DE1179730B - Tonabnehmer zum Abtasten von stereo-phonisch aufgenommenen Schallplatten - Google Patents
Tonabnehmer zum Abtasten von stereo-phonisch aufgenommenen SchallplattenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: GlOj
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 42 g-5/02
1179 730
117311 IXa/42 g
1. Dezember 1959
15. Oktober 1964
117311 IXa/42 g
1. Dezember 1959
15. Oktober 1964
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tonabnehmer zum Abtasten von stereophonisch aufgenommenen
Schallplatten, mit zwei an ihrem einen Ende über ein Kupplungsteil miteinander und mit einem Nadelhalter
verbundenen Wandlerelementen, die an ihrem anderen Ende in einer gemeinsamen Halterung gelagert
sind.
Bei Tonabnehmern dieses Typs war es bislang verhältnismäßig schwierig, die einzelnen Wandlerelemente
so in dem Gehäuse zu befestigen, daß sie ohne unzulässig hohen Aufwand sicher festgehalten
sind. So ist bei einem bekanntgewordenen Tonabnehmer für die Wandlerelemente eine gemeinsame
elastische Halterung vorgesehen, die direkt am Gehäuse befestigt ist, während die verstärkerseitigen
Anschlußkontakte gesondert für sich in einem anderen Teil des Gehäuses getragen werden. Mithin
müssen die von den Wandlerelementen ausgehenden Anschlußleitungen während des Einbaus der einzelnen
Teile in das Gehäuse gezogen, befestigt und angeschlossen werden. Da im allgemeinen aber die einzelnen
Teile des Wandlers in einem Stereo-Tonkopf verhältnismäßig klein und in bezug auf ihre Lage und
Befestigung recht empfindlich sind, führt ihre Montage im Innern eines von außen nur schlecht zugänglichen
Gehäuses zu einem hohen Montageaufwand oder aber zu hohen Ausschußquoten, in jedem
Fall also zu entsprechend vermehrten Herstellungskosten.
Mit der Erfindung sollen diese Nachteile der bekannten Tonabnehmer vermieden werden. Es soll
also eine leicht und sicher montierbare Anordnung geschaffen werden, bei der die einzelnen Teile des
Wandlers außerhalb des Gehäuses mit wesentlich vermindertem Montageaufwand zu einer vorgefertigten
Einbaueinheit zusammengeschlossen werden, die nur noch in das Gehäuse eingelegt zu werden
braucht, wobei dann dieser Montageschritt hinsichtlich der richtigen Lage der einzelnen Teile zueinander
oder ihrer Befestigung nicht mehr kritisch ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die gemeinsame Halterung einen starren hülsenartigen Rahmen enthält,
in dessen eines Ende die Wandlerelemente zusammen mit elastischen Lagerkörpern eingesteckt
sind und dessen anderes Ende in an sich bekannter Weise Anschlußkontakte trägt, die über Streifen, die
durch innerhalb des Rahmens vorgesehene Kammern verlegt sind, mit den Elektroden der Wandlerelemente
verbunden sind, und daß zwischen der gemeinsamen Halterung und dem Kupplungsteil in an
sich bekannter Weise ein für beide Wandlerelemente gemeinsamer, aus elastischem Material bestehender
Tonabnehmer zum Abtasten von stereophonisch aufgenommenen Schallplatten
Anmelder:
Les Industries Musicales et Electriques Pathe
Marconi, Paris
Vertreter:
Dr. K. R. Eikenberg, Patentanwalt,
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Als Erfinder benannt:
Marcel Assie, Paris, Ier (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom !.Dezember 1958 (780476) --
Dämpfungsblock vorgesehen ist und daß die gemeinsame Halterung und der Dämpfungsblock von einem
zweiteiligen Gehäuse gehalten sind.
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
Dabei stellt dar
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Teile des
Tonabnehmers vor dem Zusammenbau,
F i g. 2 einen Längsschnitt des zusammengebauten Tonabnehmers,
F i g. 3 eine Ansicht auf das Ende des Tonabnehmers bei weggelassenem Gehäuse,
F i g. 4 einen Querschnitt des Tonabnehmers entlang der Linie B-B der F i g. 2 und
Fig. 5 einen Querschnitt des Tonabnehmers entlang der Linie C-C der F i g. 2 unter Weglassung des
Gehäuses.
Der gezeigte Tonabnehmer enthält zwei piezoelektrische Wandlerelemente 1, 2, die beispielsweise Doppelstreifen
aus Bariumtitanat sind, von denen jeder in Richtung senkrecht zur Hauptfläche des entsprechenden
Elementes polarisiert ist. Die Wandlerelemente 1, 2 sind in der dargestellten Weise nebeneinander
angeordnet, wobei ihre Hauptflächen senkrecht zueinander stehen. Jeweils ein Ende eines Elementes ist
in einem Lagerkörper 3 bzw. 4 angeordnet, der aus einem elastischen Material hergestellt ist. Die beiden
Lagerkörper 3, 4 besitzen jeweils die Form eines rechteckigen Blocks und sind mit entsprechend ge-
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richteten Schlitzen versehen, welche die Enden der Wandlerelemente 1, 2 aufnehmen. Weiterhin ist im
Tonabnehmer noch ein Rahmen 6 vorgesehen, der als fester Formkörper ausgebildet ist. In dem Rahmen
6 sind die Lagerkörper 3, 4 angeordnet, so daß die Wandlerelemente 1 und 2, wie beschrieben, senkrecht
zueinander stehen.
Wie in F i g. 5 deutlich zu erkennen ist, sind in der
den Lagerkörpern 3, 4 gegenüberliegenden Rück-
Zwischen der gemeinsamen Halterung und einem Kupplungsteil 22 ist ein Dämpfungsblock 21 aus
elastischem Material vorgesehen, der die aus Fig. 1 ersichtliche Form besitzt. Dieser Dämpfungsblock 21
dient zur Dämpfung der Bewegung der durch ihn hindurchragenden Wandlerelemente 1, 2. Er wird im
zusammengesetzten Zustand des Tonabnehmers durch die Wände des Tonabnehmergehäuses getragen.
Das an den freien Enden der Wandler-
Das Kupplungsteil 22 ist mit einem V-förmigen Ausschnitt 23 versehen, der zur Aufnahme des Nadelhalters
34 bestimmt ist.
Das Gehäuse des Tonabnehmers besteht aus zwei identisch geformten Hälften 24 und 25, die so ausgestaltet
sind, daß sie den Rahmen 6, den Dämpfungsblock 21 und das Kupplungsteil 22 umschließen
und dabei den Rahmen 6 und den Dämpfungsblock
ist das Gehäuse mit im wesentlichen längs verlaufenden Mittelrippen 27 und mit Querrippen 28 versehen.
Zum Zusammenhalten der Gehäusehälften 24, 25 und zugleich auch zur Befestigung des Tonabnehmers
am Tonarm (nicht dargestellt) ist eine Klammer 29 vorgesehen. Diese Klammer 29 umfaßt mit zwei
Bügelpaaren 30, 31 (F i g. 1) den Tonabnehmer und
wand 7 des Rahmens 6 drei Kanäle 8 vorgesehen, die io elemente 1, 2 angeordnete Kupplungsteil 22 ist durch
mit dem im wesentlichen in der Mitte zwischen der Aufpressen oder durch einen Klebestreifen befestigt.
Rückwand 7 und den Lagerkörpern 3, 4 verbleibenden Hohlraum 9 in Verbindung stehen. Dieser Hohlraum
ist durch Trennwände 13, 14 in drei Kammern
10, 11 und 12 unterteilt. Die Trennwände sind bei 15 dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Rückwand
7 des Rahmens 6 aus einem Stück gebildet. Bei in den Rahmen 6 eingesetzten Lagerkörpern 3, 4
liegen die Wandlerelemente 1, 2, wie sich am besten
aus F i g. 3 ergibt, gegen die Trennwände 13 und 14 20 21 halten. Für das Kupplungsteil 22 besitzt das Ge-
an. Die Kanäle 8 sind mit elektrischleitenden Hülsen häuse eine Ausnehmung 26. An seinen Außenflächen
15 versehen, an denen sich Anschlußkontakte 16 befinden,
welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Form von Sockelsteckern besitzen. Die Sockelstecker,
an denen die Signale der Wandlerelemente 25 1, 2 abgenommen werden, können in üblicher Weise
mittels Steckern mit den Verstärkern des Plattenspielers verbunden werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die
Wandlerelemente 1, 2 mit den Anschlußkontakten 30 drückt die Gehäusehälften 24 und 25 zusammen
16 vermittels dünner Leiterstreifen, vorzugsweise aus (F i g. 4). Dabei legen sich die beiden Bügelpaare
Silber, verbunden. Vier derartige Streifen 17, 18, 19 gegen die Rippen 27 und 28. Die Klammer 29 ist mit
und 20 sind vorgesehen, von denen die Streifen 17 einer Gewindebohrung 29 α versehen, über die sie
und 18 aufgegenüberliegenden Flächen des Wand- mittels einer Schraube an dem Tonarm befestigt
lerelementes 1 und die Streifen 19 und 20 auf gegen- 35 werden kann.
überliegenden Flächen des Wandlerelementes 2 an- Eine weitere Klammer 32 mit Bügelarmen 33 ist
geordnet sind. Die Streifen 18, 19 sind beide in der zum zusätzlichen Zusammenhalten der Gehäuse-Kammer
11 untergebracht und mit dem mittleren hälften 24 und 25 und zur Halterung des Nadelhal-Anschlußkontakt
16 verbunden, während sich die ters 34 vorgesehen. Die Bügelarme 33 liegen im zuStreifen
17 und 20 in den Kammern 10 bzw. 12 be- 40 sammengesetzten Zustand des Tonabnehmers in den
finden und mit den beiden anderen Anschlußkon- Seiten der Rippen 27, die von der Klammer 29 abtakten
16 verbunden sind. gelegen sind, an, wobei ein Einschnitt 35 in jedem Beim Zusammenbau der Teile des Tonabnehmers der Bügelarme 33 die Klammer 32 zu den querverwerden
zunächst die Enden der Streifen 17 bis 20 in laufenden Rippen 28 ausrichtet. Wie dargestellt, ist
die entsprechenden Schlitze in den Lagerkörpern 45 der Nadelhalter 34 im bevorzugten Ausführungsbei-3,
4 eingesetzt und danach die Wandlerelemente 1 spiel in der Form eines festen Röhrchens gestaltet,
und 2 so in die Schlitze eingeschoben, daß die das an dem Ende, an dem es die Abtastnadel 36
Streifen 17, 18 auf den beiden des Wandlerelements 1 trägt, abgeflacht ist. In der Nähe seines anderen
und die Streifen 19, 20 auf beiden Seiten des Wand- Endes sind zwei abgeflachte Teile 37 und 38 gebildet,
lerelementes 2 liegen. Die Streifen 17 bis 20 werden 50 die senkrecht zueinander stehen. Der Teil 37 liegt
dann in die entsprechenden Kammern 10, 11 und 12 parallel zum Wandlerelement 2 und der Teil 38 pargelegt
und durch die Kanäle 8 hindurchgeführt, bis allel zum Wandlerelement 1. Das Ende des Nadelsie
aus diesen hcrausragen. Sodann werden die halters 34 ist wiederum abgeflacht, und der abHülsen
15 in die Kanäle 8 hineingeschoben. Die geflachte Teil ist mit der Klammer 32 durch Zungen
Hülsen 15 liegen in den Kanälen 8 mit gutem Paß- 55 39 verklemmt, die aus der Klammer 32 herausragen
sitz, so daß sie gegen die Streifen 17 bis 20 drücken und umgebogen werden können. Im Bereich der ab-
und dadurch mit diesen elektrisch verbunden werden. geflachten Teile 37 und 38 ist in der Klammer 32
Dann werden die flexiblen Lagerkörper 3 und 4 in eine Vertiefung gebildet, die mit einem elastischen
das offene Ende des Rahmens 6 eingeschoben. Die Material 40, beispielsweise einem Gummi oder gum-Lagerkörper
3, 4 sind so bemessen, daß das flexible 60 miartigen Werkstoff, ausgefüllt ist, welches die BeMaterial
beim Einsetzen in den Rahmen 6 etwas zu- wegung des Nadelhalters 34 dämpft,
sammengedrückt wird und damit ein Druck auf die Im zusammengesetzten Zustand des Tonabnehmers
Wandlerelemente 1 und 2 ausübt, der eine gute Ver- nimmt der V-förmige Ausschnitt 23 im Kupplungsteil
bindung zwischen den Wandlerelementen 1, 2 und 22 mit fester Berührung den Nadelhalter 34 auf, und
den Streifen 17, 20 sicherstellt. Auf diese Weise 65 zwar zwischen den abgeflachten Teilen 37 und 38
können die Wandlerelemente 1, 2 mit den Kontakten und der Abtastnadel 36. Wenn nun der Tonab-16
verbunden werden, ohne daß irgendein Schweißen nehmer auf einer Schallplatte verwendet wird, deren
oder Löten erforderlich ist. Rille in zwei senkrecht zueinander stehenden Rieh-
tungen jeweils unter 45° zur Schallplattenoberfläche
moduliert ist, erfolgt eine Bewegung der Abtastnadel 36 entsprechend den Modulationsrichtungen. Dadurch
wird der Nadelhalter 34 ausgelenkt, und diese Auslenkung wird infolge einer Biegung in dem einen
seiner abgeflachten Teile 37 oder 38 auf den Kupplungsteil 22 übertragen. Falls die Biegung in dem
Teil 37 liegt, wird die Bewegung auf das parallel zum Teil 37 liegende Wandlerelement 2 übertragen,
das sich dadurch ebenfalls verbiegt. Auf diese Weise erscheinen auf den gegenüberliegenden Flächen des
Wandlerelementes 2 elektrische Ladungen, die über die Streifen 19 und 20 den Kontakten 16 zugeführt
werden. Diese Bewegung wird auf das Wandlerelement 1 praktisch nicht übertragen. Andererseits
bewirkt eine Bewegung der Abtastnadel in der anderen Richtung eine Verbiegung des Teiles 38 des
Nadelhalters 34 und damit eine Übertragung der Bewegung auf das Wandlerelement 1.
20
Claims (4)
1. Tonabnehmer zum Abtasten von stereophonisch aufgenommenen Schallplatten, mit zwei an
ihrem einen Ende über ein Kupplungsteil miteinander und mit einem Nadelhalter verbundenen
Wandlerelementen, die an ihrem anderen Ende in einer gemeinsamen Halterung gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame
Halterung einen starren hülsenartigen Rahmen (6) enthält, in dessen eines Ende die
Wandlerelemente (1, 2) zusammen mit elastischen Lagerkörpern (3, 4) eingesteckt sind und
dessen anderes Ende (7) in an sich bekannter Weise Anschlußkontakte (16) trägt, die über leitende
Streifen (17 bis 20), die durch innerhalb des Rahmens vorgesehene Kammern (10 bis 12)
verlegt sind, mit den Elektroden der Wandlerelemente verbunden sind, daß zwischen der gemeinsamen
Halterung und dem Kupplungsteil (22) in an sich bekannter Weise ein für beide Wandlerelemente gemeinsamer, aus elastischem
Material bestehender Dämpfungsblock (21) vorgesehen ist, und daß die gemeinsame Halterung
und der Dämpfungsblock von einem zweiteiligen Gehäuse (24, 25) gehalten sind.
2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Rahmens (6)
drei Kammern (10, 11, 12) vorgesehen sind, die durch zwei Querwände (13, 14) getrennt sind,
gegen die jeweils die von der Halterung getragenen Enden der piezoelektrischen Wandlerelemente
stumpf anstoßen.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußkontakte (16)
mit Hülsen (15) verbunden sind, die in Kanälen (8) in der Rückwand (7) des Rahmens (6) befestigt
sind, wobei Teile der leitenden Streifen (17 bis 20) an der Außenseite der Steckhülsen
und in elektrischem Kontakt mit ihnen ebenfalls durch die Kanäle (8) geführt sind.
4. Tonabnehmer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Gehäuseteile (24, 25) durch eine Klammer (29), mit der der Tonabnehmer auch am Tonarm
befestigt ist, und mit einer zweiten Klammer (32), die auch den Nadelhalter (34) trägt, zusammengehalten
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften T 11092IX a/42g (bekanntgemacht
am 13. 12. 1956);
Funk-Technik, 1958, Nr. 18, S. 602.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 050 562.
Deutsches Patent Nr. 1 050 562.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 707/284 10. 64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR780476A FR1218480A (fr) | 1958-12-01 | 1958-12-01 | Perfectionnements aux têtes de lecture à gravure stéréophonique pour disques |
Publications (1)
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| DE1179730B true DE1179730B (de) | 1964-10-15 |
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| DEI17311A Pending DE1179730B (de) | 1958-12-01 | 1959-12-01 | Tonabnehmer zum Abtasten von stereo-phonisch aufgenommenen Schallplatten |
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| FR (1) | FR1218480A (de) |
| GB (1) | GB937208A (de) |
Cited By (1)
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| US3523690A (en) * | 1965-10-11 | 1970-08-11 | Electro Voice | Phonograph pickup |
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| DE11092C (de) * | H. BÜSSING in Braunschweig | Weichen- und Signal-Stellapparat für 2 Weichen und 1 Signal | ||
| DE1050562B (de) | 1959-02-12 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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