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DE1179367B - Verfahren zum Aufschaeumen von Poly-merisaten ungesaettigter Monomerer - Google Patents

Verfahren zum Aufschaeumen von Poly-merisaten ungesaettigter Monomerer

Info

Publication number
DE1179367B
DE1179367B DES54333A DES0054333A DE1179367B DE 1179367 B DE1179367 B DE 1179367B DE S54333 A DES54333 A DE S54333A DE S0054333 A DES0054333 A DE S0054333A DE 1179367 B DE1179367 B DE 1179367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foamed
polyethylene
water
unsaturated monomers
polymers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54333A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ilse Arendt
Dr Phil Hans Joachim Schenck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES54333A priority Critical patent/DE1179367B/de
Publication of DE1179367B publication Critical patent/DE1179367B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/04Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
    • C08J9/06Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a chemical blowing agent
    • C08J9/10Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a chemical blowing agent developing nitrogen, the blowing agent being a compound containing a nitrogen-to-nitrogen bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2323/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers
    • C08J2323/02Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers not modified by chemical after treatment
    • C08J2323/04Homopolymers or copolymers of ethene
    • C08J2323/06Polyethene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufschäumen von Polymerisaten ungesättigter Monomerer In neuerer Zeit haben mit Hilfe von Treibmitteln aufgeschäumte plastische Stoffe besonders als Isolierstoffe in der Elektrotechnik, z. B. für den Aufbau der Isolierung elektrischer Leitungen und Kabel, weitgehend Eingang gefunden. Als Treibmittel zur Herstellung von Schaumgummi oder Schaumkunststoffen ist beispielsweise Soda, Natriumbicarbonat oder Ammoniumcarbonat bekannt. Wirksam ist dabei die entwickelte Kohlensäure bzw. Ammoniak. Es ist weiterhin bekannt, zum Schäumen von Polyvinylchlorid n-Butan-l ,4-disulfosäurehydrazid zu verwenden, wobei zwecks Stabilisierung des Polyvinylchlorids gegen Verfärbung dem Gemisch 1 bis 2 Gewichtsprozent Natriumbicarbonat zugesetzt werden kann.
  • Es ist auch bekannt, den zu verschäumenden Thermoplastmischungen Gleit- oder Netzmittel zuzusetzen.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einem Verfahren zum Aufschäumen von Polymerisaten ungesättigter Monomerer mit Hilfe von Treibmitteln auf der Basis von Sulfonsäurederivaten, deren Zersetzungstemperatur im Bereich der Verarbeitungstemperatur des aufzuschäumenden Polymeren liegt. Gemäß der Erfindung wird Polyäthylen durch Derivate zweibasischer Sulfonsäuren, die durch Teilhydrolyse entstandene wasserlösliche Sulfonate in Mengen von 3 bis 200/o bezogen auf das Treibmittel, enthalten, verschäumt. Durch das Verfahren gemäß der Erfindung werden Schäume erzielt, die sich durch besondere Feinheit und Gleichmäßigkeit auszeichnen. Die mit diesem Verfahren erzielbare Bläschengröße des erzielten Schaumes ist bis zu l00fach kleiner als die Bläschengröße der mit bekannten Verfahren erzielbaren Schäume.
  • Vorteilhafterweise können die Sulfonate durch eine Behandlung der als Treibmittel verwendeten Derivate zweibasischer Sulfonsäuren beispielsweise mit Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarbonat erzeugt werden. Die teilweise Überführung des Treibmittels in wasserlösliche Sulfonate kann vor oder gleichzeitig mit dem Einmischen in das aufzuschäumende Polyäthylen erfolgen.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sollen nachstehende Beispiele dienen: Beispiel 1 10 g p,p'-Disulfohydrazid des Diphenyläthers werden mit 6 ml einer 100/,eigen Sodalösung (entsprechend etwa 60/o Soda auf den Grundstoff) in der Kälte gründlich (etwa 1 Stunde) digeriert, die Aufschlämmung anschließend scharf abgesaugt, mit wenigen Milliliter Wasser gewaschen und bei 50"C getrocknet.
  • 0,5 0/, Natrium werden dabei von dem Grundstoff gebunden. Der pulvrige Trockenrückstand wird bei 90 bis 100"C in 1 kg stabilisiertes Polyäthylen eingewalzt und die Mischung granuliert, oder das granulierte Polyäthylen wird mit dem pulvrigen Trockenrückstand gleichmäßig gemischt (z. B. in einer Trommel). Die auf die eine oder andere Art hergestellte Mischung kann dann in üblicher Weise bei etwa 150 bis 1600C verarbeitet, z. B. auf Leitungen aufgespritzt werden.
  • Bei der Umsetzung mit Na2CO3 wird das p,p'-Disulfohydrazid des Diphenyläthers durch Hydrolyse zu etwa 70/o in dss Natriumsalz der p-Sulfohydrazidp'-sulfosäure des Diphenyläthers übergeführt, wodurch in überraschender Weise - verstärkt durch die weitere Hydrolyse beim Einwalzen oder in der Schnecke der Spritzmaschine - eine dispergierende Wirkung beim Schäumen auftritt, so daß der Schaum besonders fein und gleichmäßig wird.
  • Beispiel 2 10 g p,p'-Disulfohydrazid des Diphenyläthers werden zusammen mit 0,16 g Natriumcarbonat, gelöst in 5 ml Wasser, in 1 kg Polyäthylen, wie oben beschrieben, eingewalzt. Die nötige Menge Wasser kann auch dem Gemisch von Polyäthylengranulat, Treibmittel und Na2CO3 durch Einsprühen in die Mischtrommel hinzugefügt werden, oder man verwendet kristallwasserhaltige Soda, oder man benutzt zum Einsprühen in die Mischtrommel die oben angeführte Sodalösung. Die auf eine der vorerwähnten Arten hergestellte Mischung wird dann wie im Beispiel 1 weiterverarbeitet.
  • Statt Natriumcarbonat läßt sich auch Natriumbicarbonat oder Ammoniumcarbonat in entsprechenden Mengen verwenden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Aufschäumen von Polymensaten ungesättigter Monomerer mit Hilfe von Treibmitteln auf Basis von Sulfonsäurederivaten, deren Zersetzungstemperatur im Bereich der Verarbeitungstemperatur des aufzuschäumenden Polymeren liegt, dadurch gekennzeichne t, daß Polyäthylen durch Derivate zweibasischer Sulfonsäuren, die durch Teilhydrolyse entstandene wasserlösliche Sulfonate in Mengen von 3 bis 200/,, bezogen auf das Treibmittel, enthalten, verschäumt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Treibmittel verwendet wird dessen teilweise Überführung in wasserlösliche Sulfonate vor oder gleichzeitig mit dem Einmischen in das aufzuschäumende Polyäthylen erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 821 423; französische Patentschrift Nr. 1130 053.
DES54333A 1957-07-16 1957-07-16 Verfahren zum Aufschaeumen von Poly-merisaten ungesaettigter Monomerer Pending DE1179367B (de)

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Family

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DES54333A Pending DE1179367B (de) 1957-07-16 1957-07-16 Verfahren zum Aufschaeumen von Poly-merisaten ungesaettigter Monomerer

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821423C (de) * 1949-04-06 1951-11-19 Bayer Ag Treibmittel zur Herstellung von Schwamm-, Moos- und Zellgummi aus natuerlichem oder synthetischem Kautschuk sowie zur Herstellung von Schaummassen aus Kunststoffen
FR1130053A (fr) * 1954-05-24 1957-01-30 Du Pont Procédé pour la préparation de compositions cellulaires expansées et produit obtenu par ce procédé

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821423C (de) * 1949-04-06 1951-11-19 Bayer Ag Treibmittel zur Herstellung von Schwamm-, Moos- und Zellgummi aus natuerlichem oder synthetischem Kautschuk sowie zur Herstellung von Schaummassen aus Kunststoffen
FR1130053A (fr) * 1954-05-24 1957-01-30 Du Pont Procédé pour la préparation de compositions cellulaires expansées et produit obtenu par ce procédé

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