DE2404783A1 - Elektronische hubsteuereinrichtung - Google Patents
Elektronische hubsteuereinrichtungInfo
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Description
01-4728 Ge 1. Februar 1974
HONEYWELL INC.
27O1 Fourth Avenue South Minneapolis, Minn., USA
27O1 Fourth Avenue South Minneapolis, Minn., USA
Elektronische Hubsteuereinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Hubsteuereiririchtung
für ein von einem Motor reversibel verstellbares Organ, insbesondere für ein Ventil, mit einer Brückenschaltung, die
einerseits an eine Speisesparmungsqueile und andererseits über
eine Steuerschaltung an den Motor angeschlossen ist, wobei die Brückenschaitung ein Steuerpotentiorneter, ein vom Motor angetriebenes
Abgleichpotentiometer und parallel zu diesem ein Hublängen-Einstellpotentiometer
aufweist.
Es ist bekannt, in geschlossenen Regelkreisen motor angetriebene Stellglieder zu verwenden. Das Fehlersignal·, d.h., die Regelabweichung,
wird hierbei in einer Brückenschaltung gebildet, wobei die Brückenschaltung zur Vorgabe eines Sollwertes ein Einstellpotentiometer
aufweist und wobei der Istwert, z.B. die Stellung einer Ventilstange,durch ein ebenfalls in der Brückenschaltung
angeordnetes Äbgleichpotentiometer gebildet wird, dessen Abgriff
von dem die Ventilstange verstellenden Motor verschoben wird. An einem zusätzlich in der Brückenschaltung angeordneten Hublängen-Einstellpotentiometer
kann zusätzlich der Hub des Stellgliedes
eingestellt werden. Derartige Hubsteuereinrichtungen sind in den US-Patenten 2 403 917, 2 435 966, 2 474 441, 2 758 269 und
2 813 235 beschrieben. Den bekannten Hubsteuereinrichtungen haftet Hz/Kö. 409834/0750
ORIQiNAL INSPECTED
der Nachteil an, daß bei veränderter Eublänge gleichzeitig der Ausgangspunkt des Hubes verändert wird. Es ist demnach nicht
möglich, mit den bekannten Einrichtungen beispielsweise einen Ventilhub ausgehend von der Schließstellung des Ventils dem Betrage
nach zu verändern. Eine Hublängenänderung hat bei den bekannten Einrichtungen gleichzeitig eine Verschiebung des Hubausgangspunktes
zur Folge.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Kubsteuereinrichtungen in der Weise zu verbessern, daß bei einer Kublängenänderung der Ausgangspunkt des Hubes nicht
verschoben wird. Erfindungsgernäß gelingt dies dadurch, daß die
Speisung der Brückenschaltung an den Abgriffen des Abgleichpotentiometers und des Steuerpotentiometers erfolgt und daß in
der Ausgangsstellung des verstellbaren Organes das Eublängen-Einstellpotentiometer
zwischen Schaltungspunkte geschaltet ist, die sich auf gleichern Potential befinden. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Schaltungsschema der erfindungsgemäßen Kubsteuereinrichtung
.
Figur 2 eine grafische Darstellung der Wirkungsweise der
erfindungsgemäßen !Umsteuereinrichtung·. .
Figuren 3 und 4 schematische Darstellungen von Hubsteuereinrichtungen gemäß dem Stand der Technik.
Figur 5 eine grafische Darstellung der Wirkungsweise der Hubsteuereinrichtungen gemäß dem Stand der Technik.
Gemäß Figur 1 wirkt das elektrische Ausgangssignal einer Brückenschaltung
10 auf eine elektronische Motorsteuerung 11, welche
' 409834/0750
den Antrieb eines reversierbaren Motors 12 steuert, der seinerseits
die Stellung eines Ventils 13 und die Stellung eines Abgriffes 16 eines Abgleichpotentiometers 17 in der Brückenschaltung
10 steuert.
Die Brückenschaltung 10 wird an Eingangsklemmen 14 und 15 aus einer
Gleichspannungsquelle gespeist. Die Eingangsklemmen 14 und
sind gleichzeitig die Potentiometerabgriffe 16 und 20 eines Abgleichpotentiometers
17 und eines PJinstellpotentiometers 21. Das rechte Ende des Abgleichpotentiometers 17, d.h. der Schaltungspunkt 19, ist über einen Widerstand 22, einen Schaltungspunkt 23,
einen Widerstand 24, eine Ausgangsklemme 25, einen Widerstand und einen Widerstand 27 mit dem rechten Ende des Einstellpotentiometers
21 verbunden. Das linke Ende des Abgleichpotentiometers 17 ist über einen Schaltungspunkt 30, einen Widerstand 21, eine
Ausgangsklemme 32 und einen Widerstand 33 mit dem linken Ende des Einstellpotentiometers 21 verbunden. Zwischen die Schaltungspunkte 23 und 30 ist die Serienschaltung eines Widerstandes 35
mit einem Hublängen-Einstellpotentiometer 34 geschaltet, v/obei der Abgriff des Hublängen-Einstellpotentiometers mit dem Schaltungspunkt
23 verbunden ist. Die Brückensignal-Ausgangsklemmen und 32 sind mit den Eingangsklemmen der vorstehend erwähnten
elektronischen Motorsteuerung 11 verbunden.
In einer realisierten Ausführungsform weisen die Widerstände und Potentiometer der Brückenschaltung 10 folgende Werte auf:
Widerstand 22 600 0hm
Widerstände 24,26,31,33 2 K 0hm
Widerstand 27 i 115 0hm
Widerstand 35 316 0hm
Widerstand 17 600 0hm
4098 34/07 50
Widerstand 21 135 Ohm
Kiderstana 34 375 Ohm«
/uis obenstehenden. Werten wird klar, daß die Brückenschaltung 10
völlig symmetrisch aufgebaut ist. Die mechanische Verbindung 18,
welche den Potentiometerabgriff 16 in /abhängigkeit von der Ventilstellung
verstellt,ist so getroffen, daß sich der Potentiometerabgriff
16 am rechten Ende des Abgleichpotentiometers 17 befindet, wenn sich das Ventil 13 in seiner geschlossenen Stellung
befindet. Die rechte Endstellung des Abgleichpotentiometers 17 ist die Ausgangslage der Brückenschaltung 10. In dieser Stellung
ist die Symmetrie der Brückenschaltung 10 klar erkennbar, da der Wider stand 22 und das Zibgleichpotentiometer 17 die gleiche Größe
auf v/eisen, die Widerstände 24 und 26 an die Widerstände 31 und angepaßt sind und der Widerstand 27 zusammen mit den ersten 10
0hm des Einstellpotentiometers 21 an den verbleibenden Rest des Einstellpotentiometers 21 angepaßt sind. Bei geschlossenem
Ventil 13 befindet sich der Potentiometerabgriff 16
in seiner rechten Ausgangslage·" " - .
Die Hublängeneinstellung für das Ventil 13 erfolgt in einfacher Weise durch Verstellung des Hublängen-Einstellpotentiometers 34.
Wenn das Potentiometer 34 auf seinen maximalen Viert, d.h. 375 Ohm
eingestellt ist, so ist nur eine kleine Verstellung des Potentiometerabgriffes
16 und demnach auch des Ventils erforderlich, um die Brücke wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Andererseits bedingt
ein kleinerer Widerstand des Hublängen-Einstellpotentiometers 34 eine größere Verschiebung des Potentiometerabgriffes
und demnach auch eine größere Verstellung des Ventiles 13. Figur
2 zeigt für zwei verschiedene Einstellwerte des Hublängen-Einstellpotentiometers
34 den jeweils zugehörigen erforderlichen Hub für den Motor 12, das Ventil 13 und den Potentiometerabgriff 16, um
die Brückenschaltung 10 wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zuvor
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ist es erforderlich, ein Ungleichgewicht in der Brückenschaltung 10 zu erzeugen, indem der Potentiometerabgriff 20 des Steuerpotentiometers
21 aus der dargestellten Lcige verschoben v/ird.
Das Potentiometer 21 dient der Sollviertvorgabe. Der große Bogen A in Figur 2 gehört zu einem kleinen Einstellwiderstand des Kublängen-Einstellpotentioineters
34 und repräsentiert andererseits einen großen Verstellweg für den Motor 12, das Ventil 13 und den
Potentiometerabgriff 16. Andererseits gehört der kleine Bogen B zu einem großen Wert des Hublängen-Einstellpotentiometers 34
und zu entsprechend kleinen Verstellwegen von Motor 12, Ventil und Potentiometerabgriff 16. Aus dieser Darstellung v/ird deutlich,
daß bei ein und demselben vorgegebenen Sollwert der Motor 12,das
Ventil 13 und der Potentiometerabgriff 16 bei einem kleineren
Einstellwiderstand 34 einen größeren Weg zurücklegen müssen als
bei einem größeren Einstellwiderstand 34. Andererseits geht aus der Darstellung gemäß Figur 2 klar hervor, daß lediglich die
Gff rmngsstellung des Ventils 13 durch den Einstellv/iderstand 34
beeinflußt wird. Das festgelegte Ende des Hubes, d.h. die
Schließstellung des Ventils, welche der rechten Endstellung des Potentiometerabgriffes 16 entspricht, wird nicht beeinflußt,
ganz gleich, welche Einstellung an dem Hublängen-Einstellpotentiometer
34 vorgenommen v/ird.
Die Funktion der Brückenschaltung 10 läßt sich auch auf die Weise erklären, daß das Potential an den Schaltungspunkten 23 und 30
einander gleich ist, wenn sich das Ventil in seine Schließstel-
\ lung und demgemäß der Potentiometerabgriff 1G in seiner rechten
" Endstellung befindet. Aufgrund des gleichen Potentials an den Schaltungspunkten 23 und 30 fließt in dem Nebenv/eg der durch den
Widerstand 35. und das Hublängen-Einstellpotentiometer 34 gebildet
wird, kein Strom, v/odurch dieser Nebenweg keinen Einfluß auf die Brückenschaltung hat, unabhängig von dem Einstellwert des Potentiometers
34. Auf diese.- Weise v/ird die Schließstellung des Ventils 13 durch eine Verstellung des Potentiometers 34 nicht
verändert, Bs sei nun, zur Erläuterung angenommen, daß die Stel-
40 98 34/0750
lung das Potentiometerabgriffes 20 des Steuerpotentioraeters 21
nach links verschoben wurde, was eine Ansteuerung des Motors 12 zu Folge hat. Der Motor 12 seinerseits treibt das Ventil 13 in
Öffnungsrichtung an und verstellt den Potentiometerabgriff 16 in Richtung auf das linke Ende des Potentiometers 17, um die
Brücke wieder abzugleichen. In der Grenzstellung, in v/elcher
sich der Potentiometerabgriff 16 am linken Ende des Potentiometers
17 befindet, wird die Unsymmetrie der Erückenschaltung 10, welche an dem Potentiometerabgriff 16 gespeist wird, deutlich. In diesem
Zustand wird der Nebenzweig,gebildet aus der Serienschaltung des Widerstandes 35 und des Hublängen-Einstellpotentiometers 34,
v/irksam. Der Strom fließt nun sowohl über die Serienschaltung des PotentiometerwiderStandes 17 mit dem Widerstand 22 als auch über
die Serienschaltung des Widerstandes 35 mit dem Potentiometer 34. Der Gesamtwiderstand des Parallelnetzwerkes in diesem Grenzfall
ergibt sich zu (174-22) · (35+34) . Die Einstellung des
17+22 + 35+34
flublängeneinstellpotentioineters 34 beeiflußt nun ganz klar diesen
Gesamtwiderstand. Dieser einstellbare Gesamtwiderstand ist seinerseits
in Serie geschaltet mit Widerständen 24, 25, 27 und einem Teil des Potentiometerwiderstandes 21, wodurch ein Spannungsteiler
gebildet wird. Wenn der Potentiometerabgriff 16 nach
rechts zurückbewegt wird, nähert sich die Brückenschaltung 10 allmählich ihrer Symmetrischen Ausgangslage, und der zwischen
die Schaltungspunkte 23 und 3o geschciltete Nebenzweig verliert
allmählich seine Wirkung. Für irgendeine gegebene Stellung der Potentiometerabgriffe 20 und 16 außer derjenigen,der die Schließstellung
des Ventils entspricht, ergibt sich der Umstand, daß das Signal an, den Ausgangsklemmen 25 und 32 der Brückerischaltung
umso kleiner ist, je kleiner der eingestellte Widerstand des Potentiometers 34 ist.
Im Gegensatz zu der Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung, wie
sie anhand der Figuren 1 und 2 vorstehend beschrieben wurde, wird die in den Figuren 3 und 4 dargestellte bekannte Hubsteuereinrich-
409834/0750
tung von einem in der Brückendiagonalen angeordneten Transformator
gespeist ,und das an die Steuerschaltung gelegte Ausgangssignal der
Brücke wird den Abgriffen des Steuer- und Abgleichpotentiometers
entnommen. Das für den variablen Hub verantv.'ortliche Hublängen-Einstellpotentioroeter
hat in den bekannten Schaltungen die in Figur 5 dargestellte Funktion zur Folge. Wie man der Figur 5 entnehmen
kann, wird durch Veränderung des Eublängeneinstellpotentiometers
34- nicht nur der Hub, sondern auch der Ausgangspunkt S des Hubes verändert.
40983A/075Ö
Claims (4)
- PatentansprücheElektronische Kubsteuereinrichtung für ein von einem Motor reversibel verstellbares Organ, insbesondere für ein Ventil, mit einer Brückenschaltung, die einerseits an eine Speisespannungsquelle und andererseits über eine Steuerschaltung an den Motor angeschlossen ist, wobei die Brückenschaltung ein Steuerpotentiometer, ein vom Motor angetriebenes Abgleichpotentiometer und parallel zu diesem ein Hublängen-Einstellpotenticmeter aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung der Erückenschaltung (10) an den Abgriffen (16, 20) des Abgleichpotentiometers (17) und des
Steuerpotentiometers (21) erfolgt und daß in der Ausgangsstellung des verstellbaren Organes (13) das Ilublängen-Finstellpotentiometer (34) zwischen Schaltungspunkte (22, 30) geschaltet ist, die sich auf gleicher» Potential befinden. - 2. Elektronische Eubsteuereinrichtung nach /mspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Abgleichpotentiometer (17) ein gleichgroßer Widerstand (22) in Serie geschaltet ist, daß der Abgriff (16) des Abgleichpotentiometers (17) in der Ausgangsstellung des verstellbaren Organes (13) am Verbindungspunkt (19) zwischen Abgleichpotentiometer und Serienwiderstand (22) liegt und das Hubl£ingen-Einstellpotentiometer (34) der Serienschaltung von Abgleichpotentiometer (1?)und Widerstand (22) parallel geschaltet ist.
- 3. Elektrische Hubsteuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zu dem409834/0750Hublängen-Einstellpotentioiaeter (34) ein Widerstand (35) in Serie geschaltet ist. - 4. Elektrische Hubsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der zu der Ausgangsstellung des verstellbaren Organes (13) gehörenden Stellung des Steuerpotentiometers (21) die abge~ griffenen Widerstände des Steuerpotentiometers (21) zusammen mit in Reihe geschalteten und an die Schaltungspunkte (2 3, 3O) führenden Widerständen (24, 26, 27; 31, 33) gleichgroß sind.40 98 34/0750Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|---|
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1973
- 1973-02-14 US US00332463A patent/US3824439A/en not_active Expired - Lifetime
-
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| Publication number | Publication date |
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Legal Events
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