DE1179161B - Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen - Google Patents
Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten SetzabteilenInfo
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- DE1179161B DE1179161B DEW33418A DEW0033418A DE1179161B DE 1179161 B DE1179161 B DE 1179161B DE W33418 A DEW33418 A DE W33418A DE W0033418 A DEW0033418 A DE W0033418A DE 1179161 B DE1179161 B DE 1179161B
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- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
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Description
- Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen Die Erfindung betrifft eine Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen. In der Entwicklung von Setzmaschinen steht zur Zeit das Bemühen um höhere Durchsatzleistungen je Maschineneinheit, begründet durch die fortschreitende Rationalisierung und Steigerung der Förderkapazität der Bergbaubetriebe und der damit wachsenden Anforderung an die Aufbereitungsanlagen im Vordergrund. Der geringe Materialaufwand, bezogen aui- den Quadratmeter Setzfläche, die Möglichkeit, mehrere nach herkömmlicher Art parallel geschaltete Einheiten durch eine einzige Maschine zu ersetzen und damit den Stammbaum der Aufbereitungsanlage zu vereinfachen sowie die Erleichterung der zentralen überwachung und Automatisierung der Aufbereitungsprozesse, das sind vor allem die Gründe, die für größere Maschineneinheiten sprechen. Bei Setzmaschinen sind jedoch der Verbreiterung des Setzbettes, die sich in diesem Falle im wesentlichen als das einzige Mittel zur Erhöhung der Durchsatzleistung anbietet, dadurch enge Grenzen gesetzt, daß bei größeren Setzbettbreiten die Erzielung einer gleichmäßigen Aufgabe und einer gleichmäßigen Anströmung des Setzbettes Schwierigkeiten bereitet.
- Es ist bereits eine mit Druckluft betriebene Doppelsetzmaschine bekannt, bei der je ein Setzabteil zu beiden Seiten einer zentralen Druckkammer angeordnet ist. Die Breite jeder der beiden Setzsiebe ist dabei etwa gleich der Breite des Druckraumes, so daß die Maschine bei relativ geringer nutzbarer Setzfläche viel Platz beansprucht, und außerdem ist bei größeren Setzbettbreiten die Trennwirkung der Maschine mangelhaft.
- Demgegenüber zeichnet sich die erfind'ungsgemäße Maschine trotz einer im Verhältnis zur gesamten Breite großen nutzbaren Setzfläche durch eine gleichmäßige Anströmung der gesamten Setzfläche und daher tadellose Sortierergebnisse aus, die dadurch erzielt werden, daß die Druckluftkammer aus einem schmalen oberen Teil mit senkrechten Wänden und aus einem sich nach unten hin erweiternden Teil besteht, wobei die unteren Kanten der Wände von strömungsgünstig geformten Hohlkörpern gebildet werden. Die Breite der Druckluftkammer verhält sich dabei zur Breite der Setzfläche, gemessen quer zur Längsachse der Maschine in Höhe der Setzfläche, mindestens wie 1: 3, vorteilhafterweise jedoch etwa wie 1: 8, während das entsprechende Verhältnis bei vergleichbaren Maschinen herkömmlicher Art etwa 1 : 2 beträgt. Es ist leicht einzusehen, daß diese Maschine im Verhältnis zur verfügbaren Setzfläche relativ wenig Platz und Material beansprucht, zumal die Druckluftkammer als Tragkonstruktion für den darauf angeordneten Steuermechanismus und den Druckluftkessel dient und zugleich zur Versteifung der Kammerwände erheblich beiträgt, die dadurch leichter ausgeführt werden können als bisher. Die Verengung im oberen Teil der Druckluftkammer gewährleistet ferner eine gleichmäßige Beaufschlagung der im Verhältnis zur Luftausströmöffnung des Drehkolbenschiebers kleinen Wasseroberfläche in diesem Teil der Druckluftkammer, was sich neben der strömungsgünstigen Ausbildung der Druckluftkammerwände und besonders auch deren unterer Kanten äußerst günstig auf die Gestaltung des Setzhubdiagrammes auswirkt. Die unteren Kanten der Trennwände sind als strömungsgünstig geformte Hohlkörper ausgebildet, deren Innenraum der Zuführung des Unterwassers dienen kann. Das Unterwasser kann der Druckkammerseite oder auch den Setzabteilen üb#er schlitzförmige oder anders geforinte Öffnungen zugeführt werden, wobei sich die Menge des Unterwassers leicht mittels an den Außenwänden der Setzabteile angeordneter Handräder über Gestänge und Ventile bzw. Schieber regeln läßt. Es ist jedoch auch vorgesehen, die Unterwasserinenge für beide Setzabteile getrennt, d.h. unabhängig voneinander, aber in Abhängigkeit von dem Druck unter dem Setzgutträger automatisch zu steuern. Diese Steuerung des Unterwassers wird -einer gemeinsamen Steuerung vorgezogen, um zu verhindern, daß bei ungleicher Belastung der beiden Setzsiebe durch eine unterschiedliche Setzgutmenge ein Abströmen des Wassers zur minderbelasteten Seite hin stattfindet. Dem gleichen Zweck dient eine vertikale Wand, die im unteren Teil der Druckkammer etwa in Höhe der Strömungskörper angebracht ist und die eine Aufteilung des Setzwasserstromes und eine Abschirmung bzw. Ablenkung des zuströmenden Unterwassers be- wirken soll. Außerdem ist die Druckluftkammer in bekannter Weise durch Querwände in einzelne Ab- schnitte aufgeteilt, so daß sich die Menge des Unterwassers und die Druckluftbeaufschlagung auch über die Länge der Setzmaschine abschnittweise variieren lassen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Die Abbildung zeigt die Setzmaschine im Querschnitt.
- Inmitten des U-förmigen Setzmaschinentroges 1 ist in Längsrichtung der Maschine verlaufend die Druckluftkammer 2 angeordnet, die mit ihrem durch senkrechte Wände 3 gegen die Setzabteile 4 abgetrennten oberen schmalen Teil die Setzsiebflächen 5 überragt und auf der horizontalen Oberfläche die Armaturen 6 und die Organe zur Steuerung und Verteilung der Druckluft sowie den Druckluftkessel 7 trägt. Die unteren Kanten der sich nach unten zu erweiternden Druckluftkammer 2 werden von strömungsgünstig gefonnten Hohlkörpern 8 gebildet, die mit durch Ventile 9 verschließbare Öffnungen versehen sind. Die Steuerung der Ventile geschieht mit Hilfe von auf der Außenseite der Setzabteile gelegenen Handrädern 10 über ein Gestänge 11. Ferner ist im unteren Teil der Druckluftkammer 2 im Bereich der Strömungskörper 8 die vertikale Wand 12 angeordnet.
Claims (2)
- Pate,ntansprüche-1. Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftkammer (2) aus einem schmalen oberen Teil mit senkrechten Wänden (3) und einem sich nach unten hin erweiternden Teil besteht, wobei die unteren Kanten der Wände von strömungsgünstig geformten Hohlkörpern (8) gebildet sind.
- 2. Setzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Breite der Druckluftkammer (2) in Höhe der Setzfläche zur Breite der gesamten Setzfläche mindestens wie 1 : 3, vorteilhafterweise jedoch etwa wie 1: 8 verhält. 3. Setzmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Druckraum zugekehrten Wände der hohlen Strömungskörper (8) Öffnungen besitzen, die mit Hilfe von Ventilen (9) verschließbar sind, und zur Betätigung der Ventile an der Außenwand der Setzabteile (4) Handräder (10) angeordnet sind. 4. Setzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen für die Zufuhr des Unterwassers auf der den Setzabteilen zugekehrten Seite der Strömungskörper angeordnet sind. 5. Setzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des Unterwassers für beide Setzabteile unabhängig voneinander und in Abhängigkeit vom Druck der Setzflüssigkeit unter dem zugeordneten Setzsieb steuerbar ist. 6. Setzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftkammer (2) in bekannter Weise entsprechend den Setzabteilen durch Querwände in einzelne Absebnitte aufgeteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW33418A DE1179161B (de) | 1962-11-27 | 1962-11-27 | Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW33418A DE1179161B (de) | 1962-11-27 | 1962-11-27 | Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1179161B true DE1179161B (de) | 1964-10-08 |
Family
ID=7600325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW33418A Pending DE1179161B (de) | 1962-11-27 | 1962-11-27 | Setzmaschine mit beiderseits einer zentralen Druckluftkammer symmetrisch angeordneten Setzabteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1179161B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2523415A1 (de) * | 1974-05-30 | 1975-12-11 | Ts Osrodek P K Maszyn Gorniczy | Kolbenlose setzmaschine |
-
1962
- 1962-11-27 DE DEW33418A patent/DE1179161B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2523415A1 (de) * | 1974-05-30 | 1975-12-11 | Ts Osrodek P K Maszyn Gorniczy | Kolbenlose setzmaschine |
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