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DE1181383B - Hebevorrichtung fuer Fahrzeuge mit einer heb- und senkbaren Plattform - Google Patents

Hebevorrichtung fuer Fahrzeuge mit einer heb- und senkbaren Plattform

Info

Publication number
DE1181383B
DE1181383B DEB65819A DEB0065819A DE1181383B DE 1181383 B DE1181383 B DE 1181383B DE B65819 A DEB65819 A DE B65819A DE B0065819 A DEB0065819 A DE B0065819A DE 1181383 B DE1181383 B DE 1181383B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
lifting
lifting device
vehicle
lowering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB65819A
Other languages
English (en)
Inventor
Vernon Powell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joseph Bradbury and Sons Ltd
Original Assignee
Joseph Bradbury and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joseph Bradbury and Sons Ltd filed Critical Joseph Bradbury and Sons Ltd
Publication of DE1181383B publication Critical patent/DE1181383B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/02Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars
    • B66F7/04Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars hydraulically or pneumatically operated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Hebevorrichtung für Fahrzeuge mit einer heb- und senkbaren Plattform Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung für Fahrzeuge mit einer heb- und senkbaren Plattform für das Fahrzeug und vier Säulen, welche die Stützen der Plattform bilden und die Hebe- und Absenkvorrichtung für die Plattform enthalten.
  • Bekannte Hebevorrichtungen dieser Art weisen eine Plattform mit einer mittleren Öffnung auf, die einen leichten Zugang zur Unterseite eines angehobenen, mit seinen Rädern auf der Plattform stehenden Fahrzeuges zuläßt. Die Plattform steht seitlich und an den Enden über das Fahrzeug vor, so daß sie begehbar ist und Arbeiten an der Oberseite des Fahrzeuges gestattet. Da hierbei aber das Fahrzeug in jeder Stellung der Plattform auf seinen Rädern steht, sind Arbeiten an den Teilen, welche nur durch Abnehmen der Räder zugänglich sind, wie Bremstrommeln, Radlager, hintere Halbachsen usw., unmöglich. Es ist außerdem von Nachteil, daß die begehbaren Teile der Plattform in einer festen Einstellung gegenüber dem Fahrzeug verbleiben.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind bereits Hebebühnen bekanntgeworden, die in einer bestimmten Höhe fest angeordnete Arbeitsplattformen aufweisen, wobei das Fahrzeug durch die heb- und senkbare Hebeeinrichtung wiederum unter den Rädern abgestützt ist. Den Vorteil der Einstellbarkeit des Fahrzeuges gegenüber den begehbaren Plattformen steht jedoch der Nachteil gegenüber, daß die Höhe des Fahrzeuges über dem Fußboden von der Höheneinstellung gegenüber den Plattformen abhängig ist, und umgekehrt, so daß es nicht möglich ist, beide Höhenverhältnisse auf ein gewünschtes, für den Mechaniker bequemes und arbeitsgerechtes Maß einzustellen. Außerdem weist diese bekannte Bühne keine Vorrichtungen auf, um die Räder von dem Hebteil abzuheben.
  • Eine andere bekannte Hebevorrichtung weist zwar auf einer Hebebühne - mehrere einzelne Heber auf, die das Fahrzeug, welches ursprünglich mit seinen Rädern auf :die Bühne heraufgefahren wird, an anderen Stellen als an den Rädern unterstützen, jedoch ist hierbei keine begehbare Arbeitsplattform vorgesehen. Außerdem müssen zusätzlich zu dem Hubaggregat der Bühne weitere Heber, Hubzylinder usw. auf der Hebebühne vorhanden sein. Es ist im übrigen bei einer anderen Ausführung noch bekannt, die heb-und senkbare Plattform bzw. die Bühne in ihrer angehobenen Stellung an den vier Stützsäulen aus Sicherheitsgründen zu verriegeln.
  • Es würde sowohl die Bequemlichkeit als auch die Wirtschaftlichkeit beim Arbeiten fördern, wenn das Fahrzeug in eine gewünschte Höhe angehoben werden könnte, um an gewissen Teilen vom Boden aus arbeiten zu können, wenn auch die begehbare Plattform unabhängig in der Höhe verstellbar wäre und die Fahrzeugräder von der Plattform abnehmbar wären. Es ist somit Aufgabe der Erfindung, mit einer möglichst abgestützten Hebevorrichtung mit einer durch vier Säulen abgestützten Plattform diesen Forderungen gerecht werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein von der Plattform bei ihrer Aufwärtsbewegung mitgenommener zusätzlicher Rahmen vorgesehen ist, der zum Abstützen des Fahrzeuges an anderen Stellen als an den Rädern dient und der in einer gewünschten angehobenen Stellung an den vier Stützsäulen verriegelbar ist, so däß die Plattform allein abgesenkt werden kann.
  • Dadurch wird erreicht, ein Fahrzeug, das auf seinen Rädern auf die Plattform fährt, anzuheben, es dann durch den zusätzlichen Rahmen abzustützen, indem dieser Rahmen an den vier Säulen in der angehobenen Stellung verriegelt und die Plattform so weit abgesenkt wird, bis das Fahrzeugchassis auf den Rahmen aufsetzt, und dann die begehbare Plattform auf eine beliebige Höhe abzusenken, wobei die Räder frei werden. Es ist hierbei möglich, den zusätzlichen Rahmen in jeder Höhenlage zu verriegeln, so daß für das angehobene Fahrzeug jede Höhenlage über dem Boden gewählt werden kann. Da der zusätzliche Rahmen von der Plattform beim Anheben mitgenommen wird, ist kein besonderer Antrieb erforderlich, und die Vorrichtung kann mit einem Minimum an Bauelementen erstellt werden.
  • Die Erfindung soll nunmehr mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden. In diesen zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Hebevorrichtung mit der Plattform und dem zusätzlichen Rahmen in abgesenkter Stellung, F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1 in größerem Maßstab, wobei einzelne Teile der Vorrichtung aus Gründen der übersicht fortgelassen sind, F i g. 3 einen Schnitt durch die Hebevorrichtung gemäß der Linie III in F i g. 2, F i g. 4 und 5 vergrößerte Schnitte von Einzelheiten gemäß den Linien IV-IV und V-V in F i g. 3, F i g. 6 eine vergrößerte Stirnansicht eines Längsträgers, in Richtung des Pfeiles VI in F i g. 2 gesehen, F i g. 7 eine Seitenansicht zu F i g. 6, in Richtung des Pfeiles VII in F i g. 2 gesehen, und F i g. 8 eine teilweise geschnittene Einzelheit bei hydraulischer Hebe- und Senkvorrichtung für die Plattform.
  • Die Hebevorrichtung besteht aus einer im wesentlichen rechteckigen Plattform i mit Sicherheitsgittern 2 und einer mittleren Öffnung 3, vier hohlen Säulen 4, 4a, 4 b und 4 c an den vier Ecken der Plattform und einer Hebe- und Absenkvorrichtung für die Plattform. An den Schmalseiten der Plattform sind ortsfeste Auffahrtsrampen 5 angeordnet.
  • Zum Heben und Senken der Plattform 1 kann eine beliebige geeignete Hebe- und Senkvorrichtung verwendet werden. Bei dem in F i g. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Hebevorrichtung einen hydraulischen Kolben 6 auf, der an einem Fuß 7 befestigt ist. Der Kolben 6 erstreckt sich in einen an seinem oberen Ende verschlossenen Zylinder B. Wenn durch eine Pumpe 9 über Leitungen 10, 11, Flüssigkeit in das Innere des Zylinders 8 gedrückt wird, hebt sich der Zylinder an. Wenn ein Absenkventil 12 durch Niederdrücken des Ventilkörpers 13 geöffnet wird, strömt die Flüssigkeit aus dem Zylinder aus. Das Absenkventil 12, die Pumpe 9 und ein Motor 14 für die Pumpe sind in einem Gehäuse 15 angeordnet, dessen unterer Teil einen Vorratsbehälter für die hydraulische Flüssigkeit bildet. Der Kolben und der Zylinder sind innerhalb der Säule 4 angeordnet.
  • Zur Verbindung der Plattform 1 mit der Hebevorrichtung dient eine an einer Ecke der Plattform befestigte Gabel 16, die auf einem Flansch 17 am Boden des Zylinders 8 aufliegt, wobei der Schaft 18 der Gabel sich durch einen Schlitz 19 in der Säule 4 erstreckt. Wenn sich somit der Zylinder aufwärts oder abwärts bewegt, wird diese Ecke gleichfalls mitbewegt. Die anderen Ecken der Plattform werden durch Seile getragen, die in bekannter Weise geführt sind und ein Heben und Senken der ganzen Plattform in horizontaler Lage gewährleisten.
  • Gemäß der Erfindung ist die Hebevorrichtung mit einem zusätzlichen Rahmen versehen, der zur Abstützung des Fahrzeuges an anderen Stellen als an den Rädern dient. Dieser Rahmen besteht aus zwei Querträgern 30 und zwei seitlich auf den Querträgern verschiebbaren Längsträgern 31. Die Längsträger weisen Rollenpaare 32 nahe an ihren Enden auf, die in Konsolen 33 an den Seiten der Längsträger gelagert sind und die auf Plattformschienen 34 laufen (F i g. 6, 7). Die Rollen erleichtern die Seitwärtsbewegung der Längsträger auf der Plattform und übertragen die Aufwärtsbewegung der Plattform auf die Längsträger.
  • An den Enden sind die Längsträger 31 mit den Querträgern 30 durch an der Unterseite der Längsträger angebrachte Flanschrollenpaare 53 verbunden, die an der Unterseite der oberen Flansche der Querträger angreifen. Die Rollen sind an Ansätzen 54 gelagert, welche sich von Querstücken 55 abwärts erstrecken. Die Querstücke sind an der unteren Seite der Längsträger befestigt und bilden Füße, die ein Wackeln der Längsträger auf den Querträgern verhindern.
  • Wie in den F i g. 3, 4 und 5 gezeigt ist, sind an den Enden der Querträger Riegel 35 angeordnet, die nach außen und einwärts verschiebbar sind. Zur Führung der Riegel dienen Halteplatten 37, die mittels Befestigungsschrauben 38 und Abstandshülsen 36 am Steg der Querträger 30 befestigt sind. Die Verschiebebewegungen der Riegel werden durch gegabelte Handhebel 39 bewirkt, die in Konsolen 41 am rechten Ende der Querträger gelagert sind. Das gegabelte Ende 42 eines jeden Hebels 39 nimmt einen Stift 43 auf, welcher von dem zugehörigen Riegel 35 vorsteht, so daß beim Verschwenken des Hebels 39 der Riegel nach außen oder innen verschoben wird. Die Riegel 35 sind durch Schubstangen 44 sowie einen zweiarmigen Richtungswechselhebel 45, der gelenkig am Steg des Querträgers befestigt ist, miteinander verbunden. Wenn somit durch die Handhebel 39 die rechts liegenden Riegel nach außen verschoben werden, bewegen sich auch die links liegenden Riegel nach außen, und wenn die rechts liegenden Riegel nach einwärts bewegt werden, findet dieso,lbe Bewegung auch bei den links liegenden Riegeln statt.
  • An den vier Säulen 4, 4a, 4b, 4 c sind leiterähn@-liehe Halterungen mit Sprossen 47 angeordnet, auf die sich die Riegel 35 auflegen, wenn sie nach außen bewegt werden.
  • Wie aus F i g. 3 bis 5 ersichtlich ist, besteht jede leiterähnliche Halterung aus einem vertikalen Winkeleisen 48, welches mit einem Schenkel an der Säule angeschweißt ist, und einem Flachstahl 49, der parallel und im Abstand zum anderen Schenkel des Winkeleisens am ersten Schenkel angeschweißt ist. In diesem U-förmigen, zu den Riegeln 35 hin offenen Profil, sind die Sprossen 47 angeordnet.
  • Die Querträger 30 enden nahe den leiterähnlichen Halterungen, wobei jedes Ende der Querträger eine an einer Konsole 52 gelagerte Führungsrolle 50 aufweist, die an einer Schulter 51 des Flachstahls 49 angreift.
  • Die vorstehend beschriebene Hebevorrichtung arbeitet folgendermaßen: Das zu behandelnde Fahrzeug wird in üblicher Weise auf die Plattform 1 gefahren, nachdem die Längsträger 31 des zusätzlichen Rahmens, falls erforderlich, dem Fahrzeugrahmen bzw. dem Fahrzeugaufbau angepaßt sind.
  • Die Plattform 1 mit dem Fahrzeug und gleichzeitig der Rahmen 30, 31 werden bis zu einer Höhe angehoben, die etwas höher als die endgültig gewünschte ist, worauf dann die Riegel 35 in die leiterähnliche Halterung 46 eingeschoben werden. Dann wird die Plattform abgesenkt, wobei sich der Rahmen ein kurzes Stück mit der Plattform senkt, bis die Riegel 35 auf den Sprossen 47 aufliegen. Nun bewegt sich das Fahrzeug mit der Plattform 1 weiter abwärts, bis das Fahrzeug z. B. mit seinem Rahmen auf den Längsträgern 31 zur Auflage kommt. Die Plattform kann nun weiter abgesenkt werden, bis sie von den Fahrzeugrädern freikommt. Das Fahrzeug wird auf diese Weise von dem zusätzlichen Rahmen abgestützt, wobei die Räder vollkommen frei sind. Auf dem Boden stehende Arbeiter können nun an der Unterseite des Fahrzeuges arbeiten, während andere, die auf der Plattform 1 stehen, unbehindert an den freigegebenen Rädern, den Bremsen, dem Motor und anderen Teilen des Fahrzeuges arbeiten können, die in dieser Stellung gut zugänglich sind.
  • Die Riegel 35 sind an ihren unteren Flächen vorzugsweise unterschnitten, so daß ein Zurückziehen der Riegel, wenn sie auf den Sprossen liegen und den Rahmen mit einem Fahrzeug tragen, nicht bewirkt werden kann.
  • Nach Beendigung der Arbeiten wird die Plattform 1 angehoben, wobei zuerst das Fahrzeug mit seinen Rädern auf der Plattform zu stehen kommt und schließlich der Rahmen so weit mitgenommen wird, daß die Riegel 35 von der Halterung 46 freigegeben werden. Dann werden die Riegel durch die Handhebel 39 zurückgezogen, und die ganze Anordnung wird auf den Boden abgesenkt.
  • Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, sind die oberen Kanten der Riegel 35 bei 35a gerundet, so daß die Riegel durch die nächsthöhere Sprosse 47 in ihre zurückgezogenen Stellungen geschoben werden, wenn die Plattform 1 mit ,den ausgeschobenen Riegeln zu weit angehoben wird.
  • Um zu erreichen, daß der zusätzliche Rahmen nur dann abwärts bewegt werden kann, wenn die Riegel 35 entweder voll ausgefahren oder voll zurückgezogen sind, stehen diese mit der Steuervorrichtung der Hebevorrichtung in Verbindung. Zu diesem Zweck sind die beiden Riegel, welche in die leiterähnlichen Halterungen der Säulen 4 a und 4 b eingreifen, so angeordnet, daß sie in der voll ausgefahrenen Stellung sich selbst öffnende Schalter 58 und in der voll zurückgezogenen Stellung sich selbst öffnende Schalter 59 schließen, wobei die Schalter 58 bzw. 59 in geschlossenem Zustand bewirken, daß ein Elektromagnet 60 erregt wird, welcher nur in erregtem Zustand gestattet, daß das Absenkventil 12 mittels eines Hebels 56 und einer Stange 57 geöffnet werden kann (Fig.8).
  • Eine Einrichtung zum Schließen des Schalters 58 am oberen Ende der Säule 4 a ist in den F i g. 3, 4 und 5 gezeigt. Diese Einrichtung besteht aus einem Anschlag 61 am Riegel 35, einer vertikalen Stange 62 mit einem L-förmigen Querschnitt, die von parallelen Hebeln 63 an ihrem oberen und unteren Ende getragen wird, und aus einer Blattfeder 64 am oberen Ende der Stange 62. Die Teile 62, 63 und 64 sind in einem Spalt zwischen dem Stabstahl 49 und der Säule derart angeordnet, daß der andere Schenkel der Stange 62 dem Anschlag 61 gegenüberliegt. Ein Ende eines jeden Hebels 63 ist an die Stange angelenkt, während das andere Ende an den Stäben 49 angelenkt ist. Auf diese Weise kann die Stange sowohl seitlich wie auch senkrecht schwingen. Wenn der Riegel 35 voll ausgefahren ist, bewirkt der Anschlag 61, indem er an der Stange 62 angreift, daß die Blattfeder 64 auf den Knopf 65 des Schalters 58 drückt, um den Schalter zu schließen. Wenn der Riegel vollkommen zurückgezogen ist, kann die Stange 62 auf den Hebeln 63 frei schwingen (durch Schwerkraft), bis die Blattfeder 64 den Knopf 66 des Schalters 59 einwärts drückt, um diesen Schalter zu schließen.
  • Die Schalter 58 sind -durch die Leitungen 68, 69 und 70 in Serie mit der Wicklung 67 des Elektromagnets 60 geschaltet, während die Schalter 59 durch die Leitungen 68, 71 und 69 in Serie mit dieser Wicklung geschaltet sind. Als Schalter werden vorzugsweise Mikroschalter verwendet (F i g. 2).
  • Der Elektromagnet 60 dient dazu, einem zusammenklappbaren Gestänge in Form eines Kniehebels 72 (F i g. 8) Steifigkeit zu geben oder es wieder zusammenfallen zu lassen, wodurch bestimmt wird, ob der Kniehebel als Stößel wirken kann, um einen nach unten gerichteten Schub der Schubstange 57 auf eine zweite Schubstange 73 zu übertragen, mit der der Ventilkörper 13 heruntergedrückt werden kann, um das Ventil 12 zu öffnen. Zu diesem Zweck ist die Spule 67 auf einem abgewinkelten Federarm 74 angebracht, welcher bei 75 am unteren Hebel 76 der Kniehebelanordnung befestigt ist; während der Kern 77 des Elektromagnets gelenkig mit dem äußeren Ende eines Winkelhebelarmes 78 verbunden ist, der am unteren Ende des oberen Hebels 79 der Kniehebelanordnung befestigt ist. Das obere und untere Ende der Kniehebelanordnung sind gelenkig mit dem unteren Ende der Schubstange 57 und dem oberen Ende der Schubstange 73 verbunden.
  • Wenn die Schalter 58 oder die Schalter 59 entsprechend der Stellung der Riegel 35 geschlossen sind, ist der Elektromagnet erregt und die Kniehebelanordnung festgestellt, so daß sie nur dann in der Lage ist, zur Öffnung des Ventils 12 zu dienen.
  • Falls erwünscht, können alle Riegel zwangläufig mechanisch miteinander verbunden sein, so daß nur ein Schalter 58 und ein Schalter 59 erforderlich sind.
  • Wenn die Hebe- und Absenkvonichtung der Hebevorrichtung mit einem umschaltbaren Elektromotor arbeitet, kann die Kniehebelanordnung den Absenkstromkreis des Motors steuern, oder die Schalter können diese Funktion entweder direkt oder, falls erforderlich, durch Relais übernehmen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Hebevorrichtung für Fahrzeuge mit einer heb- und senkbaren Plattform für das Fahrzeug und vier Säulen, welche die Stützen der Plattform bilden und die Hebe- und Absenkvorrichtung für die Plattform enthalten, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß ein von der. Plattform (1) bei ihrer Aufwärtsbewegung mitgenommener zusätzlicher Rahmen (30, 31) vorgesehen ist, der zum Abstützen des Fahrzeuges an anderen Stellen als an den Rädern dient und der in einer gewünschten angehobenen Stellung an den vier Stützsäulen (4) verriegelbar ist, so daß die Plattform (1) allein abgesenkt werden kann.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Rahmen (30, 31) durch verschiebbare Riegel (35) an den vier Stützsäulen (4) abstützbar ist, wobei die Riegel in leiterartige Halterungen (46, 47) der Stützsäulen (4) eingreifen.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen in an sich bekannter Weise aus zwei sich zwischen den Säulen (4) erstreckenden Querträgern (30) und zwei zur Abstützung des Fahrzeuges geeigneten Längsträgern (31) besteht, die auf den Querträgern aufliegen und die zur Anpassung an das anzuhebende Fahrzeug seitlich verschiebbar sind.
  4. 4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (31) mit Rollenpaaren (32) versehen sind, die sich auf der Plattformoberfläche (34) abstützen, und daß weitere Rollenpaare (53) an den Längsträgern vorgesehen sind, die gegen die Unterseite der Querträger (30) oder die Unterseite von Flanschen der Querträger zur Anlage kommen.
  5. 5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebe- und Senkvorrichtung der Plattform mit einer Sicherung versehen ist, welche mit den Riegeln (35) des Rahmens (30, 31) mechanisch oder elektrisch gekuppelt ist und nur in der ganz vorgeschobenen oder ganz zurückgezogenen Endstellung aller Riegel gelöst wird.
  6. 6. Hebevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung durch einen in den elektrischen Stromkreis eingeschalteten Elektromagneten (60) gebildet wird.
  7. 7. Hebevorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehrere Riegel (35) zwei Schalter (58, 59) mittels einer Stange (62) betätigen, welche unter Beibehaltung ihrer senkrechten Stellung seitwärts schwingend an der Säule (4) angeordnet ist, wobei in jeder der beiden Endstellungen der Schwingbewegung einer der beiden Schalter (58 oder 59) geschlossen wird. B. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei der die Hebe- und Senkvorrichtung der Plattform als hydraulisch betätigte Vorrichtung ausgebildet ist und ein Ablaßventil zum Absenken der Plattform sowie eine kniegelenkartige Stößelvorrichtung zur Betätigung des Ablaßventils aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromagnet (60) so angeordnet ist, daß er in erregtem Zustand das Kniegelenk (72) der Stößelvorrichtung (73, 76, 79) versteift; damit sie einen Schub auf das Ablaßventil (12) zum Öffnen desselben übertragen kann, und daß die Erregung des Elektromagneten (67) durch Schließen des Stromkreises erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 927 951; französische Patentschrift Nr. 1076 265; USA.-Patentschrift Nr. 2 517 318; Zeitschrift »Krafthand« vom 13. April 1961, S.282.
DEB65819A 1961-09-06 1962-02-06 Hebevorrichtung fuer Fahrzeuge mit einer heb- und senkbaren Plattform Pending DE1181383B (de)

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