DE1178992B - Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen - Google Patents
Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden RahmenInfo
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- DE1178992B DE1178992B DEB69135A DEB0069135A DE1178992B DE 1178992 B DE1178992 B DE 1178992B DE B69135 A DEB69135 A DE B69135A DE B0069135 A DEB0069135 A DE B0069135A DE 1178992 B DE1178992 B DE 1178992B
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H9/00—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
- E04H9/04—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
- E04H9/10—Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls
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Description
- Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen Die Erfindung betrifft ein Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen aus Betonfertigteilen.
- Bei einem Luftschutzbauwerk dieser Art ist es bekannt, die Rahmen aus Winkelstücken und deren Schenkel verlängernden geraden Teilen von doppel-T-förmigem Querschnitt herzustellen, bei denen die Hohlräume zur Aufnahme von bewehrten Betonlaschen dienen, die die Einzelteile miteinander kraftschlüssig verbinden. Diese nebeneinanderliegenden Rahmen werden mittels Ankerschrauben zusammengespannt. Abgesehen von der relativen Kompliziertheit kann mit dieser Bauweise auch keine sehr große räumliche Steifigkeit erzielt werden.
- Zur Herstellung von Luftschutzbauwerken ist es auch bekannt, einfache Rahmenformteile zu verwenden, die aneinandergereiht und mit Zugankern zusammengehalten werden. Die Nachteile dieser Konstruktionen liegen vor allem im hohen Gewicht der einzelnen Rahmen, deren Aufstellung dadurch sehr schwierig ist.
- Ferner gehört es zum Stand der Technik, gerade Wände aus T-profilierten Trägern zusammenzustellen, wobei die Stege des T-Profils abwechselnd zur einen und zur anderen Wandseite gerichtet sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Bauwerke zu vermeiden und aus möglichst wenig Fertigteiltypen von handlicher Größe ein Bauwerk mit hoher räumlicher Steifigkeit zu schaffen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jeweils zwei T-förmig profilierte Winkel zu einem Zweigelenkrahmenviereck zusammengefügt sind und daß ferner von Rahmen zu Rahmen die Stege des T-Profils einmal außen und einmal innen liegen und die beiden Gelenke des Rahmenvierecks versetzt sind. Durch die Erfindung wird es ermöglicht, aus nur zwei verschiedenen Bauelementen in verhältnismäßig einfacher Anordnung ein Bauwerk herzustellen, das sich durch hohe räumliche Steifigkeit auszeichnet.
- In besonders vorteilhafter Weise sind die Enden der Winkel zum Zwecke der Gelenkbildung abgetreppt. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Gelenke des Rahmenvierecks durch bekannte Hilfsmittel, beispielsweise Steckeisen oder Bolzen, als mittelbare oder mit Betonleim als unmittelbare Direktverbindung oder allein durch Reibungsschluß gebildet sind. Zweckmäßigerweise sind in den Winkelecken zur Aufnahme von quer zur Rahmenebene verlaufenden Spanngliedern Aussparungen vorgesehen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können schließlich zwischen benachbarte T-Profile Dichtungsmittel eingelegt werden.
- In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß ausgebildetes Bauwerk beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Rahmen, bestehend aus zwei Winkeln mit nach außen gerichteten Stegen, F i g. 2 einen Rahmen, bestehend aus zwei Winkeln mit nach innen gerichteten Stegen, F i g. 3 einen Winkel im Querschnitt, F i g. 4 die Anordnung der Winkel, F i g. 5 den Einbau von Dichtungen.
- In F i g. 1 sind zwei im Querschnitt T-förmige, ein Zweigelenkrahmenviereck bildende Winkel aus Beton mit nach außen gerichtetem Steg 1 dargestellt, deren Ecken 2 mit Versteifungen 3 versehen sind, in denen jeweils eine Aussparung 4 zur Aufnahme eines Zugankers vorgesehen ist. Die Winkelenden sind abgetreppt. F i g. 2 zeigt den sich anschließenden Rahmen, bestehend ebenfalls aus T-förmig profilierten Winkeln, jedoch mit nach innen gerichtetem Steg 1 und Winkelecken 2, die gegenüber der erstgenannten Ausführung versetzt angeordnet sind.
- Der T-förmige Querschnitt der Betonwinkel ist in F i g. 3 erkennbar, und zwar sind sowohl der Steg 1 als auch die herausstehenden Flanschteile 5 und 6 von quadratischer Form, die es ermöglicht, das Bauwerk ohne jeden Hohlraum herzustellen.
- In F i g. 4 ist das Schema aufgezeigt, nach dem der Zusammenbau erfolgt. Zwei Winkel mit nach außen gerichtetem Steg werden zu einem Zweigelenkrahmenviereck zusammengestellt. Die abgetreppten Enden der Winkel greifen dabei ineinander und bilden mittels eingeschobener Bolzen ein Gelenk. Die nächsten anzusetzenden Winkel sind solche mit nach innen gerichteten Stegen, deren Ecken versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise entsteht durch das Aneinanderfügen der Zweigelenkrahmenvierecke ein Bauwerk mit hoher statischer Festigkeit und einem sehr hohen Tragvermögen. Durch die vier verdeckten Zuganker, die in den Rahmenecken angeordnet sind, erhält das Bauwerk eine außerordentliche Stabilität. Die Aussparungen 4 geben die Möglichkeit, Vorspannglieder einzubauen, mit denen die einzelnen Rahmen in der Querrichtung zusammengepreßt werden, so daß eine hohe Quersteifigkeit gewährleistet ist.
- Sollen beim Bau von Schutzräumen Dichtungsmittel 7 eingebaut werden, so lassen sich diese beispielsweiße gemäß F i g. 5 in die Ecken von Steg und Flansch einfügen. Unter der Einwirkung der Zuganker werden die Dichtungen 7 zusammengedrückt, so daß das Bauwerk gasdicht ausgeführt werden kann.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen aus Betonfertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei T-förmig profilierte Winkel zu einem Zweigelenkrahmenviereck zusammengefügt sind und da ferner von Rahmen zu Rahmen die Stege (1) des T-Profils einmal außen und einmal innen liegen und die beiden Gelenke des Rahmenvierecks versetzt sind. z. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Winkel zum Zwecke der Gelenkbildung abgetreppt ausgebildet sind. 3. Bauwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke der Rahmenvierecke durch bekannte Hilfsmittel, beispielsweise Steckeisen oder Bolzen, als mittelbare oder mit Betonleim als unmittelbare Direktverbindung oder allein durch Reibungsschluß gebildet sind. 4. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Winkelecken (2) zur Aufnahme von quer zur Rahmenebene verlaufenden Spanngliedern Aussparungen (4) vorgesehen sind. 5. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarte T-Profile Dichtungsmittel (7) eingelegt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 824 383, 1005 260.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB69135A DE1178992B (de) | 1962-10-06 | 1962-10-06 | Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB69135A DE1178992B (de) | 1962-10-06 | 1962-10-06 | Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1178992B true DE1178992B (de) | 1964-10-01 |
Family
ID=6976171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB69135A Pending DE1178992B (de) | 1962-10-06 | 1962-10-06 | Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden Rahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1178992B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994013900A1 (en) * | 1992-12-04 | 1994-06-23 | J. & B. Contracting Pty. Limited | Fire-rated enclosure |
| ITCS20120025A1 (it) * | 2012-06-16 | 2013-12-17 | Masi Antonino De | Cella di sicurezza modulare per edifici residenziali, industriali e commerciali |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824383C (de) * | 1950-01-26 | 1951-12-10 | Alfred Sembritzki | Wand aus T-foermigen Bauelementen von vorzugsweise Geschosshoehe |
| DE1005260B (de) | 1954-10-19 | 1957-03-28 | Ewald Walterscheid | Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen |
-
1962
- 1962-10-06 DE DEB69135A patent/DE1178992B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824383C (de) * | 1950-01-26 | 1951-12-10 | Alfred Sembritzki | Wand aus T-foermigen Bauelementen von vorzugsweise Geschosshoehe |
| DE1005260B (de) | 1954-10-19 | 1957-03-28 | Ewald Walterscheid | Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994013900A1 (en) * | 1992-12-04 | 1994-06-23 | J. & B. Contracting Pty. Limited | Fire-rated enclosure |
| ITCS20120025A1 (it) * | 2012-06-16 | 2013-12-17 | Masi Antonino De | Cella di sicurezza modulare per edifici residenziali, industriali e commerciali |
| WO2013186761A3 (en) * | 2012-06-16 | 2014-03-13 | De Masi Antonino | Modular safety cell for residential, industrial and commercial buildings |
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