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DE1176285B - Elektronenroehre mit einem oder mehreren Spanngittern - Google Patents

Elektronenroehre mit einem oder mehreren Spanngittern

Info

Publication number
DE1176285B
DE1176285B DED31271A DED0031271A DE1176285B DE 1176285 B DE1176285 B DE 1176285B DE D31271 A DED31271 A DE D31271A DE D0031271 A DED0031271 A DE D0031271A DE 1176285 B DE1176285 B DE 1176285B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
electron tube
cathode
grids
tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31271A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hein Schmidt-Bruecken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DED31271A priority Critical patent/DE1176285B/de
Publication of DE1176285B publication Critical patent/DE1176285B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes
    • H01J2893/0016Planar grids

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Elektronenröhre mit einem oder mehreren Spanngittern Die Erfindung betrifft eine Elektronenröhre mit einem oder mehreren Spanngittern, wie sie als steile Verstärkerröhre, insbesondere in Breitbandverstärkern verwendet wird. Bei einer solchen Röhre sind die Steuergitter und eventuell auch die Schirmgitter aus starren Rahmen gebildet, auf welche sehr dünne Drähte (zum Beispiel 5 w starke Wolframdrähte) als Gitterdrähte straff aufgespannt sind. Solche Gitter lassen sich mit sehr großer Präzision fertigen, so daß mit ihnen sehr kleine Gitterkathodenabstände und damit sehr hohe Steilheften erreicht werden können. Dank der sehr kleinen Kapazität der dünnen Gitterdrähte gegenüber der Kathode ergibt sich ein hohes SC-Verhältnis, das insbesondere für Breitbandverstärkerröhren erwünscht ist.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, für Spanngitter statt metallischer Gitterdrähte metallisierte (vergoldete) Quarzfäden zu verwenden. Dadurch kann wegen des sehr geringen Durchmessers der verwendbaren Quarzfäden das SC-Verhältnis noch verbessert werden. Darüber hinaus wird auch durch die wesentlich geringere Wärmedehnung der Quarzfäden die Stabilität des Gitters gegenüber den unvermeidbaren starken Temperaturänderungen verbessert.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einer Elektronenröhre mit einem oder mehreren Spanngittern, deren Gitterdrähte aus mit einem leitenden Belag versehenem Quarzglas bestehen, die Kapazität zwischen den Gittern und der Kathode weiter herabzusetzen, und so das SC-Verhältnis zu bessern.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst mit einer Röhre der obengenannten Art, bei der die Gitterdrähte zur Steuerung des Anodenstromes nur an den der Emissionsfläche der Kathode gegenüberliegenden Teilen mit leitenden, miteinander verbundenen Belägen versehen sind und bei der diese Beläge von den übrigen Teilen des Spanngitters elektrisch isoliert sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch die Kathode und ein Steuergitter einer Röhre gemäß der Erfindung, F i g. 2 einen Querschnitt gemäß F i g. 1, der die Lage von zwischen Kathode und Gitter angeordneten Hilfselektroden erkennen läßt, und F i g. 3 einen Querschnitt gemäß F i g. 1, der die Lage von auf den Gitterdrähten angeordneten Hilfselektroden erkennen läßt. F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch eine Kathode 4 und ein dieser Kathode benachbartes Gitter in einer Röhre gemäß der Erfindung. Das als Spanngitter ausgebildete Gitter besteht im wesentlichen aus zwei Holmen 3 (die die Holme verbindenden Querstreben sind nicht näher dargestellt), um die die aus Quarzglas bestehenden Gitterfäden 1 gewickelt sind, von denen die Figur eine Windung erkennen läßt. Um die Kapazität zwischen dem Gitter und der Kathode möglichst niedrig zu halten, sind nur die unmittelbar einer Kathodenseite gegenüberliegenden Teile der Gitterfäden 1 mit einer (in der Figur übertrieben stark dargestellten) metallischen Schicht 10 überzogen. Bei Verwendung eines Rahmens aus Quarzglas können die den Holmen benachbarten Teile der Gitterfäden und der gesamte, aus den Holmen 3 und den Querstreben bestehende Spannrahmen unmetallisiert bleiben. Um den metallisierten, wirksamen Gitterteil elektrisch anschließen zu können, ist zum Beispiel ein Querdraht oder Band 11 auf die metallisierten Gitterteile aufgelötet oder in sie eingeflochten. Durch geeignete Wahl des Querschnittes und der Anschlußstelle dieses Drahtes hat man die Möglichkeit, den Kapazitätsanteil, um den dieser Anschluß die Gitterelektrodenkapazität vergrößert, sehr klein zu halten.
  • Um die mechanische Spannung des Gitters - trotz der unterschiedlichen Erwärmung der Gitterfäden und des Rahmens - aufrechtzuerhalten, genügt es, nur die »Gitterdrähte« und die zu ihnen parallelen Querstreben des Rahmens aus Quarzglas herzustellen. Die Gitterholme 3, die die gespannten Fäden tragen, können hingegen aus einem Material größerer Wärmedehnung, also auch wie bisher, aus Metall hergestellt werden. Eine Ausdehnung der Gitterholme würde nicht die Spannung des Gitters, sondern lediglich die Weite des Gitters -- also den Abstand benachbarter Fäden - ändern. Die so mögliche Änderung der Gitterweite liegt jedoch bei Holmen mit starker Wärmedehnung und bei starker Erwärmung nur in der Größenordnung von einigen Promille, ist also für die Funktion des Gitters unter normalen Umständen belanglos. Die Spannung der Gitterfäden bleibt bei aus Quarzglas bestehenden Querstreben temperaturunabhängig.
  • Bei Mehrgitterröhren, bei denen es auf die gegenseitige Lage der Gitterdrähte zweier benachbarter Gitter ankommt, kann es jedoch zweckmäßig sein, auch für die Holme Quarzglas zu wählen, um so die genannte gegenseitige Lage der Gitterdrähte von der Temperatur unabhängig zu machen.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Kathodengitteraufbau ist wesentlich kapazitätsärmer als bei den bisher bekannten Röhren mit Spanngittern. Bei diesem Aufbau kommen aber unmetallisierte Quarzglasteile - also Isolatoren - in unmittelbare Nähe des Entladungsraumes bzw. der Elektronenbahn. Dies ist jedoch bei den meisten Verstärkerröhren unerwünscht, da solche Isolatoren durch seitlich ausgelenkte Streuelektronen mit Oberflächenladungen belegt werden, sie also auf undefinierte Potentiale aufgeladen sind. Dadurch entstehen unkontrollierbare Rückwirkungen auf die Steuervorgänge in der Röhre.
  • Dieser störende Effekt läßt sich aber ausschalten, wenn man das seitliche Austreten von Elektronen dadurch verhindert, daß man seitlich weitere Leiter anordnet, die an ein genügend stark negatives Potential angeschlossen sind, etwa derart, daß sie mit Kathode oder noch besser mit der inneren Röhrenabschirmung verbunden sind. Solche »Leitblenden« sind in F i g. 2 rechts von der Kathode in Form zweier dünner Drähte 12 dargestellt und links von der Kathode - als weiteres Beispiel -- in Form eines zur Längsausdehnung der Kathode parallellaufenden schmalen Metallbandes 13. Sie können auch über den unmetallisierten Teilen des Ouarzfadengitters angeordnet sein bzw. dort aufliegen, denn ihr Feld greift durch den Isolator hindurch. Die Leitblenden können auch von der Kathode oder vom Gitterholm getragen werden. Um ihre Kapazität zum Steuergitter klein zu halten, müssen die Leitblenden genügend klein sein bzw. einen hinreichend großen Abstand vom Steuergitter haben. Mit dieser Maßnahme wird aber auch ihre Leit- bzw. Schirmwirkuna klein, doch läßt sich das durch entsprechend stärkere negative Vorspannung der Leitblenden ausgleichen.
  • Eine weitere, mechanische besonders einfache Ausführungsmöglichkeit für solche Leitblenden zeigt F i g. 3. In diesem Falle dient die Metallisierung der Gitterholme und der Quarzfäden von den Holmen bis kurz vor den als Gitter wirksamen Teil als Leitblenden 14, wie das in F i g. 3 rechts dargestellt ist. Es ist auch möglich, nur die kurzen Endabschnitte 15 der Quarzfäden als Leitblenden zu verwenden, wie das in F i g. 3 links skizziert ist. Die Leitblenden können zusätzlich zu ihrer eigentlichen Funktion, die Aufladung von Isolierteilen zu verhindern, als weitere Steuerelektrode für den Elektronenstrom der Röhre dienen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronenröhre mit einem oder mehreren Spanngittern, deren Gitterdrähte aus mit einem leitenden Belag versehenem Quarzglas bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterdrähte zur Steuerung des Anodenstromes nur an den der Emissionsfläche der Kathode (4) gegenüberliegenden Teilen mit leitenden, miteinander verbundenen Belägen (10) versehen sind, und daß diese Beläge von den übrigen Teilen des Spanngitters elektrisch isoliert sind.
  2. 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Steuerung des Anodenstromes nicht benötigter, nahe dem Gitterholm liegender Teil der Gitterdrähte mit leitenden Belägen (14, 15) versehen ist, die miteinander verbunden und gegenüber den für die Steuerung des Anodenstromes dienenden Belägen (1.0) isoliert sind.
  3. 3. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Entladungsbahn eine oder mehrere Elektroden (Leitblenden) in Form dünner Fäden (12) oder eines schmalen Metallbandes (13) vorgesehen sind (F i g. 2). Elektronenröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Holme des Spanngitters aus Metall und die Querstreben aus Quarzglas bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 392 126, 653 940, 1021088; deutsche Patentanmeldung p 35735 VIII c / 21 g (bekanntgemacht am 19. 7. 1951); USA.-Patentschrift Nr. 2 889 483. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 105 997.
DED31271A 1959-08-12 1959-08-12 Elektronenroehre mit einem oder mehreren Spanngittern Pending DE1176285B (de)

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DE1176285B true DE1176285B (de) 1964-08-20

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE392126C (de) * 1921-01-21 1924-03-19 Joseph Engl Dr Verstaerkerroehre mit flacher oder abgeflachter Kathode
DE653940C (de) * 1937-12-09 Telefunken Gmbh Gitterelektrode
DE1021088B (de) 1954-02-18 1957-12-19 Siemens Ag Spanngitter fuer elektrische Entladungsgefaesse
US2889483A (en) * 1954-09-01 1959-06-02 Sylvania Electric Prod Glass base grid
DE1105997B (de) 1959-02-17 1961-05-04 Int Standard Electric Corp Gitter fuer elektrische Entladungsgefaesse

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