DE4014456A1 - Vorrichtung zum abstellen von kraftfahrzeugen auf plattformen - Google Patents
Vorrichtung zum abstellen von kraftfahrzeugen auf plattformenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstellen von
Kraftfahrzeugen auf Plattformen, die aus einer Befahrstellung,
in der die Plattform an eine Zufahrt angeschlossen ist, in
eine Parkstellung anhebbar bzw. absenkbar ist, wobei für den
Hubantrieb der Plattform eine hydraulisch angetriebene
Scherenanordnung dient, die im wesentlichen aus sich kreu
zenden Lenkerpaaren besteht, deren Lenker je mit dem einen
Ende in ein Gelenk an einem Haltegestell bzw. an der Plattform
gelagert und mit dem anderen Ende verschiebbar geführt sind,
und wobei sich die aufrechtstehende Hydraulikzylinderanordnung
zwischen dem Haltegestell und der beweglichen Plattform er
streckt.
In der japanischen Gbm.-Auslegeschrift Nr. 51 805/76 ist eine
Abstellvorrichtung der vorerwähnten Gattung beschrieben. Die
Hydraulikzylinderanordnung stützt sich dabei neben der
Scherenanordnung auf einem gemeinsamen Untergestell ab. Die
beiden unteren Abstützstellen der Scherenanordnung sind dabei
nicht auf gleicher Höhe angeordnet, sondern auf einem ge
neigten Gestell, um zu erreichen, daß in der abgesenkten
Stellung ein ausreichend langer Zylinder Platz findet. Die
nach oben aus dem Zylinder hervorstehende Kolbenstange treibt
dabei eine Langlochführung für den einen Lenker der Scheren
anordnung an.
Scherenanordnungen haben im allgemeinen den Vorteil, daß sie
im zusammengelegten Zustand nur eine verhältnismäßig geringe
Bauhöhe besitzen. Dies wird deutlich im Vorschlag der EP-OS
02 18 165, wobei die Scherenanordnung unter den unteren Platt
formen von mehreren nebeneinander angeordneten Abstellvor
richtungen verschiebbar ist und jeweils mit verschiedenen
Plattformen zusammenwirken kann.
Den bekannten Scherenanordnungen ist gemeinsam, daß sie auch
im zusammengeklappten Zustand eine gewissen Öffnungsstellung
besitzen. Diese erscheint notwendig, um einen ausreichend
langen Hubzylinder anordnen zu können und auch um sicherzu
stellen, daß in keiner Betriebsstellung zu kurze Hebelarme für
die Kraftübertragung auftreten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zu treffen, bei
der es möglich ist, ausreichend lange Hydraulikzylinder derart
vorzusehen, daß diese in keiner Betriebsstellung einen Platz
beanspruchen, der anderweitig benötigt wird und es dennoch
sichergestellt ist, daß immer günstige Hebelarme für die
Kraftübertragung gegeben sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer
Vorrichtung der eingangs angegebenen Gattung und schlägt vor,
daß die Hydraulikzylinderanordnung sowohl am Haltegestell als
auch an der Plattform in der Nähe der Gelenke oder der
Schiebeführungen der Lenker abstützt, und daß die Hydraulik
zylinderanordnung senkrecht stehend, nahe und parallel der
Begrenzung der Abstellvorrichtung angeordnet ist.
Im Gegensatz zu der eingangs erwähnten vorbekannten Konstruk
tion ist es bei der Erfindung nicht notwendig, den Raum unter
halb der Scherenanordnung zu nutzen und deshalb gegebenen
falls, wie beim vorerwähnten Stand der Technik, das Unter
gestell bzw. die Haltevorrichtung geneigt anzuheben bzw.
anzuordnen. Die Verbindung der Hydraulikzylinderanordnung mit
der Schere in der Nähe der Gelenke oder der Verschiebefüh
rungen vermeidet zusätzliche Beanspruchungen des Haltegestells
oder der Plattformen. Die senkrecht stehende Anordnung nahe
und parallel der Begrenzung der Abstellvorrichtung nützt für
die Hydraulikzylinderanordnung einen Raum aus, der für die
Parkvorrichtung sonst nicht benötigt wird bzw. leicht für die
Hydraulikzylinderanordnung frei gemacht werden kann, ohne den
Gesamtraumbedarf zu vergrößern.
Insgesamt erreicht die Erfindung eine Vorrichtung zum Anheben
bzw. Absenken der Plattform mit sehr geringem Raumbedarf und
günstigen Hebelarmen.
Im allgemeinen ist es zu bevorzugen, wenn sich die Hydraulik
zylinderanordnung in der Nähe der Gelenke der Scherenlenker
abstützt. Gegebenenfalls können auch die Gelenke selbst Ab
stützpunkt sein. Die Anordnung des Hydraulikzylinders in der
Nähe der Schiebeführung ist zwar brauchbar, wegen der Beson
derheiten einer Schiebeführung jedoch weniger zu bevorzugen.
Besonders günstige Verhältnisse werden dann erhalten, wenn die
Kolbenstange der Hydraulikzylinderanordnung sich am Halte
gestell abstützt, während das kolbenstangenseitige Ende des
Zylinders mit der Plattform verbunden ist.
Wenn also die Schere sich am Boden der Grube oder dergleichen,
die die Parkvorrichtung aufnimmt, angeordnet ist, ragt dabei
die Hydraulikzylinderanordnung von der Schere nach oben. Beim
Hubvorgang bewegt sich der Zylinder unter Mitnahme der
Plattform bzw. des einen Endes eines Lenkers der Schere nach
oben.
Insbesondere schlägt die Erfindung vor, daß die Lenker in
einer Endstellung im wesentlichen parallel zueinander ausge
richtet sind. Bei der Erfindung ist es also möglich, die
beiden Lenker einer Schere so zusammenzuklappen, daß der
Platzbedarf in der Höhe nur der Stärke der Lenker entspricht.
Diese Ausbildung beeinträchtigt nicht die Beweglichkeit der
Schere. Es entsteht keine Totpunktlage. Überhaupt ist bei der
Erfindung als besonderer Vorteil herauszuheben, daß die je
weilige Stellung der Schere praktisch keinen Einfluß auf die
etwaigen wirksamen Hebelarme der Übertragungshebel hat. Die
Hydraulikzylinderanordnung wirkt unmittelbar auf die Platt
form, und die Scherenanordnung hat im wesentlichen nur eine
Führungsaufgabe.
Die Erfindung ist mit Vorteil bei solchen Vorrichtungen an
wendbar, bei denen die Parkvorrichtung eine mittlere Ebene mit
seitlich verschiebbaren Plattformen aufweist, und wobei die
anhebbaren und absenkbaren Plattformen aus den Lücken zwischen
den seitlich verschiebbaren Plattformen anhebbar bzw. absenk
bar sind. Eine derartige Vorrichtung geht beispielsweise
hervor aus der schon erwähnten europäischen Patentanmeldung
02 18 165. Derartige Parkvorrichtungen haben den Vorteil, daß
der vorhandene Platz optimal ausgenützt wird. Für die Zugäng
lichkeit derjenigen Abstellplätze, die oberhalb oder unterhalb
der Zufahrtsebene angeordnet sind, wird nur ein Bruchteil des
vorhandenen Stellraumes benötigt. Die Erfindung ist deshalb
bei diesen Vorrichtungen mit Vorteil anwendbar, weil diese
Parkvorrichtungen dann zum Einsatz kommen, wenn der vorhandene
Parkraum extrem gering ist und daher optimal auszunützen ist.
Die starke Zusammenlegbarkeit der Schere bei der Erfindung
kommt der Lösung der hier auftretenden Raumprobleme entgegen.
Im Zusammenhang mit diesen Parkvorrichtungen schlägt die Er
findung dabei insbesondere vor, daß die Lenker der Scheren
anordnung der Plattformen, die aus der Zufahrtsebene anhebbar
sind, in der angehobenen Stellung im wesentlichen parallel
ausgerichtet sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß in den
Parkraum auf Höhe der Zufahrtsebene keine störenden Teile der
Hubvorrichtung hineinragen. Die Hubvorrichtungselemente für
die Plattformen, die unter die Zufahrtsebene absenkbar sind,
befinden sich unterhalb der Zufahrtsebene, und die Hubvor
richtungen für die aus der Zufahrtsebene anhebbaren Platt
formen über der Zufahrtsebene. Lediglich die Hydraulikzylin
deranordnungen für die Plattformen, die sich in der Park
stellung über der Zufahrtsebene befinden, ragen vom Halte
gestell nach unten. Diese Hydraulikzylinder können aber ohne
weiteres an der Wand angeordnet werden, so daß sie keinen be
sonderen Platz benötigen. Dabei erweist es sich als Vorteil,
daß die Erfindung mit Hydraulikzylindern mit geringem Durch
messer auskommt, da die Hydraulikzylinder direkt an die Platt
formen angreifen, also nicht wegen der Übersetzungsprobleme
stärker dimensioniert werden müssen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an
den Schiebeführungen Sicherungsriegel vorgesehen sind. Auf
diese Weise können die jeweils angehobenen Stellungen fixiert
werden, um ein unbeabsichtigtes Absinken der Plattformen, bei
spielsweise bei Rohrbruch in den Hydraulikleitungen, auszu
schließen.
Günstig ist es, wenn je zwei Lenkerpaare für jede Scheren
anordnung vorgesehen werden, die durch koaxial zu den Gelenken
verlaufende Rohre gekoppelt sind. Dabei empfiehlt es sich,
jedem Lenkerpaar einen Hydraulikzylinder zuzuordnen.
Schließlich schlägt die Erfindung vor, daß die Gelenke an dem
der Einfahrt abgewandten Ende der Plattformen angeordnet sind
und die Lenker sich in den Spreizstellungen etwa bis zur
Plattformmitte erstrecken. Dies hat vor allem Vorteile für
diejenige Plattform, die aus der Befahrstellung nach oben in
die Parkstellung anhebbar ist. In der Befahrstellung der
oberen Plattform befindet sich dann die gespreizte Schere
außerhalb des Bereiches, den die Fahrzeugtüren benötigen, so
daß das Ein- und Aussteigen nicht durch die Scheren behindert
wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Abstellen von Kraftfahrzeugen
in einer Betriebsstellung, und
Fig. 2 die Vorrichtung nach der Fig. 1
in einer anderen Betriebsstel
lung.
Die Vorrichtung, bei der die Erfindung vorzugsweise zur
Anwendung kommt und die in der Zeichnung gezeigt ist, besitzt
einen Grundaufbau, wie dieser beispielsweise aus der DE-OS
32 12 822 hervorgeht. Es sind drei Ebenen X, Y und Z vor
gesehen. Die Y-Ebene ist die Zufahrtsebene. Zum Parken in der
X-Ebene werden die Fahrzeuge angehoben, und zum Parken in der
Z-Ebene werden die Fahrzeuge und die Plattformen abgesenkt. In
aller Regel werden eine Mehrzahl derartiger Vorrichtungen
nebeneinander benützt, beispielsweise in fünf Reihen neben
einander. Die Plattformen 1 sind dabei nur seitlich ver
schiebbar und in der Zahl um eine Plattform geringer als der
Zahl der Reihen entspricht. Bei fünf Reihen sind also vier
seitlich verschiebbare Plattformen 1 vorgesehen. Auf diese
Weise ist es immer möglich, zwischen den Plattformen 1 Lücken
zu schaffen und die Plattformen 2 und 3 aus den Ebenen X bzw.
Z in die Ebene Y abzusenken bzw. anzuheben. Auf diese Weise
ist es möglich, bei fünf Reihen von Vorrichtungen nebenein
ander und drei Ebenen X, Y und Z insgesamt vierzehn Fahrzeuge
unterzubringen, wobei die Fahrzeuge und Plattformen der
Y-Ebene immer sofort zugänglich sind, während die Fahrzeuge und
Plattformen der Ebenen X und Z sinngemäß nach Schaffung einer
Lücke durch Absenken oder Anheben zugänglich werden.
In der Darstellung der Fig. 1 ist die Plattform 1 der Y-Ebene
gezeigt. Diese Plattform 1 ist durch Rollen 4 an den Enden auf
Schienen 5 seitlich verschiebbar. In der Darstellung der Fig.
2 ist die Plattform 1 nicht gezeigt.
Durch eine Vielzahl von Rollen 4 an den Enden der Plattform 1
ist eine sichere Seitenverschiebung der Plattform 1 gegeben,
obwohl die Schienen 5 Unterbrechungen aufweisen, um die Platt
form 3 der Ebene Z in die Befahrstellung zu bringen.
Der Plattform 3 ist die Scherenanordnung 6 zugeordnet, die im
wesentlichen aus dem Lenker 7 und dem Lenker 8 besteht. Diese
beiden Lenker 7 und 8 sind durch das Gelenk 9 miteinander
verbunden. Das eine Ende des Lenkers 7 ist in dem Gelenk 10
gehalten. Das Gelenk 10 ist ortsfest an dem Haltegestell 11
gelagert. Der andere Lenker 8 ist in ähnlicher Weise in einem
Gelenk 12 der Plattform 3 gelagert.
Für die Enden 13 und 14 der Lenker 7 und 8 sind Schiebefüh
rungen 15 und 16 vorgesehen, wobei die Schiebeführung 15 mit
der Plattform 3 verbunden ist, während die Schiebeführung 16
an einem ortsfesten Haltegestell 28 vorgesehen ist.
Zur Bewegung der Plattform 3 dient die Hydraulikzylinder
anordnung 17. In der Stellung der Fig. 1 ist der Kolben ganz
in den entsprechenden Zylinder 18 eingetaucht, während in der
Stellung der Fig. 2 die Kolbenstange 19 und der Zylinder 18
ausgefahren und angehoben sind. Die Kolbenstange 19 stützt
sich am Haltegestell 11 ab. Das Element 20 dient der Ver
bindung der Plattform 3 mit dem Zylinder 18.
In der Regel ist es empfehlenswert, wenn auf jeder Seite der
Plattform 3 je eine Scherenanordnung 6 gleicher Ausbildung
vorgesehen ist, und wobei jeder Scherenanordnung 6 je eine
Hydraulikzylinderanordnung 17 zugeordnet ist. Um den Gleich
lauf der beidseitigen Scherenanordnungen 6 sicherzustellen,
sind koaxial zu den Gelenken 10 und 12 Rohre vorgesehen, die
sich über die Breite der Plattform 3 erstrecken und die die
beiden Scherenanordnungen miteinander kuppeln.
Die Schiebeführung 16 ist mit einem Sicherungsriegel 21 ver
sehen, und in der angehobenen Stellung (vgl. Fig. 2) ver
hindert der Sicherungsriegel 21 ein Zurücklaufen des Endes 14
des Lenkers 8. Die angehobene Stellung wird hierdurch ge
sperrt.
Die Funktion der Scherenanordnung 6 im Hinblick auf die Platt
form 3 ergibt sich ohne weiteres aus der obigen Beschreibung.
Aus der zusammengelegten Stellung, wie diese in der Fig. 1
gezeigt ist, kann durch Beaufschlagung der Hydraulikzylinder
anordnung 17 ein Hubvorgang durchgeführt werden, und die
Plattform 3 erreicht die Stellung nach der Fig. 2. Über die
Zufahrt 22 kann die Plattform 3 befahren werden. Das Fahrzeug
auf der Plattform 3 kann durch Absenken der Plattform 3 in die
Parkstellung gemäß Fig. 1 gebracht werden.
Die Fig. 1 zeigt die beiden Lenker 7 und 8 in einer gering
fügigen Spreizstellung. Es ist klar, daß, wenn gewünscht, es
ohne weiteres auch möglich ist, eine völlig parallele Lage der
Lenker zu erreichen.
Für die Plattform 2, die der X-Ebene zugeordnet ist, ist eine
gleichartige Scherenanordnung 23 vorgesehen. Diese Scheren
vorrichtung ist jedoch an dem Haltegestell 24 aufgehängt, und
die jeweils unteren Enden der beiden Lenker dieser Scheren
anordnung tragen die Plattform 2. Die Verbindung der Plattform
2 mit der Hydraulikzylinderanordnung 25 entspricht derjenigen
der Scherenanordnung 6 der unteren Plattform 3. Die Hydraulik
zylinderanordnung 25 erstreckt sich nach unten. Zum Absenken
der Plattform 2 in eine Lücke zwischen den Plattformen 1 bei
abgesenkter, zugeordneter Plattform 3 wird die Zylinderkolben
anordnung 25 beaufschlagt, und die Plattform 2 erreicht in
gleicher Weise die Befahrstellung und den Anschluß an die
Zufahrt 22. Durch Einfahren des Zylinders der Zylinderkolben
anordnung 25 wird die Hubstellung erreicht. In der Hubstellung
greift der Sicherungsriegel 26 ein, der sinngemäß am anderen
Ende der zugeordneten Schiebeführung 27 angeordnet ist, wenn
dazu die Schiebeführung 16 verglichen wird.
Es ist klar, daß die Zylinderkolbenanordnungen 17 und 25 ge
ringfügig seitlich gegeneinander versetzt sind, um eine
Kollision auszuschließen, die sonst möglich wäre, wenn sich
eine der Plattformen 2 oder 3 in die mittlere Ebene bewegt.
Die Scherenanordnungen 23 und insbesondere 6 benötigen im
zusammengeklappten Zustand (s. Fig. 1) nur wenig Platz und
können vorzugsweise seitlich der befahrbaren Fläche der Platt
formen und auch unterhalb der Türenunterkante untergebracht
werden, so daß auch in der Befahrstellung der Platzbedarf
gering bleibt.
Die Erfindung ist nicht nur bei Parkeinrichtungen gemäß der
Zeichnung anwendbar, sondern auch bei anderen Systemen,
insbesondere solchen, bei denen zwei Plattformen übereinander
gleichzeitig bewegt werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Abstellen von Kraftfahrzeugen auf Platt
formen, die aus einer Befahrstellung, in der die Platt
form an eine Zufahrt angeschlossen ist, in eine Park
stellung anhebbar bzw. absenkbar ist, wobei für den Hub
antrieb der Plattform eine hydraulisch angetriebene
Scherenanordnung dient, die im wesentlichen aus sich
kreuzenden Lenkerpaaren besteht, deren Lenker je mit dem
einen Ende in ein Gelenk an einem Haltegestell bzw. an
der Plattform gelagert und mit dem anderen Ende ver
schiebbar geführt sind, und wobei sich die aufrecht
stehende Hydraulikzylinderanordnung zwischen dem Halte
gestell und der beweglichen Plattform erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hydraulikzylinderanordnung
(17, 25) sowohl am Haltegestell (11, 28, 24) als auch an
der Plattform (3, 2) in der Nähe der Gelenke (10, 12) oder
der Schiebeführungen der Lenker (7, 8) abstützt, und daß
die Hydraulikzylinderanordnung (17, 25) senkrecht
stehend, nahe und parallel der Begrenzung der Abstell
vorrichtung angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kolbenstange (19) der Hydraulikzylinderanordnung
(17) sich am Haltegestell (11) abstützt, während das
kolbenstangenseitige Ende des Zylinders (18) mit der
Plattform (3) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (7, 8)
in einer Endstellung im wesentlichen parallel zueinander
ausgerichtet sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Parkvor
richtung eine mittlere Ebene (Y) mit nur seitlich ver
schiebbaren Plattformen (1) aufweist, und daß die anheb
baren und absenkbaren Plattformen (2, 3) aus den Lücken
zwischen den seitlich verschiebbaren Plattformen (1)
anhebbar bzw. absenkbar sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker der
Scherenanordnung (23) der Plattformen (2), die aus der
Zufahrtsebene (Y) anhebbar sind, in der angehobenen
Stellung im wesentlichen parallel ausgerichtet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hydraulikzylinderanordnung (25) vom Haltegestell
(24) nach unten ragt.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schiebe
führungen (16, 27) Sicherungsriegel (21, 26) vorgesehen
sind.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch je zwei Lenkerpaare für
jede Scherenanordnung (6, 23), die durch koaxial zu den
Gelenken (10, 12) verlaufende Rohre gekoppelt sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Lenkerpaar
(7, 8) ein Hydraulikzylinder (18) zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke
(10, 12) jeweils an dem der Einfahrt abgewandten Ende der
Plattformen (2, 3) angeordnet sind und die Lenker sich in
der Spreizstellung etwa bis zur Plattformmitte er
strecken.
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| JPH04228778A (ja) | 1992-08-18 |
| DE59100176D1 (de) | 1993-08-12 |
| JP3228954B2 (ja) | 2001-11-12 |
| EP0456072A1 (de) | 1991-11-13 |
| ATE91316T1 (de) | 1993-07-15 |
| EP0456072B1 (de) | 1993-07-07 |
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