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DE1180542B - Waehleinrichtung fuer einen Tonband-Musikautomaten - Google Patents

Waehleinrichtung fuer einen Tonband-Musikautomaten

Info

Publication number
DE1180542B
DE1180542B DEV11234A DEV0011234A DE1180542B DE 1180542 B DE1180542 B DE 1180542B DE V11234 A DEV11234 A DE V11234A DE V0011234 A DEV0011234 A DE V0011234A DE 1180542 B DE1180542 B DE 1180542B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
tape
selector
sound
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV11234A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Vershoven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANNA VERSHOVEN GEB FLORACK
Original Assignee
JOHANNA VERSHOVEN GEB FLORACK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE560827D priority Critical patent/BE560827A/xx
Application filed by JOHANNA VERSHOVEN GEB FLORACK filed Critical JOHANNA VERSHOVEN GEB FLORACK
Priority to DEV11234A priority patent/DE1180542B/de
Publication of DE1180542B publication Critical patent/DE1180542B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • G11B15/68Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements
    • G11B15/6895Automatic tape changing arrangements
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments
    • G07F17/305Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments for record players
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)

Description

  • Wähleinrichtung für einen Tonband-Musikautomaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Wähleinrichtung für einen Tonband-Musikautomaten zur Wiedergabe von einem oder mehreren hundert Tonstücken und zur Aufnahme-Wiedergabe mit nur einem einzigen, mit einer Mehrzahl von Tonspuren versehenen und in seiner Längsrichtung derart in Abteilungen mit Kontaktelementen versehenen eingeteilten Tonband, daß jeder Abteilung jeder Spur ein Tonstück zugeordnet ist.
  • Bei einem bekannten Musikautomaten dieser Art, bei welchem jede Tonspur auf einem einzelnen Tonbandstreifen angeordnet ist und die Auswahl der einzelnen Tonstücke durch eine oder mehrmalige Betätigung einer Wählscheibe erfolgt, werden die Tonbandstreifen bei jedesmaliger Einstellung auf ein bestimmtes Tonstück insgesamt aus einer bestimmten Ausgangslage herausbewegt und nach Abspielen des Tonstückes wieder in diese zurückgeführt. Dabei können sich durch Bandverschiebungen gegenüber den steuernden Kontaktelementen Fehler bei der Einstellung auf das ausgewählte Tonstück ergeben. Da das Tonband vor Einstellung eines neuen Tonstückes in seine Ausgangslage zurückbewegt werden muß, arbeitet diese Anordnung verhältnismäßig langsam.
  • Um die Dauer der Einstellung des Bandes auf ein bestimmtes Tonstück zu verkürzen und zuverlässig zu gestalten, ist gemäß der Erfindung die Anordnung getroffen, daß Mittel vorgesehen sind, durch die ein mit den Kontaktelementen zusammenarbeitender Mitlaufwähler bei der Bewegung des Tonbandes von Abteilung zu Abteilung in der einen oder anderen Richtung übereinstimmend schrittweise vor- bzw. rückwärts bewegt wird und mit den einzelnen Abteilungen des Tonbandes zugeordneten Abteilungswählern so zusammenarbeitet, daß nach erfolgter Wiedergabe eines Tonstückes und Stillsetzung des Bandes für die Wiedergabe des nächsten Tonstückes das Band in der Abspielrichtung weiterbewegt wird, wenn dieses nächste gewählte Tonstück in Abspielrichtung gesehen hinter dem abgespielten Tonstück auf dem Tonband folgt und das Band zum Rücklauf veranlaßt wird, wenn das nächste Tonstück in Abspielrichtung gesehen vor dem abgespielten Tonstück angeordnet ist.
  • Die Einstellung des Tonbandes auf die in Frage kommende Abteilung erfolgt in der Weise, daß besondere Abteilungswähler vorgesehen sind und je eine Kontaktgruppe der Abteilungswähler auf vier Kontaktgruppen des Mitlaufwählers so aufgeteilt sind, daß einer der vier dazugehörigen Kontaktarme nach dem ersten Schritt sofort wirksam wird, falls die freigegebene Abteilung vor der zuletzt gespielten liegt, und dabei den Stillstand des Bandes bewirkt und den Rücklauf einschaltet, und ferner der Mitlaufwähler bei seiner abteilungsweisen Verstellung den Stromkreis für das Anhalten des Tonbandes schließt, wenn er auf den zur Wiedergabe freigegebenen Abteilungswähler aufprüft, der durch die bei der Einstellung einer Wählvorrichtung bewirkten Impulse vorbereitet worden ist.
  • Für die Einstellung des Tonbandes auf die das ausgewählte Tonstück enthaltende Spur ist ein Spurwähler in Gestalt eines Drehschalters vorgesehen, der durch die bei der ersten Einstellung einer Wählvorrichtung bewirkten Impulse auf die der gewählten Spur entsprechende Drehstellung eingestellt wird und nach der Aufprüfung des Mitlaufwählers dem Hebemagneten für den Tonkopf über einen Unterbrecher so lange Impulse erteilt, bis eine Kontaktfeder des Tonkopfhebers auf den freigegebenen Spurwähler aufprüft.
  • Des weiteren ist die Anordnung getroffen, daß zwecks Vorwählens einer Reihe von Tonstücken Speichereinrichtungen vorgesehen sind, in welchen die Spur- und Abteilungswerte der vorgewählten Tonstücke nacheinander aufgespeichert werden, um bei Beendigung des Abspielens eines Tonstückes nacheinander zur Wiedergabe freigegeben zu werden, so daß ohne Rücksicht auf die Spur- und Abteilungsanordnung der vorgewählten Tonstücke ihr Abspielen stets in der Reihenfolge der Vorwahl erfolgt und das gleiche Tonstück so oft abgespielt wird, wie es vorgewählt ist, und daß zwecks Vorwählens einer Anzahl von Tonstücken neben einem ersten Paar von Abteilungs- und Spurwählern eine weitere Anzahl von Paaren von je einem Abteilungs- und Spurwähler vorgesehen sind, auf die nacheinander über einen Zuteilungswähler die den vorgewählten Tonstücken entsprechenden Drehimpulse übertragen werden, während ein Freigabewähler nacheinander bei Beendigung des Abspielens eines Tonstückes das Wählerpaar des jeweils zuerst vorgewählten Tonstückes für das Abspielen freigibt. Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Gestalt eines Musikautomaten für zweihundert Tonstücke, bei welchem die Auswahl und das Abspielen einer verschiedenen Anzahl von Tonstücken nach Einwurf verschiedener Geldstücke erfolgt, bis zu sechs Tonstücke vorwählbar sind, eine Aufnahme durch Mikrophon mit nachfolgender Wiedergabe (Aufnahme-Wiedergabe) erfolgen kann und Fernbedienungsstellen mit Münzeinwurf eingerichtet sind. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Außenansicht des Musikautomaten, F i g. 2 das Bedienungsfeld desselben.
  • F i g. 3 eine schematische Darstellung des Tonbandantriebes im Grundriß, F i g. 4 eine Seitenansicht hierzu, teilweise im Schnitt, mit den Kupplungseinrichtungen, F i g. 5 das Schaltungsschema für die Ingangsetzung des Apparates in Abhängigkeit von dem Einwurf verschiedener Geldstücke, F i g. 6 das übrige gesamte Schaltungsschema, das zur besseren Auffindung der einzelnen Teile durch strichpunktierte Linien in die Unterfiguren 6a, 6b, 6c, 6d und 6e eingeteilt ist und die oben das Tonband, links unten den Tonkopfheber, links oben die Schalteinrichtungen für Aufnahme-Wiedergabe, rechts oben die Stromeingangsschaltung, rechts unten die Stromkreise für die Antriebskupplungen des Tonbandes und in der Mitte den Abteilungswähler, den Mitlaufwähler und den Spurwähler und rechts davon den Freigabewähler, links davon den Zuteilungswähler zeigt.
  • Nachfolgend sollen zuerst in großen Zügen der allgemeine Aufbau des Apparates und seine Hauptfunktionen beschrieben werden.
  • Gesamtanordnung Der dargestellte Musikautomat hat die Gestalt eines Rundpultes (F i g. 1) und ist oben durch einen abschließbaren, abnehmbaren, abgesetzten Deckel l abgedeckt, unter dessen oberem, haubenförmigem und durchsichtigem Teil 2 aus Plexiglas das Tonbandlaufwerk sichtbar angeordnet ist. Der abgesetzte Teil enthält vorn das Bedienungsfeld 3, das in F i g. 2 vergrößert dargestellt ist, und daneben die Felder 4, welche für das Programmverzeichnis, d. h. für die Liste der auf dem Tonband aufgenommenen Tonstücke nebst Spuren- und Abteilungsbezeichnung bestimmt sind. Die untere Umfangsfläche ist in mehrere zu öffnende Felder eingeteilt, welche vorzugsweise aus mattem Plexiglas bestehen. Hinter der Wandung des vorderen Feldes sind farbige Leuchtstoffröhren angeordnet, welche bei Anschaltung des Apparates eingeschaltet und in Drehung versetzt werden. In drei der anderen Felder sind Lautsprecher 5 angebracht.
  • Das Bedienungsfeld 3 (F i g. 2) enthält den Münzschlitz 6, der für den Einwurf verschieden großer Geldstücke eingerichtet ist. Auf der linken Seite befindet sich die Wählscheibe 7, welche in zehn verschiedene Stellungen gezogen werden kann und für jede Stelle eine Ziffern- und eine Buchstabenbezeichnung trägt. Auf der rechten Seite ist das Mikrophon 8 angeordnet, das zur Aufnahme von Tonstücken, Ansagen od. dgl. zwecks nachfolgender Wiedergabe 'Aufnahme-Wiedergabe) dient. In der Mitte unter dem Münzschlitz befindet sich die Anzeigevorrichtung 9 mit einer Reihe 11 für die zehn Lampen #l« bis »0« der Abteilungsanzeige und einer Reihe 12 von zehn Lampen für die Spurenanzeige A bis K. Links neben dem Münzschlitz ist eine Signallampe 13 für das erste Hundert der Tonstücke mit darunterliegender Schalttaste 14 vorgesehen, während auf der rechten Seite eine Lampe 15 und eine darunterliegende Schalttaste 16 für das zweite Hundert von Tonstücken angeordnet ist. Links unten neben der Anzeigevorrichtung 9 befindet sich der Münzrückzahlknopf 17. Die Münzrückgabe erfolgt durch die Rückgabeklappe 18 (F i g. 1).
  • Über der Rückzahltaste 17 sind drei Leuchtfelder 19, 21, 22 vorgesehen, die die Aufschriften »Bitte wählen«, »Bitte nicht wählen« und »Bitte nicht einwerfen« tragen, während auf der rechten Seite drei weitere Leuchtfelder 23, 24, 25 angeordnet sind mit den Aufschriften »Aufnahme«, »Aufnahme besetzt« und »Wiedergabe«, die für den Vorgang »Aufnahme-Wiedergabe« bestimmt sind, der durch Drücken einer unter den Leuchtfeldern 23, 24, 25 angeordneten Aufnahmetaste 26 eingeleitet wird. Die Bedeutung dieser Leuchtfelder ist weiter unten näher beschrieben.
  • Das Tonbandlaufwerk, das schematisch in den F i g. 3 und 4 dargestellt ist, besteht aus den beiden Tonbandspulen 27, 28, dem Tonband 29 und den Umlenkrollen 29-l. Es wird zwischen drei Kontaktbolzen 29-2, 29-3, 29-4 hindurchgeführt, welche mit auf dem Band angeordneten, weiter unten näher beschriebenen Kontaktstreifen zusammenarbeiten. Die Tonabnahme erfolgt durch den Tonkopf 30, von welchem das Band vermittels Bandabheberollen 29-5 und 29-6 abgehoben und an welchen es vermittels einer Andruckrolle 29-7 angedrückt wird. Die Rollen sind an einem Schalthebel 31 angebracht, der um einen Zapfen 31-1 schwenkbar ist, welcher durch Spulenmagnete 32, 33 in der einen oder anderen Richtung geschwenkt wird.
  • Die für die schnelle Vor- und Rücklaufbewegung zur Einstellung des Bandes auf die gewählte Abteilung und die Abspielbewegung vorgesehenen Antriebs-, Kupplungs- und Schalteinrichtungen sind die üblichen. Bei der Schwenkung des Schalthebels 31 im Uhrzeigergegensinn durch den Spulenmagnet 33 wird das Tonband durch die an den Schalthebel 31 gelagerte Bandantriebsrohe 29-7 gegen einen Fortsatz 34-1 von kleinem Durchmesser der Achse 34-2 des Bandantriebsmotors 34 gedrückt, was die langsame Abspielbewegung des Bandes im Sinne des Pfeiles 29-8 zur Folge hat. Gleichzeitig wird das Band in die Abspiellage zum Tonkopf 30 gebracht.
  • Für den schnellen Vorlauf zwecks Einstellung der Abteilung wird die Achse 28-1 der Tonbandspule 28 vermittels einer durch einen Spulenmagnet 37 (F i g. 4) betätigten Kupplung 28-2 mit der Motorwelle 34-2, über eine durch einen Spulenmagnet 36 betätigte Trennkupplung 34-3 und einen Bandantrieb 28-3 in Drehung versetzt, während zwecks Rücklaufes des Tonbandes die Achse 27-1 der anderen Bandrolle 27 über eine von einem Spulenmagnet 35 betätigte Kupplung 27-2 und einen entsprechenden Bandantrieb 27-3 mit der Motorwelle 34-2 für entgegengesetzte Drehrichtung verbunden wird.
  • In F i g. 6 ist ein Tonband 29 für zehn Spuren A bis K und einer nicht bespielten Spur »0« dargestellt, die mittels auf der Rückseite befindlichen Kontaktstreifen mit den obengenannten Kontaktbolzen 29-2, 29-3 und 29-4 zusammenarbeiten. Am Anfang jeder der zehn Abteilungen des Tonbandes ist auf der Rückseite des Tonbandes ein kleiner Kontaktstreifen »1« bis »10« 29-9 (F i g. 6, oben) vorgesehen, die im Schnellvorlauf des Bandes den Mitlaufwähler um einen Schritt vor-und beirr Rücklauf um einen Schritt zurückdrehen, so daß der Mitlaufwähler stets synchron mit dem Tonband läuft. Sollte die Stellung des Mitlaufes aus irgendeinem Grunde, z. B. nach dem Auflegen eines neuen Tonbandes, nicht mehr mit der des Bandes übereinstimmen, so kann der Mitlaufwähler mittels einer besonderen, weiter unten beschriebenen Stellvorrichtung durch Vor- oder Zurückschaltung in Übereinstimmung mit der Bandlage gebracht werden.
  • Am Ende jeder Abteilung sind kleine Kontaktstreifen 29-10 mit der Bezeichnung »1 a« bis »10a« vorgesehen, welche die Bewegung des Tonbandes, nachdem das betreffende Tonstück abgespielt ist, abschalten. Sind jedoch noch Stücke vorgewählt, so wird der Schnellauf zum Einstellen auf das nächste Tonstück eingeschaltet.
  • Für die für die Aufnahme-Wiedergabe bestimmte Spur »0« sind zusätzlich nur zwei Kontaktstreifen 29-11 (auf dem Band mit »11« und »12« bezeichnet) erforderlich, die zum Aufsuchen der Abteilung »10« des Bandes dienen, in welcher der Teil der Spur »0« liegt, der für die Aufnahme-Wiedergabe bestimmt ist. Ferner dienen die Kontaktstreifen »11« und »12« zum Steuern des Transportes für die Aufnahme, zum Umspulen im Schnellauf, zum Transport der Wiedergabe und zur Löschung der Aufnahme. Die Kontaktstreifen steuern den Aufnahme-Wiedergabewähler 92 (F i g. 6a, oben).
  • Am Anfang und am Ende des Tonbandes ist je ein Kontaktstreifen 29-12 (auf dem Band F i g. 6 mit »0« und»13« bezeichnet) vorgesehen, durch die der Lauf des Bandes in die entgegengesetzte Richtung umgeschaltet wird.
  • Das Tonband hat demgemäß nur vierundzwanzig Kontaktstreifen. Hierbei ist es gleichgültig, ob das Band zur Wiedergabe von einem oder mehreren hundert Tonstücken eingerichtet ist. Bei mehr als einem Hundert Tonstücken ist es so breit gehalten, daß es zwei oder mehr Gruppen von Spuren A bis K, Abis K1, A2 bis KZ ... aufnehmen kann.
  • Das Aufsuchen der gewählten Abteilung »1« bis »0« erfolgt im Schnellauf. Da das Band aber nur eine Länge für zehn Tonstücke zu haben braucht, ist die Laufzeit äußerst kurz. Die Laufzeit für das Rücklaufen wird noch dadurch verkürzt, daß der Mitlaufwähler besondere, weiter unten beschriebene Rücklaufkontakte aufweist, welche es ermöglichen, daß das Band auch unmittelbar im Rücklauf auf ein vorgewähltes Tonstück eingestellt wird, wenn dieses vor dem abgespielten auf dem Band angeordnet ist.
  • Statt mittels Kontaktstreifen könnte die Kontaktgabe auch mittels Fotozellen erfolgen. Zu diesem Zweck könnte das Band durchlocht oder an den betreffenden Stellen lichtdurchlässig gemacht sein, z. B. durch Entfernung der Bandemulsion. Für das Heben des Tonkopfes oder der Tonköpfe in die gewählte Spur A bis K wird nur ein Bruchteil einer Sekunde benötigt. Die Laufzeit bleibt dieselbe, gleichgültig, ob der Apparat für ein- oder mehrere hundert Tonstücke eingerichtet ist.
  • Das Tonband hat aufgedruckte, große Zahlen »1 « bis »10«, welche die Abteilungen bezeichnen, deren jede für eine Spieldauer von etwa 3 Minuten eingerichtet ist. Diese Ziffernbezeichnungen wiederholen sich innerhalb der betreffenden Abteilung in Abständen von etwa 1/2m, wodurch leicht festzustellen ist, in welcher Abteilung die Wiedergabe gerade erfolgt. Ein mit dem Tonkopfträger fest verbundener Zeiger 38 (F i g. 6.a, unten), welcher auf eine Skala 29 (A bis K) einspielt, zeigt die gerade gespielte Spur an, so daß auf diese Weise die Anzeige des ausgewählte Stückes mechanisch statt oder neben der elektrischen Anzeigevorrichtung 9 (F i g. 2) erfolgen kann.
  • Wie erwähnt, ist für je hundert Tonstücke ein Tonkopf erforderlich. Die Tonköpfe sind in ihrer Ruhelage auf den Spuren 0, K, K, X2 usw. eingestellt. Mittels eines Hebemägnets 85-l (F i g. 6 a; unten) werden sie schrittweise im Bruchteil einer Sekunde in die gewählte Spur gehoben. Wie- ebenfalls schon erwähnt, wird nur derjenige Tonkopf an den Wiedergabestromkreis angeschaltet, dessen ,Hundertergruppe in der oben beschriebenen Weise ausgewählt worden ist. Während des Vor- und Rückschnellaufes ist das Tonband von den Tonköpfen und vom Löschkopf abgehoben.
  • Die der ersten Hundertergruppe zugeordnete Schalttaste 14 ist als Blindtaste ausgebildet, so daß, wenn das Drücken einer Auswahltaste für die Hundertergruppen vergessen wird, trotzdem ein Stück abgespielt wird, und zwar das der ersten Hundertergruppe, und das eingeworfene Geldstück nicht verlorengeht.
  • Der durch die Kontaktstreifen des Tonbandes gesteuerte Mitlaufwähler ist in F i g. 6.c. dargestellt und mit 78 bezeichnet. Er weist fünf Kontaktarme auf. Der obengenannte, die Bandbewegung kontrollierende Abteilungswähler 61 (F i g. 6c) ist ebenfalls mit fünf Kontaktarmen ausgerüstet. Der Spurwähler 56 (Fig.6d) hat vier Kontaktarme. Er steuert die Einstellung des oder der Tonköpfe 30, 30-1(F i g. 6 a, unten) vermittels eines Tonkopfhebers 85.
  • Außer dem in den F i g. 6 c und 6 d dargestellten Paar von Abteilungs-Spurwählern 61, 56 enthält die beschriebene Ausführungsform fünf weitere solcher Paare, die oberhalb der Zeichenebene liegend zu denken sind und die durch die an den von den Kontakten dieser Wähler ausgehenden, Leitungen angebrachten Fahnen angedeutet sein sollen. Mit Hilfe dieser sechs Paare von Abteilungs-Spurwählern 61, 56 kann eine Vorwahl von bis zu sechs bzw. fünf Tonstücken vor oder während des Abspielens eines Tonstückes vorgenommen werden. Die Zuteilung der gewählten Tonstücke zu den genannten Abteilungs-Spurwählern erfolgt in der zyklischen Reihenfolge dieser Wählerpaare durch einen Zuteilungswähler 57 (F i g. 6 e), soweit Abteilungs-Spurwählerpaare frei sind.
  • Das Abspielen der vorgewählten in den Abteilungs-Spurwählerpaaren gespeicherten Tonstücke wird durch einen Freigabewähler 73 (F i g. 6b), der mit drei Kontaktarmen versehen ist, gesteuert, und zwar entsprechend der Reihenfolge der Wahl der betreffenden Tonstücke, sobald ein vorangegangenes Tonstück abgespielt ist. Für die Aufnahme-Wiedergabe ist der in F i g. 6 a oben dargestellte, mit drei Kontaktarmen ausgerüstete Aufnahme-Wiedergabe-Wähler 92 vorgesehen.
  • Die Schaltung ist so eingerichtet, daß der in F i g. 1 dargestellte Musikautomat außer durch das an ihm befindliche Bedienungsfeld 3 (F i g. 2) noch 'durch weitere in beliebiger Entfernung davon angebrachte Fernwählstellen betätigt werden kann, jedoch; ohne die Möglichkeit der Aufnahme-Wiedergabe. Zu diesen Zweck sind an den betreffenden Fernwählstellen nicht dargestellte Bedienungsfelder 3-1, 3=Z ... vorgesehen, die durch entsprechende Leitungen mit dem Hauptapparat -verbunden sind, bei denen jedoch die Teile 8, 23, 24, 25, 26 fehlen.
  • Die Münzsteuerung des Apparates ist so eingerichtet, daß bei Einwurf von zweimal 10 Pf ein Tonstück, einmal 50 Pf drei Tonstücke und 1,- DM sechs Tonstücke gespielt werden, während bei Einwurf von 50 Pf und gleichzeitigem Drücken der Aufnahmetaste 26 (F i g. 2) der Apparat für die Aufnahme-Wiedergabe bereit gestellt wird.
  • Vor eingehender Darstellung der auftretenden elektrischen Schaltvorgänge werden nachfolgend die Handhabung und die allgemeine Wirkungsweise des Musikautomaten zusammengefaßt beschrieben werden. Münzeinwurf Beim Einwurf einer Münze in den Münzschlitz 6 (F i g. 2) erscheint auf dem Leuchtfeld 19 des dazugehörigen Bedienungsfeldes 3 »Bitte wählen«, während in allen anderen Bedienungsfeldern das Leuchtfeld 22 »Bitte nicht einwerfen« aufleuchtet, bis die dem Wert des Geldes entsprechende Anzahl von Tonstücken vorgewählt ist.
  • Sind alle Abbildungs-Spurwähler 56, 61 besetzt, so erscheint beim Einwurf einer weiteren Münze in dem Leuchtfeld 21 des zugehörigen Bedienungsfeldes »Bitte nicht wählen«, aber in allen anderen Bedienungsfeldern in dem Leuchtfeld 22 »Bitte nicht einwerfen«.
  • Ist das Tonstück zu Ende, so erlischt das Signal »Bitte nicht wählen«, während das Signal »Bitte wählen« aufleuchtet.
  • Beim Aufleuchten des Signals »Bitte wählen« ist die Wählscheibe 7 zu betätigen, indem zuerst der Buchstabe (A bis K), dann die Ziffern (»l« bis »0«) gewählt werden. Waren 50 Pf eingeworfen, so ist die Wählscheibe dreimal, beim Einwurf von 1,- DM sechsmal hintereinander entsprechend zu betätigen, wenn nicht zwischendurch beim Besetztsein der Vorwählerpaare das Signal »Bitte nicht wählen« erscheint. Die Vorwahl kann dann erst fortgesetzt werden, wenn wieder das Signal »Bitte wählen« aufleuchtet.
  • Für eine Aufnahme-Wiedergabe, die nur an dem Hauptapparat stattfinden kann, ist gleichzeitig mit dem Einwurf von 50 Pf die Aufnahmetaste 26 (F i g. 2) so lange gedrückt zu halten, bis im Leuchtfeld 24 »Aufnahme besetzt« erscheint. Diese Besetztanzeige bleibt bestehen, bis die Wiedergabe erfolgt ist. Erscheint dann im Leuchtfeld 23 »Aufnahme«, so kann die Besprechung des Mikrophons 8 erfolgen, worauf anschließend, nachdem die für die Aufnahme vorgesehene Bandlänge abgelaufen ist, wobei Leuchtfeld 23 »Aufnahme« erlischt, selbsttätig das Umspulen, d. h. die Rückbewegung des Bandes erfolgt, bis der Anfang der Aufnahme vor dem Tonkopf liegt.
  • Während der anschließenden Wiedergabe leuchtet im Leuchtfeld 25 »Wiedergabe« auf. Die Löschung der wiedergegebenen Aufnahme erfolgt in an sich bekannter Weise im Zusammenhang mit der nächsten Aufnahme.
  • Wählscheibe i Infolge der dekadischen Anordnung der Tonstücke auf dem Tonband und des gleichzeitigen Hebens des Tonkopfes auf die gewählte Spur kann die Wahl eines Tonstückes aus einer beliebigen Hundertergruppe durch das zweimalige Drehen der Wählscheibe er- i folgen. Befindet sich das zu wählende Tonstück in der zweiten oder einer weiteren Hundertergruppe, so ist die betreffende Schalttaste 16 vorher zu drücken, wodurch nur der zugehörige Tonkopf eingeschaltet wird.
  • Anzeigevorrichtung Die Buchstaben-Ziffern-Bezeichnungjedes gespielten Tonstückes leuchtet während des Abspielens des Stückes in der Anzeigevorrichtung 9 (F i g. 2) auf, ebenso die der ersten, zweiten usw. Hundertergruppe zugeordnete Signallampe 13,15 (F i g. 2), deren Schalttaste 14 bzw. 16 gedrückt worden ist. Außer der Anzeigevorrichtung 9 oder an Stelle derselben kann eine entsprechende vergrößerte, im Raum weithin sichtbar angebrachte Anzeigevorrichtung vorgesehen sein.
  • Durch zwei bzw. drei Lampen wird somit jedes Tonstück des aus mehreren hundert Tonstücken bestehenden Programmverzeichnisses eindeutig angezeigt. Durch die oben beschriebene mechanische Anzeigevorrichtung in Gestalt der Zeigervorrichtung 38, 39 (F i g. 6 a, unten) und den auf dem Tonband abteilungsweise aufgedruckten großen Ziffern kann gleichzeitig oder an Stelle der elektrischen Anzeigevorrichtung das gespielte Stück mechanisch angezeigt werden.
  • Tonstückwahl Solange einer der Abteilungs-Spurwähler 61, 56 (F i g. 6c, 6d) auf ein Tonstück eingestellt ist, erfolgt nach Beendigung des Abspielens eines Tonstückes selbsttätig das Abspielen des nächst vorgewählten Tonstückes. Währenddem können frei stehende Wählerpaare auf neue, durch die Wählerscheibe gewählte Tonstücke eingestellt werden. Die Zuteilung der von der Wählscheibe gewählten Tonstücke in die frei gewordenen Wählerpaare erfolgt durch den Zuteilungswähler 57 (F i g. 6e) in der Weise, daß das jeweils zuerst frei gewordene Wählerpaar auf das neu gewählte Tonstück eingestellt wird. Die Freigabe der in den Vorwählerpaaren aufgespeicherten Tonstücke wird durch den Freigabewähler 73 (F i g. 6b) in der Weise vorgenommen, daß jeweils das zuerst gewählte Tonstück der aufgespeicherten Tonstücke freigegeben wird. Hieraus ergibt sich, daß die Tonstücke stets in der Reihenfolge des Wählens freigegeben werden und daß auch ein Tonstück in der zutreffenden Reihenfolge mehrmals gespielt wird, wenn es mehrmals gewähl worden ist.
  • Elektrische Schaltung Nunmehr sollen die bei der Ingangsetzung des Musikautomaten auftretenden elektrischen Schaltvorgänge im einzelnen beschrieben werden. In den F i g. 5 und 6 ist die Schaltung stromlos gedacht, und alle Teile befinden sich in der Lage, die sie in der Ruhelage der Musikautomaten einnehmen. Der Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) steht in der Stellung 5 entsprechend der dargestellten Lage des Tonbandes 29.
  • Inbetriebsetzen des Musikautomaten Beim Anschluß an die Netzleitung gibt der Gleichrichter 66 (F i g. 6e) einen Gleichstrom von 60 Volt ab. Relais 51 (F i g. 6d. rechts unten) zieht über die Arme 56-3 der Spurwähler 56 und die Kontakte 83-4 an (+, 83-4, 56-3, 51, -). Der Abzweig 107 führt zu sämtlichen Kontaktarmen 56-3 der übrigen fünf Spurwähler 56, so daß Relais 51 erst dann abfällt, wenn alle Spurwähler besetzt sind, wobei der Kontakt 51-1 das Besetztsein aller Vorwählerpaare anzeigt, was später noch genauer beschrieben wird. Kontakt 51-3 gibt einen Impuls auf Relais 74 (+, 51-3, 62-4, 74, -). Dieses hält sich über seinen Kontakt 74-5 (-f-, 79-6, 74-5, 74, -). Kontakt 74-2 verhindert ein Aufprüfen des Mitlaufwählers 78, so daß mit dem Münzeinwurf begonnen werden kann.
  • Münzeinwurf Nach Einwurf von zweimal 10 Pf gibt Münzkontakt 42 (F i g. 5) einen Impuls auf das Wahlrelais 43. Dieses hält sich über seine zweite Wicklung durch seinen Kontakt 43-1 und gibt die Wahl eines Tonstückes frei. Nach erfolgter Wahl wird Relais 43 durch Kontakt 44-2 getrennt.
  • Nach Einwurf von 50 Pf gibt Münzkontakt 45 (F i g. 5) einen Impuls auf Relais 46. Dieses gibt mit Kontakt 46-1 den ersten Impuls auf das Wahlrelais 43, welches sich wie zuvor beschrieben hält. Relais 46 hält sich über 46-2 und 43-1. Kontakt 46-3 schaltet Relais 47 ein, welches sich mit seiner zweiten Wicklung über Kontakt 47-2 und Kontakt 43-1 hält. Nach der Wahl des ersten Tonstückes trennt Kontakt 43-1 das abfallverzögerte Relais 46, wobei Kontakt 46-1 wieder, und zwar den zweiten Impuls auf das Wahlrelais 43 gibt. Nach der Wahl des zweiten Tonstückes trennt Kontakt 43-1 das stark abfallverzögerte Relais 47, wobei Kontakt 47-1 den dritten Impuls auf Relais 43 gibt.
  • Nach Einwurf von 1,- DM gibt Münzkontakt 48 einen Impuls auf Relais 49, welches sich über Kontakt 49-2 und Kontakt 43-6 hält. Dieses gibt mit Kontakt 49-1 einen Impuls auf Relais 46, wodurch in der gleichen Weise wie beim Einwurf von 50 Pf beschrieben, das Wahlrelais 43 dreimal die Wahl eines Tonstückes freigibt. Nach dem dritten Abfall von Relais 43 fällt auch durch Öffnen von Kontakt 43-6 das sehr stark abfallverzögerte Relais 49 ab. Dieses gibt beim Abfall mit seinem Kontakt 49-1 nochmals einen Impuls auf Relais 46, wodurch Relais 43 erneut dreimal die Wahl freigibt.
  • Fernwählen Beim Anschluß von Fernwählern ist für jeden Fernwähler die gleiche Einrichtung wie zuvor unter Münzeinwurf beschrieben, und zwar die Relais 43, 46, 47 und 49 erforderlich. Die Anschlußleitungen für die Fernwähler sind durch Fahnen an verschiedenen Leitungen der F i g. 5 angedeutet. Außerdem kommt dann noch je ein Sperrelais 50 (F i g. 5) hinzu. Beim Münzeinwurf werden diese Relais durch Kontakt 43-3 eingeschaltet, jedoch das Sperrelais nicht, wo der Münzeinwurf erfolgte, weil hier Kontakt 43-2 trennt. Die übrigen Sperrelais trennen mit ihren Kontakten 50-1 ihr Wahlrelais 43 auf, so daß sämtliche Münzkontakte und Wählscheiben abgeschaltet und durch Kontakt 50-2 die Leuchtfelder 22 »Bitte nicht einwerfen« eingeschaltet werden. An der nicht gesperrten Wählscheibe wird durch Kontakt 43-4 das Leuchtfeld 19 »Bitte wählen« eingeschaltet, bis die dem Münzeinwurf entsprechende Anzahl Tonstücke gewählt sind. Sind sämtliche Vorwählerpaare besetzt, so fällt Relais 51 (F i g. 6d, unten) ab und schaltet mit seinem Kontakt 51-1 (F i g. 5) und mit Kontakt 43-5 (F i g. 5) das Leuchtfeld 21 »Bitte nicht wählen« ein, bis das nächste Tonstück beendet ist. Kontakt 43-7 schaltet über Kontakt 51-2, Relais 52 ein. Dieses hält sich über seinen Kontakt 52-1. Wählen Beim ersten Aufziehen schließt der' Wählscheibenkontakt 53 (F i g. 5, oben), und Relais 54 zieht an (+, 52-3, 43-4, 53, 50-3, 44-3, 54-1, 54, -). Durch Öffnen von Kontakt 54-1 zieht Relais 55 in Reihe mit Relais 54 an. Da Relais 55 Abfallverzögerung hat und Kontakt 55-3 den Kontakt 44-3 überbrückt, bleibt Relais 55 während des Ablaufes der ersten Impulsserie angezogen, während Relais 54 die Impulse erhält. Durch Kontakt 54-2 zieht beim ersten Impuls von Relais 54, Relais 44 an. Dieses hält sich über Kontakt 52-2 und seinen Kontakt 44-1. Durch Kontakt 54-3 (F i g. 6 e) werden die Impulse auf den Drehmagnet 56-1 (F i g. 6d) des Spurwählers 56 gegeben (-I-, 55-4, 54-3, 57-2, 56-1, -). Der Spurwähler 56 (F i g. 6d) dreht seine Arme 56-2 bis 56-5 entsprechend den gegebenen Impulsen. Nach dem letzten Impuls öffnet der Wählscheibenkontakt 53 (F i g. 5), wodurch Relais 54 und 55 abfallen. Beim zweiten Aufziehen schließt der Wählscheibenkontakt 53: Da Kontakt 44-3 umgeschaltet hat, zieht nunmehr Relais 58 [F i g. 5] (-I-, 52-3, 43-4, 53, 50-3, 44-3, 55-2, 58-1. 58, -)-Durch Öffnen von Kontakt 58-1 zieht Relais 59 in Reihe mit Relais 59. Da Relais 59 Abfallverzögerung hat, bleibt es während des Ablaufes der zweiten Impulsserie angezogen, während Relais 58 die Impulse erhält. Relais 60 (F i g. 6e) zieht durch Kontakt 59-1 an. Durch Kontakt 58-2 (F i g. 6e, Mitte) werden die Impulse auf den Drehmagnet 61-1 (F i g. 6c, unten) des Abteilungswählers 61 gegeben (+, 59-2, 58-2, 57-3, 61-1, -). Der Abteilungswähler 61 dreht seine Arme 61-2 bis 61-6 entsprechend der gewählten Ziffer. Nach der Impulsserie fällt Relais 59 (F i g. 5) verzögert ab und trennt mit Kontakt 59-1 (F i g. 6e) Relais 60. Dieses hat ebenfalls Abfallverzögerung, wodurch der Drehmagnet 57-1 des Zuteilwählers 57 einen Impuls erhält und seine Kontaktarme 57-2 bis 57-5 auf das nächste Wählerpaar einstellt.
  • Durch Eindrehen des Abteilungswählers 61(F i g. 6 c) legt dessen Kontaktarm 61-4 das Relais 62 (F i g. 6b) an Plus (+, 61-4, 59-3, 62, -). Relais 62 hält sich über seinen Kontakt 62-1, bis alle Abteilungswähler 61 (F i g. 6c) in ihre Nullstellung zurückgedreht sind. Kontakt 62-2 (F i g. 6e) übernimmt die Haltung für Relais 63, welches den Motor 34 und den Verstärker 65 weiterhin eingeschaltet hält. Die Motorkupplung 36, die Vorlaufkupplung 35 und die Magnetspulen 32 werden durch Kontakt 62-3 (F i g. 6e) eingeschaltet, so daß das Band im Schnellauf vorläuft (-@-, 62-3, 68-1, 69-1, 36, -), (+, 62-3, 70-1, 71-1, 32, -), (-f-, 62-3, 70-1, 71-1, 72-1, 35, -).
  • Freigabe des Spur- und Abteilungswählers Beim ersten Aufziehen der Wählscheibe wird Kontakt 53 in F i g. 5 geschlossen, wodurch Kontakt 54-3 (F i g. 6 e) geöffnet und Kontakt 55-4 geschlossen wird.
  • Beim ersten Ablaufen der Wählscheibe gibt Kontakt 54-3 entsprechend der gezogenen Zahl Impulse auf den Drehmagnet 56-1 (F i g. 6d) des Spurwählers 56. Dieser dreht seine Kontaktarme entsprechend der gegebenen Impulse. Beim zweiten Aufziehen der Wählscheibe öffnet Kontakt 58-2 (F i g. 6e) und schließt Kontakt 59-2.
  • Beim zweiten Ablaufen der Wählscheibe gibt Kontakt 58-2 entsprechend der gezogenen Zahl Impulse auf den Drehmagneten 61-1 (F i g. 6 c) des Abteilungswählers 61. Dieser dreht seine Kontaktarme um die gleiche Impulszahl.
  • Beim zweiten Aufziehen der Wählscheibe war Kontakt 59-1 (F i g. 6e) umgeschaltet und Relais 60 zum Anzug gebracht, welches seinen Kontakt 60-1 schließt. Tontakt 59-1 trennt nunmehr Relais 60. Da dieses Abfallverzögerung hat, bekommt der Drehmagnet 57-1 einen Impuls, wodurch die Kontaktarme 57-2 bis 57-5 des Zuteilwählers 57 auf das nächste Vorwählerpaar eingestellt werden, so daß das nächste Tonstück vorgewählt werden kann, bis alle Vorwählpaare besetzt sind. Der Kontaktarm 61-3 (F i g. 6 c) des Abteilungswählers 61 liegt auf dem ersten Kontakt der Kontaktbank 73-3 (F i g. 6b) des Freigabewählers 73. Der nächste Abteilungswähler liegt auf dem zweiten Kontakt von 73-3 usw.
  • Nach jedem Tonstück erhält der Drehmagnet 73-1 des Freigabewählers 73 über 68-2, 74-1, 75-1, 76-1 und 77-l einen Impuls und dreht seine Kontaktarme 73-2 bis 73-4 auf das nächste Vorwählerpaar.
  • Dadurch, daß der Zuteilwähler 57 (F i g. 6e) nach jeder Zuteilung eines Vorwählerpaares um einen Schritt weitergedreht wird und der Freigabewähler 73 (F i g. 6b) nach jedem Tonstück das gleiche macht, ist die Gewähr gegeben, daß die Freigabe der Wählerpaare in der Reihenfolge der Belegung erfolgt.
  • Mitlaufwähler Der Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) ist ein Schrittschaltwerk mit einem Drehmagnet 78-1 für den Vorlauf und einem Drehmagnet 78-2 für den Rücklauf. Er hat fünf Schaltbahnen, deren Kontaktarme 78-3 bis 78-7 gemeinsam vor- oder zurückgedreht werden.
  • Beim Vorlauf des Tonbandes liegt der Kontakt 72-2 auf dem Vorlauf-Drehmagnet 78-1 und beim Rücklauf auf dem Rücklauf-Drehmagnet 78-2. Die auf dem Tonband aufgetragenen Kontaktstreifen 1-13, 29-9, 29-11, 29-12 (F i g. 6, oben) geben beim Vorbeilauf an den Kontaktbolzen 29-2 und 29-3 einen Impuls auf Relais 79, das mit seinem Kontakt 79-2 (F i g. 6e, unten) im Vorlauf den Drehmagnet 78-1 und im Rücklauf den Drehmagnet 78-2 betätigt. Kontakt 79-6 (F i g. 6e, unten) trennt beim ersten Anziehen von 79 (F i g. 6c, oben) Relais 74 ab.
  • Der Mitlaufwähler läuft dadurch stets synchron mit der Abteilungseinteilung des Tonbandes.
  • Auf einem nicht dargestellten Zifferblatt ist die Stellung des Mitlaufwählers erkenntlich. Nach dem Auflegen eines neuen Tonbandes ist der Mitlaufwähler mittels der Vorlauftaste 80 (F i g. 6e, unten) oder der Rücklauftaste 81 auf die gleiche Ziffer des Tonbandes einzustellen.
  • Steuerung des Mitlaufwählers im Vorlauf Nach der Freigabe eines Vorwählerpaares 56, 61 (F i g. 6d, 6c) läuft das Tonband 29 (F i g. 6, oben) im Schnellauf vor.
  • Liegt die Ziffer des gewählten Tonstückes in Richtung des Vorlaufs, so prüft der Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) mit seinem Kontaktarm 78-3 auf den freigegebenen Abteilungswähler 61 auf, wodurch die Relais 70 und 82 (F i g. 6b) ansprechen (+, 74-2, 73-2, 82, 83-1, 61-2, 78-3, 70, -). Hierdurch wird der Magnet zum Spulen 32 (F i g. 6e, unten) aus- und der Transportmagnet 33 eingeschaltet.
  • Gleichzeitig gibt Relais 82 (F i g. 6b) mit seinem Kontakt 82-1 (F i g. 6a) über einen Unterbrecher 84 (F i g. 6 c) Impulse auf den Hebemagnet 85-1 (F i g. 6 a, unten) des Tonkopfhebers 85 (+, 84, 82-1, 86-1, 79-3, 85-1, -).
  • Der Hebemagnet 85-1 hebt mit seinem Anker 85-2 und der Stoßklinke 85-3 den Tonkopfheber 85, der mit seiner Kontaktfeder 85-11 über Kontaktbank 85-12 gleitet. Diese zehn Kontakte führen zu den zehn Kontakten der Kontaktbank 56-2 (F i g. 6d) des Spurwählers 56. Sobald die Kontaktfeder 85-11 (F i g. 6a) die gewählte Spur des Spurwählers 56 gefunden hat, zieht Relais 86 an (+, 56-2, 85-12, 85-11, 86, -).
  • Relais 86 schaltet mit seinem Kontakt 86-1 den Hebemagnet 85-1 ab. Mit dem Tonkopfheber wird gleichzeitig der Tonkopf 30 und 30-1 in die gewählte Spur gehoben.
  • Steuerung des Mitlaufwählers im Rücklauf Wird nun eine Abteilung gewählt, die vor der zuletzt gespielten Abteilung liegt, z. B. ist Abteilung »5« gespielt worden und Abteilung» 1 « wird gewählt, so stehen die Kontaktbolzen 29-3 und 29-2 zwischen den Ziffern 5 a und 6 des Tonbandes 29. Bei der Freigabe läuft das Tonband 29 im Schnellauf mit seinem Kontaktstreifen 6 an den Kontaktbolzen 29-3 und 29-2 vorbei und gibt dadurch dem Relais 79 (F i g. 6c, oben) einen Impuls (+, 87-1, 29-3, 29-2, 79, 88-1, -).
  • Kontakt 79-2 (F i g. 6c, unten) gibt einen Impuls auf den Vorlaufmagnet 78-1 des Mitlaufwählers 78 (+, 79-2, 72-2, 78-1, -), der seine Kontaktarme 78-3 bis 7 um einen Schritt weiter von 5 auf 6 dreht. Dabei prüft sein Kontaktarm 78-4 auf den sechsten Schritt auf, der auf dem ersten Schritt des Zifferwählarmes 61-3 steht, und bringt Relais 72 (F i g. 6d) zum Anzug (+, 74-2, 76-2, 73-3, 61-3, 78-4, 79-1, 72, -).
  • Das Relais 72 (F i g. 6d) hält sich über Kontakt 72-5 (+, 72-6, 72-5, 72, -).
  • Kontakt 72-3 (F i g. 6 b, unten) schaltet Relais 87 ein (+, 72-3, 87, -).
  • Kontakt 87-2 (F i g. 6d) bereitet das Thermorelais 89 vor. Kontakt 72-2 (F i g. 6c, unten) schaltet den Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) vom Vorlaufmagnet 78-1 auf den Rücklaufmagnet 78-2 um. Kontakt 72-4 (F i g. 6d) bit dem Bremsrelais 69 einen Impuls (+, 70-3, 72-4, 69, -), das für kurze Zeit mit Kontakt 69-1 (F i g. 6 e) den Magnet für die Motorkupplung 36 (F i g. 6e) ausschaltet und mit Kontakt 69-2 (F i g. 6e) die Vorlaufkupplung 35 und mit Kontakt 69-3 die Rücklaufkupplung 37 einschaltet, wodurch das Tonband ruckartig zum Stillstand kommt (+, 71-2, 69-2, 35, -), (+, 71-2, 69-3, 37, -).
  • Kontakt 72-1 (F i g. 6e) schaltet die Vorlaufkupplung aus und die Rücklaufkupplung ein (+, 62-3,70-1, 71-1, 72-1, 37, -).
  • Die Umschaltung zum Rücklauf des Tonbandes erfolgt unmittelbar nach der Kontaktgabe des Kontaktstreifens 6 (F i g. 6, oben). Beim Rücklauf darf dieser keinen Impuls auf den Mitlaufwähler geben. Die Unterdrückung desselben erfolgt durch Kontakt 69-4 (F i g. 6 d, oben), welcher Relais 88 einschaltet (+, 69-4, 88, -), das sich durch den parallel geschalteten Kondensator nach dem Abfall von Relais 69 (F i g. 6d, Mitte) noch kurz hält. Kontakt 88-1 (F i g. 6d, oben) verhindert daher ein Ansprechen des Impulsrelais 79 (F i g. 6 c), so daß trotz des zweimaligen Durchlaufes des Kontaktstreifens 6 nur ein Impuls auf den Mitlaufwähler gegeben wird.
  • Das Aufprüfen auf die gewählte Ziffer erfolgt beim Rücklauf in der gleichen Weise, wie im Vorlauf beschrieben wurde. Abspielen des gewählten Tonstückes Durch Auflaufen des Mitlaufwählers 78 (F i g. 6c) ziehen die Relais 70 und 82 (F i g. 6b) an (-I-, 74-2, 73-2, 82, 83-1, 61-2, 78-3, 70, -).
  • Kontakt 70-3 (F i g. 6 d) gibt einen Impuls auf Relais 68, das durch den parallel geschalteten Kondensator eine längere Abfallverzögerung hat (+, 70-3, 68,-).
  • Kontakt 70-4 schaltet das Thermorelais 89 ein (+, 70-4, 87-2. 89, -).
  • Kontakt 89-1 schließt nach einiger Zeit Relais 72 kurz, so daß dieses abfällt. Kontakt 72-3 (F i g. 6b) trennt Relais 87, Kontakt 87-2 (F i g. 6 d) schaltet das Thermorelais 89 ab. Relais 68 (F i g. 6d) bewirkt den Stillstand des Tonbandes 29, indem es kurzzeitig die Motorkupplung 36 (F i g. 6 e) durch Kontakt 68-1 aus- und die Vorlaufkupplung 35 durch Kontakt 68-3 und die Rücklaufkupplung 37 durch Kontakt 68-4 einschaltet (+, 71-2,68-3,35, -),(+,71-2, 68-4,37,-). Gleichzeitig wird durch Trennen von Kontakt 68-5 (F i g. 6 d) ein Anzug des Transportmagnets 33 verhindert und das Relais 90 (F i g. 6a) zum Einschalten der Lautsprecher 91 (F i g. 6 e) getrennt.
  • Nach dem Abfall von Relais 68 (F i g. 6d) werden die Vorlaufkupplung 35 und die Rücklaufkupplung 37 abgeschaltet.
  • Kontakt 68-1 (F i g. 6 e) schaltet die Motorkupplung 36 ein (+, 62-3, 68-1, 69-1, 36, -)- Kontakt 68-5 (F i g. 6d) schaltet den Transportmagnet 33 ein (+, 70-4, 68-5, 33, -).
  • Kontakt 68-5 (F i g. 6 a) schaltet außerdem das Relais 90 (F i g. 6a) zum Einschalten der Lautsprecher 91 (F i g. 6 e) ein (-f-, 70-4, 68-5, 71-3, 90, 92-3,-).
  • Nunmehr erfolgt die Wiedergabe des Tonstückes. Die hierzu erforderlichen Verstärker 65, die durch Relais 63 (F i g. 6e) mit Kontakt 63-1 beim Münzeinwurf zur Vorheizung schon eingeschaltet wurden, sind nicht näher beschrieben.
  • Beendigung des Abspielens des Tonstückes Wird ein Tonstück der Abteilung »1« gespielt und erreicht das Tonband 29 mit seinem Kontaktstreifen »1 a« die Kontaktstifte 29-3 und 29-4, so wird Relais 93 (F i g. 6c) eingeschaltet (-f-, 87-1, 29-3, 29-4, 87-3, 93,-).
  • Relais 93 hält sich über Kontakt 93-1 (F i g. 6 a, unten) (-f-, 79-4, 93-1, 93, -).
  • Kontakt 93-1 schaltet den Auslösemagnet 85-4 des Tonkopfhebers 85 ein, so daß dieser in seine Ruhelage zurückfällt und dabei den Fußkontakt 85-9 trennt (-I-, 79-4, 93-1, 86-2, 75-2, 85-4, 85-9, -).
  • Kontakt 93-1 hält Relais 86 weiter, damit der Tonkopfheber 85 erst in die Nullstellung zurückfällt, bevor ; Kontakt 86-2 trennt (+, 79-4, 93-1, 86, -).
  • Kontakt 93-2 (F i g. 6d) überbrückt Relais 70 (F i g. 6c), welches durch Abfall seines Kontaktes 70-4 (F i g. 6 d) den Transport 33 (F i g. 6 e) und das Lautsprecherrelais 90 (F i g. 6a) abschaltet.
  • Kontakt 70-3 (F i g. 6 d, Mitte) gibt Relais 68 einen Impuls, das für kurze Zeit mit Kontakt 68-1(F i g. 6 e) die Motorkupplung 36 ausschaltet und mit Kontakt 68-3 die Vorlaufkupplung 35 und mit Kontakt 68-4 die Rücklaufkupplung 37 einschaltet, wodurch das Tonband ruckartig zum Stehen gebracht wird.
  • Kontakt 93-3 (F i g. 6b) schaltet Relais 83 ein (-f-, 82-2, 83, 93-3, 61-2, 78-3, 93-2, -). Relais 83 hält sich über Kontakt 83-2 (+, 82-2, 83, 83-2, -).
  • Kontakt 83-3 (F i g. 6 c) gibt über den Unterbrecher84Impulse auf den Drehmagnet 56-1(F i g. 6d) des Spurwählers 56 und auf den Drehmagnet 61-1 (F i g. 6c) des Abteilungswählers 61, so daß diese in ihre Nullstellung zurücklaufen (+, 84, 83-3, 56-4, 56-1, -), (+, 84, 83-3, 61-5, 61-1, -).
  • Kontakt 83-4 (F i g. 6 d) bringt Relais 74 (F i g. 6 e) über den Widerstand 94 (F i g. 6d) verzögert zum Anzug (+, 83-4, 76-3, 94, 74, -).
  • Die Anzugsverzögerung von Relais 74 ist erforderlich, damit zuerst der Spurwähler 56 (F i g. 6 d) und der Abteilungswähler 61 (F i g. 6 e) in ihre Nullstellung zurückgehen, bevor die Freigabewahl in Tätigkeit tritt. Anschließend schließt Kontakt 74-1 (F i g. 6b), wodurch der Drehmagnet 73-1 des Freigabewählers 73, da Kontakt 68-2 noch geschlossen ist, einen Schritt macht (+, 68-2, 74-1, 75-1, 76-1, 77-1, 73-1, -).
  • Die Kontaktarme des Freigabewählers 73 werden dadurch auf das nächste Vorwählerpaar geschaltet, wobei die Relais 82 und 83 abfallen.
  • Aufnahme-Wiedergabe Beim Einwurf von 50 Pf und gleichzeitigem Niederdrücken der Aufnahmetaste 26 in F i g. 2, 5 gibt der Münzkontakt 45 (F i g. 5) einen Impuls auf Relais 95 (+, 45, 26, 95, -).
  • Relais 95 hält sich über 95-1 (+, 76-4, 95-1, 95, -). Kontakt 95-2 schaltet Thermorelais 96 ein (+, 95-2, 96, -).
  • Kontakt 95-3 (F i g. 6e, oben) schaltet Relais 63 ein (+, 95-3, 63, -).
  • Kontakt 63-1 schaltet den Verstärker 65 ein. Kontakt 63-2 schaltet den Motor 34 ein.
  • Kontakt 96-1 (F i g. 6e, unten) schaltet Relais 76 und, falls kein Tonstück gespielt wird, auch Relais 97 ein (+, 96-1, 76, -) (--f-, 96-1, 68-6, 70-5, 97, -).
  • Relais 76 hält sich über Kontakt 76-5 (+, 77-2, 76-5, 76; -).
  • Relais 97 hält sich über Kontakt 97-1 und Kontakt 76-5 (+, 77-2, 76-5, 97-1, 97, -).
  • Gleichzeitig leuchtet das Leuchtfeld 24 »Aufnahme besetzt« auf. Kontakt 97-2 (F i g. 6b) schaltet Relais 62 ein (-f-, 97-2, 62, -), welches den Verstärker und den Motor weiterhin eingeschaltet hält.
  • Kontakt 62-3 (F i g. 6e) schaltet die Motorkupplung 36 und die Vorlaufkupplung 35 und den Magnet »Spulen« 32 ein. Kontakt 76-4 (F i g. 5) schaltet Relais 95 ab (+, 62-3, 68-1, 69-1, 36, -), (+, 62-3, 70-1, 71-1, 32, -), (+, 62-3, 70-1, 71-1, 72-1, 35, -).
  • Das Tonband läuft nun im Schnellauf bis zum Kontaktstreifen »11« (F i g. 6, oben). Der synchronlaufende Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) prüft mit'seinem Kontaktarm 78-3 über Kontakt 78-6 und Kontakt 97-3 auf Plus auf, so daß Relais 70 anzieht (+, 97-3, 78-6, 78-3, 70,-).
  • Relais 70 bewirkt nun den weiteren Schaltvorgang wie beim Abspielen eines Tonstückes, außerdem gibt Kontakt 68-2 (F i g. 6 b) einen Impuls auf den Drehmagnet 92-1 (F i g. 6a) des Aufnahme-Wiedergabe-Wählers 92 (-f-, 68-2, 97-4, 92-1, -).
  • Dieser dreht seine Kontaktarme 92-2 bis 92-4 um einen Schritt vor. Kontaktarm 92-3 schaltet das Lautsprecherrelais 90 ab, damit die Lautsprecher während der Aufnahme ausgeschaltet sind: Kontaktarm 92-2 schaltet Relais 99 und das Leuchtfeld 23 »Aufnahme« ein (+, 92-2, 99, -), (-f-, 92-2, 23, -). Relais99(F i g.6a) schaltet denTonkopf30(F i g.6e, oben) von Wiedergabe auf Aufnahme, so daß die Aufnahme mittels des Mikrophons 8 (F i g. 2) erfolgen kann.
  • Ende der Aufnahme Am Ende der Aufnahme schaltet Kontaktstreifen »12« (F i g. 6, oben) Relais 79 ein (+, 87-1, 29-3, »12«, 29-2, 79, 88-1, -).
  • Relais 79 gibt mit Kontakt 79-2 (F i g. 6c, unten) einen Impuls auf den Vorlaufmagnet 78-1 des Mitlaufwählers 78 (+, 79-2, 72-2, 78-1, -).
  • Dieser dreht seine Kontaktarme von Kontakt »l l « auf »12«. Hierdurch fällt Relais 70 ab.
  • Kontakt 70-3 (F i g. 6d) gibt Relais 68 einen Impuls, das für kurze Zeit mit Kontakt 68-1 (F i g. 6e) die Motorenkupplung 36 ausschaltet und mit Kontakt 68-3 die Vorlaufkupplung 35 und mit Kontakt 68-4 die Rücklaufkupplung 37 einschaltet, wodurch das Tonband ruckartig zum Stehen gebracht wird.
  • Kontakt 68-2 (F i g. 6b) gibt Drehmagnet 92-1 (F i g. 6a) des Aufnahmewählers 92 einen zweiten Impuls ( ; , 68-2, 97-4, 92-1, -).
  • Dieser dreht seine Kontaktarme 92-2 bis 92-4 um einen Schritt vor. Kontaktarm 92-2 schaltet Relais 99 und das Leuchtfeld 23 »Aufnahme« aus. Nach Abfall von Relais 68 (F i g. 6d) läuft das Tonband, wie schon bereits beschrieben, im Schnellauf vor, bis Kontaktstreifen »13« die Kontaktbolzen 29-3 und 29-2 überbrückt. Der Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) dreht um einen Schritt vor auf Kontakt »13«. Sein Schaltarm 78-4 bringt Relais 72 (F i g. 6d) zum Anzug (+, 78-4, 79-1, 72, -). Dieses hält sich über Kontakt 72-5 (+, 72-6, 72-5, 72, -).
  • Kontakt 72-2 (F i g. 6c) schaltet den Mitlaufwähler 78 vom Vorlaufmagnet 78-1 auf den Rücklaufmagnet 78-2 um.
  • Kontakt 72-4 (F i g. 6d) gibt dem Bremsrelais 69 einen Impuls (+, 70-3, 72-4, 69, -), das für kurze Zeit mit Kontakt 69-1(F i g. 6 e) die Motorkupplung36 ausschaltet und mit Kontakt 69-2 die Vorlaufkupplung 35 und mit Kontakt 69-3 die Rücklaufkupplung37 einschaltet, wodurch das Tonband ruckartig zum Stillstand kommt (+, 71-2, 69-2, 35, -), (+, 71-2, 69-3, 37, -).
  • Kontakt 72-1 (F i g. 6e) schaltet die Vorlaufkupplung aus und die Rücklaufkupplung ein (-f-, 62-3, 70-1, 71-1, 72-1, 37, -).
  • Die Umschaltung zum Rücklauf des Tonbandes erfolgt unmittelbar nach der Kontaktgabe einer der Kontaktstreifen »0« bis »13«. Beim Rücklauf darf dieser keinen Impuls auf den Mitlaufwähler geben. Die Unterdrückung dieses Impulses erfolgt durch Kontakt 69-4 (F i g. 6d), welcher Relais 88 einschaltet (+, 69-4, 88, -), das sich durch den parallel geschalteten Kondensator nach dem Abfall von Relais 69 noch kurz hält. Kontakt 88-1 verhindert daher ein Ansprechen des Impulsrelais 79 (F i g. 6c), so daß trotz des zweimaligen Durchlaufs des Kontaktstreifens nur ein Impuls auf den Mitlaufwähler gegeben wird.
  • Der Rücklauf des Tonbandes erfolgt, bis der Mitlaufwähler auf den elften Kontakt aufgelaufen ist. Hierbei zieht Relais 70 (F i g. 6c) an, und es erfolgt die Wiedergabe wie beim Abspielen eines Tonstückes.
  • Kontakt 68-2 (F i g. 6b) gibt auf den Drehmagnet 92-1 (F i g. 6a) des Aufnahme-Wiedergabe-Wählers 92 den dritten Impuls, dessen Kontaktarm 92-2 das Leuchtfeld 25 »Wiedergabe der Aufnahme« einschaltet (+, 92-2, 25, -).
  • Ende der Aufnahme-Wiedergabe Am Ende der Wiedergabe bewirkt der Kontaktstreifen »12«, daß der Mitlaufwähler 78 (F i g. 6c) von Kontakt »11« auf »12« dreht. Dabei fällt durch Kontaktarm 78-3 Relais 70 ab; Kontakt 70-3 (F i g. 6d) gibt Relais 68 einen Impuls, der dem Aufnahme-Wiedergabe-Wähler 92 (F i g. 6a) seinen vierten Impuls gibt, so daß dieser wieder in seiner Ruhelage steht. Über den Kontaktarm 92-2 und den Kopfkontakt 92-5 erhält Relais 77 einen Impuls (-@--, 92-2, 92-5, 77, -).
  • Dieses hält sich und schaltet Relais 71 ein 77-4, 71, -), welches mit Kontakt 71-4 (F i g. 6e) den soeben getrennten Kontakt 68-5 (F i g. 6d) überbrückt, so daß der Transport weitergeht und mit Kontakt 71-5 (F i g. 6e) den soeben getrennten Kontakt 68-1 (F i g. 6e) überbrückt, so daß die Motorkupplung eingeschaltet bleibt, bis der Kontaktstreifen »12« vollkommen an den Kontaktbolzen 29-3 und 29-2 vorbei ist. Hierdurch fällt Relais 79 (F i g. 6c), 77 (F i g. 6a) und 71 ab, und das Band bleibt stehen.
  • Rückstellschalter Die Drehmagnete des Zuteilwählers 57 (F i g. 6e), des Freigabewählers 73 (F i g. 6b), des Aufnahme-Wiedergabe-Wählers 92 (F i g. 6a), der sechs Spurwähler 56 (F i g. 6d) und der sechs Abteilungswähler61 (F i g. 6c) liegen auf einem Drehschalter 102 (F i g. 6c), dessen Schaltarm mit einem Unterbrecher 84 verbunden ist.
  • Durch stufenweises Drehen des Handschalters erhalten die angeschlossenen Drehmagnete über den Unterbrecher 84 Impulse, bis die Drehwähler in ihrer Ruhelage stehen. Nach einer solchen Revision des Musikautomaten bzw. bei Neuauflegung eines neuen Tonbandes werden so alle Wähler durch einmaliges Drehen des Rückstellschalters in die Nullage gebracht. Anzeigevorrichtung Durch die Anordnung der Wählscheibe mit Buchstaben A bis K und Zahlen 1 bis 0 läßt sich mit zehn Lampen A bis K und zehn Lampen »1« bis »0«, das jeweilig gespielte Stück einer Hundertergruppe auf einer Anzeigevorrichtung 9 anzeigen. Hierzu hat jeder Spurwähler 56 (F i g. 6d) eine zusätzliche Kontaktbank 56-5 und jeder Abteilungswähler 61 (F i g. 6c) eine solche, 61-6, an die die zwanzig Anzeigelampen angeschlossen sind. Trotz der Belegung aller Spur- und Abteilungswähler durch Vorwahlen werden nur die Lampen des freigegebenen Spur- und Abteilungswählers und die Lampe der gewählten Hundertergruppe angezeigt. Durch die Kontakte 82-3 (F i g. 6c), 82-4 (F i g. 6d) und 82-5 (F i g. 6b) wird die Einschaltung der drei Lampen vorbereitet. Sie erfolgt erst, wenn der Tonkopfheber 85 (F i g. 6a) gehoben wird, durch den Kontakt 85-10.
  • Die Wahl der ersten oder zweiten Hundertergruppe Vor Wahl drücke man erst die Taste 14 oder 16 der gewünschten Hundertergruppe, erst dann ist mittels der Wählscheibe das gewünschte Tonstück innerhalb der betreffenden Hundertergruppe zu wählen.
  • Nach Einwurf einer Münze im Musikautomaten selbst schließt Kontakt 43-4 (F i g. 6e). Wird ein Tonstück im ersten Hundert gewünscht, so ist die Taste 14 zu drücken, die keinerlei Schaltvorgänge auslöst. Nach der Wahl und der Freigabe des Tonstückes hebt der Tonkopfheber 85 (F i g. 6 a) und schließt damit Kontakt 85-10, wodurch die Lampe 13 (F i g. 6b) der ersten Hundertergruppe eingeschaltet wird (+, 85-2, 103-1, 13, 85-10, -).
  • Das Tonkopfumschalterelais 104 (F i g. 6 b) wird hierbei nicht erregt, so daß der Tonkopf 30 (F i g. 6 e) über die Kontakte 104-1 und 104-2 auf dem Eingang des Verstärkers 65 liegt.
  • Wird ein Tonstück aus dem zweiten Hundert gewünscht, so ist die Taste 16 zu drücken. Relais 103 zieht über den Kontaktarm 57-5 des Zuteilwählers 57 an (-f-, 43-4, 16, 57-5, 103, 83-5, -).
  • Relais 103 hält sich über Kontakt 103-2 (+, 103-2, 103, 83-5, -). Kontakt 103-1 (F i g. 6b) bereitet die Lampe 15 des zweiten Hunderts und das Tonkopfumschalterelais 104 vor, die bei der Freigabe des Tonstückes durch Kontakt 82-5 eingeschaltet werden (-h, 82-5, 103-1, 104, 15, 85-10, -).
  • Das Tonkopfumschalterelais 104 schaltet mit seinen Kontakten 104-1(F i g. 6e) und 104-2 den Eingang des Verstärkers 65 vom Tonkopf 30 auf den Tonkopf 30-1 um.
  • Am Ende des Tonstückes trennt Kontakt 83-5 Relais 103. Die Hundertertasten 14 und 16 in den Fernwählern bewirken den gleichen Schaltvorgang über ihre Kontakte 43-4 (F i g. 5).

Claims (16)

  1. Patentansprüche: 1. Wähleinrichtung für einen Tonband-Musikautomat zur Wiedergabe von einem oder mehreren hundert Tonstücken und zur Aufnahme-Wiedergabe mit nur einem einzigen, mit einer Mehrzahl von Tonspuren versehenen und in seiner Längsrichtung derart in Abteilungen eingeteilten und mit Kontaktelementen versehenen Tonbandes, daß jeder Abteilung jeder Spur ein Tonstück zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die ein mit den Kontaktelementen (1 bis 13,1a bis 10a) zusammenarbeitender Mitlaufwähler (78) bei der Bewegung des Tonbandes von Abteilung zu Abteilung in der einen oder anderen Richtung übereinstimmend schrittweise vor- bzw. rückwärts bewegt wird und mit den einzelnen Abteilungen des Tonbandes zugeordneten Abteilungswählern (61) so zusammenarbeitet, daß nach erfolgter Wiedergabe eines Tonstückes und Stillsetzung des Bandes (29) für die Wiedergabe des nächsten Tonstückes das Band in der Abspielrichtung weiterbewegt wird, wenn dieses nächste gewählte Tonstück in Abspielrichtung gesehen hinter dem abgespielten Tonstück auf dem Tonband folgt und das Band zum Rücklauf veranlaßt wird, wenn das nächste Tonstück in Abspielrichtung gesehen vor dem abgespielten Tonstück angeordnet ist.
  2. 2. Wählvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Abteilungswähler vorgesehen sind und je eine Kontaktgruppe (61-3) der Abteilungswähler (61) auf vier Kontaktgruppen (78-4 bis 78-7) des Mitlaufwählers (78) so aufgeteilt sind, daß einer der vier dazugehörigen Kontaktarme nach dem ersten Schritt sofort wirksam wird, falls die freigegebene Abteilung vor der zuletzt gespielten liegt, und dabei den Stillstand des Bandes bewirkt und den Rücklauf einschaltet.
  3. 3. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Anfang einer jeden Abteilung (»2«c bis »10<c) angebrachten Kontaktstreifen sowohl im Vorlauf wie auch im Rücklauf je einen Impuls auf den Mitlaufwähler (78) geben, jedoch nach dem Umschalten von Vor- auf Rücklauf des Tonbandes (29) der dem an zweiter Stelle erreichten Kontakt zugehörige Impuls unterdrückt wird.
  4. 4. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitlaufwähler (78) bei seiner abteilungsweisen Verstellung den Stromkreis für das Anhalten des Tonbandes (29) schließt, wenn er auf den zur Wiedergabe freigegebenen Abteilungswähler (61) aufprüft, der durch die bei der Einstellung einer Wählvorrichtung (7) bewirkten Impulse vorbereitet worden ist.
  5. 5. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB ein Spurwähler (56) in Gestalt eines Drehschalters vorgesehen ist, der durch die bei der ersten Einstellung einer Wählvorrichtung (7) bewirkten Impulse auf die der gewählten Spur (A bis K) entsprechende Winkelstellung eingestellt wird und nach der Aufprüfung des Mitlaufwählers (78) dem Hebemagneten (85-1) für den Tonkopf (30) über einen Unterbrecher solange Gebeimpulse erteilt, bis eine Kontaktfeder des Tonkopfhebers (85) auf den freigegebenen Spurwähler (56) aufprüft.
  6. 6. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vorwählen einer Reihe von Tonstücken Speichereinrichtungen vorgesehen sind, in welchen die Spur- und Abteilungswerte der vorgewählten Tonstücke nacheinander aufgespeichert werden, um bei Beendigung des Abspielens eines Tonstückes nacheinander zur Wiedergabe freigegeben zu werden, so daß ohne Rücksicht auf die Spur- und Abteilungsanordnung der vorgewählten Tonstücke ihr Abspielen stets in der Reihenfolge der Vorwahl erfolgt und das gleiche Tonstück so oft abgespielt wird, wie es vorgewählt ist.
  7. 7. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vorwählens einer Anzahl von Tonstücken neben einem ersten Paar von Abteilungs- und Spurwählern (61, 56) eine weitere Anzahl von Paaren von je einem Abteilungs- und Spurwähler (61, 56) vorgesehen sind, auf die nacheinander über einen Zuteilungswähler (57) die den vorgewählten Tonstücken entsprechenden Drehimpulse übertragen werden, während ein Freigabewähler nacheinander bei Beendigung des Abspielens eines Tonstückes das Wählerpaar des jeweils zuerst vorgewählten Tonstückes für das Abspielen freigibt. B.
  8. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei der durch Einwurf eines Geldstückes in Tätigkeit gesetzten Einrichtung für Aufnahme-Wiedergabe ein Teil der unbespielten 0-Spur des Tonbandes benutzt wird.
  9. 9. Wähleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einwurf einer Münze von bestimmtem Wert (z. B. 50 Pf) entweder drei bestimmte Tonstücke mittels der Wählscheibe (7) auswählbar sind oder mittels einer besonderen Taste (26) der Automat für die Aufnahme eines in ein Mikrofon (8) gegebenen Tonstückes od. dgl. mit nachfolgender Wiedergabe bereitgestellt ist.
  10. 10. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abteilung »10« des Tonbandes besondere Kontaktstreifen (29-11) vorgesehen sind, die der Aufnahme-Wiedergabe dienen, welche mittels der normalerweise unbespielten 0-Spur durch den Tonkopf (30) der ersten Hundertergruppe vorgenommen wird.
  11. 11. Wähleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zehnte bis zwölfte Kontakt der Kontaktbank (78-7; F i g. 6c, unten) des Mitlaufwählers (78) miteinander verbunden sind, so daß beim Durchgang der Kontaktstreifen (29-11; F i g. 6e, oben) durch die Kontaktbolzen (29-3, 29-2; F i g. 6c oben) des Relais (105) eingeschaltet bleibt und Kontakt (105-1) während dieser Zeit die Einschaltung des Relais (70) aufrechterhält, so daß das Band nicht durch die Kontaktstreifen (29-11), sondern erst durch Kontaktstreifen »10a« abgeschaltet wird.
  12. 12. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die für die einzelnen Hundertergruppen vorgesehenen Tonköpfe (30, 30-1) in ihrer Ruhelage (2) vor den Spuren (0, K, KI, K2 usw.) des Tonbandes stehen und gemeinsam durch einen Hebemagnet (85-1) auf die gewählte Spur verschoben werden und nur der Tonkopf der gewählten Hundertergruppe elektrisch angeschlossen wird.
  13. 13. Wähleinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Hundertergruppe eine Einschalttaste (14, 16) vorgesehen ist, durch deren Drücken in Verbindung mit dem Drehen der Wählscheibe (7) die betreffende Hundertergruppe eingeschaltet wird.
  14. 14. Wähleinrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung für die gerade gespielten Tonstücke, die aus einem Satz von zehn Lampen (A bis K) und einem zweiten Satz von zehn Lampen »1« bis »0« besteht, derart, daß jedes wiedergegebene Tonstück durch zwei Lampen (13, 15) angezeigt wird, während die jeweils gewählte Hundertergruppe durch eine dieser zugeteilte farbige Lampe angezeigt wird, deren Farbe mit der Farbe der betreffenden Hundertergruppe des Programmverzeichnisses übereinstimmt und die Anzeigevorrichtung im Bedienungsfeld (3) und/oder außerhalb desselben, entsprechend vergrößert, weithin sichtbar angeordnet ist.
  15. 15. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das gespielte Tonstück außer oder an Stelle der Lampenanzeigevorrichtung (9, 13, 15) durch eine mechanische Einrichtung (38, 39) angezeigt wird, indem die eingestellte Spur (A bis K) durch einen mit dem Tonkopfheber (85-1) verstellten, auf eine Skala (A bis K) einspielenden Zeiger und die eingestellte Abteilung durch auf dem Tonband angebrachte große Ziffern » 1 « bis » 10« angezeigt wird.
  16. 16. Wähleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigelampen (A bis K und »1« bis »10«) von besonderen Kontaktkränzen derjenigen Paare der Abteilungswähler (61) und Spurwähler (56) eingeschaltet werden, die durch den Freigabewähler (73) freigegeben sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 558 853.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2558853A (en) * 1947-01-23 1951-07-03 Autophon Ag Device for inserting corrections in a sequence of recorded intelligence

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