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DE1179390B - Waehlvorrichtung fuer einen Plattenwechsler - Google Patents

Waehlvorrichtung fuer einen Plattenwechsler

Info

Publication number
DE1179390B
DE1179390B DEU8822A DEU0008822A DE1179390B DE 1179390 B DE1179390 B DE 1179390B DE U8822 A DEU8822 A DE U8822A DE U0008822 A DEU0008822 A DE U0008822A DE 1179390 B DE1179390 B DE 1179390B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
relay
magazine
selection
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU8822A
Other languages
English (en)
Inventor
Lyndon Alfred Durant
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Music Corp
Original Assignee
United Music Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Music Corp filed Critical United Music Corp
Priority to DEU8822A priority Critical patent/DE1179390B/de
Publication of DE1179390B publication Critical patent/DE1179390B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Wählvorrichtung für einen Plattenwechsler Die Erfindung betrifft eine Wählvorrichtung für einen Plattenwechsler zum wahlweisen Abspiel von in einem kreisförmigen Magazin radial geschalteten Schallplatten, die zu dem beidseitigen Abspiel einer Abspieleinrichtung zugeführt werden, mit einer Wählscheibe mit Wählstiften, die mit Hilfe von Einstellmagneten in die Arbeitsstellung verbracht und durch Löschmagnete in die Ruhestellung zurückgeführt werden können.
  • Bei Plattenspielern mit Vorwahl werden im allgemeinen Plattenwechselmechanismen verwendet, deren Hauptbauteile von dem Zusammenwirken komplizierter, genauer mechanischer Einrichtungen abhängt, die teuer in der Herstellung und schwierig zusammenzubauen und instand zu halten sind.
  • Bekannte Wählsysteme sind gewöhnlich von einer Anzahl Elektromagneten im Plattenspieler abhängig, deren Anzahl der Zahl der Wählmöglichkeiten entspricht. Diese Elektromagnete werden wahlweise durch Anzeigesignalkreise oder durch Impulssende-und -empfangsvorrichtungen erregt, welche beide relativ teuer in der Herstellung, im Zusammenbau, in der Installation und in der Instandhaltung sind.
  • Verwendet man irgendeines dieser Systeme, so ergeben sich weitere Nachteile, da man eine relativ große Zahl von Betätigungsknopfsehalttafeln oder Trommeln mit Vielfachkodierung für die im Betrieb komplizierten und zeitraubenden Handhabungsvorgänge benötigt.
  • Die bei bekannten Wählvorrichtungen für Plattenwechsler vorgesehene elektrische Einrichtung dient dazu, das Magazin und die Plattenabspielvorrichtung relativ zueinander zu bewegen, wobei die elektrische Antriebsvorrichtung vor jeder ausgewählten Schallplatte anzuhalten vermag.
  • Die Plattenwechsler der bekannten Wählvorrichtungen haben im allgemeinen einen schwenkbaren Tonabnehmerarm, wobei zum Abspielen der Plattenrückseite der Plattentellermotor umgeschaltet werden muß. Bei einer neueren Ausführung kann die Abspielvorrichtung um einen lotrechten Schwenkzapfen wahlweise um l80° verschwenkt werden, je nachdem, ob die Vorder- oder Rückseite der Platte abgespielt werden soll.
  • Bei dieser Konstruktion sind die Platten in Reihe nebeneinander angeordnet, so daß sie einen zylindrischen Speicher von beträchtlicher Länge bilden, was sich nachteilig auf die räumlichen Abmessungen der Vorrichtung auswirkt. Ein weiteres Kennzeichen der bekannten Wähleinrichtung besteht darin, daß ihre Wähl- und Transportvorrichtung rein mechanisch arbeitet, wodurch eine getrennte Steuerung des Plattentransportmechanismus und der Plattenteller praktisch unmöglich gemacht wird.
  • Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, unter Vermeidung dieser Nachteile eine Wählvorrichtung für einen Plattenwechsler zu schaffen, die eine vereinfachte Gruppe von Baueinheiten für die bewegliche Aufbewahrung; den Transport und das Abspielen von Schallplatten mit jeder der Baueinheiten verwendet, die durch kleine Hochleistungselektromotoren angetrieben und zeitlich genau durch Schaltrelais gesteuert werden. Da diese elektrishen Bauteile im wesentlichen Massenartikel sind, werden die Herstellungskosten reduziert, und die Austauschbarkeit wird bei Instandsetzungen und Ersaeteillieferungen erleichtert.
  • Die Plattenwahl soll dabei durch zwei einfache Wählscheiben und durch die Betätigung eines einzigen Schaltknopfes geschehen.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß parallel zu der die Wählstifte tragenden Scheibe eine Schaltplatte mit konzentrischen Schleifbahnen und konzentrischen Kontaktreihen angebracht ist, deren einzelne Kontakte je einer Schallplatte des Magazins zugeordnet sindi, undi daß durch den jeweiligen Wählhebel eine diesem zugeordnete Kurzschlußbrücke den dem Hebel zugeordneten Kontakt mit der stromführenden Schleifbahn verbindet, so daß das Magazin den Umlauf beginnt und diesen so lange fortsetzt, bis eine über den Kontakten schleifende Bürste über die Wicklung eines Rückstellmagnets über eine weitere Bürste stromführend' wird:, wodurch der Wählstift zurückgestellt und das Magazin angehalten wird: Durch die Erfindung wird eine elektrisch arbeitende Wählvorrichtung für Plattenwechsler geschaffen, mit der jede Seite einer großen Anzahl gespeicherter Platten automatisch und wahlweise zum Abspielen auf einen Plattenteller gelegt werden kann. Dies kann nach dem Auswahlvorgang in sehr kurzer Zeit geschehen, wobei zur Auswahl eine elektrische Vielfachwählvorrichtung verwendet wird. Ein bewegbares Plattenmagazin, eine Plattentransporteinrichtung und ein Plattenteller werden durch einzelne Elektromotoren angetrieben, die durch eine elektrische, vom Vielfachwähl- und Steuersystem abhängende Gedächtnis- und Wählvorrichtung gesteuert werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Verwendung einer Gedächtnisvorrichtung zum zeitweiligen Speichern einer Anzahl ausgewählter Platten d°s Plattenspielers. Diese Vorrichtung ist mit dem bewegbaren Plattenmagazin verbunden und wird durch bewegbare Elektromagnete betätigt und zurückgestellt.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
  • F i g. 1 ist ein Blockschaltbild eines Plattenspielers mit den Plattenspieleinrichtungen, den Steuereinrichtungen und der allgemeinen Anordnung der zur Verbindung dienenden elektrischen Schaltkreise; F i g. 2 ist eine Ansicht von rechts in perspektivischer Darstellung, die das drehbare Plattenmagazin mit der koaxial angeordneten Gedächtnis-und Wählvorrichtung zeigt; F i g. 3 ist eine perspektivische Ansicht von links eines Teiles des in F i g. 2 dargestellten Magazins, bei der der Magazinantriebs- und der Kennzeichnungsmechanismus angebracht, die Wählvorrichtung jedoch entfernt ist, und stellt die in F i g. 2 dargestellte Gedächtnisvorrichtung dar; F i g. 4. ist eine vergrößerte, teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht eines Teiles der Kennzeichnungsvorrichtung des Magazins mit den dadurch betätigten elektrischen Schaltern; F i g. 5 ist eine Draufsicht auf die Gedächtnis-und die Wählvorrichtung gemäß F i g. 2 in Betriebsstellung hinsichtlich des Plattenmagazins; F i g. 6 ist ein Aufriß der Gedächtnisvorrichtung in einem Schnitt längs der Linie VI-VI von F i g. 5, welcher die den beiden Seiten der in dem Magazin gespeicherten Schallplatten zugeordneten Indizes zeigt; F i g. 7 ist ein Aufriß der Gedächtnisvorrichtung im Schnitt längs der Linie VII-VII von F i g. 5 in der anderen Richtung; F i g. 8 ist ein Aufriß des Auslösehebels längs der Schnittlinie VIII-VIII von F i g. 6; F i g. 9 ähnelt F i g. 8, wobei jedoch die Stellung des Auslösehebels geändert ist; F i g. 10 ist ein Aufriß ü°.s Auslösehebels gemäß der Schnittlinie X-X von F i g. 8; F i g. 11 ist ein Teilaufriß der Gedächtniseinrichtung gemäß der Schnittlinie XI-XI von F i g. $; F i g. 12 ist ein Teilaufriß eines Gedächtnishebels gemäß der Schnittlinie XII-XII von F i g. 10, die den entsprechenden Index (indicia) zeigt; F i g. 13 ist ein Aufriß des Gedächtnisrotors gemäß der Schnittlinie XIII-XIII von F i g. 5; F i g. 14 ist ein Aufriß einer Rückstellkommutatorbürste gemäß der Schnittlinie XIV-XIV von F i g. 13; F i g. 15 ist ein im Querschnitt gezeichneter Aufriß einer Rückstellspule gemäß der Schnittlinie XV-XV von F i g. 13; F i g. 16 ist ein Aufriß der in F i g. 1 erläuterten und in F i g. 2 näher dargestellten Wählvorrichtung; F i g. 17 ist ein Aufriß der Wählvorrichtung gemäß der Schnittlinie XVII-XVII von F i g. 5; F i g. 18 ist ein Aufriß der Wählbürstenanordnung mit zwei Wählrelais und zugeordneten gedruckten Schaltungen im Schnitt längs der Linie XVIII-XVIII von F i g. 5; - _ F i g. 19 ist ein Aufriß, der die zu F i g. 18 gegenüberliegende Seite zeigt und eine andere gedruckte Schaltung umfaßt, wobei der Schnitt längs der Linie XIX-XIX in F i g. 5 verläuft; F i g. 20 ist ein Aufriß des Kommutators der Wählvorrichtung im Schnitt längs der Linie XX-XX von F i g. 5; F i g. 21 ist ein Querschnitt der Vielfachkontaktrelais 104 und 107 längs der Schnittlinie XXI-XXI von F i g. 18; F i g. 22 entspricht F i g. 21 bis auf die Stellung des Relaisankers; F i g. 23 ist eine Schaltung, die die elektrischen Bauteile zeigt, welche während des Anhebens und Absenkens des Plattentellers gemäß F i g. l betätigt werden; F i g. 24 ist ein Schaltbild, das die elektrischen Bauteile zeigt, welche bei der Betätigung des linken Transportmechanismus gemäß F i g. 1 zur Wirkung kommen; F i g. 25 zeigt die elektrischen Bauteile, welche bei der Betätigung des rechten Transportmechanismus gemäß F i g. 1 zur Wirkung kommen; F i g. 26 zeigt eine Gruppe von Steuerrelais; F i g. 27 zeigt ein Zweimünzenrelais; F i g. 28 zeigt den Münzrechenspeicher; F i g. 29, 30 und 31 zeigen zusammengenommen die Schaltungskreise zum Verbinden des Plattenspielers, der Auswähl- und der Steuereinrichtungen.
  • Gemäß der Darstellung in F i g. 1 umfassen die Plattenspielerbauelemente ein drehbares Magazin 1 zum Aufnehmen einer Anzahl Schallplatten und eine kombinierte Magazinantriebs- und Kennzeichnungseinheit 2 zum Verdrehen und wahlweisen Speichern gegenüberliegender Platten im Magazin in einer festgelegten Transportebene.
  • Inmitten und vor dem Magazin ist ein motorgetriebener Plattenteller 3 zum Abspielen der daraufgelegten Schallplatten angeordnet.
  • Zum Transportieren der von der linken Seite des Magazins ausgewählten Schallplatten zum Plattenteller - und umgekehrt bei nachfolgender Betätigung - dient ein linker Transportmechanismus 4. Ein rechter Transportmechanismus 5 ist für die entsprechenden Handhabungen der von der rechten Seite des Magazins gewählten Platten vorgesehen.
  • Zum Anheben des Plattentellers 3 und also der darauf befindlichen Schallplatte bis zur Berührung mit dem Tonarm 7 - und umgekehrt bei umgekehrter Betätigung - ist ein Mechanismus 6 zum Anheben und Absenken des Plattentellers vorgesehen.
  • Bei Beendigung des Abspielvorganges einer Schallplatte wird ein Schalter 8 von der Bewegung des Tonarmes 7 abhängig betätigt, der den Rücktransport der Schallplatte einlebet.
  • Mit dem Tonarm und einem Kombinationsrelais sowie einem Verbindungsnetzwerk 11 sind ein elektronischer Verstärker 9 und Lautsprecher 10 verbunden.
  • Die Gedächtnisvorrichtung 13 arbeitet mit dem Magazin 1 zusammen und ist elektrisch mit dem Netzwerk 11 verbunden. Der Gedächtnisvorrichtung 13 und dem Magazin 1 ist ein Wählmechanismus 12 wirkungsgemäß zugeordnet und über das Verbindungsnetzwerk 11 elektrisch mit einem Vielfachwähler 14 verbunden.
  • Die Gedächtnisvorrichtung 13 spricht auf den Wählmechanismus 12 an und dient zum Aufzeichnen und Bereithalten einer Anzahl gewählter Plattenkennzeichnungen, die den einzelnen Seiten der Platten des Magazins entsprechen.
  • Mit einer Münzaufnahmeeinrichtung 15 lassen sich Münzen verschiedener Werte verwenden, wobei elektrische Impulse an einen Münzzähler 16 gelangen, der zum Begrenzen der Anzahl der Plattentitel dient, die vorgewählt werden können, entsprechend dem bestimmten Wert der eingeworfenen Münzen.
  • Eine Netzleitung 17 verbindet das Verbindungsnetzwerk 11 mit einer Wechselstromquelle, und ein Zweig der Leitung 17 ist mit einem Gleichrichter 18 verbunden zum Erzeugen von Gleichstrom für das Verbindungsnetzwerk 11 und für den Betrieb gewisser Steuerelemente, die weiter unten beschrieben sind.
  • Bevor auf die Konstruktion des Plattenspielautomaten, dessen Schaltung und Auswahlsystem im einzelnen beschrieben werden, eingegangen wird, sei zuerst die allgemeine Funktion kurz beschrieben.
  • Mit Bezug auf F i g. 1 sei angenommen, daß eine Bedienungsperson zwei Musikstücke auswählen will, die sich auf den beiden Seiten einer bestimmten Schallplatte befinden. Die Bedienungsperson wirft zuerst eine geeignete Münze oder Münzen in den Münzmechanismus 15, die durch den Münzwertzähler 16 gezählt werden und die Wählvorrichtung 14 erregen.
  • Die Scheiben der Wählvorrichtung 14 werden dann bis zu den entsprechenden Marken des ersten Spielstückes verdreht und dann der Wählknopf 21 gedrückt. Hierdurch wird der Wählmechanismus 12 zum Ansprechen und Speichern des Wählimpulses in einer Gedächtnisvorrichtung 13 sowie zum Erregen des Magazinantriebs 2 veranlaßt, so daß Magazin 1 in die der ausgewählten Platte entsprechende linke Transportebene gelangt. Danach transportiert der linke Transportmechanismus die Schallplatte, mit der ersten ausgewählten Seite nach oben gewandt, auf den Plattenteller 3, der unter der Wirkung eines Plattentellermechanismus 6 angehoben wird, wodurch auch die Schallplatte angehoben wird und in Berührung mit dem Tonarm 7 kommt. Sodann beginnt die Musikwiedergabe.
  • Unmittelbar nach dem Auswahlvorgang für das erste Spielstück kann die zweite Auswahl in der gleichen Art wie die erste getroffen werden, wobei der Wählmechanismus wiederum betätigt wird, die Gedächtnisvorrichtung 13 in Tätigkeit setzt und die zweite Wahl registriert. Gleichzeitig wird der Münzzähler zurückgestellt und der Wähler 14 entregt.
  • Nach Beendigung der Wiedergabe des ersten Spielstückes betätigt der Tonarm einen Schalter 8, so daß der Plattentellermechanismus 6 und der linke Transportmechanismus 4 erregt werden, wobei die Platte in ihre ursprüngliche Lage in dem Magazin zurückgelangt. Daraufhin dreht sich das Magazin um 180°, bis dieselbe Schallplatte in der rechten Transportebene des Magazins liegt, wobei die andere Seite nunmehr nach oben gekehrt ist. Sodann werden der rechte Transportmechanismus 5 und der Plattentellermechanismus erregt und die entsprechende Plattenseite in der oben beschriebenen Weise transportiert und abgespielt. Nach der Rückkehr der Schallplatte in das Magazin wird das gesamte System entregt.
  • Es sei bemerkt, daß bei jedem Transport einer Schallplatte ein entsprechender Vermerk in der Gedächtnisvorrichtung zurückgestellt und gelöscht wird.
  • F i g. 2 ist eine perspektivische Ansicht von rechts hinten des drehbaren Magazins 22, das eine große Zahl von Schallplatten mit Abstand in radialen Stellungen aufnehmen kann und 'drehbeweglich in einem Hauptrahmen 23 gehalten ist: Der Wählmechanismus 12 und der Statorbereich der Gedächtnisvorrichtung 13 sind mit dem Hauptrahmen 23 - wie dargestellt = in koaxialer Lage bezüglich des Magazins befestigt und mit dem Verbindungsnetzwerk' 11 durch übliche -Vielfachstecker verbunden (F i g. 1).
  • F i g. 3 ist eine perspektivische Ansicht des Magazins 22 von links, die die Antriebs- und Kennzeichnungseinheit 2 zeigt, welche zum Verdrehen des Magazins in Richtung des Pfeiles durch Reibberührung mit dem Rand 24 sowie zum Kennzeichnen und Einrasten des Magazins mittels _ Öffnungen 25 dient, die zahlen- und lagemäßig den im Magazin enthaltenen Schallplatten entsprechen.
  • F i g. 4 zeigt einen Markierungsstößel 26, der wahlweise in jede der Öffnungen 25 eingreifen kann, wenn der Elektromagnet 27 (F i g. 3) betätigt wird. Ein von dem . Elektromagnet 27 beeMußter Hebel 28 bewegt den Stößel 26 hin oder her und kann gleichzeitig die Schaltkontaktzungen 29, 30, 31,, "32 und 154 betätigen.
  • F i g: 3 zeigt auch den Statorbereich der Gedächtnisvorrichtung 13 mit abgenommenem Wählmechanismus 12, die kreisförmige Anordnung der Wählstifte 36, deren Zahl der Anzahl der Plattenseiten aller in dem Magazin gespeicherten Schallplatten entspricht, und ferner den Gedächtnisrückstellrotor 33, der an der Magazinwelle 34 befestigt und von dieser antreibbar ist.
  • Wenn der Motor 35 und der Elektromagnet 27 erregt werden, dreht sich das Magazin in der dargestellten Pfeilrichtung, und wenn der Motor und der Elektromagnet abgeschaltet werden, wird das Maga--in durch den Tauchanker (Stößel) 26 angehalten und festgestellt, und zwar in einen Stellung, in der die ausgewählte Schallplatte entweder in die rechte oder in die linke feststehende Transportebene gebracht ist. Daneben bewegt sich der Gedächtnisrotor 33 in-eine Stellung zur Markierung und Rückstellung des ausgerückten Wählstifts 36 in der Gedächtnisvorrichtung, der der gewählten Schallplatte entspricht.
  • <Jedächtnisvorrichtung Die Gedächtnisvorrichtung 13 ist - wie in den F i g. 5 und 6 dargestellt - an einem Rahmen 23 befestigt, der aus einem 'kreisförmigen Gehäuse 37 und einer Hauptplatte 38 aus einem dielektrischen Material besteht, welche an dem Gehäuse angenietet ist.
  • Auf die Stirnfläche der Schaltplatte 38 ist eine gedruckte Schaltung aufgebracht; welche drei innere konzentrische, elektrisch unabhängige Schleifbahnen 39, 40 und 41 und vier konzentrische segmentförmige Kontaktreihen 42, 43, 44 und 45 umfaßt. Die Kontaktreihen sind konzentrisch von drei kreisförmigen Leitern umgeben, die in F i g. 11 zu erkennen sind. Der in F i g. 7 dargestellte Leiter 47 ist mit einem Endanschluß 63'verbunden. Die Leiter 46 und 48 bilden eine Stütze für die zweipoligen überbrückungsteile 66 und sind elektrisch inaktiv.
  • Gemäß F i g. 7 ist bei der Schaltplatte 38 die Schleifbahn 39 mittels eines Leiters 49 an den Endanschluß 50 geführt. Die Schleifbahn 40 ist mittels des Leiters 51 an den Endanschluß 52 geführt. Die Schleifbahn 41 ist mittels des Leiters 53 an den Endanschluß 54 geführt. Die Kontaktreihe 43 ist mittels der Leitung 57 an den Anschluß 58 und die Kontaktreihe 44 über den Leiter 59 an den Anschluß 60 geführt.
  • Mit dem rückwärtigen Teil der Schaltplatte 38 sind zehn Einrastplatten 61 konzentrisch vernietet, wobei jede Platte zehn federnde Sperrfinger 62 aufweist, die sich in radialer Richtung erstrecken. Jede Platte ist elektrisch mit dem Gehäuse 37 sowie mit dem Endanschluß 140 verbunden.
  • Gemäß den F i g. 8 bis 11 ist jeder Wählstift 36 schwenkbar in einem T-Schlitz 46 im Gehäuse 37 gehalten und erstreckt sich durch einen entsprechenden Schlitz 65 in der Hauptplatte 38.
  • Ein zweipoliger Kontaktteil 66 ist gemäß der Darstellung in F i g. 8 durch die Feder 67 in eine normale Deckungsberührung mit den Ringen 46 und 48 gebracht und in dieser Stellung durch einen Rastenvorsprung 68 des Fingers 62 in Berührung mit dem unteren Ende des Wählstiftes 36 gehalten. Dies ist die normale, zurückgestellte Stellung jedes Markierungshebels.
  • F i g. 10 zeigt eine Schultereinschnürung bei einem Wählstift 36, welche die obere Ruhestellung desselben bildet und welche einen engen Bereich einschließt, auf Grund dessen der Wählstift normalerweise heruntergedrückt und aus dem Gehäuse 37 entfernt werden kann, z. B. zum Einsetzen, Entfernen und/oder Ersetzen eines Überbrückungsteiles 66.
  • F i g. 9 zeigt die ausgelenkte Stellung eines Wähl-Stiftes 36, wenn das äußere Ende desselben durch den Wählmechanismus bewegt worden ist. Das innere Ende des. Wählstiftes 36 gleitet über den Vorsprung 68 hinweg und bringt den Überbrückungsteil in Berührung mit dem. ringförmigen Leiter 47 und einem entsprechenden äußeren Kontakt der Kontaktreihe 45, der dem: gewählten Musikstück entspricht.
  • Es sei hier bemerkt, daß jedes Segment der Kontaktreihe 45 sich wahlweise mit jedem Überbrückungsteil 66 und mit den Bürsten 69 und 70 am inneren Ende desselben in Berührung bringen läßt, wie in den F i g. 5, 6 und 11 dargestellt ist.
  • F i g. 11 zeigt drei Wählstifte 36 in ihren Betriebsstellungen, wobei die beiden unteren Wählstifte in ihrer zurückgestellten Lage sind, während die oberen Wählstifte ausgelenkt sind, entsprechend einer Gedächtnisstellung, um das Abspielen der gewählten Seite einer gewünschten Schallplatte einzuleiten.
  • Gemäß den F i g. 6 und 13 trägt der Gedächtnisrotor 33 Bürsten 69- und 70; die derart an dem Rotor 33 angeordnet sind, daß sie aufeinanderfolgend gegenüberliegende Kontakte 45 berühren.
  • Die Bürste 71 wird nacheinander in Berührung mit der Kontaktreihe 44 gebracht und ist mittels eines Leiters 83 mit der Bürste 70 verbunden. Die Bürste 72 wird nacheinander in Berührung mit der Kontaktreihe 43 gebracht und ist mittels eines Leiters 82 mit der Bürste 69- verbunden. Die Bürste 73 wird nacheinander in Berührung mit der Kontaktreihe 42 gebracht. Die Bürste 74 ist so angeordnet, daß sie den Schleifring 41 ständig berührt. Die Bürsten 75 und 76 stehen in ständiger Berührung mit der Schleifbahn 40. Die Bürste 77 ist in Berührung mit der Schleifbahn 39..
  • Jede Bürste ist gemäß F i g. 14 aufgebaut, welche das Kontaktstück 78 zeigt, das gleitbar in einer Flanschbuchse 79 sitzt, die von dem Rotor 33 durch eine dielektrische Buchse 80 isoliert ist und mittels einer Feder 81 in Druckberührung mit der zugehörigen Kontaktreihe gebracht ist.
  • Wie man aus den F i g. 6, 13 und 15 erkennt, ist ein Paar elektrischer Rückstellmagnete 84 und 85 an gegenüberliegenden Außenbereichen des Rotors 33 befestigt, wobei die äußeren Enden der Hubanker 86 und 87 der Rückstellmagnete normalerweise durch die Federn 88 zurückgedrückt und so angeordnet sind, daß sie an jedem Wählstift 36 angreifen und diesen zurückstellen können, wenn sie bei erregtem Magnet mit diesem zusammenwirken, wie in F i g. 15 durch gestrichelte Linien dargestellt ist.
  • F i g. 13 zeigt die Unterseite des Rotors 33. Die beiden Anschlüsse des Rückstellmagnets 85 sind mittels Leitungen 89 und 90 an die Bürsten 74, und 75 angeschlossen. Der eine Anschluß des Rückstellmagnets 84 ist über Leiter 91 mit den Bürsten 76 und 73 verbunden. Der andere Anschluß des Rückstellmagnets 84 ist mittels eines Leiters 92 an die Bürste 77 angeschlossen.
  • Man erkennt, daß die Magnete 84 und 85 offensichtlich genau in jeder Segmentstellung des Rotors 33 durch die zugeordneten Bürsten, Schleifringe und Kontaktreihen erregt werden können, wenn letztere in weiter unten beschriebene Schaltungen eingebaut sind.
  • Bezüglich F i g. 6 sei erwähnt, daß längs des inneren Umfanges des Gehäuses 37 hundert Wählstifte 36 in gleichmäßigem Abstand verteilt angeordnet sind. Jeder Wählstift entspricht einer Seite einer Schallplatte in dem Magazin. Das Magazin bei der dargestellten Ausführungsform kann fünfzig Schallplatten aufnehmen.
  • Die weiter unten beschriebene Wählvorrichtung ist so ausgebildet, daß sie nacheinander jede gewählte Zahl von Wählstiften betätigen kann, die in ihrer ausgelenkten Stellung verbleiben, bis sie durch einen Rückstellmagnet 84 bzw. 85 zurückgestellt werden, wenn die zugeordnete Schallplatte transportiert worden ist, je nachdem, welche Seite einer Schallplatte ausgewählt ist.
  • Es sei auch erwähnt, daß jeder Wählstift durch einen Buchstaben oder eine Zahl auf dem Gehäuse 37 gekennzeichnet ist, die den auf den Wählscheiben 19 und 20 angebrachten Indizes entspricht (F i g. 1): Die Scheibe 19 ist in Segmente eingeteilt, die die Buchstaben A, B, C, D, E, F, G, H, J und K tragen: Die Seheibe 20 ist in Segmente mit den Zahlenbezeichnungen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 0 eingeteilt. Man kann also jede Scheibe bis zu einer Indexstelle eines Buchstabens und einer Zahl verdrehen, die jeweils einem Hebel 36 in der Gedächtnisvorrichtung 13 zugeordnet sind. Die in F i g. 6 dargestellten Indizes sind in zehn Gruppen mit zehn Ziffern in Kombination mit zehn Buchstabengruppen der Buchstaben A bis K angeordnet. Der Buchstabe I ist wegen der Verwechslungsgefahr reit der Ziffer 1 ausgelassen. Gemäß den F i g. 5 und 16 sind alle Bauelemente des Wählmechanismus an einem Teilrahmen 93 angebracht, der mittels Abstandshaltern 94 und Flügelmuttern an dem Hauptrahmen 23 befestigt ist, wie man aus der Figur erkennt. Ein dritter Abstandshalter und eine Flügelmutter sind in der Figur nicht zu erkennen.
  • An dem Teilrahmen 93 ist ein elektrischer Getriebemotor 95 befestigt, dessen Welle 96 mit der Welle 34 des Magazins fluchtet.
  • Am äußeren Ende der Welle 96 ist ein Klauenrad 97 mit fünf Vorsprüngen befestigt. An dem Teilrahmen 39 ist eine kombinierte Steuerklauenschalteranordnung 98 befestigt, wobei deren wirksamer Arm in der Bewegungsbahn der Vorsprünge an dem Klauenrand 97 liegt.
  • Die Schalteranordnung 98 umfaßt Kontaktzungen 99, 100, 101 und 102, die von der Bewegung des Armes 99 beeinflußt werden und die in ihrer Ruhestellung gezeigt sind.
  • An dem Teilrahmen 93 ist ferner eine dielektrische Tafel 103 befestigt, die ein Mehrfachkontaktbuchstabenrelais 104 mit Spulenendungen 1.05 und 106 sowie ein Mehrfachkontaktwechselrelais 107 mit den Spulenenden 108 und 109 aufweist.
  • Aus F i g. 17 erkennt man, daß ein Indexrad bzw. Rotor 110 am inneren Ende der Welle 96 befestigt ist und von diesem angetrieben wird. Das Rad hat am Umfang fünf im gleichen Abstand angeordnete Gruppen von Anschlägen, die mit den Buchstaben A, B, C, D und E bezeichnet sind.
  • An dem Teilrahmen 93 ist eine Indexrelaisvorrichtung 111 angebracht mit einer Ankerklaue 112, die normalerweise so gespannt ist, daß sie in jeden Anschlag am Umfang des Rades eingreift. Es ist ein Kontaktzungenpaar 113 und 114 vorgesehen, das normalerweise geöffnet ist und sich schließen soll, wenn das Relais 111 erregt wird und wenn die Ankerklaue 112 auf der glatten äußeren Kante des Rades 110 aufliegt.
  • Auf dem Indexrad 110 sind zehn Wählelektromagnete 115 in radialer Anordnung in gleichem Abstand befestigt. Jeder Anker 116 wird durch eine Feder 117 in seine normalerweise radial innere Stellung gedrückt und ist so angeordnet und ausgebildet, daß er mit dem äußeren Ende jedes Wählstiftes 36 der Gedächtnisvorrichtung zusammenwirken kann, wenn das Rad hierzu rotiert wird und der Magnet bei augenblicklicher Erregung den Wählstift betätigt, wie in F i g. 15 dargestellt ist.
  • Gemäß F i g. 18 sind das Relais 104 (1 bis 5, A bis E) und das Relais 107 (Wechselrelais) in Ausnehmungen in der Tafel 103 zusammen mit den Bürsten 118, 119, 120, 121 und 122 befestigt, die mit Leitern verbunden sind, welche als Kontakte 123, 124, 125, 126 bzw. 127 des Relais. 107 enden.
  • Die Bürsten 128, 129, 130, 131 und 132 sind durch Leiter mit den Kontakten 133, 134, 135, 136 und 137 des Relais 104 verbunden. Die Bürste 138 ist mit dem Anschluß 139 verbunden.
  • Die einen Kontakt bildende Zunge 174 des Relais 104 ist mit dem Anschluß 141 verbunden.
  • Gemäß F i g. 19 ist der Kontakt 142 des Relais 107 mit dem Anschluß 142 verbunden. Die Kontaktzungen 143, 145, 147, 149, 151 und 153 sind mit in gleicher Weise bezifferten Anschlüssen verbunden. Die Kontaktzungen sind normalerweise außer Berührung tnit den Kontakten 142, 179, 178, 177, 176 und 175.
  • Die Kontakte 175 bis 179 sind mit den Kontaktzungen 180, 181, 182, 183 bzw. 184 des Relais 104 verbunden. Die Kontaktzunge 174 des Relais 104 ist mit der Bürste 167 verbunden und normalerweise außer Berührung mit dem Kontakt 173. Dieser ist mit der Bürste 161 verbunden.
  • Die Kontaktzungen 180 bis 184 sind normalerweise außer Berührung mit den Kontakten 168, 169, 170, 171 bzw. 172. Die Bürsten 162, 163, 164, 165 und 166 sind mit den Kontakten 168, 169, 170, 171 bzw. 172 verbunden.
  • Die Bürstenanordnungen des Wählmechanismus haben im wesentlichen die gleiche Konstruktion wie in F i g. 14 dargestellt ist, mit der Ausnahme, daß das Futter 80 fehlt.
  • Alle Leiter und Relaiskontakte der Tafel 103 sind in gedruckter Schaltung ausgeführt.
  • Gemäß F i g. 20 ist auf der Scheibe 110 eine dielektrische Kontaktscheibe 199 zum Ermöglichen von Drehungen mittels Schrauben 200 koaxial befestigt, wobei Schleifbahnen 201, fünf konzentrisch angeordnete Kontaktsegmente 202, fünf konzentrisch angeordnete Kontaktsegmente 203 und ein paar kombinierte Schleifbahnen 204 und 205 aufgedruckt sind.
  • Die Bürsten in der Tafel 103 sollen auf folgende Weise mit der Scheibe 199 zusammenwirken: Die Bürste 138 liegt auf der Schleifbahn 201 auf. Die Bürsten 129, 131, 162, 164 und 166 kommen in intermittierende Berührung mit den Schleifbahnsegmenten 202. Die Bürsten 128, 130, 132, 133 und 165 kommen in intermittierende Berührung mit den Schleifbahnsegmenten 203. Die Bürsten 118, 119, 120, 121 und 122 kommen nacheinander und abwechselnd in Berührung mit den Kontakten 204 und 205. Die Bürste 161 ist mit dem Kontakt 204 und die Bürste 167 mit der Schleifbahn 205 zusammengeschaltet.
  • Es sei bemerkt, daß die Kontaktsegmente der Schleifbahnen 204 und 205 abwechselnd voneinander verschiedene radiale Abstände von der Drehachse haben und daß der Zentriwinkel zwischen den Segmenten mit dem Winkel zusammenfällt, der durch fünf Wählstifte 36 der Gedächtnisvorrichtung gebildet ist. Es sei auch darauf hingewiesen, daß jedes der abwechselnd angeordneten Segmente 202 und 203 einen solchen Winkel einschließt, daß sie mit der Bogenweite der fünf Wählstifte 36 zusammenfallen.
  • Die Anordnung der obigen Segmente und Bürsten bildet Schaltkreise zum wahlweisen Erregen jedes der Magnete 115, um vorgewählte Hebel 36 der Gedächtnisvorrichtung mit minimalem Zeitaufwand auszuschwenken, was weiter unten bei der Beschreibung der zugehörigen Schaltungen erläutert ist.
  • Wie aus F i g. 21 ersichtlich ist, sind die Relais 104 und 107 gleich und bestehen im wesentlichen aus einer Spule und einem Rahmen, der an der Tafel 103 befestigt ist. Mit dem Anker 202 ist ein Isolierteil 206 verbunden, und der Anker wird durch die Feder 208 in die abgebildete Stellung gedrückt.
  • An jeder der beiden Seiten des Isolators 206 sind - wie aus den F i g. 18, 19 und 21 zu ersehen ist -sechs Pole 209 im Abstand voneinander befestigt. Die unteren Kontakte der Pole 209 sind in ständiger Berührung mit der gedruckten Schaltung auf der Tafel 103, und die oberen Kontakte jedes Polpaares arbeiten als SPDT-Schalter bei erregtem Relais.
  • F i g. 22 zeigt die Stellung der Pole 209, wenn eines der Relais 104 bzw. 107 erregt ist.
  • ;in wesentliches Merkmal des Wählmechanismus liege in der Fähigkeit, einen gewählten Wählstift 36 in einer minimalen Zeit auszulenken. Dies ist besonders wichtig bei Vorwählplattenautomaten mit einer verhältnismäßig großen Anzahl von Wählmöglichkeiten. Bei der beschriebenen Ausführungsart beträgt die für den Wählvorgang erforderliche Zeit 0,05 bis 1 Sekunde. Diese Eigenschaft wird durch Verwendung von zehn Wählelektromagneten 115, erreicht, die in F i g. 17 dargestellt sind. Unabhängig von der Stellung des Klauenrades 110 nach Beendigung eines Musikstückes einer bestimmten gewählten Platte reicht eine verhältnismäßig kleine Winkelbewegung des Rades 11.0 aus, um den ausgewählten Wählstift in der Gedächtnisvorrichtung entsprechend der ausgewählten Seite einer Platte des Magazins auszulenken, da jeder aufeinanderfolgende Elektromagnet 115 erregt werden kann, um einen bestimmten Wählstift 36 auszuschwenken.
  • Die in F i g. 20 dargestellte Schleifbahn 201 ist. durch einen üblichen Leiter 217 an einen Endanschluß jeder der zehn Elektromagnete 115 geleitet (s. F i g. 17). Jedes Kontaktsegment 202 ist mittels eines Leiters 218 an die fünf übrigen Endanschlüsse der abwechselnd aufeinanderfolgenden Elektromagnete 115 gelegt. Jedes Kontaktsegment 203 ist mittels des Leiters 219 an die verbleibenden Endanschlüsse der fünf übrigen Magnete 115 angeschlossen.
  • Der in F i g. 20 dargestellte Schleifbahnabschnitt 204 überquert die Bürste 161, und der Schleifbahnabschnitt 205 überquert die Bürste 167. Die Schleifbahnbereiche 204 und 205 werden abwechselnd von den Bürsten 118, 119, 120, 121 und 122 überquert.
  • Die detaillierte Betriebsweise des Wählmechanismus ist weiter unten bei der Schaltungsbeschreibung erläutert.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Plattenteller 3 wird durch einen üblichen, nicht dargestellten Motor angetrieben und kann eine daraufgelegte Schallplatte in Berührung mit dem Tonarm 7 bringen und nach Beendigung der Wiedergabe wieder zwecks Rücktransportes absenken. Wenn der Tonarm 7 eine Schallplatte abgespielt hat, wird durch seine Beweaung ein Schalter 8 betätigt, der den Rückstellzyklus der Maschine einleitet.
  • Gemäß F i g. 23 läßt sich eine nicht dargestellte Transmission von einem Motor 210 antreiben, um die Welle 211 und die Kurbel 212 in positivem Sinne um 180° zu drehen und den Plattenteller von der untersten Stellung in die Spielstellung anzuheben und zugleich die Steuerkreise zu schalten. Eine nochmalige Drehung der Kurbel 212 um 180° läßt den Plattenteller wieder in die ursprüngliche Stellun- absinken. Mit der Welle 211 ist eine Kurvenscheibe 213 verbunden, die nacheinander die Schalter 214, 215 und 216 während ihrer Drehung betätigt, wie dargestellt ist.
  • in F i g. 24 erkennt man einen Motor 220, der eine nicht dargestellte positiv angetriebene Transmission aufweist und die registrierten ausgewählten Schallplatten von der linken Seite des Magazins bei jeder vollständigen Umdrehung der Transportantriebswelle 221 nach und von dem Plattenspieler transportieren kann.
  • Auf der Welle 221 sind drei Kurvenscheiben 222, 223 und 224 im Abstand voneinander befestigt. An gegenüberliegenden Seiten der Kurvenscheibe 224 sind Schalter 225 und 226 angeordnet, die von der Kurvenscheibe betätigt werden. Das Ankerstopglied 228 eines Elektromagnets 227 greift normalerweise in die Kurvenscheibe 223 ein, wenn der Magnet stromlos ist, und der Schalter 229 ist im Eingriff mit der Kurvenscheibe 222.
  • Der Plattentransportmechanismus 4 (s. F i g. 1) kann Schallplatten von der linken Seite des Magazins zum Plattenteller transportieren, um eine Seite derselben abzuspielen. wenn der Motor 220 gespeist wird, wobei zugleich die Steuerschalter 225, 226 und 229 betätigt werden. Wenn die Transportelemente in ihre Ausgangsstellung oder in der plattentellernahen Stellung sind, dient der Anker 228 als positive Stopfeinrichtung, um eine zu weite Bewegung der Transportelemente nach Entregen des Motors 220 zu vermeiden.
  • F i g. 25 zeigt den rechten Transportmechanismus zum Abspielen der gegenüberliegenden Seiten der Schallplatten von der rechten Seite des Magazins. Der Motor 230, die Antriebswelle 231 und die Kurvenscheiben 232, 233 und 234 sind die gleichen wie bei den Elementen der linken Gruppe - wie sie in F i g. 24 beschrieben ist -, mit Ausnahme der Seitenvertauschung. Die Schaltvorrichtungen 235, 236 und 237 sind, wie dargestellt, mit den Kurvenscheiben zusammenwirkend angebracht, und die Funktion derselben ist weiter unten beschrieben.
  • Der Elektromagnet 238 und dessen Anker 239 sind so ausgebildet, daß ein Überdrehen der Welle 231 beim Entregen des Magnets und des Motors 230 nicht vorkommen kann.
  • Zusätzlich zu den beiden Vielfachkontaktrelais 104 und 107 (F i g. 16) ist eine Gruppe von Steuerrelais erforderlich, die in den F i g. 26, 27, 28 und 29 dargestellt sind, wobei die zugeordneten Schaltzungen in den normalen Betriebsstellungen gezeigt sind. Es sind folgende Relais vorgesehen: ein Startrelais 240 mit den Kontaktzungen 241, 242, 243, 244, 246, ein Buchstabenwählrelais 247 mit den Kontaktzungen 248, 249, 250, ein Zahlenwählrelais 251 mit den Kontaktzungen 252, 253, 254, 255, 256, ein Magazinrelais 257 mit den Kontaktzungen 258, 259, 260, 261, 262, 263, ein rechtes Transportrelais 264 mit den Kontaktzungen 265, 266, 267, 268, 269, 270, ein linkes Transportrelais 271 mit den Kontaktzungen 272, 273, 274, 275, 276, 277, ein Rückstellrelais 278 mit den Kontaktzungen 279, 280, 281, 282, 283, 284, 344.
  • Das in F i g. 27 dargestellte Relais ist ein übliches Sperrklinkenrülais mit den Spulen 285 und 286 und den zugeordneten Kontaktzungen 287, 288, 289, 290, 291, 292, 293.
  • Der in F i g. 28 dargestellte Münzwertspeicher hat drei Guthabenspulen 294, 295 und 296 und kurvenbetätigte Schaltzungen 297, 298, 299. Es ist eine Rückstellspule 300 vorgesehen, mit der sich die Guthabenkurvenscheibe 301 betätigen läßt und die als Relais zum Betätigen der Schaltzungen 302, 303, 304 und 305, 306, 368 funktioniert. Die in den F i g. 29, 30 und 31 dargestellte Schaltung umfaßt alle vorstehend beschriebenen Baugruppen und deren Schaltverbindungen in ihren normalen Betriebsstellungen.
  • Die Plattenspielerbauteile sind so eingerichtet, daß s'_c wahlweise gegenüberliegende Seiten jeder Schallplatte abspielen können, und zwar indem wahlweise die eine Seite zuoberst auf der linken Seite des Magazins und die andere Seite zuoberst auf der rechten Seite des Magazins zum Abspielen angeordnet ist, je nachdem, welche Seite durch die Vielfachwählscheiben ausgewählt wird.
  • Bezüglich F i g. 6 erkennt man, daß jedes Segment 45 einer Seite einer Platte in dem Magazin entspricht. Ein Zweck der Gedächtnisvorrichtung besteht darin, wahlweise zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten jeder Schallplatte zu unterscheiden, so daß sie in getrennte Transportstellungen in gegenüberliegenden Seiten des Magazins gebracht werden können, wenn sie wahlweise gekennzeichnet sind. Die Buchstaben A, B, C, D, E, F, G, J und K stellen in Kombination mit den Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 0 hundert Wählmöglichkeiten dar, die den beiden Seiten von fünfzig Schallplatten entsprechen.
  • Bei der betrachteten Ausführungsform entspricht die Kombination eines Buchstabens mit einer ungeraden Zahl 1, 3, 5 usw. der einen Seite jeder Schallplatte zur Registrierung in der rechten Seite des Magazins, wohingegen Kombinationen eines Buchstabens mit einer geraden Zahl 2, 4, 6 usw. den gegenüberliegenden Seiten der Schallplatten zur Registrierung in der linken Seite des Magazins entsprechen.
  • Gemäß F i g. 29 wird die gesamte Schaltung von einem Transformator T gespeist, dessen Primärwicklung mit einer Wechselspannungsquelle L1 und L., verbunden ist. Die eine Sekundärwicklung 307 des Transformators T ist an die eine verhältnismäßig niedrige Spannung führenden Hauptleitungen 308 und 309 angeschlossen.
  • Mit der Sekundärwicklung 311 ist ein Gleichrichter 310 verbunden, der an die gemeinsame Leitung 309 und die Gleichstromhauptleitung 312 einen Gleichstrom abgibt, wie aus der Zeichnung erkennbar ist. Die Hauptstromleitungen 308, 309 und 311 verlaufen über die F i g. 29, 30 und 31, wobei die Verbindungsstellen auf den drei Zeichnungsblättern mit den Buchstaben X, Y und Z bezeichnet sind, und versorgen die Schaltungsgruppen mit Wechselstrom sowie mit Gleichstrom. Die Wahl von Gleichstrom rührt her von der Verwendung billiger Zeitverzögerungsrelais und Hochleistungselektromagnete 27, die weiter unten noch beschrieben sind.
  • Die gestrichelten Umrißlinien 13a und 13b in F i g. 30 zeigen die Schaltung in .der Gedächtnisvorrichtung zum zeitweiligen Speichern einer Vielzahl von Wählinformationen.
  • Wenn ein oder mehrere der kreisförmig angeordneten Wählstifte 36 (F i g. 3 und 6) durch die Betätigung der Wählvorrichtung in die in F i g. 9 dargestellte Lage geschwenkt sind, werden die diesen ausgelenkten Wählstiften entsprechenden Seiten der Schallplatten in -dem Magazin wahlweise und nacheinander abgespielt.
  • Unter der Annahme, daß der in F i g. 6 dargestellte Wählstift A-1 ausgeschwenkt ist, besteht folgende Arbeitsweise der Elemente und Schaltungen: Wenn der mit A-1 bezeichnete Überbrückungsteil 66 in Berührung mit dem entsprechenden äußeren Segment 45 und dem kreisförmigen Leiter 47 kommt, wird ein Leitungskreis vom Leiter 309 über den Anschluß 140, den Anschluß 63 und das Magazinrelais 257 zum Leiter 312 hergestellt und auf diese Weise das Magizinrelais erregt. Es sei hervorgehoben, daß alle Schalter, die mit einem kreisförmigen Pfeil versehen sind, kurvenbetätigt sind.
  • Die Kontaktzungen 258, 259 schließen sich und erregen und drehen den motorbetriebenen Plattenteller 3, der gemäß der Darstellung an die Primärseite des Transformators T angeschaltet ist..
  • Zugleich werden die Kontakte 260, 261 des Relais 257 geschlossen und vervollständigen einen Leitungskreis vom Leiter 309 über den nicht kurzgeschlossenen Bereich des Elektromagnets 27 und über die geschlossenen Schalterkontaktzungen zum Leiter 312. Wenn der Elektromagnet 27 erregt ist, wird der in Fi g. 4 dargestellte Indexstößel 26 aus seiner Markierungsstellung in dem Magazin 22 zurückgeholt, und die Schaltzungen 29 und 30 werden geöffnet, so daß die gesamte Spule des Magnets 27 mit einer entsprechend kleineren Haltekraft erregt wird. Zugleich wird der Kontakt zwischen der Schaltzunge 31 und der Zunge 154 unterbrochen und ein Kontakt zwischen der Schaltzunge 31 und der Zunge 32 hergestellt, so daß ein Schaltungskreis von dem Leiter 308 zum Leiter 309 über den Magazinantriebsmotor 35 hergestellt und das Magazin gedreht wird. Der Gedächtnisrotor 33 beginnt dann das Abtasten der Segmente 45 auf der Scheibe 38 (s. F i g. 6).
  • Das Schließen der Zungen 262, 263 des Magazinrelais 257 hält das Relais über den dargestellten Schaltungskreis erregt, bis ein Abspielzyklus vollendet ist.
  • Man erkennt nun, daß jeder ausgeschwenkte Wählstift 36 einen Teilleitungskreis von dem Hauptleiter 309 zum inneren Ende jedes Segmentes 45 herstellt.
  • Gemäß F i g. 6 sind die Leitersegmente der Kontaktreihen 43 und 44 im Abstand angeordnet, so daß diese abwechselnd den Segmenten 45 entsprechen.
  • Die Bürsten 69 und 72 von F i g. 6, die in F i g. 30 näher erläutert sind, sind durch den in F i g. 13 dargestellten Leiter 82 überbrückt, wobei durch Drehen des Rotors 33 ein Leitungskreis vom Kontaktreihensegment 45 mit der Bezeichnung A-1 über ein entsprechendes Segment der inneren Kontaktreihe 43, das rechte Transportrelais 264 und den Leiter 313 sowie den Schalter 320, 319 zu der Hauptleitung 312 hergestellt ist, so daß das rechte Transportrelais 264 (F i g. 26 ) erregt wird.
  • Die Kontaktzungen 269, 270 am rechten Transportrelais 264 halten den Elektromagnet 27 zeitweise unter Strom, damit die Drehung des Magazins weitergehen kann, bis es eingerastet ist und auf der entsprechenden Marke steht. Wenn die Bürste 69 mit A-1 oder irgendeinem unter Strom stehenden Kontakt 45 in Verbindung steht, öffnen sich die Kontaktzungen 266, 265 des rechten Transportrelais 264, so daß der Stromkreis durch den Elektromagnet 27 unterbrochen wird und der in F i g. 4 dargestellte Stößel 26 also unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder in die Markierungsstellung und gegen die Rückseite des Magazins und dann in die Markierungsstellung stoßen kann, in der der Magazinantriebsmotor 35 stromlos wird, und zwar durch Kontaktunterbrechung der Zungen 31 und 32 auf dem Kennzeichnungsmechanismus (s. F i g. 4).
  • An Hand der F i g. 4, 6 und 30 ist erkennbar, daß die Drehung des Gedächtnisrotors 33 angehalten wird, wobei der Stößel 87 an dem Ausschwenkhebel A-1 angreift, die Bürste 73 in Kontakt mit einem Feld der Kontaktreihe 42 ist, die Bürsten 75 und 76 in Kontakt mit der Schleifbahn 40 und die Bürste 74 in Kontakt mit der Schleifbahn 41 ist, wodurch ein Teilleitungskreis von dem Leiter 309 über den Anschluß 52, den Rückstellmagnet 84 und den Anschluß 54 zu der Schaltzunge 318 des rechten Transportmechanismus (F i g. 25) hergestellt ist.
  • Sobald die Kontaktzunge 31 in Berührung mit der Zunge 154 ist, wird der Leitungskreis vollständig geschlossen, und zwar über die nunmehr geschlossenen Kontaktzungen 267, 268 des rechten Transportrelais 264, die Leiter 314, 315 und 316, den rechten Transportmotor 230 sowie die elektromagnetische Bremse 238 zum Hauptleiter 309, wobei die Bremse freigegeben wird und der Motor 230 des rechten Transportmechanismus gemäß Fig. 25 gespeist wird, so daß der Transportzyklus des rechten Transportmechanismus beginnt und eine Schallplatte von der rechten Seite des Magazins mit der gewählten . Seite A-1 oben zum Abspielen auf den Plattenteller 3 gebracht wird.
  • Gemäß F i g. 25 wird durch die erste halbe Umdrehung der Welle 231 der Vorwärtstransport der Schallplatte und während der zweiten halben Umdrehung der Rücktransport einschließlich der folgenden Funktionen ausgeführt.
  • Während sich die Antriebswelle 231 um einen kleinen Winkel dreht, stellen die Kontaktzungen 317 und 318 einen vollständigen Leitungskreis über den in den F i g. 6, 13 und 30 gezeigten Rückstellmagneten für ungerade Zahlen her, und zwar von der Hauptleitung 309 über die Kontaktzungen 317, 318, den Leiter 313 und die geschlossenen Kontaktzungen 319, 320 zur Hauptleitung 312, so daß der Stößel 86 den ausgeschwenkten Wählstift 36 mit der Bezeichnung A-1 in seine ursprüngliche Stellung zurückbringt.
  • Wenn sich die Welle 231 um etwa 45° dreht, gelangt die Kontaktzunge 319 von ihrer Kontaktberührung mit der Kontaktzunge 320 in Kontakt mit der Kontaktzunge 321 und öffnet damit den Leitungskreis zum rechten Transportrelais 264 und somit die Kontaktzungen 267, 268 und hält den Leitungskreis zum Markierungsmagnet 27 offen, bis der rechte Transportmotor die gewählte Schallplatte ins Magazin zurückgebracht hat.
  • Die nunmehr geschlossenen Kontaktzungen 322, 323 stellen einen Leitungskreis zum Motor 230 her, bis die Welle 231 sich um 180° aus ihrer Ruhestellung verdreht hat, in der die Zungen 322, 323 sich öffnen und den Motor stromlos machen sowie den Bremshebel 239 freigeben und damit die Drehung der Welle 231 genau entsprechend dem Transport der Schallplatte in eine koaxial zum Schallplattenteller 3 befindliche Stellung beenden.
  • Nach Beendigung dieser Halbdrehung der Welle 231 werden die Kontaktzungen 324, 325 geschlossen. Sie stellen einen Teilleitungskreis zu der Schaltzunge 281 am Schallplattenrückstellrelais 278 her. Die Kontaktzungen 326, 327 werden zur gleichen Zeit geschlossen und vervollständigen einen Leitungskreis von der Hauptleitung 308 über die Leiter 329 und 330 und speisen den Plattentellerhebemotor 210, um das Anheben des Plattentellers bis zur Berührung der Schallplatte mit dem Tonarm 7 einzuleiten.
  • Mit der unmittelbar darauffolgenden Halbdrehung der Welle 211 beim Anheben des Plattentellers 3 betätigt die Kurvenscheibe 213 nacheinander die Schalter 214, 215 und 216, wie weiter unten noch dargelegt ist.
  • Die erste kleine Bewegung der Kurvenscheibe 213 schließt die Kontaktzungen 346, 347 (s. F i g. 23), die sich im Primärkreis des Transformators T (F i g. 30) befinden, um die Drehbewegung des Plattentellers 3 aufrechtzuerhalten, und schließt ferner zugleich die Kontaktzungen 331, 332 (F i g. 23). Kurz danach wird dann der Kontakt zwischen der Kontaktzunge 333 und der Zunge 332 geöffnet, wodurch der Leitungskreis zum Hebemotor geschlossen gehalten und der Leitungskreis zum Magazinmotor 35 geöffnet wird.
  • Beim Schließen der Kontaktzungen 331, 332 (F i g. 30) wird ein Leitungskreis über den Hebemotor 210 und über dessen Schaltzungen 334, 335 geschlossen, bis die Kurvenscheibe 213 sich um 180° gredeht hat. Sodann ist die gewählte Schallplatte in Wiedergabestellung am Tonarm 7, und die Schaltzungen 334, 335 werden geöffnet und machen den Motor 210 auf Grund einer Kerbe in der Kurvenscheibe 213 auf der Welle 211 stromlos (F i g. 23).
  • Nach Beendigung der Wiedergabe der Schallplatte betätigt der Tonarm 7 - wie in F i g. 1 dargestellt ist - zeitweilig eine empfindliche Schaltvorrichtung 8, die die Schaltzungen 336, 337 aufweist (F i g. 30), so daß ein augenblicklicher Leitungskreis zum Hebemotor 210 hergestellt ist und die nächste 180°-Drehung der Welle 211 ausgeführt wird, die das Absenken des Plattentellers bewirkt.
  • Die Haltezungen 334, 335, die nunmehr zum zweiten Male geschlossen sind, halten den Motor 210 unter Strom, bis die Kurvenscheibe 213 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgekehrt ist. Während der Abwärtsbewegung des Plattentellers schließt die Einkerbung in der Kurvenscheibe 213 zeitweilig die Schaltzungen 338, 339 (F i g. 30) und erregt das Schallplattenrückstellrelais 278 (F i g. 26), woraufhin das Relais zeitweilig .erregt bleibt, und zwar wegen des Leitungskreises durch die Haltezungen 238, 284 und durch die nunmehr geschlossenen Kontaktzungen 321, 319 des rechten Transportmechanismus.
  • Wenn der Plattentellermechanismus seine Ausgangsstellung erreicht hat, nehmen die Schaltzungen 331, 332, 333 ihre in der Darstellung gezeigte normale Stellung wieder ein, wodurch ein Leitungskreis über die Schaltzungen 31, 154, den Leiter 340, die nunmehr geschlossenen Relaiszungen 282, 281, den Leiter 345 und die geschlossenen Schaltzungen 324, 325 hergestellt wird, so daß der rechte Transportmotor 230 und dessen elektromagnetische Bremse 238 gespeist werden, wodurch der Rücktransport der Schallplatte ins Magazin eingeleitet wird. Nachdem die Kurvenscheibe 232 des rechten Transportmechanismus sich um wenige Grad gedreht hat (F i g. 25), werden die Haltezungen 322, 323 wieder geschlossen und halten den Leitungskreis durch den Transportmotor aufrecht, bis dessen Funktion beendet ist, woraufhin die Schaltzungen 322, 323 sich öffnen und den rechten Transportmotor und die elektromagnetische Bremse 238 stromlos machen, so daß die Welle 231 genau in ihrer Ausgangsstellung angehalten wird.
  • Nach Beendigung des Transportzyklus verstellt sich die Zunge 319 von der Berührung mit der Kontaktzunge 321 zur Kontaktzunge 320 und entregt den Leitungskreis zum Plattenrückholrelais 278, womit das Abspielen der gewählten Seite A-1 einer gewählten Schallplatte beendet ist und alle Teile wieder in ihrer ursprünglichen Stellung sind.
  • Es .sei nun das Abspielen der entgegengesetzten Seite einer Schallplatte erläutert unter der Annahme, daß ein geradzahliger Wählstift 36 ausgeschwenkt ist, der - wie in F i g. 11 dargestellt ist - das Bezugszeichen A-2 trägt. Durch die Schaltbrücke 66 wird ein Schaltungskreis vom Hauptleiter 309 (F i g. 30) über den Anschluß 140, den Anschluß 63 und das Magazinrelais 257 in der gleichen Weise hergestellt wie bei einer ungeradzahligen Wahl. Das Magazin und der Gedächtnisrotor 33 (F i g. 6) drehen sich daher. Wenn die Bürsten 70, 71 des Rotors 33 auf die Segmente der Kontaktreihen 45 und 44 gelangen und wenn die Bürste 70 in Kontakt mit dem nunmehr unter Strom stehenden Segment A-2 kommt, wird ein Leitungskreis geschlossen von der Hauptleitung 309 über das Linkstransportrelais 271 (F i g. 26), das dank der Haltezungen 276, 277 und der nunmehr geschlossenen Kontaktzungen 260, 261 des Magazinrelais 257 zeitweilig erregt bleibt.
  • Das öffnen der Schaltzungen 276 und 275 entregt den Markierungsmagnet 27 zum Registrieren und Anhalten des Magazins mit der Schallplatte in dem linken Transportbereich, um diese auf den Plattenteller zu transportieren.
  • Die Kontaktzungen 273, 274 des Linkstransportrelais schließen sich und bilden einen Leitungskreis vom Leiter 314 zu dem Linkstransportmötor 220 und der elektromagnetischen Stopvorrichtung 227.
  • Der nunmehr stromlose Elektromagnet 27 bedingt ein Umschalten der Kontaktzunge 31 zur Kontaktzunge 154, wodurch der Linkstransportmechanismus unter Strom gesetzt (F i g. 24) und die Schallplatte mit der Seite A-2 zur Wiedergabe auf den Plattenteller gebracht wird. Der anschließende Betriebsablauf des Linkstransportmechanismus und des Plattenhebemechanismus und deren zugeordneter Schalter ist genau der gleiche hinsichtlich der Schaltung und der Funktion wie bei der vorhergehend beschriebenen Wiedergabe der rechten Plattenseite, nämlich A-1.
  • Man erkennt, daß der Plattenspieler automatisch irgendeine beliebige einzelne Seite der in dem Magazin gespeicherten Schallplatten oder eine Vielzahl von Plattenseiten abspielen kann, wenn die entsprechenden Wählstifte 36 im Abstand oder im wesentlichen zur gleichen Zeit ausgeschwenkt werden. Aufbau und Betriebsweise der Wählkreise Die elektromechanischen Teile der weiter oben für hundert Wahlmöglichkeiten beschriebenen Ausführungsform des Wählmechanismus ist für eine Vielfachwahl jeweils beider Seiten von fünfzig Schallplatten geeignet, und zwar abhängig vom Einwurf der Anzahl von Münzen bestimmter, verschiedenwertiger Münzsorten.
  • Die Auswahlschaltung umfaßt die in F i g. 1 dargestellten Einheiten, nämlich den Münzmechanismus 15, den Münzwertspeicher 16, den Vielfachwähler 14, den Wählmechanismus 12 und gewisse Relais in Verbindung mit dem Netzwerk 11, und wird im einzelnen unter der ersten Annahme beschrieben, daß eine Spielmünze mit dem kleinsten Wert eingeworfen wird und daß die Buchstaben- und Nummernscheiben des Vielfachwählers gedreht werden, um das Musikstück der gewählten Seite einer Schallplatte, nämlich B-1, zu registrieren.
  • Da der gesamte Wählzyklus in weniger als einer Sekunde vollendet ist, wird die Aufeinanderfolge der Funktionsbereiche in passenden Abschnitten beschrieben.
  • Gemäß F i g. 30 - der Fortsetzung von F i g. 29 - schließt die in den Münzmechanismus 15 eingeworfene Münze die Kontaktzpngen 348, 349 und erregt augenblicklich die Guthabenspule 294 des in F i g. 28 gezeigten Guthabenspeichers durch Herstellen eines Leitungskreises von dem Leiter 312 über die Kontaktzungen 242, 241 und den Leiter 350 sowie die Wertänderungsschaltvorrichtung 155, die weiter unten noch beschrieben wird, zum Hauptleiter 309.
  • Die sich ergebende Verdrehung der Kurvenscheibe 301 in F i g. 28 schließt die Kontaktzungen 297 bis 299, wodurch ein Teilleitungskreis vom Leiter 312 über den Leiter 350 zu der Kontaktzunge 384 des Druckknopfschalters 21 des Vielfachwählers hergestellt wird.
  • Das gleichzeitige Unterbrechen des Kontaktes der Zungen 297 und 298 entregt einen üblichen Münzeinwurfverriegelungsmechanisrnus 395, der das Einwerfen von weiteren Münzen in die Münzvorrichtung 15 verhindert (F i g. 1).
  • Das augenblickliche Schließen der Kontaktzungen 384, 385 erregt das Vielfachwählrelais 351 durch Herstellung eines Gleichstromleitungsweges von der Stelle 312 a zu dem Hauptleiter 309. Das Relais 351 schließt die Kontaktzungen 352, 353 und hält das Relais so in erregtem Zustand. Das Schließen der Kontaktzungen 354, 355 stellt einen Leitungsweg zu einer Seite des Guthabenrückstellrelais 300 in dem Guthabenspeicher her, und das Schließen der Zungen 356, 357 sowie 358, 359 erregt die Ziffernkommutatoren in dem Vielfachwähler über die Kontaktzungen 303, 304 bzw. 389, 390.
  • Zugleich mit dem Betrieb des Relais 351 wird das in F i g. 26 dargestellte Startrelais 240 erregt, und zwar durch einen Serienleitungsweg von dem Hauptleiter 309 über das Relais 351 und den Leiter 312 a zum Hauptleiter 312.
  • Die Zunge 242 des Startrelais 240 schaltet nun von der Berührung mit der Zunge 241 auf die Berührung mit der Zunge 243 um und entregt so den Druckknopf sowie die auf Münzen ansprechenden Schaltkreise, um deren Betätigung bis zu einer späteren Periode zu verhüten. Die nunmehr unter Strom stehende Kontaktzunge 243 des Startrelais 240 erregt sowohl das Buchstabenwählrelais 247 wie das Registrierrelais 111 (F i g. 17, 26 und 29) durch einen Leitungsweg über die nunmehr geschlossenen Schaltzungen 252, 253 zu dem Hauptleiter 309. Das Indexrelais zieht nun die Klaue 112 vom Rad 110 zurück und hält die Schaltzungen 113, 114 geschlossen (F i g. 29).
  • Das Umstellen der Kontaktzunge 245 von der Zunge 244 an die Zunge 246 (s. F i g. 29) des Startrelais 240 erregt den Wählgetriebemotor 95 über die geschlossenen Zungen 113, .114 des Indexrelais 11. Die nunmehr offene Schaltzunge 244 des Startrelais macht den Leiter 308. stromlos, der zu irgendeinem entfernten, damit verbundenen Vielfachwähler 14 verläuft. Damit ist die -Abtastdrehbewegung des Wählrades 110 und der Scheibe 199 eingeleitet, und die Bedienung irgendeines entfernt angeschlossenen Vielfachwählers wird verhindert, bis der Wählvorgang beendet ist, und zwar wegen der Unterbrechung des Hauptleiters 308 durch Lösen der Kontaktzunge 245 von der Zunge 244 des Startrelais.
  • Das nunmehr erregte Buchstabenwählrelais 247 (zeitverzögert, wenn entregt) schaltet die Kontaktzunge 249 von der Zunge 248 an die Kontaktzunge 250 und stellt so einen Leitungsweg zur einen Seite des Ziffernwählrelais 251 her.
  • Da man die Bezeichnung B-1 wählen will und da die Vielfachwählscheiben dementsprechend betätigt sind, kommen die dualen Mehrfachkontaktzahlenschalter in die Stellungen 1 und 1-6 - wie dargestellt - und die dualen Mehrfachkontaktbuchstabenschalter in die Stellungen B-G und B, und da das Vielfachwählrelais 351 erregt ist und dessen Zungen 358, 359 geschlossen sind, wird ein Leitungskreis von der Hauptleitung 309 über die Leitung 392, die Vielfachwählkontakte 1 bis 6, die Spule 104 (1 bis 5, A bis E) des Relais zum Hauptleiter 312 hergestellt, wobei das Relais erregt wird und alle Schaltzungen 180 bis 184 von der dargestellten Stellung umschaltet und die Kontaktzungen 173, 174 schließt, wodurch ein Teilleitungsweg von der anderen Seite der Relaisspule 251 über die Bürste 161 zum Kommutator 204 hergestellt wird.
  • Wenn das nächste Segment auf der nunmehr rotierenden Schleifbahn 204 die Bürste 1-6 berührt, wird das Ziffernwählrelais 251 über die Bürste 118, die Kontaktzunge 145 und den Leiter 370 erregt, der zu dem ersten Kontakt des Nummernschalters des Vielfachwählers über .die Schaltzungen 304, 303 sowie 356, 357 zum Hauptleiter 309 verläuft.
  • Das nunmehr erregte Ziffernwählrelais 251 schließt seine Haltekontaktzungen 255, 256 und schaltet die Kontaktzunge 253 von der Berührung mit dem Kontakt 252 auf den Kontakt 254 um und entregt das Indexrelais 111, so daß dessen Klaue gegen einen Ziffernanschlag in irgendeiner Gruppe a bis e des Rades 110 kommen kann. Gleichzeitig wird mittels der Schaltzungen 113, 140 (s. F i g. 30) der Wählmotor 95 stromlos gemacht und auf diese Weise der Ziffernbereich der Wählkennzeichnung durch Anschlagen der zehn Magnete 115 mit entsprechenden Hebeln 36, die die Ziffer 1 tragen, vervollständigt.
  • Durch Erregen des Ziffernwählrelais 251 wird das Zahlenwählrelais 247 entregt. Dessen Kontaktzungen öffnen sich jedoch nicht unmittelbar, da das Relais als Zeitverzögerungsrelais ausgebildet ist.
  • Unmittelbar nach Umschalten der Kontaktzungen 253 in die Berührungsstellung mit der Zunge 254 werden das Wechselrelais und das Guthabenrückstellrelais 300 durch Schaltungskreise von dem Hauptleiter 309 zum Hauptleiter 312 erregt.
  • Das Wechselrelais stellt nun die Kontaktzungen 145, 147, 149, 151 und 153 von den Bürsten 118, 119, 120, 121 und 122 um auf die Berührung mit den Schaltzungen 184, 183, 182, 181, 180, um den Leitungsweg für die Buchstabenwahl herzustellen.
  • Die Haltekontaktzungen 142, 143 des Wechselrelais sind nun geschlossen und halten das Relais unter Strom. Das gleichzeitige Umschalten des Guthabenrelais 300, und zwar der Kontaktzunge 303 nach 388 und der Kontaktzunge 389 an 391, vervollständigt den Leitungsweg von der Kontaktzunge 391. über den Vielfachwählkontakt B und den Leiter 393, um die Spule 104 des Relais (1 bis 5, A bis E) unter Strom zu halten.
  • Es sei erwähnt, daß jedes der Segmente 202 an jedes der Auslenksolenoide 15 angeschlossen ist, die der Ziffernstellung der Wählstellungen 1 bis 5 entsprechen.
  • Das nunmehr erregte Ziffernwählrelais 251 hat dann geschlossene Haltekontaktzungen 255, 256, und die Kontaktzunge 253 ist von der Zunge 252 in Berührung mit der Zunge 254 gebracht, die das Indexrelais 111 und das Buchstabenwählrelais 247 entregt.
  • Das Schließen der Schaltzungen 253 und 254 erregt zugleich das Wechselrelais 107 und das Guthabenrückstellrelais 300.
  • Das Wechselrelais 107 schaltet nun die Kontaktzungen 145 bis 153 von den Ziffernsuchbürsten an die Schaltzungen 145 bis 1$3 des Relais 104, um daraufhin den ausgewählten Buchstaben aufzufinden. Die Kontaktzunge 143 des Relais 107 kommt auch in Berührung mit dem Kontakt 142, um das Relais unter Strom zu halten.
  • Die Betätigung des Guthabenrückstellhebels in dem Münzwertspeicher bringt nun die Vielfachwählerschaltungen von der Ziffern- in die Buchstabenstellung, und zwar durch Umschalten der Schaltzungen 303 und 389 von der Berührung mit den Schaltzungen 304 bzw. 390 in Berührung mit den Schaltzungen 388 bzw. 391. Dieser Vorgang entregt auch die Relais 104 (1 bis 5, A bis E), wenn, der Vielfachwähler auf die Schaltkreise A bis E gestellt wird. Dadurch kommen dessen Zungen in Berührung mit den A-, B-, C-, D-, E-Bürsten für die letzte Buchstabenwahl.
  • Etwa 0,1 Sekunde nach Einstellen des Rades 110 durch das Indexrelais 111 werden an dem nunmehr stromlosen, zeitverzögerten Buchstabenwählrelais 247 die Schaltzunge 249 von der Kontaktzunge 250 getrennt und in Kontakt mit der Zunge 248 gebracht und ein Leitungsweg vom Hauptleiter 312 über die Bürste 138 und den Schleifring 201 auf der Scheibe 199 an den einen Anschluß aller Magnete 115 hergestellt.
  • Da die Bürste 165 mit einem Indexmagneten 115 (dritter von oben in F i g. 30) verbunden ist und im vorbestimmtem, festem Verhältnis zu dem mit B-1 bezeichneten Wählstift 36 angeordnet ist, wird der Magnet durch einen der fünf Leiter erregt, die den Vielfachwähler verbinden, nämlich die Leitung 394, und betätigt den Magnet und bringt den Ausschwenkwählstift B-1 in die Gedächtnisstellung, um auf diese Weise das Abspielen des der Kennzeichnung B-1 entsprechenden Stückes im Plattenspieler einzuleiten.
  • Gleichzeitig mit dem obigen Vorgang wird durch das Umschalten der Kontaktzunge 249 an dem Kontakt 250 der Erregungskreis für das Ziffernwählrelais 251 geöffnet.
  • In etwa 0,05 Sekunden nach der Kontaktschließung der Bürste 18 mit dem unter Strom stehenden Kontaktsegment 204 und der davon herrührenden Öffnung der Kontaktzunge 253 und der Zunge 252 wird durch Entregen des Indexrelais und Öffnen von dessen Kontaktzungen 113,114 (F i g. 29) der Wählmotor 95 stromlos, so daß die Klaue 112 in Eingriff mit dem der Zahl 1 entsprechenden Anschlag in einer der fünf Gruppen von Anschlägen an dem Rad 110 gebracht wird. Dieser Vorgang vervollständigt die Zahlenwahl des Wählvorganges und bringt jeden der zehn Auswahlmagnete 115 in Anschlag mit zehn Wählstiften 36 in der die Zahl 1 tragenden Gedächtniseinheit.
  • Es sei auch erwähnt, daß jedes Segment 202 und 203 der Scheibe 199 in Berührung mit den entsprechenden Buchstaben F-A, G-B, H-C, J-D, K-E steht und daß die Elektromagnete, die mit den Segmenten verbunden sind, so angeordnet sind, daß sie wahlweise erregt werden können, um die ausgewählten Hebel 36 mit dem Zahlenindex 1 und allen zehn Buchstaben auszuschwenken, je nachdem, welcher zum Vielfachwähler verlaufende Leiter durch den Wähler geschlossen ist.
  • Nach einer Zeitverzögerung von annähernd 0,15 Sekunden öffnet sich das nunmehr stromlose Ziffernwählrelais 251, wobei die Haltekontaktzungen 255, 256 unterbrochen werden und die Schaltzunge 253 von der Zunge 254 getrennt und in Berührung mit der Kontaktzunge 252 gebracht wird, welche das Indexrelais 111 sowie das Buchstabenwählrelais 247 wieder erregt, das wiederum die Kontaktzungen 113, 114 schließt um den Wählmotor 95 zu speisen und die Schaltzunge 249 umzuschalten, so daß der Leitungskreis zu den Elektromagneten 115 stromlos wird.
  • Die in F i g. 16 gezeigte, sich drehende Kurvenscheibe 97 greift mit einem ihrer Vorsprünge an dem Betätigungsarm 99 der Schaltvorrichtung 98 an und schließt die Schaltzungen 99, 100 zeitweilig und öffnet die Schaltzungen 101, 102 ebenso. Durch das Öffnen dieser Kontaktzungen wird der Leitungskreis zu dem Startrelais 240 und dem Vielfachwählrelais 351 unterbrochen, wodurch wiederum das Indexrelais, das Wechselrelais 107, das Buchstabenwählrelais 247, das Guthabenrückstellrelais 300 und das Relais 104 (1 bis 5; A bis E) entregt werden, wenn letzteres erregt wird, wie bei der Wahl der Kombination B-1.
  • Das zeitweilige Schließen der Kontaktzungen 99, 100 stellt einen zeitweiligen Leitungsweg zum Wählmotor 95 her, und zwar für eine genügend große Zeitdauer, so daß die Klaue 112 auf dem äußeren Rand des Rades 110 aufliegt, wobei die Schaltzungen 113, 114 für den folgenden Wählvorgang geschlossen sind.
  • Man erkennt nun, daß die Betriebsweise ebenso verlaufen wird wie bei der Wahl der Kombination B-1, wenn die Scheiben des Vielfachwählers auf irgendeine andere Kombination der Buchstaben A bis E und Zahlen 1 bis 5 eingestellt werden, mit der Ausnahme, daß andere Bürsten der Nummerngruppe 118; 119, 120, 121 und 122 die entsprechenden Bürsten der Buchstabengruppe 162, 163, 164, 165 und 166 nach Betätigung des Nummernwählrelais 251 unter Strom setzen.
  • Man erkennt auch, daß beim Einstellen irgendeiner Kombination von Buchstaben F bis K und Zahlen 6 bis 10 der Wählscheiben die Funktion genauso verläuft, wie oben beschrieben ist, mit der Ausnahme, daß das Relais 104 (1 bis 5, A bis E) nicht betätigt wird, und zwar wegen des offenen Leitungsweges über die einzigen Buchstaben- und Nummern-Vielfachkontaktschalter des Vielfachwählers. Daher werden die Leitungswege von den Ziffernbürsten 118 bis 122 beim Wechsel des Wechselrelais 107 Leitungskreise zu den Bürsten F, G, H, J und K mit den Bezeichnungen 128, 129, 130, 131 und 132 vervollständigen. Diese Bürsten und deren entsprechende Segmente werden in die richtige Stellung gebracht, wodurch, wenn diese markiert und durch ein Segment der Schleifbahn 205 unter Strom gesetzt sind, die Elektromagnete 115 sich so einstellen, daß sie irgendeinen Hebel 36 der Gedächtnisvorrichtung ausschwenken, der der Einstellung der Buchstaben-und Ziffernkombinationen bei den Vielfachwählscheiben in der Gruppe 6 bis 10 und F bis K entspricht. Es sei darauf hingewiesen, daß die Schleifbahn 204 während der Funktion dieser letzteren Wählgruppe stromlos bleibt.
  • Es ist ersichtlich, daß irgendeine gewählte Schallplattenseite von dem Plattenspieler nach Maßgabe jeder der hundert verschiedenen Wahlmöglichkeiten des Vielfachwählers wiedergegeben wird, und zwar durch wahlweises Einstellen des Rades 110 durch Bewegen über einen maximalen Drehwinkel von 72°, um zuerst die zehn Elektromagnete mit der gewählten Ziffer mit allen Wählstiften 36 in Raststellung zu bringen und daraufhin denjenigen besonderen und bereits mit einem Wählstift 36 in Raststellung befindlichen Elektromagnet 115 zu erregen, der einem vorbestimmten Buchstaben zugeordnet ist, welcher mit der Einstellung des Buchstaben-Vielfaehkontaktschalters des Vielfachwählers übereinstimmt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Wähleinrichtung für einen Plattenwechsler zum wahlweisen Abspiel von in einem kreisförmigen Magazin radial geschalteten Schallplatten, die zu dem beidseitigen Abspiel einer Abspieleinrichtung zugeführt werden, mit einer Wählscheibe mit Wählstiften, die mit Hilfe von Einstellmagneten in die Arbeitsstellung verbracht und durch Löschmagnete in die Ruhestellung zurückgeführt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der die Wählstifte (36) tragenden Scheibe eine Schaltplatte (38) mit konzentrischen Schleifbahnen (39 bis 41 und 46 bis 48) und konzentrischen Kontaktreihen (42 bis 45) angebracht ist, deren einzelne Kontakte je einer Schallplatte des Magazins zugeordnet sind, und daß durch den jeweiligen Wählstift eine diesem zugeordnete Kurzschlußbrücke (66) den dem Wählstift zugeordneten Kontakt (45) mit der stromführenden Schleifbahn (47) verbindet, so daß das Magazin den Umlauf beginnt und diesen so lange fortsetzt, bis eine über den Kontakten schleifende Bürste (71, 72) über die Wicklung eines Rückstellmagnets (84) über eine weitere Bürste (75, 76) stromführend wird, wodurch der Wählstift zurückgestellt und das Magazin angehalten wird.
  2. 2. Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine linke und eine rechte konzentrische Kontaktreihe (44 bzw.43) vorgesehen sind, die zusammen mit den Wählstiften (36) auf der Schaltplatte (38) vereinigt sind und einen Statorteil der Wähleinrichtung bilden, während der Rotorteil (33) durch ein linkes und ein rechtes Transportrelais (271 bzw. 264) und ein Magazinrelais (257) gebildet wird.
  3. 3. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählstifte (36) konzentrisch zu den Kontaktreihen (42 bis 45) angeordnet sind und deren Zahl und Lage entsprechen, während jeder Wählstift von einer »Aus«-Stellung (F i g. 8) in eine AusschwenkstelIung (F i g. 9) in Berührung mit einem ersten Leiter und der entsprechenden Kontaktreihe bringbar ist, wobei die Segmentzahlen der linken und rechten Kontaktreihe (44 bzw. 43) je halb so groß sind wie die einer äußeren Kontaktreihe (45), welche konzentrisch zu diesen angeordnet ist, wobei ein linker bzw. rechter Leiter (49 bzw. 57) die entsprechenden Kontakte verbindet.
  4. 4. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorteil (33) einen Teil der elektromagnetischen Rückstellvorrichtung bildet und mit einer Links-Rechts-Kontaktbürstenvorriebtung (69 bis 72) versehen und so ausgebildet ist, daß er nacheinander in Kontakt mit der äußeren Kontaktreihe (45) und abwechselnd in Kontakt mit der linken und rechten konzentrischen Kontaktreihe (44, 43) kommt, wenn er angetrieben wird, um die Stellung des Magazins relativ zu einem ausgeschwenkten Wählstift (36) festzustellen.
  5. 5. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das linke und das rechte Transportrelais (271 bzw. 264) mit dem linken bzw. rechten Leiter (49 bzw. 57) verbunden sind und von diesem betätigt werden, wenn er erregt wird, wodurch derjenige Teil des Netzwerkes entregt wird, der normalerweise die Markierungsvorrichtung (25 bis 32) mit Strom speist, um zu ermöglichen, daß Markierungskontakte (31, 32) die Antriebseinrichtung (35) stromlos machen und das Magazin (1) mit einer gewählten Plattenseite in der linken bzw. rechten Transportzone einrasten lassen.
  6. 6. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazinrelais (257) vom ersten Leiter (47) beeinflußt wird, wenn dieser unter Strom steht, und die Markierungsvorrichtung (25 bis 32) unter Strom setzt, so daß ein Freigeben des Magazins (1) und eine Speisung der Antriebseinrichtung (35) bewirkt wird.
  7. 7. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Hauptleitungseinrichtung im Netzwerk, welche die Antriebsvorrichtung (35) über die Markierungsschaltkontakte (31, 32) und die magnetische Markierungsvorrichtung über das linke und rechte Transportrelais (271. 264), das Magazinrelais (257) sowie den Primärleiter (47) mit einer Spannungsquelle verbindet, so daß beim Ausschwenken irgendeines Wählstiftes (36) das Magazin (1) angetrieben und eine entsprechende Zahl von äußeren Kontakten (45) unter Strom gesetzt wird und das Magazin mit einer einem ausgeschwenkten Wählstift entsprechenden Plattenseite in der linken oder rechten Transportzone - je nach der Einstelluna der Wählstifte - in Raststellung gebracht wird. B. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, Gekennzeichnet durch linke und rechte Rückstellmagnete (84 bis 87) am Rotorteil (33) zunm Abtasten der Wählstifte (36) beim Drehen des Rotorteils, wobei jeder Rückstellmagnet mit gei. genüberliegenden Wählstiften in Eingriff kommt, um diese von der ausgeschwenkten Stellung in die Nullstellung zu bringen, wenn der Rückstellmagnet durch das Magazin (1) in Raststellung kommt und abwechselnd erregt wird, durch eine unabhängige linke und rechte Bürsten-Schleifvorrichtung (74 bis 77, 39 bis 41) am Rotor (33) bzw. Stator (38), um unabhängige Leitungskreise zu jedem Rückstellmagnet (85, 84) herzustellen, wenn entsprechende Schleifbahnen stromgespeist sind, durch eine linke und eine rechte Steuerschaltvorrichtung (F i g. 24 bzw. 25) für eine vorbestimmte Betätigungsfolge, welche zu einer ersten bzw. zweiten Plattentransportvorrichtung (4 bzw. 5) gehört, und durch eine Steuerschaltvorrichtung für den Plattenteller (F i g. 23 ), die vom Plattenteller (3) in vorbestimmten vertikalen Stellungen desselben betätigt wird, wobei er von einer Ruhestellung angehoben werden und die daraufliegende Schallplatte in Berührung mit einem Tonarm (7) bringen und in Drehung Versetzen kann. 9. Wähleinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Rückführungsleiter (55), der die Rückführungssegmente verbindet, wobei eine Rückführungsbürstenvorrichtung (73, 76) am Rotorteil (33) vorgesehen ist, um einen der Schleifringe (4) und die Rückführungskontaktreihen (42) leitend miteinander zu verbinden, um nacheinander diese Kontakte beim Drehen des Rohrteiles in Berührung zu bringen, und durch einen mit dem Rückführungsleiter (55) und der Schleifbahn (40) verbundenen Rückführungsschaltungskreis, der geschlossen werden kann, wenn die Bürste (73) ein Rückführungssegment berührt, das der Raststellung des Magazins entspricht, so daß die Rückführung der Schallplatte eingeleitet wird. 10. Wähleinrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählstifte (36) in gleichen Gruppen (A bis K) zusammengefaßt sind, daß ein drehbarer Teil (110) eine Anzahl Gruppen von Markierungsanschlägen (a bis e) am Umfang sowie eine Gruppenkommutatorvorrichtung (202. 303) enthält mit einem koaxialen Gruppenschleifring (201), der mit Elektromagneten (115) gemeinsam verbunden ist, wobei gegenüberliegende Paare von Segmenten der Kommutatorvorrichtung leitend mit einem entsprechenden, gegenüberliegenden Paar der Elektromagnete (115) verbunden ist und eine unabhängige Magnetschleifringbürste (138) in Berührung mit dem Gruppenschleifring (201) steht, um einen gemeinsamen Leitungsweg zu allen Magneten zu vervollständigen, daß unabhängige Magnetbürsten (12 bis 132, 162 bis 166) in gleichem Abstand an dem Stator (103) angebracht sind, deren Zahl der der Gruppensegmente entspricht und die nacheinander in Kontakt mit denselben kommen können, wenn der drehbare Teil (1I0, 199) gedreht wird, um wahlweise jeden der Elektromagnete zu erregen, wenn eine entsprechende Magnetbürste sich in der leitenden Stellung befindet und wahlweise und unabhängig stromgespeist wird, so daß jedes gegenüberliegende Paar von Elektromagneten wahlweise mit der Hälfte der Wählstifte (36) in jede der gegenüberliegenden Gruppen in Anschlag kommt und an einem damit ausgerichteten Wählstift angreift und diesen ausschwenkt, wenn er durch einen Leitungskreis erregt wird, der eine entsprechende Magnetbürste und die Magnetschleifbahn miteinander verbindet, daß ein Paar konzentrischer, primärer Kontaktreihen konzentrisch im Abstand zu der ersten und zweiten Kontaktvorrichtung angeordnet ist, wobei jede mit dazwischenliegenden, abwechselnd angeordneten Primärsegmenten in einer Anzahl gleich der Häfte der Elektromagnete versehen ist und jedes Segment so angeordnet ist, daß es einem Wählstift der gleichen ziffermäßigen Kennzeichnung in jeder Gruppe entspricht, daß eine Primärschleifbahn (204, 205), die jedes Primärsegment einer jeden Primärkontaktreihe und eine unabhängige Primärbürste (161, 167) an dem Statorteil (103) leitend verbindet, mit jeder Primärkontaktreihe in Berührung steht und unabhängig in der Antriebsregisterschaltung verbunden ist, daß eine Anzahl in gleichem Abstand angeordneter Primärbürsten (118 bis 122), deren Zahl gleich der Hälfte der Zahl der Elektromagnete (115) ist, an dem Stator (103) angebracht und so angeordnet sind, daß sie nacheinander beim Drehen des Rotors (110, 199) mit den Primärsegmenten in Berührung kommen, daß eine der Anzahl der Primärbürsten (118 bis 122) entsprechende Zahl von Wählleitungen mit den Polen eines Vielfachwechselrelais (107) verbunden ist, bei dem jeder normalerweise geschlossene Kontakt (12 bis 127) mit einer der Primärbürsten verbunden ist und jeder normalerweise offene Kontakt (175 bis 179) mit einer vorbestimmten anderen Hälfte der Magnetbürsten verbunden ist, wenn das Relais stromlos ist, so daß das Relais (107) die Verbindungen der Wählleitungen von den Primärbürsten zu den Magnetbürsten im erregten Zustand überführt, um einen vorbestimmten Bereich der Auswahl zu vervollständigen, einen ausgewählten Elektromagnet (115) zu erregen und einen entsprechenden Wählstift (36) auszuschwenken, wenn der Leitungsweg über eine entsprechende Wählleitung geschlossen ist und wenn der Drehteil (110 bis 199) durch eine entsprechende Primärbürste in Kontakt mit einem Primärsegment gebracht ist, wobei die Primärbürste zuerst durch die gewählte Wählleitung stromgespeist wird. 11. Wählvorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein Vorsatzrelais (104), dessen Pole mit den entsprechenden normalerweise offenen Kontakten des Wechselrelais (107) verbunden sind und dessen abwechselnd offene und geschlossene Kontakte mit den Gruppenziffernbürsten (128 bis 132) verbunden sind, die gegenüberliegend angeordneten Elektromagneten entsprechen, wobei der Vielfachwähler (14) einen Vorsatzschalter und einen unabhängigen Nummernschalter mit gleichen Kontakten umfaßt, die mit den Wählleitungen verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.1048 712.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1048712B (de) 1953-02-12 1959-01-15 Fort Pitt Industries, Incorporated, Pittsburgh, Pa. (V. St. A.) Plattenwechsler zum wahlweisen Abspiel von Schallplatten

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