DE1176981B - Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfaeden an Tampons - Google Patents
Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfaeden an TamponsInfo
- Publication number
- DE1176981B DE1176981B DES44804A DES0044804A DE1176981B DE 1176981 B DE1176981 B DE 1176981B DE S44804 A DES44804 A DE S44804A DE S0044804 A DES0044804 A DE S0044804A DE 1176981 B DE1176981 B DE 1176981B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- tampon
- loop
- shaft
- needle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 claims description 2
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 claims description 2
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims 1
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 description 22
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 241000251730 Chondrichthyes Species 0.000 description 1
- 241000125258 Scandix pecten-veneris Species 0.000 description 1
- FAPWRFPIFSIZLT-UHFFFAOYSA-M Sodium chloride Chemical compound [Na+].[Cl-] FAPWRFPIFSIZLT-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 230000027455 binding Effects 0.000 description 1
- 238000009739 binding Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B23/00—Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B65/00—Devices for severing the needle or lower thread
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05D—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
- D05D2303/00—Applied objects or articles
- D05D2303/30—Fibre mats
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D10—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B2509/00—Medical; Hygiene
- D10B2509/02—Bandages, dressings or absorbent pads
- D10B2509/026—Absorbent pads; Tampons; Laundry; Towels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: D 05 b
Deutsche Kl.: 52 a-61/20
Nummer: 1176 981
Aktenzeichen: S 44804 VII / 52 a
Anmeldetag: 18. Juli 1955
Auslegetag: 27. August 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfäden an zylindrischen, aus
zusammengepreßtem absorbierendem Material hergestellten Tampons, die mit einem vorgefertigten,
quer durch den Tampon verlaufenden Loch versehen sind und die mit schrittweise bewegbaren Haltern,
in welchen die Tampons senkrecht derart gehalten sind, daß der vordere Teil des Tampons frei liegt,
mit einer waagerechten Nadelanordnung, die eine an einer Fadenhalteeinrichtung vorbei hin- und herbewegbare
Nadel aufweist, mittels welcher eine U-förmige Fadenschleife durch das Loch des Tampons
geführt wird, ferner mit einem Schleifenspreizer, der die Fadenschleife nach dem Hindurchführen
durch den Tampon erfaßt und sie über den Tampon nach oben zieht, mit einer Einrichtung zum Abschneiden
des Fadens zwischen dessen Halteeinrichtung und dem Tampon nach dem Formen der Schleife und schließlich mit einer Einrichtung, die
durch die Schleife hindurch den abgeschnittenen Faden erfaßt und diesen durch die hochgehobene
Schleife zieht, wobei diese am oberen Teil des Tampons fest angezogen wird, versehen ist.
Beim maschinellen Ausziehen der Schleife an einem Tampon liegt eine wesentliche Schwierigkeit
darin, daß das Tamponmaterial verhältnismäßig weich und elastisch ist und daher beim Ausziehen
der Schleife nachgibt.
Es ist eine Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfäden an Tampons bereits bekannt, bei der diese
Schwierigkeit dadurch umgangen wird, daß die Fadenschleife zunächst um eine starre Führung der
Vorrichtung herumgelegt und dadurch eine Beanspruchung des Tamponmaterials vermieden wird.
Hierzu sind jedoch zusätzliche komplizierte Werkzeuge erforderlich. Um eine Deformation des Tampons
auch dann zu vermeiden, wenn, wie ebenfalls bekannt, die Fadenschleife zunächst durch eine Öffnung
des Tampons hindurchgeführt und dann um den Tampon selbst gelegt wird, ist es erforderlich,
die Schleife durch den Schleifenspreizer nach dem Erfassen zu der Verknotungsstelle so zu bewegen,
daß keine wesentlichen Zugkräfte auf den Faden ausgeübt werden.
Es ist also die der Erfindung zugrunde liegende technische Aufgabe, die Schleifenspreizvorrichtung
so auszubilden, daß die Schleife durch den Schleifenspreizer derart geführt wird, daß auf die unmittelbar
durch den Tampon ragende Schleife kein wesentlicher Zug ausgeübt wird, wenn die Schlinge zum
nachfolgenden Verknoten bereitgelegt wird, so daß das weiche Material des Tampons auch ohne feste
Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfäden
an Tampons
an Tampons
Anmelder:
Purex Corporation, Ltd., Lakewood, Calif.
(V. St. A.)
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin 33,
und Dipl.-Ing. H. Agular,
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Als Erfinder benannt:
John Alden Carrier, Lexington, Mass. (V. St. A.)
Führungselemente für den Faden nicht belastet wird. Insbesondere soll dadurch, daß die relativ aufwendigen
und schwerfälligen starren Führungselemente für die Schlinge entfallen, erreicht werden, daß die Maschine
mit wesentlich geringeren bewegten Massen arbeitet und damit das mögliche Arbeitstempo
wesentlich erhöht werden kann. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Schleifenspreizer
an dem Ende einer Welle befestigt ist, die in einem Schwingrahmen drehbar gelagert ist, und
daß ein erstes Antriebsglied zur Drehung der Welle und ein zweites, mit dem Schwingrahmen zusammenwirkendes
Antriebsglied vorgesehen sind. Durch diese erfindungsgemäße Vorrichtung wird die Schlinge
nach einem entsprechenden weiten Durchstechen durch den Tampon bogenförmig um den Tampon
geschlungen und dann das Ende durchgezogen. Dieses bogenförmige Umschlagen der Schlinge verhindert
weitgehend Zugspannungen auf den Tampon,
409 658/152
und die Verknotung kann ohne Zuhilfenahme besonderer Fadenführer durchgeführt werden. Vorzugsweise
weist der Schwingrahmen zwei Arme auf, in welchen die Welle gelagert ist, und ist mit einem
weiteren Arm versehen, der mit dem zweiten Antriebsglied verbunden ist. Dabei kann das erste Antriebsglied
mit der Welle über einen Zahnradantrieb in Verbindung stehen.
Ein nach der Erfindung ausgebildetes Ausfüh-
22 verbunden ist. Der Hebel 23 bewegt sich in einer Öffnung der Platte 11 und wird von einer im Gehäuse
10 des Maschinengestelles untergebrachten, nicht dargestellten Antriebsvorrichtung angetrieben.
Ein eine Nadel 26 tragender Nadelhalter 25 ist am Kreuzkopf 22 befestigt und durchsetzt in einem
Lager das benachbarte Ende des Rahmens 20, so daß sich die Nadel 26 in einer waagerechten Ebene
beim Arbeiten der Maschine hin- und herbewegt.
rungsbeispiel wird an Hand der Zeichnungen näher io Die zurückgezogene Normalstellung der Nadel ist in
erläutert: Es zeigt F i g. 4 dargestellt. Ein Fadenvorrat 27, der auf dem
Maschinengestell gelagert ist, führt den ZiehfadenS
längs der Außenseite der Nadel zum Nadelöhr. Der Faden ist in das Öhr eingefädelt und läuft hinter
einer eine Fadenreserve bildenden Vorrichtung 28, die hier als ein Haken dargestellt ist, hindurch und
dann nach vorn zur Klemmvorrichtung, von der der Faden für gewöhnlich gehalten wird. Der Fadenvorrat
kann aber auch in anderer Weise zugeführt
18 sind auf dem Fördermittel 16 so angeordnet, daß ihre Schlitze 29 bei Ankunft an der Nähstelle mit der
Achse der Nadel genau ausgerichtet sind.
Die Schleifenformvorrichtung 13 weist einen Schleifenspreizer 30 dreieckigen Querschnittes auf,
der mit seinem Fuß an dem Außenende eines gekröpften Armes 31 befestigt ist. Der Arm 31 ist mit
seinem Innenende am Außenende einer umlaufenden
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfäden an Tampons,
F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie3-3 in Fig. 2,
F i g. 4 einen vergrößerten Teilabschnitt mit einer Arbeitsstufe beim Befestigen eines Ziehfadens,
F i g. 5 einen senkrechten Schnitt durch die Fadenklemm- und -schneidvorrichtung,
Fig. 6 eine Teilansicht der Fig. 5, von der 20 werden, beispieslweise von einer Spule, die unmittel-
rechten Seite aus gesehen, bar vom Nadelhalter getragen wird.
F i g. 7 einen waagerechten Schnitt nach Linie 7-7 Die Nähstelle ist die Stelle, an der die Verlängern
Fig. 6 und rung der Achse eines auf dem Fördermittel befind-
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 6; liehen Tamponhalters die Verlängerung der Achse
F i g. 9 bis 9 i zeigen schematisch aufeinander- 25 der Nadel 26 schneidet. Wie aus F i g. 4 ersichtlich
folgende Stufen des Arbeitsvorganges. ist, ist der obere Endabschnitt jedes Tamponhalters
Die Vorrichtung arbeitet so, daß ein Fördermittel, 18 nach einwärts, beginnend von seinem Ende, ge-
das eine Anzahl Halter mit je einem Tampon auf- schlitzt, um zwei ausgerichtete Schlitze 29 von
weist, schrittweise an einer Nähstelle vorbeigeführt solcher Breite zu bilden, daß sowohl die Nadel als
wird, wobei an jeder zwischen aufeinanderfolgenden 30 auch ein doppelter Fadenabschnitt durch die
Vorschubschritten vorhandenen Ruhepause des Schlitze hindurchtreten können. Die Tamponhalter
Fördermittels eine vorbestimmte Ziehfadenlänge in
ein Loch eingefädelt wird, das vorher in dem einen
Endabschnitt des Tampons geformt wurde. In der
ein Loch eingefädelt wird, das vorher in dem einen
Endabschnitt des Tampons geformt wurde. In der
Ruhelage des Tampons wird in dem das Tamponloch durchsetzenden Abschnitt des Ziehfadens eine
Schleife geformt, die über das benachbarte Ende des Tampons bewegt wird. Der Ziehfaden wird dann von
seiner Vorratsspule abgetrennt, und die freien Enden
des Ziehfadens werden durch die Schleife hindurch- 40 Welle 32 befestigt. Die Welle 32 ist in zwei Armen
gezogen, die sich dann fest an das Ende des Tarn- eines H-förmigen Schwingrahmens 33 gelagert, dessen
pons anlegt, so daß die freien Enden des Ziehfadens andere Arme an einem Lagerbock 34 schwenkbar
von dem Tampon längs des Halters herabhängen. gelagert sind. Ein auf dem Innenende der Welle 32
In dem Gehäuse 10 befinden sich die mechanischen befestigtes Zahnrad 35 steht in ständigem Eingriff
Getriebe und Antriebsverbindungen, von denen die 45 mit einem losen Zahnrad 36, das auf einem vom
verschiedenen Werkzeuge der Maschine bewegt Schwingrahmen 33 getragenen Bolzen gelagert ist.
werden. Das Gehäuse 10 ist an seiner oberen Seite Die im Eingriff miteinander stehenden Zahnräder
von einer waagerechten Deckplatte 11 geschlossen, werden von einem Segmentzahnrad angetrieben, das
die ein Traglager für die Nähmaschinenteile bildet, mit dem Zahnrad 36 kämmt. Das Segmentzahnrad
mit denen die Ziehfäden an den Tampon befestigt 5° wird von einem festen Hebelarm 37 getragen, der
werden. Diese Nähmaschienenteile bestehen aus von einer drehbaren Hülse 38 ausgeht, die neben
einer Nadelantriebsvorrichtung 12, einer Schleifen- dem Schwingrahmen 33 auf dem Lagerbock 34 geformvorrichtung
13, einer Fadenklemm- und -schneid- lagert ist. Die Hülse 38 hat auch einen zweiten und
vorrichtung 14 und einer Schleif enfestzieh vorrichtung entgegengesetzt gerichteten festen Arm 39, der in
15. Ein Fördermittel 16, das im vorliegenden Fall 55 Antriebsverbindung mit dem oberen Ende eines Anals
Scheibe dargestellt ist, dreht sich in waagerechter triebsgliedes 40 steht. Das Glied 40 durchsetzt frei
Richtung oberhalb der Platte 11 und weist auf seinem die Platte 11 und wird von einer im Gestell angeord-Umfang
eine Reihe von lotrecht angeordneten rohr- neten Antriebsvorrichtung lotrecht auf und ab
förmigen Sockeln (Fig. 2 und 4) auf, von denen bewegt. In gleicher Weise hat ein Winkelansatz41
jeder Sockel den offen endenden rohrförmigen Hai- 60 eines Armes des Schwingrahmens 33 eine Antriebster
18 aufnehmen und halten kann, in dessen Boh- verbindung mit dem oberen Ende eines zweiten Anrung
ein Tampon 19 mit Reibung gehalten wird. triebsgliedes 42, das die Platte 11 frei durchsetzt und
Die Nadelantriebsvorrichtung 12 weist einen lot- dem eine senkrecht Auf- und Abbewegung von der
rechten Rahmen 20 (F i g. 2) auf, der an der Deck- in dem Gestell befindlichen Antriebsvorrichtung geplatte
11 befestigt ist und auf dessen beiden Füh- 65 geben wird. Eine entsprechende Bewegung des Anrungen
21 der Kreuzkopf 22 gleitet, der im Rahmen triebsgliedes 40 dreht also die Welle 32, um den
20 von einem lotrechten Hebel 23 hin- und her- Schleifenspreizer 30 über einen entsprechenden Bogen
bewegt wird, dessen Lenker 24 mit dem Kreuzkopf zu drehen, und eine entsprechende Bewegung des
Antriebsgliedes 42 verschwingt den H-förmigen Schwingrahmen 33, um den gesamten Aufbau aus
Haken 30, Welle 32 und Zahnrädern 35 und 36 über einen entsprechenden Bogen zu verschwingen, dessen
Mittelpunkt die Achse des Lagerbockes 34 ist.
Die Fadenklemm- und -schneidvorrichtung 14 (Fig. 5 bis 8) hat eine Klemmvorrichtung, die den
Faden zwischen ihre Klemmbacken klemmt und den Faden festhält, hat ferner zusammenarbeitende
Stellung, daß die Achse der Nadel den offenen Abschnitt des Gehäuses 43 in einer Linie schneidet, die
eine Sehne eines Kreisbogens bildet, dessen Umfang der Umfang des Gehäuses 43 ist.
In Längsrichtung des Gehäuses 43 ist eine Klemmvorrichtung mit einer beweglichen unteren Klemmbacke
45 und einer feststehenden oberen Klemmbacke 46 untergebracht. Die obere Klemmbacke 46
der Klemmbacke 45 gegenüber noch weiter bewegen, so daß die Fadenschneidvorrichtung in Arbeitsstellung
gebracht wird.
Die Fadenschneidvorrichtung 14 weist ein am Ge-5 häuseende 47 befestigtes ortsfestes oberes Messer 62
und ein am Block 48 befestigtes bewegliches unteres Messer 63 auf. Die Messer 62 und 63 liegen an der
der Nähstelle benachbarten Seiten der Klemmvorrichtung. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, liegt die
Messer, die den gehaltenen Faden durchschneiden, io Schnittstelle der Messer rückwärts von der Kiemmund
hat ferner eine Vorrichtung, die den Faden seit- vorrichtung und der Nadel. Mit den Messern und
lieh in die Arbeitszone der Klemmvorrichtung und den Klemmbacken arbeiten Fadenführungen zuder
Messer schiebt. Der gesamte Aufbau wird von sammen, die sich am Block 48 befinden. Die eine
einem lotrechten zylindrischen Gehäuse 43 getragen, Fadenführung besteht aus einem lotrechten Stift 64,
dessen Fußflansch an der Platte 11 beispielsweise 15 der sich aus der oberen Fläche des Blockes 48 so
mittels Schrauben 44 befestigt ist. Ein oberer Ab- weit nach oben erstreckt, daß sein oberes Ende oberschnitt
der Gehäusewand ist entfernt, um eine halb der oberen Kante der beweglichen Klemmbacke
Vorderöffnung herzustellen, die einen Durchgang 45 liegt. Der Stift 64 liegt vor den Klemmbacken
der Nadel und des Fadens ermöglicht. Wie aus den und etwas zum Messer hin. Eine zweite Führung 65
Fig. 1 und 6 zu ersehen ist, liegt das Gehäuse43 20 wird längs der Messer ebenfalls vom Block48 gein
bezug auf die Achse der Nadel 25 in einer solchen tragen. Diese zweite Führung 65 hat die Form eines
lotrechten Fingers, der so hoch ist, daß er sich ständig über die Ebene der Klemmstelle der Klemmbacken
erstreckt. Die Führung 65 hat eine vordere 25 geradlinige Kante, die in bezug auf die Klemmbacken
nach hinten, in bezug auf die Schnittstelle der Messer aber nach vorn versetzt ist.
Die Fadenklemm- und -schneidevorrichtung 14 weist auch eine Vorrichtung auf, die den Faden seitist
in das obere Ende 47 des Gehäuses eingeschraubt 30 lieh in eine solche Stellung verschiebt, daß er von
und kann lotrecht verstellt werden. Die untere den Klemmbacken und den Messern an einer beKlemmbacke
45 besteht aus einem Kolben, dessen stimmten Stufe des Arbeitsvorganges erfaßt wird,
oberer Endabschnitt in der Axialbohrung eines lot- Diese Vorrichtung besteht aus einem am Gehäuse 43
recht auf und ab bewegbaren Blockes 48, der sich oberhalb der Platte 11 befestigten Ring 66, der zwei
im oberen Abschnitt des Gehäuses befindet, gleitet. 35 Winkelhebel 67 und 68 trägt, die an Drehzapfen 69
Der Block 48 ist am oberen Ende eines zylindrischen bzw. 70 gelagert sind. Die Drehzapfen 69 und 70
Hohlschaftes 49 befestigt, der die Platte 11 durch- sind an im Durchmesser gegenüberliegenden Stellen
setzt und unter die Platte 11 ragt. Der Hohlschaft 49 des Ringes auf einer Linie befestigt, die die Achse
ist innerhalb des Gehäuses 43 in Längsrichtung in der beweglichen Klemmbacke 45 schneidet. Hebel 67
Lagern 50 auf und ab beweglich, die an der Gehäuse- 40 ist an derjenigen Seite des Ringes drehbar gelagert,
wand aufgekeilt sind. Das untere Ende des Hohl- die sich nahe den Messern befindet. Der Winkelhebel
schaftes 49 ist durch eine Schraube 51 geschlossen. 67 weist einen langen Arm 71 auf, der nach oben
Eine sich an der Schraube 51 abstützende Druckfeder und vorn gerichtet ist und bei seiner Betätigung in
52 liegt an dem Kopf 53 an, der das untere Ende des einer lotrechten Ebene an der Führung 65 vorbei-Kolbens
der beweglichen Klemmbacke 45 bildet. Die 45 schwingen kann. In gleicher Weise hat der Hebel 68
Feder 52 drückt den Kopf 53 ständig nach oben an einen nach oben und vorn gerichteten langen Arm
einen Anschlag 54, der sich am unteren Ende einer 72, der sich auf derjenigen Seite des Aufbaues beinnerhalb
des Rohrschaftes 49 eingesetzten Ab- findet, die nahe dem die Fadenreserve bildenden
Standshülse 55 befindet. Haken 28 liegt. Der Arm 72 kann in einer lotrechten
Der gesamte bewegliche Klemmaufbau wird als 5° Ebene an diesem Haken 28 vorbeischwingen. Der
ein gemeinsamer Bauteil über eine am unteren Ende Arm 72 ist gekröpft, so daß er zwischen dem
des Aufbaus vorhandene Antriebsverbindung auf Schnabel 28' des Hakens 28 und der Seitenwand
und ab bewegt, die mit einem Antriebshebel 56 ver- des Gehäuses 43 liegt. Der Haken 28 hat die Form
bunden ist, der eine Schwingbewegung in einer lot- eines Hebels (Fig. 5), der zwischen seinen Enden
rechten Ebene ausführen kann und ein Teil der im 55 drehbar gelagert ist, um in einer lotrechten Ebene
Gehäusefuß untergebrachten Antriebsvorrichtung auf einem Zapfen 73 zu schwingen, der von einem
ist. Der Hebel 56 hat eine Gabel 57, die den unteren mit dem oberen Abschnitt des Gehäuses 43 aus
Endabschnitt des Rohrschaftes 49 umgibt. In den einem Stück bestehenden Lagerbock 74 getragen
Schenkeln der Gabel 57 sind Zapfen 58 eingesetzt, wird. Der nach oben gerichtete Schnabel 28' des
die ein Drehlager für einen Ring 59 bilden, der eben- 60 Hakens 28 bewegt sich an der Bewegungsbahn des
falls den Hohlschaft 49 in einem Abstand umgibt Fadenverschiebearmes 72 vorbei. Der Haken 28 hat
und der zwei nach unten gerichtete Lenker 60 auf- an seinem Außenende eine Drehverbindung 75 mit
weist. Zapfen 61 bilden eine Verbindung zwischen einem nach unten gerichteten Lenker 76, der an
den Lenkern 60 und dem unteren Endabschnitt des seinem unteren Ende mit dem Ende eines Antriebs-Hohlschaftes
49. Wenn die untere Klemmbacke 45 65 hebeis 78 über einen Drehzapfen 77 verbunden ist.
der Klemmvorrichtung gehoben wird, um die Der Hebel 78 ist an seinem anderen Ende auf einem
Backen 45, 46 in Klemmeingriff miteinander zu Lagerbock 79 drehbar gelagert, so daß er eine lotbringen,
kann infolge der Feder 52 der Block 48 sich rechte Schwingung unter dem Antrieb einer Antriebs-
7 8
vorrichtung 80 ausführen kann, die eine Antriebs- innerhalb des Gehäuses aufgestellten Antriebsvorverbindung
81 mit der im Gehäuse aufgestellten An- richtung erfolgt. Vor der Bewegung in einem
triebsvorrichtung hat. Arbeitszyklus werden die beiden Abschnitte des Die Schleifenfestziehvorrichtung 15 (Fig. 2, 3 Fadengreifers in die in Fig. 2 dargestellte Stellung
und 4) weist einen Schwinggreifer auf, der durch die 5 gebracht, in der der Arm 95 dem Arm 99 gegenüber
geformte und angehobene Schleife des Fadens hin- etwas vorgeschoben ist und in der das Ende des
durchgreift, um die abgetrennten Endabschnitte des Schnabels 100 von der Spitze 97 etwas im Abstand
Fadens zu erfassen und sie durch die Schleife hin- steht.
durchzuziehen, wodurch der Faden auf dem Tarn- Das Befestigen des Ziehfadens geschieht in folgenponende
festgezogen wird. Zur Ausführung dieses io der Weise: Vor Beginn des Arbeitsvorganges wird
Arbeitsvorgangegs ist auf der Platte 11 eine aufrechte der Faden S von seinem Vorrat 27 abgezogen und
Konsole 82 mit einem nach vorn gerichteten Bügel von der Vorderseite der Nadel 26 her in das öhr
83 befestigt, der das Fördermittel 16 überbrückt und der Nadel eingefädelt, die zu diesem Zeitpunkt am
nahe der Vorderseite der Maschine in einem Trag- weitesten zurückgezogen ist und die in den Fig. 4
arm 84 endet. Im Lager 85 des Tragarmes 84 ist eine 15 und 9 dargestellte Stellung einnimmt. In dieser Stufe
Schwingwelle 86 gelagert, die sich in einem Abstand hat der Schnabel 28' des Hakens 28 die in gestricheloberhalb
des Fördermittels 16 parallel zur Welle 32 ten Linien der F i g. 4 dargestellte höchste Stellung,
des Schleifenspreizers nach hinten erstreckt. Ein Der Faden wird dann quer hinter dem Schnabel 28'
Ring 87, der mittels eines Keiles auf dem außen- vorbeigeführt und hinter dem nach vorn geneigten
liegenden Endabschnitt der Welle 86 befestigt ist, 20 Verschiebefinger 72 in die Klemmvorrichtung zwiträgt
einen einstückigen, nach oben gerichteten schenJKlemmbacken 45 und 46 eingezogen. In dieser
Kurbelarm 88, der eine Drehverbindung 89 mit dem Stufe nehmen der Schleifenspreizer 30 und die Arme
einen Ende eines Schublenkers 90 hat, der sich ober- 95 und 99 der Schleifenfestziehvorrichtung 15 die in
halb der Platte 11 vor den Vorrichtungen 12, 13 und den F ig. 1 und 2 dargestellten Stellungen ein, wobei
15 und oberhalb des Fördermittels 16 erstreckt. Das 25 sich ein Tamponhalter mit einem darin befindlichen
gegenüberliegende Ende des Schublenkers 90 hat Tampon an der Nähstelle befindet. Jeder Tampon
eine Drehverbindung mit dem einen Arm eines wird vor seiner Ankunft an der Nähstelle quer in
Winkelhebels 91, der auf einem Ständer 92 drehbar Ausrichtung mit den Halterschlitzen 29 gelocht. Bei
gelagert ist, so daß er in einer lotrechten Ebene der Ingangsetzung der Maschine hält die Klemmschwingen
kann. Der Ständer 92 ist an der Platte 11 30 vorrichtung den Faden S fest, die Nadel 27 verschiebt
befestigt. Der andere Arm des Schwinghebels 91 ist sich zur Nähstelle, und die Nadel schiebt den Faden
mit dem oberen Ende einer Antriebsstange 93 dreh- am Schnabel 28' und an der Vorderseite des auf dem
bar verbunden, die sich lotrecht in der Platte 11 auf Block 48 befindlichen Führungsstiftes 64 vorbei,
und ab bewegt und von der im Gestellgehäuse unter- Wenn dieser Führungsstift 64 nicht vorhanden wäre,
gebrachten Antriebsvorrichtung angetrieben wird. 35 der den Faden nach außen in einem allmählichen
Ein an dem innenliegenden Endabschnitt der Bogen vor den Klemmbacken vorbeiführt, würde der
Welle 86 befestigter Ring 94 hat einen einstückigen Faden zerreißen, da er von den Klemmbacken abgenach
oben gerichteten Arm 95, der für gewöhnlich klemmt würde. Kurz bevor die Nadel die Nähstelle
von der Nähstelle weg gerichtet ist und eine Schräg- erreicht, wird der Haken 28 nach unten auslage
einnimmt. Das obere Ende dieses Armes 95 ist 40 geschwungen, so daß sich sein Schnabel 28' senkt
zur Nähstelle gerichtet und hat einen gebogenen und dadurch der Faden freigegeben wird, wie Fig. 9 a
Schnabel 96, der in eine kleine seitliche Spitze 97 zeigt. Der zwischen den Haken 28' und dem öhr der
ausläuft, die zur Vorderseite der Maschine gerichtet Nadel 26 liegende Abschnitt des Fadens genügt, um
ist. Der Arm 95, der Schnabel 96 und die Spitze 97 nach Freigabe eine so große Fadenreserve zu bilden,
bilden die eine Hälfte des Fadengreifers. Die andere 45 daß die Nadel den Faden ohne Spannung leicht
Hälfte des Fadengreifers kann eine Bewegung zur durch den Tampon hindurchzieht. Die Bildung einer
ersten Hälfte ausführen und besteht aus einer Fadenreserve ist deshalb erforderlich, damit der
Büchse 98, die auf der Welle 86 frei drehbar ge- Faden nicht zerreißt. Die Nadel schiebt sich im
lagert ist und an ihrem Innenabschnitt einen nach Tampon weiter vor und nimmt den Faden auf beiden
oben gerichteten schrägliegenden Arm 99 hat, der 50 Seiten mit, wobei sie ihren am weitesten vorgeschobedem
Arm 95 ähnlich und zur Vorderseite der Ma- nen Punkt erreicht, an dem der Faden über dem
schine gerichtet sowie neben dem Arm 95 aufgestellt Schleifenspreizer 30 liegt, wie die Fig. 1 und 9b
ist. Der Arm 99 weist einen Schnabel 100 auf, der zeigen. Die Nadel wird dann etwas zurückgezogen
neben dem Schnabel 96 liegt und der an einer Stelle und in der in Fig. 9c dargestellten Stellung stillendet,
an der ein Eingriff mit der Spitze 97 des 55 gesetzt. Dieses geringe Zurückziehen genügt, um im
Schnabels 96 erfolgen kann. Der außenliegende End- Faden zwischen dem öhr der Nadel 26 und dem
abschnitt der Büchse 98 trägt einen einstückigen Loch des Tampons eine Fadenschleife zu bilden, so
Kurbelarm 101, der eine Drehverbindung 102 mit daß die Spitze des Schleifenspreizers in die Schleife
dem einen Ende eines Schublenkers 103 hat. Der eintreten kann und die Schleife beim Zurückziehen
Schublenker 103 entspricht dem dazu parallelen 6° der Nadel hält.
Lenker 90 und hat an seinem anderen Ende eine Unmittelbar nach dem Stillsetzen der Nadel 26
Drehverbindung mit dem einen Arm eines dem arbeitet das Antriebsglied 40 über die beschriebenen
Winkelhebel 91 ähnlichen Winkelhebels 104, der Verbindungen, um die Welle 32 in Uhrzeigerrich-
ebenfalls am Ständer 92 drehbar gelagert ist. Der tung zu drehen und dadurch die Spitze des dreiandere
Arm des Winkelhebels 104 ist mit dem 65 eckigen Schleifenspreizers 30 nach oben zwischen
oberen Ende einer Antriebsstange 105 drehbar ver- die Schenkel der Fadenschleife, wie in F i g. 9 d dar-
bunden, die sich in einer öffnung der Platte 11 lot- gestellt, zu drehen. Darauf bewegt sich die Nadel in
recht auf und ab bewegt und deren Antrieb von der ;hre Ausgangsstellung zurück. Diesem Vorgang folgt
sofort die Betätigung des Antriebsgliedes 42, so daß der H-förmige Schwingrahmen 33 auf seinem Lagerbock
34 ausgeschwungen wird und dadurch die sich noch drehende Welle 32 und der Schleifenspreizer 30
als Ganzes in einer Bogenbahn in Uhrzeigergegenrichtung in die in Fig. 4 und 9e dargestellte gehobene
Stellung gedreht wird, an der die Bauteile der Vorrichtung zur Ruhe kommen. Diese Aufwärtsbewegung
des Schleifenspreizers 30 zieht den Faden zu einer Schlaufe nach oben und bringt den Faden
über das Ende des Tampons und seines Halters. Das weiter fortgesetzte Eindringen des dreieckigen
Schleifenspreizers 30 spreizt gleichzeitig die Schenkel der Schleife auseinander, so daß die Greiferschnäbel
96 und 100 (F i g. 4) in die Schleife eindringen können.
Die gespreizte Schleife wird für kurze Zeit in einer angehobenen Stellung gehalten. Während dieser Zeit
werden die Arme 95 und 99 so betätigt, daß ihre immer noch offenen Schnäbel96 und 100 (Fig. 2
und 3) nach unten in Eingriff mit demjenigen Teil des Fadens gebracht werden, der zwischen den
Trennmessern und der Nähstelle liegt. Diese Stufe ist in F i g. 9 f dargestellt. Der Faden gleitet über die
Spitze 97 des Schnabels 96, worauf die Spitze 97 und der Schnabel 100 gegenseitg bewegt werden, so daß
der Faden zwischen diese Teile eingeklemmt wird. Die Klemmbacken 45, 46 öffnen sich, um den Faden
freizugeben. Während des Erfassens und Festklemmens des Fadens von den Schnäbeln 96 und 100
werden die Winkelhebel 67 und 68, die eine gemeinsame Drehverbindung 106 mit einer lotrecht auf und
ab bewegbaren Antriebsstange 107 haben, ausgeschwungen, um ihre Arme 71 und 72 gegen den
Faden S zu bewegen, um den Faden nach hinten in der in Fig. 9g dargestellten Weise seitlich zu verschieben.
Der Finger 71 schiebt den Faden als Ganzes gegen die Führung 65 und zwischen die auf
Abstand stehenden Messer 62 und 63, so daß er von den Messern geschnitten wird. Die Führung 65 hat
eine weitere Aufgabe, die darin besteht, daß sie den Faden von den Messern wegbringt, wenn die Nadel
zur Nähstelle vorgeschoben wird, so daß auf diese Weise ein vorzeitiger Schnitt verhindert wird. Der
Finger 72 verschiebt den Faden so, daß er sich vom Führungsstift 64 zwischen die offenen Klemmbacken
45, 46 der Klemmvorrichtung hinter den noch gesenkten Hakenschnabel 28' erstreckt. Der Faden
wird dann beim nächsten Betätigen des Hakens 28 von diesem gefangen, so daß der Faden seine Stellung
für den nächsten Nähvorgang richtig einnimmt. Bei dieser Stellung des Fadens wird der Block 48
nach oben bewegt, um den Faden zwischen den Klemmbacken festzuklemmen. Durch die mögliche
weiter fortgesetzte Verschiebung der Klemmbacken 45 wird das Messer 63 gegen das Messer 62 gehoben
und der Faden geschnitten. Dieses Schneiden des Fadens läßt den Faden in zwei freien Enden am
Tampon zurück.
Nach dem Durchschneiden des Fadens wird der angehobene Schleifenspreizer 30 in umgekehrter
Richtung gedreht, um die Schleife freizugeben. Der H-förmige Schwingrahmen 33 wird in seine Ausgangsstellung
zurückgeschwungen, und die Schnäbel 96 und 100 werden nach oben in der Schleife zurückgezogen,
um die freien Enden des Fadens durch die Schleife nach oben zu ziehen, wobei sich die
Schleife auf dem angrenzenden Ende des Tampons zusammenzieht, wie in F i g. 9 h dargestellt ist. Die
Schnäbel 96 und 100 ziehen sich weiter zurück und üben einen Zug aus, der die Scheife fest zusammenzieht.
Wenn sich die Schnäbel dem Ende ihrer Rückbewegung nähern, bewegt sich Arm 99 vor den
Arm 95. Infolgedessen trennt sich der Schnabel 100 von der Spitze 97, und der Faden wird freigegeben,
so daß die freien Enden des Fadens nach unten fallen und längs des Tamponhalters durch dessen
Schlitze29 (Fig. 9i) gleiten.
Ehe sich der Verschiebefinger 72 in seine Ausgangsstellung
zurückbewegt, ist der die Fadenreserve bildende Haken 28 betätigt worden, um seinen
Schnabel 28' in seine Ausgangsstellung zurückzuführen, so daß bei der nächsten Verschiebung der
Nadel zur Nähstelle der Faden hinter dem Schnabel 28' in der Weise gefangen wird, wie es am Anfang
beschrieben wurde. Wenn die verschiedenen Teile in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren, senkt sich
der Block 48 etwas, um die Messer zu öffnen, senkt sich jedoch nicht so weit, daß die Klemmbacken geöffnet
werden, so daß der Faden an dieser Stellung festgehalten wird. Das Fördermittel 16 wird weitergeschaltet,
um den nächsten Tampon und den nächsten Halter an der Nähstelle einzustellen, worauf der
Arbeitszyklus der Maschine wiederholt wird.
Es erübrigt sich, die verschiedenen mechanischen Getriebe und Maschinenteile zu zeigen und zu beschreiben,
mit denen das synchronisierte Arbeiten der verschiedenen Teile der Vorrichtung herbeigeführt
wird, da alle diese Bauteile in der Technik bekannt sind.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfäden an zylindrischen, aus zusammengepreßtem absorbierendem
Material hergestellten Tampons, die mit einem vorgefertigten, quer durch den Tampon
verlaufenden Loch versehen sind, mit schrittweise bewegbaren Haltern, in welchen die
Tampons senkrecht derart gehalten sind, daß der obere Teil des Tampons frei liegt, mit einer
waagerechten Nadelanordnung, die eine an einer Fadenhalteeinrichtung vorbei hin- und herbewegbare
Nadel aufweist, mittels welcher eine U-förmige Fadenschleife durch das Loch des Tampons
geführt wird, ferner mit einem Schleifenspreizer, der die Fadenschleife nach dem Hindurchführen
durch den Tampon erfaßt und sie über den Tampon nach oben zieht, mit einer Einrichtung zum
Abschneiden des Fadens zwischen dessen Halteeinrichtung und dem Tampon nach dem Formen
der Schleife und schließlich mit einer Einrichtung, die durch die Schleife hindurch den abgeschnittenen
Faden erfaßt und diesen durch die hochgehobene Schleife zieht, wobei diese am oberen
Teil des Tampons fest angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifenspreizer
(30) an dem Ende einer Welle (32) befestigt ist, die in einem Schwingrahmen (33) drehbar
gelagert ist, und daß ein erstes Antriebsglied (40) zur Drehung der Welle (32) und ein zweites,
mit dem Schwingrahmen zusammenwirkendes Antriebsglied (42) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingrahmen (33) zwei
409 658/152
Arme aufweist, in welchen die Welle (32) gelagert ist, und mit einem weiteren Arm (41) versehen
ist, der mit dem zweiten Antriebsglied (42) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebsglied (40) mit der Welle (32) über einen Zahnradantrieb
(35 bis 37) in Verbindung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 378 105, 292 035, 579, 50 068;
schweizerische Patentschriften Nr. 310 485, 055;
britische Patentschriften Nr. 447 915, 25 aus dem Jahre 1913;
USA.-Patentschriften Nr. 2 553 000, 2 462 178.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 658/152 8.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES44804A DE1176981B (de) | 1950-11-20 | 1955-07-18 | Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfaeden an Tampons |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US196618A US2715374A (en) | 1950-11-20 | 1950-11-20 | Tampon withdrawal string sewing machine |
| DES44804A DE1176981B (de) | 1950-11-20 | 1955-07-18 | Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfaeden an Tampons |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1176981B true DE1176981B (de) | 1964-08-27 |
Family
ID=25995227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES44804A Pending DE1176981B (de) | 1950-11-20 | 1955-07-18 | Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfaeden an Tampons |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1176981B (de) |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE50068C (de) * | E. BERNHARDT in Neusellerhausen-Leipzig, Wurznerstr. 8 | Fadenheftmaschine | ||
| DE163579C (de) * | ||||
| GB191325363A (en) * | 1913-11-06 | 1914-08-20 | Max Railing | Improvements in and relating to Electrical Conduit Systems. |
| DE292035C (de) * | 1914-12-04 | 1916-05-24 | ||
| DE378105C (de) * | 1918-11-14 | 1923-07-03 | Jens Hoeltermand | Anheft- und Knuepfvorrichtung zum Befestigen von Merkzeichen an Waesche und Kleidungsstuecken |
| GB447915A (en) * | 1934-11-27 | 1936-05-27 | Alfred Sheldon & Sons Ltd | Improvements relating to stringing tags, and the like |
| US2462178A (en) * | 1944-01-13 | 1949-02-22 | Personal Products Corp | Tampon machine and method for making tampons |
| US2553000A (en) * | 1949-07-26 | 1951-05-15 | Sanitary Products Corp | Withdrawal string connection for tampons |
| CH292055A (de) * | 1950-06-15 | 1953-07-31 | Spahr Hans | Vorrichtung zum Befestigen eines fadenförmigen Gebildes bei einer Kante eines flächenhaften Gegenstandes, insbesondere eines Gewebes. |
| CH310485A (de) * | 1952-11-28 | 1955-10-31 | Spahr Hans | Apparat zum Befestigen eines biegsamen Bindeorgans am Rand eines Flächengebildes. |
-
1955
- 1955-07-18 DE DES44804A patent/DE1176981B/de active Pending
Patent Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE50068C (de) * | E. BERNHARDT in Neusellerhausen-Leipzig, Wurznerstr. 8 | Fadenheftmaschine | ||
| DE163579C (de) * | ||||
| GB191325363A (en) * | 1913-11-06 | 1914-08-20 | Max Railing | Improvements in and relating to Electrical Conduit Systems. |
| DE292035C (de) * | 1914-12-04 | 1916-05-24 | ||
| DE378105C (de) * | 1918-11-14 | 1923-07-03 | Jens Hoeltermand | Anheft- und Knuepfvorrichtung zum Befestigen von Merkzeichen an Waesche und Kleidungsstuecken |
| GB447915A (en) * | 1934-11-27 | 1936-05-27 | Alfred Sheldon & Sons Ltd | Improvements relating to stringing tags, and the like |
| US2462178A (en) * | 1944-01-13 | 1949-02-22 | Personal Products Corp | Tampon machine and method for making tampons |
| US2553000A (en) * | 1949-07-26 | 1951-05-15 | Sanitary Products Corp | Withdrawal string connection for tampons |
| CH292055A (de) * | 1950-06-15 | 1953-07-31 | Spahr Hans | Vorrichtung zum Befestigen eines fadenförmigen Gebildes bei einer Kante eines flächenhaften Gegenstandes, insbesondere eines Gewebes. |
| CH310485A (de) * | 1952-11-28 | 1955-10-31 | Spahr Hans | Apparat zum Befestigen eines biegsamen Bindeorgans am Rand eines Flächengebildes. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69504213T2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden eines Fadens mit vorbestimmter Länge | |
| DE1125742B (de) | Fadenabschneideeinrichtung an Naehmaschinen | |
| DE2905226A1 (de) | Vorrichtung zum abschneiden und positionieren einer stichkette an einer naehmaschine | |
| DE1760703A1 (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden der Naehfaeden in einer Naehmaschine | |
| DE3616067A1 (de) | Vorrichtung zum anbringen polygonaler befestigungsmittel, wie sechskantschrauben, sechskantmuttern oder dergleichen an einem werkstueck | |
| CH438114A (de) | Vorrichtung zur Vereinigung zweier Garnfäden | |
| DE1176981B (de) | Vorrichtung zum Anbringen von Ziehfaeden an Tampons | |
| DE2062201A1 (de) | Fadenabschneideeinrichtung an Doppelsteppstichnähmaschinen | |
| DE2259059A1 (de) | Gruppenstichnaehmaschine mit fadenabschneider und fadenfuehrung | |
| DE1302190B (de) | Maschine zum anbringen von aufhaengeschlaufen an dicken bearbeitungsstuecken, beispielsweise fleischstuecken | |
| EP1577431B1 (de) | Kettenstichnähvorrichtung | |
| DE2743727C3 (de) | Vorrichtung zum Abschneiden des Nadel- und Spulenfadens an einer automatischen Nähmaschine | |
| DE542385C (de) | Maschine zum selbsttaetigen Abbinden von Wuersten | |
| DE1785553C3 (de) | Automatische Spulvorrichtung für Automatenwebmaschinen, insbesondere Buntwebeautomaten | |
| DE2013581B2 (de) | Fadenabschneidvorrichtung an Doppelkettenstichnähmaschinen | |
| DE1921271A1 (de) | Buchheftmaschine und Verfahren zum Heften von Buechern | |
| DE3744401A1 (de) | Vorrichtung zum abschneiden und positionieren einer fadenkette | |
| DE603990C (de) | Naehmaschine zur Herstellung von Bueschelwerk auf Geweben | |
| DE566120C (de) | Naehmaschine mit in zwei verschiedenen Richtungen beweglicher Stoffklemme | |
| WO1992009735A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verkürzen des nadelfadenendes zu nähbeginn bei doppelsteppstich-nähmaschinen | |
| DE2647116C2 (de) | Maschine zum Anbringen von Aufhängeschlaufen an dicken Bearbeitungsstücken, insbesondere Fleischstücken | |
| DE363537C (de) | UEberwendlich-Stichbildevorrichtung | |
| DE225468C (de) | ||
| DE145144C (de) | ||
| DE830880C (de) | Befestigungsstich |