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DE1178920B - Abdichtung einer Unterputzdose - Google Patents

Abdichtung einer Unterputzdose

Info

Publication number
DE1178920B
DE1178920B DEM47838A DEM0047838A DE1178920B DE 1178920 B DE1178920 B DE 1178920B DE M47838 A DEM47838 A DE M47838A DE M0047838 A DEM0047838 A DE M0047838A DE 1178920 B DE1178920 B DE 1178920B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
sealing
wall
flange
flush
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47838A
Other languages
English (en)
Inventor
Gebrueder Merten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Merten GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Merten GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Merten GmbH and Co KG filed Critical Gebrueder Merten GmbH and Co KG
Priority to DEM47838A priority Critical patent/DE1178920B/de
Publication of DE1178920B publication Critical patent/DE1178920B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/088Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/04Cases; Covers
    • H01H23/06Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Abdichtung einer Unterputzdose Die Erfindung bezieht sich auf eine bereits vorgeschlagene Abdichtung einer Unterputzdose mittels eines an der Innenwandung der Unterputzdose verlaufenden und mittels eines Flansches zwischen der Unterputzdoseund einerAbdeckung liegenden gummielastischen Dichtungsringes. Der Dichtungsring ist dabei im Außendurchmesser größer gehalten als der Durchmesser der Abdeckung. Er ragt mit einem kurzen zylindrischen Rand in das Innere der Dose. Bei schief sitzenden Dosen kann dabei der Putz nicht an allen Stellen überbrückt werden.
  • Es wurde auch schon vorgeschlagen, einen im Außendurchmesser größer als die Abdeckung gehaltenen Zwischenring mit einem in das Innere der Dose hineinragenden, zylindrischen Rand zu versehen, welcher sich in eine Ringnut der Unterputzdose eindrückt. Der Dichtungsring ist in seiner Länge etwa gleich der Breite des Flansches.
  • Bei einer bekannten Abdichtung einer zu tief oder schräg eingeputzten Dose ist an der Abdeckung einstückig mit dieser ein zylindrisches Wandungsteil vorgesehen, das in eine Ringnut der Unterputzdose eingreift. Bei den beiden zuletzt genannten Anordnungen ist also eine entsprechende Verstärkung der Dose über den ganzen Umfang notwendig. Außerdem ist bei beiden Anordnungen dem Dichtungsring ein zweiter außerhalb des ersten angeordneter Dichtungsring nachgeschaltet.
  • Die Erfindung will die Nachteile der bekannten Abdichtung vermeiden und Unterputzdosen der eingangs erwähnten Art weiter verbessern. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei zu tief oder schief eingeputzter U-Dose der Putz zwischen dem oberen Rand der U-Dose und der Putzoberfläche entweder durch eine entsprechende Länge des zylindrischen Dichtungsringes oder durch einen zwischen der Innenwandung und einem in an sich bekannter Weise mit der Abdeckung einstückig ausgebildeten zylindrischen Wandungsteil, das in die U-Dose auch mit entsprechender Länge eingeführt ist, in einer Aussparung des Wandungsteils liegenden Dichtungsring ohne Flansch überbrückt ist. In beiden Fällen sichert der Dichtungsring durch Überbrückung des Putzes die Dichtung unabhängig von der Höhe des Putzes, wobei der Dichtungsring mit der Innenwandung der U-Dose durch Klemm- insbesondere Keilwirkung verbunden und nur eine einzige Dichtung benötigt ist.
  • Zwischen dem Dichtungsring und der Innenwandung der U-Dose kann eine keilförmige oder wulstartige Auflage gebildet sein.
  • Zweckmäßig ist der Dichtungsring in seiner Länge gleich der Breite des Flansches. Eine Klenunwirkung mit der Wand des Unterteils kann auch dadurch erzielt werden, daß dem Dichtungsring ohne Flansch in an sich bekannter Weise eine an der Unterseite des Oberteils angeordnete Dichtscheibe nachgeschaltet ist. Dabei fällt zwar wieder der Vorteil weg, daß die Dichtung nur aus einem einzigen Stück besteht. Gegenüber den bekannten Anordnungen hat diese Ausbildung der Abdichtung nach der Erfindung auch den Vorteil, daß die Putzschicht sicher überbrückt wird.
  • Schließlich kann der Flansch bzw. die Dichtscheibe auch wie bei dem obengenannten bereits vorgeschlagenen Dichtungsring mit dem zylindrischen Rand mit dem Oberteil eine ebene Auflage bilden.
  • Die Figuren zeigen mehrere Ausführungsbeispiele für die Abdichtung nach der Erfindung, und zwar F i g. 1 einen Schnitt durch einen Schalter mit Unterputzausgleich, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1. F i g. 3 einen Schnitt durch Teile eines anderen Schalters, F i g. 4 einen Schnitt durch die um 90° gedrehten Teile der F i g. 3.
  • Der Schalter weist in F i g. 1 und 2 ein Oberteil 5 und als Unterteil eine U-Dose 6 mit einem zwischen beiden angeordneten Dichtungsring auf. Der Dichtungsring besteht aus einem gummielastischen Werkstoff und ist mit einem Flansch 7 und einer keilförmigen Manschette 8 versehen, deren Höhe so gewählt ist, daß sie mit der Innenwandung 9 unabhängig von der Höhe des Putzes 10 eine Klemm- insbesondere Keilverbindung bildet. Die Höhe der Manschette 8 entspricht etwa der Breite der Auflage, die der Flansch 7 mit dem Oberteil 5 bildet. Die Klemm- insbesondere Keilwirkung ist dann auch bei großer Höhe des Putzes 10 gesichert. Das Oberteil 5 ist mit Aussparungen 11 zur Aufnahme von Befestigungsbolzen 12 versehen, die mit Stegen 13 verschraubt sind, welche von einander gegenüberliegenden Teilen der Wand 9 gebildet sind. Der Schalter ist mit einem Einsatzstück 14 versehen, das in dem Unterteil in bekannter Weise geführt und abgefedert ist. In dem Ausführungsbeispiel erfolgt die Führung durch zwei Bolzen 15, die am Boden des Unterteils 6 befestigt sind. Zwischen dem Einsatzstück 14 und dem Boden sind zwei Schraubenfedern 16 angeordnet. Auf dem Einsatzstück 14 ist ein Lagerbock 17 mit einer Wippe 18 befestigt, die von einem im Oberteil 5 gelagerten Kippglied 19 betätigt wird. Als Lager für das Glied 19 dient ein Gummiring 20, der zwischen den Schneiden 21 eines Durchbruches 22 eingeklemmt und durch einen Stift 23 abgestützt ist. Das Oberteil 5 übergreift mit seinem Rand 24 in einer Nut 25 den Flansch 7.
  • Beim Anziehen der Schrauben 12 drückt das Oberteil 5 den Flansch 7 gegen den Putz 10; dieser liegt höher als das Unterteil 6. Die Manschette 8 wird durch ihre Keilform gegen die Innenwandung 9 des Unterteils 6 gedrückt, so daß eine wasserdichte Verbindung mit dem Putz 10 und den Teilen 5, 6 unabhängig von der Höhe des Putzes 10 gesichert ist.
  • In F i g. 3 und 4 liegt der Putz 10 noch höher als die Wandung 9 des Unterteils 6 in F i g. 1 und 2. Die F i g. 3 und 4 zeigen ein Oberteil 26, das mit einer Nut 27 eine Dichtscheibe 28 bekannter Art umgreift, die sich bis zu einem zylindrischen Wandungsteii 29 erstreckt. Diese ist dem Oberteil 26 parallel zur Innenwandung 9 des Unterteils 6 angeformt und weist im Bereich der Innenwandung 9 eine Aufnahme 30 für einen Dichtungsring 31 auf. Dieser hat einen kreisförmigen Querschnitt und wird mit seiner der Aufnahme 30 abgekehrten Seite gegen die Innenwandung 9 gedrückt, so daß sich zwischen der Wandung 9 und dem Wandungsteil 29 unabhängig von der Höhe des Putzes und der Dichtscheibe 28 eine wasserdichte Verklemmung ergibt.
  • Beim Anziehen der Befestigungsschrauben 12 gleitet der Dichtungsring 31 zwischen der Wandung 9 und dem Wandungsteil 29 abwärts, bis die Dichtscheibe 28 durch das Oberteil 26 gegen den Putz 10 gepreßt wird und auch dort eine wasserdichte Verbindung ergibt. Der Dichtungsring 31 stellt eine Klemmverbindung unmittelbar zwischen der Wandung 9 und dem Wandungsteil 29 des Gehäuses unabhängig vom Putz 10 her. Der Dichtungsring 31 kommt mit dem Putz 10 nicht in Berührung, so daß dieser keine Kriechstrecken bilden kann. Selbst wenn die Dichtscheibe 28 mit dem Putz 10 noch Kriechstrecken ergibt, so kann doch Feuchtigkeit nicht zwischen die Wandung 9 und des Wandungsteils 29 in das Gehäuse eindringen, da der Dichtungsring 31 hier eine dichte Verklemmung ergibt.
  • Die Figuren zeigen, wie bereits erwähnt, lediglich Ausführungsbeispiele für die Erfindung. Diese ist darauf nicht beschränkt; vielmehr sind mannigfaltige andere Ausführungen und Anwendungen möglich. An Stelle der dargestellten Schalter können Steckdosen, Verteilerkästen od. dgl. mit einem Ober- und Unterteil treten. Die Manschette 8 und der Flansch 7 können ebenso wie die Dichtungsringe 31 anders profiliert sein. Die Manschette kann z. B. als Wulst ausgebildet sein, die sich gegen die Wandung 9 legt. Der Dichtungsring 31 kann nach oben und/oder unten eine Manschette bilden, die sich gegen die Wandung 9 anpreßt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Abdichtung einer Unterputzdose mittels eines an der Innenwandung der Unterputzdose verlaufenden und mittels eines Flansches zwischen der Unterputzdose und einer Abdeckung liegenden gummielastischen Dichtungsringes, d a -durch gekennzeichnet, daßbeizutiefoder schief eingeputzter U-Dose (6) der Putz zwischen dem oberen Rand der U-Dose (6) und der Putzoberfläche entweder durch eine entsprechende Länge des zylindrischen Dichtungsringes (7,8) oder durch einen zwischen der Innenwandung (9) und einem in an sich bekannter Weise mit der Abdeckung (26) einstückig ausgebildeten zylindrischen Wandungsteil (29), das in die U-Dose (6) auch mit entsprechender Länge eingeführt ist, in einer Aussparung (30) des Wandungsteils (29) liegenden Dichtungsring (31) ohne Flansch überbrückt ist.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Dichtungsring (7, 8 oder 31) und der Innenwandung (9) der U-Dose (6) eine keilförmige oder wulstartige Auflage gebildet ist.
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (7, 8) in seiner Länge der Breite des Flansches (7) gleich ist.
  4. 4. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Dichtungsring (31) ohne Flansch in an sich bekannter Weise eine an der Unterseite des Oberteils (26) angeordnete Dichtscheibe (28) nachgeschaltet ist.
  5. 5. Abdichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (7) bzw. die Dichtscheibe (28) mit dem Oberteil (5) eine ebene Auflage bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 006. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1132 617, 1104 0l8.
DEM47838A 1961-01-28 1961-01-28 Abdichtung einer Unterputzdose Pending DE1178920B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060006B (de) * 1956-03-19 1959-06-25 Berker Geb Wasserdichtes Installationsgeraet
DE1104018B (de) 1959-03-09 1961-04-06 Berker Geb Geraetedose fuer wasserdichte Unterputzverlegung
DE1132617B (de) 1960-01-13 1962-07-05 Berker Geb Geraetedose fuer wasserdichte Unterputzverlegung

Patent Citations (3)

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DE1060006B (de) * 1956-03-19 1959-06-25 Berker Geb Wasserdichtes Installationsgeraet
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DE1132617B (de) 1960-01-13 1962-07-05 Berker Geb Geraetedose fuer wasserdichte Unterputzverlegung

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