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DE1180766B - Vorrichtung zum Profilieren der Schotterbettung eines Gleises - Google Patents

Vorrichtung zum Profilieren der Schotterbettung eines Gleises

Info

Publication number
DE1180766B
DE1180766B DED39208A DED0039208A DE1180766B DE 1180766 B DE1180766 B DE 1180766B DE D39208 A DED39208 A DE D39208A DE D0039208 A DED0039208 A DE D0039208A DE 1180766 B DE1180766 B DE 1180766B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ploughshare
track
disc
vehicle
ballast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED39208A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Strobach
Herbert Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REICHSBAHN VERTRETEN DURCH DEN
Original Assignee
REICHSBAHN VERTRETEN DURCH DEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REICHSBAHN VERTRETEN DURCH DEN filed Critical REICHSBAHN VERTRETEN DURCH DEN
Priority to DED39208A priority Critical patent/DE1180766B/de
Publication of DE1180766B publication Critical patent/DE1180766B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/02Placing the ballast; Making ballastway; Redistributing ballasting material; Machines or devices therefor; Levelling means
    • E01B27/023Spreading, levelling or redistributing ballast already placed
    • E01B27/025Spreading, levelling or redistributing ballast already placed by means of non-driven tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Profilieren der Schotterbettung eines Gleises Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Profilieren der Schotterbettung eines Gleises mit einer an der einen Seite eines auf dem Gleis fahrenden Schienenfahrzeuges herausragenden Pflugschar, die von vorn nach hinten schräg auf das Fahrzeug zuläuft.
  • Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen zum Profilieren der Schotterbettung von Eisenbahngleisen bekannt, die allgemein als schienengebundene Fahrzeuge, teilweise mit eigenem Fahrantrieb, ausgebildet sind und eine oder mehrere seitlich herausragende Pflugscharen aufweisen, deren Pflugschare durch mechanische oder hydraulische Mittel höhenverstellbar und zur Profilfreimachung der gesamten Vorrichtung einschwenkbar oder einziehbar sind.
  • Diese bekannten Vorrichtungen erfordern jedoch im Verhältnis zum bewegten Schottervolumen einen sehr hohen Leistungsaufwand. Das ergibt sich aus den dem Gleisschotter eigenen inneren Reibungseigenschaften, die bei einer äußeren Krafteinwirkung auftreten und den Pflugscharen entgegenwirken. Dabei ist es erforderlich, den über das Bettungskantenprofil hinausragenden Schotter nicht nur in waagerechter Ebene zu bewegen, sondern entsprechend der Neigung der Bettungskante hochzufördern.
  • Durch die bei den bekannten Vorrichtungen allgemein angewandte und aus der Bodenbearbeitung herkömmliche Einstellung der Pflugscharen ergeben sich jedoch vor diesen große Schotteranhäufungen, so daß die ständig von den Pflugscharen zu verdrängende Schottermenge um ein Vielfaches größer ist als die kontinuierlich an ihren Bestimmungsort geförderte Menge. Dies erfordert die Aufwendung einer zusätzlichen Leistung, die für den eigentlichen Arbeitszweck verlorengeht. Dementsprechend muß das Eigengewicht einer solchen Vorrichtung relativ groß sein, um bei den auftretenden Reaktionskräften die Reibungshaftung der Treibräder auf den Schienen zu gewährleisten.
  • Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, die den über das Bettungskantenprofil hinausragenden Schotter mit seitlich angeordneten Becherwerken aufnehmen und mit Förderbändern auf das Gleis in die Nähe beider Schienen leiten. Auch hier geht die aufzuwendende Leistung fier das Hochheben dieser Schottermengen für den eigentlichen Arbeitszweck verloren. Weiterhin bringt die Verwendung von Becherwerken den Nachteil einer geringen Arbeitsgeschwindigkeit, so daß der gesamte Wirkungsgrad dieser Vorrichtung ebenfalls gering ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die es ermöglicht, daß das den Reaktionskräften entsprechend erforderliche Eigengewicht bei großer Arbeitsgeschwindigkeit sehr niedrig gehalten werden kann, und die den über das Bettungsprofil hinausragenden Schotter ohne Anwendung - unwirtschaftlicher Becherwerke,über beide Gleisseiten verteilt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Pflugschar in einem Winkel von maximal 20' zur Fahrzeuglängsachse angeordnet ist und im Bereich ihres hinteren Endes eine um eine lotrechte Achse rotierende Scheibe mit einem Durchmesser, der nur wenig größer -als der' Schienenabstand ist, dicht oberhalb der Schienen angeordnet ist, die hinten mit einem feststehenden, an das hintere Ende der Pflugschar anschließenden Randblech umgeben und über deren Oberseite auf der der Pflugschar gegenüberliegenden Gleisseite eine Abweiserleiste angeordnet ist, -so daß der auf der einen Gleisseite durch die Pflugschar angeförderte überflüssige Schotter mittels. der rotierenden Scheibe auf die andere Gleisseite gefördert wird. Die Scheibe kann an ihrer Unterseite mit einem Reibring versehen sein, der beispielsweise mittels Federn an die Innenseite der der Pflugschar zugewandten Schiene angepreßt wird, so daß die Scheibe durch die Fortbewegung des Fahrzeuges in Drehung versetzt wird, oder es kann zum Drehen der Scheibe ein besonderer Antrieb vorgesehen sein.
  • Die am Ende des die Vorrichtung tragenden Fahrzeuges angeordnete Scheibe übernimmt den für die der Pflugschar entgegengesetzt liegende Schiene bestimmten Schotter kontinuierlich, ohne daß für das Aufnehmen eine zusätzliche nennenswerte Leistung aufzuwenden ist, transportiert ohne Reibungsverlust zwischen Schotter und Scheibenoberfläche diesen bis über die Abwurfstelle, wo er entlang der Abweiserleiste, die zweckmäßig um das Zentrum der Scheibe verschwenkbar ist, von der Scheibe heruntergleitet. Der vorgesehene Anstellwinkel der Pflugschar von maximal 20° ergibt durch Verringerung der Reibung des Schotters an der Pflugschar infolge Vermeidung übermäßig großer Schotteranhäufungen einen besseren Wirkungsgrad als bei den bekannten Vorrichtungen.
  • Die Pflugschar ist vorzugsweise um eine zur Fahrzeuglängsachse parallele Achse schwenkbar gelagert und kann an ihrem vorderen Ende an einem scharnierartigen Gelenk mit lotrechter Drehachse eine über einen zweiarmigen Hebel und zwei Seilzüge vom Fahrzeug aus einstellbare Vorpflugschar tragen, deren Vorderkante nach hinten schräg abwärts verläuft.
  • Durch ungleichmäßiges Betätigen der beiden Seilzüge kann die Vorpflugschar gegenüber der eigentlichen Pflugschar um die Drehachse des scharnierartigen Gelenkes geschwenkt werden, so daß entsprechend den gegebenen Erfordernissen eine verschieden breite Zone außerhalb der steil ansteigenden Bettungskanten erfaßt werden kann, und zum anderen kann durch gleichmäßiges Betätigen beider Seilzüge die Höhenlage beider Pflugscharen durch Auf- oder Abschwenken bis zur Profilfreimachung verändert werden. Weiterhin wird durch die schräge Vorderkante der Vorpflugschar erreicht, daß beim Überfahren fester Hindernisse, beispielsweise fester Steine, die Pflugscharen selbsttätig aus der Arbeitsstellung hochschwenken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf die Vorrichtung, F i g. 2 einen Ouerschnitt nach der Linie A -B in der F i g. 1 und F i g. 3 eine Ansicht der Vorrichtung in Richtung der Pfeiles C in der F i g. 1 gesehen.
  • An einem Schienenfahrzeug ist in an den Stirnträgern befestigten Balken 1 eine Welle 2 drehbar gelagert, die mit Armen 3, 4 eine Pflugschar 5 trägt. Die Pflugschar 5 ist mit einem Winkel von maximal 20° zur Fahrzeuglängsrichtung angeordnet. An ihrem vorderen Ende ist mittels eines Scharniers mit lotrechter Drehachse eine Vorpflugschar 6 schwenkbar befestigt, die mit dem nach oben herausragenden Scharnierbolzen 7 fest verbunden ist, der seinerseits einen zweiarmigen Hebel 8 trägt. An den Enden des zweiarmigen Hebels 8 sind Seile befestigt, die zusammen mit auf dem Schienenfahrzeug angeordneten Winden 9, 14 zwei unabhängig voneinander bedienbare Seilzüge bilden. Am Ende des Schienenfahrzeuges ist an der Fahrzeugkupplung ein Gestell 11 befestigt, das sich nach hinten mit zwei Rädern auf den Schienen abstützt und in einer Lagerung mit lotrechter Achse unter sich eine Scheibe 12 trägt, deren Durchmesser um ein geringes größer als der Schienenabstand des Gleises ist. An ihrer Unter-Seite ist ein mit einem Reibbelag versehener Reibring 17 angeordnet, der durch Federn 18 seitwärts an die den Pflugscharen zugewandte Schiene angepreßt wird (F i g. 2). Weiterhin ist an dem Gestell 11 ein Verlängerungsstück 13 der Pflugschar 5, das außen über die Pflugschar 5 greift und in ein die Scheibe 12 nach hinten begrenzendes Randblech 14 übergeht, angeordnet. Um das Zentrum der Scheibe 12 ist eine Abweiserleiste 15 schwenkbar, die schräg nach vorn in die Fahrtrichtung weist und dicht über der Scheibenoberfläche steht. Die Abweiserleiste 15 ist durch einen Hebel 16 verstellbar, so daß die Abwurfzone über der den Pflugscharen entgegengesetzt liegenden Schiene entsprechend den Erfordernissen bestimmt werden kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Profilieren der Schotterbettung eines Gleises mit einer an der einen Seite eines auf dem Gleis fahrenden Schienenfahrzeuges herausragenden Pflugschar, die von vorn nach hinten schräg auf das Fahrzeug zuläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflugschar (5) in einem Winkel von maximal 20° zur Fahrzeuglängsachse angeordnet ist und daß im Bereich ihres hinteren Endes eine um eine lotrechte Achse rotierende runde Scheibe (12) mit einem Durchmesser, der nur wenig größer als der Schienenabstand ist, dicht oberhalb der Schienen angeordnet ist, die hinten mit einem feststehenden, an das hintere Ende der Pflugschar anschließenden Randblech (14) umgeben ist und über deren Oberseite auf der der Pflugschar gegenüberliegenden Gleisseite eine Abweiserleiste (15) angeordnet ist, so daß der auf der einen Gleisseite durch die Pflugschar angeförderte überflüssige Schotter mittels der rotierenden Scheibe auf die andere Gleisseite gefördert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (12) an ihrer Unterseite mit einem Reibring (17) versehen ist, der an die Innenseite der der Pflugschar zugewandten Schiene angepreßt ist, so daß die Scheibe durch die Fortbewegung des Fahrzeuges in Drehung versetzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anpressen des Reibringes Federn (18) dienen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen der Scheibe (12) ein besonderer Antrieb vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiserleiste (15) um das Zentrum der Scheibe (12) schwenkbar gelagert und mit einem Hebel verbunden ist, mittels dessen sie verschwenkt werden kann.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflugschar (5) um eine zur Fahrzeuglängsachse parallele Achse schwenkbar gelagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Ende der Pflugschar (5) eine Vorpflugschar (6) in waagerechter Ebene schwenkbar angelenkt ist, die mittels zweier Seilzüge, die auf die Enden eines mit der Vorpflugschar fest verbundenen zweiarmigen Hebels (8) einwirken, in die gewünschte Schwenkstellung eingestellt werden kann und deren Vorderkante nach hinten schräg abwärts verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1085 905; französische Patentschrift Nr. 1102 753; USA.-Patentschriften Nr. 2 583 378, 2 965 986.
DED39208A 1962-06-25 1962-06-25 Vorrichtung zum Profilieren der Schotterbettung eines Gleises Pending DE1180766B (de)

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DE1180766B true DE1180766B (de) 1964-11-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1534109B1 (de) * 1965-12-10 1970-07-30 Windhoff Rheiner Maschf Pflugartige Einrichtung zum Verteilen und Profilieren des Bettungsschotters eines Gleises

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2583378A (en) * 1945-12-06 1952-01-22 Kershaw Royce Ballast spreader
FR1102753A (fr) * 1954-06-21 1955-10-25 Dispositif pour mettre en voie le ballast de voies ferrées
DE1085905B (de) 1957-09-12 1960-07-28 Plasser Bahnbaumasch Franz Auf dem Gleis fahrbare Maschine zum Aufnehmen und Verteilen von Bettungsschotter
US2965986A (en) * 1958-03-17 1960-12-27 Royce G Kershaw Ballast distributing apparatus for railroads

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