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DE1175975B - Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufrichten und Falten der Zuschnitte von Stuelp-faltschachteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufrichten und Falten der Zuschnitte von Stuelp-faltschachteln

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Publication number
DE1175975B
DE1175975B DEL41922A DEL0041922A DE1175975B DE 1175975 B DE1175975 B DE 1175975B DE L41922 A DEL41922 A DE L41922A DE L0041922 A DEL0041922 A DE L0041922A DE 1175975 B DE1175975 B DE 1175975B
Authority
DE
Germany
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folding
blank
shaft
walls
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL41922A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Siegfried Leonhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIEGFRIED LEONHARDT DIPL KFM
Original Assignee
SIEGFRIED LEONHARDT DIPL KFM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SIEGFRIED LEONHARDT DIPL KFM filed Critical SIEGFRIED LEONHARDT DIPL KFM
Priority to DEL41922A priority Critical patent/DE1175975B/de
Publication of DE1175975B publication Critical patent/DE1175975B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/73Uniting opposed surfaces or edges; Taping by mechanically interlocking integral parts, e.g. by tongues and slots
    • B31B50/732Uniting opposed surfaces or edges; Taping by mechanically interlocking integral parts, e.g. by tongues and slots by folding or tucking-in locking flaps

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufrichten und Falten der Zuschnitte von Stülpfaltschachteln Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum maschinellen Aufrichten und Falten der Zuschnitte von Stülpfaltschachteln, deren Mittelfläche auf einen steifen Karton aufgeklebt ist, der diese Mittelfläche allseitig überragt und nach dem Falten des Zuschnittes einen Vorstehrand bildet.
  • Bei Maschinen zum Falten von Schachteln ohne Vorstehrand ist es bekannt, die Wände eines Faltschachtes in gewissen Grenzen beweglich auszubilden. Auch ist eine Maschine zum Falten von Schachteln ohne Vorstehrand bekannt, bei denen die stirnseitigen Laschen angeklebt werden. Bei dieser Maschine ist der Faltschacht aus mehreren Streifen aufgebaut, die lediglich an ihrem oberen Ende befestigt sind. Innerhalb des Faltschachtes dieser Maschine sind nachgiebige Rückhaltsrasten vorhanden.
  • Die Erfindung strebt ein Herstellungsverfahren an, mit dem in einfacher Weise auch Stülpfaltschachteln mit Vorstehrand gefaltetwerden können. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das Aufrichten der Seitenteile in einem in den unteren Bereichen mit nachgiebigen Seitenwänden versehenen Faltschacht durchgeführt wird.
  • Es wurde bisher nicht für möglich gehalten, daß die Zuschnitte von Stülpfaltschachteln mit Vorstehrand maschinell zu Schachteln gefaltet werden können wie die Zuschnitte ohne Vorstehrand, weil der Vorstehrand eine lichte Weite des Faltschachtes bedingt, die wesentlich größer als der Abstand der senkrechten Wände der herzustellenden Faltschachtel ist. Es wurde befürchtet, daß infolge der zu großen Weite des Faltschachtes ein einwandfreies Aufrichten der Seitenteile des Zuschnittes und insbesondere ein faltenloses Einschlagen der die Seitenteile verbindenden Ecken unmöglich ist. Die Schwierigkeiten, die derVorstehrand beim Aufrichten und Falten solcher Zuschnitte bereitet, konnten jedoch durch die Erfindung in einfacher Weise behoben werden.
  • Der Ablauf des Faltens bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist im wesentlichen folgender.
  • Der Zuschnitt wird mit Hilfe eines Stempels in einen Faltschacht eingedrückt, wobei zunächst die Längsseitenteile des Zuschnittes teilweise aufgerichtet werden, bis sich ihr oberer Rand etwa senkrecht über der äußeren Kante des Vorstehrandes befindet. Dann werden die die Seitenteile des Zuschnittes verbindenden Ecklaschen nach innen eingedrückt und endlich die Breitseitenteile in gleichem Maße wie die Längsseitenteile teilweise aufgerichtet.
  • Darauf erfolgt das gänzliche Aufrichten der Längs-und der Breitseitenteile durch den Druck des Faltschachtes, die beim Einführen des Zuschnittes in den Schacht vom Vorstehrand auseinandergedrückt und in der untersten Stellung des Stempels untergriffen und wieder freigegeben werden. Danach kann das Falten und Umstülpen von an den Breitseitenteilen angebrachten Überschlaglappen um die an die Breitseitenteile angelegten Ecklaschen erfolgen. Einzelne Schritte dieses Vorganges ergeben sich teilweise auch beim maschinellen Aufrichten und Falten der Zuschnitte von Stülpfaltschachteln ohne Vorstehrand. Da das Aufrichten der Längs- und Breitseitenteile des Zuschnittes nacheinander erfolgt und die Ecklaschen des Zuschnittes erst nach dem zumindest teilweisen Aufrichten der Längsseitenteile eingedrückt werden, ergeben sich geringere Schwierigkeiten und weniger Möglichkeiten zur Faltenbildung beim Falten der Schachtel. Erst das Heranziehen der Wände des Faltschachtes zum gänzlichen Aufrichten der Seitenteile ermöglicht es, Faltschachteln mit Vorstehrandboden einwandfrei zu falten, ohne daß die Zuschnitte beim Falten beschädigt werden und das Einlegen der Zuschnitte in eine entsprechende Vorrichtung übermäßige Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals erfordern würde, bei deren Nachlassen mit Ausschuß zu rechnen wäre.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die einen Faltschacht besitzt, in den der Zuschnitt mittels eines auf und ab bewegbaren Stempels eindrückbar ist und dessen Wände nur im Bereich ihres oberen Randes befestigt und nach unten zu in gewissen Grenzen beweglich sind. Erfindungsgemäß ist an einer derartigen Vorrichtung vorgesehen, daß der Abstand der Schachtwände am oberen Rande den Abmaßen des Vorstehrandes des Zuschnittes entspricht, während die Wände sich nach unten zu mindestens bis auf den Abstand der aufgerichteten Seitenteile des Zuschnittes nähern können, jedoch beim Einführen des Zuschnittes vom Vorstehrandboden desselben auseinanderdrückbar sind.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Falten von Zuschnitten bekannt, die ebenfalls schwenkbare Seitenwände aufweisen. In einem Fall ist am unteren Rand der Wand ein Anschlag für die gefaltete Schachtel angebracht, der durch Verschwenken der Wand aus dem Bereich des Schachtelbodens gebracht wird, um die Schachtel nach unten aus dem Schacht herausdrücken zu können. Bei einer anderen Vorrichtung dienen die beweglichen Wände zum Zusammenhalten eines Futters für eine Faltschachtel und zum Zentrieren der Faltschachtel beim Einführen des für sie bestimmten Futters.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein, daß die Schachtwände an ihrem oberen Rande drehbar gelagert und im Bereich ihres unteren Randes durch geeignete Mittel nach innen bewegbar sind, vorzugsweise durch im Bereich ihres unteren Randes angeordnete Federn nach innen gezogen bzw. gedrückt werden.
  • Die Schachtwände können aber auch an ihrem oberen Rande starr gehalten sein und aus einem nachgiebigen oder federnden Material bestehen. Auch kann die Bewegung der Schachtwände durch elektromagnetische oder mechanische Mittel im Takt des Faltvorganges bewirkt werden.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Beweglichkeit der Schachtwände, insbesondere nach innen, durch Anschläge begrenzt wird. Die Schachtwände können erfindungsgemäß je einen oberen und einen unteren, in Normalstellung etwa vertikalen Schnitt und dazwischen einen nach unten schräg nach innen verlaufenden mittleren Abschnitt aufweisen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Seitenwände des Faltschachtes an ihrem unteren Rande Nuten zur Aufnahme des Vorstehrandes in der tiefsten Stellung der Faltschachtel aufweisen.
  • Nähere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in welcher die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert wird. Es zeigt F i g. 1 den Zuschnitt einer Stülpfaltschachtel mit Vorstehrand in perspektivischer Darstellung mit zum Teil aufgerichteten Seitenteilen, F i g. 2 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung längs der Linie II-II nach F i g. 3, F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-HI durch die Vorrichtung nach F i g. 2 und F i g. 4 eine Ansicht der Vorrichtung nach F i g. 2 in Richtung des Pfeiles IV.
  • Zum Herstellen von Stülpfaltschachteln dienen in üblicher Weise Zuschnitte gemäß F i g. 1. An die Mittelfläche 1 eines Zuschnitts A schließen sich die Längsseitenteile 2 mit den umgelegten und aufgeklebten Lappen 3 an. Die Längsseitenteile 2 sind über Faltecken 4 mit den Breitseitenteilen 5 verbunden, die Überschlaglappen 6 aufweisen, die nach dem Aufrichten der Seitenteile 2 und 5 sowie dem Einschlagen der Ecken 4 um diese umgestülpt und nach innen eingelegt werden. Dabei legen sich die seitlich an den Lappen 6 angebrachten Sicherungslappen 7 hinter die seitlichen Schnittkanten 8 der Lappen 3 an den Längsseitenteilen 2 und verhindern ein Aufgehen der Schachtel nach erfolgter Faltung. Die Randteile 9 an den Kanten der Lappen 6 legen sich gegen die Mittelfläche 1 der Schachtel. Die einzelnen Teile 1 bis 9 des Zuschnitts A sind durch gestrichelt angedeutete Falze oder Perforationen voneinander getrennt, die eine einwandfreie Faltung des Zuschnitts an den gewünschten Stellen gewährleisten sollen. Der Zuschnitt A ist mit seiner Mittelfläche 1 auf einen besonders steifen Karton B aufgeklebt, dessen Abmessungen größer sind als diejenigen des Mittelteiles 1, so daß der Karton B mit seinem Rand 10 bei gefalteter Schachtel über die Mittelfläche 1 übersteht und einen Vorstehrand bildet.
  • Zum Aufrichten und Falten eines Zuschnittes nach F i g. 1 findet eine Vorrichtung Verwendung, wie sie beispielsweise in den F i g. 2 bis 4 dargestellt ist. Diese Vorrichtung weist einen Rahmen auf, der aus den vier Seitenplatten 11 gebildet wird, von denen je zwei an den Längsseiten der Vorrichtung angeordnet und im Bereich ihres obren Randes durch die Winkelschienen 12 starr miteinander verbunden sind. Die jeweils gegenüberliegenden Seitenplatten 11 sind durch Streben 13 und 14 miteinander verbunden.
  • Auf den Winkelschienen 12 sind in ihrem Abstand verstellbare Führungsschienen 15 für den Zuschnitt befestigt. Weiterhin sind an der Unterseite der Winkelschienen 12 mittels der Winkel 16 Tragbalken 17 für die Längsseitenwände 18 eines Faltschachtes schwenkbar gelagert. Die Längsseitenwände 18 des Faltschachtes haben im Bereich ihrer oberen Kante einen Abstand, der etwa der Breite des Teiles B des Zuschnittes entspricht. Nach unten zu vermindert sich jedoch dieser Abstand bis auf die Breite des Mittelfeldes 1 des Zuschnittes, so daß der untere Abschnitt 18' der Längsseitenwände an den aufgerichteten Längsseitenteilen 2 des Zuschnittes Anlage findet. Zwischen dem oberen, in der gezeichneten Stellung vertikalen Abschnitt und dem unteren, gleichfalls vertikalen Abschnitt 18' der Längsseitenwände 18 befindet sich ein unten schräg nach innen verlaufender Abschnitt 18" zur Verminderung des Abstandes der Längsseitenwände.
  • In ähnlicher Weise wie die Längsseitenwände sind auch die Breitseitenwände 19 des Faltschachtes ausgebildet. Diese sind jedoch in dem Ausführungsbeispiel an den Querstreben 13 starr befestigt. Sie können aber auch an den Querstreben 13 in gewissen Grenzen drehbar gehalten sein, was in vielen Fällen das Vorteilhaftere sein kann. Auch die Breitseitenwände 19 haben im Anschluß an ihre obere Kante vertikale Abschnitte, deren Abstand etwa der Länge des den Vorstehrand bildenden Teiles B des Zuschnittes entspricht. Daran schließen sich nach unten schräg nach innen verlaufende mittlereAbschnitte 19" und endlich wieder vertikale Abschnitte 19' an, deren Abstand der Länge der Mittelfläche 1 des Zuschnittes gleich ist.
  • Die Seitenwände 18 und 19 des Faltschachtes sind an ihren unteren Kanten durch Balken 20 und 21 verstärkt, auf deren Außenseite noch Winkelschienen 22 und 23 aufgesetzt sind. Die nach innen ragenden Schenkel der Winkelschienen 22 und 23 bilden zusammen mit der unteren Seite der Balken 20 und 21 je eine Nut zur Aufnahme des Vorstehrandes 10 des Zuschnittes. Die Balken 20 an den unteren Kanten der Längsseitenwände 18 sind über die Breitseitenwände 19 des Faltschachtes hinaus verlängert. An ihren Enden sind Schraubenzugfedern 24 angebracht, welche die Längsseitenwände bis an die Anschläge 25 an den Querstreben 14 nach innen ziehen. Die Anschläge 25 sind auf den Querstreben 14 zur Anpassung an die Breite des Mittelfeldes 1 des Zuschnittes verstellbar angeordnet. In ähnlicher Weise werden auch die Breitseitenwände 19 des Faltschachtes durch Schraubenzugfedern 26 nach innen gezogen, die einerseits an den Enden von Schienen 27 befestigt sind, die mittels eines Zwischenstückes 28 an den Balken 21 angebracht sind und die Längsseitenwände 18 nach außen überragen. Das andere Ende der Federn 26 ist an den Enden von Laschen 29 befestigt, die zu diesem Zweck an den Seitenplatten 11 angebracht sind und die zugleich die ebenfalls verstellbaren Anschläge 30 zur Abstandsbegrenzung der Breitseitenwände 19 tragen.
  • Wie F i g. 2 erkennen läßt, sind die oberen Abschnitte der Längsseitenwände 18, welche die Breitseitenwände 19 nach oben um mehr als die Höhe der Seitenteile 2 des Zuschnittes überragen, seitlich über die Breitseitenwände hinaus verlängert. An diesen überstehenden Teilen sind Vorsprünge 31 in Form von aufgesetzten Blechen vorhanden, die ähnlich wie die Längsseitenwände derart nach innen abgewinkelt sind, daß sich ihr Abstand bis auf die Breite der Mittelfläche 1 des Zuschnittes nähert. Außerdem verlaufen auch die inneren Kanten 32 der Bleche 31 schräg nach innen und nähern sich auf einen Abstand, der der Länge des Teiles B des Zuschnittes, also dem Abstand zwischen den Breitseitenkanten des Vorstehrandes, entspricht.
  • Zum Eindrücken des Zuschnittes in den Faltschacht ist in üblicher Weise ein Stempel33 vorgesehen, der durch einen Kurbeltrieb od. dgl. auf und ab bewegt wird. Ferner sind in den Seitenplatten 11 der Vorrichtung Stäbe 34 gelagert, an denen Faltfinger 35 zum Umstülpen der Überschlaglappen 6 des Zuschnittes befestigt sind. Die Faltfinger durchdringen Aussparungen 36 in den Breitseitenwänden 19 des Faltschachtes und werden im Takt des auf und ab gehenden Stempels der Maschine zusammen mit diesem auf geeignete Weise, z. B. mittels der Zahnräder 37, angetrieben. Die gesamte, den Faltschacht und die Faltfinger umfassende Vorrichtung, die durch den Rahmen 11 bis 14 zusammengehalten wird, bildet eine Baueinheit, die in eine die Antriebe aufweisende Maschine eingesetzt werden kann, wozu beispielsweise die Winkelschienen 12 Verwendung finden können.
  • Zum Falten eines Zuschnittes wird dieser in die Führungsschienen 15 eingelegt, wobei seine Stellung durch an den Führungsschienen angebrachte Anschläge derart begrenzt sein kann, daß der Zuschnitt sich oberhalb des Faltschachtes befindet. Dann wird durch Absenken des Stempels 33 der Maschine der Zuschnitt in den Faltschacht eingeführt. Dabei werden zunächst die Längsseitenteile 2 zwischen den Wänden 18 des Faltschachtes in dem Maße aufgerichtet, daß sich ihre oberen Ränder oberhalb der Kanten des Vorstehrandes 10 befinden.
  • Beim weiteren Eindrücken des Zuschnittes in den Faltschacht gelangen die Ecken 4 des Zuschnittes in den Bereich der Vorsprünge 31. und werden nach innen eingebogen. Außerdem kommt der Vorstehrand, sofern er nicht bereits genau zum Faltschacht zentriert ist, mit einer Breitseitenkante an die inneren Kanten 32 eines Paares der Vorsprünge 31 zum Anliegen und wird von diesen genau zu den Breitseitenwänden 19 des Faltschachtes zentriert. Anschließend werden auch die Breitseitenteile 5 des Zuschnittes zwischen den Wänden 19 des Faltschachtes teilweise aufgerichtet.
  • Gelangt nun der Zuschnitt in den Bereich der nach innen abgewinkelten Abschnitte 18" und 19" der Schachtwände 18 und 19, so werden diese von dem Vorstehrand 10 zunächst auseinandergedrückt, wobei die Längsseitenwände 18 gegen die Kraft der Federn 24 um die Drehachsen der Balken 17 nach außen schwenken, während die Breitseitenwände vermöge der Elastizität ihres Materials nach außen ausweichen, oder bei drehbarer Lagerung auch nach außen gedreht werden kann. Kommt dann der Zuschnitt mit seinem Vorstehrand unter die Unterkanten der Schachtwände 18 und 19 zu liegen, so werden diese durch die Kraft der Federn 24 und 26 nach innen gezogen, wobei sie die Seitenteile 2 und 5 des. Zuschnittes gänzlich aufrichten. Dabei wird zugleich der Vorstehrand 10 in den Nuten, welche von den Balken 20 und 21 und den Winkelschienen 22 und 23 gebildet werden, gefangen, so daß der Zuschnitt beim Hochgehen des Stempels 33 seine Lage beibehält. Danach werden die Faltfinger 35 nach innen geschwenkt, welche die überschlaglappen 6 des Zuschnittes umstülpen und damit die Faltung des Zuschnittes beenden.
  • Beim Einführen eines weiteren Zuschnittes werden die Faltfinger wieder nach außen geschwenkt und außer Eingriff gebracht. Außerdem wird beim Auseinanderdrücken der Schachtwände durch den Vorstehrand des neuen Zuschnittes die bereits gefaltete Schachtel aus der Nut freigegeben und kann nach unten aus dem Schacht herausfallen bzw. von dem nachfolgenden Zuschnitt nach unten aus dem Schacht herausgedrückt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnte beispielsweise die Bewegung der Seitenwände des Schachtes im Takt des auf und ab gehenden Stempels ähnlich wie die Bewegung der Faltfinger durch mechanische oder elektromagnetische Mittel gesteuert und bewirkt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum maschinellen Aufrichten und Falten der Zuschnitte von Stülpfaltschachteln, deren Mittelfläche auf einen steifen Karton aufgeklebt ist, der diese Mittelfläche allseitig überragt und nach dem Falten der Zuschnitte einen Vorstehrand bildet, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Aufrichten der Seitenteile (2 3, 5, 6) in einem in den unteren Bereich mit nachgiebigen Seitenwänden (18, 19) versehenen Faltschacht durchgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die einen Faltschacht besitzt, in den der Zuschnitt mittels eines auf und ab bewegbaren Stempels eindrückbar ist und dessen Wände nur im Bereich ihres oberen Randes befestigt und nach unten zu in gewissen Grenzen beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Abstand am oberen Rand den Abmaßen des Vorstehrandes (10) des Zuschnittes entspricht, während sie sich nach unten zu mindestens bis auf den Abstand der aufgerichteten Seitenteile (2 und 5) des Zuschnittes nähern können, jedoch beim Einführen des Zuschnittes vom Vorstehrand desselben auseinanderdrückbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtwände (18, 19) an ihrem oberen Rand drehbar gelagert und im Bereich ihres unteren Randes durch geeignete Mittel (24 bzw. 26) nach innen bewegbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtwände (18, 19) an ihrem oberen Rande starr gehalten sind und aus einem nachgiebigen oder federnden Material bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtwände durch elektromagnetische oder mechanische Mittel im Takt des Faltvorganges bewegbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beweglichkeit der Schachtwände (18 und 19), insbesondere nach innen, durch Anschläge (25 bzw. 30) begrenzt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachtwände (18 und 19) je einen oberen und einen unteren, in Normalstellung etwa vertikalen Abschnitt und dazwischen einen nach unten, schräg nach innen verlaufenden mittleren Abschnitt (18" bzw. 19") aufweisen. B. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (18 und 19) des Faltschachtes an ihrem unteren Rande Nuten zur Aufnahme des Vorstehrandes in der tiefsten Stellung der Faltschachtel aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1028 418; USA.-Patentschriften Nr. 3 023 680, 2 727 444, 1589078.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218271B (de) 1962-09-20 1966-06-02 Container A G Antrieb von Faltwerkzeugen einer Faltvorrichtung fuer Zuschnitte von Stuelpfaltschachteln mit Vorstehrand

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