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DE1178109B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung in einem Farbfernsehempfaenger - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung in einem Farbfernsehempfaenger

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Publication number
DE1178109B
DE1178109B DER33914A DER0033914A DE1178109B DE 1178109 B DE1178109 B DE 1178109B DE R33914 A DER33914 A DE R33914A DE R0033914 A DER0033914 A DE R0033914A DE 1178109 B DE1178109 B DE 1178109B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
cathode
beam generating
acceleration
diode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER33914A
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English (en)
Inventor
Roland Norman Rhodes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE1178109B publication Critical patent/DE1178109B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 η
Deutsche Kl.: 21 al - 34/31
Nummer: 1178109
Aktenzeichen: R 33914 VIII a / 21 al
Anmeldetag: 19. November 1962
Auslegetag: 17. September 1964
Die vorliegende Erfindung betrifft Schaltungsanordnungen zur Erzeugung von Gleichspannungen zur Versorgung einer Farbbild-Kathodenstrahlröhre in einem Farbfernsehempfänger.
Für die Beschleunigung mehrerer getrennter Kathodenstrahlen in derselben Röhre auf verschiedene Geschwindigkeiten hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die letzte Beschleunigungselektrode oder Anode (ultor) der einzelnen Strahlerzeugungssysteme, die die Elektronenstrahlen liefern, auf demselben Gleichpotential zu halten und die Kathoden der verschiedenen Systeme mit verschiedenen Gleichpotentialen zu betreiben. Die Strahlen der verschiedenen Systeme durchlaufen dabei verschiedene Potentialdifferenzen und werden daher auf verschiedene Geschwindigkeiten beschleunigt. Der Unterschied der Beschleunigungsspannungen kann bei einer Dreistrahlröhre in der Größenordnung von einigen tausend Volt liegen.
Die Erfindung betrifft einen Farbfernsehempfänger, der zur Bildwiedergabe eine Eindringtiefen-Farbbildröhre enthält. Diese Röhre besitzt mehrere Strahlerzeugungssysteme, deren Kathoden, wie gesagt, auf verschiedenen Gleichpotentialen liegen. Die Schaltungsanordnungen zur Erzeugung der Gleichspannungen enthalten einen ersten Gleichrichter zur Gleichrichtung eines Teiles eines Zeilenrücklaufimpulses einer Zeilenablenkschaltung des Empfängers zur Erzeugung eines ersten Gleichpotentials, das bezüglich Masse positiv ist und für die Kathode eines ersten Strahlerzeugungssystems der Röhre bestimmt ist, das einen Elektronenstrahl verhältnismäßig langsamer Geschwindigkeit liefert. Ein zweiter Gleichrichter ist zur Erzeugung einer Hochspannung für die Endanode aus einem anderen Teil des Rücklaufimpulses bestimmt, er liefert eine Gleichspannung, die zu der des ersten Gleichrichters addiert wird und die Hochspannung für die Endanode ergibt. Die Kathode eines zweiten Strahlerzeugungssystems, das einen Strahl höherer Geschwindigkeit liefert als das erste System, ist mit der Masse des Empfängers verbunden.
Es kann außerdem ein dritter Gleichrichter zur Gleichrichtung eines Teiles des Rücklaufimpulses vorgesehen sein, um eine dritte Gleichspannung zu erzeugen, die bezüglich Masse negativ ist und zur Versorgung der Kathode eines dritten Strahlerzeugungssystems dient, das einen Elektronenstrahl liefert, der eine größere Geschwindigkeit besitzt als die anderen Strahlen. Fokussierspannungen für die Strahlerzeugungssysteme können erforderlichenfalls durch Spannungsteilerschaltungen erzeugt werden, Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer
Gleichspannung in einem Farbfernsehempfänger
Anmelder:
Radio Corporation of America, New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
Als Erfinder benannt:
Roland Norman Rhodes, Indianapolis, Ind.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. November 1961
(153 285)
die den verschiedenen Hochspannungsversorgungskreisen parallel geschaltet sind.
Die Erfindung soll an Hand von nicht einschränkend auszulegenden Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert werden, dabei bedeutet
Fig. 1 ein teilweise in Blockform gehaltenes Schaltbild eines Fernsehempfängers, der einen Stromversorgungsteil gemäß der Erfindung enthält;
Fig. 2 ein vereinfachtes Schaltbild des Hochspannungsteiles der F i g. 1 und
Fig. 3 ein Teilschaltbild eines Hochspannungsteiles gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Der in F i g. 1 dargestellte Fernsehempfänger enthält eine Antenne 10, über die ein hochfrequentes Farbfernsehsignal einem Empfangsteil 12 des Empfängers zugeführt wird, der wie üblich einen Tuner, Zwischenfrequenzverstärker, Videogleichrichter, Videoverstärker und Regelkreise enthalten kann. Der Empfangsteil 12 liefert ein demoduliertes Farbfernsehsignalgemisch an Videostufen 14 und Synchronisationsstufen 16. Die Videostufen 14 erzeugen Signale, die einem blauen, grünen und roten Teilfarbenbild entsprechen.
Die dem blauen, grünen und roten Teilfarbenbild entsprechenden Signale vom Videoteil 14 werden über Kopplungskreise 18, 20 bzw. 22 Dreistrahlerzeugungssystemen 24, 26, 28 einer Eindringtiefen-Farbbildröhre zugeführt. Die Farbbildröhre 30 enthält einen Phosphorschirm 32, der durch die von den Systemen 24, 26, 28 erzeugten Elektronenstrahlen
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angeregt wird. Seine den Systemen zugewandte Seite ist in üblicher Weise mit einer dünnen leitenden Deckschicht 34 überzogen, die aus Aluminium bestehen kann. Die Innenfläche des konusförmigen Teiles der Röhre 30 ist mit einer leitenden Schicht 36, z. B. aus kolloidalem Graphit überzogen, die elektrisch mit der Aluminiumschicht 34 verbunden ist. Bei der hier verwendeten speziellen Eindringtiefen-Farbbildröhre 30 wird der Elektronenstrahl mit der
Kondensator bezeichnet wird, an das Niederspannungsende der Hauptwicklung 90 angeschlossen. Am Niederspannungsende der Wicklung 90 steht daher eine durch Energierückgewinnung erhöhte Gleichspannung zur Verfügung.
Zur Erzeugung einer Gleichspannung für die Kathode des roten Systems 28, das den langsamsten Strahl liefert, ist eine Anode 110 einer ersten Hochspannungsgleich richterdiode 108 direkt mit dem höchsten Geschwindigkeit vom ersten System 24 er- io Hochspannungsende der Hauptwicklung 90 verbunzeugt und regt den Schirm zur Emission bläuen Lieh- den. Die Kathode 112 dieser Diode liegt über einen tes an; der Strahl mit der geringsten Geschwindigkeit Filterkondensator 114 an Masse. Die Heizspannung wird vom dritten System 28 geliefert und bewirkt für den Heizfaden 116 der Diode 108 wird durch eine Emission roten Lichtes, während der Strahl mit eine an die Hauptwicklung 90 angekoppelte Wicklung einer mittleren Geschwindigkeit vom zweiten System 15 118 geliefert. Die Gleichrichterdiode 108 richtet die 26 erzeugt wird und die Emission grünen Lichtes an der Hauptwicklung 90 auftretenden Zeilenrückbewirkt. Das erste Strahlerzeugungssystem 24 wird laufimpulse gleich und liefert am Filterkondensator im folgenden der Einfachheit halber als das blaue 114 eine erste Gleichspannung + HV, die gegenüber System 24 bezeichnet, das zweite System 26 als das Masse positiv ist. Die Spannung +HV wird direkt grüne System und das dritte System 28 als das rote 20 der Kathode 42 des roten Systems 28 zugeführt. Die System. Höhe der Spannung +HV liegt in der Größenord-
Die drei Systeme 24, 26, 28 enthalten jeweils eine Kathode 38, 40 bzw. 42, Steuerelektroden 44, 46 bzw. 48, Schirmgitterelektroden 50, 52 bzw. 54, Fokussierelektroden 56, 58 bzw. 60 und Endanoden 62, 64 bzw. 66. Die Endanoden 62, 64, 66 sind untereinander und mit der leitenden Innenschicht 36 verbunden.
Die verschiedenen Betriebsspannungen für die Röhre 30 werden auf folgende Weise erzeugt:
Das Farbfernsehsignalgemisch vom Empfangsteil 12 gelangt zu den Synchronisationsstufen 16, in denen die Horizontal- und Vertikalsynchronisationsimpulse abgetrennt werden. Die Vertikalsynchronisa-
nung von einigen Tausend Volt, der genaue Wert hängt von dem Typ der verwendeten Eindringtiefenröhre 30 ab.
Das Niederspannungsende der Hochspannungswicklung 92 ist direkt mit der Kathode 112 der Gleichrichterdiode 108 verbunden, während das Hochspannungsende der Wicklung 92 an eine Anode 122 einer Hochspannungsgleichrichterdiode 124 für die Endanodenspannung verbunden ist. Zwischen eine Kathode 126 der Hochspannungsdiode 124 und Masse ist ein Filterkondensator 128 geschaltet. Ein Heizfaden 130 wird durch eine an die Hochspannungswicklung 92 angekoppelte Wicklung 132 ge-
tionsimpulse werden einer Vertikalablenkschaltung 35 speist. Durch die Hochspannungsgleichrichterdiode 70 zugeführt, die einen elektrischen Strom an nicht 124 wird insgesamt eine Spannung gleichgerichtet, die dargestellte Ablenkspulen liefern, durch die die gleich der Amplitude des Rücklaufimpulses an der Elektronenstrahlen in vertikaler Richtung über den Hochspannungswicklung 92 und zusätzlich der Bildschirm 32 der Röhre 30 abgelenkt werden. Gleichspannung an der Kathode 112 der Gleich-
Die Zeilenimpulse werden einem Zeilenoszillator- 40 richterdiode für die Spannung +HV ist. Die am und Ablenkkreis 74 zugeführt, der in üblicher Weise Filterkondensator 128 verfügbare Gleichspannung ausgebildet sein kann und ein Zeilenablenksignal wird über eine den Kolben der Röhre 30 durcherzeugt, das einer Zeilenendröhre 76 zugeführt wird. setzende Durchführung direkt an die leitende Schicht Die an der Anode der Zeilenendröhre 76 auftreten- 36 gelegt. Der leitende Schirmüberzug 34, die leitende den Signale werden einem Zeilentransformator 78 45 Innenschicht 36 am Kolben und die Endanoden 62, zugeführt, der einen Kern 80, eine Hauptwicklung 64, 66 der drei Systeme liegen also auf der End-90, eine Hochspannungswicklung 92 und eine dritte
Wicklung 94 enthält. Das Hochspannungsende der
einzelnen Wicklungen, d. h. das Ende, das beim
Zeilenrücklauf ein hohes positives Potential annimmt, 50
ist in der Zeichnung jeweils mit einem Punkt bezeichnet. Die Anode der Zeilenendröhre 76 ist direkt
an das Hochspannungsende der Hauptwicklung 90
angeschlossen, die nicht dargestellten Zeilenablenkspulen einer Ablenkspulenanordnung 72 sind mit 55
dem Niederspannungsende der Wicklung 90 und
einem Abgriff 96 verbunden, die entsprechenden
Klemmen sind mit H-H bezeichnet. Die auf diese
Weise in den Zeilenspulen erzeugten Ströme bewirken
in bekannter Weise eine Ablenkung der Strahlen der 60 wird daher durch eine größere Potentialdifferenz beRöhre 30 in waagerechter Richtung über den schleunigt als der des roten Systems 28, und er er-Phosphorschirm 32. Eine Kathode einer Schalter- reicht daher eine höhere Geschwindigkeit, diode 98 ist mit einem zweiten Abgriff 102 der Da der Strahl des blauen Systems 24 eine größere
Hauptwicklung 90 verbunden, die Anode der Schal- Geschwindigkeit haben soll als die Strahlen des terdiode ist an die positive Klemme +B einer eine 65 grünen Systems 26 und des roten Systems 28, muß verhältnismäßig niedrige Gleichspannung liefernden die Kathode 38 des blauen Systems auf einem nega-Spannungsquelle des Empfängers verbunden und tiveren Potential als die Kathode 40 des grünen über einen Kondensator 106, der häufig als Booster- Systems 26 gehalten werden. Hierfür wird durch
anodenspannung. Der Wert dieser Spannung hängt vom Bildschirmtyp ab, beträgt jedoch normalerweise größenordnungsmäßig 20 kV.
Die gesamte Beschleunigungsspannung für das rote System 28 ist also offensichtlich die numerische Differenz zwischen der seiner Kathode 42 zugeführten mittleren Hochspannung +HV und der seiner Endanode 66 zugeführten Hochspannung.
Die Kathode 40 des grünen Systems 26 ist direkt mit Masse oder einem Bezugspotential für den Empfänger verbunden, so daß die Beschleunigungsspannung für dieses System gleich der Endanodenspannung ist. Der Elektronenstrahl des grünen Systems 26
Gleichrichten des in der dritten Wicklung 94 auftretenden Zeilenrücklaufimpulses durch eine dritte Gleichrichterdiode 136 eine negative Gleichspannung —HV erzeugt. Eine Kathode 134 dieser Diode 136 ist direkt mit Masse verbunden, während eine Anode 138 mit dem Hochspannungsende der dritten Wicklung 94 verbunden ist. Eine Heizspannung für die Gleichrichterdiode 136 wird durch eine mit einem Heizfaden 140 verbundene, mit der dritten Wicklung 94 gekoppelte Wicklung 142 geliefert. Die Kopplung der Wicklungen 118, 132, 142 mit den zugehörigen Hochspannungswicklungen des Transformators ist vorzugsweise veränderlich. Zwischen das Niederspannungsende der dritten Wicklung 34 und Masse ist ein Filterkondensator 144 geschaltet, an dessen nicht geerdeter Klemme eine bezüglich Masse negative Spannung -HV zur Verfügung steht, die der Kathode 38 des blauen Systems 24 direkt zugeführt wird. Die Beschleunigungsspannung für das blaue System 24 ist also gleich der Summe der Absolutwerte der Endanodenspannung und der durch die Diode 136 erzeugten negativen Spannung -HV und verleiht dem Strahl des blauen Systems 24 eine Geschwindigkeit, die größer ist als die der Strahlen des grünen oder roten Systems 26 bzw. 28.
Die für die Schirmgitterelektroden SO, 52, 54 der drei Systeme 24, 26, 28 erforderlichen Spannungen können in üblicher Weise erzeugt werden, die erforderlichen Schaltungsanordnungen werden weder beschrieben noch sind sie in der Zeichnung dargestellt, da sie keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden.
Die Strahlerzeugungssysteme 24, 26, 28 sind mit Fokussierelektroden 56, 58 bzw. 60 dargestellt. Bekanntlich gibt es auch Systemtypen ohne Fokussierelektroden, die daher keine besonderen Fokussierspannungen benötigen, wenn jedoch solche Spannungen erforderlich sind, können sie durch Spannungsteiler erzeugt werden, die den einzelnen oben beschriebenen Hochspannungskreisen parallel geschaltet sind. Fig. 1 zeigt, daß die Fokussierspannung für das rote System von einem Spannungsteiler abgenommen werden kann, der einen ersten Strombegrenzungswiderstand 146, ein Potentiometer 148 mit einem Schleifer 150, an dem die Fokussierspannung für das rote System abnehmbar ist, und einen zweiten Widerstand 152 enthält, die in Reihe zwischen die Kathode 126 der Hochspannungsgleichrichterdiode 124 und die Kathode 112 der die Spannung +HV liefernden Diode 108 geschaltet sind. Die Widerstände 146, 152 begrenzen den Verstellbereich der am Fokussierpotentiometer 148 abgreifbaren Spannung. Die am Schleifer 150 abnehmbare Spannung liegt etwa in der Mitte der Hochspannung und der nächsthöheren positiven Gleichspannung und wird vom Schleifer 150 einer Klemme 60' zugeführt, mit der die Fokussierelektrode 60 des roten Systems 28 verbunden ist. Durch Verstellung des Schleifers 150 des Potentiometers 148 läßt sich die gewünschte Leuchtfleckgröße auf dem Schirm 32 einstellen.
In entsprechender Weise wird die Fokussierspannung für das grüne System 26 durch einen Spannungsteiler erzeugt, der zwischen die Kathode 112 der Gleichrichterdiode 108 und Masse geschaltet ist und einen weiteren Begrenzungswiderstand 154, ein Potentiometer 156 mit einem verstellbaren Schleifer und einen vierten Begrenzungswiderstand 160 enthält. Der Schleifer 158 ist direkt mit einer Klemme 158' verbunden, die zur Fokussierelektrode 58 des grünen Systems 26 führt. Die Fokussierspannung für das blaue System 24 wird durch einen Spannungsteiler erzeugt, der einen fünften Begrenzungswiderstand 162, ein Fokussierpotentiometer 164 mit einem verstellbaren Schleifer 166 und einen sechsten Begrenzungswiderstand 168 enthält, die in Reihe zwischen Masse und die nicht geerdete Klemme des Filterkondensators 144 geschaltet sind. Der Schleifer 166 ist direkt mit einer Klemme 56' verbunden, die
ίο zur Fokussierelektrode 56 des blauen Systems führt. Die Arbeitsweise und die Vorzüge der beschriebenen Spannungsversorgungsschaltung lassen sich am besten an Hand des in Fig. 2 dargestellten vereinfachten Schaltbildes erläutern. Dieses Schaltbild zeigt die Primär-, Hochspannungs- und die dritte Wicklung 90, 92, 94, die Gleichrichterdioden 108, 124, 136, die Filterkondensatoren 114, 128, 144 und die Strahlerzeugungssysteme 24, 26, 28. Die konventionelle Stromrichtung in den Systemen ist jeweils durch einen Pfeil angedeutet.
Man beachte besonders, daß jedes einzelne Strahlerzeugungssystem eine Gleichstromrückleitung über den Stromversorgungsteil hat, der die zugehörige Beschleunigungsspannung liefert. Der die einzelnen Systeme 24, 26, 28 durchfließende Strom dient also nicht selbst zur Aufladung der entsprechenden Filterkondensatoren 114, 128, 144. Die relative Regelung oder Stabilisierung zwischen den verschiedenen Spannungsversorgungsteilen ist gut, da im Falle daß die Amplitude des Zeilenrücklaufimpulses an der Hochspannungswicklung 92 abnimmt, auch die Rücklaufimpulse an der Hauptwicklung 90 und der dritten Wicklung 94 kleiner werden, so daß das Verhältnis der Hochspannung, der nächstniedrigeren positiven Gleichspannung +HV und der negativen Spannung -HV gleichbleibt. Es ist einleuchtend, daß die relative Stabilisierung der einzelnen Spannungsversorgungsteile in Bezug aufeinander um so besser ist, je enger die einzelnen Wicklungen miteinander gekoppelt sind.
Damit die vom Transformator 78 (Fig. 1) abgenommene Leistung auch dann konstant bleibt, wenn sich die von der Farbbildröhre 30 aufgenommene Leistung entsprechend der mittleren Bildhelligkeit ändert, ist eine Spannungsregelröhre 170 zur Stabilisierung der an den Endanoden liegenden Hochspannung vorgesehen. Eine Anode 172 der Regelröhre 170 ist mit der Kathode 126 des Hochspannungsgleichrichters 124 verbunden, während eine Kathode 174 der Regelröhre 170 mit einer eine verhältnismäßig niedrige Spannung +B liefernden Spannungsquelle im Empfänger verbunden ist. Ein Steuergitter 176 der Regelröhre ist an einen Abgriff eines Widerstandsspannungsteilers 178 angeschlossen, der zwisehen der durch Energierückgewinnung erhöhten Spannung + +B und Masse liegt. Solche Spannungsstabilisierungsschaltungen sind bekannt, ihre Arbeitsweise beruht darauf, daß die erzeugte Booster-Spahnung ein Maß für die vom Transformator abgegebene Leistung ist. Wenn also die Farbbildröhre 30 mehr Leistung als normal aufnimmt, steht weniger Leistung zur Spannungserhöhung zur Verfügung, und die Booster-Spannung sinkt. Dementsprechend fällt auch die Spannung am Spannungsteiler 178 im Gitterkreis der Regelröhre 170, so daß die Vorspannung der Regelröhre und damit der sie durchfließende Strom kleiner werden. Die Verhältnisse kehren sich um, wenn die Bildröhre 30 weniger Leistung auf-
nimmt. Die Summe der Leistungen, die von der Bildröhre 30 und der Regelröhre 170 aufgenommen werden, bleibt also im wesentlichen konstant und damit auch die Leistung, die dem Transformator 78 entnommen wird. Die dem Transformator 78 entnommene Leistung muß nicht unbedingt über die Bildröhrenhochspannung stabilisiert werden, da eine entsprechende Leistungsstabilisierung auch mit der nächstniedrigeren Spannung +HV oder der gegenüber Masse negativen Spannung -HV unter Verwendung von Regelröhren desselben Typs erfolgen kann.
Es ist unter Umständen wünschenswert, die zweite positive Gleichspannung +HV und die negative Spannung -HV mit einer einzigen Wicklung auf dem Transformator 78 zu erzeugen. Wenn man zwei getrennte Wicklungen für die entsprechenden Spannungsversorgungsteile verwendet, kann unter Umständen eine aufwendigere Transformatorkonstruktion notwendig werden, um eine enge Kopplung zwischen der Hauptwicklung 90 und der dritten Wicklung 94 zu gewährleisten, wie sie für eine gute relative Stabilisierung der Spannungen +HV und —HV erforderlich ist. Fig. 3 zeigt ein Schaltbild einer abgewandelten Ausführungsform des Spannungsversorgungsteiles der Fig. 1, bei welchem die negative Hochspannung -HV an der Hauptwicklung 98 abgegriffen wird. Diese Schaltungsanordnung enthält eine Hauptwicklung 90, eine Hochspannungswicklung 92, die Gleichrichterdioden 124, 108 für die Bildröhrenhochspannung und die zweithöchste positive Hochspannung +HV, die Filterkondensatoren 114, 128 sowie die Schalterdiode 98 und den Booster-Kondensator 106, diese Bauelemente entsprechen den mit den gleichen Bezugszeichen versehenen Bauelementen der Fi g. 1 und arbeiten in derselben Weise.
Zur Erzeugung der negativen Hochspannung -HV ist jedoch eine Anode 180 einer Gleichrichterdiode 182 über einen Kondensator 184 mit dem Hochspannungsende der Hauptwicklung 90 verbunden, während eine Kathode 186 der Diode 182 direkt an Masse liegt. Die in der Hauptwicklung 90 induzierten Zeilenrücklaufimpulse laden den Kondensator 184 über die Diode 182 auf, so daß der mit der Anode 180 der Diode 182 verbundene Belag des Kondensators 182 gegenüber Masse negativ wird und dort die negative Hochspannung -HV zur Verfügung steht. An die Anode 180 der Gleichrichterdiode 182 ist eine Kathode 190 einer Trenndiode 188 angeschlossen, deren Anode 192 mit der Kathode 38 des in F i g. 1 dargestellten blauen Systems 24 verbunden ist. Die Trenndiode 188 verhindert einen Kurzschluß der Zeilenrücklaufimpulse über den Kathodenkreis des blauen Systems 28.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Schaltungsanordnung ist die Stabilisierung der zweiten positiven Spannung +HV bezüglich der negativen Spannung —HV unabhängig von Kopplungsfaktoren zwischen den Transformatorwicklungen, so daß Änderungen der beiden Spannungen weitgehend verhältnisgleich verlaufen, wenn sich die Amplitude des Rücklaufimpulses ändern sollte.
Die beschriebenen Hochspannungsteile liefern Betriebsgleichspannungen für eine Farbbildröhre des Eindringtiefentyps aus einer einzigen Quelle, ohne daß eine unerwünschte gegenseitige Beeinflussung der drei getrennten Spannungsversorgungsteile bei einer unterschiedlichen Leistungsaufnahme der drei Systeme der Röhre zu befürchten wäre, während gleichzeitig die Spannungen in Bezug aufeinander sehr stabil sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Gleichspannungen zum Betrieb einer mehrere Elektronenstrahl-Erzeugungssysteme mit jeweils einer Kathode und einer Beschleunigungselektrode enthaltenden Kathodenstrahlbildröhre eines Farbfernsehempfängers, der einen Ablenkkreis mit einem Transformator aufweist, in dessen Wicklungen beim Strahlrücklauf Hochspannungsimpulse induziert werden, die durch eine Gleichrichterschaltung unter Erzeugung einer ersten Gleichspannung gleichgerichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gleichspannung der Kathode eines ersten Strahlerzeugungssystems zugeführt ist; daß aus dem Rücklaufimpuls eine zweite Gleichspannung erzeugt wird, die größer ist als die erste; daß die zweite Gleichspannung den Beschleunigungselektroden der Strahlerzeugungssysteme zugeführt wird und in Verbindung mit der ersten Gleichspannung eine Beschleunigungsspannung zwischen der Kathode und der Beschleunigungselektrode des ersten Strahlerzeugungssystems liefert; und daß die Kathode eines zweiten Strahlerzeugungssystems mit einem auf einem Bezugspotential des Empfängers liegenden Schaltungspunkt verbunden ist, so daß in Verbindung mit der zweiten Gleichspannung an der Beschleunigungsanode dieses zweiten Systems an diesem eine höhere Beschleunigungsspannung liegt als am ersten System.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste Gleichrichterschaltung, die eine Diode enthält und aus den am Transformator auftretenden Rücklaufimpulsen die erste positive Gleichspannung zwischen einer Kathode des ersten Gleichrichters und einem Schaltungspunkt, der auf einem Bezugspotential für den Empfänger liegt, erzeugt; durch eine zweite Gleichrichterschaltung mit einer Diode, welche aus der ersten positiven Gleichspannung und den Rücklauf impulsen die zweite positive Gleichspannung zwischen einer Kathode der zweiten Gleichrichterdiode und dem Bezugspotential des Empfängers erzeugt; durch eine dritte Gleichrichterschaltung mit einer Diode, die aus den Rücklaufimpulsen eine negative Gleichspannung herstellt, die der Kathode eines dritten Strahlerzeugungssystems zugeführt ist und in Verbindung mit der zweiten positiven Gleichspannung an der Beschleunigungselektrode des dritten Strahlerzeugungssystems eine Beschleunigungsspannung zwischen der Beschleunigungselektrode und der Kathode des dritten Systems ergibt, die größer ist als die Beschleunigungsspannung zwischen der Kathode und der Beschleunigungselektrode des ersten und zweiten Strahlerzeugungssystems.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
4C9 687/114 9. 64 © Bundesdruckerei Berlin
DER33914A 1961-11-20 1962-11-19 Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung in einem Farbfernsehempfaenger Pending DE1178109B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US153285A US3098170A (en) 1961-11-20 1961-11-20 Power supply circuit for television receivers

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Publication Number Publication Date
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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER33914A Pending DE1178109B (de) 1961-11-20 1962-11-19 Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung in einem Farbfernsehempfaenger

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