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DE2739364A1 - Bauelementsystem - Google Patents

Bauelementsystem

Info

Publication number
DE2739364A1
DE2739364A1 DE19772739364 DE2739364A DE2739364A1 DE 2739364 A1 DE2739364 A1 DE 2739364A1 DE 19772739364 DE19772739364 DE 19772739364 DE 2739364 A DE2739364 A DE 2739364A DE 2739364 A1 DE2739364 A1 DE 2739364A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
component system
profiles
frame
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772739364
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schneider Fertigbau & Co GmbH
Original Assignee
Schneider Fertigbau & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider Fertigbau & Co GmbH filed Critical Schneider Fertigbau & Co GmbH
Priority to DE19772739364 priority Critical patent/DE2739364A1/de
Publication of DE2739364A1 publication Critical patent/DE2739364A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/76Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge with framework or posts of metal
    • E04B2/78Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge with framework or posts of metal characterised by special cross-section of the frame members as far as important for securing wall panels to a framework with or without the help of cover-strips
    • E04B2/7809Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge with framework or posts of metal characterised by special cross-section of the frame members as far as important for securing wall panels to a framework with or without the help of cover-strips of single or multiple tubular form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

  • Bauelementsystem
  • Die Erfindung betrifft ein Bauelementsystem mit aneinander anschließbaren Wandelementen und insbesondere unter Verwendung einer metallischen Skelett-Konstruktion mit Vertikalstützen, die in einer Decken- oder Geschoßebene durch Horizontalträger untereinander verstrebt sind.
  • Solche skelettartigen Tragkonstruktionen, bei denen die Vertikalstützen Knotenpunkte des aus Horizontalträgern gebildeten Trägerfachwerkes bilden, über die die Lasten auf ein Fundament abgetragen werden, habe sich durch die Möglichkeiten einer einfachen Montage und die Anpassungsfähigkeit an beliebige Umfassungsmaße eines Gebäudes und an eine weitgehend variable Raumaufteilung bewährt. Dies gilt auch im Hinblick auf die Anschlußmöglichkeiten, die die Vertikalstützen zur Aufteilung und Abgrenzung von Raumwänden bieten. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Bauelementsystem der eingangs bezeichneten Art zu verbessern und dahingehend auszugestalten, daß mit einer möglichst kleinen Anzahl unterschiedlicher Bauprofile eine weitgehend variable Gestaltung von Bauwerken einschließlich deren Umfassungsquerschnitte und Raumaufteilungen erzielbar ist und besonders einfache Anschlußmöglichkeiten der Bauelemente untereinander entstehen.
  • Diese Aufgabe wird nach dem Grundgedanken der Erfindung dadurch gelöst, daß Wandelemente zur Aufachung von Abständen zwischen den Vertikalstützen zusammengefügte Rahmenprofile aus Leichtmetall mit wen-igstens einer nach außen offenen Profilkammer aufweisen, in die Anschlußprofile zur Verbindung der Wandelemente untereinander oder mit den über den Umfang verteilte, nach außen offene Profilkammern enthaltenden Vertikalstützen einsteckbar befestigt sind. Aufgrund dieses Vorschlages lassen sich Wandelemente beliebiger Abmessungen und beliebiger Funktion auf sehr einfache Art praktisch aus einem einzigen Rahmenprofil herstellen und gleichzeitig die Verbidungen von Wandelementen untereinander und mit den Vertikalstützen vorteilhaft mit Hilfe einfacher Anschlußprofile zu einer Vielfalt von Raumgestaltungen erzielen, wobei die Voraussetzungen für die Tragfähigkeit und statische Fesffkeit optimal erfüllt sind. Darüberhinaus gestaltet sich der Zusammenbau bzw. die Montage der Einzelelemente durch Anwendung der vorgeschlagenen Steckverbindungen besonders einfach.
  • Vorzugsweise bestehen die Vertikalstützen aus einem Hohlprofil, dessen Umfang eine der Anzahl anschließbarer Horizontalträger entsprechende Anzahl von Prof ikan-ern in Form von Längsnuten mit erweitertem Grund enthält, in die in der Decken- oder Geschoßebene Anschlußarme für die Horizontalträger und außerhalb dieser Ebene Anschlußprofile für die Wandelemente vertikal einsteckbar sind. Daraus entsteht ein vortelhaftes Verbindungssystem zwischen den Vertikalstützen einerseits und den Horizontalträgern oder Wandelementen andererseits, wobei die Anschlußprofile mit einer Verdickung nach Art einer Verzahnung in die entsprechenden SChlitze eingeschoben und formschlüssig gehalten sind. Diese formschlüssige Verbindung ist in der Lage, Biegemomente vom Träger auf die Stütze zu übertragen und dadurch ein biegesteifes Trägerfachwerk zu erzeugen. Im Außenbereich eines Bauwerkes brauchen z.B. nur zwei Anschlußarme befestigt zu werden, so daß in das Rauminnere störend hineinragende Anschlußarme vermieden werden. Der Profilumfang der Vertikalstützen kann verhält-nismäßig klein bleiben, so daß man kleinere Wandstärken und gleichzeitig optisch ansprechend Verkleidungen der Trennfugen der Wandelemente erreicht. Die Vertikalstütze kann selbstverständlich auch nur als Knotenpunkt dienen, wobei ihre Länge dann nur der Höhe der Horizontalträger im Dachverband entspricht.
  • Der erweiterte Grund der Längsnut kann aus zur Symmetrieebene der Nut parallelen Seitenflächen und aus mit den Seitenflächen jeweils einen Winkel von 1200 bildenden Schrätlächen bestehen. Dadurch lassen sich die Anschlußprofile leicht in die Vertikalstütze einschieben, und gleichzeitig ergibt sich eine zur Kraftübertragung besonders günstige Formschlüssigkeit zwischen der Längsnut und dem verdickten Ansatz. Bei den Anschlußarmen für die Horizontal träger wird eine besonders große Festigkeit dadurch erzielt, daß die Flügel am Umfang der Vertikalstütze anliegend und dort mit Flächenpressung festgeschraubt sind.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Anschlußprofile zur Verbindung einer Vertikalstütze und einem Wandelement T-Form besitzen, wobei der Fuß des senkrechten Steges einen verdickten Ansatz entsprechend dem erweiterten Nutengrund trägt, während der Querarm des T-Profils die Profilkammer des Rahmenprofils nach außen begrenzende Querschenkel hinterfaßt. Der senkrechte Steg des Anschlußprofils kann unter Berücksichtigung eines Rastermaßes für die Abstände zwischen auszufachenden Vertikalstützen und der Länge der Wandelemente so bemessen sein, daß die Wandelemente zwischen den Vertikalstützen unter Zugbeanspruchung eingespannt sind. Auf diese Weise wird mit sehr einfachen Anschlußprofilen eine bequem herstellbare Befestigung der Wandelemente erzielt, die durch die Anwendung des speziell auf Modulmaße abgestimmten Anschlußprofils gleichzeitig eingespannt werden, wobei die aufgewendete Spannkraft einerseits zur Versteifung der Gesamtanordnung dient und außerdem ausgenutzt werden kann, um die Wandelemente stirnseitig gegen festgelegte Dichtungen anzupressen.
  • Wenn die Vertikalstutze aus einem quadratischen oder rechteckigen Rohrpro-fil besteht, kann der senkrechte Steg des T-Profils so lang sein, daß das Rahmenprofil unter Zwischenfügung einer elastischen Dichtung gegen den Umfang der Vertikalstütze angepresst wird.
  • Das Rahmenprofil für die Wandelemente besteht zweckmäßigerweise aus extrudiertem Leichtmetall und kann an seiner Innenseite mit Anschlüssen für Isolier- oder Verkleidungsplatten oder für Tür- oder Fensterrahmen versehen sein.
  • Das Rahmenprofil besitzt eine symmetrisch zur Profilbreite angeordnete Kammer, die durch seitlich vorspringenden Querschenkel gegenüberlder Profilkammer zur Aufnahme der Anschlußprofile abgeteilt ist und zur Aufnahme eines Eckverbindungswinkels in den auf Gehrung geschnittenen Rahmenprofilen dient. Die von außen zugänglichen Querschenkel werden mit dem in die Kammer eingesteckten SChenkel des Eckverbindungswinkels verpresst, so daß die Rahmenprofile fest miteinander verbunden sind. Die von außen zugänglichen Querschenkel ermöglichen dabei die Anwendung einfacher Preß- oder Verformungseinrichtungen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Rahmenprofil, von seiner Stirnfläche ausgehend, durch seitlich vorspringende Querschenkel abgeteilte äußere und mittlere Profilkammern gleicher Breite zur wahlweisen Steckaufnahme der Querarme von Anschlußprofilen, wobei sich die innere Profilkammer zir Aufnahme des Eckverbindungswinkels hinter den stärker seitlich vorspringenden Querschenkeln dieser Kammer anschließt. Dadurch ergibt sich eine weitere Anpassungsmöglichkeit für mit den Wandelementen zu überbrückende Längen bzw. zu überbrückende Anschlußmaße bei bestimmten Formen von Vertikalstützen. Dies gilt gleichermaßen auch bei der Stoßverbindung von Wandelementen mit Hilfe von Anschlußprofilen, die mit Kammer abschnitten in die äußeren oder mittleren Profilkammern der sich gegenüberstehenden Rahmenprofile einsteckbar sind.
  • Mit Hilfe der klammerartigen Anschlußprofile werden die Quer schenkel der äußeren oder mittleren Profilkammern hinterfaßt, je nachdem, wie groß der Stoßfugenabstand bzw. die zwischen zwei Wandelemente eingelegte Dichtung bemessen ist.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen Fig. 1 die Draufsicht auf eine Vertikalstütze, Fig. 2 die Draufsicht auf einen Anschlußarm für einen Horizontalträger, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt durch eine Vertikalstütze mit mehreren daran angeschlossenen Wand-bzw. Fensterelementen, Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch eine viereckige Vertikalstütze mit mehreren daran angeschlossenen Wand- bzw. Fensterelementen, Fig. 5 einen waagerechten Schnitt durch den Anschlußbereich zweiere Wandelemente und einer davon abgehenden Querwand und Fig. 6 eine perspektivische Ansicht für dieEckverbindung des Rahmenprofils.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine Vertikalstütze 10, bestehend aus einem sechseckigen Leichmetall-Hohlprofil an sämtlichen Ecken mit radial gerichteten Längsnuten 11 versehen, die einen erweiterten Nutengrund 12 besitzen. Der verbreiterte Nutengrund wird aus zur Symmetrieebene parallelen Seitenfläcnen 13 sowie aus dazu jeweils in einem Winkel von beispielsweise 1200 verlaufenden Wandflächen 14 am Grund bzw. 15 am Hals gebildet. Im Bereich der Längsnuten besitzt das Hohlprofil einen verdickten Wandquerschnitt 18. Angedeutete Gewindebohrungen 16, die bis in den Hohlraum 17 hindurchgeführt sind, dienen zur Schraubbefestigung eines Anschlußarmes 20 gemäß Fig. 2.
  • A8 Anschlußprofil zwischen der Vertikalstütze 10 und einem nicht gezeigten Horizontalträger eines Trägerfachwerkes dienen Anschlußarme 20 nach Fig. 2, die aus einem Armabschnitt 21 und einem verdickten Ansatz 22 bestehen, der genau dem Querschnitt der Nut mit dem verbreiterten Grund 12 entspricht. Zu beiden Seiten des Armabschnittes 21 sind -Flügel 23 angeformt, die Durchgangsbohrungen 24 für nicht gezeigte Befestigungsschrauben aufweisen, mit denen die Flügel 23 gegen den Umfang der Vertikal stütze 10 angepresst werden Anstelle des gezeigten Seckseckprofils können die Vertikalstützen auch mit anderen Profilformen ausgeführt sein.
  • EntsprechendFig. 3 ist eine Vertikalstütze 10 senkrecht auf eine Bodenplatte 25 aufgeschweißt, die über Bohrungen 26 und nicht gezeigte Schraubbolzen auf einem Fundament verankert wird.
  • Auf dem Fundament können zur Positionierung des Verlaufes der Wandelemente rechteckförmige Hohl-profile verlegt sein, die von den Profilkammern der weiter unten beschrienbenen Rahmenprofile überfaßt sind und mit ihrer Oberseite an den ebenfalls weiter unten beschriebenen Querschenkeln 36 der inneren Profilkammer 35 anliegen.
  • Entsprechend Fig. 3 sind an zwei gegenüberliegende Längsnuten der Vertikalstütze Wandelemente mit Hilfe von Anschlußprofilen 28 angeschlossen. Dabei kann das Wandelement 6 durch beliebige Ausfachungsplatten 46 geschlossen sein, während das Wandelement 7 als Fenster- oder Türrahmen ausgebildet ist. Von einer weiteren Längsnut der Vertikalstütze 10 geht mit Hilfe eines Anschlußprofils 28 ein Wandelement 6 aus, das die Wand eines Innenraums begrenzt. Die Anschlußprofile 28 zur Verbindung der Vertikalstütze 10 mit einem Wandelement 6 oder 7 besitzen eine T-Form, wobei am Fuß des senkrechten Steges 31 ein verdickter Ansatz 30 angeformt ist, dessen Umriß dem Profil des erweiterten Nutengrundes 12 (Fig. 1) angepaßt ist. Das Anschlußprofil 28, das sich über die gesamte Höhe des Wandelementes oder aber auch nur über Teilhöhen davon erstrecken und unterteilt sein kann, wird von oben in die Längsnut der Vertikalstütze eingeschoben und gleichzeitig auch in eine Profilkammer 37 des Rahmenprofils 33 der Wandelemente. Dabei hinterfaßt ein Querarm 32 des T-förmigen Anschlußprofils 28 seitlich in die Profilkammer 37 vorspringende Querschenkel 38, wobei durch den Vorgang des Einschiebens des Anschlußprofils vorzugsweise eine in der Erstreckungsrichtung des Wandelementes liegende Zugkraft erzeugt wird. Die Abstände zwischen den Stirnflächen der Wandelemente und der Vertikalstütze werden mit nicht gezeigtem Insolierstoff und Überbrückungeprofilen abgedeckt.
  • Aus Fig. 4 ergibt sich, daß die verdickten Ansätze 30 der Anschlußprofile 28, da sie lediglich auf Zug beansprucht sind, nur an den an die Nutöffnung in der Vertikalstütze anschließenden Schrägflächen 15 anliegen.und somit einen kleineren Querschnitt haben können als der erweiterte Nutengrund. Gemäß der gezeigten Variante haben die verdickten Ansätze 30 eine Schwalbenschwanzform. Weiterhin ergibt sich aus Fig. 4, daß der Querarm 32 des T-förmigen A-nschlußprofils 28 unter Berück8ichtigung der vorzusehenden Fugenbreite zwischen den Stirnflächen der Wandelemente 33 oder Fensterelemente 34 und den gegenüberliegenden Seitenflächen der Vertikalstütze 50 in die äußere Profilkammer 39 des jeweiligen Rahmenprofils 33 eingesteckt sind. Auf diese Weise wird mit Hilfe der Anschlußprofile 28 das jeweilige Wandelement oder Fensterelement, zwischen dessen Stirnfläche und der Vertikalstütze nicht gezeigte Dichtungen vorgesehen sind, für eine kraftschlüssige Verbindung gesorgt.
  • Entsprechend Fig. 3 - 6 besitzt das Rahmenprofil für die Wand- oderFensterelemente eine symmetrisch zur Profilbreite angeordnete innere Kammer 35, die durch seitlich vorspringende Querschenkel 36 gegenüber der mittleren Profilkammer 37 abgeteilt ist. Die Querschenkel 36 ragen seitlich in die Kammer weiter vor als die Querschenkel 38 der mittleren Kammer 37 und auch als die Querschenkel, die durch die äußere Stirnfläche 29 des Rahmenprofils gebildet sind und die äußere Profilkammer 39 umgrenzen. Wie in Fig. 6 dargestellt, werden die Rahmenprofile 33 zur Herstellung der Umfassungsrahmen für die Wandelemente auf Gehrung geschnitten und dann mit Hilfe von Eckvedindungswinkeln vereinigt. Dabei wird ein Schenkel 70 des Winkels 69 in die innere Profilkammer 35 eingesteckt, die durch den Querschnitt des Schenkels im wesentlichen ausgefüllt ist.
  • Der Eckverbindungswinkel kann mit Vertiefungen oder einer unregelmäßigen Oberfläche versehen sein, in die mit Hilfe eines Preßwerk-zeuges die Querschenkel 36 des Rahmenprofils eingepreßt werden.
  • Beiderseits der sich nach außen öffnenden Profilkammern enthält die Stirnfläche 29 des Rahmenprofils 33 Nuten 40 zur Aufnahme von elastischen Dichtungen 62, wie sie beispielsweise in Fig. 5 angedeutet sind. Die Dichtungen werden in üblicher Weise in die Längsnuten 40 eingedrückt und stehen mit einem Wulst nach außen über die Stirnfläche 29 über.
  • Weiterhin besitzt das Rahmenprofil 33 an beiden Seiten senkrecht von der Stirnwand 29 ausgehende Längsstege 42, die parallel zur allgemeinen Ebene des Wandelementes verlaufen. Diese Längsstege 42 sind von den äußeren Rändern der Rahmenprofilbreite aus einwärts versetzt und bilden eine Auflage für die Ausfachungsplatten 46, die aus beliebigem geeignetem Material bestehen können. Die äußeren Bereiche 43 der Stirnwand 29 bilden für die Ausfachungsplatten 46 eine Rahmenfassung. Im Fall eines Fenster- oder Türelementes 34 sind an Stelle der Längsstege 42 und der Rahmenfassungen 43 äußere Profilwände eines Kastenprofils vorgesehen und an der Stirnseite des Rahmenprofils eine zusätzliche äußere Längsnut 40.
  • Um Wandelemente oder Fensterelemente unmittelbar miteinander zu verbinden, sind entsprechend Fig. 5 Anschluß- Profile 60 vorgesehen, die mit klammerartigen Abschnitten 61 die Querschenkel 38 hinterfassen, welche die mittleren Profilkammern 37 der beiden sich gegentiberstehenden Rahmenprofile abteilen. Falls bei einer größeren Breite der Fuge 63 erforderlich, können die Klammerabschnitte 61 auch in die äußeren Kammern 39 oder in eine mittlere und in eine äußere Kammer der sich gegenfiberstehenden Rahmenprofile eingesteckt werden. Mit Hilfe der Anschlußprofile 60 werden die gegenüberliegenden Rahmenprofile 33 gegeneinander gezogen bzw. gegeneinander gepresst, wobei die Preßkraft in den elastischen Dichtungen 62 aufgenommen wird, die in die Nuten 40 eingelegt worden sind.
  • Um gemäß Fig. 5 an die StoBverbindungssblle zweier in einer Flucht liegender Wandelemente ein davon senkrecht abgehendes Wandelement anzufügen, ist erfindungsgemäß ein fdrmlges Anschlußprofil 64 vorgesehen. Der senkrechte Steg 65 dieses Anschlußprofils besitzt an seinem freien Ende einen Querfuß 66 und an seinem oberen Ende einen Querarm 67. Der Steg 65 des Anschlußprofils befindet sich in Anlage an den Stirnflächen 29 der Rahmenprofile 33, wobei das Klemmprofil 60 für die Einspannung des Steges 65 zwischen den gegenüberliegenden Stirnflächen29 sorgt.
  • Der Querfuß 66 greift dabei in die Längsnuten 40, die an dieser Seite keine Dichtungen 62 enthalten. Der Querarm 67 des Anschlußprofils 64 ist in die mittlere Profilkammer 37 des Rahmenprofils des anzuschließenden Wandelementes eingesteckt, wobei dieses Rahmenprofil über die elastischen Dichtungen 62 gegen die Ausfachungsplatten 46 der beiden anderen Wandelemente angepreßt ist.
  • Das Rahmenprofil 33 enthält zwischen dem Umfassungwänden der Profilkammern und den Längsstegen 42 in Rahmenrichtung verlaufende Aufnahmen, die beispielsweise zum Einschieben und zur Halterung schwererer Wandteile als Schallschutz oder als zusätzliche thermische Isolierung dienen. - Die innere Kammer 35 kann zur Aufnahme eines waagerecht verlegten, nicht gezeigten Bodenprofils verwendet werden, das zuvor von unten her mit der Bodenwandung der Kammer verschraubt worden ist. Am Bodenprofil ist eine waagerechte Platte angeschraubt, mit der die Verankerung des Wandelementes auf dem Fundament durchgeführt wird.

Claims (22)

  1. Patentansprüche 1. Bauelementsystem mit aneinander anschließenden Wandelementen, insbesondere unter Verwendung einer metallischen Skelett-Konstruktion mit Vertikalstützen, die durch Horizontalträger in einer Decken- oder Geschoßebene untereinander verstrebt sind, dadurch gekennzeichnet, daß Wandelemente (6) zur Ausfachung von Abständen zwischen den Vertikalstützen (10, 50) zusamiengefilgte Rahienprofile (33) aus Leichtmetall mit wenigstens einer nach außen offenen Profilkammer (37) aufweisen, in die JLnschlußprofile (28, 60) zur Verbindung der Wandelemente untereinander oder mit den fiber den Umfang verteilte, nach außen offene Profilkammern (12) enthaltenden Vertikalstntzen (10, 50) einsteckbar befestigt sind.
  2. 2. Bauelementsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die VertikalstUtzen (10, 50) aus einem Hohlprofil bestehen, dessen Unfang eine der Anzahl von Profll}ammern in Form von Längsnuten (11) mit erweitertem Grund (12) enthält, in die in der Decken- oder GeschloB-ebene Anschlußarme (20) fUr die Borizontalträger und außerhalb dieser Ebene die Anschlußprofile (28, 60) zur die Wandelemente vertikal einschiebbar sind.
  3. 3. Bauelementsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Grund der Längsnuten (11) in den Vertikalstützen zur Symmetrieebene der Nut parallele Seitenflächen (13) sowie mit den Seitenflächen jeweils einen Winkel von 1200 bildende Schrägflächen (14, 15) aufweist.
  4. 4. Bauelementsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußarme (20) fIir die Horizontalträger vorzugsweise beiderseits eines die Profilkammer ausfüllenden verdickten Ansatzes (22) an Umfang des Hohlprofils anschraubbare FlUgel (23) tragen, die dem Verlauf des Hohlprofilumfangs angepaßt sind.
  5. 5. Bauelementsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstütze tlo) aus einem Sechseck-Rohrprofil mit von den Ecken in Radialrichtung offenen Längsnuten bestehen.
  6. 6. Bauelementsystem nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalsttitzen (50) aus einem Quadrat- oder Rechteckrohr bestehen und die Längsnuten in den Seitenflächen enthalten sind.
  7. 7. Bauelementsystem nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstützen aus einem Zylinderrohr mit radial auswärts gerichteten Längsnuten bestehen.
  8. 8. Bauelementsystem nach einem der Ansprffiche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrprofil in Bereich der Längsnuten einen in den Hohlraum hinein verdickten Wandquerschnitt (18) besitzt.
  9. 9. Bauelementsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußprofile (28) zur Verbindung einer Vertikalstütze (10) und einem Wandelement (6) T-Form besitzen, wobei der Fuß des senkrechten Steges (31) einem verdickten Ansatz (30) entsprechend dem erweiterten Nutengrund (12) trägt, während der Querarm (32) des T-Profils die Profilkammer (37) des Rahmenprofils (33) nach außen begrenzende Querschenkel (38) hinterfaßt.
  10. 10. Bauelementsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des senkrechten Steges (31) des T-Profils unter Berücksichtigung eines Rastermaßes fUr die Abstände zwischen auszufachenden Vertikalstützen und der Länge der Wandelemente (6) so bemessen ist, daß die Wandelemente zwischen den Vertikalstützen unter Zugbeanspruchung eingespannt sind.
  11. 11. Bauelementsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Steg (31) des T-Profils solche Längs besitzt, daß das Rahmenprofil (33) unter Zwischenfügung einer elastischen Dichtung (62) gegen den Umfang der VertikalstUtze (50) angepreßt wird.
  12. 12. Bauelementsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der verdickte Ansatz (30) am Fuß des T-förmigen Anschlußprofils (28) nur an den an die Nutöffnung in der Vertikalstütze anschließenden Schrägflächen (15) anliegt.
  13. 13. Bauelementsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil (33) aus extrudiertem Leichtmetall besteht und an seiner Innenseite Anschlüsse für Wandplatten oder für Tür- oder Fensterrahmen aufweist.
  14. 14. Bauelementsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil (33) eine symmetrisch zur Profilbreite angeordnete innere Kammer (35) aufweist, die durch seitlich vorspringende Querschenkel (36) gegenüber der Profilkammer (37) zur Aufnahme der Anschlußprofile (28) abgeteilt ist und zur Aufnahme eines Schenkels eines Eckverbindungswinkels (69) zur Verbindung von auf Gehrung geschnittenen Rahmenprofilen dient.
  15. 15. Bauelementsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die innere Profilkammer (35) nach außen begrenzenden Querschenkel (36) von außen zugänglich und mit Vertiefungen des Eckverbindungswinkels (69) zur formschlüssigen Verbindung verpreßt sind.
  16. 16. Bauelementsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil (33) beiderseits der Profilkammeröffnung in seiner Stirnseite Nuten t40) zur Aufnahme von Dichtungen (62) enthält.
  17. 17. Bauelementsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil (33), von seiner Stirnfläche (29) ausgehend, durch seitlich vorspringende Querschenkel (38) abgeteilte äußere und mittlere Profilkammern (39, 37) gleicher Breite zur wahlweisen Steckaufnahme der Querarme (32) von Anschlußprofilen (28) aufweist, und daß die Querschenkel (36) der den Eckverbindungswinkel (69) aufnehmenden inneren Profilkammer (35) weiter nach innen vorstehen als die weiter außen liegenden Querschenkel.
  18. 18. Bauelementsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil (33) symmetrisch an beiden Seiten senkrecht an die Stirnfläche (29) anschließende Längsstege (42) aufweist, die von den äußeren Rändern der Rahmenprofilbreite aus einwärts versetzt sind und eine Auflage für Ausfachungsplatten bilden.
  19. 19. Bauelementsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiderseitigen Längsstegen (42) und der die Profilkammern umschließenden Au-Benwand jeweils ein Zwischenraum (41) als Aufnahme für Ausfachungen oder Isolierungen vorgesehen ist.
  20. 20. Bauelementsystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stoßverbindung von Wandelementen Anschlußprofile (60) vorgesehen sind, die mit Klammerabschnitten (61) in die äußeren oder mittleren Profilkammern (39, 37) der sich gegenüberstehenden Rahmenprofile einsteckbar sind.
  21. 21. Bauelementsystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßverbindung zwischen zwei Wandelementen durch in die Längsnuten (40) des Rahmenprofils eingesetzte und daraus vorstehende, einander gegenüberliegende Dichtungen (62) elastisch verspannt ist.
  22. 22. Bauelementsystem nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß eines senkrecht von einer Stoßverbindung abgehenden Wandelementes ein T-förmiges Anschlußprofil (64) vorgesehen ist, dessen senkrechter Steg (65) zwischen den Stirnflächen (29) der auf Stoß verbundenen Wandelemente liegt und mit einem Querfuß (66) am freien Ende des Steges in die Längsnuten (40) der beiden Rahmenprofile eingreift, während der Querarm des T-förmigen Anschlußprofils in eine Profilkammer (37, 39) des senkrecht anzuschließenden Wandelementes eingesteckt ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4606394A (en) * 1981-09-18 1986-08-19 Marler Haley Exposystems Ltd. Barrier systems and the like
US6185887B1 (en) * 1996-04-29 2001-02-13 Syma Intercontinental Ag Shaped bar and clamping section for a shaped bar
WO2005018383A1 (en) * 2003-08-22 2005-03-03 Radoslaw Lasota Modular components
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