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DE1177581B - Schreitrahmen - Google Patents

Schreitrahmen

Info

Publication number
DE1177581B
DE1177581B DEB48804A DEB0048804A DE1177581B DE 1177581 B DE1177581 B DE 1177581B DE B48804 A DEB48804 A DE B48804A DE B0048804 A DEB0048804 A DE B0048804A DE 1177581 B DE1177581 B DE 1177581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
walking
frames
rollers
feet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB48804A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bade & Co GmbH
Original Assignee
Bade & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bade & Co GmbH filed Critical Bade & Co GmbH
Priority to DEB48804A priority Critical patent/DE1177581B/de
Publication of DE1177581B publication Critical patent/DE1177581B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/003Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts adapted to be moved on their substructure, e.g. with skidding means; adapted to drill a plurality of wells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Schreitrahmen Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Schreitrahmens, der als Zusatzeinrichtung für im freien Gelände einzusetzende Geräte, z. B. Bohrgeräte, Bohrgreifergeräte, Verrohrungsmaschinen u. dgl. dienen soll. Derartige Geräte werden an verschiedenen Stellen im freien Gelände eingesetzt. Ihre Kapazität wird besser ausgenutzt, wenn sie leicht von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle versetzt werden können.
  • Der Schreitrahmen nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei in der waagerechten Ebene und verschiedenen Richtungen gegeneinander verschiebbaren Scheiben oder Rahmen, von denen jeder mit auf dem Gelände abstellbaren und ausziehbaren Füßen versehen ist. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der eine Rahmen aus einem geschlossenen Rahmengestell und zwei Rahmenträgern, die in bezug auf das Rahmengestell in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind. Während durch die Verwendung von zwei verschiebbaren Scheiben oder Rahmen das Versetzen von Arbeitsstelle zu Arbeitstelle erleichtert wird, weil das Gerät eine schreitende Bewegung ausführen kann, wird durch die Ausführungsform des einen Rahmens mit zwei relativ gegeneinander verschiebbaren Teilen mit sehr einfachen und robusten Mitteln eine Verschiebbarkeit dieses Rahmens in zwei Richtungen erzeugt, wobei noch die Möglichkeit besteht, den einen Rahmenträger unabhängig vom anderen Rahmenträger zu verschieben, so daß die Aufsetzpunkte der Füße je nach den Geländeverhältnissen ausgewählt werden können. Es ist hierbei in der Regel ausreichend, wenn die Scheiben oder Rahmen senkrecht gegeneinander verschiebbar sind, weil hierbei mit der einfachsten Konstruktion eine beliebige Schreitbewegung über eine Fläche erzeugbar ist. Erfindungsgemäß können ferner Rollen vorgesehen sein, durch die das Rahmengestell des einen Rahmens einerseits gegen die Rahmenträger und andererseits gegen den anderen Rahmen abgestützt werden kann, so daß beim Verschieben verhältnismäßig geringe Reibungskräfte entstehen, die es gestatten, mit dem Schreitrahmen nach der Erfindung auch Geräte größerer Eigengewichte zu transportieren. Endlich können erfindungsgemäß auch zwischen dem Rahmengestell und den Rahmenträgern einerseits und zwischen dem Rahmengestell und dem anderen Rahmen hydraulisch oder mechanisch wirkende Organe zum Verschieben des einen Rahmens gegen den anderen Rahmen derart angeordnet sein, daß durch wechselnde Betätigung der Organe zum Verschieben und durch abwechselndes Einziehen der Füße des einen oder anderen Rahmens das Gerät in beliebige Richtungen versetzbar ist. Dadurch entsteht ein Schreitrahmen, dessen Schreitbewegungen hydraulisch oder mechanisch gesteuert werden können, so daß eine sehr wirtschaftliche Ausnutzung des Schreitrahmens ermöglicht wird.
  • Bekannt ist ein Gleiskufenfahrwerk für Großgeräte, bei dem an beiden Seiten des Gerätes je zwei Gleiskufen angeordnet sind, die derart zu zwei Gleiskufenpaaren zusammengefaßt sind, daß auf jeder Geräteseite ein Gleiskufenpaar entsteht, von denen jedes gegeneinander in horizontaler Ebene schwenkbar sind. Bei diesem Gerät entsteht nicht wie beim Gerät nach der Erfindung eine Schreitbewegung, sondern eine kontinuierliche Bewegung, wobei die Größe der Bewegung unabhängig von der Einstellung der Fahrwerksträger ist. Beim Schreitrahmen nach der Erfindung handelt es sich demgegenüber um die Erzeugung einer schrittweisen Bewegung von Punkt zu Punkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht des Schreitrahmens nach der Erfindung, wobei die Teile des einen Rahmens gemäß der Schnittlinie A-A in F i g. 2 sichtbar werden; F i g. 2 zeigt eine Aufsicht; F i g. 3 zeigt eine Schnittansicht entsprechend der Schnittlinie B-B in F i g. 2.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Schreitrahmen besteht aus zwei Rahmenteilen 1 und 9, die relativ gegeneinander verschiebbar sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispielsind überdies die zum Rahmengestell 9 gehörenden Rahmenträger 2' und 2" im Rahmenteil 9 derart angeordnet, daß sie in ihrer Längsachse verschiebbar sind. Das Rahmengestell 9 mit den verschiebbaren Rahmenträgern 2' und 2" ist unterhalb des Rahmens 1 angeordnet. Das Rahmengestell 9 ist, wie F i g. 1 erkennen läßt, an seinen Enden hochgekröpft, so daß die verschiebbaren Rahmenträger 2' und 2" unter dem hochgekröpften Teil angeordnet werden können. Der Rahmen 1 stützt sich gegen den Boden durch die Füße 3 und das Rahmengestell 9 mit den Rahmenträgern 2' und 2" durch die Füße 4 ab. Das Rahmengestell 9 ist gegen seine Rahmenträger 2' und 2" durch Rollen 5 und 10 (siehe F i g. 1 und F i g: 3) und das Rahmengestell 9 gegen den Rahmen 1 durch Rollen 6 (siehe F i g. 1 und F i g. 3) abgestützt. Hierbei befinden sich die Rollen 5 oberhalb und die Rollen 10 unterhalb des oberen Flansches der Rahmenträger 2' und 2", wie aus F i g.1 ersichtlich ist. Durch diese Ausbildung wird verhindert, daß das Rahmengestell 9 sich von den Rahmenträgern 2' und 2" abheben kann. Die am Rahmengestell 9 angeordneten Rollen 6 (siehe F i g. 1) werden von den Flanschen der T-Träger geführt, die den Rahmen 1 bilden. Diese Anordnung gestattet also eine Bewegung des Rahmens 1 in bezug auf das Rahmengestell 9, während die Bewegung lotrecht hierzu dadurch ermöglicht wird, daß die Rahmenträger 2' und 2" in bezug auf das Rahmengestell 9 verschiebbar sind.
  • Zwischen dem Rahmengestell 9 und den Rahmenträgern 2' und 2" sind hydraulische Antriebszylinder 8 vorgesehen (siehe F i g. 3), die eine Relativbewegung zwischen dem Rahmengestell 9 und den Rahmenträgern 2' und 2" ermöglichen. Diese Antriebszylinder 8 sind, wie F i g. 2 erkennen läßt, zwischen den T-Trägern angeordnet, die die Rahmenträger 2' und 2" bilden. Außerdem ist noch zwischen dem Rahmengestell 9 und dem Rahmen 1 ein hydraulischer Antriebszylinder 7 angeordnet, der einerseits an einem Querglied des Rahmens 1 und andererseits an einem Querglied des Rahmens 9 befestigt ist (siehe F i g. 2). Auf diese Weise ist eine hydraulisch oder mechanisch gesteuerte Schreitbewegung möglich, wenn in übereinstimmung mit diesen Bewegungen auch ein Einziehen und Ausstrecken der Füße 3 und 4 erfolgt.
  • Zum Antrieb der hydraulischen Druckzylinder 7 und 8 können in bekannter Weise Schlauchverbindungen benutzt werden, die mittels einer Umsteuervorrichtung das hydraulische Antriebsmittel auf die eine oder andere Seite des Kolbens leiten. Es ist natürlich gleichfalls möglich, an sich bekannte Schiebereinrichtungen zur Umleitung des hydraulischen Druckmittels zu verwenden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schreitrahmen für im freien Gelände einzusetzende Geräte, insbesondere Bohrgeräte, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei in der waagerechten Ebene und verschiedenen Richtungen gegeneinander verschiebbaren Scheiben oder Rahmen (1; 9, 2', 2"), von denen jeder mit auf dem Gelände abstellbaren und ausziehbaren Füßen (3, 4) versehen ist.
  2. 2. Schreitrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rahmen aus einem geschlossenen Rahmengestell (9) und zwei Rahmenträgern (2', 2") besteht, die zum Rahmengestell (9) in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind.
  3. 3. Schreitrahmen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben oder Rahmen (1; 9, 2', 2") senkrecht gegeneinander verschiebbar sind.
  4. 4. Schreitrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell (9) gegen die Rahmenträger (2', 2") durch Rollen (5, 10) und das Rahmengestell (9) gegen den Rahmen (1) durch Rollen (6) verschiebbar abgestützt ist.
  5. 5. Schreitrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rahmengestell (9) und den Rahmenträgern (2', 2") einerseits und zwischen dem Rahmengestell (9) und dem Rahmen (1) hydraulisch oder mechanisch wirkende Organe (8, 7) zum Verschieben des einen Rahmens gegen den anderen Rahmen derart angeordnet sind, daß durch wechselnde Betätigung der Organe zum Verschieben und durch abwechselndes Einziehen der Füße des einen oder anderen Rahmens das Gerät in beliebige Richtungen versetzbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 227.
DEB48804A 1958-05-05 1958-05-05 Schreitrahmen Pending DE1177581B (de)

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DEB48804A DE1177581B (de) 1958-05-05 1958-05-05 Schreitrahmen

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DE1177581B true DE1177581B (de) 1964-09-10

Family

ID=6968693

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3758059A (en) * 1971-10-06 1973-09-11 Mindrill Ltd Drilling apparatus
DE2647490A1 (de) * 1976-05-11 1977-11-17 Thyssen Umformtechnik Unterwagen
DE2905793A1 (de) * 1979-02-15 1980-08-21 Krupp Gmbh Schreitwerk
DE2936849A1 (de) * 1979-09-12 1981-03-19 Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen Schreitwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013227B (de) * 1953-09-19 1957-08-01 Orenstein & Koppel Ag Gleiskufenfahrwerk fuer Grossgeraete

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