DE1088561B - Verstaerkerchassis fuer Klein- und Kleinstbauweise - Google Patents
Verstaerkerchassis fuer Klein- und KleinstbauweiseInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verstärkerchassis für Klein- und Kleinstbauweise aus elastischem Isoliermaterial,
das wenigstens in geringem Maße elastisch verformbar sowie biegsam ist und an einem Stirnende
oder an beiden Stirnenden nach außen hin offene Bohrungen besitzt, die zum Halten je eines Schaltelementes
mittels der elastischen Kraft des Isoliermaterials bestimmt sind. Gegenstand der Erfindung
ist ferner ein mit diesem Verstärkerchassis ausgerüsteter Verstärker, der besonders für elektronische
Kleinstgeräte, beispielsweise für sogenannte Hörbrillen oder ähnliche' Schwerhörigengeräte, geeignet
ist. *
Für die Kleinstbauweise, beispielsweise für mit Transistoren bestückte Niederfrequenzverstärker, wie
sie etwa bei Hörbrillen benötigt werden, stehen außerordentlich kleine Einzelteile zur Verfügung, die es gestatten,
die äußeren Abmessungen des Verstärkerchassis und des Verstärkers sehr gering zu halten. Diese außerordentlich
kleinen Bauteile bereiten aber bei der Montage und der Verdrahtung erhebliche Schwierigkeiten.
Andererseits soll die Montage möglichst so erfolgen, daß eine Verdrahtung mittels Taiuchlötung angewendet
werden kann und die einzelnen Bauteile sich bei etwa erforderlichen Reparaturen auswechseln lassen. Ferner
müssen die verschiedenen Schaltelemente sicher gegeneinander isoliert sein. Schließlich ist es erwünscht, die
gesamte Schaltung nach außen hin hermetisch abzuschließen, damit der Verstärker gegen Witterungseinflüsse unempfindlich ist und gegebenenfalls eine
ausreichende Tropenfestigkeit hat.
Verstärker in Kleinstbauweise werden bereits in der Weise hergestellt, daß man die einzelnen Schalt- und
Bauelemente zunächst entweder frei tragend oder auf andere Weise nacheinander verdrahtet und dann das
verdrahtete Gebilde vollständig in einer isolierenden Masse, z. B. aus Kunststoff, einschließt. Derartige
Verstärker haben aber verschiedene Nachteile. Die Schwierigkeiten bei der Montage sind nach wie vor
vorhanden, da es erheblicher Geschicklichkeit bedarf, um zunächst die einzelnen Schaltelemente in der
richtigen Lage zueinander zu verdrahten. Außerdem bildet die in der Isoliermasse eingebettete Schaltung
einen verhältnismäßig starren Körper, der sich nicht immer ohne Schwierigkeiten in ein Gehäuse vorgegebener
Form und Abmessungen einsetzen läßt. Der Hauptmangel dieser bekannten Bauweise besteht aber
darin, daß sich die einzelnen Schaltelemente der fertig vergossenen Schaltung nicht mehr auswechseln lassen.
Will man wieder an die Schaltelemente heran, so muß man die Isoliermasse wieder aufbrechen, sofern das
Isoliermaterial überhaupt ein öffnen des Verstärkers erlaubt.
Es ist auch schon ein Schwerhörigengerät bekannt-Verstärkerchassis
für Klein-
und Kleinstbauweise
und Kleinstbauweise
Anmelder:
Deutsche Elektronik G.m.b.H.,
Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Horst Dallmann, Berlin-Tegel,
und Dipl.-Ing. Gerd Griesbach, Berlin,
sind als Erfinder genannt worden
geworden, dessen Chassis ein Block aus Isoliermaterial wie Kunststoff, Holz oder ähnlichem Material, ist. In
diesem Block sind von einer Seite aus Vertiefungen zur Aufnahme der Bauelemente vorgesehen, die teilweise
in diesen Vertiefungen durch die Reibungskraft oder eine gewisse Elastizität der Ver ti efungs wände
festgehalten werden. Durch einen auf den Block aufgesetzten Deckel werden die Vertiefungen verschlossen.
Bei dieser bekannten Form des Chassis sind zwar die einzelnen Schalt- und Bauelemente auswechselbar,
jedoch gestaltet sich die Verdrahtung bei der Fertigung des Gerätes und beim Auswechseln einzelner
Elemente außerordentlich schwierig, weil die Verbindungsleitungen innerhalb des Chassisblockes verlaufen
und durch die zwischen den Vertiefungen befindlichen Trennwände hindurchtreten müssen. Dies ist unter
anderem darauf zurückzuführen, daß die Vertiefungen so geformt und die Bauelemente darin so untergebracht
sind, daß ihre Drahtanschlüsse innerhalb der Vertiefungen liegen. Außerdem hat diese Ausführung den
Nachteil, daß der das Chassis bildende Block in seiner Gesamtheit starr ist und in seiner äußeren Gestalt
nicht verändert werden kann.
Andererseits sind Halterungen für Drähte und elektrische Leitungen bekannt, die die Form einer Stange
oder Leiste aus elastischem Material, wie etwa Kautschuk, besitzen und mit Querschlitzen versehen sind,
in denen die Drähte eingeklemmt werden können. Würde man eine solche elastische Leiste in entsprechender
Weise zur Halterung von Schalt- oder Bauelementen verwenden, so ergäbe sich kein brauchbares
Verstärkerchassis. Das entstehende Gebilde wäre nämlich zu wenig kompakt, weil alle Bauelemente
in einer Reihe nebeneinanderliegen müßten und, was noch viel wichtiger ist, in mechanischer Hinsicht bei
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weitem nicht stabil genug, weil die Bauelemente von der Leiste nur über eine kurze Länge festgehalten
werden können und nach beiden Seiten weit über die Leiste vorstehen müssen.
Demgegenüber wird ein Verstärkerchassis für Klein- und Kleinstbauweise aus elastischem Isoliermaterial,
das wenigstens in geringem Maße elastisch verformbar sowie biegsam ist und an einem Stirnende
oder an beiden Stirnenden nach außen hin offene Bohrungen besitzt, die zum Halten je eines Schaltelementes
mittels der elastischen Kraft des Isoliermaterials bestimmt sind, gemäß der Erfindung dadurch
verbessert, daß das Isoliermaterial die Gestalt eines ungefähr quaderförmigen Blockes mit solchen Abmessungen
hat, daß die vollständig in den wenigstens annähernd parallelen Bohrungen liegenden Schaltelemente
mit ihren Drahtanschlüssen an dem offenen Stirnende bzw. an den offenen Stirnenden über die
Außenfläche des Blockes vorstehen und verdrahtet werden können, z. B. durch Tauchlötung oder durch
eine Platte mit gedruckten Leitungen.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht also darin, daß die Schaltelemente vollständig in den
Bohrungen des Blockes aus elastischem Material liegen und nur mit ihren Drahtanschlüssen aus den Boh- S5
rungen herausragen. Die Bohrungen können an einem Ende oder an beiden Enden offen sein, je nachdem, ob
die Schaltelemente Drahtanschlüsse nur an einem Ende oder an beiden Enden haben. Da die Bohrungen
alle wenigstens annähernd parallel verlaufen, liegen ihre Öffnungen sämtlich auf einer Außenfläche oder
auf zwei gegenüberliegenden Außenflächen des Chassisblockes. Über diese Außenfläche bzw. Außenflächen
stehen auch die Drahtanschlüsse der Schaltelemente vor, die sich deshalb in einfachster Weise
durch Tauchlötung, durch eine auf den Block aufgesetzte Platte mit gedruckten Leitungen oder auf
andere Art verdrahten lassen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verstärkerchassis besteht somit darin, daß man zunächst die
winzig kleinen Schaltelemente fest in dieses einsetzen kann, bevor man dann die eingesetzten Schaltelemente
verdrahtet. Einen weiteren wichtigen Fortschritt bringt die Erfindung aber außerdem noch dadurch,
daß der mit dem erfindungsgemäßen Chassis hergestellte Verstärker ein kompakter, elastischer und
biegsamer Körper ist, der sich in ein vorgegebenes kleines Gehäuse eindrücken läßt und dem Verstärker
Schutz gegen mechanische Beanspruchungen, wie Stöße und Vibrationen, bietet. Außerdem kann man
den Verstärker bei Befolgung des Erfindungsvorschlages leicht so gestalten, daß er sich in eine
nahezu beliebige Form biegen läßt.
Die Bohrungen in dem biegsamen Block aus elastischem Isoliermaterial haben etwas kleinere Abmessungen
als die Einzelteile oder Schaltelemente, die in sie eingesetzt werden sollen. Auf diese Weise werden
die eingeführten Schaltelemente zwar fest von dem Isoliermaterial in ihrer Lage gehalten, lassen
-sich aber trotzdem ohne Schwierigkeiten wieder herausziehen,
wenn sie ausgewechselt oder repariert werden müssen. Die Form des Blockes aus elastischem
Isoliermaterial spielt an sich für die Erfindung keine Rolle. Meistens wird der Block wohl die Form eines
Quaders haben oder eine ähnliche geometrische Figur sein. Wenn die Verdrahtung fertig ist, können die mit
der Verdrahtung versehenen Außenflächen des Blockes mit einem elastischen Kleber, Lack oder sonstigem
isolierenden Aufstrich luftdicht und witterungsfest abgedeckt werden.
Als Material für den Block, der das Verstärkerchassis darstellt, sind grundsätzlich alle elastischen
Materialien geeignet, die die notwendigen elektrischen und mechanischen Eigenschaften besitzen. Beispielsweise
kommen in Frage Naturkautschuk, Buna, Polyäthylen, Perbunan, Vulkolan oder Silikonkautschuk,
die alle mehr oder weniger elastisch sind. Als besonders vorteilhaft hat sich Silikonkautschuk erwiesen,
da es hitzebeständig ist und durch flüssiges Lot nicht angegriffen wird. Die in einen Block aus Silikonkautschuk
eingesetzten Schaltelemente lassen sich daher ohne weiteres durch Tauchlötung verdrahten.
Auch besitzt Silikonkautschuk eine so hohe Elastizität, daß sich der fertige Verstärker in der gewünschten
Weise verformen oder verbiegen läßt.
Da die zur Verdrahtung benutzten Drähte im allgemeinen nur sehr dünn sein werden, können sie die
Biegsamkeit des fertigen Verstärkers nicht behindern. Bei der Biegung können allerdings Spannungen in den
Drähten auftreten, die man zweckmäßigerweise vermeidet. Zu diesem Zweck wird in Weiterbildung der
Erfindung vorgeschlagen, daß der Block aus elastischem Material auf seiner Außenfläche bzw. auf seinen
Außenflächen mit den offenen Stirnseiten der Bohrungen stiftartige Vorsprünge aus dem gleichen oder
einem anderen elastischen Material besitzt, um die die Schaltelemente verbindende Drähte geschlungen werden.
Bei einer mechanischen Belastung der um diese Vorsprünge geschlungenen« Drähte werden die Vorsprünge
eingeschnürt, oder die geben federnd nach.
Die Erfindung bietet noch zahlreiche weitere Möglichkeiten. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße
Verstärkerchassis in der Weise erweitert werden, daß mit dem Block aus elastischem Material wenigstens
eine starre oder elastische Aufnahme mechanisch verbunden, z. B. zusammengeklebt, ist, in die ein mit dem
Verstärker schaltungsmäßig zusammengehörendes Teil, z. B. Mikrophon, Hörer, Batterie usw., eingesetzt
werden kann. Auf diesem Wege ergibt sich eine besonders kleine und geschlossene Ausführung
des Verstärkers, die für Schwerhörigengeräte in Kleinstbauweise, beispielsweise für Hörbrillen oder
Hörspangen, sehr vorteilhaft ist. Hier erweist sich nicht nur die Kleinheit des neuartigen Verstärkers als
zweckmäßig, sondern auch seine Biegsamkeit, da er sich ohne weiteres in die durch das Hörgerät bedingte
Form biegen läßt.
Die Vorzüge der Erfindung bestehen also zusammenfassend darin, daß die Schaltelemente während der
Montage und der Verdrahtung durch das elastische Material des Blockes gehalten werden, daß sich die
Schaltteile auf kleinstem Raum unterbringen lassen, weil sich die Toleranzen in den Abmessungen der
Schaltelemente untereinander durch die Elastizität des Blockes ausgleichen, daß eine einwandfreie Isolierung
zwischen den Schaltelementen vorhanden ist, daß sich die Tauchlötung denkbar einfach gestaltet, weil der
Block aus elastischem Material mit den eingesetzten Schaltelementen einfach untergetaucht werden kann,
daß das fertige Verstärkerchassis in eine vorgegebene Form gebogen werden kann, daß sich das fertige Verstärkerchassis
in den vorgegebenen Raum eines Gehäuses hineindrücken läßt, ohne daß sonstige mechanische
Befestigungen in dem Gehäuse notwendig wären, und daß Reparaturen leicht durchzuführen
sind, weil schadhafte Schaltelemente von den Lötstellen abgeschnitten und aus dem Block aus isolierendem
Material herausgedrückt werden können. Da bei Hörgeräten das Mikrophon möglichst weich aufgehängt
werden soll, bietet hier die Erfindung noch
einen besonderen Vorteil, weil die elastische Aufnahme für das Mikrophon mit dem Chassisblock aus
einem Stück gefertigt werden kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verstärkerchassis in Form eines etwa quaderförmigen
Blockes 1, der vorzugsweise aus einem elastischen und nachgiebigen Silikonkautschuk besteht. In
dem Block 1 sind mehrere Bohrungen 2 vorgesehen, deren Zahl und Abmessungen sich nach den für den
Verstärker benötigten Schaltelementen richtet. Jede Bohrung 2 ist zur Aufnahme eines Schaltelementes
bestimmt und so bemessen, daß sich das betreffende Schaltelement mit einem gewissen Kraftaufwand in
seine Bohrung 2 eindrücken läßt.
Die Achsen der Bohrungen 2 verlaufen etwa parallel zueinander und etwa parallel zu einer Seitenfläche 5
des Blockes 1. Die Bohrungen 2 können entweder an einem Ende, beispielsweise auf der vorderen Fläche 3
des Blockes I1 oder auch an beiden Enden, d. h. sowohl
an der Vorderfläche 3 als auch an der rückwärtigen Fläche 4 das Blockes, offen sein.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, werden die Schaltelemente 6 so in die Bohrungen 2 des Blockes 1 eingesetzt,
daß die an einem Ende oder an beiden Enden der Schaltelemente 6 vorhandenen Drahtanschlüsse 7
etwas aus den Bohrungen 2 vorstehen. Die Verdrahtung kann dann mit Drähten 8 durch die Tauchlötung
geschehen, indem der Block 1 nach dem Anbringen der Drähte 8 in ein Bad aus Lotmetall getaucht
wird.
Der fertig verdrahtete Verstärkerblock kann dann an den Flächen 3 bzw. 3 und 4 mit einem isolierenden,
wetterfesten und elastischen Kleber, Lack oder Kunst-Stoffaufstrich 9 luftdicht abgedeckt werden, wie es in
Fig. 3 angedeutet ist.
Damit bei einer Verformung oder Verbiegung des Blockes 1 nach dem Verdrahten keine unzulässigen
Spannungen in den Drähten 8 auftreten können, besteht nach Fig. 4 die Möglichkeit, auf der zu verdrahtenden
Fläche 3 des Blockes 1 in der notwendigen Anzahl stiftartige Vorsprünge 10 vorzusehen, um die
die Drähte 8 vor dem Verdrahten geschlungen werden. Eine etwaige Zugkraft, die auf den Draht 8 wirkt, wird 4S
dann von dem stiftartigen Vorsprung 10 aufgenommen, indem dieser von dem um ihn geschlungenen
Draht 8 entweder eingeschnürt oder abgebogen wird. In der Zeichnung ist der Deutlichkeit halber nur ein
einziger Vorsprung 10 dargestellt, jedoch ist es selbstverständlich, daß man die Anzahl der Vorsprünge 10
und deren Anordnung auf .der Fläche 3 bzw. 4 so wählt, daß alle Drähte 8, bei denen man eine unzulässige
Beanspruchung befürchten könnte, um einen Vorsprung 10 geschlungen werden können. Die Vor-Sprünge
10 können mit dem Block 1 aus einem einzigen Stück bestehen.
In Fig. S ist eine andere Verdrahtungsmöglichkeit bei dem erfindungsgemäßen Verstärkerchassis wiedergegeben.
Hier erfolgt die Verdrahtung mittels einer auf die Fläche 3 des Blockes 1 gelegten Platte 11, auf
deren der Fläche 3 abgewandten Seite sich die in an sich bekannter Weise gedruckten oder geätzten Leitungen
12 befinden. Die Drahtanschlüsse 7 der Schaltelemente 6 werden mit den Leitungen 12 in an sich
bekannter Weise verbunden.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der der das eigentliche Verstärkerchassis bildende
Block 1 mit einer Aufnahme 13 für ein Mikrophon mechanisch verbunden ist. Die Aufnahme 13 bildet
einen Rahmen, in dessen öffnung 14 das Mikrophon eingedrückt werden kann und dort elastisch gehalten
wird. Der Block 1 kann mit der Aufnahme 13 auf beliebige Weise verbunden, z, B. verklebt oder verschweißt
sein. Block 1 und Aufnahme 13 können aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien bestehen.
Im ersteren Fall können Block 1 und Aufnahme 13 in einem Stück gefertigt werden.
Es muß noch bemerkt werden, daß die Fig. 1 bis 6 das erfindungsgemäße Verstärkerchassis in stark vergrößertem
Maßstab zeigen. Die wirklichen Größenverhältnisse, mit denen sich die Erfindung ausführen
läßt, gehen dagegen anschaulich aus den Fig. 7 und 8 hervor, die die praktische Anwendung der Erfindung
in zwei verschiedenen Ausführungen bei Hörbrillen erkennen lassen. In den Fig. 7 und 8 ist jeweils nur
der Teil eines Ohrbügels 15 einer Hörbrille dargestellt, der den vollständigen Verstärker einschließlich eines
Mikrophons 16 und eines Hörers 19 sowie der nicht dargestellten Batterien aufnimmt
Zu diesem Zweck sind bei der Ausführungsform nach Fig. 7 in dem rückwärtigen Ende des Ohrbügels
15 Hohlräume 20 und 21 vorgesehen, die die elektrische Einrichtung aufnehmen. In dem Hohlraum 20
ist das Verstärkerchassis 1 untergebracht. Dieses ist ähnlich wie in Fig. 6 ausgebildet und trägt an seiner
einen Fläche die elastische Aufnahme 13, in die das
Mikrophon 16 eingedrückt ist. In dem anderen Hohlraum 21 befindet sich eine ähnliche elastische Aufnahme
18 mit einem eingedrückten Hörer 19. Der Verstärker mit dem Chassis 1 'ist mit dem Hörer 19
durch Kabel 17 verbunden. An der elastischen Aufnahme 18 kann ein weiterer erfindungsgemäßer Block
23 angebracht sein, der weitere Schaltelemente, z. B. einen Lautstärkeregler 24, beherbergt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist in dem rückwärtigen Ende des Ohrbügels 15 ein einziger zusammenhängender
Raum 22 vorgesehen, der die gesamte elektrische Einrichtung aufnimmt. Diese besteht
wiederum aus einem nach der Erfindung gestalteten Verstärkerchassis 1, das ursprünglich eine quaderförmige
Gestalt wie in Fig. I hatte, beim Einsetzen in den Raum 22 aber in die dargestellte raumsparende
Form gebogen wurde. An dem einen Ende des Verstärkerchassis 1 ist die elastische Aufnahme 18 für
den Hörer 19 angebracht, während das andere Ende des Verstärkerchassis 1 mit einer ebenfalls elastischen
Aufnahme 13 für das Mikrophon 16 mechanisch verbunden ist. Besondere Befestigungsmittel für die elektrische
Einrichtung sind ebenso wie bei der Ausführung nach Fig. 7 nicht nötig, da diese durch die Elastizität
der Teile I1 13 und 18 in den Hohlräumen
festgehalten wird.
Claims (7)
1. Verstärkerchassis für Klein- und Kleinstbauweise aus elastischem Isoliermaterial, das
wenigstens im geringen Maße elastisch verformbar sowie biegsam ist und an einem Stirnende oder
an beiden Stirnenden nach außen hin offene Bohrungen besitzt, die zum Halten je eines Schaltelementes
mittels der elastischen Kraft des Isoliermaterials bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Isoliermaterial die Gestalt eines ungefähr quaderförmigen Blockes mit solchen Abmessungen
hat, daß die vollständig in den wenigstens annähernd parallelen Bohrungen liegenden Schaltelemente
mit ihren Drahtanschlüssen an dem offenen Stirnende bzw. an den offenen Stirnenden
über die Außenfläche des Blockes vorstehen und
verdrahtet werden können, z. B. durch Tauchlötung oder durch eine Platte mit gedruckten
Leitungen.
2. Verstärkerchassis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Block aus einem Material
besteht, das hitzebeständig ist und durch flüssiges Lot nicht angegriffen wird, z. B. aus Silikonkautschuk.
3. Verstärkerchassis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Block aus elastischem
Material auf seiner Außenfläche bzw. auf seinen Außenflächen mit den offenen Stirnenden
der Bohrungen stiftartige Vorsprünge aus dem gleichen oder einem anderen elastischen Material
besitzt, um die die Schaltelemente verbindende Drähte geschlungen werden.
4. Verstärkerchassis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Block
aus elastischem Material wenigstens eine starre oder elastische Aufnahme mechanisch verbunden,
z. B. zusammengeklebt ist, in die ein mit dem Verstärker schaltungsmäßig zusammengehörendes
Teil, z. B. Mikrophon, Hörer, Batterie usw., eingesetzt werden kann.
5. Verstärkerchassis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Block und die Aufnahme-)
aus dem gleichen elastischen Material bestehen und als einheitlicher Körper hergestellt
sind.
6. Verstärker mit einem Chassis nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die mit der Verdrahtung versehene(n) Außenfläche—) des Blockes aus elastischem Material mit
einem elastischen Kleber, Lack oder sonstigen isolierenden Aufstrich, z. B. aus Silikonkautschuk,
luftdicht und witterungsfest abgedeckt ist.
7. Verstärker für eine Hörbrille oder einen ähnlichen Schwerhörigenapparat mit einem Chassis
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem elastische Aufnahmen
für das Mikrophon und für den Hörer vorgesehen sind, mit denen das Verstärkerchassis entweder
mechanisch, z. B. einen einheitlichen Körper bildend, oder über Kabel verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 811116;
USA.-Patentschrift Nr. 2497 336.
Deutsche Patentschrift Nr. 811116;
USA.-Patentschrift Nr. 2497 336.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
■ 009 590/279 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED29489A DE1088561B (de) | 1958-12-01 | 1958-12-01 | Verstaerkerchassis fuer Klein- und Kleinstbauweise |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED29489A DE1088561B (de) | 1958-12-01 | 1958-12-01 | Verstaerkerchassis fuer Klein- und Kleinstbauweise |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088561B true DE1088561B (de) | 1960-09-08 |
Family
ID=7040107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED29489A Pending DE1088561B (de) | 1958-12-01 | 1958-12-01 | Verstaerkerchassis fuer Klein- und Kleinstbauweise |
Country Status (1)
| Country | Link |
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