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DE1066761B - Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler zum wahlweisen Abspielen von Schallplatten - Google Patents

Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler zum wahlweisen Abspielen von Schallplatten

Info

Publication number
DE1066761B
DE1066761B DENDAT1066761D DE1066761DA DE1066761B DE 1066761 B DE1066761 B DE 1066761B DE NDAT1066761 D DENDAT1066761 D DE NDAT1066761D DE 1066761D A DE1066761D A DE 1066761DA DE 1066761 B DE1066761 B DE 1066761B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
selection
stop pins
finger
selection device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1066761D
Other languages
English (en)
Inventor
Grand Rapids Mich. Harry Herbert Vanderzee und George S. Brown jun. (V. St. A.)
Original Assignee
AMI (International) S. A., Panama City (Panama); Verir.: Dr.-Ing. W. Reichel, Pat.-Anw., Frankfurt/M. 1
Publication date
Publication of DE1066761B publication Critical patent/DE1066761B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler zum wahl weisen Abspielen von Schallplatten, bei welcher elektrisch gesteuerte Betätigungselemente an auf einer Wählscheibe reihenweise angeordneten Speicherelementen, z. B. Stiften, entlang bewegt und betätigt werden, wenn ein Betätigungselement sich mit einem auslösenden Speicherelement deckt, und bei der den Speicherelementen Kontakte eines Wählschalters zugeordnet sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Plattenwechsler zu schaffen, der eine Vorwähleinrichtung mit vereinfachtem Aufbau aufweist.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Auswähleinrichtung, die große und leistungsstarke Magnete oder Magnetspulen für alle elektrisch betätigten Einrichtungen aufweist, so daß keine empfindlichen Einstellungen notwendig sind, sondern eine zuverlässige und zwangläufige Arbeitsweise sichergestellt wird.
Erfindungsgemäß ist zur Abtastung der Kontakte ein mit den Betätigungselementen mechanisch gekuppelter, elektrisch angetriebener Abfühlarm vorgesehen, durch den die Einstellung auf das gewünschte Speicher- · element erfolgt, so daß das Auslösen der Speicherelemente durch ein übliches Steuerelement vorgenommen werden kann.
Die Arbeitsteile der Vorwähleinrichtung sind so einfach, leicht und billig. Durch die verbesserte Auswähleinrichtung werden die einzelen Auswählelemente durch eine einfache direkt wirkende, motorgetriebene Vorrichtung ersetzt, ohne daß Klinken, Federn, Gesperre usw. erforderlich sind, die häufig unzuverlässig arbeiten und für den Gebrauch daher ungeeignet sind.
Die Auswählvorrichtung kann in gleicher Weise in Verbindung mit Auswahldruckknöpfen, Impulssendern oder Handbedienungseinrichtungen verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es bedeutet
Fig. 1 einen Mittelschnitt durch den Plattenwechsler gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Teilansicht eines Abschnittes der Wählscheibe,
Fig. 3 eine Teildraufsicht der Plattenwechslereinrichtung,
Fig. 4 eine Teilansicht der Abfühleinrichtung und der Vorrichtung zur Wiedereinstellung der Anschläge nach der Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 eine Teilansicht der Abfühleinrichtung der Auswahlvorrichtung nach der Linie 5-5 der Fig. 4,
' Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4,
• Fig. "7 einen Teilschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 4 mit der elektromagnetischen Rückstelleinrichtung der Auswähl vorrichtung,
Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler
zum wahlweisen Abspielen
von Schallplatten
Anmelder:
AMI (International) S.A.,
Panama City (Panama)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. November 1954
Harry Herbert Vanderzee und George S. Brown jun.,
Grand Rapids, Mich. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 8 eine Vorderansicht der Abfühlantriebs- und Indexvorrichtung nach der Linie 8-8 der Fig. 1,
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Antriebs- und Indexeinrichtung der Fig. 8,
Fig. 10 einen Teilschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 9, der die Zahnräder zwischen den Kommutatorwellen zur Steuerung der Kontaktarme zeigt,
Fig. 11 ein Schaltschema der Auswählvorrichtung,
Fig. 12 einen Teilschnitt einer abgeänderten Form der Antriebs- und Steuervorrichtung der Auswahlvorrichtung,
Fig. 13 eine Teilvorderansicht nach Fig. 12 nach Schnitt 16-16 der Fig. 12,
Fig. 14 eine Teilvorderansicht einer Abtaststeuereinrichtung,
Fig. 15 einen Teilschnitt durch diese Vorrichtung nach der Linie 18-18 der Fig. 14.
Die Hauptarbeitsteile der Plattenwechseleinrichtung sind auf einer gegossenen Grundplatte 12 angebracht und werden von ihr getragen.
Die Grundplatte 12 trägt einen Antriebsmotor 13 für den Plattenteller 16 und eine Tragplatte 14, in der die Drehachse 15 des Plattentellers gelagert ist. Der Plattenteller ist frei auf der Drehachse 15 drehbar und wird durch das übliche (nicht dargestellte) Untersetzungsgetriebe zwischen der Ankerwelle des Motors 13 und dem Antriebsritzel 17 angetrieben, das in
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1 Reihe von'Anschlagstiften 49 aufnimmt. Diese sind gegeneinander versetzt, wie Fig. 2 zeigt. Die Anschlagstifte 48 und 49 können aus einfachen zylindrischen Stiften bestehen, die in Längsrichtung in den
5-Bohrungen der Wählscheibe verschiebbar sind. Sie können zwischen ihrer normalen, nicht eingestellten Stellung, die am oberen Rand der Wählscheibe dargestellt ist und bei der die Stifte nach links herausragen, in die am unteren Rand der Wählscheibe dargestellte
leichtem Reibungseingriff mit einem nachgiebigen inneren Ring oder Futter 18 des Plattentellerrandes gehalten wird.
•Eine Plattenübertragungsvorrichtung 21 ist auf
einem ."Sockel 22 ,gelagert; der an der Oberseite der
Grundplatte 12 in der Nähe des Randes des Plattentellers; befestigt ist. /.'Die Übertragungsvorrichtung
,enthält einen . halbkreisförmigen Greif arm 23 mit
V-förmigen Greifern 24 und 25 an seinem inneren
bzw. äußeren Ende, der die gegenüberliegenden Rän- io Arbeitslage verschoben werden, in der sie verstellt, der einer Schallplatte 26 in dem Magazin 27 umfaßt. d.h. nach rechts bewegt worden sind, so daß sie auf Diese Übertragungsvorrichtung dient dazu, eine aus- der Vorderseite der Wählscheibe herausragen. Zugewählte Schällplätte aus dem'Magazin zu entnehmen sätzliche (nicht dargestellte) Reibungseinrichtungen ■und-sie aus der senkrechten Stellung im Magazin in können vorgesehen sein, um jeden einzelnen Stift ereine waagerechte Stellung auf den Plattenteller zu 15 forderlichenfalls in Stellung zu halten, überführen, wie dies an sich bekannt ist. Es sei dar- Die Auswahl einer Schallplatte erfolgt dadurch, daß
auf hingewiesen, daß die Übertragungsvorrichtung ein oder mehrere der Anschlagstifte 48, 49 in Fig. 1 eine Auswahlvorrichtung enthält, wie z. B. zwei Dreh- nach rechts bewegt werden, so daß das rechte Ende stifte 28, die auf einem schwenkbaren und verschieb- des Stiftes aus der Wählscheibe 46 herausragt. Das baren Teil 29 gelagert sind, so daß die Vorrichtung, 20 Magazin ist mit Abtastfingern und Schaltern versehen, wenn sie von einem Antriebsmotor 30 angetrieben die auf der Rückseite der Scheibe 36 befestigt sind, wird, die Platte auf den Plattenteller mit derjenigen so daß, wenn das Magazin durch den Auswählmotor Seite nach oben legt, die ausgewählt wurde, um dann 44 gedreht wird, die ausgewählte Platte in Höhe des vom Tonarm 31 abgespielt zu werden. Greifers 23 ausgerichtet wird und stillsteht. Die Ab-
Das Magazin 27 hat die Form eines Toroids, bei 25 fühlvorrichtung des Gerätes ist aus Fig. 4 bis 7 der dem die einzelnen Platten im allgemeinen Seite auf ' - Zeichnungen ersichtlich. Es ist erkennbar, daß ein Seite zueinander, jedoch '■ radial angeordnet sind, so Träger 50 an der Rückseite der Scheibe 36 befestigt „ daß sie im wesentlichen einen vollständigen Kreis- ist und einen nach hinten vorspringenden Teil 51 hat, ring bilden, dessen zentrale Achse horizontal in einer auf dem zwei waagerechte Gelenkstifte 52 und 53 Höhe etwas unterhalb der Plattenübertragungsvor- 30 (Fig. 4 und 6) montiert sind. Jeder dieser Stifte trägt richtung liegt, so daß die oberste Platte 26 des Maga- :u eine schwenkbare Stütze 54, 55, auf denen senkrechte zins im Bereich von V-förmigen Greifern 24, 25 des Achsen 56 und 57 gelagert sind. Die oberen Enden Greif armes 23 liegt.. , . der Achsen 56, 57 tragen einander gegenüberliegende
Die Grundplatte 12 des Gerätes hat zwei nach unten nach außen ragende Abfühlfinger 58, 59. Wie aus ragende Tragarme 32 und 33, in denen eine hohle 35 Fig. 4 und 5 hervorgeht, ist der Finger 58 schräg geWelle 34 gelagert ist. Zur Befestigung der Welle in '■'■■· genüber den herausragenden Enden der äußeren Reihe den'Tragarmen sind Klemmvorrichtungen 35 vorge- "der ■ Anschlagstifte 48 angeordnet, während der Absehen. Ein Ende der Welle ragt nach hinten aus dem fühlfinger 59 schräg gegenüber der inneren Reihe von Tragarm 33 heraus und trägt das Magazin. Anschlagstiften 49 angebracht ist. Wenn einer der
Das Magazin 27 besteht im wesentlichen aus zwei 40 beiden Abfühlfinger in der einen Richtung über die 'kreisförmigen, mit Randverstärkungen versehenen :' Enden der Anschlagstifte gezogen wird, kann seine Scheiben 36 und 37, deren Naben je auf einer Buchse Achse sich frei drehen, ohne der schwingenden Stütze, 38 gelagert sind, welche das rückwärtige Ende der auf der er befestigt ist, eine Bewegung zu erteilen, hohlen Welle 34 umgeben, und in Lagern 39 drehbar Bei einer Bewegung in der umgekehrten Richtung jegelagert ist. Die Scheiben 36 und 37 dienen zur Un- 45 doch berühren die Enden der Abfühlfinger 58 und 59 terstützung einer Anzahl U-förmiger Drahtbügel 40, ' die herausragenden Enden irgendeines Anschlagstiftes die zwischen den einzelnen Schallplatten 26 des Ma- 48,49, der eingestellt worden ist, und die Berührung gazins angeordnet sind Und diese auseinanderhalten. dieses Abfühlfingers mit dem betreffenden Ansqhlag-'Halbkreisförmige Führungsschienen 41 können um stift verursacht eine Schwenkung der Stützen 54 und die untere Hälfte des Magazins herum angeordnet sein 50 55 um ihre Achse. Wenn das Magazin 27 in der einen (Figl 3); auch andere später beschriebene Haltemittel ' Richtung gedreht wird, schwenkt ein eingestellter An-'können vorgesehen sein, um eine zufällige Verlagerung schlagstift 48 der äußeren Reihe die Stütze 54 und der Schallplatten beim Drehen des Magazins zu ver- betätigt den elektrischen Kontakt 61, der auf Blatthindern. Das Magazin wird als Ganzes um die hohle federn sitzt, die in einer Isolierung 60 eingespannt 'Welle 34 gedreht. Zu diesem Zweck ist das: Magazin 55 sind. "Wenn das Magazin sich in der umgekehrten mit einem Zahnrad 42 versehen, das-an der Vorder- Richtung bewegt, kommt in ähnlicher Weise ein einsehe der Scheibe 37 befestigt ist und von dem Ritzel gestellter Anschlagstift 49 der Reihe mit dem des Ab-43 eines Auswählmotors 44 angetrieben wird. Ein fühlfmgers 59 in Eingriff, so daß die Stütze 55 um den ; Ansatz 45 kann vorgesehen sein, um die Plattendreh- "Gelenkstift 53 geschwenkt und die Federkontakte vorrichtung des Übertragungskopfes je nach der Vor- 60 geschlossen werden. Die Vorrichtung hat daher zwei wärts- oder Rückwärtsbewegung des Plattenmagazins ■ ' Wählanschläge für jede Schallplatte, welche die Ausverschieben zu können, wahl der Vorder-oder Rückseite der Schallplatte be-Die Auswahlvorrichtung hat eine kreisförmige Ge- wirken. Die Vorrichtung hat auch zwei vollständige
■ stalt, so daß "sie der Form des Magazins entspricht. Sätze von Abfühlfingern, Stützen und Kontakten, von Die dargestellte Aus wähl vorrichtung enthält eine ver- 65 denen je einer mit einer Reihe der Anschläge zusam-' hältnismäßig große Wählscheibe 46, deren Nabe an ^- ;menarbeitet.
" dem hinteren Ende der waagerechten hohlen Welle 34 Die Plattenübertragungsvorrichtung 21 legt die
befestigt ist. Die Wählscheibe hat einen rinnenfor- ' Schallplatte auf den Plattenteller 16, und zwar mit ' migen Rand 47, 'der Bohrungen aufweist,' die eine derjenigen Seite nach oben, die durch die Drehrich-
■ äußere Reihe von Ansehlagstiften 48 und eine innere 70 tung des Magazins bestimmt ist. Daraus folgt, daß
die Anschlagstifte 48 ζ. B. bei einer Drehung des Plattenmagazins im Uhrzeigersinn arbeiten und bewirken, daß die Vorderseite einer beliebigen Platte abgespielt wird, während die Anschlagstifte 49 bei einer Drehung des Magazins entgegen dem Uhrzeigersinn benutzt werden, um zu bewirken, daß die entgegengesetzte Seite der Schallplatte nach oben auf den Plattenteller gelegt und abgespielt wird. Die Kontakte 61 und 62 sind miteinander und mit dem Auswählmotor 44 über geeignete Steuerkreise verbunden, so daß das Plattenmagazin zum Stillstand gebracht wird, wenn die Enden eines der Abfühlfinger 58 oder 59 mit einem der Anschlagstifte 48 oder 49 in Eingriff kommen, wodurch die ausgewählte Platte auf der Höhe des Greifers angehalten wird. Die Platte wird dann aus dem Magazin gehoben und mit Hilfe des Greiferarmes 23 der Plattenübertragungsvorrichtung 21 auf den Plattenteller gelegt.
Gleichzeitig wird die abgespielte Wählstelle mit Hilfe von zwei Magnetspulen 63 und 64 gelöscht, deren Kerne dazu dienen, die Schwenkarme 65, 66 um Gelenkpunkte auf den Träger 50 zu schwenken. Die Schwenkarme 65, 66 haben gekrümmte Rückstellhebel 68, 69, die über die Enden der äußeren und inneren Reihen der Anschlagstifte hinwegreichen, so daß, wenn einer der Magnetspulen erregt wird, ein Rückstellhebel dem Ende des betreffenden Anschlages gegenübergestellt und der Anschlagstift zurückgedrückt wird, bis sein vorderes Ende glatt mit der Vorderseite des Scheibenrandes abschneidet.
Bei der vorliegenden Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes können die Anschlagstifte auch durch eine von Hand bedienbare Vorrichtung eingestellt werden. Es ist jedoch, falls gewünscht, auch möglich, diese Anschläge durch die Bedienung eines elektrischen Druckknopfsystems oder durch die Betätigung eines münzgesteuerten, fernbedienbaren Impulssenders zu betätigen, wie dies z. B. bei üblichen Typen von selbsttätigen Plattenspielern der Fall ist. Die Vorrichtung zum Einstellen der Anschläge enthält einen Einstellarm 71, dessen Nabe 72 am inneren Ende eines dünnen drehbaren Rohres 73 befestigt ist, das durch die ganze Länge der das Magazin tragenden hohlen Welle 34 hindurchgeht und in einem geeigneten Lager 75 am rückwärtigen Ende der Maschine sowie bei 76 am vorderen Ende gelagert ist. Der Einstellarm 71 ist gegabelt und trägt einen Gelenkstift 77 in der Nähe seines äußeren Endes, an dem ein Schwenkarm 78 befestigt ist und der einen Finger 79 aufweist, der sich über den äußeren Rand der Wählscheibe erstreckt und mit den Anschlagstiften 48, 49 in Eingriff kommen kann, um sie einzeln zu bewegen. Da die Anschlagstifte 48, 49 (Fig. 2) gegeneinander versetzt sind, kann der verhältnismäßig schmale Rand des Fingers 79 jeden einzelnen Stift berühren und bewegen, ohne die anderen Stifte zu verstellen.
Der Schwenkarm 78 kann um den Gelenkstift 77 durch Handbedienung oder mit Hilfe elektromagnetischer Vorrichtungen bewegt werden. Eine Erregerwicklung 91 ist in der hohlen Welle 34 angeordnet, liegt jedoch außerhalb des Rohres 73. Der Kern 92 der Spule ist innerhalb des Rohres 73 angeordnet, so daß bei einer Erregung der Erregerwicklung 91 der Kern 92 in die Mitte dieser Wicklung gezogen wird und den Kolben 93 betätigt, der aus dem linken Ende des Rohres 73 herausragt, und mit dem inneren Ende des Schwenkarmes 78 in Eingriff kommt, so daß der Finger 79 mit einem der Anschlagstifte 48, 49 in Eingriff kommt und die Auswahl trifft. Wenn die Erregerwicklung 91 wieder stromlos wird, werden die Schaltglieder mit Hilfe geeigneter, nicht dargestellter Federn in ihre Ausgangslage zurückbewegt.
Der Schwenkarm 78 kann auch durch von Hand bedienbare Mittel betätigt werden, z. B. durch eine dünne Schubstange 94, die durch das Rohr 73 hindurchgeht und an ihrem vorderen Ende mit einem von Hand bedienbaren Druckknopf 95 verbunden ist. Bei Handeinstellung erfolgt die Auswahl dadurch, daß
ίο der Knopf 96, der am vorderen Ende des Rohres 73 befestigt ist, von Hand gedreht wird und daß dann der Druckknopf 95 eingedrückt wird, um die Auswahlvorrichtung einzuschalten und einen gewünschten Anschlagstift zu verschieben. Auf der Scheibe 97 können eine Reihe von Ziffern oder andere Hinweiszeichen eingetragen sein, so daß eine gewünschte Auswahl getroffen werden kann, indem die betreffende Nummer in Übereinstimmung mit einem Zeiger 98 gebracht wird, bevor der Druckknopf 95 betätigt wird.
ao Die handbetätigte Auswahlvorrichtung hat eine Speicherwirkung; es können eine oder mehrere beliebige Platten ausgewählt werden, indem die entsprechenden Anschlagstifte nacheinander verschoben werden.
Wenn auch bei vielen Anwendungsmöglichkeiteii der Handbetrieb ausreicht, kann zusätzlich die Auswahl auch mit Hilfe von Fernbedienungskästen, die an sich bekannte Arten von Impulssendern enthalten, erfolgen. Dies wird dadurch erreicht, daß das vordere :
Ende des Rohres 73 mit einem verhältnismäßig großen-Zahnrad 101 versehen ist, das von dem Ritzel 102 einer Auswahl-Antriebs- und Indexanordnung angetrieben wird, die aus Fig. 8, 9 und 10 ersichtlich ist. Die AuswahlrAntriebs- und Indexvorrichtung enthält eine Lagerstütze 103 mit Ansätzen 104, . auf denen seitliche Rahmenplatten 105 und 106 befestigt sind. Ein kleiner Elektromotor 107 ist auf der Lagerstütze 103 gelagert; seine Ankerwelle geht durch die Lagerstütze 103 sowie die Rahmenplatte 106 bis zu einem Reibrad 108 hindurch. Das Reibrad 108 steht im Oberflächeneingriff mit dem nachgiebigen Reibrand 109 eines Rades 110, das auf einer Achse 111 läuft. Die Achse ist in Lagern der Rahmenplatten 105 und 106 gelagert. Die Achse 111 trägt auch das obenerwähnte Ritzel 102, so daß der Elektromotor 107 das Ritzel 102 und ein Zahnrad 101 antreibt und auf diese Weise das hohle Rohr 73 der Auswahlvorrichtung dreht und den Schwenkarm 78 und seinen Finger 79 um die Achse der Wählscheibe dreht, um zu bewirken, daß der Finger die ganze Gruppe von Anschlagstiften sowohl der inneren als auch der äußeren Reihe abtastet. Das Ritzel 102 ist Bestandteil eines Zahnradgetriebes, welches ein Indexrad 112 auf der einen Seite und ein Antriebsrad 113 auf der anderen Seite trägt. Das Indexrad 112 arbeitet mit einer Nase 114 eines Schwenkarmes 115 zusammen. Die Nase ist so angeordnet, daß sie bei Betätigung einer elektromagnetischen Wicklung 116 in Eingriff mit.den Kerben des Indexrades 112 kommt. Der Schwenkarm 115 hat ferner einen Ansatz 118 mit einem Isolierknopf, der einen Federkontakt 119 betätigt, so daß übliche Schaltkreise, die den Elektromotor 107 und die Erregerwicklung 91 steuern, selbsttätig bei der Bedienung der Wicklung 116 betätigt werden können.
Das Vorderende der Achse 111 trägt den Schwenkarm 121 eines elektrischen Kommutators, der am besten aus Fig. 8 zu ersehen ist und einen metallischen Ring 122 sowie eine Reihe von etwa zwanzig Kontaktsegmenten 123 aufweist, die alle auf einer isolierenden Platte 124 befestigt sind. Der Ring 122 steht in
tragen wird, stellen sich die Kontaktarme 138,139 gegenüber den Kontakten 131,133 gemäß der von dem Steuerkasten ausgesendeten Impulszahl ein. Der Elektromotor 107 wird über den Relaisschaltkasten 5 137 oder auf andere Weise erregt, dreht das Rohr 73 und bewirkt, daß der Finger 79 über die rückwärtigen Enden der Anschlagstifte hinwegläuft und sie abtastet. Gleichzeitig läuft der Schwenkarm 121 und der Abfühlarm 127 um und tasten die Kontakte 123
dauernder Berührung; mit einem Ende des isolierten
Schwenkarmes'121, und die Kontaktsegmente 123 werden bei einer Drehung der Achse 111 nacheinander
von dem anderen Ende des Schwenkarmes 121 berührt. Eiri zweiter Kommutator kann auf der gleichen
isolierenden Platte 124 befestigt sein und enthält einen
Kontaktring 125, der von zehn Kontaktsegmenten 126
umgeben ist, wobei ein Abfühlarm 127 mit dem Ring
in ständiger Berührung gehalten wird und die Kontaktsegmente nacheinander abtasten kann. Der Ab- io bzw. 126 ab, bis diese die Stellung erreichen, die der fühlärm 127 ist am Ende einer Gegenwelle 128 ge- Stellung der Kontaktarme 138,139 entspricht. Wenn lagert, ist jedoch von ihr in derselben Weise isoliert diese Stellung erreicht ist, wird der Stromkreis über wie der Schwenkarm 121 von der Achse 111. 121,127 bzw. 138,139 geschlossen, der zur Wicklung Die Gegenwelle 128 ist. ebenfalls in Lagern in den 116 führt, so daß die Nase 114 in Sperreingriff mit Rahmenplatten 105,106 gelagert und mit einem Rad 15 dem Indexrad 112 kommt. Die Auswählvorrichtung 129 versehen,, das mit dem Antriebsrad 113 der Fig. 10 wird dann in einer Indexstellung angehalten, wobei im Eingriff steht und von ihm getrieben wird. Wenn die Finger 79 des Abtastarmes sich genau gegenüber der Elektromotor 107 umläuft, bewirkt eine Drehung dem gewünschten Anschlagstift befindet. Die Betätider Achse 111, daß der Schwenkarm 121 jedes der gung der Wicklung 116 bewirkt auch, daß der Federzwanzig Kontaktsegmente 123 einmal bei jeder Um- 20 kontakt 119 den Elektromotor 107 abschaltet und den drehungsbewegung abtastet. Jede Umdrehung der Kolben 93 einschaltet, welcher die Betätigung der Achse 111 bewirkt, daß das Antriebsrad 113 das Rad Schallplattenübertragungseinrichtung, den Plattentel-129 um eine Lücke weiterschaltet, so daß die Gegen- lerantrieb und die Tonarmsteuerung bewirkt, welle 128 um ein Zehntel einer Umdrehung (36°) ge- Die vorliegende Auswahlvorrichtung läßt sich auch dreht wird und daß der Abfühlarm 127 von einem 25 durch verschlüsselte Druckknöpfe steuern. Wie aus Kontaktsegment 126 auf das nächste Segment über- ' Fig. 11 hervorgeht, sind die Kontaktsegmente 123 des geht.' Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Schwenkarmes 121 je mit einem Druckknopf 141 einer Ritzel 102 und dem Zahnrad 101 ist so gewählt, daß Reihe 1 bis 20 verbunden. Die einzelnen Kontaktdie verschiedene Stellung des Kommutators und des segmente 126 des Abfühlarmes 127 sind in ähnlicher Zahnrades genau mit den verschiedenen Stellungen 30 Weise je mit einem der Druckknöpfe 142 der Reihe A übereinstimmt, bei denen der Finger 79 sich gerade bis / verbunden. Die gegenüberliegenden Pole jedes yor einem der Anschlagstifte 48,49 befindet. In dem der Drückknöpfe sind untereinander verbunden. Ein dargestellten Fall kann das Magazin hundert Schall- Auswählkreis kann zwischen irgendeinem einzelnen plä.tten aufnehmen, so daß hundert Anschlagstifte 48 Kontaktsegment 123 und einem anderen Kontaktin einer Reihe und hundert Anschlagstifte 49 in der 35 segment 126 hergestellt werden, indem ein Druckzweiten Reihe angeordnet sind. Diese zwei Reihen knopf in jeder der beiden Reihen gedrückt wird. Jedes von Anschlagstiften sind gegeneinander derart ver- der zweihundert verschiedenen auswählbaren Musiksetzt, daß der Auswahlfinger auf eine von zweihundert stücke, das durch einen Buchstaben und eine Nummer verschiedenen Winkelstellungen am Umfang der bezeichnet ist, kann durch Schließen der zwei zuge-Wählscheibe eingestellt werden kann. Diese Stellun- 40 hörigen Druckknöpfe ausgewählt werden, gen entsprechen dann zusammen der Stellung der Eine andere Art einer Antriebsvorrichtung für den zwanzig Kontaktsegmente 123 multipliziert mit dem Schwenkarm 78 ist in Fig. 15 und 16 dargestellt. Bei Faktor 10, der durch die Anzahl der Segmente 126 des dieser Ausführungsform steht das Zahnrad 101 auf anderen Kommutators gegeben ist. dem Rohr 73 (Fig. 1) mit einem Ritzel 171 auf einer Wie sich aus der Schaltung der Fig. 11 ergibt, kön- 45 Welle 172 im Eingriff,.die in Lagern 173 der Grund-
nen die zwanzig Kontaktsegmente 123 des Schwenkarmes 121 direkt mit einer entsprechenden Anzahl von Kontakten 131 eines Schrittschalters 132 verbunden werden. Die zehn Kontaktsegmente 126 des Abfühl-
platte 12 gelagert ist. Die Welle 172 trägt ein drehbares Rad 174, und ein Antriebsmotor 175 ist so befestigt, daß seine Ankerwelle 176 in direktem Reibungseingriff mit dem nachgiebigen Kranz 177 des
armes 127 können direkt mit den einzelnen Kontakten 50 Rades steht. Während das Rad 174 frei auf. der Welle
133 eines zweiten Schrittschalters 134 verbunden werden. Die Schrittschalter 132, 134 können übliche Ausführung und Ausbildung aufweisen, so daß sie einzeln und nacheinander durch Auswählsignale oder Impulse
172 umlaufen kann, liegt es zwischen zwei Kupplungsscheiben 178 und 179, die durch eine Schraubenfeder 181 gegeneinandergedrückt werden. Wenn der Antriebsmotor 175. erregt wird, dreht er die Welle 172 und
gesteuert werden können, die von einem oder mehre- 55 treibt das Zahnrad 101 an, so daß das Rohr 73 umren Steüerkästen 135 ausgehen. Diese können in an läuft und der Schwenkarm 78 eine vorbestimmte sich, bekannter Weise, ausgebildet sein und münzgesteuerte Einrichtungen enthalten sowie Auswähldruck-
Stellung einnimmt. Die Vorrichtung wird dann in einer gewünschten Auswählstellung durch die elektromagnetische Sperre 182 gehalten, die in ein Zahnrad
über Kabel 136 auf einen Relaiskasten 137 zu übertra- 60 183 eingreift Und mit einer magnetischen Wicklung gen, der seinerseits die Schriftschalter 132 und 134 184 versehen ist, welche den Sperrzahn gegen die betätigt. [Wirkung einer Rückstellfeder 185 nach unten zieht.
Es sei darauf hingewiesen, daß beim Betrieb dieser Vorrichtung das Plattenmagazin seine . Bewegung kreis über die Wicklung 116 geschlossen wird, wenn 65 .fortsetzen soll, bis alle Anschlagstifte 48, 49, die sich der Schwenkarm 121 und Abfühlarm 127 sich in Stel- in Arbeitsstellung befinden, von der Abfühlvorrichlungen befinden, die den Stellungen der Arme 138 tung abgefühlt worden sind, und daß das Magazin bzw. 139 der Schrittschalter entsprechen. Wenn eine stillstehen soll, wenn alle ausgewählten Schallplatten gegebene Reihe von Impulsen von einem der Steuer- abgespielt worden sind. Zu diesem Zweck kann der kästen 135 auf die Schrittschalter 132 und 134 über- 70 Äuswählmotor 44, der das Magazin antreibt (Fig. 1),
knöpfe, die geeignet sind, eine Folge von Impulsen
Die Kontaktarme 138 und 139 der Schrittschalter können miteinander verbunden sein, so daß ein Strom-
•mit einer Kurbelscheibe 186 versehen sein, die eine Abfühlsteuervorrichtung 190 betätigt, welche am besten aus den Fig. 17 und 18 hervorgeht.
Diese Abfühlsteuervorrichtung läßt das Magazin seine Abfühlbewegung so lange fortsetzen, wie sich noch Anschlagstifte 48, 49 in Arbeitsstellung befinden. Sie bringt jedoch das Magazin zum Stillstand, wenn alle ausgewählten Schallplatten abgespielt sind. Wie aus Fig. 17 zu ersehen ist, wird die Abfühlsteuer-■einrichtung 190 direkt von der Kurbelscheibe 186 auf der Welle des Auswählmotors 44 angetrieben. Die Scheibe ist mit einem Kurbelzapfen 187 versehen, der mit einem Betätigungshebel 188 in Eingriff kommt, welcher auf einem festen Zapfen 189 der Abfühlsteuervorrichtung schwenkbar gelagert ist. Der Zapfen 189 trägt auch ein eingekerbtes Zählrad 191 mit einem Anschlag 192, der die Bewegung des Rades in der Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn begrenzt. Das Zählrad hat ferner einen beschwerten Teil 193, der bewirkt, daß das Rad sich entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Das Rad ist mit einer Anzahl von Kerben 194 versehen, ein Schaltzahn 195 ist an einem Gelenk 196 am äußersten oberen Ende des Betätigungshebels 188 befestigt, so daß er in die Kerben 194 eingreift. Ein zweiter Sperrzahn 197 ist auf einem ortsfesten Gelenk 198 gelagert, um eine unerwünschte Rückdrehung des Zählrades 191 zu verhindern. Wenn also der Auswählmotor 44 des Magazins erregt wird, verursacht die Drehbewegung seiner Ankerwelle eine Drehung der Kurbelscheibe 186, und diese bewirkt, daß der Kurbelzapfen 187 wiederholt mit dem unteren Ende des Betätigungshebels 188 in Eingriff kommt. Er bewegt den Hebel gegen den Druck einer nicht dargestellten Feder, so daß er zwischen der gestrichelten und der ausgezogenen Stellung hin- und herschwingt. Die Wirkung des Kurbelzapfens 187 ist stets die gleiche, unabhängig davon, ob die Kurbelscheibe 186 sich im Uhrzeigersinn oder in entgegengesetzter Richtung dreht. Daraus folgt, daß die Betätigung der Vorrichtung bei beiden Drehrichtungen des Magazins die gleiche ist. In beiden Fällen schalten die Kerben 194 des Zählrades 191 das Rad schrittweise im Uhrzeigersinn vorwärts, wenn der Betätigungshebel 188 hin- und herbewegt wird. Wenn diese Bewegung während eines vollständigen Abtastkreislaufes des Magazins durchgeführt wird, dann kommt der Stift 199 mit den Kontakten 201 in Eingriff und unterbricht den Stromkreis des Auswählmotors 44, so daß das Magazin angehalten wird. Der Kontakt 201 wird nicht betätigt, solange einer der Anschlagstifte 48, 49 in Arbeitsstellung bleibt, da der Rückstellmagnet 202 jedesmal geschaltet wird, wenn eine Auswahl getroffen wird. Der Rückstellmagnet 202 liegt elektrisch parallel zu der Erregerwicklung 91 der Fig. 1, so daß, wenn eine Auswahl vorgenommen wird, der Kern 203 des Magneten sich gegen die Wirkung einer Feder 204 nach innen bewegt und einen Kern 205 in Eingriff mit dem Sperrzahn 197 bringt. Der Sperrzahn ist ferner mit einem Ansatz 206 versehen, der mit dem Schaltzahn 195 in und außer Eingriff kommen kann. Jede Betätigung des Rückstellmagneten 202 gibt daher den Sperrzahn 197 und den Schaltzahn 195 frei und bewirkt, daß das Zählrad 191 in seine Anfangsstellung unter dem Einfluß des Gewichtes des Teiles 193 zurückkehrt.
Die vorliegende Erfindung hat einen Plattenwechsel geschaffen, der eine geschlossene und verhältnismäßig einfache Bauweise aufweist und trotzdem mit einer außerordentlich großen Zahl von Schallplatten arbeitet. Die Wähleinrichtung benötigt keine einzelnen Betätigungsmagnete für jede Auswahl, wie dies bei Wähleinrichtungen bekannter Art üblich ist.

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Vorwähleinrichtüng für Plattenwechsler zum wahlweisen Abspielen von Schallplatten, bei welcher elektromagnetisch gesteuerte Betätigungselemente an auf einer Wählscheibe reihenweise angeordneten Speicherelementen, z. B. Stiften, entlang bewegt und betätigt werden, wenn ein Betätigungselement sich mit einem auslösenden Speicherelement deckt, und bei der den Speicherelementen Kontakte eines Wählschalters zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtastung der Kontakte (123 bzw. 126) ein mit den Betätigungselementen (71, 78, 79) mechanisch gekuppelter, elektrisch angetriebener Abfühlarni (121 bzw. 127) vorgesehen ist, durch den die Einstellung auf das gewünschte Speicherelement (48, 49) erfolgt, so daß das Auslösen der Speicherelemente durch ein übliches Steuerelement (91) vorgenommen werden kann.
2. Vorwähleinrichtüng nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Speicherelemente, z. B. Anschlagstifte (48, 49), steuernde Betätigungselement, z. B. Schwenkarm (78), von in der hohlen Magazinachse (37) befindlichen Steuerelementen beeinflußt wird.
3. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstell- und Schwenkarm (71, 78) für die selbsttätige Steuerung durch eine Erregerwicklung (91) eines
t:; ,Magneten beeinflußt wird und daß diese Elemente (71, 78) bei Handbetätigung durch eine Steuerstange (94), die den Magnetkern (92) mit dem Druckknopf (95) verbindet, beeinflußt wird.
4. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstifte (48, 49) im Kranz einer gleichachsig zum Magazin (27) A^orgesehenen Wählscheibe (46) angebracht sind.
5. Vorwähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstifte (48, 49) in mehreren konzentrischen Kreisen an der Wählscheibe (46) angebracht und gegeneinander versetzt sind.
6. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Finger (79) abgewendeten Seite der Wählscheibe (46) für jeden Kreis von Anschlagstiften (48, 49) ein am Magazin (27) angeordneter Abfühlfmger (58 bzw. 59) vorgesehen ist, der beim Auftreffen auf einem eingerückten Anschlagstift (48 bzw. 49) einen Kontakt (61 bzw. 62) betätigt, welcher im Stromkreis des Auswählmotors (44) des Magazins (27) liegt.
7. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Kreis von Anschlagstiften (48, 49) ein am Magazin (27) angeordneter, von einer Magnetspule (63 bzw. 64) betätigter Schwenkarm (65 bzw. 66) zum Rückstellen der in wirksamer Stellung befindlichen Anschlagstifte (48, 49) vorgesehen ist.
8. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger (79) in Antriebsverbindung mit einem" ihn an den Anschlagstiften (48, 49) vorbeiführenden Elektromotor (107) steht.
9. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Elektro-
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motor (107): angetriebener Kontaktgeber (121 bis 123) vorgesehen ist, dessen Kontakte (123) wahlweise an Steuerstromkreise anschaltbar sind, so daß beim Erreichen der" Auswahlstellung des .Fingers (79) der Stromkreis geschlossen und die Erregerwicklung (91) erregt wird.
10. Vorwähleinrichtung . nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgeber .(121 bis 123 bzw. 125 bis 127) mit je einem Druckknopf (141 bzw. .142). verbunden sind, die in einem Paar von Schalterbänken angeordnet sind. ■■,
11. Vorwähleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger (79) während seiner Betätigung in seiner Auswahlstellung gegenüber dem der ausgewählten Schallplatte (26) zugeordneten Anschlagstift (48, 49) gegen seitliche Bewegung vorzugsweise durch, ein Indexrad (112) und eine Nase (114) gesichert ist.
12. Vorwähleinrichtung nach Anspruch 11, da-
- durch gekennzeichnet, daß das Indexrad und Nase (112, 114) mit einem Federkontakt (119) ver-'bunden ist, der im Stromkreis der Erreger-. wicklung (91) des Magneten zur Betätigung des Fingers (79) liegt. ,
13. Vorwähleinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Indexrades (112) eine Erregerwicklung (116) vorgesehen ist, die in der Auswahlstellung des Fingers (79) anspricht.
14. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 ,30 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Abfühlfmger (58, 59) auf einer die Kontakte (61 bzw. 62) betätigenden schwenkbaren. Stütze (54 bzw. 55)" sitzt.
15. Vorwähleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abfühlsteuereinrichtung (190) vorgesehen ist, die den .Auswählmotor (44) für das Magazin (27) und die Plattentransportvorrichtung (21) während wenigstens eines vollen Abtastzyklus nach der Einstellung eines der Anschlagstifte (48, 49) steuert.
16. Vorwähleinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühlsteuereinrichtung (190) einen- Kontakt (201) für den ■Auswählmotor (44) des Magazins (27) und ein Zählrad (191) enthält, dessen Schaltbewegung von einer Anfangs- bis zu einer Endstellung dem vollen Abtastzyklus des Magazins (27) entspricht und in der Endstellung den Kontakt (201) betätigt.
17. Vorwähleinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählrad (191) -unter der Wirkung einer Rückstellkraft - (Gegengewicht Teil 193 od. dgl.) steht und zur Freigabe ihres Rücklaufes ein Rückstellmagnet (202) vorgesehen ist, der mittels des Rohres (73) des Einstellarmes (71) und des Schwenkarmes (78) betätigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
■USA.-Patentschriften Nr. 1 996 412, 2 572 609;
Radio Magazin mit Fernseh Magazin, Nr. 10, 1954, Beilage: Schallplatte und Tonband, S. 341, 342.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ο ν ■·- ■ -j, -■ i 909 637/184 9.
DENDAT1066761D Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler zum wahlweisen Abspielen von Schallplatten Pending DE1066761B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169153B (de) 1960-06-27 1964-04-30 Wurlitzer Co Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler
DE1182867B (de) 1960-12-29 1964-12-03 Rock Ola Mfg Corp Drehbares Schallplattenmagazin
DE1194172B (de) 1960-02-29 1965-06-03 Wurlitzer Co Waehleinrichtung fuer einen Musikautomaten

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