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DE1005260B - Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen - Google Patents

Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen

Info

Publication number
DE1005260B
DE1005260B DEW15113A DEW0015113A DE1005260B DE 1005260 B DE1005260 B DE 1005260B DE W15113 A DEW15113 A DE W15113A DE W0015113 A DEW0015113 A DE W0015113A DE 1005260 B DE1005260 B DE 1005260B
Authority
DE
Germany
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frames
adjacent
frame
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legs
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW15113A
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEW15113A priority Critical patent/DE1005260B/de
Publication of DE1005260B publication Critical patent/DE1005260B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/06Structures arranged in or forming part of buildings
    • E04H9/08Structures arranged underneath buildings, e.g. air-raid shelters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, rahmenförmige Bauwerke, die in sich geschlossen oder nur als Teilrahmen ausgebildet sind, derart aus mehreren Teilen aufzubauen, daß sich eine biegesteife Verbindung zwischen den einzelnen Bauelementen ergibt. An sich sind Bauwerke aus nebeneinander angeordneten Betoneinzelrahmen, die auch aus Teilstücken bestehen können, bekannt; auch sind derartige Bauwerke bereits unter Verwendung von Winkelstücken mit zwischengelagerten geraden Teilen vorgeschlagen worden, wobei jedoch nicht darauf geachtet worden ist. daß die einzelnen Bauclemente biegestcif miteinander verbunden, sind.
  • Dies wird erfindungsgemäß bei einem Bauwerk der bezeichneten Art dadurch erreicht, daß die Winkelstücke und die diese verbindenden geraden Teile bzw. nur die Schenkel der Winkelstücke einen I-förmigen Querschnitt besitzen, der mit ein-ein Steg in der Rahmenebene liegt, derart, daß sich bei der Aneinanderreihung der Rahmen Hohlräume ergeben zur Aufnahme von bewehrten Betonlaschen, die die Einzelteile der Rahmen miteinander kraftschlüssig verbinden. Durch diese Maßnahme wird eine Verschiebung der einander benachbarten Rahmen in wirksamer Weise verhindert.
  • Die Schenkel eines jeden Winkelstückes können unterschiedlich lang ausgebildet sein. Alsdann besteht die Möglichkeit, die aufeinanderfolgenden Winkelstücke so einzubauen, daß ihre Stoßstellen, an welchen sie mit den zwischengeschalteten Trägern zusammenstoßen, gegeneinander versetzt sind.
  • Zur weiteren Verstärkung empfiehlt es sich, die einzelnen Rahmen durch Ankerschrauben zusammenzuziehen. Dabei können Anker benutzt werden, die so lang sind, daß sie die sämtlichen Rahmen miteinander verbinden. Die Länge der einzelnen Ankerschrauben kann aber auch so gewählt werden, daß sie etwa der Stärke eines Rahmens entspricht. In diesem Fall wird jeweils jede Ankerschraube in ein Gewinde im Kopf der vorhergehenden Schraube eingedreht.
  • Die Träger und/oder die Laschen können aus Spannbeton sein. Ferner besteht auch die Möglichkeit. die Winkelstücke aus Spannbeton herzustellen. Für di-e letzteren kann aber auch aus fabrikatorischen Gründen gegebenenfalls eine schlaffe Bewehrung vorgesehen werden.
  • Die Bewehrungseinlagen auf der dem Raum zugekehrten Seite können aber auch auf der dem Raum abgekehrten Seite der Rahmen liegen. Es empfiehlt sich bei der Eigenart der Beanspruchung, die bei Schutzräumen auftreten kann, Rahmen, die die Bewehrung an der Innenseite tragen, gelegentlich mit solchen abwechseln zu lassen, bei welchen die Bewehrung außen liegt. Es ist erwünscht, daß die Einzelteile des Betonausbaues gemäß der Erfindung sich möglichst auf allen einander zugekehrten Flächen berühren. Da die Einzelteile fabrikmäßig mit sehr großer Genauigkeit hergestellt werden können, wird schon bei trockenem Zusammenbau eine satte flächenförrnige Anlage mehr oder minder vollkommen erreicht. Zweckmäßig wird man jedoch die Berührungsflächen der einzelnen Bauelemente und/oder die Anschlußflächen an das umgebende -'\lauerwerk beim Einbau mit einem Zementbrei bestreichen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein nachträglich eingebrachter Betonausbau dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine isometrische Systemdarstellung, Fig. 2 in etwas größerem Maßstab ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
  • Wie beide Figuren erkennen lassen, besteht der Betonausbau, der nachträglich in ein vorhandenes Bauwerk eingesetzt werden kann, aus einer mehr oder minder großen Zahl einzelner, dicht aneinandergereihter Ausbaurahmen. jeder dieser Rahmen setzt sich zusammen aus Winkelstücken 10 und Trägern 11, die zwischen den Schenkeln der Winkelstücke 10 eingesetzt sind und mit diesen stumpf voreinanderstoßen. Die biegesteife #!-,erbindung der Teile 10 und 11 wird durch die Laschen 12 erreicht. Diese liegen in den seitlichen Ausnehmungen zwischen den Trägern 11 bzw. zwischen den Schenkeln der Winkelstücke 10. Träger 11 und die Schenkel der Winkelstücke 10 sind I-förmig profiliert, wie in Fig. 2 erkennbar ist. Die genannten Bauelemente liegen also mit ihren Flanschenden unmittelbar aneinander an und umschließen mit ihren mittleren Teilen die Laschen 12.
  • In Fig. 2 ist dargestellt, daß bei einem Teil der im Querschnitt skizzierten Träger 11, die zweckmäßig in Spannbeton ausgeführt sind, die Bewehrungseinlagen 13 an der Rauminnenseite liegen. In größeren Ab- ständen sind dann einzelne Träger eingefügt, bei welchen die Einlagen 13 an der Außenseite liegen. Die Betonlaschen 12 müssen ebenfalls bewehrt sein, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bauwerk, insbesondere Luftschutzbau%verk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen, die aus Winkelstücken und geraden Teilen bestehen, dadurch, gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (10) und die, diese verbindenden geraden Teile (11) bzw. nur die Schenkel der Winkelstücke (10) einen I-förtnigen Querschnitt besitzen, der mit einem Steg in der Rahmenebene liegt, derart, daß sich bei der Aneinanderreihung der Rahmen Hohlräume ergeben zur Aufnahme von bewehrten Betonlaschen (12), die die Einzelteile der Rahmen miteinander kraftschlüssig verbinden.
  2. 2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (10) ungleich lange Schenkel aufweisen und derart nebeneinandergereiht sind, daß in die gleiche Richtung abwechselnd ein kurzer und ein langer Schenkel weist. 3. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Rahmen durch Ankerschrauben zusammengespannt sind. 4. Bau-,verk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerschrauben aus Teilstücken bestehen, die der Stärke des Rahmens entsprechen, und jeder Ankerschraubenteil in ein Gewinde im Kapf des nächsten Teiles eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 641 57S, 803 129, 806 392, 749 182; schweizerische Patentschriften Nr. 53 027, 203 898; französische Patentschrift Nr. 687 605; britische Patentschriften Nr. 117 233, 530 201, 588 623, 694 693.
DEW15113A 1954-10-19 1954-10-19 Bauwerk, insbesondere Luftschutzbauwerk, aus nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Betonrahmen Pending DE1005260B (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE1005260B (de)

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