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DE810651C - Spannungsvervielfacher - Google Patents

Spannungsvervielfacher

Info

Publication number
DE810651C
DE810651C DEP26467D DEP0026467D DE810651C DE 810651 C DE810651 C DE 810651C DE P26467 D DEP26467 D DE P26467D DE P0026467 D DEP0026467 D DE P0026467D DE 810651 C DE810651 C DE 810651C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
columns
column
rectifier
voltage multiplier
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP26467D
Other languages
English (en)
Inventor
Adrianus Cornelis Van Dorsten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE810651C publication Critical patent/DE810651C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
    • H02M7/10Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in series, e.g. for multiplication of voltage
    • H02M7/103Containing passive elements (capacitively coupled) which are ordered in cascade on one source
    • H02M7/106With physical arrangement details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Spännüngsvervielfacher Die Erfindung bezieht sich auf einä elektrischen Spannungsvervielfacher und bezweckt die aus Kondensatoren und Gleichrichtern -bestehäden, in Kaskade geschalteten Elemente in geeiMeter. Weise zu vereinigen. , r Die am meisten verwendete Bauart von Spannungsvervielfachern mit einer Kaskadensch g.von_Kondensatoren und Gleichrichtern war b' er fhejenige, bei welcher die Kondensatoren zweit' e e Säulen bilden. Bei diesem System sinddie!Kondensatoren durch Metallzwischenstücke in Kaskadeelektrisch verbunden. Die Gleichrichter sind @chrdg zwischen den Säulen angeordnet und mit ihren Enden an den Zwischenstücken befestigt, so j daß sie gleichzeitig elektrisch mit den Kondensatorkn v enden sind.
  • Bei einer weiteren, gleichfallslbe ten Anordnung sind die Gleichrichter zu einer Jgett+ten; parallel zu den beiden anderen angeordneten Säulen zusammengefügt; in der sie in Kaskade elektrisch verbunden sind: Verbindungen zwischen den Säulen vervollständigen die Kaskadenschaltung. Bei dieser Anordnung wird die Höhe des ganzen Gerätes durch die Säule der Gleichrichter bestirymt, da diese ebensoviel Elemente enthält, wie die beiden anderen Säulen zusammen; und die Gleichrichter selten eine kleinere; in den meisten Fällen aber eine größere Länge als die Kondensatoren besitzen.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Spannungsvervielfacher-besteht gleichfalls aus drei Säulen, unterscheidet- sich aber von dem Bekannten darin, daß die Elemente jeder Säule abwechselnd aus einem Kondensator.und einem Gleichrichter bestehen und die gegenseitigen Verbindungen - der Säulen, . die jeweils vom oberen Ende 'eines Gleichrichters - in einer Säule . zum Unterende eines Gleichrichters in der nächsten Sä führen, die Kaskadenschaltung" sämtlicher Glei richter bewirken.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung nähe erläutert, in der schematisch zwei Ausführungsbeispiele von Spannungsvervielfachern in Kaskadenschaltung dargestellt sind, und! zwar zeigt Fig:i einGerät des bekannten Zweisäulensystems und Fig. 2 ein Gerät mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Anordnung; in Fig. 3 ist dieses Gerät im Querschnitt dargestellt. Das in Fig. i dargestellte Gerät besitzt zwei Säulen i und 2. Die Säule i enthält vier Kondensatoren 3, 4, 5 und 6, welche in der Zeichnung mit X angegeben sind. Die Säule 2 enthält gleichfalls vier Kon-. densatoren 7, 8, g und io, welche in der Zeichnung mit Y bezeichnet sind. Durch Metallzwischenstücke ii sind die Kondensatoren miteinander und mit dien Gleichrichtern R elektrisch verbunden. Die Gleichrichter hängen schräg zwischen den Säulen und sind mit ihren Enden an den Zwischenstücken befestigt.
  • Die Säule i 'ruht auf einem Isolator 12 und die Säule 2 auf einem geerdeten Metallfuß 13. An einem Metallverbindungskörper 14 an dem Unterende des Kondensators 3 ist ein Stromzuführungsleiter 15 befestigt zur Verbindung mit einer Wechselspannungsquelle, mit der die aus einem Kondensator 3 und einem Gleichrichter 16 bestehende Reihenschaltung verbunden wird. Der Kondensator 3 wird nach der Inbetriebsetzung des Gerätes auf den Maximalwert .V der Wechselspannung, und die übrigen Kondensatoren werden auf nahezu die doppelte Spannung, nämlich 2 V, aufgeladen. Aus diesem Grunde braucht der Kondensator 3 nur halb so hoch zu sein wie die anderen Kondensatoren.
  • Auf dem oberen Zwischenstück der Säule i steht noch ein Isolator 17. Auf diesem Isolator und dem metallenen Schließstück 18, welches den Kondensator io mit dem Gleichrichter ig verbindet, ruht ein metallener Polkörper 20, der mit dem Schließstück 18 elektrisch verbunden ist und eine abgerundete Oberfläche aufweist zwecks Vermeidung von Sprüherscheinungen. Ein Verbraucherkreis kann zwischen dem Polkörper 2o und Erde angeschlossen werden. In Bezug auf den Verbrauchsstrom sind dann die Kondensatoren Y in Reihe geschaltet.. Die Gleichrichter sind über die Zwischenstücken alle in Kaskade geschaltet. Hiermit ist nicht gesagt, daß sie in Reihe liegen; denn während der Halbwellen des Wechselstroms, in denen Strom durch die Gleichrichter fließt, über welche die Kondensatoren X aufgeladen'werden, sind die Gleichrichter, über welche die.Kondensatoren Y aufgeladen werden, stromlos und umgekehrt: An Stelle einer Befestigung der Gleichrichter an den Kondensatorsäulen können sie bekanntlich zu einer getrennten, frei stehenden Säule zusammengefügt sein, so daß dann drei Säulen vorhanden sind; aber das Gerät erhält dann eine wesentlich größere Höhe. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung nach der Erfindung wird das Gerät, obzwar auch von drei Säulen gebildet, nicht höher, sondern im Gegenteil niedriger als das in Fig. i dargestellte Gerät.
  • Die drei Säulen 21, 22 und 23 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, in den Winkelpunkten eines Dreiecks angeordnet. In jeder der drei Säulen liegen abwechselnd ein Kondensator X oder Y und ein Gleichrichter R und dazwischen ein Metallverbindungskörper, der die aufeinanderfolgenden Elemente elektrisch und mechanisch miteinander verbindet. Die Bezugszeichen X und Y auf den Kondensatoren haben daher die gleiche Bedeutung wie in Fig. i. Die Säule 21 t auf einem Isolator 24, und die Säulen 22 und 23 en auf geerdeten Metallfußstückchen 25 und 26. ie Säule 23 enthält ein Element weniger als die beiden deren Säulen, besitzt aber ein Verlängerungsstück Form eines Isolators 20.
  • ie drei Säulen sind durch Leiter miteinander verb den. Diese Leiter sind an den Metallverbindungsk rn befestigt. So geht der Leiter 30, der die Verb' ungskörper 31 und 32 verbindet, vom Oberende Gleichrichters 33 in der Säule a2 zum Unterende .des leichrichters 34. in der Säule 2i. Das Oberende di Gleichrichters ist durch den Leiter 35 mit dem Unt ende des Gleichrichters 36 in der Säule 23 verbun n. Vom Oberende des Gleichrichters 36 geht danf 'eder ein Leiter 37 zur Säule 22 zurück, und zwar m Unterende des Gleichrichters 38. Die übrigen ichrichter sind in ähnlicher Weise miteinander verb en.
  • Die verenden des letzten Gleichrichters 39 in der Säule 2 und des Kondensators 40 in der Säule 21 sind durch e en Polkörper 41 miteinander verbunden, der auf Säulen ruht. Die Unterenden des ersten Gleichri ters 33 in der Säule 22 und des Kondensators 42 der Säule 23 sind geerdet.
  • Die Speisestromquellg, ein Transformator 43, ist einerseits ie urch einen Leiter 44 mit dem Metallverbindungskerper 45 verbunden, mit dem das Unterende des Emdensators 46 in Kontakt steht, und ist andrerseits geerdet. Ein Verbraucherkreis kann zwischen derd Polkörper 41 und Erde angeschlossen werden.
  • Die erste Gruppe des Systems wird daher von dem Kondensator-46, und dem Gleichrichter 33 gebildet. Der Kondensitor 46 wird auf die Maximalspannung V des Transfo tors aufgeladen. Die übrigen Kondensatoren nehm eine Spannung von nahezu 2 V an. Durch die Ver dungen zwischen den Säulen sind die Kondensatoren Y in Bezug auf den Verbrauchsstrom in Reihe geschaltet.
  • Das Dreisäulensystem nach Fig. 2 enthält vier Elemente mehr als das Zweisäulensystem nach Fig. i und liefert daher etwa 25°/o höhere Spannung. Die Elemente sind in den beiden Figuren in gleicher Größe dargestellt. Im Gerät nach Fig. 2 enthalten die Säulen 21 und 22 je insgesamt sieben Elemente, das sind daher drei mehr als jede der Säulen nach Fig. i. Trotzdem ist aus den Figuren ersichtlich, daß die erfindungsgemäß vorgeschlagene Aufbauweise zu einer wesentlich kürzeren Länge des Gerätes führt. Dies ist dem Umstand zuzuschreiben, daß die Metallverbindungsstücke niedriger sein können als die Schließ- und Zwischenstücke nach Fig. i. Müssen bei der Ausführung nach Fig. i die Zwischenstücke ii eine derartige Höhe haben, daß sie. für die Befestigung zweier Gleichrichter Raum bieten, so brauchen bei derjenigen, nach Fig. 3 die Verbindungskörper nur hoch genug zu sein, um die Befestigung der Querverbindungen zu ermöglichen.
  • Durch eine Anordnung der Gleichrichter neben den Säulen an Stelle von zwischen den Säulen könnte der Aufbau nach Fig. i derart abgeändert werden, daß die Schließstücke und Zwischenstücke niedriger gewählt werden können; man kommt dann aber doch zu einer Bauart, die vom mechanischem Gesichtspunkt aus hinter derjenigen nach der Erfindung zurücksteht, bei welcher drei Stützpunkte an Stelle von zwei vorhanden und die Säulen mit keinen größeren zusätzlichen Gewichten belastet sind, als die der Verbindungsleiter 30, 35, 37 usw.
  • In baulicher Hinsicht bestehen die Elemente des Spannungsvervielfachers aus einer widerstandsfähigen Umhüllung aus einem Isolierstoff, welche den Säulen eine hinreichende Festigkeit erteilt und in welcher das mechanisch unbelastete elektrische Organ sicher eingeschlossen ist.
  • Für die Gleichrichter werden bei nach Fig. i eingerichteten Geräten in den meisten Fällen Entladungsröhren mit einer Glühkathode verwendet. Man kann auch eine Batterie von Sperrschichtzellen, z. B. von Selenzellen verwenden, welche nicht den Nachteil aufweisen, daß Mittel zur Erhitzung von Glühkathoden vorgesehen werden müssen. Beim Zweisäulensystem wiegt dieser Nachteil nicht schwer, da die Schließ- und Zwischenstücke immer hinreichend Raum zur Unterbringung von Transformatoren (von Hochfrequenz-' wechselstrom gespeist) oder von Akkumulatoren zur Lieferung des Heizstroms der Glühkathoden bieten. Da die Anordnung nach der Erfindung die Möglichkeit bietet, die hohen Zwischenstücke nach Fig. i durch niedrige Verbindungskörper zu ersetzen, wird die Verwendung von Sperrschichtzellenbatterien als Gleichrichtungselemente zweckmäßig. Diese Verwendung ermöglicht eine völlige Ausnutzung der Vorteile dieser Anordnung, da bei der Wahl der Höhe der Verbindungskörper kein Raum für Mittel zur Erzeugung oder Transformierung von Glühstrom vorgesehen zu werden braucht. , Ferner ist infolge der Verringerung seiner Höhe der erfindungsgemäß ausgebildete Spannungsvervielfacher zum Unterbringen, gegebenenfalls zusammen mit dem Transformator, in einem Metallgefäß geeigneter als derjenige mit bekannter Anordnung der Elemente. Zum Festlegen des maximalen Potentialunterschieds zwischen der Wand des Gefäßes und dem Spannungsvervielfacher wird diese Wand mit einem Punkt des elektrischen Systems verbunden, wozu naturgemäß das Unterende des Gleichrichters 33 zuerst in Betracht kommt. Das Gefäß wird dann auch geerdet. Anstatt daß die erforderlichen Abmessungen des aus den Säulen und der Umhüllung bestehenden Gebildes infolge des Vorhandenseins des Gefäßes vergrößert werden, können sie dadurch wesentlich verkleinert werden, daß das Gefäß mit einem flüssigen bzw. gasförmigen Mittel gefüllt wird, welches bessere Isoliereigenschaften aufweist als Luft von atmosphärischem Druck. Hierfür läßt sich Nitrogen unter einem erhöhten Druck, z. B. von ,io Atm., verwenden. Auch zahlreiche chemische Verbindungen besitzen bekanntlich gut iso-Tierende Eigenschaften, z. B. Schwefelhexafluorid, welches unter einem Druck von 3 Atm. eine solche Durchschlagfestigkeit besitzt, daß ein gemäß der Erfindung eingerichteter Spannungsvervielfacher mit einer Höhe von ioo cm, in diesem Gas untergebracht, für eine Gleichspannung von iooo kV geeignet ist.
  • Eine Schwierigkeit bildet die Durchleitung des Stroms bei der vom Gerät gelieferten Hochspannung durch die Wandung des Gefäßes. Diese Schwierigkeit kommt in Fortfall, wenn der Stromverbraucher mit dem Spannungsvervielfacher zu einem Aggregat vereint und gleichfalls im Gefäß untergebracht wird. Wenn dieser Stromverbraucher, in der Regel eine elektrische Entladungsröhre, wie eine Röntgenröhre oder eine Ionenstrahlröhre, parallel zu den Säulen angeordnet wird, braucht dies keine größere Länge des Gefäßes zu bedingen; denn dieser Stromverbraucher kann zwischen seinen Polen den gleichen Abstand aufweisen wie der Spannungsvervielfacher. Um auch eine Vergrößerung einer der Querabmessungen zu vermeiden, kann man den Stromverbraucher 47 (Fig. 3) in der Mitte zwischen den Säulen des Spannungsvervielfachers, also inmitten des Dreiecks anordnen, in dessen Winkelpunkten die Säulen angebracht sind; im übrigen ist diese Anordnung auch vorteilhaft, wenn die Schutzumhüllung nicht vorhanden ist.
  • Entladungsröhren für Hochspannung werden in den meisten Fällen mit Zwischenelektroden versehen, welche die Spannung gleichmäßig über die Röhre verteilen. Ist der Stromverbraucher 47 eine solche Röhre, so können die Zwischenelektroden mit den metallenen Verbindungskörpern durch Leitungen 48 verbunden werden.
  • Die Minimallänge der Elemente und Stützisolatoren wird durch die höchste elektrische Belastung bedingt, welche längs der Isolieroberfläche zulässig ist. Der Kondensator 46 kann daher kürzer als die übrigen Kondensatoren sein. Aus der oben angegebenen Stellung folgt, daß kein Grund vorliegt, den Umhüllungen der gleichrichtenden Elemente eine andere Länge zu' geben als die der Kondensatoren, da beide die gleiche elektrische Belastung auszuhalten haben. Sollte es aber aus irgendeinem Grunde nicht möglich sein, die eine Art von Elementen ebenso kurz wie die andere auszubilden, so führt dies, im Gegensatz zu der Anordnung mit zwei Säulen von ausschließlich Kondensatoren und einer von ausschließlich Gleichrichtern, nicht zu wesentlichen Längenunterschieden zwischen den Säulen, da die Zahl der Gleichrichter und Kondensatoren in jeder Säule um höchstens eins verschieden ist.
  • Es sei bemerkt, daß eine senkrechte Anordnung der Säulen nicht erforderlich ist, besonders nicht bei Anordnung in einem stark isolierenden Mittel und somit bei stark herabgesetzter Länge der Säulen. Die Säulen können, vorausgesetzt, daß sie mit genügender Festigkeit aufgebaut oder durch Isolierstangen oder Seile befestigt sind, waagerecht angebracht werden. Wenn in der Beschreibung der Erfindung daher von Unterende und Oberende gesprochen wurde, so heißt dies nicht, daß der erste Punkt sich immer näher zur Erdoberfläche befindet als der zweite und senkrecht darunterliegende Punkt, sondern es sollen damit nur entgegengesetzt gerichtete Enden angedeutet werden.
  • Ferner sei darauf hingewiesen, daß unter Spannungsvervielfacher in dieser Beschreibung nicht nur ein mit Wechselspannung gespeistes Gerät verstanden werden muß, welches diese Wechselspannung in höhere Gleichspannung umwandelt, sondern daß dieser Begriff auch dahin aufgefaßt werden muß, daß er ein Gerät in Kaskadenschaltung umfaßt, welches, mit Gleichspannung gespeist, diese Gleichspannung in eine niedrigere Wechselspannung umwandelt. Die Verwendung von Sperrschichtzellen kommt vorerst nur bei Spannungsvervielfachern zur Speisung mit Wechselspannung in Frage, da für die zweite Kategorie bekanntlich das Vorhandensein einer Steuerelektrode in den gleichrichtenden Elementen erforderlich ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Elektrischer Spannungsvervielfacher, der aus zu drei parallelen Säulen zusammengefügten und darin in Kaskade elektrisch verbundenen Elementen besteht, wobei die Elemente von Kondensatoren und Gleichrichtern gebildet werden, welche durch gegenseitige Verbindungen der Säulen in Kaskade geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente jeder Säule wechselweise aus einem Kondensator und einem Gleichrichter -bestehen und die gegenseitigen Verbindungen der Säulen, die jeweils vom Oberende eines Gleichrichters in einer Säule zum Unterende eines Gleichrichters in der nächsten Säule führen, die Kaskadenschaltung sämtlicher Gleichrichter bewirken.
  2. 2. Spannungsvervielfacher zur Speisung mit Wechselspannung nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichrichtenden Elemente aus einer Batterie von Sperrschichtzellen, z. B. Selenzellen, bestehen.
  3. 3. Spannungsvervielfacher nach den Ansprüchen = oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er in einem Metallgefäß eingeschlossen ist, welches mit einem, Punkt des elektrischen Systems verbunden ist, wobei das Gefäß gegebenenfalls mit einem flüssigen oder gasförmigen Mittel gefüllt ist, welches bessere Isoliereigenschaften aufweist, als Luft von atmosphärischem Druck.
  4. 4. Aggregat, welches aus einem Spannungsvervielfacher nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Stromverbraucher, beispielsweise einer elektrischenEntladungsröhrezusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet daß die Säulen in den Winkelpunkten eines Dreiecks angebracht sind und der Stromverbraucher parallel zu den Säulen inmitten dieses Dreiecks angeordnet ist.
DEP26467D 1947-08-27 1948-12-24 Spannungsvervielfacher Expired DE810651C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL2549995X 1947-08-27

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Publication Number Publication Date
DE810651C true DE810651C (de) 1951-08-13

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ID=19874701

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DEP26467D Expired DE810651C (de) 1947-08-27 1948-12-24 Spannungsvervielfacher

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US (1) US2549995A (de)
DE (1) DE810651C (de)
FR (1) FR970694A (de)
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Also Published As

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