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DE1177471B - Elektromagnetischer Blendenverschluss - Google Patents

Elektromagnetischer Blendenverschluss

Info

Publication number
DE1177471B
DE1177471B DEM47830A DEM0047830A DE1177471B DE 1177471 B DE1177471 B DE 1177471B DE M47830 A DEM47830 A DE M47830A DE M0047830 A DEM0047830 A DE M0047830A DE 1177471 B DE1177471 B DE 1177471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shutter
lamella
deflection
lamellae
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47830A
Other languages
English (en)
Inventor
Elsbeth Schorr
Hans-Joachim Wichmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metrawatt AG
Original Assignee
Metrawatt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metrawatt AG filed Critical Metrawatt AG
Priority to DEM47830A priority Critical patent/DE1177471B/de
Publication of DE1177471B publication Critical patent/DE1177471B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Elektromagnetischer. Blendenverschluß Zusatz zur Anmeldung: M 46103 IX a / 57 a -Auslegeschrift 1155 009 Die Hauptpatentanmeldung M 46103 IX a / 57 a betrifft einen elektromagräetischen Blendenverschluß, dessen Verschlußlamelle bzw. -lamellen mittels elektrischer= Impulse betätigt werden, die.- von einer -elektrischen Xippschaltung ausgehen, deren Zeitverhalten durch ein-von der gemessenen Leuchtdichte,.abhängiges RC-Glied bestimmt ist. Es hat sich. nun gezeigt, daß beider Verwendung dieser Sc haltungen für fotografische Zwecke der Aufwand an elektrischen Bauelementen noch. zu hoch ist. Die Anordnung setzt voraus, daß- Leistungstransistoren zum Einsatz kommen, die im Vergleich zu Schalttransistoren verhältnismäßig kostspielig sind. Ferner verlangt eine Konstanz der Amplitude der Impulse bei gegebener Leuchtdichte des Objekts neben entsprechender Konstanz des Fotowiderstandes auch noch eine entsprechende Konstanz der Kenndaten. der verwendeten Transistoren, so daß die Anwendung dieser Schaltungen nicht für allein der Praxis vorkommende Aufgaben angemessen ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den elektromagnetischen Blendenverschluß gemäß dem Anspruch 1 der Hauptpatentanmeldung zu verbessern. Eine solche Möglichkeit ist im Anspruch 2 (F i g. 2 und 3) der Hauptpatentanmeldung aufgezeigt, wo die auf das elektromagnetische System einwirkenden Impulse sowohl in bezug auf ihre Länge als auch in bezug auf ihre Höhe in Abhängigkeit von der Leuchtdichte variiert werden. Demgegenüber wird beim Gegenstand der Erfindung für die Betätigung der Verschlußlamelle bzw. -lamellen als elektromagnetisches System ein Meßwerk verwendet, bei dem die durch die Wirkung eines Impulses konstanter Amplitude aber variabler Länge erzeugte Beschleunigung der Lamelle bzw. Lamellen in Abhängigkeit vom Ausschlagwinkel durch. zusätzliche magnetische oder mechanische, auf den beweglichen Meßwerkteil einwirkende Mittel beeinflußbar ist.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierzu sind in der Zeichnung gemäß F i g. 1 und 2 zwei monostabile Kippschaltungen dargestellt.
  • An dem elektromagnetischen System 1 ist die gleichzeitig als Verschluß und Blende dienende Lamelle 2 befestigt, die in bekannter Weise einen keilförmigen Schlitz 2a enthält, der die Objektivöffnung 3 mehr oder weniger weit und mehr oder weniger lange freigibt, je nachdem, wie lange der auf das elektromagnetische System in COffnungsrichtung einwirkende Stromstoß andauert. Die beiden Teilwicklungen 1 a und 1 b des elektromagnetischen Systems werden gemäß der bekannten,Wirkungsweise monostabiler Kippschaltungen wechselweise vom Kollektorstrom der Transistoren 4 und 5 durchflossen, wobei die Schaltung so ausgelegt ist, daß in der stabilen Lage der Kippschaltung der Transistor 4 stromführend ist. Bei Betätigung des. Auslösers 6 wird der Transistor 5 stromführend, während Transistor 4 sperrt und die Lamelle bewegt sich unter der Wirkung des Kollektorstromes von Transistor 5 in Richtung.des Pfeiles 7. Die Länge dieses, die Lamelle in Pfeilrichtung bewegenden Impulses, hängt von der Zeitkonstante des RC-Gliedes, im weseptlichen bestehend aus- dem Fotowiderstand 8 und dem Kondensator 9, ab, so daß die Lamelle in Abhängigkeit von der jeweiligen Zeitkonstante dieses RC-Gliedes weder in die Ruhestellung unter der Wirkurig des Kollektorstromes von Transistor 4 zurückgeführt wird.
  • Die an sich bekannte monostabile Kippschaltung gemäß F i g. 1 läßt es auf Grund ihrer Wirkungsweise zu, daß der im vorliegenden Anwendungsfall durch den Fotowiderstand 8 gebildete Widerstand relativ hochohmig sein kann, so daß handelsübliche Fotowiderstände unmittelbar benutzt werden können. Der Nachteil dieser Schaltung besteht allerdings darin, daß sie im Vergleich zu anderen bekannten monostabilen Kippschaltungen relativ unsicher ist, so daß ihre einwandfreie Funktion nach Alterung der Transistoren gestört werden kann. In dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 wird ein sogenannter Schmitt-Trigger zur Anwendung gebracht, bei dem die Nachteile der monostabilen Kippschaltung gemäß F i g. 1 vermieden sind, der aber für den vorliegenden Anwendungsfall nicht mit einem handelsüblichen, relativ hochohmigen Fotowiderstand 8 in Verbindung mit dem Kondensator 14 unmittelbar gesteuert werden kann. Es wird daher in Verbindung mit dem Schmitt-Trigger ein weiterer Transistor 10 zum Einsatz gebracht. Bei Betätigen des Auslösers 6 wird Transistor 10 sofort gesperrt, und der Schmitt-Trigger fällt in die Arbeitslage. Mit ansteigender Spannung am Kondensator 14 wird in Verbindung mit Basiswiderstand 11 Transistor 10 stetig aufgesteuert und läßt, einer bestimmten Spannung am Kondensator 14 zugeordnet, den Schmitt-Trigger wieder in die Ruhelage zurückfallen. Da dieses Umsteuern des Schmitt-Triggers in die Ruhelage in der geschilderten Funktion in gewissen Grenzen von den Kenndaten des Transistors 10 abhängt, wird in weiterer Ausgestaltung im Basiskreis des Transistors 10 statt des Basiswiderstandes 11 eine Zenerdiode 13 eingesetzt, so daß das Zurückfallen des Schmitt-Triggers in die Ruhelage klar definiert ist, durch die Größe der Zenerspannung und damit nicht nur für die Aufsteuerung des Schmitt-Triggers, sondern auch für die Umsteuerung in Ruhelage klar definierte Verhältnisse geschaffen sind.
  • Wie bereits oben angedeutet, wird bei den Schaltungen gemäß F i g. 1 und 2 die Amplitude der Steuerimpulse nicht variiert, so daß mit ihnen auch keine Variation der Beschleunigung des elektromagnetischen Systems möglich ist. Um nun der Blendenvariation noch eine möglichst große Zeitvariation zu überlagern, ist es notwendig, die Größe der Beschleunigung gleichzeitig mit der Zeit, über die sie wirksam ist, zu variieren. Dieses Problem wird gemäß Anspruch 2 und den Schaltungen gemäß F i g. 2 und 3 der Hauptpatentanmeldung durch die besondere Ausbildung der Schaltung unter Verwendung eines zusätzlichen Fotowiderstandes gelöst. Dasselbe Problem wird bei der Erfindung mit elektrischen Schaltungen gelöst, die gegenüber dem Vorschlag des Hauptpatentes insofern vorteilhafter und einfacher aufgebaut sind, als mit ihnen einerseits die Daten der Schalttransistoren in die Impulsamplitude praktisch nicht eingehen und weil sie andererseits die vergleichsweise teueren Fotowiderstände nicht mehr aufweisen. Die gewünschte Überlagerung einer möglichst großen Zeitvariation kann dadurch erreicht werden, daß die Luftspaltinduktion des elektromagnetischen Systems, das vorzugsweise als richtkraftloses Meßwerk ausgebildet ist, in Ausschlagrichtung abnimmt. Die Erzielung einer für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Charakteristik des Verlaufs der Luftspaltinduktion wird durch eine bestimmte Bemessung des Luftspaltes erzielt.
  • Eine andere Möglichkeit bei Verwendung eines Meßwerkes mit homogenem Feld oder bei unzureichender Zeitvariation bei Meßwerken mit inhomogenem Feld besteht darin, daß Mittel angewendet werden, welche die Dämpfung des beweglichen Systems mit wachsendem Ausschlagwinkel vergrößern. Ein solches Mittel besteht beispielsweise darin, daß die erforderliche Dämpfung durch die Anbringung eines ortsfesten Permanentmagneten erreicht wird, in dessen Luftspalt eine am beweglichen Meßwerkteil befestigte Metallfahne mit zunehmendem Ausschlagwinkel weiter eintaucht. Ein anderes Mittel besteht darin, daß die Dämpfung durch eine definierte, in Abhängigkeit vom Ausschlagwinkel veränderliche Reibung erzeugt wird. Zu diesem Zwecke ist das bewegliche Organ mit einer kurvenförmig ausgebildeten Zahnscheibe versehen, die bei zunehmendem Ausschlagwinkel in immer stärkeren Eingriff mit einer Blattfeder kommt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetischer Blendenverschluß, dessen Verschlußlamelle bzw. -lamellen mittels elektrischer Impulse betätigt werden, die von einer monostabilen Kippschaltung ausgehen, deren Zeitverhalten durch ein von der gemessenen Leuchtdichte abhängiges RC-Glied bestimmt ist, nach Anspruch 1 der Patentanmeldung M 46103 1Xa/57a, dadurch gekennzeichnet, daß für die Betätigung der Verschlußlamelle bzw. -lamellen als elektromagnetisches System ein Meßwerk verwendet ist, bei dem die durch die Wirkung eines Impulses konstanter Amplitude aber variabler Länge erzeugte Beschleunigung der Lamelle (1 bzw. der Lamellen 2, 12) in Abhängigkeit vom Ausschlagwinkel durch zusätzliche magnetische oder mechanische, auf den beweglichen Meßwerkteil einwirkende Mittel beeinlußbar ist. z. Blendenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Beschleunigung der Lamelle bzw. Lamellen in Abhängigkeit vom Ausschlagwinkel durch sich mit zunehmendem Ausschlag vermindernde Luftspaltinduktion bewirkt wird. 3. Blendenverschluß nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Beschleunigung der Lamelle bzw. Lamellen in Abhängigkeit vom Ausschlagwinkel durch eine zusätzliche, mit wachsendem Ausschlagwinkel sich vergrößernde Dämpfung bewirkt wird. 4. Blendenverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung durch eine definierte veränderliche Reibung erzielt wird, vorzugsweise durch das Zusammenwirken einer mit dem beweglichen Organ verbundenen kurvenförmigen Zahnscheibe mit einer Blattfeder.
DEM47830A 1961-01-28 1961-01-28 Elektromagnetischer Blendenverschluss Pending DE1177471B (de)

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DE (1) DE1177471B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258258B (de) * 1965-03-13 1968-01-04 Agfa Gevaert Ag Blendenverschluss
DE1290803B (de) * 1966-09-03 1969-03-13 Agfa Gevaert Ag Blendenverschluss mit Belichtungssteuervorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258258B (de) * 1965-03-13 1968-01-04 Agfa Gevaert Ag Blendenverschluss
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