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DE1178363B - Vorrichtung zum Austragen von Schuettgut aus einer unter Saugzug stehenden Foerderanlage - Google Patents

Vorrichtung zum Austragen von Schuettgut aus einer unter Saugzug stehenden Foerderanlage

Info

Publication number
DE1178363B
DE1178363B DEB59565A DEB0059565A DE1178363B DE 1178363 B DE1178363 B DE 1178363B DE B59565 A DEB59565 A DE B59565A DE B0059565 A DEB0059565 A DE B0059565A DE 1178363 B DE1178363 B DE 1178363B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shut
separator
pipe
line
countersunk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB59565A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Meyer
Dipl-Masch-Techn Walter Merz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler AG
Original Assignee
Buehler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buehler AG filed Critical Buehler AG
Publication of DE1178363B publication Critical patent/DE1178363B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zurn Austragen von, Schüttgut aus einer unter Saugzug stehenden Förderanlage Beim kontinuierlichen Austragen von Schüttgut aus dem Abscheider einer pneumatischen Fördervorrichtung können sich gewisse Schwierigkeiten ergeben, wenn man für diesen Zweck Zellenradschleusen oder vergleichbare Anordnungen verwendet, da insbesondere die Abnutzung recht groß sein kann und in besonderen Fällen die Gefahr einer Beschädigung des Schüttgutes durch Quetschwirkung u. dgl. besteht.
  • Es ist zwar empfohlen worden, die Vorteile eines an den Abscheider nach unten anschließenden Senkrohres für den Austrag auszunutzen, zumal man sich hiervon eine natürliche Abdichtwirkung zwischen dem Saugzug im Abscheider und der Außenluft versprach, doch haben die bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen dieser Art in der Praxis nicht befriedigt. Insbesondere hat man versucht, die Austragsmenge aus dem Senkrohr selbsttätig in Abhängigkeit vom Gewicht einer Gutsäule zu regeln, die sich über einem am unteren Ende des Senkrohres angeordneten Absperrelement, nämlich einer Art Abschlußplatte, aufbaut. Diese Abschlußplatte ist drehbar gelagert und kann sich je nach dem auf ihr ruhenden Gewicht heben und senken, wodurch sich der Durchflußquerschnitt für das auszutragende Gut verändert. Dabei sorgt ein zusätzlich angeordneter Abstreifer für einen gleichmäßigen Abfluß des Schüttgutes von der sich drehenden Platte. Das auf der Abschlußplatte ruhende Gewicht der Gutsäule wird jedoch nicht nur von der Höhe und dem Querschnitt des Senkrohres, sondern auch von der Schüttung und Körnung des Gutes sowie von Reibungskräften beeinflußt, die auf das sich im Senkrohr nach unten bewegende Gut einwirken, wodurch sich unvermeidbare Schwankungen in der ausgetragenen Gutmenge ergeben und sogar Lufteinbrüche nicht mit Sicherheit vermieden werden können.
  • Erfindungsgemäß wird das Problem der selbsttätigen Regelung der Gutabgabe bei einer Förderanlage der eingangs gekennzeichneten Art, nämlich bei einer Vorrichtung zum Austragen von Schüttgut aus einer unter Saugzug stehenden Förderanlage, die sich aus einem Abscheider, einem sich an den Abscheider nach unten anschließenden Senkrohr sowie einem im Endbereich des Senkrohres angeordneten, den Austritt des Gutes aus dem Senkrohr regelnden Absperrelement zusammensetzt, wobei die Lage des Absperrelementes zur Anderung des Durchflußquerschnittes für das auszutragende Gut in Abhängigkeit von einer im Senkrohr sich aufbauenden Gutmenge über eine Verstelleinrichtung selbsttätig so verändert wird, daß eine Abdichtung zwischen dem Saugzug im Abscheider und der Außenluft stets sichergestellt ist, dadurch gelöst, daß das Absperrelement das Senkrohr in seinem Endbereich quer durchsetzt und daß der Gutaustrag selbsttätig in Abhängigkeit von einer vorbestimmten, sich im Senkrohr oberhalb des Absperrelementes aufbauenden Gutsäulenhöhe geregelt wird, wofür in der Seitenwand des Senkrohres in der vorbestimmten Höhe Höhenstandsanzeiger vorgesehen sind, die auf die Verstelleinrichtung für das Absperrelement einwirken.
  • Hierdurch ist es möglich, das Schüttgut ohne Verwendung einer Drehschleuse bzw. einer sich drehenden Abschlußplatte und ohne Dichtungsschwierigkeiten in einen Raum auslaufen zu lassen, in welchem ein höherer Druck als in dem Abscheider herrscht. Es können außerdem keine Störungen infolge unregelmäßiger Schüttung im Senkrohr beim Austrag auftreten, und das Material wird sehr schonend behandelt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Absperrelement mit einem in einem Zylinder bewegbaren Kolben verbunden, dem ein Druckmittel über ein vorgeschaltetes Steuerventil zugeführt wird, das selbst von dem Höhenstandsanzeiger beeinflußt wird.
  • Weiterhin wird der Kolben in dem Zylinder doppelseitig von dem Druckmittel beaufschlagt oder bei einseitiger Beaufschlagung ist das Absperrelement noch mit einer Zugfeder verbunden.
  • In vorteilhafter Weise ist das Absperrelement als um eine Rotationsachse bewegliches Segment ausgebildet. Weiterhin erstreckt es sich schräg nach unten in das Senkrohr.
  • Falls in dem Schüttgut Steine, Holzteile oder andere stückige Güter größerer Abmessung enthalten sind und daher mit in das Fördersystem gelangen können, ist es sehr vorteilhaft, wenn der Abscheider ohne Querschnittverengung in das Senkrohr übergeht, so daß der Austrag ohne die Gefahr eines Verstopfens erfolgen kann.
  • Um die Länge des Senkrohres zu verringern, ist es weiterhin möglich, dieses unter mehrfachem Richtungswechsel schräg nach unten zu richten und insbesondere als Spirale auszubilden.
  • Als Höhenstandsanzeiger können vorteilhaft ein unterer und ein oberer Niveaufühler, eine Membran und eine plattenartige, auf kapazitiver Basis wirkende Anzeigevorrichtung vorgesehen werden, die die Steuerventile so beeinflussen, daß die frei werdende Druckluft den Verstellkolben entsprechend bewegt und verstellt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Bei der in der Fig. 1 im Schnitt dargestellten Ausführungsform läuft das senkrecht nach unten abgebogene Endstück 2 der pneumatischen Förderleitung 1 konisch zu. Dieses konische Endstück der Förderleitung weist eine gelochte oder geschlitzte Wandung auf.
  • Oberhalb des konischen Endstückes 2 mündet die Förderleitung 1 in einen zylindrisch geformten Abscheider 3 und ist mit diesem.luftdicht verbunden.
  • Die Mittelachse der Förderleitung 1 und des Abscheiders 3 fallen zusammen. An den oberen Rand des Abscheiders 3 schließt ein Luftabsaugrohr 4 an, das zum Sauggebläse führt und durch das die Saugluft in Pfeilrichtung 5 abzieht. Der Abscheider 3 läuft nach unten konisch zu und weist an seinem unteren Ende eine Drosselstelle 6 auf, welche die Verbindung zu dem Senkrohr 7 herstellt. Im oberen Bereich des Senkrohres 7 sind in dessen seitlicher Wand ein oberer und ein unterer Höhenstandsanzeiger 9 und 8 vorgesehen, die je nach Guthöhe über Leitungen 10 ein Steuerventil 11 beeinflussen, das seinerseits über Leitungen 12 und 13 mit den Enden eines Zylinders in Verbindung steht, in dem ein Kolben 14 je nach Zufuhr eines Druckmittels durch die leitung 12 oder durch die Leitung 13 nach rechts oder nach links bewegt wird.
  • Der Kolben 14 ist mit einem Absperrelement 15 verbunden, welches das Senkrohr 7 quer durchsetzt und das je nach seiner Stellung den Querschnitt des Senkrohres verändert und somit die Menge des durch das Senkrohr abfließenden Schüttgutes regelt.
  • Die Stellung des Absperrelementes wird durch das Steuerventil bestimmt, welches selbst von dem Höhenstandsanzeiger beeinflußt wird. Somit kann die Höhe des Schüttgutes im Senkrohr 7 innerhalb enger Grenzen konstant gehalten werden.
  • Diese Vorrichtung nach F i g. 1 arbeitet wie nachstehend ausgeführt: Durch die Förderleitung 1 wird vom Pfeil 32 her dem Abscheider 3 ein Gemisch von Luft und Material zugeführt. In dem Abscheider werden das Material und die Luft voneinander getrennt. Dabei wird die Luft von dem Sauggebläse über die gelochte oder die geschlitzte Wandung des konischen Endstückes 2 der Förderleitung 1 über den Abscheider 3 und über das Luftabsaugrohr abgesaugt. Das Material 18 fließt aus dem Ab scheider3 in das Senkrohr 7 und füllt dieses Rohr, da das Absperrelement 15 das Senkrohr im wesentlichen quer durchsetzt und verschließt. Die beiden Höhenstandsanzeiger 8 und 9 regeln die Bewegung des Steuerschiebers 15 selbsttätig und dieser wiederum bestimmt die Stellung des Absperrelementes 15, und zwar derart, daß der Durchtritt des Materials durch den Auslauf des Senkrohres 7 durch das Ab sperrelement gesperrt wird, sobald der untere noch zulässige, dem unteren Höhenstandsanzeiger 8 entsprechende Pegel 19 erreicht ist, wogegen der Durchtritt beim Erreichen des höchsten zulässigen, dem oberen Höhenstandsanzeiger 9 entsprechenden Pegel 20 freigegeben wird.
  • Bei der in der F i g. 2 im Schnitt dargestellten Ausführungsform mündet die Förderleitung 1 seitlich in einen Zyklonabscheider 21, der am oberen Ende ein Luftabsaugrohr 4 aufweist, durch welches die durch einen Pfeil 5 gekennzeichnete Saugluft zum Gebläse entweicht. Der Auslauf des sich im Senkrohr 7 sammelnden Materials wird wiederum durch ein das Senkrohr quer durchsetzendes Absperrelement 15 geregelt, das sowohl mit einem Kolben 14 als auch mit einer Zugfeder 22 verbunden ist. welche im Wechselspiel die Bewegung des Absperrelementes unter dem Einfluß eines pneumatischen Ventils 23 bewirken.
  • Im oberen Bereich des Senkrohres 7 ist in dessen Seitenwand in der Höhe des gewünschten Pegelstandes 24 eine Membran 25 eingebaut, welche über eine Stange 26 auf einen Hebelarm 27 einwirken kann, der wiederum das pneumatische Ventil betätigt, während eine Zugfeder 28 dieser Betätigung entgegenwirkt. Der Pegelstand des Gutes im Senkrohr wird trotz eines kontinuierlichen Materialzuflusses aus dem Abscheider ziemlich konstant gehalten. Weicht die Guthöhe vom Pegelstand nach oben oder nach unten ab, dann wird das Absperrelement so bewegt, daß es den Querschnitt des Senkrohres mehr oder weniger verschließt. So kann sich durch die verschieden große Abflußmenge des Gutes aus dem Senkrohr der Pegelstand wieder einpendeln.
  • Die in der F i g. 3 im Schnitt dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist besonders geeignet für die Förderung von Material, welches sperrige Güter enthält, wie z. B. Holzstäbe oder Säcke. Ein Mitreißen dieser sperrigen Güter führt bei den üblichen Abscheidevorrichtungen zu Stauungen oder sogar zur vollständigen Stillegung der gesamten Anlage.
  • Nach F i g. 3 geht nun der Abscheider ohne Verengung des Durchlaufquerschnittes in das Senkrohr über. Das Absperrelement ist an dem Auslaufende des Senkrohres so angebracht, daß es schräg nach unten in das Senkrohr hineinragt.
  • Die F i g. 4 zeigt einen Querschnitt längs der Linie IV-IV der F i g. 3, und die F i g. 5 stellt einen Schnitt längs der Linie V-V der F i g. 3 dar.
  • Eine Förderleitung 1 mündet seitlich in einen Abscheider29 ein, an den sich ohne Querschnittsverengung das Senkrohr 7 anschließt. Die abgetrennte Förderluft wird aus dem Abscheider 29 über eine Absaugleitung 4 abgesaugt, die z. B. mit einem nicht dargestellten Sauggebläse, eventuell über eine Staubabscheidevorrichtung, in Verbindung steht. In der Verlängerung der oberen Wandung der Förderleitung 1 ist eine Abscheidewand 30 vorgesehen, die zwar der Länge des Abscheiders 29 entspricht, die sich jedoch nur auf einen Teil der Breite des Abscheiders 29 erstreckt. Sie ist nach unten konkav ausgebildet und durch eine sich nach unten erstreckende Wandung 31 begrenzt.
  • Im unteren Teil des Senkrohres 7 befindet sich ein schräg nach unten gerichtetes Absperrelement 15, das in Führungen 32' gleitet. Das Absperrelement 15 ist über eine Kolbenstange mit einem doppeltwirkenden Kolben 14 verbunden, der in einem Zylinder angeordnet ist. Der Weg des Kolbens 14 erlaubt es, das Absperrelement 15 so weit zurückzuziehen, daß der ganze Querschnitt des Senkrohres für den Auslauf freigegeben werden kann.
  • Der Zylinder ist über zwei an seinen Enden einmündenden Leitungen 12, 13 mit einem Steuerventil 11 verbunden, das an eine Druckleitung 33 für die Zufuhr eines den Kolben 14 bewegenden Druckmittels und an eine Abflußleitung 34 angeschlossen ist. Über eine schematisch dargestellte elektrische Leitung 35 steht das Steuerventil unter dem Einfluß eines Höhenstandsanzeigers 36 bekannter Bauart, dessen Wirkung unten näher erläutert wird: Die durch die Förderleitung 1 zugeführte Mischung von Material und Förderluft strömt entlang der Abscheidewand 30. Durch eine Prallwirkung im Abscheider wird das Material gebremst.
  • Ferner expandiert die Förderluft, und sie wird nach oben durch de Absaugleitung 4 abgesaugt. Das abgeschiedene Material fällt in das Senkrohr 7 und bildet in diesem eine Materialsäule, die die Abdichtung gegen die Außenluft sichert. Die Höhe dieser Materialsäule wird durch das Absperrelement 15 reguliert. Dieses Element ragt entsprechend dem sich verändernden Gutspiegel mehr oder weniger in das Senkrohr 7 hinein. Die Materialsäule wirkt auf einen Höhenstandsanzeiger 36, der eine in der Wand eingelassene Metallscheibe aufweist, die ein elektrisches Feld erzeugt. Dieses Feld verändert sich unter dem Einfluß der Höhe der Materialsäule.
  • Steigt die Guthöhe über den Sollwert, dann wirkt der Höhenstandsanzeiger 36 über die Leitung 35 auf das Steuerventil 11. Das Steuerventil 11 verbindet die Druckleitung 33 mit der Leitung 13 und die Leitung 12 mit der Abflußleitung 34. Der Kolben 14 bewegt sich nach links, so daß das Absperrelement 15 im Senkrohr 7 den Querschnitt freigibt. Nun fließt das Gut stärker ab, bis der Sollwert wieder erreicht wird. Dann werden die Leitungen 12 und 13 gesperrt, und das Absperrelement 15 bleibt in seiner Lage, so lange die Höhe der Materialsäule beim Sollwert bleibt. Wenn die Materialsäule absinkt, dann verbindet das Steuerventil 11 die Leitung 12 mit der Druckleitung 33 und die Leitung 13 mit der Abflußleitung34. Nun wird der Kolben 14 nach rechts bewegt, so daß das Absperrelement 15 den freien Querschnitt des Senkrohres 7 vermindert. Das Gut staut sich nun stärker im Senkrohr, bis der Sollwert wieder erreicht ist. Dann werden die Leitungen 12, 13 wieder gesperrt.
  • Sollte die Förderleitung 1 sperrige Güter, wie Holzstäbe, Säcke u. dgl. ansaugen, dann können diese unbehindert im Senkrohr 7 bis zum Auslauf nach unten wandern, weil zwischen dem Abscheider- teil und dem Auslauf keine Verengung des Durchlaufquerschnittes vorhanden ist. Zur Entleerung des Senkrohres 7 nach beendeter Förderung wird das Steuerventil 11 von Hand gesteuert. Dabei wird die Leitung 13 mit der Druckleitung 33 und die Leitung 12 mit der Abflußleitung 34 verbunden. Nun kann der Kolben 14 das Absperrelement 15 vollständig aus dem Senkrohr 7 herausziehen. Dadurch wird der gesamte Querschnitt des Senkrohres 7 für den Auslauf freigegeben.
  • Bei der in den F i g. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform geht der Abscheider 29 gleichfalls ohne Verengung in das Senkrohr 7 über, doch wird der Auslauf hier durch einen pneumatisch gesteuerten Segmentschieber 38 geregelt, welcher um eine Achse 39 schwenkbar angeordnet ist.
  • Die F i g. 6 zeigt eine solche Vorrichtung im Schnitt längs der Linie VI-VI der F i g. 7, und F i g. 8 stellt einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII der F i g. 7 dar, während die Lage des Schnittes der Fig.7 durch die Linie VII-VII der F i g. 8 angedeutet ist.
  • Der durch die Förderleitung 1 zugeführte Strom aus Fördermaterial und Luft trennt sich im Abscheider 29. Das Material fällt nach unten in das Senkrohr 7, wogegen die Saugluft durch den von der Abscheiderwand 30, der Wandung 31 und dem oberen Bereich des Abscheiders 29 gebildeten Kanal über die Absaugleitung 4 abgesaugt wird.
  • In der Wand des Senkrohres 7 ist in seinem an den Abscheider 29 anschließenden Bereich ein plattenartiger Höhenstandsanzeiger 36 vorgesehen, dessen kapazitive Änderung, die durch die Änderung des Pegelstandes des Materials im Senkrohr hervorgerufen wird, über-eine elektrische Röhrenschaltung zum Betätigen des Steuerventils 1i ausgenutzt wird.
  • In das Ventil 11 münden eine Druckleitung 33 und eine Abflußleitung 34. Mittels der durch die Druckleitung zugeführten Druckluft wird der Kolben 14 betätigt, an dessen Stange ein Hebel 37 angelenkt ist, der mit der Achse 39 des Segmentschiebers 38 starr verbunden ist. Das andere Ende der Achse 39 weist ebenfalls einen mit ihr starr verbundenen Hebel 37 auf, an dem eine Zugfeder 41 angreift, die an einer Seitenwand eines sich an den Auslauf des Senkrohres 7 anschließenden Gehäuses 40 befestigt ist.
  • Das Auslaufende des Senkrohres 7-ist abgeschrägt, so daß der Segmentschieber38 das Rohr dicht abschließt, wenn der Kolben 14 ganz zurückgezogen ist, es aber andererseits bei der entgegengesetzten Kolbenstellung vollständig freigibt.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß es bei beschränkter Bauhöhe vorteilhaft sein kann, das Senkrohr schräg in mehrfachem Richtungswechsel zu führen.
  • Die Fig.9 bis 11 zeigen eine entsprechende Ausführungsform der Erfindung. Die F i g. 9 stellt einen Längsschnitt durch den Abscheider, hier einen Bogenabscheider mit dem anschließenden schraubenförmig gewundenen Senkrohr dar, wobei der Auslauf des Gutes aus demselben wiederum in Abhängigkeit von der Guthöhe gesteuert wird. Die Fig. 10 ist ein Horizontalschnitt längs der Linie X-X der Fig. 9, und die Fig. 11 zeigt eine ähnliche Anlage, bei welcher das Senkrohr zickzackförmig in einer Ebene ausgebildet ist.
  • Wie die Fig. 9 zeigt, weist die Förderanlage am Austragsende einen Bogenabscheider 42 auf, aus dem über ein Saugrohr 4 in Pfeilrichtung 5 die Luft abgesaugt und dem durch die Förderleitung 1 das Gemisch aus Luft und Material zugeführt wird.
  • Zwischen dem während des Betriebes unter Unterdruck stehenden Abscheider 42 und der Atmosphärendruck aufweisenden Außenluft ist ein schraubenförmig gewundenes Senkrohr 7 eingeschaltet.
  • Zur Regelung der Materialaustrittsmenge aus dem mit der Außenluft in Verbindung stehenden unteren Ende des Senkrohres 7 ist ein Absperrelement 15 vorgesehen, dessen Bewegungsmechanismus sich aus folgenden Teilen zusammensetzt: Das Absperrelement 15 ist mit der Kolbenstange eines Kolbens 14 verbunden, der im Inneren eines Zylinders 43 gleitet und der beidseitig beaufschlagt wird. Von den Enden dieses Zylinders 43 führen zwei Leitungen 12 und 13 in das Gehäuse eines Vierwegeventils 44, in das außerdem noch eine Druckluftleitung 33 und eine Abflußleitung 34 für die Luft einmünden, wobei die Druckluftleitung 33 über ein Sicherheitsventil 45 an ein Gebläse 46 angeschlossen ist.
  • Beeinflußt wird das Vierwegeventil 44 von einem Höhenstandsanzeiger 9, der einerseits über einen Schalter 47 an das den elektrischen Strom führende Leitungsnetz 48 angeschlossen ist, während andererseits die von ihm weggehenden Leitungen 10 zu einem Solenoid 49 führen, das seinerseits eine Zahnstange 50 beeinflußt, die mit der Verzahnung 51 des Vierwegeventils 44 kämmt und in einer Geradführung 52 gleitend geführt ist. Am Ende der Zahnstange 50 ist eine Rückholfeder 53 befestigt, die sich selbst an einem Festpunkt 54 abstützt.
  • Die Bezugszeichen 55 und 56 kennzeichnen die obere und die untere Gutstandshöhe die von einem Höhenstandsanzeiger angezeigt wird.
  • Nachstehend wird die Wirkungsweise der vorstehend in ihren Einzelheiten beschriebenen Anlage dargelegt: Durch das im Absaugrohr 4 herrschende Vakuum wird im Bogenabscheider42 ebenfalls ein Vakuum erzeugt. Durch dieses Vakuum wird durch das Förderrohr 1 das Gemisch aus Luft und Material in den Abscheider gesogen, wobei infolge einer Querschnittserweiterung die Geschwindigkeit des Gemisches im Abscheider vermindert wird. Außerdem wird das mitgeführte Material an der bogenförmigen Seitenwand des Abscheiders durch Reibung abgebremst und fällt nach unten, wobei sich das Material im unteren, keilförmig zusammenlaufenden Teil des Abscheiders sammelt. Das Austragen des angesammelten, noch unter Unterdruck stehenden Materials gegen den Überdruck der Außenluft wird durch das Eigengewicht der im Senkrohr 7 befindlichen Gutsäule bewirkt, wobei deren Dichte groß genug sein muß, um einen luftdichten Abschluß zwischen Außenluft und Abscheider sicherzustellen. Eine bestimmte Länge des Senkrohres gewährleistet einen luftdichten Abschluß.
  • Entsprechend der Guthöhe des im unteren Teil des Abscheiders 42 lagernden Gutes spricht der Höhenstandsanzeiger 9 über die Leitung 10 den Solenoid 49 an, der seinerseits über die mit der Verzahnung 51 des Vierwegeventils 44 kämmende, an eine Rückholfeder 53 angeschlossene Zahnstange 50 das Vierwegeventil 44 jeweils so verdreht, daß die vom Gebläse 46 gelieferte Druckluft den Kolben 14 und damit das Absperrelement 15 entweder nach links oder nach rechts schiebt, und zwar in nachstehend beschriebener Weise: Nähert sich der Gut- spiegel dem oberen Ende des Höhenstandsanzeigers 9, so tritt der Solenoid 49 in Aktion und zieht die Zahnstange 50 so weit nach unten, daß das Vierwegeventil 44 eine Stellung einnimmt, in welcher die Leitung 12 mit der Druckluftleitung 33 und die Leitung 13 mit der Außenluft über die Abflußleitung 34 in Verbindung steht. So wandert der Kolben 14 nach rechts, das Absperrelement 15 öffnet den Ausflußquerschnitt aus dem Senkrohr 7, die Austrittsgeschwindigkeit des Gutes aus demselben wächst, und der Gutspiegel nähert sich wieder der in F i g. 9 dargestellten Mittellage des Gutniveaus. Umgekehrt schließt das Absperrelement 15 wieder den Ausflußquerschnitt des Senkrohres 7, sobald der Niveauspiegel gegen das untere Ende des Höhenstandsanzeigers 9 absinkt, da dann der Solenoid 49 die Zahnstange 50 freigibt und diese unter dem Einfluß der Rückholfeder 53 das Vierwegeventil 44 so verdreht, daß jetzt die Leitung 13 mit der Druckluftleitung 33 und die Leitung 12 mit der Außenluft in Verbindung steht, worauf sich der Niveauspiegel wieder zu heben beginnt. Wird der Betrieb unterbrochen und hört die Materialförderung auf, so verschließt das Absperrelement 15 den Durchflußquerschnitt selbsttätig, sobald das Gut die untere Niveaugrenze 56 erreicht hat, so daß eine Wiederaufnahme des Betriebes jederzeit ohne großen Energieverlust möglich ist, da in diesem Falle das Senkrohr 7 genügend hoch mit Material gefüllt bleibt.
  • Wird jedoch die restlose Entleerung des Senkrohres gewünscht, so kann nach dem Öffnen des Schalters 47 das Vierwegeventil 44 etwa durch ein Nachuntenbewegen der Zahnstange 50 von Hand aus so verdreht werden, daß sich das Absperrelement 15 nach rechts bewegt und das gesamte Material ins Freie ausströmt. Läßt man daraufhin die Zahnstange50 wieder frei, so bewegt sich das Absperrelement 15 wieder nach links, so daß auch in diesem Falle die Förderanlage für die Wiederaufnahme des Betriebes, diesmal gegebenenfalls für die Förderung eines anderen Materials bereitsteht.
  • Das Sicherheitsventil 45 ermöglicht ein Weiterarbeiten des Gebläses 46, sobald sich das Vierwegeventil 44 in einer Mittellage befindet.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Austragen von Schüttgut aus einer unter Saugzug stehenden Förderanlage, die sich aus einem Abscheider, einem sich an den Abscheider nach unten anschließenden Senkrohr sowie einem im Endbereich des Senkrohrs angeordneten, den Austritt des Gutes aus dem Senkrohr regelnden Absperrelement zusammensetzt, wobei die Lage des Absperrelementes zur Anderung des Durchflußquerschnittes für das auszutragende Gut in Abhängigkeit von einer im Senkrohr sich aufbauenden Gutmenge über eine Verstelleinrichtung selbsttätig so verändert wird, daß eine Abdichtung zwischen dem Saugzug im Abscheider und der Außenluft stets sichergestellt ist, dadurch gekennzeichn e t, daß das Absperrelement (15, 38) das Senkrohr(7) in seinem Endbereich quer durchsetzt und daß der Gutaustrag selbsttätig in Abhängigkeit von einer vorbestimmten, sich im Senkrohr oberhalb des Absperrelementes aufbauenden Gutsäulenhöhe geregelt wird, wofür in der Seitenwand des Senkrohres in der vorbestimmten Höhe Höhenstandsanzeiger (8, 9, 25, 36) vorgesehen sind, die auf die Verstelleirrtichtung (14) für das Absperrelement einwirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrelement (15, 38) mit einem in einem Zylinder bewegbaren Kolben (14) verbunden ist, dem ein Druckmittel über ein vorgeschaltetes Steuerventil (11, 23, 44) zugeführt wird, das selbst von dem Höhenstandsanzeiger (8, 9, 25, 36) beeinflußt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (14) in dem Zylinder doppelseitig von dem Druckmittel beaufschlagt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (14) in dem Zylinder einseitig von dem Druckmittel beaufschlagt wird und daß das Absperrelement(15, 38) mit einer Zugfeder (22, 41) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrelement (38) als um eine Rotationsachse bewegliches Segment ausgebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrelement (15) sich schräg nach unten in das Senkrohr (7) erstreckt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheider (29) ohne Querschnittverengung in das Senkrohr (7) übergeht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Senkrohr (7) unter mehrfachem Richtungswechsel schräg nach unten gerichtet und insbesondere als Spirale ausgebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Höhenstandsanzeiger ein unterer und ein oberer Niveaufühler (8, 9), eine Membran (25) und eine plattenartige, auf kapazitiver Basis wirkende Anzeigevorrichtung (36) vorgesehen sind, die die Steuerventile (11, 23, 44) so beinflussen, daß die frei werdende Druckluft den Verstellkolben (14) entsprechend bewegt und verstellt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 342 475, 310 533; britische Patentschrift Nr. 770304; USA.-Patentschrift Nr. 2124018.
DEB59565A 1960-02-10 1960-09-28 Vorrichtung zum Austragen von Schuettgut aus einer unter Saugzug stehenden Foerderanlage Pending DE1178363B (de)

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