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DE1177985B - Fadenballontrennplatte fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen - Google Patents

Fadenballontrennplatte fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen

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Publication number
DE1177985B
DE1177985B DEK43237A DEK0043237A DE1177985B DE 1177985 B DE1177985 B DE 1177985B DE K43237 A DEK43237 A DE K43237A DE K0043237 A DEK0043237 A DE K0043237A DE 1177985 B DE1177985 B DE 1177985B
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DE
Germany
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partition plate
plate
machine
spinning
guide
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DEK43237A
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English (en)
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Priority to CH202662A priority patent/CH377238A/de
Priority to GB751562A priority patent/GB940805A/en
Priority to BE615281A priority patent/BE615281A/fr
Publication of DE1177985B publication Critical patent/DE1177985B/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/42Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
    • D01H1/422Separator plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Fadenballontrennplatte für Spinn-oder Zwirnmaschinen Beim Spinnen und Zwirnen nach den meisten der üblichen Verfahren wird bekanntlich ein Fadenballon gebildet. In allen Fällen muß der horizontale Durchmesser eines Fadenballons auf eine solche Größe begrenzt werden, daß sich die Fadenballone zweier benachbarter .Spindeln nicht behindern können. Auch die Störung der Ballone durch einen an einer benachbarten Spindel gebrochenen Faden muß vermieden werden. Zu diesem Zweck sind für die Trennung der Fadenballone voneinander und deren Einschnürung Ballontrenner oder Balloneinschnürungsringe entwickelt worden, von denen viele Ausführungsformen bekannt sind. Beispielsweise sind bei Spinnmaschinen mit feststehender Ringbank wegen der im wesentlichen gleichbleibenden Größe des Fadenballons nur solche Ballontrenner zur Anwendung gekommen, die sich zwischen zwei nebeneinander befindlichen Spindeln oberhalb der Ringbank befinden. Sie sind entweder unmittelbar an der Ringbank ortsfest oder gemeinsam abschwenkbar angebracht.
  • Darüber hinaus sind auch Ballontrenner bekannt, die ortsfest vom Maschinengestell getragen werden. Handelt es sich um Spinnmaschinen mit auf- und abbewegbarer Ringbank, so sind die bekannten Ballontrenner mit der Ringbank verbunden, damit sie die Auf- und Abwärtsbewegung mitmachen.
  • Die Ballontrenner, die auch unter dem Namen Seperatoren bekannt sind, bestehen aus Metall oder Kunststoff und weisen Plattenform auf. Obwohl die wegschwenkbaren Ballontrenner die Bedienung der Spindeln weniger behindern als feststehende Ballontrenner, verursachen sie dennoch eine Behinderung, weil sie weggeschwenkt noch immer im Bereich der Bedienungsarbeiten verbleiben. Hinzu kommt noch der Nachteil, daß bekannte, herausschwenkbare oder horizontal gusschiebbare Trennplatten nur gruppenweise oder gemeinsam auf einer Maschinenseite bewegt werden können und so für die Bedienung nur einer Spindel eine Mehrzahl von Ballontrennplatten einer Maschinenseite verschwenkt oder verschoben werden muß. Dies führt dazu, daß beim Beheben eines einzelnen Fadenbruches die Begrenzung vieler einzelner Spinnstellen zeitweilig aufgehoben wird, obwohl es nur an einer einzigen Stelle notwendig wäre. Dies kann zu Fadenbrüchen an anderen Spinnstellen führen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fadenballontrennplatte, welche aus ihrer Arbeitsstellung auf die Maschinenlängsmittelebene zu und umgekehrt verschiebbar angeordnet ist, zu schaffen, welche einmal unabhängig von benachbarten Ballontrennplatten verschiebbar ist und zum anderen unter bestimmten Voraussetzungen auch die Möglichkeit bietet, daß sie gemeinsam mit den benachbarten, Trennplatten aus der Betriebsstellung heraus und in diese hinein verschoben werden kann.
  • Als Lösung sieht die Erfindung vor, daß die Trennplatte mindestens mit ihrem oberen Rand in einer ihr zugeordneten und mit einem Teil des ortsfesten Maschinenrahmens verbundenen Führungsnut, Führungsschiene od. dgl. geführt und je für sich allein verschiebbar ist. So kann während des Laufes der Maschine jede Trennplatte für- sich aus der Arbeitsstellung in eine Außerbetriebstellung verschoben werden. An der betreffenden Stelle'liegt beim Ausführen von Bedienungshandgriffen keine unnötige Behinderung durch eine Trennplatte vor.; Im einzelnen kann gemäß der Erfindung vorgesehen sein, daß jede Trennplatte mindestens an ihrem oberen, vorderen und unteren Rand einen einstückig mit einem Plattenkörper zusammenhängenden Wulstrahmen aufweist, der einen Führungsteil und zugleich einen Bewegungsanschlag bildet.
  • In anderer Ausführung kann die Trennplatte mindestens an ihrem oberen, vorderen und unteren Rand einen mit einem Schlitz zum Eingreifen der Ränder eines Plattenkörpers versehenen Rohrrahmen aufweisen, der einen Führungsteil und zugleich einen Bewegungsanschlag bildet. So ist eine einwandfreie Führung der Plattenbewegung und eine Begrenzung des Verschiebeweges gewährleistet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann jede Trennplatte an eine Bewegungseinrichtung ankuppelbar sein, um mit dieser Trennplätten. paarweise oder in Gruppen gemeinsam verschieben zu können. Dazu kann nach der Erfindung der obere oder untere Rand jeder Trennplatte zumindest über einen Teil der Länge verzahnt sein und die Verzahnung in ein an eine Bewegungseinrichtung ankuppelbares, ortsfest gelagertes Zahnrad eingreifen. Dabei ist zweckmäßigerweise die Verzahnung am oberen oder unteren Rand des Plattenkörpers angebracht und reicht durch einen Schlitz im Rohrrahmen hindurch.
  • Wie erwähnt, ist mit der Fadenballontrennplatte gemäß der Erfindung die Möglichkeit geschaffen, sie allein, unabhängig von benachbarten Trennplatten einer Maschinenseite zu bewegen, um an einer einzelnen Spinnstelle tätig werden zu können, oder aber sämtliche Trennplatten einer Maschinenseite gemeinsam zu bewegen, so daß diese beispielsweise vor dem Abziehen der vollen Garnkörper nach der Maschinenlängsmittelebene zu und nach Beendigung des Abziehvorganges wieder in ihre Arbeitsstellung verschoben werden können. Zeitweise kann aber auch eine neben einer Spindel befindliche Trennplatte verschoben werden, ohne daß der gemeinsame Antrieb aller Trennplatten einer Maschinenseite daran hindert. Genausogut können die zu beiden Seiten einer Spindel befindlichen Trennplatten aus ihrer Arbeitsstellung wegbewegt werden, um beispielsweise die Bedienung der Spindel bei einem Fadenbruch unbehindert vornehmen zu können. Eine solche Betätigung der Trennplatten kann nach dem jeweiligen Bedarfsfall durchgeführt werden, wobei ein einfaches Anfassen des Rahmens an einer beliebigen Stelle genügt, um das Verschieben der Trennplatten zu bewerkstelligen.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil einer Ringspinnmaschine mit einer Fadenballontrennplatte gemäß Erfindung; F i g. 2, 3 und 4 stellen Einzelheiten, zum Teil in einem größeren Maßstabe, dar; F i g. 5 ist ein Querschnitt durch einen Teil einer Ringspinnmaschine mit einer Fadenballontrennplatte gemäß Erfindung in einer anderen Ausführungsform; F i g. 6 stellt eine Einzelheit in größerem Maßstabe dar.
  • In F i g. 1 ist ein Teil einer an sich bekannten Ringspinnmaschine gezeigt, deren Gestell aus Säulen 1, Quertraversen 2 und in Maschinenlängsrichtung durchgehenden Längsschienen 3 aufgebaut ist, welche die Zylinderbank bilden. An den Säulen 1 ist eine feststehende Ringbank 4 mit den Spinnringen 5 abgestützt, während an der Stirnseite der durchgehenden Längsschiene 3 die Fadenführer 6 schwenkbar angebracht und auf der Oberseite der Längsschiene 3 ein Riemchenstreckwerk 7 befestigt ist. Das innerhalb des Riemchenstreckwerkes 7 verzogene Faserbändchen erhält in bekannter Weise durch den auf dem Spinnring 5 umlaufenden Läufer seine Drehung, wobei ein Fadenballon gebildet wird, und wird als fertiger Faden auf den Garnkörper 8 aufgewickelt. Der Garnkörp; r 8 erhält über eine Spindel von einer auf und ab beweglichen Spindelbank aus seinen Antrieb, wobei Spindel und Spindelbank in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
  • Gemäß Erfindung ist jeweils zwischen zwei nebeneinander befindlichen Spindeln eine Fadenballontrennplatte 9 angeordnet, welche aus ihrer Arbeitsstellung auf die Maschinenlängsmittelebene zu und umgekehrt verschiebbar ist. Zu diesem Zweck ist die Trennplatte 9 mindestens an ihrem oberen Rand 10 geführt, indem sie in zugeordnete Führungsnuten, Führungsschienen od. dgl. innerhalb des Maschinenrahmens eingreift. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist die Trennplatte 9 sowohl an ihrem oberen Rand 10 als auch an ihrem unteren Rand 11 geführt. Wie aus F i g. 1 und 2 zu ersehen ist, besteht die tür den oberen Rand 10 der Trennplatte 9 vorgesehene Führung aus einer Sicke 12, welche jeweils in der Mitte zwischen zwei Spindeln an einer Führungsplatte 13 angebracht ist, welche an der Rückseite der Längsschiene 3 der einen Maschinenseite und entsprechend an der nicht dargestellten Längsschiene der anderen Maschinenseite mittels Schrauben 14 befestigt ist. Am unteren Rand 11 der Trennplatte 9 ist zur Führung derselben ebenfalls eine Führungsplatte 15 vorgesehen, die in gleicher Weise wie die Führungsplatte 13 mit Sicken 16 versehen ist. Die Führungsplatte 15 ist mit ihrem nach der Bedienungsseite zu gerichteten Ende auf dem Stützträger für die Ringbank 4 mit Schrauben 17 sowohl auf der einen als auch der anderen Maschinenseite befestigt. Auf diese Weise läßt sich die Trennplatte 9 in den durch die Sicken 12 und 16 gebildeten Führungen von Hand nach der Maschinenlängsmittelebene zu und umgekehrt verschieben. Diese Verschiebbarkeit bleibt erhalten, obwohl ein mindestens den Trennplatten 9 einer Maschinenseite gemeinsamer mechanischer Antrieb zum Aus- und Einschieben der Trennplatten vorgesehen ist.
  • Jede einzelne Trennplatte 9 besteht gemäß F i g. 1 und 2 aus einem Plattenkörper 21 und einem diesen umfassenden Rohrrahmen 22, der auf seiner Innenseite geschlitzt ist. In den auf diese Weise gebildeten Schlitz greifen die Ränder des Plattenkörpers 21 ein. Durch den Rohrrahmen 22 erhält die Trennplatte 9 eine zuverlässige Führung in den Sicken 12 und 16 der Führungsplatten 13 bzw. 15. Um den gemeinsamen mechanischen Antrieb der Trennplatten einer Maschinenseite durchführen zu können, ist mindestens einer der den oberen oder unteren Abschluß des Plattenkörpers 21 bildenden Ränder zumindest über einen Teil der Länge verzahnt, und diese Verzahnung greift in ein antreibbares, ortsfest gelagertes Zahnrad ein. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist der untere Rand des Plattenkörpers 21 mit einer Verzahnung 23 versehen, wie es auch die F i g. 3 und 4 zeigen. Diese Verzahnung 23 greift in ein Zahnrad 24 ein, welches von einer in Maschinenlängsrichtung durchgehenden Welle 25 abgestützt ist, die in geeigneter Weise, beispielsweise an der unteren Führungsplatte 15, ortsfest gelagert ist. Damit die Zähne des Zahnrades 24 in die Verzahnung 23 am unteren Rand des Plattenkörpers 21 eingreifen können, ist der Rohrrahmen 22 über- die Länge der am Plattenkörper 21 angebrachten Verzahnung 23 geschlitzt, d. h., die Verzahnung 23 des Plattenkörperrandes ragt durch den Schlitz 26 hindurch, wie aus F i g. 4 zu erkennen ist. Wenn die Zahnräder 24 für alle an einer Maschinenseite vorhandenen Trennplatten 9 auf der durchgehenden Welle 25 befestigt wären, ließe sich eine gleichzeitige Verschiebung sämtlicher Trennplatten 9 einer Maschinenseite durch Bewegung der Welle 25 durchführen. Eine solche Maßnahme wäre aber beispielsweise zur Behebung eines Einzelfadenbruches an einer Spinnstelle sehr unzweckmäßig, da zu diesem Zweck nur eine der beiden oder beide Trennplatten seitlich des in Frage kommenden Garnkörpers verschoben zu werden brauchen. Die Antriebsübertragung zwischen der Welle 25 und den Zahnrädern 24 ist aus diesem Grunde so ausgebildet, daß wahlweise eine einzelne Trennplatte 9 oder eine geringe Anzahl von Trennplatten 9 von Hand verschoben werden kann, während eine Betätigung sämtlicher Trennplatten 9 einer Maschinenseite über die allen Trennplatten gemeinsame Antriebswelle 25 erfolgt. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß das antreibbare Zahnrad 24 eine Zähnezahl aufweist, die um mindestens einen Zahn größer ist als die dem Verschiebeweg entsprechende Zähnezahl der Verzahnung 23 des Plattenkörpers 21. Ferner ist jedes Zahnrad 24 mit der Welle 25 über eine Anschlagkupplung kuppelbar, welche aus einem in die Welle 25 radial eingesetzten Stift 27 und einem quer dazu verlaufenden, am Zahnrad 24 befestigten Stift 28 besteht. Durch diese Anschlagkupplung ist es möglich, jede beliebige Trennplatte 9 von Hand aus der Arbeitsstellung nach der Maschinenlängsmittelebene zu oder umgekehrt zu verschieben, genausogut aber sämtliche Trennplatten 9 einer Maschinenseite gemeinsam durch Drehen der Welle 25 zu verschieben.
  • Da der Verschiebeweg der Trennplatte 9 verhältnismäßig lang sein kann, muß auch der Schlitz 26 im Rohrrahmen 22 eine entsprechende Länge aufweisen, damit die Verzahnung 23 am Rand des Plattenkörpers 21 durch den Schlitz 26 hindurchragen kann. Um eine zu große Länge des Schlitzes 26 und damit eine mögliche Verformung des Rahmens 22 an dieser Stelle zu vermeiden, ist gemäß Erfindung die Schlitzausnehmung des Rahmenschenkels durch mindestens einen als Zahn ausgebildeten Steg unterbrochen, an dessen Stelle der entsprechende Zahn am Rand des Plattenkörpers ausgelassen ist. F i g. 3 zeigt eine entsprechende Ausbildung mit zwei als Zahn ausgebildeten .Stegen 29, an deren Stelle die Verzahnung 23 am Rand des Plattenkörpers 21 jeweils eine Lücke aufweist. Auf diese Weise ist der Schlitz 26 im Rohrrahmen 22 unterbrochen, so daß dieser genügend Stabilität behält, trotzdem aber die Antriebsübertragung nicht gestört wird. .
  • Die zur Führung des oberen und unteren Randes der Trennplatten 9 vorgesehenen Führungsplatten 13 bzw. 15 erstrecken sich in Längsrichtung der Maschine vorzugsweise über eine größere Anzahl von Spinnstellen, z. B. von Säule zu Säule des Gestells. Auf diese Weise dienen die Führungsplatten 13 bzw. 15 nicht nur zur Führung der Trennplatten 9, sondern bilden gleichzeitig eine Abdeckung. Beispielsweise deckt die untere Führungsplatte 15 die Zahnräder 24 und Welle 25 ab, gegebenenfalls stellt sie auch einen Schutz des Spindelantriebes dar. In ähnlicher Weise kann auch die obere Führungsplatte 13 zugleich Abdeckung oder Schutz von anderen Teilen sein.
  • Es wäre auch möglich, an .Stelle der Führungsplatten 13 bzw. 15 für jede Trennplatte 9 Einzelführungen, z. B. in Form von Profilschienen, anzubringen.
  • In F i g. 5 ist ein Teil einer Ringspinnmaschine in einer anderen Ausführungsform dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Gestell der Ringspinnmaschine durch Querrahmen 31 gebildet, die an beiden Maschinenseiten an ihren Kopfenden durch in Längsrichtung der Maschine durchgehende Längsschienen verbunden sind, von denen die Längsschiene 32 an der linken Maschinenseite dargestellt ist. D:e Ringbank 33 ist in diesem Falle an Hubsäulen 34 befestigt, welche der Ringbank 33 eine Aufundabbewegung vermitteln. An der Ringbank 33 sind die Spinnringe 35 befestigt, ebenso sind wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel an der Kopfseite der Längsschiene 32 die Fadenführer 36 angelenkt und auf der Oberseite der Längsschiene 32 ist ein Riemchenstreckwerk 37 abgestützt. Auf den auf einer Spindel einer feststehenden Spindelbank sitzenden Garnkörper 38 wird der gesponnene Faden in bekannter Weise aufgewunden, wobei zwischen dem Spinnring 35 und dem Fadenführer 36 ein Fadenballon gebildet wird.
  • In ähnlicher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist in der Mitte zwischen zwei benachbarten Garnkörpern 38 eine Fadenballontrennplatte 41 angeordnet, welche aus ihrer Arbeitsstellung auf die Maschinenlängsmittelebene zu und umgekehrt verschiebbar ist. Jede Fadenballontrennplatte 41 besteht, wie insbesondere F i g. 6 zeigt, aus einem Plattenkörper 42 und eurem an seiner Innenseite geschlitzten Rohrrahmen 43, welcher den Plattenkörper 42 einfaßt. Die Trennplatten 41 sind in diesem Falle mit ihrem oberen Rahmenschenkel 44 in einem nach unten offenen Führungsrohr 45 verschiebbar gehalten, welches an der Längsschiene 32 in geeigneter Weise befestigt ist. Diese Halterung ergibt eine hängende Anordnung der Trennplatten 41 im Gegensatz zu der vorhergehenden Ausführungsfarin, bei welcher die Trennplatten 9 als stehend angesehen werden können. Diese hängende Anordnung der Trennplatten 41 ergibt die Möglichkeit eines Einpendelns der Trennplatten, welche beispielsweise bei der Behebung eines Fadenbruches den Vorteil schafft, daß es genügt, eine der beiden an den Seiten des betreffenden Garnkörpers befindlichen Trennplatten seitlich etwas auszulenken, ohne diese verschieben zu müssen. Außerdem kann von Fall zu Fall die Höhe der Trennplatten variiert werden, ohne daß irgendeine Änderung der Anbringungs- und Bewegungsteile notwendig ist. Beispielsweise könnten die Trennplatten sowohl eine geringere wie auch eine größere Höhe als die in F i g. 5 dargestellte Trennplatte 41 aufweisen, so daß im ersteren Falle die Trennplatte über dem Spinnring 35 enden würde, während sie im zweiten Falle bis an den Fuß des Garnkörpers 38 oder an die Spindelbank herabreichen kann.
  • Unabhängig von der Höhe der Trennplatten kann das Einpendeln derselben erfolgen, wobei durch die Breite des im Führungsrohr 45 vorhandenen Schlitzes 46 eine Begrenzung des Pendelanschlages gebildet werden kann.
  • Bei der bisher geschilderten Ausbildung der Fadenballontrennplatte 41 und ihrer Führung läßt sich jede Trennplatte von Hand verschieben. In ähnlicher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist für alle Trennplatten einer Maschinenseite ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen, der in diesem Falle am oberen Rand des Plattenkörpers 42 angreift. Die Verzahnung 23, das Zahnrad 24, die Welle 25, der Schlitz 26, die durch die Stifte 27 und 28 gebildete Anschlagkupplung sowie die Stege 29 sind in gleicher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel vorhanden, jedoch am oberen Rand der Fadenballontrennplatte 41 angeordnet. Die Welle 25 ist in diesem Falle in geeigneter Weise an der Längsschiene 32 gelagert, die zugleich einen Schutz für die Bewegungsteile bildet. Auf diese Weise können die Fadenballontrennplatten nicht nur einzeln von Hand, sondern auch gemeinsam mit Hilfe der Welle 25 aus der Arbeitsstellung auf die Maschinenlängsmittelebene zu und umgekehrt verschoben werden. Falls aus irgendeinem Grunde erforderlich, kann der untere Rahmenschenkel 47 ebenfalls geführt sein, beispielsweise in der dargestellten Führungslasche 48, die jeweils an einer in Maschinenlängsrichtung durchgehenden und an den Querrahmen 31 befestigten Halteschiene 49 :angebracht sein kann. Dabei besteht die Möglichkeit, die Führungslasche 48 mit einer Ausnehmung zu versehen, die ein geringes Auspendeln der Trennplatte zuläßt.
  • Die im Ausführungsbeispiel dargestellten einzelnen Führungsrohre 45 könnten in ähnlicher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel an einer größeren Führungsplatte ausgebildet sein, die zugleich eine Abdeckung bilden könnte.
  • In den beiden Ausführungsbeispielen sind Fadenballontrennplatten 9 bzw. 41 beschrieben, welche aus einem Plattenkörper und einem diesen-umfassenden Rohrrahmen bestehen. In einem solchen Falle kann die Fadenballontrennplatte aus verschiedenen Materialien, beispielsweise der Plattenkörper aus Blech und der Rohrrahmen aus Kunststoff, hergestellt sein. Genausogut könnte aber die Trennplatte auch aus einem Plattenkörper und einem damit einstückigen Wulstrahmen bestehen, deren Material einheitlich und beispielsweise Plexiglas ist. Diese beispielsweisen Angaben für Materialien zur Herstellung einer Fadenballontrennplatte gemäß Erfindung ließen sich weitgehend vermehren, da auch viele andere Materialien für die Herstellung solcher Trennplatten geeignet sind. Es wäre auch denkbar, daß bei Verwendung eines genügend starren Materials eine rahmenseitige Randverstärkung ganz entfallen kann.
  • Auch der Verschiebemechanismus der Trennplatten kann in anderer Weise ausgebildet werden. Die Bewegung der Trennplatten könnte z. B. mittels einer doppeltwirkenden Leitzugeinrichtung oder mittels eines Hebelgestänges durchgeführt werden. Auch eine weitere Abwandlung einzelner Teile in äquivalenter Weise ist im Rahmen des Erfindungsgedankens möglich, um eine Anpassung an andere Arten von Spinn- oder Zwirnmaschinen als die in den Ausführungsbeispielen gezeigten Ringspinnmaschinen zu erhalten, bei welchen ebenfalls eine Begrenzung zwischen benachbarten Garnkörpem erwünscht ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Fadenballontrennplatte für Spinn- oder Zwirnmaschinen, welche aus ihrer Arbeitsstellung auf die Maschinenlängsmittelebene zu und umgekehrt verschiebbar angeordnet ist, d a d u r c h gekennzeichnet. daß die Trennplatte (9; 41) mindestens mit ihrem oberen Rand (10; 44) in einer ihr zugeordneten und mit einem Teil des ortsfesten Maschinenrahmens verbundenen Führungsnut (12 und 16, 45 und 48), Führungsschiene (26) od. dgl. geführt und je für sich allein verschiebbar ist.
  2. 2. Trennplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trennplatte mindestens an ihrem oberen, vorderen und unteren Rand einen einstückig mit dem Plattenkörper (9;41) zusammenhängenden Wulstrahmen aufweist, der einen Führungsteil und zugleich einen Bewegungsanschlag bildet.
  3. 3. Trennplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trennplatte (9; 41) mindestens an ihrem oberen, vorderen und unteren Rand einen mit einem Schlitz zum Eingreifen der Ränder eines Plattenkörpers versehenen Rohrrahmen (10, 22, 11; 44, 43, 47) aufweist, der einen Führungsteil und zugleich einen Bewegungsanschlag bildet.
  4. 4. Trennplatte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trennplatte (9; 41) an eine Bewegungseinrichtung ankuppelbar ist.
  5. 5. Trennplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere oder untere Rand jeder Trennplatte (9;41) zumindest über einen Teil der Länge verzahnt ist und daß die Verzahnung (23) in ein an eine Bewegungseinrichtung ankuppelbares Zahnrad (24) eingreift.
  6. 6. Trennplatte mit einem Rohrrahmen nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (23) am oberen oder unteren Rand des Plattenkörpers (9; 41) angebracht ist und durch einen Schlitz (26) im Rohrrahmen (11; 44) hindurchreicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 603 853; USA.- Patentschriften Nr. 1008 066, 1608 389, 2265410.
DEK43237A 1961-03-20 1961-03-20 Fadenballontrennplatte fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen Pending DE1177985B (de)

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CH202662A CH377238A (de) 1961-03-20 1962-02-20 Fadenballon-Trennvorrichtung an einer Spinn- und Zwirnmaschine
GB751562A GB940805A (en) 1961-03-20 1962-02-27 Spinning or twisting machine
BE615281A BE615281A (fr) 1961-03-20 1962-03-19 Séparateurs de ballons de fils pour machines de filature et retordeuses

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GB (1) GB940805A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB940805A (en) 1963-11-06
BE615281A (fr) 1962-07-16
CH377238A (de) 1964-04-30

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