DE1178961B - Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Monoazofarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen MonoazofarbstoffenInfo
- Publication number
- DE1178961B DE1178961B DEJ17923A DEJ0017923A DE1178961B DE 1178961 B DE1178961 B DE 1178961B DE J17923 A DEJ17923 A DE J17923A DE J0017923 A DEJ0017923 A DE J0017923A DE 1178961 B DE1178961 B DE 1178961B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- copper
- formula
- aminophenol
- sulfonic acid
- methyl
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B62/00—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
- C09B62/02—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
- C09B62/04—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
- C09B62/08—Azo dyes
- C09B62/095—Metal complex azo dyes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Coloring (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: C 09 b
Deutsche Kl.: 22a-l
Nummer: 1178 961
Aktenzeichen: J17923IV c / 22 a
Anmeldetag: 5. April 1960
Auslegetag: 1. Oktober 1964
Die Erfindung betrifft die Herstellung neuer metallisierter Monoazofarbstoffe, welche zur Färbung
von Cellulosetextilien wertvoll sind.
Im Gegensatz zu den aus der österreichischen Patentschrift 201 744 bekannten Kupferkomplexen
von Azopyrazolonfarbstoffen farben die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung erhaltenen
Farbstoffe auf benachbarte Stoffe während der Waschbehandlungen, welche zum Entfernen nichtreagierten
Farbstoffes erforderlich sind, nicht ab.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung von neuen metallisierten Azofarbstoffen,
nämlich den Kupferkomplexen solcher Azoverbindungen vorgeschlagen, welche in Form der
freien Säuren der Formel
/TV-M =
N = N-
R N-C
-N-C N
Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen
Monoazofarbstoffen
Monoazofarbstoffen
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Cyril Eric Vellins,
Alistair Howard Berrie, Manchester,
Lancashire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 10. April 1959 (12161),
vom 5. Februar 1960
Großbritannien vom 10. April 1959 (12161),
vom 5. Februar 1960
N=C
(SO3H)n
entsprechen, worin der Benzolring A weitere Substituenten tragen kann, E den Rest eines Acetoacetarylids,
l-Phenyl-5-pyrazolons oder l-Phenyl-5-aminopyrazols,
R ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest mit nicht mehr als 4 Kohlenstoffatomen, X eine
Hydroxy-, Carboxy-, Methoxy- oder Äthoxygruppe, Y ein Chlor- oder Bromatom und π 1, 2 oder 3
bedeutet.
Als Beispiele weiterer Substituenten, welche im Benzolring A vorliegen können, seien erwähnt:
Nitro, Chlor, Brom, Alkoxy, beispielsweise Methoxy, Alkyl, beispielsweise Methyl, Carboxy, Sulfo,
Alkylsulfonyl, beispielsweise Methylsulfonyl, Acylamino, beispielsweise Acetylamino, Sulfamoyl und
substituiertes Sulfamoyl, beispielsweise Dimethylsulfamoyl und Äthylsulfamoyl.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der neuen metallisierten Azofarbstoffe, wie oben
beschrieben, besteht darin, daß eine Monoazoverbindung, welche in Form ihrer freien Säure der
Formel
NH (SO3H)n
worin A, E, R, X und η die oben angegebenen Bedeutungen haben, entspricht, mit Cyanurchlorid
oder Cyanurbromid und einem Kupfer liefernden Mittel behandelt wird.
Die Monoazo Verbindung kann mit dem Cyanurchlorid
oder Cyanurbromid behandelt und das so erhaltene Produkt anschließend mit dem Kupfer
liefernden Mittel behandelt werden. Es wird jedoch vorgezogen, die Monoazoverbindung mit dem Kupfer
liefernden Mittel und anschließend den so erhaltenen Kupferkomplex mit dem Cyanurchlorid oder Cyanurbromid
zu behandeln.
Die Behandlung der Monoazoverbindung mit dem Kupfer liefernden Mittel kann nach irgendeinem
der zur Herstellung von Kupferkomplexen von Azoverbindungen bekannten Verfahren durchgeführt
werden, beispielsweise indem man ein Kupfer lieferndes Mittel zu einer wäßrigen Lösung der
Monoazoverbindung gibt, die so erhaltene Mischung erwärmt, Natriumchlorid zufügt, und den Niederschlag
des Kupferkomplexes der Monoazoverbindung abfiltriert.
Die Behandlung des Kupferkomplexes der Monoazoverbindung mit dem Cyanurchlorid oder Cyanurbromid
wird zweckmäßigerweise ausgeführt, indem man eine wäßrige Lösung des genannten Kupferkomplexes mit einer Suspension von Cyanurchlorid
oder Cyanurbromid in Wasser oder einer Mischung
40» 689/308
von Wasser und einer mit Wasser mischbaren organischen Flüssigkeit, beispielsweise Aceton, vorzugsweise
bei einer Temperatur zwischen 0 und 5°C rührt, wobei das pH der Mischung durch
Zugabe von Natriumcarbonat zwischen 6 und 7 gehalten wird, Salz zusetzt und den erhaltenen
neuen metallisierten Azofarbstoff abfiltriert. Als Beispiele der Kupfer liefernden Mittel, welche in
dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden können, seien erwähnt: Kupfersulfat, Kupferacetat
und Kupferammonsulfat.
Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Monoazoverbindungen können durch Diazotieren
eines Amins der Formel
NH2
worin A und X die oben angegebenen Bedeutungen haben, und Kuppeln der so erhaltenen Diazoverbindung
mit einer Kupplungskomponente der Formel H — E — NHR, worin E und R die oben angegebenen
Bedeutungen haben, hergestellt werden, wobei das Amin und die Kupplungskomponente
so gewählt werden, daß die erhaltene Monoazoverbindung ein, zwei oder drei Sulfonsäuregruppen
enthält.
Als Beispiele geeigneter Amine, welche verwendet werden können, um die in dem erfindungsgemäßen
Verfahren verwendeten Monoazoverbindungen zu erhalten, seien erwähnt: Anthranilsäure, A- oder
5-Sulfonanthranilsäure, A- oder 5-Nitroanthranilsäure,
4-, 5- oder 6-Chloranthranilsäure, 2-Aminoterephthalsäure,
4-Methansulfonylanthranilsäure, 2-Aminophenol, A- oder 5-Nitro-2-aminophenol,
4-, 5- oder o-Chlor^-aminophenol, 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure,
4-Chlor-2-aminophenol-6-sulfonsäure, 6 - Chlor - 2 - aminophenol -A- sulfonsäure,
Picraminsäure, 4-Nitro-2-aminophenol-6-sulfonsäure,
6-Nitro-2-aminophenol-4-sulfonsäure, o-Anisidin, A- oder 5-Nitro-2-anisidin, A- oder 5-Chlor-2-anisidin,
Cresidin, 2-Aminophenol-4-sulfonsäure, 4,5-Dichlor-2 - aminophenol - 6 - sulfonsäure, 4- Methyl - 5 - nitro-2-aminophenol-6-sulfonsäure,
2-Aminophenol-4-methylsulfon, 2-Aminophenol-4-sulfonamid, 2-Aminophenol - 4 - N -methylsulfonamid, 4 - Brom - 2 - aminophenol,
4-Methoxy-2-aminophenol, 4-Acetylamino-2-aminophenol-6-sulfonsäure
und 2-Aminophenol-4-N,N-dimethylsulfonamid.
Als Beispiele von Kupplungskomponenten der Formel H — E — NHR, welche verwendet werden
können, um die in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Monoazoverbindungen zu erhalten,
seien erwähnt: l-PhenyI-5-pyrazolone., wie
l-(3'- oder 4'-Aminophenyl)-3-rnethyl-5-pyrazolon, I-(3'- oder 4'-Aminophenyl)-3-carboxy-5-pyrazolon,
l-(3'-Amino-4'-sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(4'-Amino-3'-sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon,
l-(2'-Methyl-5'-aminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, l-Phenyl-S-amino-S-pyrazolon, l-(3'- oder 4'-Aminophenyl)
- 3 - carbäthoxy - 5 - pyrazolon, 1 - (2' - Chlor-5'-aminophenyl)-3-methyloder-carboxy-5-pyrazolon,
l-(4'-Methylaminophenyl)-3-carboxy-5-pyrazolon, 1 -(3'- Amino-4'-sulfophenyl)-3 -carboxy- 5 -pyrazolon
und l-(4'-Amino-3'-suIfophenyl)-3-carboxy-5-pyrazolon,
Acetoacetaryiide, wie Acetoacet-3-ammoanilid,
Acetoacet-4-aminoanilid und Acetoacet-4-aminoanilid-3-sulfonsäure
und l-Phenyl-5-aminopyrazole, wie l-(3'-Aminophenyi)-3-methyl-5-aminopyrazol
und l-(3'-Amino-4'-sulfophenyl)-3-methyl-5-aminopyrazol.
Die neuen metallisierten, oben beschriebenen Azofarbstoffe werden vorzugsweise aus den Medien,
in welchen sie hergestellt wurden, bei einem pH von 6 bis 7 isoliert, und es wurde gefunden, daß
der Verlust von Chlor- oder Bromatomen aus dem in den Farbstoffen vorhandenen Triazinring durch
Zugabe von Pufferungsmitteln, welche einen pH-Wert zwischen 6 und 7 ergeben, insbesondere, welche
einen pH von ungefähr 6,5 ergeben, erheblich herabgesetzt werden kann. Als Beispiele solcher
Pulterungsmittel seien erwähnt: Mischungen von Dinatriumhydrogenpnosphat und Natriumdihydrogenphosphat
oder Kaliumdihydrogenphosphat und Mischungen von Natriumdiäthylmetanilat und Natriumhydrogensulfat.
Die Pufferungsmittel können zu beliebiger Zeit während der Herstellung der Farbstoffe zugesetzt werden, jedoch wird vorgezogen,
die Pufferungsmittel der Reaktionsmischung vor der Isolierung des Farbstoffs zuzusetzen und nach
dem Abfiltrieren des Farbstoffs die so erhaltene Farbstoffpaste vor dem Trocknen, welches vorzugsweise
bei einer Temperatur unterhalb 65° C durchgeführt wird, mit weiterem Pufferungsmittel zu
mischen. Die getrockneten Farbstoffmischungen sind im allgemeinen stabiler als die ungepufferten getrockneten
Farbstoffe.
Die neuen, oben beschriebenen metallisierten Azofarbstoffe sind wertvoll zur Färbung von Cellulosetextilien
aus natürlicher oder regenerierter Cellulose. Zum Färben von solchen Textilien können die
neuen metallisierten Azofarbstoffe entweder nach einem Färbe- oder Druckverfahren auf die genannten
Textilien aufgebracht werden, in Verbindung mit einer Behandlung mit einem säurebindenden Mittel,
beispielsweise Natriumhydroxyd, Natriumcarbonat oder Natriumbicarbonat, welche vor, während oder
nach der Farbstoffanwendung durchgeführt werden kann.
Die neuen, oben beschriebenen metallisierten Azofarbstoffe ergeben, wenn sie so auf Cellulosetextilien
angewendet werden, gelbe bis braune Farbtöne mit ausgezeichneter Echtheit gegen Licht,
Naßbehandlungen, wie Waschen, und Bleichmittel. Eine bevorzugte Klasse der erfindungsgemäß
hergestellten neuen metallisierten Azofarbstoffe sind die Kupferkomplexe der Azoverbindungen, welche
in Form der freien Säuren der Formel
C-Z
HO-C N
\N/
entsprechen, worin A, R, X und Y die oben an-
gegebenen Bedeutungen haben, Z eine Methyl- oder Carboxylgruppe bedeutet, und die Benzolringe A
und A' zusammen zwei oder drei Sulfonsäuregruppen enthalten. In dieser bevorzugten Klasse bedeutet
Y vorzugsweise ein Chloratom und R vorzugsweise ein Wasserstoffatom.
Als Beispiele von metallisierten Azofarbstoffen, welche in diese bevorzugte Klasse fallen, seien erwähnt
die Kupferkomplexe der Azoverbindungen, welche in Form der freien Säuren der Formel
entsprechen, worin A, X und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, und der Benzolring A ein oder
zwei Sulfonsäuregruppen enthält.
C-Z
;N\
NH-C
C-Cl
Il
I
Cl
sntsprechen, worin A, X und Z die angegebenen Bedeutungen haben, und der Benzolring A ein oder
zwei Sulfonsäuregruppen enthält. Besonders wertvolle, in die bevorzugte Klasse fallende metallisierte
Azofarbstoffe sind die Kupferkomplexe der Azoverbindungen, welche in Form der freien Säuren
der Formel
C-Z
Cl
C-Cl
Diazotierte 4-Chlor-2-aminophenol-6-sulfonsäure wird mit 1 - (3'- Amino - 4'- sulfophenyl) - 3 - methyl-5-pyrazolon
gekuppelt, die so erhaltene Monoazoverbindung mit einer Essigsäure enthaltenden wäßrigen
Kupfersulfatlösung 1 Stunde lang bei einer Temperatur von 80° C gerührt und der Kupferkomplex der Monoazoverbindung durch Zugabe
von Natriumchlorid und . ~bfiltrieren des sich abscheidenden
festen Produkts isoliert.
Eine Lösung von 50,35 Teilen des obigen Kupferkomplexes in 500 Teilen Wasser wird zu einer
Suspension von 18,4 Teilen Cyanurchlorid in einer Mischung von 200 Teilen Eis und 300 Teilen Wasser
gegeben und dje so erhaltene Mischung 2 Stunden bei einer Temperatur zwischen 0 und 5°C gerührt,
wobei das pH der Mischung durch allmähliche Zugabe von Natriumcarbonat zwischen 6 und 7
gehalten wird. Dann werden 100 Teile Natriumchlorid zugefügt und der sich abscheidende Farbstoff
abfiltriert. Die so erhaltene Farbstoffpaste wird mit 3 Teilen Dinatriumhydrogenphosphat und
5,4 Teilen Kaliumdihydrogenphosphat gemischt und dann bei 200C getrocknet.
Die Analyse der so erhaltenen Farbstoffmischung ergab 1,75 Atome organisch gebundenes Chlor für
jedes Farbstoffmolekül.
Bei der Anwendung auf Cellulosetextilien in Verbindung mit einer Behandlung mit einem säurebindenden
Mittel ergibt der Farbstoff gelblichbraune Töne mit ausgezeichneter Echtheit gegen Waschen,
Bleichmittel und Licht.
Die folgende Tabelle gibt weitere Beispiele der auf Cellulosetextilien erhaltenen Farbtöne, wenn man die im Beispiel 1 verwendete Monoazoverbindung ersetzt durch die Monoazoverbindung, welche durch Diazotieren des in der zweiten Spalte der Tabelle aufgeführten Amins und Kuppeln der so erhaltenen Diazoverbindung mit der in der dritten Spalte der Tabelle aufgeführten Kupplungskomponente erhalten wurde.
Die folgende Tabelle gibt weitere Beispiele der auf Cellulosetextilien erhaltenen Farbtöne, wenn man die im Beispiel 1 verwendete Monoazoverbindung ersetzt durch die Monoazoverbindung, welche durch Diazotieren des in der zweiten Spalte der Tabelle aufgeführten Amins und Kuppeln der so erhaltenen Diazoverbindung mit der in der dritten Spalte der Tabelle aufgeführten Kupplungskomponente erhalten wurde.
| Beispiel | Amin | Kupplungskomponente | Farbton auf Cellulosetextilien |
| 2 | 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure | l-(3'-Aminophenyl)-3-methyl- 5-pyrazolon |
Rötlichgelb |
| 3 | desgl. | 1-Phenyl-S-amino-S-pyrazolon | Gelblichbraun |
| 4 | desgl. | l-(3'-Ammo-4'-sulfophenyl)-3-methyl- 5-pyrazolon |
Rötlichgelb |
| 5 | 4-Nitro-2-aminophenol-6-sulfonsäure | desgl. | Rötlichgelb |
| 6 | 6-Chlor-2-aminophenol-4-sulfonsäure | desgl. | Gelblichbraun |
| 7 | 5-Sulfoanthranilsäure | desgl. | Grünlichgelb |
| 8 | desgl. | 1 -(3 '-Ammo-4'-sulfophenyl)- 5-pyrazolon-3-carbonsäure |
Grünlichgelb |
Fortsetzung
| Beispiel | Amin | Anthranilsäure | Kupplungskomponente | Farbton auf Cellulosetextilien |
| 9 | 2-Aminophenol-4-sulfonsäure | l-(3'-Amino-4'-sulfophenyl)-3-methyl- 5-pyrazolon |
Grünlichgelb | |
| 10 | 4-Sulfoanthranilsäure | desgl. | Rötlichgelb | |
| 11 | 2-Aminophenol-4-sulfonamid | desgl. | Grünlichgelb | |
| 12 | 6-Nitro-2-aminophenol-4-sulfonsäure | desgl. | Rötlichgelb | |
| 13 | 4-Chlor-5-nitro-2-aminophenol- 6-sulfonsäure |
desgl. | Gelblichbraun | |
| 14 | 4,5-Dichlor-2-aminophenol-6-sulfon- säure |
desgl. | Gelblichbraun | |
| 15 | 4-Methyl-5-nitro-2-aminophenol- 6-sulfonsäure |
desgl. | Gelblichbraun | |
| 16 | 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure | desgl. | Gelblichbraun | |
| 17 | desgl. | Acetoacet-3-aminoanilid | Grünlichgelb | |
| 18 | 4-Chloranthranilsäure | Acetoacet-4-aminoanilid | Grünlichgelb | |
| 19 | 2-Aminophenol-4-N,N-dimethyl- sulfonamid |
l-(3'-Amino-4'-sulfophenyl)-3-methyl- 5-pyrazolon |
Grünlichgelb | |
| 20 | 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure | l-(2'-Methyl-3'-amino-5'-sulfophenyl)- 3-methyl-5-pyrazolon |
Rötlichgelb | |
| 21 | 5-Sulfoanthranilsäure | 1 -(3'-Aminophenyl)-3-methyl- 5-aminopyrazol |
Gelblichbraun | |
| 22 | l-(3'-Amino-4'-sulfophenyl)-3-methyl- 5-aminopyrazol |
Mattgelb |
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Monoazofarbstoffen, welche in Form der freien
Säuren der Formel
/a\-n=n —
entsprechen, worin der Benzolring A weitere Substituenten tragen kann, E den Rest eines
Acetoacetarylids, l-Phenyl-5-pyrazolons oder
l-Phenyl-5-aminopyrazols, R ein Wasserstoffatom
oder einen Alkylrest mit nicht mehr als 4 Kohlenstoffatomen, X eine Hydroxy-, Carboxy-,
R N-C
-N-C N
N = C
-(SO3H)n Y
Methoxy- oder Äthoxygruppe, Y ein Chlor- oder Bromatom und η 1, 2 oder 3 bedeutet, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Monoazoverbindung, welche in Form der freien Säure
der Formel
NH
(SO3H)n
(SO3H)n
entspricht, worin A, E, R, X und η die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit Cyanurchlorid
oder Cyanurbromid und einem Kupfer liefernden Mittel behandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit dem
Kupfer liefernden Mittel vor der Behandlung mit dem Cyanurchlorid oder Cyanurbromid
durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Monoazoverbindung
verwendet wird, welche in Form der freien Säure der Formel
IO
20
entspricht, worin A, R, X und Y die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben und
Z eine Methyl- oder Carboxygruppe bedeutet und die Benzolringe A und A' zusammen zwei
oder drei Sulfonsäuregruppen enthalten.
10
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Monoazoverbindung verwendet
wird, welche in Form der freien Säure der Formel
NH2
SO3H
entspricht, worin A und X die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, der Benzolring
A ein oder zwei Sulfonsäuregruppen enthält und Z die in Anspruch 3 angegebene Bedeutung
hat.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 201 744.
österreichische Patentschrift Nr. 201 744.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterungen ausgelegt worden.
Wi StIBOt 9.U Q Buaadcketti Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1216159A GB878726A (en) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | New copper complexes of azo dyestuffs containing halogeno-ú=-triazinylamino groups |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1178961B true DE1178961B (de) | 1964-10-01 |
Family
ID=9999472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ17923A Pending DE1178961B (de) | 1959-04-10 | 1960-04-05 | Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Monoazofarbstoffen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH390413A (de) |
| DE (1) | DE1178961B (de) |
| GB (1) | GB878726A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243801B (de) * | 1963-04-18 | 1967-07-06 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen oder deren Metallkomplexverbindungen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT201744B (de) * | 1956-08-10 | 1959-01-26 | Ciba Geigy | Verfahren zur Herstellung neuer, metallhaltiger Monoazofarbstoffe |
-
1959
- 1959-04-10 GB GB1216159A patent/GB878726A/en not_active Expired
-
1960
- 1960-04-05 DE DEJ17923A patent/DE1178961B/de active Pending
- 1960-04-08 CH CH398960A patent/CH390413A/de unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT201744B (de) * | 1956-08-10 | 1959-01-26 | Ciba Geigy | Verfahren zur Herstellung neuer, metallhaltiger Monoazofarbstoffe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243801B (de) * | 1963-04-18 | 1967-07-06 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen oder deren Metallkomplexverbindungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB878726A (en) | 1961-10-04 |
| CH390413A (de) | 1965-04-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1150770B (de) | Verfahren zur Herstellung von reaktiven Farbstoffen | |
| DE1210105B (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Reaktivfarbstoffe | |
| CH619977A5 (de) | ||
| DE1089098B (de) | Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Monoazofarbstoffen | |
| DE1644366B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen wasserloeslichen Pyrimidinreaktiv-Azofarbstoffen | |
| DE1178961B (de) | Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Monoazofarbstoffen | |
| CH616953A5 (de) | ||
| DE1219150B (de) | Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Azo- oder Anthrachinonfarbstoffe | |
| DE2500550C2 (de) | Neue Chromkomplexfarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung | |
| DE1222187B (de) | Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Disazofarbstoffe | |
| DE1225319B (de) | Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen | |
| DE957507C (de) | Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen | |
| AT220742B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Azofarbstoffen | |
| DE842098C (de) | Verfahren zur Herstellung von metallisierbaren Dis- oder Polyazofarbstoffen der Dipyrazolonreihe | |
| DE2501449A1 (de) | Neue chromkomplexfarbstoffe, deren herstellung und verwendung | |
| DE1219151B (de) | Verfahren zur Herstellung von Chrom- und Kobaltkomplexverbindungen von Monoazofarbstoffen | |
| DE728591C (de) | Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen | |
| DE915381C (de) | Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Harnstoffderivate von Monoazofarbstoffen | |
| DE1644318A1 (de) | Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Reaktivfarbstoffe | |
| DE1270709B (de) | Verfahren zur Herstellung von Chromkomplexen von Azofarbstoffen | |
| DE1019025B (de) | Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen | |
| DE1644222C (de) | Orangenfarbige bis scharlachrote Mono azoreaktivfarbstoffe und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE1964148C3 (de) | Chromhaltige Azo-Triazol-Komplexfarbstoffe und Verfahren zur Herstellung derselben und deren Verwendung | |
| DE724832C (de) | Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen | |
| DE1175809B (de) | Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Azofarbstoffen |