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DE1179269B - Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprech-nebenstellenanlage - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprech-nebenstellenanlage

Info

Publication number
DE1179269B
DE1179269B DES84731A DES0084731A DE1179269B DE 1179269 B DE1179269 B DE 1179269B DE S84731 A DES84731 A DE S84731A DE S0084731 A DES0084731 A DE S0084731A DE 1179269 B DE1179269 B DE 1179269B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
transmission
call
authorization
night
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES84731A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Huber
Walter Strobelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES84731A priority Critical patent/DE1179269B/de
Publication of DE1179269B publication Critical patent/DE1179269B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage, bei der eine nicht angewählte Anschlußstelle bei Vorliegen eines besonderen Anrufzustandes in einer Amtsübertragung mit der ankommend belegten Amtsleitung verbunden wird.
  • Es ist bereits eine Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Haupt- bzw. Weiterrufstellen bekannt, bei der über einen von Hand betätigten der anzurufenden Haupt- bzw. Weiterrufstelle zugeordneten Schalter die teilamtsberechtigte als Haupt- bzw. Weiterrufstelle zu kennzeichnende Sprechstelle vorübergehend vollamtsberechtigt geschaltet wird. Hierzu überbrückt der Schalter einen nicht verdrahteten, die Berechtigung kennzeichnenden Rangierpunkt der betreffenden Haupt- bzw. Weiterrufstelle.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, in einfacher Weise selbsttätig die Änderung der Berechtigung nicht berechtigter, bei Amtsanrufen mit der Amtsleitung zu verbindender Stellen zu ermöglichen.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß sowohl über eine teilnehmerindividuelle Berechtigungsverdrahtung und über die die angerufenen Sprechstellen kennzeichnenden Markierschaltmittel als auch über einen besonderen Schaltzustand (Tagweiterruf, Nachtweiterruf) einer für eine herzustellende Verbindung belegten Übertragung kennzeichnende Schaltmittel Relais zur Kennzeichnung der Berechtigung der mit der Amtsleitung zu verbindenden Sprechstelle eingeschaltet werden.
  • Hierdurch wird in einfacher Weise bei Verbindung einer besonderen nicht angewählten Anschlußleitung mit der ankommend belegten Amtsübertragung bei Vorliegen eines besonderen Schaltzustandes in der Amtsübertragung unter Verwendung vorhandener diesen Schaltzustand kennzeichnender Schaltmittel die Berechtigung der nicht angewählten mit der ankommend belegten Übertragung zu verbindenden Sprechstelle durch Einschalten eines in der belegten Übertragung bereits vorhandenen Berechtigungsrelais selbsttätig verändert. Der Aufwand für diese Berechtigungskennzeichnung besteht aus nur einem Kontakt, welcher den jeweiligen Zustand der Übertragung kennzeichnet. Dieser Kontakt kann pro Übertragung, aber auch nur pro zentrale Steuereinrichtung vorgesehen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen Einzelheiten dargestellt. Es sind die Amtsübertragungen A-Uel bis A-Uex mit den für die Kennzeichnung besonderer, nicht angewählter Anschlußstellen bei Vorliegen bestimmter Schaltzustände wichtigen Schaltmitteln gezeigt. Als Beispiel derartiger Schaltzustände sind in der nachfolgenden Beschreibung genannt: Nachtruf, Tagweiterruf, Nachtweiterruf, Sammelanruf. Weitere Schaltzustände sind ohne weiteres möglich und in entsprechender Weise auswertbar. Den dargestellten Übertragungen A-Ue 1 bis A-Uex ist gemeinsam ein Markierer M zugeordnet. Dieser Markierer M kann aber auch weiteren übertragungen für den Hausverbindungsverkehr gemeinsam zugeordnet werden. Dem Markierer M ist eine rangierbare, leicht auswechselbare Verdrahtung zugeordnet, über die Anschlußstellen für die Entgegennahme von Nacht-, Tagweiter-, Nachtweiterruf und Sammelanrufe gekennzeichnet werden können.
  • Außer dem Markierer ist noch eine zentrale Steuereinrichtung ZE vorhanden, die in der Hauptsache die sukzessive Belegung des Markierers und die Belegung der Übertragungen regelt. Durch die zentrale Steuereinrichtung ZE wird beispielsweise eine gleichzeitige Verbindung mehrerer Übertragungen mit dem Markierer bzw. mit der zentralen Einrichtung ZE vermieden.
  • In der zentralen Einrichtung ZE ist eine Kettenschaltung vorhanden, welche die Reihenfolge der Anforderungen an die zentrale Einrichtung auch davon abhängig macht, in welchem Zustand sich die Übertragung befindet (Relais NA Nachtzustand, R W Rufweiterleitungszustand, NW Nachtweiterrufzustand usw.).
  • Bei einem ankommenden Anruf über die Amtsleitung AL wird in bekannter Weise das Relais A durch den Amtsrufstrom eingeschaltet. Der Kontakt 1 a schaltet in bekannter Weise das Relais H der Amtsübertragung A-Uel ein. Für das Relais H wird über den Kontakt 2h in ebenfalls bekannter Weise ein Haltestromkreis hergestellt. Durch Kontakte des Relais H wird in bekannter nicht dargestellter Weise in der Amtsübertragung A-Ue 1 die Belegung dieser Übertragung und die Vorbereitung für die Einstellung des Amtswählers AKI vorgenommen.
  • Der Amtsteilnehmer kann in einer Durchwahlanlage in bekannter Weise durch Kennziffernwahl den Amtswähler auf die gewünschte Sprechstelle der Nebenstellenanlage einstellen bzw. bei größeren Nebenstellenanlagen den Amtsgruppenwähler auf weitere Gruppenwähler und/oder Leitungswähler steuern. Ist keine Durchwahl vorgesehen, so wird der Amtsanruf zum Vermittlungsplatz geschaltet. Beim Melden der gewünschten Sprechstelle wird in der Amtsübertragung beispielsweise das Relais VH in nicht dargestellter Weise eingeschaltet. Meldet sich aber die gewünschte Sprechstelle innerhalb einer von einem Zeittaktgeber@ vorgegebenen Zeit, z. B. von 30 Sekunden nicht, so wird folgender Stromkreis für das Relais ZT 1 hergestellt: 1. -f-, 30" 1, ZT 1, 7 tw 1, 6 h, . . . , -. Durch den Kontakt 8 zt I wird ein Stromkreis für das Tagweiterrufrelais TW 1 hergestellt. 2. +, 30" 9, 8 zt 1, . . . , T W 1, 9h, -- Das Relais TW 1 bleibt bis zur Freischaltung der Übertragung über die Kontakte 4 tw 1 und 5 h ge- halten. Durch Schließen des Kontaktes 9 tw 1 wird ein Stromkreis für das Relais SR hergestellt. 3. -f-, . . . , 13 as, 9 tw 1, SR, -. Durch Schließen des Kontaktes 14sr wird ein Stromkreis für das Relais R W der zentralen Einrichtung ZE hergestellt, wenn der Kontakt 18 vu der zentralen Einrichtung ZE vorbereitend eingeschaltet ist. 4. -f-, 15 tr, 16 gv, R W (I), G l, 14 sr, 17 rü, AA 1, 18 vu, -. Nach der Einschaltung des Relais R W wird nur dann der Haltestromkreis für das Relais R W hergestellt, wenn gleichzeitig in der zentralen Einrichtung ZE keine andere bevorzugte Anforderung, z. B. für einen Nachtanruf, vorliegt. Der Haltestromkreis für das Relais R W verläuft wie folgt: 5. -f-, 15 tr, . . . , R W (II), 19 rK@, 20 na, . . . , GV, -. In diesem Stromkreis erfolgt auch die Einschaltung des Relais GV der zentralen Einrichtung ZE, welches diese Einrichtung ZE für eine zweite Belegung sperrt.
  • Ist die zentrale Einrichtung ZE nicht frei und der Kontakt 16gv betätigt, so bleibt der Anreiz von der Übertragung A-Ue 1 so lange gehalten, bis der Kontakt 16gv in die Ruhelage geschaltet und der Stromkreis 4 hergestellt wird.
  • Für das Relais AA 1, das die Anforderungen der Übertragung A-Ue 1 kennzeichnet, wird nur dann ein Haltestromkreis über den Kontakt 21 aa 1 hergestellt, wenn gleichzeitig kein zweiter Anreiz einer anderen Übertragung für ein gegebenenfalls dem Relais AA 1 gegenüber in der Kette der (aa)-Kontakte bevorzugtes Relais hergestellt wird. Der Haltestromkreis des Relais AA wird in Abhängigkeit von dem Kontakt 43 rw des Relais R W hergestellt. Durch die Herstellung des Haltestromkreises für das Relais AA1 wird über den Kontakt 22aal ein Markierstromkreis, beispielsweise unter anderem der Obertragung A-Uel zugeordnete Tagweiterrufstelle gebildet. 6. +, K l, 23i, 24d, 22 aa 1, 27n1, 28 t w 1, G2, e2-Ader, E2 G 3, Z0-Ader, Z 0, . . . . Batterie, Wi 1, K 1, -G4, h2-Ader, H2 Im vorstehenden Stromkreis werden also die Markierrelais H2, Z0 und E2 eingeschaltet. Dies bedeutet beispielsweise, daß als Tagweiterrufstelle die Sprechstelle 202 vorgesehen ist. Es wird hier also über die Kontakte 29e2, 30z0, 31h2 sowie über nicht dargestellte Kontakte, die einen Weg über freie Zwischenleitungen bestimmten, ein Stromkreis hergestellt, so daß beispielsweise die Koppelrelais EK11 und ZK1 eingeschaltet werden. Es wird durch die Einschaltung dieser Koppelrelais die markierte, als Tagweiteranrufstelle für Anrufe über die Amtsleitung AL 1 vorgesehene Sprechstelle mit der belegten, durch den Kontakt 32 b gekennzeichneten Übertragung A-Ue 1 hergestellt. Die Einschaltung der Koppelrelais kann, wie nachstehend beschrieben ist, beispielsweise in der nur angedeuteten Art (Kontakt 56b1 oder 57b2) auch abhängig von der Berechtigungskennzeichnung sein.
  • Es ist also über die rangierbare Verdrahtung r1 eine Tagweiterrufstelle für die Übertragung A-Ue 1, über die Verdrahtung r2 keine Tagweiterrufstelle für die Übertragung A-Ue 2 und über die Verdrahtung eine Tagweiterrufstelle für die Übertragung A-Unx gekennzeichnet. Diese Tagweiterrufstellen sind durch die jeweils eingelöteten Gleichrichterbrücken bestimmt. Bei Vorliegen des entsprechenden Schaltzustandes in der belegten Amtsübertragung wird also eine Tagweiterrufstelle markiert. Für mehrere übertragungen kann aber auch dieselbe Tagweiterrufstelle vorgesehen werden. In diesem Falle werden über den jeweiligen der Übertragung zugeordneten Kontakt (tiv) über dieselbe rangierbare Verdrahtung, d. h. über dieselben Gleichrichter, dieselben Markierrelais eingeschaltet. Ist aber einer Verbindungsleitung einer Übertragung eine Nachtstelle, weiche identisch ist mit der Tagweiterrufstelle, beispielsweise der übertragung A-Ue 1, zugeordnet, so wird über den Kontakt (n) dieser Übertragung, über die rangierbare Verdrahtung für die Tagweiterrufstelle die Nachtstelle auch über dieselben Markierrelais gekennzeichnet. Die rangierbare Verdrahtung ist also jeweils einer Gruppe von Markierrelais zugeordnet, über die eine Anschlußstelle gekennzeichnet wird, welche dem bestimmten Schaltzustand einer Übertragung entspricht. Jedem Schaltzustand können in einfacher Weise gleiche, aber auch verschiedene Markierrelais zugeordnet werden.
  • Ist am Vermittlungsplatz die Taste 33NT1 betätigt, so ist hiermit die Übertragung A-Ue 1 und gegebenenfalls in Abhängigkeit der Vielfachschaltung sind dann weitere oder beispielsweise auch alle Übertragungen auf Nachtbetrieb geschaltet. Die Nachtschaltung der weiteren Übertragungen A-Ue2 und A-Uex kann von derselben Taste oder aber auch von anderen Nachtschaltetasten abhängig gemacht werden. Durch Betätigen der Taste 33 NT 1 ist das Relais N am Vermittlungsplatz eingeschaltet. Der Kontakt 34 n stellt, wenn ein ankommender Amtsanruf über die Amtsleiung AL 1 vorliegt und das Relais H eingeschaltet ist, einen Stromkreis für das Relais N1 her.
  • 7. +, 34h, 35tw1, N1, 9h, -.
  • Durch Schließen des Kontaktes 36 n 1 wird ein Anreiz zur zentralen Steuereinrichtung ZE gegeben und das Relais NA dann eingeschaltet, wenn die zentrale Einrichtung ZE durch den in der Ruhelage befindlichen Kontakt 16 gv als frei gekennzeichnet ist. Für das Relais NA kann bei gleichzeitigem Eintreffen mehrerer Anreize in der zentralen Steuereinrichtung bevorzugt ein Haltestromkreis hergestellt werden. In dem Einschaltestromkreis (entsprechend Stromkreis 4) des Relais NA wird auch das Relais AA 1 eingeschaltet, das dafür sorgt, daß gleichzeitig nur eine Amtsübertragung mit der zentralen Einrichtung ZE zusammengeschaltet werden kann, und zwar über die durch die Kontakte (aa) gebildete Kette. Durch Schließen des Kontaktes 22 aa 1 kommt folgender Markierstromkreis für die der Amtsleitung AL 1 zu- geordnete Nachtstelle zustande. B. +, K l, 23i, 24 zd, 22 aa 1, 27n1, G5, el-Ader, E1 G6, z1-Ader, Z1 , Batterie, Wi1, K1, -. G7, h 1-Ader, H 1 In diesem Stromkreis werden also die Relais H1, Z 1 und El eingeschaltet, so daß die Sprechstelle 111 als Nachtstelle markiert wird. Über die 'durch Kontakte der Relais H1, Z1 und E1 gebildete Kette werden Koppelkontakte der Koppelrelais (EK) und (ZK) in Abhängigkeit eines dem Kontakt 32b entsprechenden, die Übertragung A-Ue 1 kennzeichnenden Kontakt geschlossen. Die als Nachtstelle markierte Sprechstelle 111 wird mit der Amtsübertragung A-Ue 1 und damit mit dem über die Amtsleitung anrufenden Amtsteilnehmer verbunden. Das im Stromkreis der Koppelrelais geschaltete Trennrelais TR schaltet die zentrale Steuereinrichtung ZE frei.
  • Die Amtsübertragung A-Uel kann so ausgebildet werden, daß beim Nichtmelden der Nachtrufstelle; z. B. 111, innerhalb einer bestimmten Zeit das Relais ZT1 eingeschaltet wird. Die Einschaltung des Relais ZT 1 erfolgt dann in Stromkreis 1. Es wird für das Relais TW in diesem Fall folgender Stromkreis hergestellt: 9. -F-, 38 zt 1, 39 as 1, 440 kg 1, 41n, . . . , T W 1, 91a, -. Der Kontakt 35 tw 1 schaltet das Relais N 1 (Stromkreis 7) aus. In nicht dargestellter Weise wird die Verbindung zwischen der Nachtstelle und der übertragung getrennt. Die angeschalteten Koppelrelais werden ausgeschaltet. Durch die Einschaltung des Relais TW1 wird, wie bereits beschrieben ist, an Stelle der Nachtstelle die Tagweiterrufstelle, die in diesem Falle auch als Nachtweiterrufstelle vorgesehen ist, markiert.
  • Es kann bei Nichtmelden der Nachtstelle auch an Stelle des Relais TW 1, wie in F i g. 2 dargestellt ist, ein Relais NW 1 durch Schließen des Kontaktes 44 zt 1 bei betätigtem Kontakt 26n 1 eingeschaltet werden. In diesem Falle sind die Kontakte für die Herstellung des Stromkreises 9 nicht vorhanden. Durch die Kontakte des Relais NW 1 kann dann entsprechend der Markierung der Tagweiterrufstelle die Markierung der Nachtweiterrufstelle vorgenommen werden. Hierzu ist in der zentralen Einrichtung ein besonderes Relais NW vorgesehen. Dieses Relais NW wird entsprechend dem Relais R W für Tagweiterrufschaltung gesteuert, und zwar durch Schließen des Kontaktes 39 nw 1. Im Markierfeld ist zur Kennzeichnung der Nachtweiterrufstelle für die übertragung A-Ue l die rangierbare Verdrahtung r 7 vorgesehen. Über diese rangierbare Verdrahtung werden entsprechend der Tagweiterrufanschaltung die Hunderter-, Zehner- und Einerrelais eingeschaltet, welche die Nachtweiterrufstelle kennzeichnen. Die Markierung erfolgt nach Ausschaltung der Relais N1 durch den Kontakt 45 nw 1 über die Kontakte 47 n 1 und 46 nw 1.
  • Das rangierbare Kennzeichnungsfeld r1 bis r7 für Nacht-, Tag- und Nachtweiterruf ist so angeordnet, daß die Verdrahtung auf eine steckbare Platte gedruckt werden kann, so daß die erforderlichen Gleichrichter nur noch eingelötet werden müssen. Jeweils durch Stecken einer vorbereitenden Platte ist eine schnelle Änderung der gesamten Verdrahtung möglich. Die Anschlußstellen der Platten sind in der Zeichnung angedeutet. Über die Adern h 1, h 2, r 1 bis z 0 und e 1 bis e 0 werden auch bei der Herstellung normaler Verbindungen jeweils die Relais zur Kennzeichnung der anzurufenden Anschlußstelle innerhalb der Nebenstellenanlage in bekannter nicht dargestellter Weise markiert. Dies erfolgt durch die Einschaltung eines Einer-, Zehner- und Hunderter-Relais und über Kontakte dieser Relais werden in einem Koppelfeld Koppelrelais, z. B. EK 11, ZK 1, eingeschaltet.
  • Die Berechtigungskennzeichnung einer anrufenden Sprechstelle bzw. einer angerufenen Sprechstelle erfolgt in bekannter Weise über in einem Markierer (M) vorgesehene rangierbare Verdrahtung und Kontakte der Einer-, Zehner- und Hunderter-Relais, welche jeweils die anrufende bzw. angerufene Sprechstelle kennzeichnen. Über diese Verdrahtung wird also die Berechtigung der anrufenden bzw. angerufenen Sprechstelle zentral gekennzeichnet und über diese Verdrahtung und die zentrale Steuereinrichtung ZE und den jeweils betätigten Anschaltekontakt, der die zentrale Steuereinrichtung mit der übertragung verbindet, für die gerade Steuervorgänge ausgeführt werden, wird das Berechtigungsrelais dieser Übertragung eingeschaltet. Wie aus der F i g. 1 hervorgeht, kann über die rangierbare Verdrahtung 48, 49 und über die Kennzeichnungskontakte 50e, 51z und 52h sowie den Kontakt aal das Berechtigungsrelais B 1 (I) der Übertragung A-Ue 1 eingeschaltet werden. Das Berechtigungsrelais B 1 kennzeichnet beispielsweise die Vollamtsberechtigung einer anrufenden Sprechstelle. Wie in der Zeichnung angedeutet ist, kann beispielsweise der Einschaltestromkreis der Koppelrelais, z. B. EK11 oder ZK1, nur bei betätigtem Kontakt 56 b 1 zustande kommen. Ist das Relais zur Berechtigungskennzeichnung nicht in der Amtsübertragung, sondern in der zentralen Steuereinrichtung ZE (z. B. Relais B 3) vorgesehen, so erfolgt auch dann die Einschaltung der Koppelrelais in Abhängigkeit der Berechtigung, z. B. des Relais B 3.
  • Liegt nun, wie vorstehend bereits beschrieben ist, ein Anruf vor, der einer Nachtstelle bzw. Nachtweiterrufstelle bzw. Tagweiterrufstelle zugeleitet wird und ist diese Sprechstelle nicht zur Entgegennahme von Amtsgesprächen berechtigt, so kann für diese Sprechstelle, obwohl keine Vollamtsberechtigungskennzeichnung über den Markierer erfolgt ist und somit in der Übertragung das Relais B 1 oder das Relais B 3 in der zentralen Steuereinrichtung über die Wicklung I nicht eingeschaltet ist, die Vollamtsberechtigungskennzeichnung erfolgen. Diese Vollamtsberechtigungskennzeichnung erfolgt nicht über die teilnehmerindividuelle Verdrahtung, sondern über den jeweiligen Schaltzustand der übertragung kennzeichnende Kontakte. Diese Kontakte zur Kennzeichnung des jeweiligen Schaltzustandes (z. B. Nachtruf, Nachtweiterruf, Tagweiterruf) können sowohl pro Übertragung als auch in der zentralen Steuereinrichtung ZE vorgesehen werden. In der Schaltung nach der Zeichnung würden in der Übertragung Kontakte der Relais N1 bzw. TW1 bzw. NW 1 die Steuerung des Berechtigungsrelais B 1 vornehmen. Als Beispiel ist aber die Steuerung des Berechtigungsrelais B 1 durch die den Schaltzustand kennzeichnenden Kontakte der zentralen Steuereinrichtung ZE dargestellt. Die Einschaltung des Relais B 1 über die Wicklung 1 erfolgt also von der zentralen Steuereinrichtung ZE aus in Abhängigkeit des jeweiligen Schaltzustandes über den Kontakt 53 na oder 54 nw oder 55 rw. Die Berechtigungskennzeichnung wird in bekannter Weise nach Abschaltung der zentralen Steuereinrichtung in der Amtsübertragung A-Uel über die Wicklung Il des Relais B 1 für die Dauer der Verbindung gespeichert. Das Relais B 1 bleibt beispielsweise über die Kontakte 56 h 1 und 57 b 1 eingeschaltet.
  • Auf diese Art und Weise kann unter Ausnutzung des vorhandenen Stromkreises zur Einschaltung des Berechtigungsrelais und unter Ausnutzung des vorhandenen Berechtigungsrelais in der Amtsübertragung die Berechtigungskennzeichnung der anzurufenden Sprechstelle geändert werden. An Stelle eines Relais zur Kennzeichnung der Vollamtsberechtigung kann auch beispielsweise ein Aufschalterelais oder ein anderes Relais zur Kennzeichnung einer Berechtigung in der Amtsübertragung oder in der zentralen Steuereinrichtung ZE gesteuert werden. Hierzu können auch vorhandene Einschaltestromkreise, die von der zentralen Steuereinrichtung aus oder von der Übertragung aus gesteuert werden, ausgenutzt werden. Die Kennzeichnung der Berechtigung erfolgt hierbei nicht über eine teilnehmereigene Verdrahtung und Kontakte, welche diese teilnehmereigene Verdrahtung mit der betreffenden Steuereinrichtung verbinden, sondern über die den jeweiligen Schaltzustand der Übertragung entweder in der Übertragung oder in einer zentralen Steuereinrichtung kennzeichnenden Kontakte.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage, bei der eine nicht angewählte Anschlußstelle bei Vorliegen eines besonderen Anrufzustandes in einer Amtsübertragung mit der ankommend belegten Amtsleitung verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl über eine teilnehmerindividuelle Berechtigungsverdrahtung (48 und 49) und über die die anrufenden und angerufenen Sprechstellen kennzeichnenden Markierschaltmittel (z. B. 50e, 51z, 52h) als auch über den besonderen Schaltzustand (Tagweiterruf, Nachtweiterruf) einer für eine herzustellende Verbindung belegten Übertragung (A-Uel) kennzeichnende Schaltmittel (55rw, 54 nw) Relais (B 1 bzw. B 3) zur Kennzeichnung der Berechtigung der mit der Amtsleitung zu verbindenden Sprechstelle eingeschaltet werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den besonderen Schaltzustand (Tagweiterruf, Nachtweiterruf) der für eine herzustellende Verbindung belegten Übertragung (A-Ue 1) kennzeichnende Schaltmittel (55 rw, 54 nw) einer zentralen Steuereinrichtung zugeordnet sind.
DES84731A 1963-04-17 1963-04-17 Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprech-nebenstellenanlage Pending DE1179269B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2832850A1 (de) * 1978-07-26 1980-02-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit berechtigungsbewertung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2832850A1 (de) * 1978-07-26 1980-02-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit berechtigungsbewertung

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