Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch
angeordneten Setzabteilen Die Erfindung betrifft eine Setzmaschine mit beiderseits
einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen. In der Entwicklung
von Setzmaschinen steht zur Zeit das Bemühen um höhere Durchsatzleistungen
je Maschineneinheit, begründet durch die fortschreitende Rationalisierung
und Steigerung der Förderkapazität der Bergbaubetriebe und der damit wachsenden
Anforderung an die Aufbereitungsanlagen im Vordergrund. Der geringe Materialaufwand,
bezogen aui- den Quadratmeter Setzfläche, die Möglichkeit, mehrere nach herkömmlicher
Art parallel geschaltete Einheiten durch eine einzige Maschine zu ersetzen und damit
den Stammbaum der Aufbereitungsanlage zu vereinfachen sowie die Erleichterung der
zentralen überwachung und Automatisierung der Aufbereitungsprozesse, das sind vor
allem die Gründe, die für größere Maschineneinheiten sprechen. Bei Setzmaschinen
sind jedoch der Verbreiterung des Setzbettes, die sich in diesem Falle im wesentlichen
als das einzige Mittel zur Erhöhung der Durchsatzleistung anbietet, dadurch enge
Grenzen gesetzt, daß bei größeren Setzbettbreiten die Erzielung einer gleichmäßigen
Aufgabe und einer gleichmäßigen Anströmung des Setzbettes Schwierigkeiten bereitet.Setting machine with setting compartments symmetrically arranged on both sides of a central compressed air chamber The invention relates to a setting machine with setting compartments symmetrically arranged on both sides of a central compressed air chamber. In the development of jigsaws, efforts to achieve higher throughputs per machine unit are currently in the foreground, due to the progressive rationalization and increase in the conveying capacity of the mining operations and the increasing demands on the processing plants. Above all, these are the low cost of materials, based on the square meter of setting area, the possibility of replacing several units connected in parallel with a single machine and thus simplifying the family tree of the processing plant as well as facilitating the central monitoring and automation of the processing processes the reasons that speak for larger machine units. In setting machines, however, the widening of the setting bed, which in this case is essentially the only means of increasing the throughput, is limited by the fact that with larger setting bed widths it is difficult to achieve a uniform task and a uniform flow to the setting bed.
Es ist bereits eine mit Druckluft betriebene Doppelsetzmaschine bekannt,
bei der je ein Setzabteil zu beiden Seiten einer zentralen Druckkammer angeordnet
ist. Die Breite jeder der beiden Setzsiebe ist dabei etwa gleich der Breite des
Druckraumes, so daß die Maschine bei relativ geringer nutzbarer Setzfläche viel
Platz beansprucht, und außerdem ist bei größeren Setzbettbreiten die Trennwirkung
der Maschine mangelhaft.A double setting machine operated with compressed air is already known,
each with a seating compartment arranged on both sides of a central pressure chamber
is. The width of each of the two setting screens is approximately equal to the width of the
Pressure space, so that the machine with a relatively small usable setting area a lot
Takes up space, and there is also the separating effect with larger bed widths
the machine is defective.
Demgegenüber zeichnet sich die erfind'ungsgemäße Maschine trotz einer
im Verhältnis zur gesamten Breite großen nutzbaren Setzfläche durch eine gleichmäßige
Anströmung der gesamten Setzfläche und daher tadellose Sortierergebnisse aus, die
dadurch erzielt werden, daß die Druckluftkammer aus einem schmalen oberen Teil mit
senkrechten Wänden und aus einem sich nach unten hin erweiternden Teil besteht,
wobei die unteren Kanten der Wände von strömungsgünstig geformten Hohlkörpern gebildet
werden. Die Breite der Druckluftkammer verhält sich dabei zur Breite der Setzfläche,
gemessen quer zur Längsachse der Maschine in Höhe der Setzfläche, mindestens wie
1: 3, vorteilhafterweise jedoch etwa wie 1: 8, während das entsprechende
Verhältnis bei vergleichbaren Maschinen herkömmlicher Art etwa 1 : 2 beträgt.
Es ist leicht einzusehen, daß diese Maschine im Verhältnis zur verfügbaren Setzfläche
relativ wenig Platz und Material beansprucht, zumal die Druckluftkammer als Tragkonstruktion
für den darauf angeordneten Steuermechanismus und den Druckluftkessel dient und
zugleich zur Versteifung der Kammerwände erheblich beiträgt, die dadurch leichter
ausgeführt werden können als bisher. Die Verengung im oberen Teil der Druckluftkammer
gewährleistet ferner eine gleichmäßige Beaufschlagung der im Verhältnis zur Luftausströmöffnung
des Drehkolbenschiebers kleinen Wasseroberfläche in diesem Teil der Druckluftkammer,
was sich neben der strömungsgünstigen Ausbildung der Druckluftkammerwände und besonders
auch deren unterer Kanten äußerst günstig auf die Gestaltung des Setzhubdiagrammes
auswirkt. Die unteren Kanten der Trennwände sind als strömungsgünstig geformte Hohlkörper
ausgebildet, deren Innenraum der Zuführung des Unterwassers dienen kann. Das Unterwasser
kann der Druckkammerseite oder auch den Setzabteilen üb#er schlitzförmige oder anders
geforinte Öffnungen zugeführt werden, wobei sich die Menge des Unterwassers leicht
mittels an den Außenwänden der Setzabteile angeordneter Handräder über Gestänge
und Ventile bzw. Schieber regeln läßt. Es ist jedoch auch vorgesehen, die Unterwasserinenge
für beide Setzabteile getrennt, d.h. unabhängig voneinander, aber in Abhängigkeit
von dem Druck unter dem Setzgutträger automatisch zu steuern. Diese Steuerung des
Unterwassers wird -einer gemeinsamen Steuerung vorgezogen, um zu verhindern, daß
bei ungleicher Belastung der beiden Setzsiebe durch eine unterschiedliche Setzgutmenge
ein Abströmen des Wassers zur minderbelasteten Seite hin stattfindet. Dem gleichen
Zweck dient eine vertikale Wand, die
im unteren Teil der Druckkammer
etwa in Höhe der Strömungskörper angebracht ist und die eine Aufteilung des Setzwasserstromes
und eine Abschirmung bzw. Ablenkung des zuströmenden Unterwassers be-
wirken
soll. Außerdem ist die Druckluftkammer in bekannter Weise durch Querwände in einzelne
Ab-
schnitte aufgeteilt, so daß sich die Menge des Unterwassers und die Druckluftbeaufschlagung
auch über die Länge der Setzmaschine abschnittweise variieren lassen.In contrast, the machine according to the invention is characterized, despite a large usable setting surface in relation to the entire width, by a uniform flow of flow over the entire setting surface and therefore flawless sorting results, which are achieved in that the compressed air chamber consists of a narrow upper part with vertical walls and a there is a downward widening part, the lower edges of the walls being formed by hollow bodies which are shaped to promote flow. The width of the compressed air chamber is related to the width of the setting surface, measured transversely to the longitudinal axis of the machine at the height of the setting surface, at least 1: 3, but advantageously about 1: 8, while the corresponding ratio in comparable machines of conventional type is about 1: 2 amounts to. It is easy to see that this machine takes up relatively little space and material in relation to the available setting area, especially since the compressed air chamber serves as a support structure for the control mechanism and the compressed air tank arranged on it and at the same time contributes significantly to the stiffening of the chamber walls, which can thus be made easier than until now. The narrowing in the upper part of the compressed air chamber also ensures that the water surface in this part of the compressed air chamber, which is small in relation to the air outlet opening of the rotary piston valve, is applied evenly, which, in addition to the streamlined design of the compressed air chamber walls and especially their lower edges, has an extremely favorable effect on the design of the setting stroke diagram. The lower edges of the partition walls are designed as aerodynamically shaped hollow bodies, the interior of which can be used to feed the underwater. The underwater can be fed to the pressure chamber side or also to the seating compartments via slit-shaped or other shaped openings, the amount of underwater being easily regulated by means of handwheels arranged on the outer walls of the seating compartments via rods and valves or slides. However, provision is also made for the underwater space to be controlled separately for both settling compartments, ie independently of one another, but automatically as a function of the pressure under the load carrier. This control of the underwater is preferred to a common control in order to prevent the water from flowing off to the less polluted side in the event of unequal loading of the two setting sieves by a different amount of settling material. For the same purpose a vertical wall which is mounted in the lower part of the pressure chamber approximately at the level of the flow body and to act a division of the setting water flow and a shielding or deflection of the inflowing water under loading. In addition, the compressed air chamber is divided in a known manner by transverse walls into individual exhaust sections, so that the amount of the under water and the compressed air can also vary over the length of the jig sections.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.In the drawing, the invention is shown in one embodiment.
Die Abbildung zeigt die Setzmaschine im Querschnitt.The illustration shows the jig in cross section.
Inmitten des U-förmigen Setzmaschinentroges 1 ist in Längsrichtung
der Maschine verlaufend die Druckluftkammer 2 angeordnet, die mit ihrem durch senkrechte
Wände 3 gegen die Setzabteile 4 abgetrennten oberen schmalen Teil die Setzsiebflächen
5 überragt und auf der horizontalen Oberfläche die Armaturen 6
und
die Organe zur Steuerung und Verteilung der Druckluft sowie den Druckluftkessel
7 trägt. Die unteren Kanten der sich nach unten zu erweiternden Druckluftkammer
2 werden von strömungsgünstig gefonnten Hohlkörpern 8 gebildet, die mit durch
Ventile 9 verschließbare Öffnungen versehen sind. Die Steuerung der Ventile
geschieht mit Hilfe von auf der Außenseite der Setzabteile gelegenen Handrädern
10 über ein Gestänge 11. Ferner ist im unteren Teil der Druckluftkammer
2 im Bereich der Strömungskörper 8 die vertikale Wand 12 angeordnet.In the middle of the U-shaped jig trough 1 , the compressed air chamber 2 is arranged running in the longitudinal direction of the machine, which with its upper narrow part separated by vertical walls 3 from the setting compartments 4 protrudes over the setting screen surfaces 5 and on the horizontal surface the fittings 6 and the control organs and distribution of the compressed air and the compressed air tank 7 carries. The lower edges of the compressed air chamber 2, which is to be widened downward, are formed by hollow bodies 8 that are fused to promote flow and are provided with openings that can be closed by valves 9. The valves are controlled with the aid of handwheels 10 located on the outside of the settling compartments via a linkage 11. Furthermore, the vertical wall 12 is arranged in the lower part of the compressed air chamber 2 in the area of the flow body 8.