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DE1179990B - Impulsverstaerker - Google Patents

Impulsverstaerker

Info

Publication number
DE1179990B
DE1179990B DES71529A DES0071529A DE1179990B DE 1179990 B DE1179990 B DE 1179990B DE S71529 A DES71529 A DE S71529A DE S0071529 A DES0071529 A DE S0071529A DE 1179990 B DE1179990 B DE 1179990B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
transistor
rectifier
voltage source
transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71529A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Hanny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES71529A priority Critical patent/DE1179990B/de
Publication of DE1179990B publication Critical patent/DE1179990B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/10Arrangements for reducing cross-talk between channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Impulsverstärker Die Erfindung bezieht sich auf einen - Impulsverstärke, für elektrische Nachrichtenübertragungsanlagen mit -Maßnahmen zur Verhinderung des Übersprechens, insbesondere für Systeme mit Pulsphasenmodulation -(PPM), bestehend aus :wenigstens einem über einen differenzierenden Übertrager auf die Reihenschaltung eines Verbrauchers, mit einem Gleichrichter arbeitenden Verstärkerelement, dessen Steuerelektrode die zu verstärkende Impulsfolge zugeführt ist.
  • Bei Impulsverstärkern dieser Art muß mit Rücksicht auf eine gute Energieübertragung die.-Zeitkonstante aus der Übertragerinduktivität und dem resultierenden Kreiswiderstand möglichst groß gewählt sein. Nur dann ist nämlich gewährleistet, daß oder Energiegehalt der ankommenden Impulse auch in ausreichendem Maße dem Verbraucher zugeführt wird. Dieser Forderung kann vielfach deshalb nicht: :aus reichend Rechnung getragen werden, weil die an ein geringes Nebensprechen - zu stellenden Anforderungen -.-Werlangen, daß die bei der Übertragung eines Impulses am. Übertrager auftretende differenzierte Rückflanke bis zur Ankunft des nächsten Impulses praktisch vollständig verschwunden ist. Dies bedeutet aber eine möglichst kleine Zeitkonstante -des Übertragerkreises. Ernste Schwierigkeiten ergeben sieh . durch diese beiden einander entgegenstehenden Forderungen vor allem dann, wenn der Impulsverstärker- sehr schnelle Impulsfolgen verarbeiten in, uß: Es ist bekannt, -daß-de Zeit, die die am Übertrager auftretende differenzierte Rückflanke braucht, um auf einen vernachlässigbaren Wert abzuklingen, dadurch wesentlich verkürzt werden kann, daß parallel den Anschlüssen einer der Wicklungen des Übertragers ein Verzögerungsglied angeschaltet wird. Dieses. . Verzögerungsglied stellt eine Laufzeitkette dar, die derart aufgebaut ist, daß es Impulse einer Polarität vollständig reflektiert, während es Impulse der anderen Polarität absorbiert. Solche Anordnungen sind. jedoch sehr aufwendig und eignen sich auch praktisch nur -für Impulsfolgen mit- konstanter Dauer der Impulse.
  • Der Erfindung liegt- unter anderem- die Aufgabe zugrunde, für einen Impulsverstärker mit Ausgangsübertrager der einleitend beschriebenen Art eine einfache und vorteilhafte Lösung des geschilderten Problems aufzuzeigen.
  • Ausgehend von ,einem Impulsverstärker: für elektrische- Nachrichtenübertragungsanlagen mit .. Maßnahmen zur Verhinderung: des Übersprechens, insbesondere für. -Systeme mit, Pulsphasenmodulation (PPM), bestellend aus wenigstens einem über einen differenzierenden Übertrager auf die Reihenschaltung eines Verbrauchers mit . einem Gleichrichter arbeitenden Verstärkereleent,. dessen Steuerelektrode die zu verstärkende Impulsfole zugeführt ist wird gemäß der Erfindung die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Verstärkerelement in an sich bekannter Weise ein Schalttransistor ist und daß der Verbraucher in Reihe mit dem. Gleichrichter, so ,an den Ausgangsübertrager angeschaltet.ist"4aß die verstärkie.und am Ausgangsübertrager differenzierte Impulsfolge nur in den Zeitintervallen am Verbraucher wirksam werden kann, in denen sich der Schalttransistor im Sperrzustand befindet.
  • Es sind zwar bereits, Impulsgeneratoren,.,bekannt, bei, denen eine .-Röhre in.,.Anoden-Basis-Sehaltuug über einen Ausgangsübertrager, auf, die; Reihenschaltung eines Gleichrichters mit einem Verbraucher arbeitet. Hierbei ;ist «der" Primärseite ; des. Aus ga;ngsütlprtragers- jedoch @ zusätzlich ; ,ein in; : Sperrichtung vorgespannter Gleichrichter parallelgeschaltet. Dieser Gleichriohtar, der ;für ; -;die, ibekannte - Apordnugig wesentlich ig3-vermittalt ;ihr - Eigenschgften, ei»en unmittelbaren. -Vergleich, mit:.-dem Erfindungsgegegstand: ausschließen, -I)er "erfin4ungsgexnäßo ,:Impulsverstäxker.-:hal.,.dpa außerordentlichen Vgrteil.,daß die Zeitkqnstante cjes Übertragerkreisef, für -die- aufeinanderfolgenden, -Zeitintervalle ]lnpulsdauer...und Impulspause,.unabhängig voneinander yerecheden:groß gewählt:werden.können. Beispielsweise,für den- Faaly daß-,de; Schalttransistqr während der Daupr eines: Impulses; gesperrt. ist, ist :die Zeitkonstante, abgesehen, von der Übertragerinduktivität, während der Impulsdauer nur vom Widerstand des Verbraucherkreises . und während den Impulspausen nur vom. _Widerstand ..des Transistorausgangskreises;bestimmt, Der zeitliche Verlauf -,der arn Übertrager,_auftretenden Spannungißn:;k@ann,;also für die Dauer der Impulse einerseits und für die Impulspausen andererseits beliebig unterschiedlich beeinflußt werden.
  • Zum Schutz des Transistors gegen Überspannungen ist es im allgemeinen erforderlich, im Transistorausgangskreis noch zusätzlich spannungsbegrenzende Schaltmittel vorzusehen. Diese Schaltmittel können zweckmäßigerweise aus einer Hilfsspannungsquelle in Reihe mit einem Gleichrichter bestehen. Der Gleichrichter ist hierbei mit seinem einen Pol an einer geeigneten Stelle im Transistorausgangskreis angeschlossen und so gepolt, daß er leitend wird, sobald die Spannung an dieser Stelle im Transistorausgangskreis über den Wert der Hilfsspannungsquelle ansteigt.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann die Hilfsspannungsquelle in vorteilhafter Weise aus der Parallelschaltung eines Ladekondensators mit einer Zenerdiode bestehen, die ständig von einem von der Betriebsgleichspannungsquelle abgeleiteten Gleichstrom durchflossen wird.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, soll die Erfindung im folgenden näher erläutert werden.
  • Das in der F i g. 1 im Schaltbild dargestellte Ausführungsbeispiel eines Impulsverstärkers besteht aus einem Transistor Ts vom pnp-Typ in Emitter-Basis-Schaltung, in dessen Kollektorkreis die Primärwicklung eines differenzierenden Übertragers Ü in Reihe mit einem Widerstand R2 angeordnet ist. Der Transistor Ts arbeitet über den Widerstand Ü auf den Verbraucher RL, der in Reihe mit dem Gleichrichter Gl, der Sekundärwicklung des Übertragers Ü parallel angeschaltet ist. Die Betriebsspannung für den Transistor Ts liefert eine Gleichspannungsquelle Ub, an deren negativen Pol der Widerstand R2 einerseits und der die Basis des Transistors Ts mit der Gleichspannungsquelle Ub verbindende Widerstand R1 angeschlossen sind. Der Verbraucher RL kann beispielsweise die Eingangsschaltung eines oder mehrerer parallel geschalteter Multivibratoren darstellen, die die differenzierten Ausgangsimpulse wiederum in Rechteckimpulse umwandeln. Vielfach wird es aber auch vorgezogen, die Impulse in ihrer differenzierten Form weiterzuverarbeiten. Hierbei wird dann der Verbraucher RL beispielsweise die Eingangsschaltung eines weiteren Verstärkers oder einer Trennstufe bilden.
  • Solange dem Eingang des Transistors Ts, der von der Basis durch den Kondensator C, gleichstrommäßig entkoppelt ist, keine positiven Impulse zugeführt werden, ist er leitend und die Spannung am Kollektor praktisch Null. Wird nunmehr dem Eingang ein positiver Impuls U, zugeführt, so sperrt der Transistor Ts, und der durch die Primärwicklung des Übertragers Ü fließende Strom wird unterbrochen. Den differenzierenden Eigenschaften des Übertragers entsprechend löst diese Stromunterbrechung an der Sekundärwicklung einen positiven Impuls U" aus, der am Verbraucher RL wirksam wird, weil der Gleichrichter Gl, für positive Impulse durchlässig ist. Für das Abklingen dieses positiven Spannungsimpulses ist die Zeitkonstante mit der Induktivität L des Übertragers Ü maßgebend, weil der Transistorausgangskreis gesperrt ist. Dagegen löst der mit der Rückflanke des Eingangsimpulses wieder einsetzende Kollektorstrom an der Sekundärwicklung des Übertragers Ü einen negativen Impuls aus, der mit der Zeitkonstante abklingt, weil nunmehr der Gleichrichter Gl, den Sekundärstromkreis des Obertragers Ü sperrt.
  • Damit nun die ankommenden Impulse einerseits möglichst gut zum Verbraucher RL übertragen werden und andererseits die durch die Rückflanken der Impulse ausgelösten negativen Impulse am Übertrager Ü sehr schnell abklingen, ist die Schaltung so bemessen, daß die Zeitkonstante -r1 einen wesentlich größeren Wert aufweist als die Zeitkonstante a2. Zum besseren Verständnis der Funktion des Impulsverstärkers nach der F i g. 1 ist in der F i g. 2 der zeitliche Verlauf der einander zugehörigen Spannungen U, am Eingang des Verstärkers und Ua an der Sekundärwicklung des Übertragers Ü graphisch dargestellt. Wie der Darstellung sofort zu entnehmen ist, klingen die durch die Vorderflanke der Eingangsimpulse ausgelösten Impulse am Übertrager Ü wesentlich langsamer ab als die durch die Rückflanken der Eingangsimpulse ausgelösten negativen Impulse. Außerdem ist die Abklingzeit der negativen Impulse bis zum ersten Überschwingen über die Nullinie gegenüber der Impulsdauer T2 der das Tastverhältnis aufweisenden Eingangsimpulse so gering, daß die differenzierte Rückflanke eines Impulses auf den jeweils nachfolgenden Impuls selbst dann keine Rückwirkung haben kann, wenn die Eingangsimpulse phasenmoduliert sind, d. h. die Länge der Impulspause T2 im ungünstigsten Falle einen wesentlich kleineren Wert annimmt.
  • Beim Sperren des Transistors Ts kann die Kollektorspannung noch beträchtlich über den Wert der Gleichspannung Ub ansteigen und dadurch den Transistor gefährden. Aus diesem Grunde ist es im allgemeinen zweckmäßig, wie im Ausführungsbeispiel der F i g. 3 gezeigt, im Kollektorkreis noch zusätzlich spannungsbegrenzende Schaltmittel vorzusehen. Diese Schaltmittel bestehen beim vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Gleichrichter Gl, der in Reihe mit der Parallelschaltung aus dem Ladekondensator CL und der Zenerdiode DZ von der Verbindungsstelle A der Primärwicklung des Übertragers mit dem Widerstand R2 gegen Masse liegt, Die Spannung am Ladekondensator CL ist hierbei noch dadurch stabilisiert, daß die Zenerdiode Dz ständig von einem Strom durchflossen ist, der ihr von der Gleichspannungsquelle über den Widerstand R3 zugeführt ist. Der Gleichrichter Cl, ist so gepolt, daß er leitend wird, sobald die Spannung am Punkt A einen Wert annimmt, der negativer als die Spannung am Ladekondensator ist. Die am Ladekondensator CL stabilisierte Spannung hat den Vorteil, daß die ankommenden Impulse unabhängig von ihrer Amplitude stets auf den gleichen Wert begrenzt werden und auch große Unterschiede im Tastverhältnis ohne Einfluß auf das Nebensprechen bleiben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: I. Impulsverstärker für elektrische Nachrichtenübertragungsanlagen mit Maßnahmen zur Verhinderung des Übersprechens, insbesondere für Systeme mit Pulsphasenmodulation (PPM), bestehend aus wenigstens einem über einen differenzierenden Übertrager auf die Reihenschaltung eines Verbrauchers mit einem Gleichrichter arbeitenden Verstärkerelement, dessen Steuerelektrode die zu verstärkende Impulsfolge zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkerelement in an sich bekannter Weise ein Schalttransistor ist und daß der Verbraucher in Reihe mit dem Gleichrichter so an den Ausgangsübertrager angeschaltet ist, daß die verstärkte und am Ausgangsübertrager differenzierte Impulsfolge nur in den Zeitintervallen am Verbraucher wirksam werden kann, in denen sich der Schalttransistor im Sperrzustand befindet.
  2. 2. Impulsverstärker nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Dimensionierung seiner Schaltelemente, daß die differenzierten Vorderflanken der Impulsfolge vom Ausgangsübertrager mit relativ großer Zeitkonstante übertragen werden, während die ebenfalls am Ausgangsübertrager differenzierten Rückflanken der Impulsfolge mit einer hiergegen wesentlich kleineren Zeitkonstante anklingen.
  3. 3. Impulsverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsgleichspannungsquelle über die Reihenschaltung aus einem Widerstand und der Primärwicklung des Ausgangsübertragers mit der Sammelelektrode des Transistors in Verbindung steht und daß an den Transistorausgangskreis zwischen dem Widerstand und der Primärwicklung spannungsbegrenzende Schaltmittel angeschaltet sind.
  4. 4. Impulsverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die spannungsbegrenzenden Schaltmittel aus einer Hilfsspannungsquelle in Reihe mit einem Gleichrichter bestehen, von denen die Hilfsspannungsquelle einpolig an Masse liegt, während der Gleichrichter an den Transistorausgangskreis angeschlossen ist, und daß dieser Gleichrichter so gepolt ist, daß er leitend wird, sobald die Spannung an seinem mit dem Transistorausgangskreis verbundenen Pol über den Wert der Hilfsspannungsquelle ansteigt.
  5. 5. Impulsverstärker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannungsquelle aus der Parallelschaltung eines Ladekondensators mit einer Zenerdiode besteht und daß die Spannung am Ladekondensator durch einen von der Betriebsgleichspannungsquelle abgeleiteten, die Zenerdiode ständig durchfließenden Str?m stabilisiert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 892 101; belgische Patentschrift Nr. 571265.
DES71529A 1960-12-05 1960-12-05 Impulsverstaerker Pending DE1179990B (de)

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DES71529A DE1179990B (de) 1960-12-05 1960-12-05 Impulsverstaerker

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DES71529A DE1179990B (de) 1960-12-05 1960-12-05 Impulsverstaerker

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DE1179990B true DE1179990B (de) 1964-10-22

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ID=7502539

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DES71529A Pending DE1179990B (de) 1960-12-05 1960-12-05 Impulsverstaerker

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE571265A (de) *
US2892101A (en) * 1956-04-25 1959-06-23 Westinghouse Electric Corp Transistor time delay circuit

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE571265A (de) *
US2892101A (en) * 1956-04-25 1959-06-23 Westinghouse Electric Corp Transistor time delay circuit

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