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DE1164632B - Foerdereinrichtung zum Einstapeln von Kraftwagen oder aehnlichen Gegenstaenden - Google Patents

Foerdereinrichtung zum Einstapeln von Kraftwagen oder aehnlichen Gegenstaenden

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Publication number
DE1164632B
DE1164632B DES56285A DES0056285A DE1164632B DE 1164632 B DE1164632 B DE 1164632B DE S56285 A DES56285 A DE S56285A DE S0056285 A DES0056285 A DE S0056285A DE 1164632 B DE1164632 B DE 1164632B
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DE
Germany
Prior art keywords
finger
finger grate
fingers
parts
grate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56285A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPEED PARK Inc
Original Assignee
SPEED PARK Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPEED PARK Inc filed Critical SPEED PARK Inc
Publication of DE1164632B publication Critical patent/DE1164632B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/18Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions
    • E04H6/24Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions characterised by use of dollies for horizontal transport, i.e. cars being permanently parked on wheeled platforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung zum Einstapeln von Kraftwagen oder ähnlichen Gegenständen Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung zum Einstapeln von Kraftwagen oder ähnlichen Gegenständen in Abstellräume mit einer auf einem verf ahrbaren Grundrahmen angeordneten, als Fingerrost ausgebildeten Hubplattform, die mittels eines Bewegungsmechanismus nach zwei gegenüberliegenden Richtungen ausfahrbar ist, wobei die Finger der Hubplattform in entsprechende Ausnehmungen der fingerrostartigen Abstellflächen zum Überführen der abzustellenden Güter einfahrbar sind.
  • Eine bekannte Fördereinrichtung dieser Art besteht aus teleskopartig ausfahrbaren, rostartigen Transporteinrichtungen zum Überführen des Gegenstandes oder Kraftfahrzeuges von der mittleren Fahrbahn in die Abstellzellen. Der Boden der Abstellzellen besteht aus einem aus frei tragenden Gliedern gebildeten Rost, der nur an der der Mittelfahrbahn gegenüberliegenden Seite der Abstellzellen gelagert ist. Beim Abstellen eines Gegenstandes in einer Abstellzelle wird die Transporteinrichtung derart ausgeschoben, daß ihre rostartigen Finger in die Fingerrostteile der Zelle eingreifen, jedoch auf höherer Ebene liegen als diese. Nach dem Einfahren in die Zelle wird die Transportvorrichtung unter der Ebene des Zellenbodenrosts gesenkt und damit der abzustellende Gegenstand auf den Zellenbodenrost abgesetzt. Das teleskopartige Ausfahren der Transporteinrichtung erfordert das Vorhandensein von Bewegungseinrichtungen, wie einer Zahnstange, einem Ritzel für dessen Antrieb, eine mit der Zahnstange verbundene Laufschiene für den ausfahrbaren Transportrost, der sich selbst wieder über die Führungsschiene erhebt. Dies erfordert einen beträchtlichen Raum aufwand in vertikaler Höhe und eine entsprechende Bemessung des Abstandes zwischen Zellenboden und Decke des darunterliegenden Abstellplatzes. Die Geschoßhöhe der Anlage fällt dementsprechend größer aus, und dies hat zur Folge, daß bei gegebener Gesamtabstellfläche ein größerer Aufwand für den Bau erforderlich ist.
  • Es kommt hinzu, daß eine frei tragende Konstruktion der Zellenbodenroste besondere konstruktive Probleme aufwirft, deren Lösung ebenfalls kostspielig ist. Es ist aber auch die Konstruktion der teleskopartig ausfahrbaren Teile sehr aufwendig und in hohem Maße anfällig gegen Störungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fördereinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit geringerer Bauhöhe ausgeführt werden kann.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Fingerrost der Hubplattform aus zwei Teilen besteht, von denen jeder für sich den Gegenstand aufnehmen kann, wobei die Finger der Fingerrostteile in der eingezogenen Stellung auf dem Grundrahmen ineinandergreifen und die jeweils zu einem der Fingerrostteile gehörenden Finger an ihrem einen Ende durch an den gegenüberliegenden Längsseiten des Grundrahmens angeordnete Längsträger fest miteinander verbunden sind, und daß Hubvorrichtungen zum Anheben und Absenken mindestens eines der Fingerrostteile und Bewegungsmechanismen vorgesehen sind.
  • Durch diese Ausbildung wird vor allem erreicht, daß die rostartige Abstellfläche an dem der Mittelfahrbahn zugewendeten Ende aufgelagert werden kann, wodurch die bisherigen Konstruktionsschwierigkeiten einer frei tragenden Abstellfläche entfallen.
  • Dank dieser Ausgestaltung entfällt auch der infolge einer teleskopartig ausfahrbaren Anordnung der Transporteinrichtung bisher erforderliche Aufwand an Bauhöhe, und der Abstand zwischen Fußboden eines Abstellplatzes und Decke des darunterliegenden Abstellplatzes braucht kaum größer zu sein als die Höhe der Fingerrostteile der Abstellfläche bzw. der Transporteinrichtung zuzüglich etwaiger für die Auflagerung der Abstellfläche vorgesehenen Unterzüge.
  • Die Geschoßhöhe ist damit lediglich abhängig von den bei der Konstruktion in Rechnung zu stellenden statischen Erfordernissen; gegenüber der bekannten Anlage einer Fördereinrichtung dieser Art ergibt sich damit eine Einsparung von mehreren Dezimetern bis zu einem halben Meter je Geschoß, was bei der Finanzierung einer derartigen Anlage erheblich ins Gewicht fällt. Auch sind gegenüber der bekannten Ausbildung einer solchen Fördervorrichtung die Anfälligkeit gegen Störungen und der Wartungsbedarf weitgehend vermindert, da der komplizierte Bewegungsmechanismus entfällt und durch einen einfachen ersetzt werden kann.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann mit jedem der Teile des Fingerrostes eine Hubvorrichtung verbunden sein und je eine der Hubvorrichtungen und der Mechanismus für die Horizontalbewegung an dem entsprechenden Fingerrostteil unabhängig von der mit dem anderen Fingerrostteil verbundenen Hubvorrichtung dem dem Mechanismus für die Horizontalbewegung betätigbar sein.
  • Vorzugsweise können die gegenüberliegenden Stirnseiten jedes der Fingerrostteile gleitend in einer Führungseinrichtung so gelagert sein, daß sie eine Verschiebbewegung in die vorgeschobene und zurückgezogene Stellung ausführen können.
  • Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal können die Zwischenräume zwischen den Fingern in den fingerrostartigen Absteliflächen nur von der Oberseite und der Stirnseite zugänglich sein und die Finger der Fingerrostteile in Eingriff zwischen die Finger der Abstellflächen absenkbar und über diese anhebbar sein.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Darin ist F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Fördereinrichtung gemäß der Erfindung in Verbindung mit den Abstellplätzen beiderseits einer Hubplattform, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Fördereinrichtung, F i g. 3 eine Rückansicht derselben, F i g. 4 eine Seitenansicht derselben, F i g. 5 eine Seitenansicht eines Teiles derselben, Fig.6 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Fördereinrichtung in Verbindung mit einer Hubplattform, die zwischen beiderseits derselben in übereinanderliegenden Etagen angeordneten Abstellplätzen läuft.
  • Die Fördereinrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einer Hubplattform mit einem auf einer horizontalen oder vertikalen Fahrbahn 12 verfahrbaren Grundrahmen 11, der ein Paar entsprechend bewegbarer Fingerrostteile 21, 22 aufweist. Die Finger 23, 23 a des einen Fingerrostteiles greifen in der Ruhestellung der Fördereinrichtung in die Lücken zwischen den Fingern des anderen Teiles ein. Mindestens der eine Fingerrostteil ist gegenüber dem anderen heb- und senkbar. Außerdem sind beide Fingerrostteile 21, 22 unabhängig voneinander in horizontalen Ebenen und in entgegengesetzten Richtungen derart ausfahrbar, daß die Finger 23, 23 a des betreffenden Fingerrostteiles zwischen die Finger der zugeordneten Abstellfläche 14 eingreifen.
  • In den Zeichnungen und insbesondere in Fig. 1 stellt 10 eine Ausführungsform der Fördereinrichtung gemäß der Erfindung dar, die auf den Grundrahmen 11 aufgesetzt ist. Der Grundrahmen 11 ist auf einer horizontalen Fahrbahn 12 mit Schienen 13 fahrbar angeordnet, während die Abstellflächen 14 beiderseits der Fahrbahn 12 liegen. Die Abstellflächen 14 bestehen aus geeigneten, bühnenartigen Traggliedern 15 mit in Abständen angeordneten, parallelen, nach oben vorspringenden, quer zur Fahrbahn 12 liegen- den Fingern A. Die Zwischenräume zwischen den Fingern A sind zwischen ihren der Fahrbahn 12 der Hubplattform zugewendeten Enden und nach oben zu offen.
  • Wie in F i g. 2, 3 und 4 gezeigt wird, ist die Fördereinrichtung 10 rechteckig, ihre Längsseiten sind mit 16, 17 und ihre Querseiten mit 18, 19 bezeichnet. An der Unterseite der Fördereinrichtung 10 sind Räder 20 angebracht, mittels welcher die Fördereinrichtung 10 auf den Schienen 13 läuft.
  • Auf der Fördereinrichtung 10 sind zwei Fingerrostteile 21, 22 relativ zueinander beweglich angeordnet. Die Fingerrostteile 21, 22 bestehen aus je einem Satz von in Abständen angeordneten parallelen, quer zur Richtung der Fahrbahn 12 liegenden Fingern 23, 23 a, die an einem Ende miteinander durch je einen Längsträger 24, 24 a verbunden sind.
  • In der Stellung der Fingerrostteile 21, 22 nach F i g. 2 liegen die Finger 23 des einen Teiles in den Zwischenräumen zwischen den Fingern 23 a des anderen Teiles in einer gemeinsamen horizontalen Ebene mit diesen. Der Längsträger 24 liegt auf der rechten Seite der Fördereinrichtung 10 nahe an der Längsseite 17 derselben und der Längsträger 24 a auf der linken Seite derselben nahe an der Längsseite 16.
  • An der Fördereinrichtung 10 sind an einander gegenüberliegenden Seiten derselben voneinander unabhängige Haltevorrichtungen für die Fingerrostteile 21, 22 vorgesehen, und diese sind unabhängig voneinander in vertikaler und horizontaler Richtung bewegbar.
  • Zwei parallele Querträger 25, 26 liegen an gegenüberliegenden Enden der Fördereinrichtung 10 in der Nähe der Querseiten 18 bzw. 19 derselben und sind mit dem einem Fingerrostteil 21 verbunden. Auf der Fördereinrichtung 10 sind hydraulische Hubvorrichtungen 27, 27 a angebracht, die zum Heben der Querträger 25, 26 dienen; diese Hubvorrichtungen sind miteinander durch nicht dargestellte geeignete hydraulische Organe synchronisiert. Zwei weitere Querträger 25 a und 26 a, ähnlich den Querträgern 25 und 26, sind ebenfalls auf der Fördereinrichtung 10 angebracht. Sie liegen von den Querträgern 25,26 aus gegen die Mitte der Fördereinrichtung 10, sind mit dem Fingerrostteil 22 verbunden und mittels hydraulischer Hubvorrichtungen 27 a heb- und senkbar.
  • Der Fingerrostteil 21 ist mit den Querträgern 25, 26 durch einen zweiten Satz von Querträgern 28, 29 verbunden, die in der Nähe der Querträger 25 und 26 von diesen aus gesehen gegen die Mitte der Fördereinrichtung angeordnet sind. Die Querträger 28, 29 haben ein I-Profil und sind in bezug auf die Querträger 25, 26 mittels Rollen 30 bewegbar, die auf der Innenseite dieser Querträger mit Abstand voneinander angeordnet sind und in den U-förmigen Zwischenräumen der Querträger 28, 29 laufen. Ein längslaufendes Verbindungsstück31 verbindet die Querträger 28 und 29 in der Nähe der Längsseite 17 der Fördereinrichtung 10.
  • Die Längsträger 24, 24 a der Fingerrostteile 21, 21 a erstrecken sich entlang gegenüberliegender Enden derselben über die den Abstellräumen abgewendeten Enden der Finger 23, 23 mit einem Verlängerungsteil 32 hinaus, und der Fingerrostteil 21 weist an diesem Verlängerungsteil 32 kurze Finger 33 auf, die von den Enden des Längsträgers einwärts vorspringen. Diese kurzen Finger 33 liegen nahe an den Innenseiten der Querträger 28, 29 und sind an ihren Außenseiten mit Rollen 34 versehen, die in den inneren U-förmigen Zwischenräumen der Querträger 28, 29 laufen. Auf diese Weise sind die Enden des Fingerrostteiles 21 auf den Querträgern28, 29 beweglich gehalten, welche wiederum auf den Querträgern 25, 26 beweglich sind.
  • In gleicher Weise ist der Fingerrostteil 22 mittels der Querträger 28 a, 29 a auf den Querträgern 25 a, 26 a beweglich gehalten; die Querträger 28 a, 29 a sind durch das Verbindungsstück 31 a miteinander verbunden. Eine Abweichung besteht darin, daß die Rollen 34 direkt an den Endfingern 23 a angebracht sind; diese Rollen 34 laufen in den inneren U-förmigen Zwischenräumen der Querträger 28 a, 29 a.
  • Der Verlängerungsteil 32 des Längsträgers 24 weist an den gegenüberliegenden Enden des Fingerrostteiles 21 Zwischenräume auf, in denen die Endstücke der Querträger 25 a, 28 a, 26 a, 29 a liegen, so daß die Fingerrostteile 21, 22 in zurückgezogener Stellung auf der Fördereinrichtung einander zu einer kompakten Konstruktion ergänzen, indem die Finger 23, 23 a der Fingerrostteile die volle Breite des Grundrahmens 11 einnehmen.
  • Zum Antrieb des Fingerrostteiles 21 in bezug auf die Querträger 25, 26 in der Anschubrichtung quer zur Fahrbahn 12 ist ein Motor 35 auf einem Längsglied 36 angeordnet, das an seinen Außenenden unterhalb der Querträger 25, 26 durch lotrechte Stützen 37 gehalten ist. Die Welle des Motors 35 weist ein Kettenzahnrad 38 auf, das über eine Kette 41 mit einem Kettenzahnrad 39 in Verbindung steht, welches auf einem in der Stütze 37 gelagerten Wellenstumpf 40 aufgesetzt ist. Ein zweites Zahnrad 42, das auf den Wellenstumpf 40 aufgesetzt ist, steht mit einer Zahnstange 43 im Eingriff, welche an der Unterseite des unteren Flansches des Querträgers 28 angebracht ist. In gleicher Weise steht eine Zahnstange am Querträger 29 mit dem zweiten Zahnrad 42 im Eingriff, das durch die Welle des Motors 35 über das Kettenzahnrad und die Kette angetrieben wird. Auf diese Weise treibt der Motor 35 über die Zahnräder 42 und die Zahnstangen 43 die Querträger 28, 29 in ihrer Längsrichtung an.
  • Die Bewegung der Querträger 28, 29 wird auf den Fingerrostteil 21 übertragen, indem eine endlose Kette 45, die über die an den einander gegenüberliegenden Enden des oberen Flansches der Querträger 28, 29 angebrachten Kettenzahnräder 44 läuft, einerseits mit einem Anker 46 in der Nähe des Endes des Längsträgers 25 bzw. 26 und andererseits mit einem Mitnehmer 47 an den kurzen Fingern 33 des Fingerrostteiles 21 im Eingriff steht. Durch die Bewegung des Querträgers 28 bzw. 29 ist also das eine Trumm der Kette festgehalten, und das andere Trumm treibt den Fingerrostteil an.
  • Die Bewegung des Fingerrostteiles 22 in zu der Bewegung des Fingerrostteiles 21 entgegengesetzter Richtung erfolgt entsprechend. Die Teile des Antriebes sind mit den gleichen Bezugszeichen wie die des Antriebes für den Fingerrostteil 21 und dem unterscheidenden Zusatz »a« bezeichnet.
  • Dieser Ausschubbewegung muß eine Änderung der relativen Höhenlage der Fingerrostteile gegeneinander vorangehen. Dies geschieht dadurch, daß die Hubvorrichtung 27 bzw. 27 a entsprechend betätigt wird. Der nach Veränderung der Höhenlage höher liegende Fingerrostteil wird anschließend in der beschriebenen Weise in Pfeilrichtung (Fig. 1) seitlich angeschoben.
  • Bei der Betätigung der Fördereinrichtung 10 können die Gegenstände auf die Abstellflächen 14 auf jeder Seite der Fahrbahn 12 übergeführt werden. Ein solcher, hier nicht gezeigter Gegenstand liegt anfänglich auf den ineinandergreifenden Fingern 23, 23 a der Fingerrostteile 21, 22 in der Stellung nach F i g. 2, bei der die Oberflächen der Finger beider Fingerrostteile im wesentlichen in einer Ebene liegen. Der Grundrahmen 11 wird dann über die Schienen 13 an die gewünschte Abstellfläche 14 herangefahren und in einer Stellung festgehalten, bei der die Finger 23 mit den Zwischenräumen 48 zwischen den Fingern A der Abstellfläche 14 auf der linken Seite der Fahrbahn 12 oder die Finger 23 a mit den Zwischenräumen 48 a zwischen den Fingern A auf der rechten Seite der Fahrbahn 12 fluchten.
  • Zu gleicher Zeit wird die Hubvorrichtung 27 oder 27 a betätigt und verstellt den betreffenden Fingerrostteil 21 oder 22 vertikal. Soll der Gegenstand auf der linken (bzw. rechten) Seite der Fahrbahn 12 abgestellt werden, so muß der Fingerrostteil 21 (bzw.
  • 22) in seiner obersten Stellung stehen. Dies kann dadurch bewerkstelligt werden, daß man den Fingerrostteil 22 (bzw. 21) senkt oder den Fingerrostteil 21 (bzw. 22) in bezug auf die ursprüngliche gemeinsame Höhe der Transportglieder hebt.
  • Vorausgesetzt, daß der arbeitende Fingerrostteil 21 bzw. 22 die Last übernommen hat, wird das seitliche Ausschieben durch den Motor 35 oder 35 a veranlaßt. Vorzugsweise befindet sich der betreffende Fingerrostteil 21 oder 22 auf einer Höhe etwas oberhalb der Finger der betreffenden Abstellfläche 14.
  • Die Hubvorrichtung 27 oder 27 a kann nach dem seitlichen Ausschieben den betreffenden Fingerrostteil unter die Höhe des Abstellraumbodens absenken, wobei der aufgelagerte Gegenstand auf die Finger A der Abstellfläche 14 übergeführt wird, worauf anschließend durch Umkehrung der Drehrichtung des Motors 35 oder 35 a der Fingerrostteil wieder auf die Fördereinrichtung zurückgezogen wird.
  • Selbstverständlich kann einer der Fingerrostteile 21, 22 in einer bestimmten horizontalen Ebene gehalten werden, während der andere Fingerrostteil entsprechend der gewünschten Ausschubrichtung vertikal nach oberhalb oder unterhalb des festliegenden Fingerrostteiles gebracht wird.
  • Die erfindungsgemäße Fördereinrichtung eignet sich besonders für Garagen, in denen Kraftfahrzeuge geparkt werden, um so mehr, als die Geschlossenheit der Einrichtung und ihrer tätigen Teile es gestattet, den umbauten Raum und die Kosten der Garage auf ein Minimum zu beschränken.
  • Wie in F i g. 6 gezeigt wird, kann die Fördereinrichtung 10 auf eine heb- und senkbare Hebebühne 50 aufgesetzt sein (Antrieb hier nicht gezeigt). Die Hebebühne 50 ist in einer Führung 51 zwischen übereinanderliegenden, zu beiden Seiten der Hebeführung angeordneten Etagen 52, 53 geführt. Die lasttragenden Glieder der Abstellflächen 14 sind voneinander getrennt und auf Unterzügen54 aufgelagert dargestellt.
  • Die Fingerrostteile 21, 22 der Fördereinrichtung 10 sind auf der Hebebühne 50 angebracht; vorzugsweise ist eines dieser Glieder gegen Vertikalbewegung in bezug auf die Hebebühne 50 gesichert, und nur der andere Fingerrostteil ist über oder unter die Höhe des ersteren Fingerrostteiles bewegbar. Indessen sind beide Fingerrostteile in einander entgegengesetzten Richtungen horizontal ausschiebbar.
  • Bei einer bevorzugten Arbeitsweise wird der vertikal unbewegliche Fingerrostteil der Hebebühne 50 dazu benutzt, eine Last wie z. B. das Fahrzeug C im Erdgeschoß der Garage P aufzunehmen, wo das Kraftfahrzeug C auf eine Lastaufnahmefläche gefahren wurde, die ähnlich den Abstellflächen 14 ausgebildet ist. Die Hebebühne 50 wird durch geeignete, hier nicht gezeigte Steuerelemente betätigt, so daß die Finger des vertikal unbeweglichen Fingerrostteiles genau in die Zwischenräume zwischen den Fingern A eingreifen, und dann übernehmen die Finger dieses Fingerrostteiles die Last. Durch Zurückziehen der Finger wird die Last auf die Hebebühne übergeführt.
  • Für diesen Vorgang wird das vertikal bewegliche Transportglied in eine Stellung unterhalb des vertikal festgelegten Transportgliedes herabgedrückt.
  • Die Hebebühne 50 wird darauf in der Führung 51 in die gewünschte Etage gehoben und dabei, wenn der vertikal unbewegliche Fingerrostteil 21 das Kraftfahrzeug C abstellen soll, (F i g. 6) auf eine Höhe gebracht, bei der die Finger des Fingerrostteiles 21 in geringem Maße oberhalb der Abstellebene der Etage 52 liegen. Dann wird der Fingerrostteil ausgeschoben (nach links in F i g. 6). Die Hebebühne 50 wird nun so weit gesenkt, daß das Fahrzeug C auf der Abstellfläche der Etage 52 abgesetzt wird. Der Fingerrostteil wird dann zurückgezogen.
  • Wenn jedoch das Fahrzeug C in der Etage 53 rechts abgestellt werden soll, wird der Fingerrostteil 22 während der Aufwärtsbewegung der Hebebühne 50 gehoben und übernimmt das Fahrzeug C von dem Fingerrostteil 21. Nun wird die Ebene der Finger des Fingerrostteiles 21 über die Ebene der Abstellfläche gebracht, der Fingerrostteil 21 wird ausgeschoben, unter die Ebene der Abstellfläche gesenkt und zurückgezogen.
  • Das Heben und Senken des Fingerrostteiles in bezug auf die Abstellfläche kann durch Vertikalverschiebung der Hebebühne 50 selbst oder durch Vertikalverschiebung des Fingerrostteiles in bezug auf diese oder durch eine Kombination dieser beiden Verstellbewegungen erfolgen.
  • Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, daß mit der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung der lotrechte Zwischenraum zwischen den Etagen 52, 53 innerhalb der Garage P auf ein Minimum beschränkt werden kann, da die Fingerrostteile 21, 22 innerhalb des Raumes über den Unterzügen 54 betätigt werden.
  • Überdies brauchen die Finger A der Abstellflächen der Etagen 52, 53 nicht frei tragend ausgebildet zu sein, wie es bei den bekannten Fahrzeugparkeinrichtungen üblich ist. Ebensowenig besteht ein zusätzlicher Raumbedarf in vertikaler Richtung zwischen den übereinanderliegenden Etagen für die Unterbringung der Machanismen für das Ausschieben der Fingerrostteile.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Fördereinrichtung zum Einstapeln von Kraftwagen oder ähnlichen Gegenständen in Abstellräume mit einer auf einem verfahrbaren Grundrahmen angeordneten, als Fingerrost ausgebildeten Hubplattform, die mittels eines Be wegungsmechanismus nach zwei gegenüberliegenden Richtungen ausfahrbar ist, wobei die Finger der Hubplattform in entsprechende Ausnehmungen der fingerrostartigen Abstellflächen zum Überführen der abzustellenden Güter einfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Fingerrost aus zwei Teilen (21, 22) besteht, von denen jeder für sich den Gegenstand aufnehmen kann, wobei die Finger (23, 23a) der Fingerrostteile (21, 22) in der eingezogenen Stellung auf dem Grund rahmen ineinandergreifen und die jeweils zu einem der Fingerrostteile (21, 22) gehörenden Finger (23 bzw. 23a) an ihrem einen Ende durch an den gegenüberliegenden Längsseiten des Grundrahmens angeordnete Längsträger (24, 24a) fest miteinander verbunden sind, und daß Hubvorrichtungen (27, 27a) zum Anheben und Absenken mindestens eines der Fingerrostteile (21, 22) und Bewegungsmechanismen (35, 38, 39, 40, 41, 42, 43) vorgesehen sind.
  2. 2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (27, 27a) mit jedem der Fingerrostteile (21, 22) verbunden ist und daß je eine der Hubvorrichtungen (27 bzw. 27a) und der Mechanismus für die Horizontalbewegung an dem entsprechenden Fingerrostteil (21 bzw. 22) unabhängig von der mit dem anderen Fingerrostteil (22 bzw. 21) verbundenen Hubvorrichtung (27a bzw. 27) und dem Mechanismus für die Horizontalbewegung betätigbar ist.
  3. 3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Stirnseiten jedes der Fingerrostteile (21, 22) gleitend in einer Führungseinrichtung (25-28, 2S 29; 25a-28, 26a-29) so gelagert sind, daß sie eine Verschiebebewegung in die vorgeschobene und zurückgezogene Stellung ausführen können.
  4. 4. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume (48,48a) zwischen den Fingern der fingerrostartigen Abstellflächen (14) nur von der Oberseite und der Stirnseite zugänglich sind und daß die Finger (23, 23a) der Fingerrostteile (21,22) in Eingriff zwischen die Finger der Abstellflächen (14) absenkbar und über diese anhebbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 872 996; schweizerische Patentschrift Nr. 281 000; französische Patentschrift Nr. 662 860; USA.-Patentschrift Nr. 2647647.
DES56285A 1956-12-24 1957-12-16 Foerdereinrichtung zum Einstapeln von Kraftwagen oder aehnlichen Gegenstaenden Pending DE1164632B (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1907280B1 (de) * 1969-02-13 1970-10-22 Keller & Co C Vorrichtung fuer die UEberfuehrung von Stammholz von einer Transportbahn auf andere
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