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DE1053569B - Anordnung zur Demodulation von phasenmodulierten Impulsen - Google Patents

Anordnung zur Demodulation von phasenmodulierten Impulsen

Info

Publication number
DE1053569B
DE1053569B DET14463A DET0014463A DE1053569B DE 1053569 B DE1053569 B DE 1053569B DE T14463 A DET14463 A DE T14463A DE T0014463 A DET0014463 A DE T0014463A DE 1053569 B DE1053569 B DE 1053569B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
pulses
voltage
during
sampled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET14463A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Oberbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET14463A priority Critical patent/DE1053569B/de
Publication of DE1053569B publication Critical patent/DE1053569B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K9/00Demodulating pulses which have been modulated with a continuously-variable signal
    • H03K9/04Demodulating pulses which have been modulated with a continuously-variable signal of position-modulated pulses

Landscapes

  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Demodulation von phasenmodulierten Impulsen, bei welcher während der Impulsdauer über einen Richtleiter ein Kondensator aufgeladen wird. Der Kondensator wird während der Impulspausen entladen, wobei die Entladung durch eine Umladespannung über einen Widerstand erfolgt. Dadurch entsteht eine Sägezahnspannung. Diese wird an den Rückflanken durch äquidistante Impulse abgetastet, und die abgetasteten Spannungswerte werden in einem Kondensator gespeichert.
Solche Einrichtungen sind bekannt für Zwecke der Vielkanal-Nachrichtenübertragung (vgl. deutsches Patent 954 518). Bei dieser bekannten Art der Demodulation soll die abgetastete Entladecharakterietik des Kondensators einen möglichst linearen Verlauf haben. Dies wird dadurch erreicht, daß der Kondensator nach seiner Aufladung durch eine Spannung entgegengesetzter Polarität über einen Widerstand umgeladen wird. Die Abtastung erfolgt dann nur in dem Teilbereich der Charakteristik, die einen annähernd linearen Verlauf aufzuweisen hat. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, den Modulationsinhalt der phasenmodulierten Impulse nahezu verzerrungsfrei zu demodulieren.
Bei dieser bekannten Anordnung besteht die Aufgabe (vgl. deutsches Patent 739 806), den abgetasteten Kondensator und den Speicherkondensator auch während der Abtastzeit galvanisch getrennt zu halten. Dadurch soll vermieden werden, daß der Speicherkondensator beim Ladungsaustausch die Entladecharakteristik des abgetasteten Kondensators beeinflußt. In bekannter Weise wird diese Aufgabe durch eine Elektronenröhre gelöst, die zwischen den beiden Kondensatoren angeordnet ist. Während die Spannungswerte des abgetasteten Kondensators dem Gitter der Röhrenstufe zugeführt werden, bewirkt dieses die Steuerung des Anodenkreises, der die Zunahme bzw. die Abnahme der im Speicherkondensator gespeicherten Ladung herbeiführt. Die bekannte Ausführung eines Demodulators benötigt daher den Aufwand einer Zwischenstufe, welche zwischen den beiden Kondensatoren angeordnet ist. Da die Zwischenstufe durch nichtlineare Glieder gebildet wird, besteht der Nachteil eines erhöhten Klirrfaktors,
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, indem durch die Abtastung die Kondensatoren parallel geschaltet werden und deren Ladungsausgleich bewirkt wird, wobei die Kapazität des abgetasteten Kondensators größer ist als die Kapazität des Speicherkondensators.
Auf Grund dieser besonderen Maßnahme ist die Anordnung einer Zwischenstufe zwischen den beiden Kondensatoren nicht mehr erforderlich. Der Kosten-Anordnung zur Demodulation
von phasenmodulierten Impulsen
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.,
BerHn NW 87, Sickingenstr. 71
Helmut Oberbeck, Backnang (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
aufwand der Anlage wird dadurch herabgesetzt und die Übertragungsqualität verbessert.
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt den Schaltungsaufbau des Demodulators. Die ankommenden phasenmodulierten Impulse Up werden den Klemmen 1, 2 zugeführt, und die demodulierte Spannung Unf wird an den Klemmen 3, 4 abgeleitet. Im Ruhezustand der Anordnung wird von der Spannung Ub über den hohen Widerstand R und die Diode D2 ein Stromkreis gebildet. Der Kondensator C1 ist somit durch die Diode D2 kurzgeschlossen. Es sei angenommen, daß die Nachrichtenimpulse an der Klemme 1 mit negativer Polarität zugeführt werden. Beim Eintreffen eines Impulses wird die Diode D1 leitend, und die Diode D2 erhält Sperrpotenti-al. Der Kondensator C1 wird durch den phasenmodulierten Impuls Up negativ aufgeladen. Beim Eintreffen der Rückflanke des Impulses wird die Diode D1 gesperrt, und die Aufladung des Kondensators C1 ist beendet. Von diesem Zeitpunkt an besteht für den Kondensator C1 von der negativen Spannung Up über den hohen Widerstand R ein Um- !adestronikreis. Bei dar Umladung wird nur der Unterste lineare Teil der Charakteristik durchlaufen, bis die Spannung am Kondensator C1 den Wert Null erreicht. Wenn die Spannung am Kondensator C1 den Nullwert in positiver Richtung überschreitet, führt die DiodeD2 wieder Strom, und die Umladung des Kondensators wird unterbrochen. Durch diesen Vorgang entsteht am Kondensator C1 eine Sägezahnspannung mit nahezu linearer Rückflanke. Der Spannungsverlauf am Kondensator C1 ist im oberen Teil der Fig. 1 dargestellt.
Die am Kondensator C1 auftretenden Sägespannungen verändern ihre zeitliche Lage gemäß der Phasenlage der zugeführten Nachrichtenimpulse. Dement-
809 787/384

Claims (3)

sprechend wird auch die lineare Rückflanke der Draieckimpulse im Takt der modulierten Nachrichtenfrequenz parallel verschoben, so daß in gleichen Zeitabständen am Kondensator C1 unterschiedliche Spannungswerte auftreten. Diese Spannungswerte, welche den Modulationsinhalt der übertragenen Nachricht 'darstellen, werden durch den Schalter abgetastet. Die Abtastung erfolgt periodisch und äquidistant. Bei jeder Schließung des Schalters S werden die am Kondensator C1 abgetasteten Amplitudenwerte der Nachrichtenspannung zu dem Kondensator C2 übertragen und in diesem bis zur jeweils nächsten Abtastung gespeichert. In dieser Weise entsteht am Kondensator C2 die treppenförmige Nachrichtenspannung. Der Schalter 6" kann als ein elektronischer Schalter ausgebildet sein, der durch äquidistante Impulse Ut gesteuert wird, die aus dem Synchronimpuls einer Mehrkanalübertragung abgeleitet sind. Der Kondensator C2 soll die Entladecharalcteristik des Kondensators C1 bei der Abtastung nicht beeinflüssen. Dies wird nach Möglichkeit vermieden, indiem die Kapazität des Kondensators C1 wesentlich größer bemessen ist als diejenige des Kondensators C2. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel kann das Verhältnis der beiden Kondensatoren den Wert 1 : 10 annehmen. Die Fig. 2 enthält die verschiedenen Impulsdiagramme. In Fig. 2 a sind die aufeinanderfolgenden phasenmodulierten Impulse dargestellt. Die Fig. 2 b zeigt die am Kondensator C1 mit der Spannung Uc auftretenden Dreieckimpulse. Während der Impulsdauer t1 wird der Kondensator C1 geladen und während der Zeitperiode t3 entladen. Die Umladung des Kondensators, welche durch die Diode D2 begrenzt ist, ergibt die EntladezeitT3. Diese ist stets kürzer als der kürzeste Zeitabstand τ2, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nachrichtenimpulsen möglich ist. Eine gegenseitige Beeinflussung der Nachrichtenimpulse kann daher nicht auftreten. In Fig. 2 c sind die Tastimpulse Ut dargestellt, welche mit den Zeitabständen T äquidistant aufein- anderfolgen. Während der Tastzeiten t4 wird die am Kondensator C1 bestehende Spannung Uc abgetastet. Während dieser Zeiten ergibt sich ein Ladungsaustausch zwischen den beiden Kondensatoren C1 und C2. Je höher das Verhältnis C1 : C2 der beiden Kapazitäten bemessen ist, desto weniger Ladung kann während der Abtastzeit ti vom Kondensator C1 nach dem Kondensator C2 abfließen, wodurch auch die in Fig. 2 b dargestellte Rückflanke der Impulse weniger beeinflußt wird. Es sei noch erwähnt, daß die Erfindung in gleicher Wirkungsweise auch bei phasenmodulierten Impulsen mit positiver Polarität angewendet werden kann. Zu diesem Zweck müßten die Dioden Dv D2 sowie die Spannung UB umgepolt werden. Patentansprüche:
1. Anordnung zur Demodulation von phasenmodulierten Impulsen, bei welcher während der Impulsdauer über einen Richtleiter ein Kondensator aufgeladen und während der Impulspause entladen wird, wobei die Entladung des Kondensators durch eine Umladespannung über einen Widerstand erfolgt, wodurch eine Sägezahnspannung entsteht, deren Rückflanken durch äquidistante Impulse abgetastet und die abgetasteten Spannungswerte in einem Kondensator gespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Abtastung die Kondensatoren (C1, C2) parallel geschaltet werden und deren Ladungsausgleich bewirkt wird, wobei die Kapazität des abgetasteten Kondensators (C1) größer ist als die Kapazität des Speicherkondensators (C2).
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (C1) durch die phasenmodulierten Impulse über eine Diode (D1) aufgeladen wird.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem abgetasteten Kondensator (C1) ein Rlchtleiter (D2) angeordnet ist, der den Umladevorgang begrenzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 80» 787/384 3.59
DET14463A 1957-11-29 1957-11-29 Anordnung zur Demodulation von phasenmodulierten Impulsen Pending DE1053569B (de)

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DE (1) DE1053569B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169513B (de) * 1960-07-29 1964-05-06 Siemens Ag Anordnung zur Nachbildung von Rechteckimpulsen bestimmter Polaritaet durch Gleichstromgroessen
DE1231753B (de) * 1962-02-06 1967-01-05 Martin Marietta Corp Demodulator
DE2718175A1 (de) * 1977-04-23 1978-11-02 Licentia Gmbh Abtast-halte-schaltung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1231753B (de) * 1962-02-06 1967-01-05 Martin Marietta Corp Demodulator
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