DE1180581B - Reibungskupplung - Google Patents
ReibungskupplungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/14—Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like
- F16D13/16—Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as radially-movable segments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Reibungskupplung Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung mit einer Vielzahl von in Längsschlitzen einer- Nabe liegenden Schwenkhebeln, mit einem axial verstellbaren SteHring zum Anpressen der Betätigungsenden der Hebel, mit wenigstens einem Reibungselement gegenüber einer Reibungsfläche eines zu kuppelnden Teiles, mit einem axial festen und einem axial verschieblichen Anpreßring zum Anpressen des Reibungselementes, wobei der Anpreßring sich an den Arbeitsenden der Hebel abstützt, sowie mit wenigstens einer Feder, um die relativ beweglichen Organe in die Entkupplungslage zurückzuzwingen.
- Eine Kupplung dieser Art ist bekannt. Ihre in Längschlitzen der Nabe liegenden Schwenkhebel sind einteilig ausgebildet.
- Es ist auch eine Reibungskupplung bekannt, bei der in Längschlitzen einer angetriebenen Welle angeordnete massive Mörrnige Hebel zum Einkuppeln durch eine Keilfläche auf der Welle derart gegenüber der Welle verschwenkbar sind, daß ein Ringflansch am einzukuppelnden Teil zwischen den Balken des F-förmigen Hebels durch dessen Verkantung festgekeilt wird, wodurch die Antriebsverbindung hergestellt wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Reibungskupplungen dieser Art herstellungs- und montagetechnisch zweckmäßiger und zugleich billiger zu machen und dabei eine Kupplung von großer Lebensdauer und Zuverlässigkeit im Betrieb zu schaffen.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei der Reibungskupplung gemäß der Erfindung dadurch, daß die Hebel aus gruppenweise mit ihren Flächen lose aneinanderliegenden Stanzplättchen aus Federstahl bestehen, die auch in Längsschlitze der Anpreßringe reichen.
- Dadurch entsteht eine sehr einfache Konstruktion, deren als Stanzteile herzustellende Teile billig sind und die Eigenschaft haben, daß sie sich,- weil sie dünn sind und lose liegen, bei großen auftretenden Kräften quer zu ihrer Fläche etwas biegen können. Die Plättchen der Hebel können dabei relativ zueinander etwas gleiten, wodurch die Hebel beim Entkuppeln leicht geschwenkt werden können, obwohl sie erfindungsgemäß in zwei Schlitze eingreifen und so im Umfangssinne eine kuppelnde Wirkung ausüben. Mit Hebeln, die aus einem Stück bestehen, wäre dieses Ergebnis nicht zu erreichen.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsforin der Erfindung sind die Hebel um wenigstens einen in einem umlaufenden Schlitz der Nabe gelagerten gebogenen Draht aus Federstahl schwenkbar. Dadurch können sich die Plättchen der Krümmung in Umfangsrichtung anpassen, was zur Folge hat, daß sie beim übertragen der Betätigungskraft beim Verschwenken der Hebel alle gleich belastet werden.
- Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieb6.
- F i g. 1 zeigt einen Axialschnitt einer Kupplung gemäß der Erfindung, wobei die obere Hälfte eingekuppelt und die untere Hälfte ausgekuppelt dargestellt ist, F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 11-II der Fig. 1.
- Der eine Kupplungsteil ist mit einer Nahe 1 ausgebildet, die zu ihrer Befestigung auf einer Welle an der Innenseite mit einem Keilschlitz2 und an der Außenumfangsseite mit Nuten3, 4 und 5 und mit drei Axialschlitzen6 versehen ist. In jedem der Axialschlitze 6 ist lose ein Hebel 7 gelagert, der aus einem Paket von vier gleichen Stanzplättehen 8 be- steht, die lose nebeneinanderliegen. In der Nut 3 sind lose zwei halbkreisförmige Drähte 9 aus hartem Federstahldraht angeordnet, di#e- durch einnen Stift 10 gegen Drehung um die Welle gesichert sind und um die die Hebel 7 schwenkbar sind. Dazu weisen die Hebel 7 je eine Aussparung 11 auf.
- Die schrägen Betätigungsenden 12 der Hebel 7 können durch einen von dem inneren Laufring eines Kugellagers 13 gebildeten, axial verstellbaren Stellring radial einwärts gepreßt werden, wodurch die Hebel 7 um die Drähte 9 schwankend mit einer Nase 14 über eine Zwischenscheibe 15 axial gegen einen Anpreßring 16 drücken. Die Zwischenscheibe 15 besteht aus einem U-förmigen harten Federstahl-Stanzteil, dessen Schenkel beiderseits des Hebels 7 angeordnet sind und der durch den Ringwulst 17 des Ringes 16 gegen Radialausfall gesichert ist. Dem verschieblichen Anpreßring 16 axial gegenüber liegt ein entsprechender fester Anpreßring 18. Die Ringe 16, 18 drücken mit ihren konischen, einander zugekehrten Flächen 20 bei axialer Beaufschlagung durch die Hebel 7 die Reibungselemente 22 in Radialrichtung auswärts an die Innenwand der auf einer zu kuppelnden Welle befestigten Reibungstrommel 23, welche in der Zeichnung nur teilweise wiedergegeben ist. Dabei stützt sich der Anpreßring 18 gegen eine auf die Nabe 1 aufgesehraubte Stellmutter 21 ab.
- Die Ringe 16, 18 sind mit Längsschlitzen 19 versehen, in welche die in den Nabenschlitzen 6 liegenden Hebel 7 hineinragen, so daß die Nabe 1 und die Ringe 16, 18 durch die Hebel 7 in Drehrichtung gekuppelt sind.
- Drei Druckfedern 24 zwischen den Ringen 16, 18, die in Bohrungen dieser Ringe angeordnet sind, sorgen dafür, daß der Anpreßring 16 auch im ausgekuppelten Zustand immer unter Spannung steht. Sie werden dabei durch die axial gerichtete Komponente der Kraft der Zugfeder 25 unterstützt, die in einer umlaufenden Nut in den Segrnenten22 angeordnet ist und über die Segmente 22 auf die Konusflächen 20 der Anpreßringe 16, 18 wirkt. Dadurch bleiben die Zwischenscheiben 15, die Hebel 7 und die Drähte 9 dauernd in ihre Lager gepreßt, so daß keine zusätzlichen Befestigungsmittel erforderlich sind.
- Der innere Laufring des in einen Stellring 26 gefaßten Kugellagers 13 wird in der eingekuppelten Stelluna durch den in der Nut 4 der Nabe 1 angeordneten, nach außen ragenden Federring 27 in beschränktern, jedoch ausreichendem Maße arretiert, um eine Auskupplung lediglich infolge des Gewichtes der mit dem Stellring zusammenarbeitenden anderen Betätigungsorgane zu vermeiden. Der Federring 27 sorgt infolge der von ihm erzeugten Reibungskraft auch für eine bestimmte Arretierung des inneren Laufringes des Kugellagers 13 im ausgekuppelten Zustand, welcher durch den in der Nut 5 gelegten Federring 28 bestimmt ist.
- Das beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt, daß die übertragung der Betätigungskräfte durch -einfach her-zustellende bzw. normalerweise handelsübliche Stahlteile erfolgt, so daß an den Reibungsstellen und den Anpreßstellen praktisch kein Verschleiß oder keine Materialverdrängung auftritt. Somit wird die Kupplung hohen Qualitätsforderungen gerecht und kann dennoch auch durch das System lose eingesetzter, durch funktionelle Kräfte an ihrer Stelle ge- haltener Teile billig hergestellt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Reibungskupplung mit einer Vielzahl von in Längsschlitzen einer Nabe liegenden Schwenkhebeln, mit einem axial verstellbaren Stellring zum Anpressen der Betätigungsenden der Hebel, mit wenigstens einem Reibungselement gegenüber einer Reibungsfläche eines zu kuppelnden Teiles, mit einem axial festen und einem axal verschieblichen Anpreßring zum Anpressen des Reibungselementes, wobei der Anpreßring sich an den Arbeitsenden der Hebel abstützt, sowie mit wenigstens einer Feder, um die relativ beweglichen Organe in die Entkupplungslage zurückzuzwingen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (7) aus gruppenweise mit ihren Flächen lose aneinanderliegenden Stanzplättchen (8) aus Federstahl bestehen, die auch in Längsschlitze (19) der Anpreßlinge (16, 18) reichen.
- 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (7) um wenigstens einen in einem umlaufenden Schlitz (3) der Nabe (1) gelagerten gebogenen Draht (9) aus Federstahl schwenkbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 368 001, 814 546, 882 929; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 763 641; USA.-Patentschriften Nr. 1241631, 2 144 025.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1180581X | 1959-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1180581B true DE1180581B (de) | 1964-10-29 |
Family
ID=19871103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG29392A Pending DE1180581B (de) | 1959-04-13 | 1960-04-06 | Reibungskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1180581B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1241631A (en) * | 1916-11-27 | 1917-10-02 | Albert Jauch | Clutch. |
| DE368001C (de) * | 1923-01-30 | Marius Jean Baptiste Barbarou | Scheibenkupplung fuer Kraftwagen | |
| US2144025A (en) * | 1935-09-12 | 1939-01-17 | Bendix Prod Corp | Brake |
| DE814546C (de) * | 1949-11-01 | 1951-09-24 | Heinrich Desch Eisengiesserei | Reibungskupplung bzw. -bremse |
| DE882929C (de) * | 1951-03-04 | 1953-07-13 | Heinrich Desch Eisengiesserei | Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer Reibungskupplungen bzw. -bremsen mit einen Axialdruck erzeugenden Kniehebeln |
-
1960
- 1960-04-06 DE DEG29392A patent/DE1180581B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE368001C (de) * | 1923-01-30 | Marius Jean Baptiste Barbarou | Scheibenkupplung fuer Kraftwagen | |
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