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DE1176395B - Anordnung zum Vergleich einer farbigen zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzufuehrung an Druckpressen - Google Patents

Anordnung zum Vergleich einer farbigen zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzufuehrung an Druckpressen

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Publication number
DE1176395B
DE1176395B DEL39908A DEL0039908A DE1176395B DE 1176395 B DE1176395 B DE 1176395B DE L39908 A DEL39908 A DE L39908A DE L0039908 A DEL0039908 A DE L0039908A DE 1176395 B DE1176395 B DE 1176395B
Authority
DE
Germany
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voltage
sector
photocell
sample
color
Prior art date
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Pending
Application number
DEL39908A
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English (en)
Inventor
Raymond Gordon Fielding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linotype and Machinery Ltd
Original Assignee
Linotype and Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Linotype and Machinery Ltd filed Critical Linotype and Machinery Ltd
Publication of DE1176395B publication Critical patent/DE1176395B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
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    • GPHYSICS
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    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
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Description

  • Anordnung zum Vergleich einer farbigen zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzuführung an Druckpressen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Vergleich einer farbigen, zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzuführung an Druckpressen, bei der die von den Proben reflektierten oder durch die Proben hindurchtretenden Lichtbündel von einer Sektorblende periodisch unterbrochen und alternierend auf eine Fotozelle geleitet werden, deren Ausgang Auswerte- oder Steuervorrichtungen betätigt.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art wird dem von der Normprobe bzw. dem von der zu messenden Probe ausgehenden Lichtstrom ein zusätzlicher Lichtstrom überlagert, der durch die umlaufende Sektorblende eingeschaltet wird, so daß ein Ansteigen oder ein vorübergehendes Verschwinden des an der Zelle herrschenden Wechsellichtanteils bewirkt wird, je nachdem die zu messende Probe den Normwert über- oder unterschreitet bzw. umgekehrt.
  • Die bekannte Anordnung ist in erster Linie für Sortiereinrichtungen gedacht, bei welchen es vor allem darauf ankommt, die einen Sollwert über- oder unterschreitenden Prüflinge auszusortieren.
  • Im Gegensatz dazu verfolgt die Erfindung das Ziel, bei dem vorgenommenen Vergleich von Normprobe und zu messender Probe das Vergleichsergebnis in Form von abzählbaren Signalen zu erhalten, so daß sich aus der Anzahl der gewonnenen Signalimpulse eine zahlenmäßige Anzeige für den Grad der zwischen Normprobe und zu messender Probe festgestellten Abweichung ergibt. Insbesondere eignet sich eine solche Anordnung zur Regelung der Farbzuführung an Druckpressen, da mit Hilfe der abzählbaren Signalimpulse leicht das Ausmaß der erforderlichen Nachstellung des Farbkastens geregelt werden kann.
  • Zu diesem Zweck wird eine Anordnung zum Vergleich einer farbigen, zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzuführung an Druckpressen, bei der die von den Proben reflektierten oder durch die Proben hindurchtretenden Lichtbündel von einer Sektorblende periodisch unterbrochen und alternierend auf eine Fotozelle geleitet werden, deren Ausgang Auswerte- oder Steuervorrichtungen betätigt, gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß im Strahlengang der Normprobe synchron mit der ersten Sektorblende eine zweite Sektorblende umläuft, deren Sektoren aus gleichmäßig abgestuften Filtern verschiedener Durchlässigkeit gebildet sind, deren Zahl gleich ist der Zahl der freien Sektoren der ersten Sektorblende, daß im Strahlengang der zu messenden Probe ein Neutralfilter angeordnet ist, dessen Durchlässigkeit mit dem Filter mittlerer Durchlässigkeit der zweiten Sektorblende übereinstimmt, und daß von den hinter der Fotozelle entstehenden Signalen verschiedener Höhe und beiderlei Vorzeichens die Signale des einen Vorzeichens mit an sich bekannten elektrischen Mitteln unterdrückt werden.
  • Zweckmäßig werden die beiden Sektorblenden auf einer gemeinsamen, motorisch angetriebenen Welle angeordnet.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann auch zur Erfassung der Unterschiede der Farbsättigung der beiden Proben eine besondere Filterscheibe vorgesehen sein, welche mit der halben Geschwindigkeit wie die Sektorblenden umläuft und zwei aufeinander abgestimmte Farbfilter trägt, die von den von beiden Proben ausgehenden Lichtbündeln durchsetzt werden.
  • Schließlich erstreckt sich die Erfindung auf eine Anordnung, welche es ermöglicht, die gewonnenen Signalimpulse, welche zunächst verschiedene Höhe aufweisen, in Signalimpulse von gleicher Höhe überzuführen. Dies kann in manchen Fällen von Vorteil sein, weil sich Signalimpulse von gleicher Höhe mit den Mitteln der Datenverarbeitungstechnik in einfacher und bequemer Weise auswerten lassen.
  • Ausführungsbeispiele einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Farbvergleichsanordnung werden an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer beispielsweisen Einrichtung zur Abtastung der Normfarbe und der zu prüfenden Farbe, F i g. 2 a eine zu dieser Einrichtung gehörende Scheibe mit einer Anzahl lichtreflektierenden Sektoren, Fig. 2b eine Sektorscheibe von sich verändernder Lichtdurchlässigkeit, F i g. 3 a, 3 b, 3 c und 3 d graphische Darstellungen der Ausgangsgrößen aus der Fotozelle und der Diskriminatorstufe, F i g. 4 eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform des unteren Teils der in F i g. 1 gezeigten Abtasteinrichtung, F i g. 5 eine Draufsicht einer Farbfilterscheibe, wie sie bei dem in F i g. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel verwendet wird, F i g. 6 eine Einzelheit einer anderen Ausführungsform der Abtasteinrichtung, welche eine Bezugsspannung liefert, Fig. 7 ein Schaltbild für die in Fig. 6 gezeigte Abtasteinrichtung, F i g. 8 a bis 8 f graphische Darstellungen von Wellenformen, die von verschiedenen Teilen der in Fig. 7 gezeigten Schaltung abgeleitet sind.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist eine Kartel od. dgl., die eine Normfarbe trägt, in der Nähe einer Lichtquelle 2 angeordnet, die mit einem Reflektor3 versehen ist.
  • Diese Lichtquelle beleuchtet ferner eine Karte 4 od. dgl., auf der sich die zu vergleichende Farbe befindet. Die zu prüfende Farbe kann sich auf einem soeben bedruckten Bogen befinden.
  • Von den Karten 4 und 1 reflektiertes Licht tritt durch Sammellinsen 5 und 6 hindurch und wird von Planspiegeln 7 und 8 reflektiert, so daß es Bahnen folgt, die sich an einer Sektorblendenscheibe 9 schneiden.
  • Die Sektorscheibe 9 weist mit einer Spiegeloberfläche versehene Sektoren 10 auf, wobei die Bogenbreite jedes Sektors gleich der Bogenbreite des offenen Raumes 11 zwischen den Sektoren ist. Die Sektorscheibe 9 ist auf der Welle 12 eines Motors 13 angeordnet, der die Scheibe mit einer gewünschten konstanten Geschwindigkeit dreht. Ferner ist auf der Welle 12 eine zweite Scheibe 14 angeordnet, die in Sektoren von zunehmender Undurchlässigkeit, von einem transparenten oder im wesentlichen transparenten Sektor 15 bis zu einem undurchsichtigen Sektor 16, unterteilt ist. Obwohl in Fig. 2 b acht Sektoren dargestellt sind, handelt es sich hier nur um ein Ausführungsbeispiel. Es können viel mehr Sektoren vorgesehen werden, da die Genauigkeit des Farbvergleichs um so größer wird, je mehr Sektoren vorhanden sind. Die Zahl der Sektoren der Scheibe 9 ist die gleiche wie die Zahl der Sektoren auf der Scheibe 14.
  • Das vom Spiegel 8 reflektierte Licht tritt durch die Scheibe 14 und durch die Zwischenräume zwischen den Sektoren der Scheibe 9 hindurch, so daß Lichtimpulse erhalten werden, welche durch eine Zerstreuungslinse 17, einen Spalt 18 und eine Sammellinse 19 auf eine Fotozelle 20 gelangen.
  • Vom Spiegel 7 reflektiertes Licht wird wiederum reflektiert, wenn es auf einen der einen Spiegelbelag tragenden Sektoren 10 der Scheibe 9 auftrifft, so daß es zur Fotozelle 20 über den gleichen Lichtweg impulsweise, jedoch phasenverschoben, zu dem Licht vom Spiegel 8 gelangt.
  • Wenn die Scheiben 9, 14 gedreht werden, empfängt die Fotozelle 20 abwechselnd Impulse des von den Farben der Karten 1 und 4 reflektierten Lichtes, jedoch verändert sich das Licht von der Karte 1 periodisch in seiner Intensität entsprechend der Stellung der Scheibe 14.
  • Ein Filter 21 von einer neutralen Dichte, die genau in der Mitte zwischen dem hellsten Sektor 15 und dem dunkelsten Sektor 16 auf der Scheibe 14 liegt, ist oberhalb der Karte4 zwischengeschaltet.
  • Wenn die von den Karten 1 und 4 reflektierten Farben gleichen Wert haben, hat die von Karte 4 erhaltene Ausgangsgröße der Fotozelle 20 einen Wert in der Mitte zwischen dem Höchstwert und dem Mindestwert der von Karte 1 erhaltenen Ausgangsgröße. Die Zahl der aus der Farbenvergleichseinrichtung für zwei aufeinander abgestimmte Farben erhaltenen Impulse beträgt dann die Hälfte der Zahl der Segmente der Scheibe 14.
  • In F i g. 3 a sind die Ausgangsgrößen aus der Fotozelle 20 hinsichtlich der Reflexionen von den Karten 4 und 1 graphisch dargestellt, wobei angenommen ist, daß keine Lichtunterbrechung stattfindet.
  • Infolge der Drehung der Scheibe 14 nimmt die Ausgangsgröße 24 für die Farbe von Karte 1 in Stufen zu, während die Ausgangsgröße 25 für die Farbe von Karte 4 eine gerade Linie ist, die strichpunktiert dargestellt ist.
  • Wenn beide Scheiben 9 und 14 in Tätigkeit sind, ist die Ausgangsgröße aus der Fotozelle 20 wie in Fig. 3b gezeigt, nämlich eine Kombination der in Fig. 3 a angegebenen Ausgangsgrößen.
  • Die Ausgangsgröße aus der Fotozelle 20 wird einer Diskriminatorstufe an sich bekannter Art zugeführt, welche die Spannungsimpulse ausscheidet, die über diejenigen hinausgehen, welche durch die Ausgangsgröße von Karte 4 allein erzeugt würden. Das Ergebnis ist in F i g. 3 c graphisch dargestellt. Die Zahl der auf diese Weise in einer gegebenen Periode (d. h. während einer Drehung der Scheiben 9 und 14) erhaltenen Impulse ist vier, wie in Fig. 3d gezeigt, und gibt eine Anzeige der Intensität der Farbe der Karte 4 im Vergleich mit der Farbe von Karte 1. Es kann daher eine Normzahl für jede gegebene Farbe erhalten werden, so daß ein Überschuß oder ein Mangel an Impulsen anzeigt, daß die verglichene Farbe mehr oder weniger intensiv ist als die Normfarbe. Die Normzahl für jede gegebene Farbe kann leicht dadurch erhalten werden, daß zuerst ein Abtastzyklus mit zwei Karten, welche die gleiche Farbe tragen, durchgeführt wird.
  • Bei der in F i g. 4 gezeigten Ausführungsform sind zwei aufeinander abgestimmte Lichtfilter 22, 23 auf einem Glasträger 26 angeordnet, der mit der halben Geschwindigkeit der Scheiben 9 und 14 gedreht wird, so daß die Filter 22, 23 das Licht mit einer von der Scheibe 14 abweichenden Geschwindigkeit modulieren. Die Lichtquelle 2 befindet sich unterhalb des Trägers 26. Auf diese Weise ist es möglich, durch eine sorgfältige Wahl der Eigenschaften der Farbe und der Filter für die Farbenvergleichseinrichtung mit einer zusätzlichen Schaltanordnung Unterschiede in der Färbung sowie in der Farbsättigung zwischen den Karten 4 und 1 zu trennen und zu messen. Die Werte der Filter 22 und 23 werden entsprechend dem spektralen Ansprechen der Fotozelle 20 und den Farben der Karten 4 und 1 gewählt. Infolge der Anordnung der Lichtfilter 22 und 23 auf dem Träger 26 (Fig.5), liefert die Farbenvergleichseinrichtung wechselweise zwei Ausgangsgrößen, die matriziert werden können, um Ausgangsgrößen zu geben, die zu den beiden veränderlichen Größen proportional sind.
  • Die Impulse aus der Fotozelle 20, welche die Diskriminatorstufe durchlaufen, können zur Betätigung eines Meßgerätes verwendet werden, das eine Skala mit dem Nullpunkt in der Mitte trägt und eine unmittelbare Anzeige darüber gibt, ob die verglichene Farbe mehr oder weniger intensiv als die Normfarbe ist. Wenn die Erfindung auf eine Druckerpresse angewendet wird, kann das Meßgerät in Einstellwerten geeicht werden, welche für den Farbkasten erforderlich sind.
  • Obwohl, wie in F i g. 3 c gezeigt, Impulse von einem Wert, der denjenigen der Spannung 25 überschreitet, durch die Diskriminatorstufe ausgeschaltet werden, kann auch umgekehrt vorgegangen werden, in der Weise, daß Impulse 24 mit Scheitelwerten, die höher sind als diejenige der Spannung 25, durchgelassen, die unterhalb der Spannung 25 liegenden Werte hingegen durch die Diskriminatorstufe unterdrückt werden.
  • Bei der in F i g. 6 gezeigten Ausführungsform werden Impulse von einem Wert ausgeschaltet, der unterhalb der Spannung 25 liegt. Bei dieser Ausführungsform sind die Scheiben 9 und 14 mit den vorangehend in Verbindung mit Fig. 2 a und 2 b beschriebenen identisch; die Abtasteinrichtung ist die gleiche, wie in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben, jedoch mit dem Unterschied, daß zwischen den Scheiben 9 und 14 eine Fotozelle 27 in einem lichtdichten Gehäuse 28 mit einer Öffnung 29 eingesetzt ist. Benachbart der Öffnung 29 ist eine Lampe 30 befestigt, jedoch befindet sich die Scheibe 9 zwischen der Lampe 30 und dem Gehäuse 28, so daß bei einer Drehung der Scheibe 9 die Sektoren den durch die Öffnung 29 hindurchtretenden Lichtstrahl periodisch unterbrechen und die Fotozelle 27 periodische Ausgangsimpulse erzeugt. Die Spannungswellenform aus der Fotozelle 27 ist in F i g. 8b graphisch dargestellt, wobei sich die Ausgangsspannung periodisch zwischen einer Spannung V6 und einer Bezugsspannung V7 verändert, wenn das Licht zwischen zwei benachbarten Sektoren der Scheibe 9 hindurchtritt.
  • Das Verhältnis zwischen den Lagen der Fotozellen 20 und 27 ist derart, daß, wenn die Zelle 20 eine Ausgangsgröße mit Bezug auf die verglichene Farbe von Karte 4 gibt, die Zelle 27 eine Ausgansspannung V6 hat und, wenn die Zelle 20 eine Ausgangsgröße mit Bezug auf die Normfarbe von Karte 1 liefert, die Zelle 27 eine Ausgangsspannung V7 liefert.
  • Die Fotozelle 20 hat eine Ausgangsspannungswellenform wie in F i g. 8 a gezeigt, wobei sich die Spannung zwischen Spannungswerten V und V3 verändert. Wenn der Lichtstrahl durch die Scheibe 9 unterbrochen wird, fällt die Ausgangsspannung V1 oder V3 aus der Fotozelle 20 auf den Spannungswert V2 ab bzw. steigt zu diesem Wert an. Dieser Spannungswert V2 liegt genau in der Mitte zwischen den Spannungen Vt und Vs, wenn die beiden Farben identisch sind und ein Filter von neutraler Dichte mit einer 500/oigen Durchlässigkeit in der Bahn des von der verglichenen Farbe reflektierten Lichtes angeordnet ist.
  • Da Spannungen, die niedriger sind als die Spannung V2, ausgeschaltet werden sollen, muß die Wellenform der F i g. 8 a verändert werden. Der Wert der Spannung V9 wird als Bezugsgröße verwendet. Ein »Und«-Gatter 31 dient als Eliminator (Fig.7).
  • Die Ausgangsgröße aus der Fotozelle 27 wird einer Verstärker- und Phasenumkehrstufe 32 zugeführt. durch die die in F i g. 8 b gezeigte Wellenform zu der in F i g. 8 c gezeigten umgewandelt wird, welche zwischen Spannungen Vo und V3 wechselt, wobei V0 eine Bezugsspannung ist, die mit Bezug auf die Spannung V1 (Fig. 8a) positiv ist und aus der Umkehrstufe abgeleitet werden kann. Die Ausgangsgröße aus der Verstärker- und Phasenumkehrstufe 32 wird über einen Strombegrenzungswiderstand 33, Fig. 7, der Kathode einer Diode 34 im »Und«-Gatter 31 zugeführt.
  • Die Ausgangsgröße aus der Fotozelle 20, Wellenform in F i g. 8 a, wird der Kathode einer Diode 35 im »Und«-Gatter 31 zugeführt.
  • Wenn die Fotozelle 20 die Normfarbe 1 durch das am wenigsten dichte Segment 15 der Scheibe 14 abtastet, erzeugt sie eine Spannung Vt, während zur Fotozelle 27 gelangendes Licht eine Spannung V7 erzeugt, welche durch die Umkehrstufe 32 auf ihren niedrigsten Wert V3 modifiziert wird. Als Folge davon wird die Diode 34 schlecht leitend und die Anodenspannung nahezu gleich der Spannung V3.
  • Die Anode der Diode 35 ist zu diesem Zeitpunkt mit Bezug auf deren Kathode negativ, an der die Spannung V1 beträgt, so daß die Diode 35 nichtleitend ist.
  • Wenn sich die Scheibe 9 dreht, so daß das von der Prüffarbe 1 reflektierte Licht abgeschaltet wird und die Fotozelle 20 Licht von der verglichenen Farbe der Karte 4 empfängt, wodurch eine resultierende Ausgangsspannung V2 erhalten wird, fällt gleichzeitig die Ausgangsgröße aus der Fotozelle auf die Spannung V6 entsprechend einem Anstieg auf die positive Spannung V0 an der Ausgangsseite der Umkehrstufe 32 ab.
  • Daher steigt die Spannung an der Kathode der Diode 34 von dem Spannungswert V3 auf den Spannungswert V0 an, und die Anode folgt diesem Anstieg, bis ihr Spannungswert gleich der Spannung an der Kathode der Diode 35 ist, wenn diese zu leiten beginnt, und die Spannung an den Anoden beider Dioden 34, 35 ist im wesentlichen gleich derjenigen der Kathode der Diode 35. Diese Spannung würde der Spannung V2 entsprechen, da jedoch der Spannungswert an der Kathode der Diode 34 weiter auf einen Wert ansteigt, der im wesentlichen gleich demjenigen von V0 ist, welcher mit Bezug auf V2 positiv ist, wird die Diode 34 nichtleitend, in welchem Zustand sie verbleibt, bis der reflektierende Sektor der Scheibe 9 aufhört, Licht von der verglichenen Farbe 4 zu reflektieren und wieder zuläßt, daß Licht von der Normfarbe 1 die Fotozelle 20 erreichen kann, wenn die Kathodenspannung der Diode 34 wieder auf die Spannung V3 abfällt (d. h. Anstieg auf den Spannungswert Vü aus der Umkehrstufe 32).
  • Die Ausgangswellenform aus dem »Und«-Gatter 31, F i g. 8 d, wechselt zwischen der Spannung Vs, welche Schwarz darstellt, und der Spannung V,, welche die verglichene Farbe darstellt.
  • Die Ausgangsgröße aus dem »Und«-Gatter 31 wird der Anode einer Diode 36 eines Halbwellen-Scheiteldetektors 136 zugeführt, wobei die Diode leitend wird, wenn die Spannung auf den Wert V" ansteigt und einen Kondensator 37 mit dieser Spannung auflädt.
  • In der Leitung, welche die Spannungsquelle V0 mit den jeweiligen Anoden der Dioden 34, 35, 36 verbindet, befindet sich ein Strombegrenzungswiderstand 36.
  • Wenn die Spannung an der Anode der Diode 36 auf die Spannung Vs abfällt, wird die Diode nichtleitend und beginnt sich der Kondensator über den Widerstand 39 zu entladen, wobei die Spannung geringfügig abfällt, bevor sie auf den Spannungswert V2 durch die zweite Periode mit der Wellenform nach F i c, 8 d zurückgeführt wird.
  • Die Werte des Kondensators 37 und des Widerstandes 39 sollen derart sein, daß dieser Spannungsabfall, verglichen mit der Mindestgröße eines Impulses der Wellenform nach Fig. 8, unbedeutend ist.
  • Der Ausgang des RC-Gliedes liefert eine praktisch stetige Spannung von der in F i g. 8 e gezeigten Wellenform mit einer Größe, die der Spannung V2 entspricht. Diese Spannung wird über einen Widerstand 40 dem Gitter einer Triode 41 in der Diskriminatorstufe 42 zugeführt. Die Triode 41 wird leitend, wenn ihre Kathodenspannung infolge des durch den Widerstand 43 hindurchtretenden Stromes auf einen stetigen Wert ansteigt, der gleich der Spannung V.2 ist, und gleichzeitig nimmt die Kathodenspannung einer zweiten Triode 44 zu (Fig. 7).
  • Die Ausgangsgröße aus der Fotozelle 20 in der in F i g. 8 a gezeigten Wellenform wird dem Gitter der Triode 44 zugeführt, so daß diese nur während der Zeit leitend ist, während welcher die Komponenten der in F i g. 8 a gezeigten Wellenform mit Bezug auf die Spannung V2 positiv sind. Daher tritt der Teil der Wellenform nach Fig. 8 a, der über der Spannung V2 liegt, an der Anode der Triode 44 in verstärkter und umgekehrter Form auf.
  • Die Anode der Triode 44 wird von einer positiven Quelle über einen Widerstand 45 gespeist, dessen Wert so gewählt ist, daß der durch die Triode 44 hindurchtretende Strom so begrenzt wird, daß die Ausgangsimpulse auf im wesentlichen die gleiche Höhe beschnitten werden. Der Spannungswert ist wie der der Spannung V0 willkürlich und positiv mit Bezug auf die Spannung V1, und zwar um einen Betrag, der von den Eigenschaften der gewählten Röhren abhängt.
  • Die Ausgangsgröße der Diskriminatorstufe hat eine Wellenform von der in Fig. 8f gezeigten Art und kann über einen Kondensator 47 einer Berechnungsstufe für Korrekturzwecke oder einer Integrationsstufe zugeführt werden, die einen stetigen Strom erzeugt, welcher der Zahl der je Periode der Scheiben 9 und 14 empfangenen Impulse proportional ist. Die Ausgangsgröße der Integrationsstufe wird dann beispielsweise durch ein Milliamperemeter angezeigt, das eine Anzeige des Farbwertes liefert.
  • Wenn die Farbenvergleichseinrichtung zur Regelung der Druckfarbenzufuhr verwendet werden soll, kann zuerst eine Normzahl für die gegebene Farbe erzielt werden und die Zahl in einem Speicher gespeichert werden. Der Speicher kann von an sich bekannter Art sein. Eine bekannte Einrichtung zur periodischen Ablesung dieser Zahl in einer zweiten Speicher- oder Vergleichsstufe verbindet die beiden Speicher. Die eine Speicherstufe hat ein Fassungsvermögen, das über die Zahl der Filter auf der Scheibe 14 hinausgeht und ist so geschaltet, daß sie xon der aus der anderen Speicherstufe empfangenen Zahl die Zahl der Impulse je Periode abziehen kann, die von der Diskriminatorstufe empfangen werden, d. h. von der Zahl, welche der Zahl von der zu prüfenden Farbe entspricht. Es wird daher in der einen Speicherstufe eine Differenzzahl aufgezeichnet, die dem Fehler zwischen der Normfarbe und der verglichenen Farbe entspricht. Diese Differenzzahl kann eine positive oder eine negative Zahl sein, je nachdem, ob das von der verglichenen Farbe abgeleitete reflektierte Licht mehr oder weniger intensiv ist als das von der Normfarbe abgeleitete Licht. Zur Regelung der Einstellrichtung des Druckfarbenkastens ist eine Richtungsdisknminatorstufe mit der letzten Stufe des Speichers gekoppelt.
  • Wenn die Zahl, welche der Differenz zwischen der Normfarbe und der verglichenen Farbe entspricht, negativ ist, enthält die letzte Stufe des Speichers eine Zählung in Dezimalform, d. h. der Speicher zählt 5, 4, 3, 2, 1, 0, 99, 98 usw., so daß eine negative Zahl beispielsweise den 90er Dezimalzahlen entspricht. Wenn z. B. achtzig Stufen auf der Scheibe 14 vorhanden sind, kann 90 niemals als positive Zahl verwendet werden. Hierbei ist zu erwähnen, daß der Speicher auch nach dem Binärsystem arbeiten kann.
  • Die Richtungsdiskriminatorstufe überwacht die letzte Stufe des Speichers und stellt die Richtungssteuerung an der Farbkastenkorrekturvorrichtung dementsprechend ein.
  • Mit dem Speicher kann eine an sich bekannte Ablesevorrichtung gekoppelt sein, welche Ziffer für Ziffer die im Speicher gespeicherte Differenzzahl abliest, jede Ziffer an die Magnetspule weiterleitet, welche das Gesperre in der Farbkastenregelvorrichtung betätigt und gleichzeitig den einen Speicher in Bereitschaft zur Aufzeichnung der im anderen Speicher aufgezeichneten Zahl löscht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum Vergleich einer farbigen, zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzuführung an Druckpressen, bei der die von den Proben reflektierten oder durch die Proben hindurchtretenden Lichtbündel von einer Sektorblende periodisch unterbrochen und alternierend auf eine Fotozelle geleitet werden, deren Ausgang Auswerte- oder Steuervorrichtungen betätigt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß im Strahlengang der Nomlprobe synchron mit der ersten Sektorblende (9) eine zweite Sektorblende (14) umläuft, deren Sektoren aus gleichmäßig abgestuften Filtem verschiedener Durchlässigkeit gebildet sind, deren Zahl gleich ist der Zahl der freien Sektoren der ersten Sektorblende (9), daß im Strahlengang der zu messenden Probe ein Neutralfilter (21) angeordnet ist, dessen Durchlässigkeit mit dem Filter mittlerer Durchlässigkeit der zweiten Sektorblende (14) übereinstimmt, und daß von den hinter der Fotozelle (20) entstehenden Signalen verschiedener Höhe und beiderlei Vorzeichens (F i g. 3 b) die Signale des einen Vorzeichens mit an sich bekannten elektrischen Mitteln unterdrückt werden (F i g. 3c).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektorblenden (9, 14) auf einer gemeinsamen, motorisch angetriebenen Welle angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den beiden Proben (1, 4) ausgehenden Lichtbündel eine umlaufende Filterscheibe (26) durchsetzen, welche mit der halben Geschwindigkeit der Sektorblenden (9, 14) umläuft und zwei aufeinander abgestimmte Farbfilter (22, 23) trägt, die mit klar durchsichtigen Sektoren abwechseln (F i g. 4 und 5).
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Sektorblende (9) die von einer Lichtquelle (30) auf eine Fotozelle (27) fallenden Lichtstrahlen periodisch unterbrochen werden, so daß die Fotozelle (27) mit den Signalimpulsen synchron verlaufende Ausgangsimpulse von gleichbleiben- der Höhe abgibt (Fig. 8b), welche mit den aus dem Farbvergleich gewonnenen Signalimpulsen einem »Und«-Gatter (31) zugeführt werden, derart, daß die am Ausgang der Anordnung erzeugten Signalimpulse (Fig. 8f) die durch den Farbvergleich gewonnene Impulszahl und gleiche Impulshöhe aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 749 672, 515 411; schweizerische Patentschriften Nr. 282 748, 283071; britische Patentschrift Nr. 820 361; Zeiss-Werkzeitschrift Nr. 21/1956, »Elektrische Verfahren bei optischen Meßgeräten«.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1 129 721, 1 131 427.
DEL39908A 1960-08-30 1961-08-30 Anordnung zum Vergleich einer farbigen zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzufuehrung an Druckpressen Pending DE1176395B (de)

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DEL39908A Pending DE1176395B (de) 1960-08-30 1961-08-30 Anordnung zum Vergleich einer farbigen zu messenden Probe mit einer Normprobe, insbesondere zur Regelung der Farbzufuehrung an Druckpressen

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