DE1175055B - Zugmitteltrieb mit schwenkbarem Motorgehaeuse zur Spannung des Zugmittels durch das Reaktionsdrehmoment - Google Patents
Zugmitteltrieb mit schwenkbarem Motorgehaeuse zur Spannung des Zugmittels durch das ReaktionsdrehmomentInfo
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- DE1175055B DE1175055B DET13902A DET0013902A DE1175055B DE 1175055 B DE1175055 B DE 1175055B DE T13902 A DET13902 A DE T13902A DE T0013902 A DET0013902 A DE T0013902A DE 1175055 B DE1175055 B DE 1175055B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/08—Means for varying tension of belts, ropes or chains
- F16H7/10—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley
- F16H7/14—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley of a driving or driven pulley
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Zugmitteltrieb mit sdhwerkbarem Motorgehäuse zur Spannung des Zugmittels durch das Reaktionsdrehmoment Die Erfindung betrifft einen Zugmitteltrieb mit schwenkbarem Motorgehäuse zur Spannung des Zugmittels durch das Reaktionsdrehmoment, bei dem Abroliseile zwischen einer an dem Motorgehäuse befestigten Seilscheibe und Festpunkten vorgesehen sind und das Zugmittel durch ein an dem Motorgehäuse angreifendes Gewicht vorgespannt wird.
- Es sind mit exzentrischen Schwenkzapfen versehene Motorgehäuse bekannt, die in einem Ständer drehbar gelagert sind. Ebenso gibt es Ausführungen, welche Zahnritzel am Motorgehäuse besitzen, die sich in Zahnstangen abwälzen und dadurch das Zugmittel spannen. Oft sind dabei Anschläge vorgesehen, die bei bestimmter Riemendehnung Kontakte betätigen. Da aber die Riemendehnung nicht nur von der Belastung, sondern meistens auch von der Betriebs- und Außentemperatur abhängig ist, müssen die Anschläge ständig -kontrolliert und nachgestellt werden. Bei der bekannten Abtastung des Bandes bzw. Zugmittels sind die Verhältnisse ähnlich.
- Bei Förderbändern beeinflußt auch bei elektronischen - Abtastvorrichtungen oft anklebendes Material die Genauigkeit der Steuerung erheblich. Auch bei Ausnützung des vom Motor aufgenommenen Stromes kommt es zu Ungenauigkeiten bei stärkeren Spannungsschwankungen im Netz.
- Nach'einem älteren Vorschlag, in welchem am Motorgehäuse Seilscheiben angebracht sind und das Motorgehäuse drehbar und verschiebbar in Gleitsteinen gelagert ist, dienen Seile als Spannelemente des Riemens. Diese Seile sind einmal in der Seilscheibe mit dem Motorgehäuse und zum andern mit einem Festpunkt verbunden. Das Zugmittel wird durch ein Gewicht vorgespannt, welches am Motorgehäuse angreift. Die Erfindung besteht darin, daß an den Abrollseilen zwischen den Seilscheiben und den Festpunkten Federn angeordnet sind, deren Federweg zur Betätigung von anderen Teilen des Antriebes oder der Arbeitsmaschine benutzt wird.
- Dieselben Möglichkeiten bestehen auch bei Zugmittelantrieben, welche pendelnde Motorgehäuse besitzen, die zentrisch drehbar gelagert sind. Dabei ist wichtig, daß der Winkel zwischen der Zugmittelachse und dem Spannelement nicht verändert wird.
- Mit der Erfindung wird die Forderung erfüllt, daß in dem Spannelement nur die reine Reaktionskraft erscheint, welche genauso gemessen werden kann, wie in einem Pendelgenerator oder-Motor. Das Eigengewicht des Motors und des Bandes oder Zugmittels werden durch ein Gegengewicht ausgeglichen und das Band noch etwas vorgespannt. Dabei sind die freiwerdenden Kräfte recht groß. Sie entsprechen zunächst dem im Radius der Spiínscheibe wirk'si men Drehmoment.'Durch entsp?echende WåhI4dF Hebel oder Gegenscheiben an den zu betätigenden Zusatzaggregaten lassen sich die virschiedensteii -Ver hältnisse erzielen. Für die Riemen$pannung ist Jes ohne Bedeufung, daß sich dabei das MotorgEiäuX mit oder ohne Getriebe mehr oder weniger verdreht.
- Diese zusätzliche Verdrehung des Gehäuses wird auf der Schalt- oder Regelseite in einer mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Feder gespeichert.
- Es entsteht ein Federweg, welcher es gestattet, die verschiedensten Aggregate damit zu betätigen, wie Regler, Beladeeinrichtungen für Förderbänder, Kupplungen, Bremsen u. a. Doch kann der Federweg entweder mit der Betätigung der genannten Einrichtungen oder auch ohne diese als elektrischer Impulsgeber für Über- und Unterbelastung ausgebildet werden. Er kann direkt Schalter auslösen oder indirekt weitere Steuervorgänge an anderen Stellen auslösen. Dieses erfolgt dabei unabhängig von der Stromstärke und Spannungsschwankungen in den Netzen.
- Entscheidend ist immer nur die Belastung. Geringe Anderungen in der Belastung bewirken sofort Veränderungen in der Abstützung am Federweg, unabhängig von der mehr oder minder großen Trägheit der Riemenspannvorrichtung. Diese kann sogar mit einer gewissen Dämpfung arbeiten, ohne daß diese Dämpfung einen Einfluß auf die Regelvorgänge hat.
- Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel schematisch. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht einer Förderbandnachspannvorrichtung, F i g. 2 einen Riementrieb mit einem Pendelmotor.
- F i g. 1 zeigt eine Förderbandtrommel 1, in welcher der Motor und das Getriebe in bekannter Weise eingebaut sind. Die Achse 2 ist als Stator ausgebildet und in einem Gleitstein 3 drehbar gelagert. Die eigentliche Vorspannung des Bandes wird durch ein Gewicht 4 erzielt, das an Seilen 5 hängt und auf die Achse 2 zentral einwirkt. Auf der Achse 2 sind Seilscheiben 6 aufgesetzt, an denen ein zweites Seil 7 befestigt ist. Dieses Seil 7 stützt sich an einer Feder 8 ab und wird dann zu den zu bedienenden Aggregaten geführt, welche nicht dargestellt sind. Entsprechend der Belastung der Bandanlage verdreht sich der Stator in dem Gleitstein und zieht sich an dem Seil 7 hoch, wobei der Gleitstein 3 in seiner Führung 9 verschoben wird. Dadurch bleiben die Motorleistung und die Bandbeladung immer im Gleichgewicht. Weiter besteht noch die Möglichkeit, daß der Weg der Feder 8 gleichzeitig zur Kontrolle der Unterbelastung bei vollständigem Leerlauf oder bei Zerreißen des Bandes Kontakte betätigt und den Antrieb stillsetzt.
- Auch die Überwachung gegen plötzliche Blockierung des Bandes ist möglich.
- Dabei ist das Band normalerweise entsprechend der Belastung gespannt. Es braucht nicht überspannt werden und rutscht auch nicht durch. In der anderen Drehrichtung würde das strichpunktiert gezeichnete Seil 10 dieselben Funktionen übernehmen. Dieses würde auch einen Drehrichtungswechsel ermöglichen.
- F i g. 2 zeigt die Ausbildung eines Riementriebes mit einem Pendelmotor und einem Gegengewicht 11, welches größer als das Motorgewicht ist und die Vorspannung des Riementriebes sicherstellt. Es ist einleuchtend, daß in Ruhestellung die Feder 15 mit den Spannseilen 13 und 14 ganz entlastet sein kann und daß sich in den Seilen während des Betriebes nur die reine Reaktionskraft abstützt. Dabei ist die Seilscheibel2 mit dem Stator, in diesem Falle dem Motorgehäuse, verbunden. Auch hierbei entspricht die Riemenspannung der Belastung durch die Arbeitsmaschine. Die Seile 13 und 14 sind in der Nähe der Feder 15 miteinander verbunden, was auch bei Drehrichtungswechsel die Betätigung der Zusatzaggregate ermöglicht. zu welchen das Seil 16 führt.
- Patentanspriiche: 1. Zugmitteltrieb mit schwenkbarem Motorgehäuse zur Spannung des Zugmittels durch das Reaktionsdrehmoment, bei dem Abrollseile zwischen einer an dem Motorgehäuse befestigten Seilscheibe und Festpunkten vorgesehen sind und das Zugmittel durch ein an dem Motorgehäuse angreifendes Gewicht vorgespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Abrollseilen (7, 10, 13, 14) zwischen den Seilscheiben (6, 12) und den Festpunkten Federn (8, 15) angeordnet sind, deren Federweg zur Betätigung von anderen Teilen des Antriebs oder der Arbeitsmaschine benutzt wird.
Claims (1)
- 2. Zugmitteltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit der treibenden Riemenscheibe auf dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels gelagert ist, auf dessen anderem Hebelarm ein Gegengewicht (11) angeordnet ist, und daß an der mit dem Motorgehäuse verbundenen Seilscheibe (12) zwei Abrollseile (13, 14) angreifen, deren miteinander verbundene Enden durch Federn (15) abgestützt sind und zur Schaltung der Steuerelemente dienen.3. Zugmitteltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Abrollseilen außer den Federn pneumatische oder hydraulische Dämpfer vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 228 153, 249 385, 655 199, 820 361, 949 932; USA.-Patentschriften Nr. 2 074 078, 2 585 732; A. W. Swift »Short-centre belt drives«, Ap.2, S. 499 bis 501; »Proceedings of the Institution of Mechanical Engineers«, Vol. 135, 1937, London, Storey's Gate, St. Jame's Park, S.W. 1.In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1139 709.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK1175055X | 1956-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1175055B true DE1175055B (de) | 1964-07-30 |
Family
ID=8157769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET13902A Pending DE1175055B (de) | 1956-08-13 | 1957-07-22 | Zugmitteltrieb mit schwenkbarem Motorgehaeuse zur Spannung des Zugmittels durch das Reaktionsdrehmoment |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1175055B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3006250A1 (de) * | 1980-02-20 | 1981-09-03 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8500 Nürnberg | Nachspannvorrichtung fuer riementriebe |
| DE10117720A1 (de) * | 2001-04-09 | 2002-10-17 | Frank Schrage | Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer mit einer Spanneinrichtung für das Förderelement |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE228153C (de) * | ||||
| DE249385C (de) * | ||||
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| DE820361C (de) * | 1950-05-11 | 1951-11-19 | Hirsch Dipl-Ing Finkelstein | Vorrichtung fuer kombinierte Motoreinschalt- und Kupplungs-betaetigung mit selbsttaetig regelnder Riemenspannung |
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-
1957
- 1957-07-22 DE DET13902A patent/DE1175055B/de active Pending
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| DE10117720C2 (de) * | 2001-04-09 | 2003-08-14 | Frank Schrage | Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer mit einer Spanneinrichtung für das Förderelement |
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