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DE1180915B - UEberlastsicherung fuer Doppellenkerkrane - Google Patents

UEberlastsicherung fuer Doppellenkerkrane

Info

Publication number
DE1180915B
DE1180915B DED41283A DED0041283A DE1180915B DE 1180915 B DE1180915 B DE 1180915B DE D41283 A DED41283 A DE D41283A DE D0041283 A DED0041283 A DE D0041283A DE 1180915 B DE1180915 B DE 1180915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overload protection
lever
load
stand
boom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED41283A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Ebbing
Karl Naumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED41283A priority Critical patent/DE1180915B/de
Publication of DE1180915B publication Critical patent/DE1180915B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Überlastsicherung für Doppellenkerkrane Die Erfindung - betrifft eine überlastsicherung für Doppellenkerkrane, bei der das Lastseil 'über eine Rolle läuft, die exzentrisch auf einem im Ständer drehbaren Bolzen gelagert ist, der mit einem mit Schaltern zusammenwirkenden; durch ein Gewicht belasteten Schalthebel verbunden ist. Das durch diesen verursachte -Moment, das Schaltmoment, wirkt dem durch- die Resultierende aus deh'Seilzügen -und der Exzentrizität' der- Seilrolle gebildeten Moment, dem Lastmoment, entgegen. Wenn das Lastmoment das Schaltmoment überwiegt, wird der Hebel gedreht und damit- ein Schalter betätigt. Der ,Schwenkhebel ist durch-Anschläge begrenzt.
  • Beim Einziehen des Äuslegers vergrößert sich der Winkel zwischen den-- Seilzügen, so daß die Resultierende aus ihnen kleiner wird. Sie nimmt auch eine flachere Richtung an, so daß auch der Hebelarm in bezug auf den Exzenterdrehpnnkt kleiner wird.- Damit wird bei; gleicher Hakenlast das Lastmoment kleiner. Da aber, das Schaltmoment gleichbleibt, gestattet diese Lästmomentsicherung mit Verkleinerung der Ausladung eine Vergrößerung der Hakenlast bis zu def Last, die mit der jeweiligen Äuslädung das Kippmoment des Kranes ergibt. Das Hubwerk des Kranes ist jedoch für eine bestimmte Höchstlast ausgelegt,-die normalerweise kleiner ist als die bei geringer --Auslegung , bezü&,lich der Standsicherheit des Kranes 'mögliche Ihst. Die Lastmomentsicherung läßt also in des`er Form. Überlastungen des Hubwerkes zu, solange die Ausladung einen bestimmten Wert nicht erreicht. Diese Über, lastung wirkt sich sehr nachteilig auf das Hubwerk aus.
  • Um diese Überlastung zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, den Wirkungsbereich der überlastsicherung für die gesamte Kranausladung durch eine selbsttätig in Abhängigkeit von der Auslegerstellung arbeitende, verstellbare Umschaltvorrichtung in einen Bereich mit Lastmomentbegrenzung bei größerer Ausladung und in einen solchen mit Lastbegrenzung bei kleinerer Ausladung zu unterteilen. Die Umschaltvorrichtung ist hierbei als Anstoßkupplung ausgebildet, die bei einer eingestellten Ausladungsgröße außer Eingriff kommt. Durch diese Ausbildung wird die überlastsicherung sehr aufwendig und damit auch störanfällig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die überlastsicherung einfacher und betriebssicherer auszubilden: Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung von der beschriebenen Überlastsicherung aus. Das erfindungsgemäße Neue ist darin zu sehen, daß das Schaltgewicht in an sich bekannter Weise in Ab- hängigkeit von der Aixslegerstellüng auf dem Schal'thebel längsverstellbärund zu seiner Verstellung riiit einem um einen Festpunkt im Ständer schwenkbäien Stellhebel gekoppelt ist, an dem ein--Gestänge angreift, das über einen in einen' Langloch geführten Arm oder eine ähnliche,:- einen Freiheitsgrad schaffende Verbindung mit dein Kranausleger- verbunden ist. Dadurch wird mit geringem konstruktiven Aufwand die Unterteilung der beiden' Bereiche erreicht; die die Umstellung ;hewirkenden Teile' der Vorrichtung bleiben stets miteinander -im Eingriff, 'sö daß"diese Teile die Betriebssicherheit nicht 'le-'einträchtigen.
  • Zwar ist es bei überlastsicherungen `für Doppellenkerkrane bekannt, das Schaltgewicht in Abhängigkeit von der Auslegerstellung verschiebbar auf dem'Schalthebel anzuordnen,# jedoch erfolgt hierbei die Verschiebung über die- gmamte Kranausladung.
  • Bei der neuen überlastsicherung dagegen wird das Gewicht auf dem Schalthebel in Richtung auf die Rollenachse erst dann verschoben, wenn beim Einziehen des Auslegers sich-dessen Ausladung auf einen Betrag verkleinert hat, won dem ab ohne Verschiebung des Schaltgewichtes eine Überlastung des Hubwerkes eintreten würde.
  • In Weiterentwicklung der-Erfindung ist zwischen dem Ständer und dem Stellhebel eine Feder angeordnet, die den Stellhebel im Sinne einer Verstellung des Schaltgewichts nach außen, beeinflußt. Demnach wird die Feder bei der Verschiebung des Schaltgewichtes zum Drehpunkt des Schaltgewichtshebels hin gespannt, während sie bei der darauffolgenden Vergrößerung der Ausladung das Schaltgewicht proportional zur Ausladung wieder bis in seine Endlage zurückschiebt.
  • Das Gestänge ist zwecks genauer und leichter Einstellung der überlastvorrichtung längenveränderbar, beispielsweise mittels eines Spannschlosses od. dgl.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Anordnung der erfindungsgemäßen überlastsicherung bei einem Auslegerkran, und F i g. 2 zeigt in größerem Maßstab die Wirkungsweise dieser überlastsicherung.
  • Das Lastseil l läuft über die exzentrisch gelagerte Rolle 2 auf das Hubwerk 3. Die Resultierende aus den Seilzügen ergibt mit der Exzentrizität 4 das Lastmoment. Diesem wirkt ein Schaltmoment entgegen, welches durch das Schaltgewicht 5 auf dem Schaltmomenthebel6 gebildet wird. Das Schaltgewicht weist einen senkrechten Schlitz auf, in dem der Stellhebel 7 geführt wird, der um einen festen Drehpunkt 8 im Ständer in Richtung des Schaltmomenthebels 6 schwenkbar ist. An dem Stellhebel 7 greift eine Stange 9 mit einem Langloch 10 an. In dem Langloch 10 wird der an dem Ausleger befindliche Mitnehmerarm 1 geführt.
  • Beim Einziehen des Auslegers wird der Mitnehmerarm 11 wirkungslos in dem Langloch 10 der Stange 9 bis zum Ende des Langloches 10 geführt. Bei weiterem Einziehen des Auslegers zieht der Arm 11 die Stange 9 mit.
  • Die Stange 9 ihrerseits schwenkt dabei den Stellhebel 7 um seinen Drehpunkt B. Dabei verschiebt er, mit seinem Ende in dem Schlitz des Schaltgewichtes 5 gleitend, das auf Rollen gelagerte Schaltgewicht in Richtung auf den Drehpunkt des Schaltgewichthebels 6. Damit wird das Schaltgewichtmoment proportional zu der weiteren Verkleinerung der Ausladung verkleinert und somit die aufnehmbare Hakenlast konstant gehalten.
  • Bei der anschließenden Vergrößerung der Ausladung wird der Stellhebel 7 durch die Druckfeder 12 in entgegengesetzter Richtung geschwenkt. Der Stellhebel 7 schiebt dabei das Schaltgewicht 5 proportional zu der Vergrößerung der Ausladung bis zu seiner Endlage zurück. Die Stange 9 ist durch ein Spannschloß 13 od. dgl. in ihrer Länge verstellbar.
  • Dadurch kann die Ausladung, von der ab die Lastmomentsicherung als überlastsicherung für das Hubwerk wirkt, eingestellt werden. Der Angriffspunkt der Stange 9 an dem Stellhebel 7 ist durcr eine Einstellvorrichtung bei 14 auf dem Stellhebel i verschieblich.
  • Der Schwenkhebel ist durch Anschläge 15 begrenzt. Der Schalter ist mit 16 bezeichnet:

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Überlastsicherung für Doppellenkerkrane, bei der das Lastseil über eine Rolle läuft, die exzentrisch auf einem in einem Ständer drehbaren Bolzen gelagert ist, der mit einem mit Schaltern zusammenwirkenden Schalthebel verbunden ist, auf dem ein Schaltgewicht angeordnet ist, wobei die gesamte Kranausladung durch eine nur in einem begrenzten Verstellbereich des Auslegers wirksame Mitnehmereinrichtung für das Schaltgewicht unterteilt ist in einen Bereich mit Lastmomentbegrenzung bei größerer Ausladung und in einen Bereich mit Lastbegrenzung bei kleinerer Ausladung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Schaltgewicht (5) in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit von der Auslegerstellung auf dem Schalthebel (6) längsverstellbar und zu seiner Verstellung mit einem um einen Festpunkt (8) im Ständer schwenkbaren Stellhebel (7) gekoppelt ist, an dem ein Gestänge (9) angreift, das über einen in einem Langloch (10) geführten Arm (11) oder eine ähnliche, einen Freiheitsgrad schaffende Verbindung mit dem Kranausleger verbunden ist.
  2. 2. Überlastsicherung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Ständer und dem Stellhebel (7) angeordnete Feder (12) od. dgl., die den Stellhebel im Sinne einer Verstellung des Schaltgewichts (5) nach außen beeinflußt. 3. überlastsicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (9) einstellbar ist (Spannschloß 13 od. ä.). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 681833; deutsche Auslegeschrift Nr. 1028 3l1.
DED41283A 1963-04-04 1963-04-04 UEberlastsicherung fuer Doppellenkerkrane Pending DE1180915B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED41283A DE1180915B (de) 1963-04-04 1963-04-04 UEberlastsicherung fuer Doppellenkerkrane

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DED41283A DE1180915B (de) 1963-04-04 1963-04-04 UEberlastsicherung fuer Doppellenkerkrane

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1180915B true DE1180915B (de) 1964-11-05

Family

ID=7046008

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED41283A Pending DE1180915B (de) 1963-04-04 1963-04-04 UEberlastsicherung fuer Doppellenkerkrane

Country Status (1)

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DE (1) DE1180915B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE681833C (de) * 1937-02-27 1939-10-02 Schenck Und Liebe Harkort Akt Vorrichtung zur Sicherung von Wippkranen gegen Kippen durch UEberlastung
DE1028311B (de) * 1954-09-26 1958-04-17 Krupp Ardelt Gmbh Sicherheitsvorrichtung fuer Wippkrane

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE681833C (de) * 1937-02-27 1939-10-02 Schenck Und Liebe Harkort Akt Vorrichtung zur Sicherung von Wippkranen gegen Kippen durch UEberlastung
DE1028311B (de) * 1954-09-26 1958-04-17 Krupp Ardelt Gmbh Sicherheitsvorrichtung fuer Wippkrane

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