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DE2050588C - Vorrichtung zum Auslenken von Fördergut - Google Patents

Vorrichtung zum Auslenken von Fördergut

Info

Publication number
DE2050588C
DE2050588C DE19702050588 DE2050588A DE2050588C DE 2050588 C DE2050588 C DE 2050588C DE 19702050588 DE19702050588 DE 19702050588 DE 2050588 A DE2050588 A DE 2050588A DE 2050588 C DE2050588 C DE 2050588C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge opening
vibratory
conveyor
guide vane
material flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702050588
Other languages
English (en)
Other versions
DE2050588A1 (de
Inventor
Otmar 6146 Aisbach; Riedel Hans 6148 Heppenheim Hesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19702050588 priority Critical patent/DE2050588C/de
Publication of DE2050588A1 publication Critical patent/DE2050588A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2050588C publication Critical patent/DE2050588C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine einstellbare Vorrichtung zum wahlweisen Auslenken von Fördergut aus dem Materiaistrom oder zum Weiterführen des Materialstroms, mittels eines verstellbaren Leitflügels zur Verwendung bei Schwingförderern mit einer in der Förderfläche angeordneten Abwurföffnung.
Vorrichtungen der bezeichneten Art werden bei Schwingförderanlagcn häufig als Klappen oder Schieber ausgestaltet, die in dem Boden des Förderers eingelassen sind. Diese Klappen oder Schieber sind durch die Schwingbewegungen des Förderers sehr großen Kräften ausgesetzt, so daß sie von .sehr starken Federn gehalten werden müssen. Wird eine Klappe oder ein Schieber während der Zeit geöffnet und wieder geschlossen, in der Material auf dem Förderer transportiert wird, so kann es leicht vorkommen, daß Teile des geförderten Materials zwischen der Klappe oder dem Schieber und dem Boden des Förderers eingeklemmt und zerbrochen werden. Die eingeklemmten Bruchteile halten dann die Klappe oder den Schieber geöffnet, so daß zu ungewünschten Zeiten und an unerwünschten Stellen Material den Förderer verlassen kann. Aus diesen Gründen werden die bekannten Vorrichtungen zum Ausienken von Fördergut aus dem Materialstrom in Schwingförderanlagen nur geschlossen, wenn sich kein Material auf dem Förderer befindet. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß dieser Nachteil eine schwerwiegende Einschränkung der An-Wendungsfähigkeit von Schwingförderanlagen bedeutet.
Es ist weiterhin bekannt, das geförderte Material ^lifoabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung Jor bezeichneten Art zu schaffen, die bei leichterJw ■vcise das ^förderte Gut wahlweise aus dem For:Uroutstrom auslenkt und einer Abwurföffnung zvJ ;nrt oder den Förderautstrom an der Abwurfoffnun, · rbei weiterführt und die Nachteile der bekannten · ;nrichtunsen vermeidet.
niese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadur;.:: gelöst daß der einstellbare Lcitflügel um eine senk: :u auf dem Schwingförderer angebrachte und in ai: vh bekannten Gummi- oder Kunststoffringen geiar. c Achse drehbar ist und den Materialstrom m einer -J iun° zu der nacheeordneten, sich über einen Te:* ■ r Brette der Förderfläche erstreckenden Abwiu ■"-nune freigibt und in einer anderen Stellung vo:: ; Abwurföffnung wegleitet und der Abwurf fo'i- eine Ablenkwand zugeordnei ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wirr! :n. Hand der Figuren 1 bis 3 erläutert.
Es zeist in schematischer Darstellung
F ie. feinen Guindriß der Ablenkvorrichtung ■■·.; geöffneten und im geschlossenen Zustand,
F i s. 2 den Aufriß der Vorrichi arg und
F12. 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in F i c. 2.
Der Lcitflügel 1 ist senkrecht auf der Förderanlage 3 angebracht und in Gummi- oder Kunststoff ringen in Lagern! gelagert (Fig. 2). Der Leitflügel 5 ist in den Lagern 2 drehbar angeordnet und kann von Hand oder mit Stelleinrichtungen ir> die in F ig. 1 dargestellten Stellungen gedreht werden. In Fi g. 1 ist ,u>f der linken Seite der Flügel 1 in der Stellung »geöffnet« und auf der rechten Seite in der Stellung »geschlossen« dargestellt.
Dem Leitflügel 1 ist eine Abwurföffnung 4 nachgeordnet, die in dem Boden des Schwingförderers eingeschnitten ist. Die Abwurföffnung 4 ist zweckmäßig von einem Ablenkrand 5 umgeben (F i g. 3).
Ist der Leitflügel 1 in der Stellung »geöffnet«, so gelangt das geförderte Gut an dem Ablenkflügel 1 vorbeHn die Abwurföffnung 4 und kann auf hier nicht dargestellte Weise auf der Unterseite der Förderanlage abgenommen werden. Ist der Leitflügel 1 in der Stellung „geschlossen, so gleitet das geförderte Material durch den Leitflügel 1 und den Ablenkrand 5 an der Abwurföffnung vorbei und wird weitergefördert.
Wie bereits erwähnt, kann der Leitflügel 1 von Hand oder automatisch verstellt werden. In F i g. 2 ist zu diesem Zweck ein Stellmotor 6 mit einer biegsamen Welle 7 vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

2 ΟδΟ Patentansprüche:
1. Einstelloare Vorrichtung zum wahlweisen Auslenken von Fördergut aus dem Materialstrom oder zum Weiterführen des Materialstroms, mittels eines verstellbaren Leitflügels, zur Verwendung bei c -hwingförderern, mit einer in der Förderfläche diigeordneten Abwurföffnung, dadurch gekennzeichnet, daß der verstel'- bare Leitflügel (1) um eine senkrecht auf dem Schwingförderer (3) angebrachte und in an sich bekannten Gummi- oder Kunststoffringen gelagerte Achse drehbar ist und den Materialstrom in einer Stellung zu der nachgeordneten. sich über einen Teil der Breite der Förderfläche erstreckenden Abwurföffnung (4) freigibt und in einer anderen Stellung vun der Abwurföffnung (4) wegleitet und der Abwurföffnung eine Ablenkwand (5) zugeordnet ist. so
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiiflügel (1) von Hand oder automatisch verdrehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verdrehung des Leitflügels (2) ein Einstellmotor (6) mit einer biegsamen Welle (7) vorgesehen ist.
über ein Leitblech von dem Schwingförderer abzuhebt und das angehobene Material mittels eines Schwinekörpers seitlich abzuwerfen Diese Einrichten ^"besitzen eine außerordentlich schwere und vuchtiec Bauweise, die eine besonders stabile Konstruktion der verwendeten Schwingförderer verlangen und infolge ihrer großen Masse das Schwingver.iaiten der Förderer ungünstig beeinflussen. S«: haben weiter den Nachteil daß das gesamte Material vom Schwingförderer abeeworfen wird und daß sie nicht einstellbar sind in dem"Sinne, daß das geförderte Material an der Abwurfeinrichtune vorbei weitergefordert wcraen
DE19702050588 1970-10-15 Vorrichtung zum Auslenken von Fördergut Expired DE2050588C (de)

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DE19702050588 DE2050588C (de) 1970-10-15 Vorrichtung zum Auslenken von Fördergut

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2050588A1 DE2050588A1 (de) 1972-04-20
DE2050588C true DE2050588C (de) 1973-05-03

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