DE1183299B - Aufsammelballenpresse - Google Patents
AufsammelballenpresseInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/04—Plunger presses
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES m7TW>
PATENTAMT Internat. Kl.: AOIf
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 45 e-15/04
Nummer: 1183 299
Aktenzeichen: J 22977 m/45 e
Anmeldetag: 9. Januar 1963
Auslegetag: 10. Dezember 1964
Die Erfindung betrifft eine Aufsammelballenpresse mit Längs-Quer-Fluß des vom Boden aufgenommenen
Gutes, bei welcher das Gut mittels einer Querförderschnecke durch eine Öffnung in einer Seitenwand
des Preßkanals in diesen gefördert wird.
Bekannt sind Ausführungsformen von Aufsammelballenpressen, bei denen im Längsfluß die aufsammelnde
Vorrichtung das Gut unmittelbar einem Preßkanal zuführt, in dem das Gut durch Druckbleche
verdichtet und auf dem Kanal hinausgeschoben wird. Zu diesem Zweck muß jedoch im Übergabebereich
der Aufnahmevorrichtung zum Preßrechen der Preßkanal erweitert werden, was Verstopfungen
und ungenügende Förderung zur Folge haben kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Ausführungsformen von Aufsammelballenpressen zu verbessern
und eine leichte und billige Presse zu schaffen, die gleichmäßig dichte und feste Ballen herstellt.
Erfindungsgemäß findet hierzu ein an sich bekannter, durch Kurbeln bewegter und durch Lenker
gesteuerter Preßrechen Verwendung, der mit schmalen, durch Öffnungen in der Preßkanaldecke in den Preßkanal
eintretenden und in diesem auf einer nierenförmigen Bahn umlaufenden Preßfingern versehen
ist. Die Preßfinger sind hinsichtlich der Größe der seitlichen Einmündungsöffnung der Querförderschnecke
in den Preßkanal derart schmal gestaltet, daß diese Öffnung bei der Zuführung des Gutes in
keiner Stellung der Preßfinger verschlossen werden kann. Auf diese Weise ist eine fortlaufende Förderung
des aufgenommenen Gutes von der Querförderschnecke in den Preßkanal ohne Zwischenschaltung
eines weiteren Förderelementes gewährleistet.
Bei dieser Bauart wird gegenüber Pressen mit hin- und hergehendem Laufkolben wesentlich an Gewicht
eingespart, so daß damit eine Presse geschaffen ist, die nur ein Zufuhrorgan erfordert und bei fortlaufender
Beschickung des Preßkanals eine gleichmäßige Dichte der Ballen gewährleistet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
zu entnehmen:
F i g. 1 ist eine Seitenansicht der Ballenpresse;
F i g. 2 ist eine Draufsicht, teilweise geschnitten;
Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2.
Eine Ballenpresse 10 besitzt Transportbänder 11, eine Aufnahmevorrichtung 12 und einen Preßkanal
13, dessen rückwärtiges Ende schräg nach oben gerichtet ist, so daß die fertigen Ballen verhältnis-Aufsammelballenpresse
Anmelder:
International Harvester Company,
Chicago, JIl. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
Als Erfinder benannt:
George McConeghy jun., Western Springs, JIl.,
Homer N. Grillot, Naperville, JIl, (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 11. Januar 1962 (165 607)
mäßig weit oben ausgestoßen werden. Eine Zugdeichsel 14 trägt an ihrem vorderen Ende eine Anhängevorrichtung
15 zum Ankuppeln der Presse an eine Zugmaschine. Zur Übertragung des Antriebs
von der Zugmaschine dient eiaae Zapfwelle 16, die in einem Zapfwellenschutz 17 oberhalb der Zugdeichsel
läuft.
Die Aufnahmevorrichtung^ besteht aus einer
Pick-up-Trommel 18 mit gefederten Zinken 18 a, einer Seitenwand 19 und einem Niederhalter 20, der
das Gut vom Schwad 72 auf den Aufnahmetisch 21 leitet. Eine einseitig gelagerte Schnecke 22, die sich
in Richtung des Pfeiles 69 dreht, lenkt das Gut bei 73 in die Querrichtung um und führt es dem Preßkanal
13 zu. Der Wellenstumpf 23 der Schnecke 22 trägt am äußeren Ende eine Riemenscheibe 24, die
über einen Keilriemen 25 von einer auf einer Welle 29 sitzenden Scheibe 26 angetrieben wird. Ein
Schutzblech 27 verdeckt den Antrieb der Schnecke. Ein bogenförmiger Schlitz 28 in der Seitenwand 19
ermöglicht eine schwingende Bewegung der Schnecke um die Welle 29. Eine Rückwand 30 schließt den
Aufnahmetisch 21 nach hinten ab.
Eine Welle 31, die ihren Antrieb von der Zapfwelle erhält, trägt eine Kurbel 32, an deren Ende 33 a
eine Kurbelstange 33 angelenkt ist. Diese Kurbelstange wiederum ist am Ende 33 b eines Arms 34
angelenkt, der am Nadelträger 35 befestigt ist. An dem Nadelträger, der um einen Bolzen 36 am Preßkanal
drehbar ist, sind die Bindenadeln 37 befestigt.
409 757/105
Ein Schwungrad 38 sitzt auf einer Welle 39, auf der auch ein Ritzel 40 befestigt ist, das mit einem
Zahnrad 41 im Eingriff steht, das auf einer Welle 42 angeordnet ist. Das Zahnrad 41 trägt einen Kurbelzapfen
43, an dem die aus Preßfingern bestehende Preßvorrichtung 44 angelenkt ist. Eine Koppelstange
45 ist mit einem Ende 46 am oberen Ende der Preßfinger 44 und mit dem anderen Ende 47 am
Antriebsgehäuse 48 angelenkt.
Streben 49 verbinden den oberen Teil des Preßkanals mit dem Antriebsgehäuse 48 und sind mit
Schrauben 50 am Gehäuse und mit Schrauben 51 am Preßkanal befestigt. Am Ende des Preßkanals ist
ein Auslaufblech 52 mittels Schrauben 53 angelenkt, dessen Winkelstellung zum Preßkanal durch Ketten
54 und 55 veränderbar ist, deren eines Ende mit Schrauben 57 am Auslaufblech befestigt ist, während
das andere Ende an Haken 56 am Preßkanal eingehängt wird.
Der Preßkanal 13 besitzt eine seitliche öffnung 58, durch die das zu pressende Gut zugeführt wird. Das
freie Ende der Schnecke 22 liegt genau vor dieser öffnung. An der rückwärtigen Kante dieser öffnung
ist ein Messer 59 befestigt, das eine nach vorn weisende Schneide 60 besitzt, an der das Gut beim Eintritt
in den Preßkanal vorbeigeleitet wird.
Die Preßvorrichtung 44 besteht aus einzelnen Preßfingern 61, 62, 63 und 64, von denen der innere
Finger 61 mit einem etwa senkrecht angeordneten Messer 65 versehen ist. Bei der erfindungsgemäßen
Ballenpresse werden die Preßfinger an Stelle des üblichen Laufkolbens zum Pressen des im Preßkanal
befindlichen Gutes verwendet. Die Breite der Preßfinger ist relativ gering im Vergleich zu der Eintrittsöffnung 58, so daß die öffnung 58 durch die Preß-
vorrichtung nie verschlossen wird und das Gut dem Preßkanal infolgedessen ständig zugeführt werden
kann.
Die nierenförmige Kurve 66 mit den Richtungspfeilen 67 zeigt den Weg der Preßfinger während
eines Pressenhubes. In der in F i g. 3 gezeigten Stellung ist gerade ein Hub beendet, und die Preßfinger
beginnen sich in verhältnismäßig hoher Lage nach vorn zu bewegen. Am Ende der Vorwärtsbewegung
senken sie sich dann in den vor der Zuführungsöffnung 58 liegenden Sammelraum 68 des Preßkanals
und schieben das dort befindliche Gut 74 nach hinten in den schräg nach oben gerichteten Teil des
Preßkanals. Gegen Ende dieser Rückwärtsbewegung wird das am Preßfinger 61 befestigte Messer 65 an
der Schneide 60 des an der Eintrittsöffnung angebrachten Messers 59 vorbeigeführt. Dabei wird der
Zufluß des Gutes getrennt, und die Schnecke fördert anschließend wieder in den Raum 68 hinter den
Preßfingern. Auf diese Weise wird eine ständige Zufuhr des Gutes zum Preßkanal während des gesamten
Pressenhubes ermöglicht. Der Ballen wird dann aus den sich durch die einzelnen Hube ergebenden
Schichten zusammengeführt und in einer vorgewählten Lage mit Hilfe des Knoters 75 gebunden.
Die Bewegung der Preßvorrichtung 44 wird durch ihre Koppelung mit dem Zahnrad 41 gesteuert,
das sich in Richtung des Pfeils 71 dreht und über das Ritzel 40 mit dem Schwungrad 39 in Verbindung
steht, das sich in entgegengesetzter Richtung dreht, wie der Pfeil 70 zeigt.
Somit ist durch die vorliegende Erfindung eine Ballenpresse geschaffen worden, die ein wesentlich
geringeres Gewicht aufweist als die bekannten Pressen, die einen Laufkolben verwendeten und daher
bedeutend stärker gebaut sein mußten, um die Schläge des Kolbens aufzufangen. Die Preßfinger
sind so gestaltet, daß sie die seitliche Preßkanalöffnung für die Zuführung des Gutes in keiner Stellung versperren. Dadurch, daß der Gutfluß nicht
unterbrochen wird, besteht keine Notwendigkeit eines
zusätzlichen Zuführorgans zwischen Schnecke und Preßkanal.
Das Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar. Sie ist aber
nicht auf dieses Beispiel beschränkt, sondern läßt im Rahmen der Ansprüche verschiedene Möglichkeiten
der Ausgestaltung zu.
Claims (1)
- Patentanspruch:Aufsammelballenpresse mit Längs-Quer-Fluß des vom Boden aufgenommenen Gutes, bei welcher das Gut mittels einer Querförderschnecke durch eine öffnung in einer Seitenwand deä Preßkanals in diesen gefördert wird, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Preßrechen mit schmalen, durch Öffnungen in der Preßkanaldecke in den Preßkanal eintretenden und in diesem auf einer nierenförmigen Bahn umlaufenden Preßfingern.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 590474;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1075 370;
General Sales Catalog der International Harvester Company, Revision 35, January 1958, S. 3.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 757/105 12.64 © Bundesdruckerei BerBn
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1183299XA | 1962-01-11 | 1962-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1183299B true DE1183299B (de) | 1964-12-10 |
Family
ID=22377908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ22977A Pending DE1183299B (de) | 1962-01-11 | 1963-01-09 | Aufsammelballenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1183299B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE590474C (de) * | 1932-04-08 | 1934-01-10 | Netzschkauer Maschinenfabrik F | Strohpresse mit einem von oben her in den Presskanal greifenden, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Zufuehrungs- und Pressrechen |
| DE1075370B (de) * | 1960-02-11 | Maschinenfabrik S. Eisengießerei Lauingen Ködel S. Böhm G.m.b.H., Lauingen/Donau | Aufsammel-Schwingkolbenpresse |
-
1963
- 1963-01-09 DE DEJ22977A patent/DE1183299B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075370B (de) * | 1960-02-11 | Maschinenfabrik S. Eisengießerei Lauingen Ködel S. Böhm G.m.b.H., Lauingen/Donau | Aufsammel-Schwingkolbenpresse | |
| DE590474C (de) * | 1932-04-08 | 1934-01-10 | Netzschkauer Maschinenfabrik F | Strohpresse mit einem von oben her in den Presskanal greifenden, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Zufuehrungs- und Pressrechen |
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