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DE1023915B - Geraet zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Gueter - Google Patents

Geraet zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Gueter

Info

Publication number
DE1023915B
DE1023915B DEL25305A DEL0025305A DE1023915B DE 1023915 B DE1023915 B DE 1023915B DE L25305 A DEL25305 A DE L25305A DE L0025305 A DEL0025305 A DE L0025305A DE 1023915 B DE1023915 B DE 1023915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
push rod
rocker
goods
conveyor table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25305A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Roemer
Bernhard Proebsting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Lanz AG filed Critical Heinrich Lanz AG
Priority to DEL25305A priority Critical patent/DE1023915B/de
Priority to DEL29158A priority patent/DE1049140B/de
Publication of DE1023915B publication Critical patent/DE1023915B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/06Loaders for hay or like field crops with oscillating or reciprocating rake-bars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter, wie z. B. Heu, Grünfutter, Rübenblätter und Stroh, bei dem unmittelbar über einem schräg ansteigenden Fördertisch : l mit Mitnehmern versehene, als Schubstangen ausgebildete Förderorgane angeordnet sind, welche an ihrem einen Ende an einer Antriebskurbelwelle gelagert und an ihrem anderen Ende unter Vermittlung von Schwingen hin- und hergehend geführt sind. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Führung bzw. Abstützung der hin- und hergehenden Enden der Förderorgane so zu treffen, daß die Förderwirkung des Gerätes verbessert wird, das abgabeseitige Ende der Förderorgane auf das Ladegut eine Schub- bzw. Preßwirkung nach unten ausübt, nachdem dieses den Fördertisch verlassen hat und daß außerdem beim Anfallen einer übermäßig großen Fördermenge die Förderorgane ausweichen können.
  • Es sind Schublader für landwirtschaftliche Güter bekannt, bei denen die an einem Ende auf einer Kurbelwelle drehbar gelagerten Förderorgane an ihrem anderen Ende auf eine parallel zur Fördertischebene und in der Bewegungsrichtung der Förderorgane angeordnete Führungsstange abgestützt sind.
  • Die zur Abstützung der Förderorgane vorgesehenen, an diesen befestigten Haltebügel gleiten oder rollen während des Betriebes auf der Führungsstange hin und her, wobei dem Förderorgan die Möglichkeit gegeben ist, in begrenztem Maße nach oben auszuweichen, sofern eine Stauung des Gutes am ablaufseitigen Ende des Fördertisches eintritt. Als nachteilig hat sich bei dieser bekannten Führungsrichtung der Förderorgane erwiesen, daß die Zinken der als Rechen ausgebildeten Förderorgane bei der Rücklaufbewegung nicht unwirksam über das zu fördernde Gut hinwegstreichen und Teile desselben wieder zurücknehmen. Man hat zwar versucht, dieser nachteiligen Wirkung dadurch zu begegnen, daß man die Zinken einseitig gelenkig am Zinkenträger so angeordnet hat, daß sie bei der Rücklaufbewegung des Rechens ausweichen, d. h. sich umlegen und bei der Förderbewegung wieder stellen können. Diese Maßnahme hat jedoch den Nachteil, daß durch das Einknicken des Zinkens bei der Rücklaufbewegung des Rechens der Hub des Zinkens verkürzt wird. Es sind auch schon Schublader bekannt, bei denen die Zinkenrechen auf zwei mit Abstand voneinander angeordneten Kurbelwellen gelagert sind. Nachteilig ist bei diesen Maschinen, daß sie sich durch die Verwendung einer zweiten I Kurbelwelle sehr hoch bauen, ferner eine Anpassung der Förderorgane an die jeweiligen-Betriebsverhältnisse nicht gewährleistet ist, insofern, als die Eindringtiefe der Zinken immer die gleiche ist, unabhängig davon, ob am Fördertischauslauf viel oder wenig Gut zum Ausstoß anfällt. Den bekannten Ausführungen haftet überdies der Nachteil an, daß bei ihnen das Gut, nachdem es vom Fördertisch auf die Ablegerutsche gelangt ist, nicht mehr zwangläufig weitergefördert wird, wodurch insbesondere bei der Förderung von Grünfutter Stauungen eintreten können. Man war also gezwungen, das Gut von einer zusätzlichen Bedienungsperson von der Ablegerutsche entfernen zu lassen, wenn man vermeiden wollte, daß infolge der Stauungen auf der Ablegerutsche Störungen bei der Förderung des Gutes auf dem Tisch des Laders eintreten.
  • Bei einem weiteren bekannten Schublader wird das von einem Aufnehmer aufgenommene Erntegut einem schräg ansteigenden Förderkanal aufgegeben, in den es mit Schubstangenförderorganen nach oben gedrückt wird. Diese sind an ihren unteren Enden an einer Kurbel gelagert und oben in jeweils einer schwenkbar am Maschinenrahmen angeordneten Gleitbüchse geführt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei großen anfallenden Fördermengen keine Ausweichmöglichkeit der Schubstangenförderorgane nach oben besteht. Weiterhin ist es dort nicht möglich, auf das den Fördertisch des Gerätes verlassende Gut einen Schub auszuüben.
  • Eine bekannte Erdnußerntemaschine weist zum Hochfördern des geernteten Gutes Schubstangen förderorgane auf. Die Schubstangen sind mit ihrem unteren Ende an einer Antriebskurbel gelagert und werden oben durch jeweils eine am Maschinenrahmen angelenkte Schwinge geführt. Die Schwingen weisen je eine Schlitzführung auf, so daß die oberen Enden der Schubstangen bei großen anfallenden Mengen von Erntegut nach oben ausweichen können. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sich die Mitnehmerzinken bei der Rücklaufbewegung nur dann richtig aus dem Fördergut lösen, wenn sie umklappbar sind. Weiterhin läßt die durch die geschlitzten Schwingen gegebene Bewegungsfreiheit der Enden der Schubstangenförderorgane keinen Schub auf das den Fördertisch des Gerätes verlassende Gut zu.
  • Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch vermieden. daß die Schuhstangenförderorgane von Schwingen getragen werden. deren Schwenkachse unterhalb der Schubstangenförderorgane angeordnet ist. wobei jede Schwinge in her mindestens einen Lenker mit der ihr jeweils zugeordneten Schubstange gelenkig verbunden ist. während in Förderrichtung gesehen jeweils das Gelenk zwischen Lenker und Schwinge hinter den Gelenk zwische41 Schubstangenförderorgan und Schwinge liegt. Solange keine übermäßig große Fördermenge anfällt, ist das letztere Gelenk durch Federkraft gesperrt. Auf diese Weise bewegen sich die Schubstangenförderorgane in der Förderrichtung derart. daß sie auf das den Fördertisch des Gerätes verlassende Gut von oben nach unten einen Schub ausüben. während sich die Mitnehmer bei ihrer rückläufigen Bewegung aus dem Fördergut herausheben, ohne Teile desselben mitzureißen, d. h. die Förderwirkung zu stören. Das Gut braucht nicht, wie bisher, von einer Bedienungsperson von der Abgabeseite des Fördertisches abgenommen zu werden, so daß die hierfür bisher notwendig gewesene zusätzliche Bediennung@ person eingespart werden kann. Auch in baulicher Hinsicht ergeben sich nicht zu unterschätzende Vorteile. So baut sich das neue Gerät relativ niedrig und damit auch billig, weil die Achse der Schwingen. wie bereits angedeutel, sich unterhalb der Schubstangenförderorgane befindet.
  • Nach der Erfindung ist ferner vorgesehen. daß der oder die Lenker über ihren Angriffspunkt am Schubstangenförderorgan hinaus verlängert sind und die Verlängerung als Anschlag zur Begrenzung der Tiefstlage des Schubstangenförderorgans dient. Das hat den Vorteil, daß die Spitzen der Mitnehmer in einem zweckentsprechenden Abstand über dem Fördertisch geführt werden können. so daß auch bei geringer Mengenförderung ein genügend starker Eingriff der Mitnehmer gewährleistet ist. Baulich ist der Vorteil erzielt, daß die erforderliche Begrenzung der Tiefststellung mit einfachen und billigen Mitteln erreicht wird. Die als Anschlag dienende Verlängerung kann gemäß der Erfindung mit dem Schubstaiigenförderorgan durch eine Druckfeder in Verbindung stehen. die das Schubstangenförderorgan in seine Tiefstiage drückt bzw. in eine vorbestimmte Winkellage zwischen Schubstangenfö.rderorgan und Lenker zwingt.
  • Mit dieser einfachen Maßnahme ist stets ein genügend kräftiger Eingriff der Mitnehmer in das zu fördernde Gut gewährleistet.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß das abgabeseitige Ende der Schubstangenförderorgane in der Förderrichtung über die Schwinge hinaus verlängert und diese Verlängerung so nach oben abgewinkelt ist. daß durch die hin- und hergehenden Bewegungen der verlängerten Enden eine schiebende bzw pressende Wirkung auf das den Fördertisch verlassende Gut eintritt. Somit ist es möglich. das Fördergut über das abgabeseitige Ende des Fördertisches hinaus, beispielsweise mittels einer daran angeschlossenen hochgestellten Ablagerutsche, zu fördern.
  • Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt den Schublader im Aufriß, Fig. 2 in Ansicht von oben; Fig. 3 läßt den oberen Teil des Laders in größerem Ätaßstah. und zwar ebenfalls im Aufriß erkennen, wobei in strichpunktierten Linien eine Ausweichstellung des mitteleren Förderorgans angedeutet ist. während Fig. 4 die Draufsicht zu Fig. 3 darstellt.
  • 13ei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel des Schubladers ist mit 1 der Fürdertisch bezeichnet, der zwei seitliche Begrenzungswände 2 und 3 hat. Am abgaheseitigen Ende des Fördertisches 1 ist eine schwenkbare Ablegerutsche 4 vorgesehen. Getragen wird der in Arbeitsstellung schräg von unten nach oben verlaufende Fördertisch 1 von einem Fahrgestell 5. das sich auf zwei Nachlaufräder 6 und 7 abstützt und auf die Anhängeschiene 8 einer Zugmaschine 9 aufsattelbar ist. Zur Aufnahme des Ladegutes vom acker ist der Schublader mit einem Aufnehmer versehen, dessen Aufnehmerwalze 11 zusammen mit einem ihr zugeordneten Querförderer 12 am unteren Ende des Fördertisches 1, d.h. an das Fahrgestell 5 bis 7 seitlich ausladend angeschlossen ist. Unmittelbar über dem Fördertisch 1 des Schubladers sind, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich. vorzugsweise drei parallele. in Längsrichtung des Fördertisches 1 verlaufende Förderorgane angeordnet.
  • Diese wiederum bestehen aus je einer Stange 13 bzw.
  • 14 bzw. 15 die mit nach unten. spitz zulaufenden, an sich unterschiedlichen Mitnehmern 16 und 17 versehen sind. Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Förderorgane können die Stangen 13 his 15 am aufnahmeseitigen Ende nach oben abgekröpft sein, wodurch der größtmögliche Abstand zwischen dem Fördertisch 1 und den Förderorganen erreichbar ist. Die Stangen 13 bis 15 haben heispielsweise U-förmigen. ihre Biegefetigkeit erhöhenden Querschnitt. Sie sind an ihren eincn Ende an einer dreifach abgekröpften Kurbelwelle 18 drehbar gelagert. die ihrerseits in zwei an den Fsegrellzungswällden 2 und 3 des Fördertisches 1 angebrachten Böcke 19 und 20 lagert. An ihrem oliereii Ende sind die Förderorgane 13 bis 15 an je einer Schwinge 21 bzw. 22 bzw. 23 aufgehängt. die auf einer gemeinsamen. unterhalh des Fördertisches 1 vorgesehenen Achse 24. und zwar auf den seitlich über die Tischbreite hinausragenden Enden derselben schwenkbar gelagert sind. Die den beiden äußeren Förderorganen 13 und 15 zugeordneten Schwingen 21 und 22 sind als einarmige Hebel ausgebildet, die an ihrem freien Ende mit einer rechtwinklig nach innen, d. h. in Richtung auf den Fördertisch 1 gerichteten Ahliiegniig versehen sind. während die dem mittlerell Förderorgan 14 als Führung dienende Schwinge 23 als U-g3ügel ausgeführt und heiderseits des Fördertisches 1 auf den Enden der Achse 24 gelagert ist.
  • Die Schwingen 21 bis 23 und die zugeordneten Förderorgane 13 bis 15 sind nur mittelbar miteinander verbunden. und zwar über je einen Lenker 25, wodurch jedem Förderorgan gegenüber der Schwinge eine gewisse Ausweichmöglichkeit in Richtung auf die Lenkerführung gegeben ist. Hierzu ist jeder Lenker 25 an einem Ende an den horizontal verlaufenden Teil der zugeordneten Schwinge gelenkig angeschlossen, wobei zur Verbindung der mittleren Schwinge 23 mit dem zugehörigen Lenker 25 zwei Flacheisen 26 und 27 vorgesehen sind, um die erforderliche Höhenlage der Schwinge 23 zum freien Durchgang der Förderorgane 13 und 15 zu gewährleisten. Das dem Förderorgan 13 bzw. 14 bzw. 15 zugekehrte Lenker ende ist dadurch einen Querbolzen 28 mit den beiden Schenkeln der im Querschnitt U-förmigen Stangel3 bzw. 14 bzw. 15 so verbunden, daß das Lenkerende über den Bolzen 28 hinausgeführt ist, wodurch ein die Bewegung des Förderorgans nach unten begrenzender Anschlag 29 gebildet wird. Gleichzeitig ist im Bereich dieser als Anschlag dienenden Verlängerung 29 eine Druckfeder 30 vorgesehen. als deren Halterung ein Schraubenbolzen 31 dient, der zu diesem Zweck durch entsprechende, im Steg des Stangenprofils und in der Verlängerung 29 vorgesehene Bohrungen hindurchgeführt ist. Die Feder 30 ist auf den Bolzen 31 aufgesteckt und von einer aufgeschraubten Mutter 32 unter Zwischenfügen eines Federtellers 33 gehalten. Durch diese Anordnung der Federn 30 werden die Förderorgane 13 bis 15 in der Normallage gehalten. Erhält das eine oder das andere Förderorgan bei der Rücklaufbewegung einen über das normale Maß hinausgehenden Widerstand. so kann es entgegen der Wirkung der Feder 30 nach oben ausweichen. wie das in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • Läßt der voil unten auf das Förderorgan ausgeübte Druck nach, so bewegt sich dieses unter seinem Eigengewicht. ferner durch den auf den Anschlag 29 einwirkenden Federdruck wieder in die Norinallage zurück.
  • Zweckmäßig ist dler vom Lenker 25 und dem zugehörigen Förderorgan 13 bzw. 14 bzw. 15 eingeschlossene Winkel durch zwei entsprechend geformte Seitenbleche 34 und 35 abgedeckt, um zu verhindern. daß Fördergut in diesen Wickelraum gelangt.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt. wird die Kurbelwelle 18 über einen Kettentrieh 36 von einem Getriebe 37 aus in Drehbewegung versetzt. das seinen Antrieb über eine in der Zeichnung nicht näher veranschaulichte Kraftübertragung von der Zapfwelle der Zugmaschine 9 aus erhält. Vorzugsweise ist in den Antrieb eine Ein- und Austrückkupplung eingebaut.
  • Die Arbeitsweise des neuen Schuhladers ist folgende: »as beispielsweise in Schwaden auf dem Acker liegende Gut wird von der Aufnehmerwalze 11 des Laders aufgenommen und durch den Querförderer 12 in den Wirkungsbereich der zusammen mit der Kurhelwelle 18 umlaufenden Förderorgane 13, 14 und 15 ge-I,racht. von deren Mitnehmer 16 und 17 es erfaßt und dem abgabeseitigen Ende des Fördertisches 1 zugeführt wird. Das Gut wird auf dem Fördertisch 1 entlang geschoben. um am oberen Ende durch die Verlängerungen 41 der Förderorgane 13 bis 15 auf die Rutsche 4 abgedrückt zu werden. Von der Rutsche 4 fällt das Gut auf den mitfahrenden Sammelwagen 38.
  • Während das der Kurbelwelle 18 zugekehrete Ende jedes Förderogans 13 bzw. 14 bzw. 15 zusammen mit dieser umläuft. führt das obere. mit der Schwinge 21 bzw. 22 bzw. 23 verhundene Ende jedes Förderorgans auf einer bogenförmigen Bahn hin- und hergehende Bewegungen aus. die einen kontinuierlichen und wirksamen Schuh des Gutes gewährleisten. Die Beweguiigen der einzelnen Förderorgane sind im iibrigen zweckmäßig so aufeinander abgestimmt, daß die beiden äußeren Förderorgane 13 und 15 eine Bewegung entgegen der Förderrichtung des Gutes ausführen, wenn das mittlere Förderorgan 14 fördernd auf das Gut einwirkt, und umgekehrt. Zur Steigerung der Schubwirkung der Förderorgane auf das bereits auf dem Ablegetisch befindliche Gut kann bei schwerem Fördergut, wie z. B. Grünfutter, die U-förmig gebogene Schwinge 23 mit einem Ausstoßer versehen werden, der zweckmäßig aus einer an der Schwinge gelenkig angeordneten Stange 39 und mehreren an dieser angebrachten Mitnehmern 40 besteht. Mit entsprechenden Ausstoßern können im Bedarfsfalle auch die anderen Schwingen ausgerüstet werden.
  • Die Erfindung ist auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, sondern umfaßt noch weitere Ausführungsmöglichkeiten.
  • So könnten z. B. die zur Verbindung der Förderorgane mit den Schwingen vorgesehenen Lenker 25 auch als elastische Elemente, z. B. als Blattfedern. ausgebildet sein, die mit den Förderorganen und den Schwingen gelenklos verbunden sind. Hierdurch könnte auf die entsprechenden Gelenke und die Druckfedern verzichtet werden. In diesem Zusammenhang ist es ferner möglich, den Lenker nur teilweise als federndes Element auszubilden. und zwar zweckmäßig zumindest an seiner Verbindungsstelle mit dem Förderorgan.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter, wie z. B. Heu, Grünfutter, Rübenblätter und Stroh, bei dem unmittelbar über einem schräg ansteigenden Fördertisch mit Mitnehmern versehene, als Schubstangen ausgebildete Förderorgane angeordnet sind, welche an ihrem einen Ende an einer Antriebskurbelwelle gelagert und an ihrem anderen Ende unter Vermittlung von Schwingen hin- und hergehend geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schubstange (13.
    14, 15) in der Nähe ihres oberen Endes von einer Schwinge (21 bzw. 22 bzw. 23) getragen wird. deren Schwenkachse (24) unterhalb der Schubstange angeordnet ist, wobei die Schwinge über mindestens einen Lenker (25) mit der ihr zugeordneten Schubstange (13 bzw. 14 hzw. 15) derart gelenkig verbunden ist. daß der oder die Lenker von der Schwinge ab entgegen der Förderrichtung vellaufen. und daß sich das Gelenk (28) zwischen Lenker (25) und Schubstange (13 bzvv. 14 bzw. 15) erst nach iiberwindung der Kraft einer Sperrfeder (30) bewegen kann, wodurch die Schubstange (13 bzw. 14 bzw. 15) etwa senkrecht zum Fördertisch (1) nach oben ausweicht.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichniet, daß der oder die Lenker über ihren Angriffspunkt (28) am Schubstangenförderorgan (13 bzw.
    14 bzw. 15) hinaus verlängert sind und die Verlängerung als Anschlag (29) zur Begrenzung der Ti efstl age des Schuhstangenförderorgans dient.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß die als Anschlag (29) dienende Verlänge-Ruhig mit dem Schubstangenförderorgan (13bzw.
    14 bzw. 15) durch eine Druckfeder (30) in Verhilldung steht. die das Schubstangenförderorgall in seine Tiefstlage drückt bzw. in eine vorbestimmte Winkellage zwischen Schubstangenförderorgan und Lenker zwingt.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das abgabeseitige Ende der Schubstangenförderorgane (13 bis 17) in der Förderrichtung über die Schwinge (21 bzw. 22 bzw. 23) hinaus verlängert und diese Verlängerung so nach oben abgewinkelt ist, daß durch die hin- und hergehenden Bewegungen der verlängerten Enden eine schiebende bzw. pressende Wirkung auf das den Fördertisch (lj verlassende Gut eintritt.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 707 870; USA.-Patentschrift Nr. 2 328 790.
DEL25305A 1956-07-12 1956-07-12 Geraet zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Gueter Pending DE1023915B (de)

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DEL29158A DE1049140B (de) 1956-07-12 1957-11-27 Geraet zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Gueter

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DE (1) DE1023915B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133592B (de) 1958-07-29 1962-07-19 Josef Maugg Aufladeeinrichtung fuer Heu, Gras, Stroh usw.
DE1198111B (de) 1963-08-26 1965-08-05 Otto Gruber Erntewagen
DE1216603B (de) * 1960-11-15 1966-05-12 Ernst Weichel Selbstladewagen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2328790A (en) * 1941-11-12 1943-09-07 John B Dorsey Peanut harvesting machine
DE1707870U (de) * 1953-12-10 1955-09-29 Franz Xaver Priller Lader fuer heu, gras und aehnliches erntegut.

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