 wird durch den Endabschalter 124 in Betrieb geseM der durch den Karton ausgelöst wird.
  • Der Kolbenkopf 64 wird dann von den Klebstoffaustrittsöffnungen 68 fortbewegt durch die Wirkung des Kstolensteuervontids 24 (der durch den kurvenscheibenbetätigten Endabschalter 137 betätigt ist) und sendet Druckluft, durch die Leitung 39, die auf die Stirnfläche 72 des Kolbenkopfes 64 auftriffi. Der Kolben 63 bewegt da ' s QuerstÜck 66 und die Nadeln 71 von den öffnungen 68 fort und zieht die Nadelspitzen 88 aus diesen heraus, und die vorher in Gang gesetzte Zerstäubungsluft, die aus den ringförmigen öffnungen 102 austritt, trifft auf den Klebstoff, der aus den öffnungen 68 heraus gelangt, und trägt diesen auf die Oberfläche der Kartonlasche auf. Das Pistolensteuerventil 24 wird durch den kurvenscheiben- bzw. nockenbetätigten Endabschalter 137 ausgelöst und sendet Druckluft u-ber die Leitung 39 auf die Stirnfläche 73 des Kolbeenkopfes 64, so daß der Kolben 63, das Querstück 66 und die Nadeln 71 gegen die öffnungen 68 geschoben werden und diese schließen, indem, die Spitzen 68 der Nadeln 71 in diese hineingeschoben werden. Das Zerstäubungsluftventil 47 unterbricht die Zerstäubunggluft# die durch die Spritzpistole 37 gelangt. Bei dem Ventil 47 ist ein Zeitverzögerungsmechanismus vorgesehen, der das Abschalten der Zerstäubungsluft verzögert, bis die KIebstoffaustrittsöffnungen 68 durch die Nadeln 71 verschlossen sind.
  • Das Verfahren zum Aufsprähen von Klebstoff auf Laschen eines Kartons gemäß der Erfindung umfaßt die Verfahrensschritte, daß die Laschen des Kartons in unmittelbarer Nähe der Düsen der Spritzpistole vorbeigeführt werden, daß Zerstäubungsluft aus einer Anzahl Zerstäubungsöffnungen der Spritzpistole hindurchgeschickt wird, bis die Zerstäubungsluft in eine stetige Strömung übergegangen ist, daß Klebstoff zu einer Anzahl Klebstoffaustiittsöffnungen der Spritzpistole geleitet wird, wobd dieser Klebstoff mit der Zerstäubungsluft zusammenprallt und zerstäubt und auf die Oberfläche der Kartonlaschen getragen wird, daß der Durchtritt von Klebstoff durch die Klebstoffaustrittsöffnungen unterbrochen wird, daß der Durchtritt von Zerstäubungsluft aus den Zerstäubungsöffnungen für eine vorbestimmte Zeitdauer aufrechterhalten wird, um die 1-Düsen des Spritzkopfes zu säubern und um zu verhindern, daß Klebstoff sich auf diesen ansetzt, und daß sodann der Durchtritt der Zerstäubungsluft durch die Zerstäubungsöffnungen unterbrochen wird. Die Kartonlasche wird während des Spritzvorganges relativ zu der Düse der Spritzpistole bewegt, so daß die Lasche Klebstöff in Streifen annimmt. Diese Streifen können sich überlappen, um ein Band zu bilden.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung haben gegenüber den bekannten Vörfahren und Vorrichtungen eine Reihe von Vorteilen. Es sind z. B. der Klebstoffverbrauch und die Zeit zum Anpressen und Verschließen der mit Klebstoff versehenen Laschen verringert. Ferner ist eine geringere Unterhaltung nötig als bei den Klebstoffaufbringevorrichtungen der Rolltype. Anstatt eine Klebstoffschicht aufzubringen, die dicker als.erforderlich für einen wirksamen Verschluß ist, wird gemäß der Erfindung ein abgemessener Nebel von winzigen Tröpfchen aufgesprüht, wodurch *Material gespart wird, eine schnellere Trocknung erfolgt und die Andruckzeit verringert wird. Verschmutzungsprobleme, die bei 1-Rollvorrichtungen und Leimtöpfen auftreten, sind vermieden.
  • Die besonders ausgebildeten Spritzköpfe mit ihren vielen öffnungen bringen den Klebstoff,.genau auf die Kartonlaschen und verhindern ein Darüberhinaussprühen.
  • Der Erfindungsgegenstand ermögliet eine genaue Bemessung des Klebstoffauftrages. Der mit vielen öffnungen versehene Spritzkopf kann so nahe an die Kartonlasche herangebracht werden, wie es für eine genaue Bemessung der Klebstoffdicke und des Klebstoffmusters erforderlich ist. Der Sprühkopf kann z. B. so angeordnet sein, daß ein breites Band. von Klebstoff für eine maximale Laschenbedeckung aufgebracht wird, oder so, daß dünne Streifen von bestimmter Breite auf die.Laschen aufgetragertwerden, wenn eine geringere Bedeckung gewünscht ist.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil wird durch den Wählschalter 127 erreicht, der es der Bedienungsperson ermöglicht, obere oder untere, Laschen oder sämtliche Laschen zu besprühen, und zwar lediglich durch Umstellen des Schalters.
  • Die Erfindung läßt sich leicht bei neuen sowie bei schon vorhandenen Maschinen anwenden. Es ist nicht nötig, die Rollauftragungsvorrichtung zu entfernp,n, wenn man den Sprühsatz gemäß der Erfindung 'bei üblichen Behälterverschließem anbringt Der Sprühsatz gemäß der Erfindung arbeitet sowx)hl mit Harz- wie mit Dextroseklebern.
  • In der vorliegenden Beschreibung wurde eine Spritzvorrichtung mit vier Spritzköpfen beschrielxn, Es ist jedoch offensichtlich, daß die Spritzvorrichtung auch mit einer anderen Anzahl von Spritzköpfen versehen sein kann, z. B. lediglich mit zwei Spätk# pistolen, um entweder die oberen Laschen oder cU unteren Laschen eines Behälters zu bearbeiten. Eine Spritzvorrichtung mit zwei Spritzpistolen ist z.lk wünschenswert für Wiederverpacker (re-SbippQJe) od. dgl., die die Kartons bereits in einer Fem.'u.7 halten, in der ein Teil der Laschen bereits,- -iier:-schlossen ist, so daß dann nur noch entweder'die Bodenlaschen oder die oberen Laschen verschloseü werden.
  • Es können natürlich im Rahmen des Erfindungä,-gedankens noc ' h mannigfaltige.,AnderungM vorgosehen werden.

Claims (2)

  1. Patentanspfäche: 1. Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebätcd auf Verschlußlaschen von Kartons, mit einem m einem Gehäuse, angeordnet= Auftragkopf n* mehreren Auftragöffnungen"die durch von. eincin Querstück geführte und. von eiem Kolben tätigbare Venfilnadeln verschließbar, sind, c1441 4urch gekennzeichnet, daß der ab Sprühkopf (67) ausgebildete Auftragkopf*vimü Gehäuse (61) abnehmbar und* das Querstück (66) eine U-Schiene ist, deren einer Schenkel (86) an der Kolbenstange (65) befestigt ist und. deren anderer Schenkel (93) Schlitze (94) für die Voitilnadeln (71) aufweist und dim zwischen den beiden Schenkeln- (86, 93) 'angeordnete verdickte-Ventilnadelköpfe (92) von größerem Durchmesser als die Breite der Schlitze (94).aufweisen uüd.'e Köpfe (92) gegen den an der Kolb=tange,.(e) befestigten Schenkel (86) durch Federn (95)- ab,-gestützt sind. -#.# # -i'
  2. 2. Vorrichtung nach -Anspruch 1, gekennWwbr riet durch einen doppeltwirkenden, druckluft,-betätigten Kolben (64). . , -! - . InBetrachtgezogeneDruckschriften: , - Deutsche Patentschriften.Nr. 544 033, 516 064, 81913; USA.-Patentschriften Nr. 2 935 961, 2 898 820.
DEH47195A 1961-11-07 1962-10-22 Vorrichtung zum Aufspritzen von Klebstoff Pending DE1183351B (de)

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