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Vorrichtung zum Auslöschen von Zigaretten Die Erfindung bezieht sich
auf eine Vorrichtung zum Auslöschen von Zigaretten, bestehend aus einer hohlen zylindrischen
Manschette, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Zigarette entspricht,
sowie einem mit der Manschette verbundenen Handgriff für die axiale Verschiebung
der Manschette auf der Zigarette.
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Es ist eine Vorrichtung zum Auslöschen von Zigaretten bekannt, die
aus einer längs der Zigarette verscDiebbaren zylindrischen Manschette aus einer
bieg--eramen Folie hitzebeständigen Werkstoffs besteht. Benutzt man diese Vorrichtung,
dann besteht füi den die Vorrichtung Bedienenden die Möglichkeit, sich die Finger
zu verbrennen.
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Des weiteren ist eine Vorrichtung zum Auslöschen von Zigaretten mit
zylindrischer Manschette sowie mit einem Handgriff bekannt. Der Handgriff besteht
in diesem Fall aus einem leistenartigen Gebilde, das von der zylindrischen Manschette
durch eine Deckelklappe getrennt ist, durch die das stirnseitige Ende der Zigarette
überdeckt werden kann. Alle drei Teile, nämlich die Manschette, die Deckelklappe
und der leistenartige Handgriff, bestehen aus einem Werkstoffstück. Ein Nachteil
dieser Vorrichtung ist durch die teure Herstellung bedingt, da der Handgriff zusammen
mit der Deckelklappe mehr als eine Verdoppelung der axialen Länge der Manschette
ergibt, so daß der Materialverschnitt groß ist. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung
besteht darin, daß der Handgriff leichtbeschädigt werden kann.
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Schließlich ist noch eine nicht als Zigarettenauslöscher dienende
Haltevorrichtung für Zigaretten bekannt, die aus einem federnden Klemmbügel besteht,
der gegebenenfalls zugleich auch als Mundstück ausgebildet sein kann. Wenn die Klemmwirkung
der Haltevorrichtung aufgehoben, also die Vorrichtung ihrem natürlichen spannungsfreien
Zustand überlassen wird, fällt die Zigarette aus der aufklaffenden partiellen Umschlingung
der Haltevorrichtung heraus.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Auslöschen von Zigaretten der
eingangs beschriebenen Art vermeidet die Nachteile der bekannten Vorrichtungen.
Sie besteht darin, .daß der Handgriff aus einem von der Manschette radial zu deren
Achse nach auswärts abstehenden Steg besteht, der über die gesamte axiale Länge
der Manschette oder über einen Teil derselben mit dieser verbunden ist.
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Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besteht der Handgriff aus
den Randstreifen der die Manschette bildenden Folie, die eine rechteckige Ausgangsgestalt
aufweisen kann. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die
den Handgriff bildenden Randstreifen wahlweise aus einer parallel zum Umfang der
Manschette bef.ndlichen Ausgangslage in eine solche senkrecht zur Manschettenachse
und in umgekehrter Richtung biegbar sind.
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Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin,
daß ein oder beide Randstreifen der die Manschette bildenden Folie in Umfangsrichtung
mit Einschnitten versehen sind, so daß nur der axiale mittlere Teil der Randstreifen
als abbiegbarer Handgriff dient.
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Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen zum Auslöschen von Zigaretten
können zusammen mit den Zigaretten verpackt sein oder aber später auf die einer
Packung entnommene Zigarette aufgesetzt werden. Derartige Zigarettenauslöscher können
in großen Mengen zu verhältnismäßig niedrigen Kosten hergestellt werden, so daß
jeder Zigarette ihre eigen Auslöschvorrichtung zugeordnet ist. Die Vorrichtungen
können jedoch auch aus teurerem Werkstoff hergestellt sein und wahlweise mit verschiedenen
Zigaretten in Verbindung gebracht werden, um diese auszulöschen, wonach. die Vorrichtung
für weitere Benutzung aufbewahrt wird. In diesem Falle kann der Handgriff radial
abstehend und starr mit der zylindrischen Manschette verbunden sein.
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In allen diesen Anwendungsfällen ragt der Handgriff in axialer Richtung
über die Länge der Manschette nicht hinaus. Ein Werkstoffverschnitt ist daher nicht
erforderlich. Der Handgriff ist in seinen Aufbau einfach und robust.
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Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert
Es stellt dar F i g.1 eine perspektivische Ansicht einer Zigarettenpackung mit Zigarettenauslöschern
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 einen vergrößerten
Querschnitt gemäß Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 eine Seitenansicht einer Zigarette,
die der Packung gemäß F i g. 1 entnommen worden ist, bei der Betätigung des Zigarettenauslöschers,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des Auslöschers, F i g. 5 eine perspektivische
Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform des Auslöschers, F i g. 6 eine perspektivische
Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und F i g. 7 eine perspektivische
Ansicht ähnlich der nach F i g. 6, welche eine weitere Ausführungsform der Erfindung
zeigt.
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In den F i g. 1 bis 4 ist eine Packung 10 für Zigaretten 12 dargestellt,
die mit einem Auslöscher 15 versehen sind, wobei jede einzelne Zigarette mit ihrer
eigenen Auslöschervorrichtung versehen ist. Der Auslöscher 15 weist die Gestalt
einer Manschette 16 auf, die aus einem rechteckigen Blatt aus metallischer oder
anderer hitzebeständiger Folie besteht, deren Enden Streifen 18 bilden, die
als Handgriff dazu benutzt werden, die Manschette längs der Oberfläche der Zigarette
12 zu verschieben. Praktisch wird der Auslöscher 15 mit der Zigarette während der
Herstellung oder der Verpackung derartiger Zigaretten vereinigt. In der normalen
Ausgangslage ist der Handgriff, welcher aus den Randstreifen 18 gebildet wird, seitlich
abgebogen bis zur tangentialen Lage gegenüber der Manschette. Sooft es nun gewünscht
wird, das angezündete Ende 19 der Zigarette 12 auszulöschen, ist es nur erforderlich,
den Handgriff radial nach auswärts in die Stellung 18 a abzubiegen, wonach
die Manschette längst über das angezündete Ende der Zigarette geschoben werden kann.
In dieser Stellung 15 a, die aus F i g. 3 zu ersehen ist, wird das angezündete Ende
der Zigarette in etwa 8 Sekunden ausgelöscht, wobei lästige Geruch-, Funken- und
Aschebildungen vermieden werden. Nachdem die Zigarette ausgelöscht worden ist, kann
über sie in irgendeiner gewünschten Weise verfügt werden.
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F i g. 5 zeigt eine etwas veränderte Ausführungsform der Auslöschvorrichtung
20, wobei der Auslöscher wiederum eine Manschette 22 aufweist, die aus einem
rechteckigen Blatt gebildet ist, dessen Werkstoff wenigstens an seinem einen Ende
tangential längst der äußeren Oberfläche der Manschette verläuft. Dieses Ende bildet
einen Streifen 23, der mit einem Paar und mit Abstand voneinander vorgesehenen Einschnittlinien
25 versehen ist, die sich quer zur Zigarette erstrecken und einen mittleren Handgriff
26 begrenzen. Dieser Auslöscher wird mit der Zigarette in ähnlicher Weise verbunden,
wie dies zuvor hinsichtlich der Verbindung zwischen dem Auslöscher 15 und der Zigarette
12 bei F i g. 1 bis 4 erläutert wurde, wobei zunächst der Handgriff 26 in der tangential
gerichteten Lage angeordnet ist. Wenn der Auslöscher benutzt werden soll, bedarf
es nur einer Abbiegung des zwischen den beiden Ein-Schnittlinien 25, 25 gelegenen
Handgriffs 26 nach außen, so daß der Handgriff in die Stellung 26a übergeht, welche
eine Verschiebung der Manschette längs der Zigarette ermöglicht.
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In F i g. 6 ist eine dauerhafte Form des Zigaretten- i auslöschers
30 dargestellt, der aus einer festen zylindrischen Röhre 32 und einem festen,
radial nach auswärts gerichteten Lappen oder Handgriff 34 besteht. Bei dieser Ausbildung
der Erfindung kann der Auslöscher aus einem Edel- oder Halbedelmetall bestehen,
so daß er wiederholt für längere Zeiten verwendbar ist und in einer Tasche oder
einem anderen Behältnis aufbewahrt werden kann.
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In F i g. 7 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung bei einem
Auslöscher 40 dargestellt, dei aus einer rohrförmigen Manschette besteht,
die aus einem rechteckigen Blatt aus hitzebeständigem Werkstoff gebildet ist. Die
röhrenförmige Manschette wird durch entsprechendes Biegen des rechteckigen Blattes
gebildet, wobei seine beiden zusanunengebogenen Ränder 41, 42 einander längs
eines abbiegbaren Randstreifens 43 überlappen. Auch in dieser Ausgestaltung ist
die Manschette längs dei Zigarette zum Zwecke des Auslöschens der Zigarette verschiebbar,
ähnlich wie dies an Hand der früheren Ausführungsbeispiele beschrieben wurde.
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Bei den entsprechenden erläuterten Ausführungsbeispielen bleiben die
Laschen oder Handgriffe während der Benutzung des Auslöschers kalt, da die Hitze
von der verhältnismäßig großen und hinreichend Wärme aufnehmenden Manschette aufgenommen
wird.