DE10117720A1 - Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer mit einer Spanneinrichtung für das Förderelement - Google Patents
Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer mit einer Spanneinrichtung für das FörderelementInfo
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Abstract
Bei einem Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer, für den Transport von Schüttgut und dergleichen, mit einem umlaufenden Förderelement und mit einer Spanneinrichtung, ist das Spannorgan aus zwei in Kombination, und zwar insbesondere hintereinander angeordneten Spannelementen gebildet, von denen eines als Gewichtsspannelement und das andere durch ein Federelement gebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruches 1.
Förderer der gattungsgemäßen Art, wie beispielsweise Rohrkettenförderer, umfassen ein
umlaufendes Förderorgan, welches im Falle eines Rohrkettenförderers aus einer Förderkette
gebildet ist, die im Abstand angeordnete Mitnehmerscheiben für den Transport des Förder
guts, insbesondere Schüttgut, aufweist. Die Förderkette mit den Mitnehmerscheiben läuft
hierbei innerhalb eines Förderrohres. Im einfachsten Falle wird die Förderkette des Rohr
kettenförderers an einer Stelle über einen Antrieb angetrieben und an einer anderen Stelle
zum Zwecke der Zurückführung umgelenkt. In einer solchen Umlenkstation, die ein Um
lenkrad aufweist, muß auch für eine Spannung der Förderkette gesorgt werden, um einen
betriebssicheren Lauf des Förderers zu gewährleisten. Hierbei muß die Spannung während
des Betriebs die durch die Gleitreibung aufgebaute Kräfte auffangen. Dies erfolgt dadurch,
daß eine entsprechende Spannkraft auf das Umlenkrad aufgebracht wird, welches üblicher
weise auf einem Spannschlitten angeordnet ist, der verschieblich in einem Gehäuse der
Umlenk- und Spannstation angeordnet ist.
Hierbei gibt es verschiedene Systeme von Kettenspanneinrichtungen für derartige Förderer,
insbesondere Gewichtspannsysteme, Spindel mit Pufferfeder und elektromechanische
Spannsysteme.
Im Falle der Gewichtsspannung ist ein Spanngewicht über ein Zugseil mit dem Spann
schlitten verbunden. Da das Anfahren einer Anlage infolge der zu überwindenden Haftrei
bung wesentlich mehr Energie erfordert und damit auch eine höhere Spannkraft erforderlich
ist als im normalen Förderbetrieb, muss im Falle eines Gewichtsspannungssystems das
Spanngewicht entsprechend der für das Anfahren der Anlage erforderlichen Spannkraft aus
gelegt werden. Ursache hierfür sind die Trägheit der Glieder des Förderorgans aber insbe
sondere die Differenz zwischen Haft- und Gleitreibungszahl. Während des Normalbetriebs
des Förderers, also nach erfolgtem Anfahren, ist nur eine geringere Spannkraft erforderlich,
da lediglich die Gleitreibungskräfte kompensiert werden müssen. Deswegen muss bei einem
derartigem Gewichtsspannungssystem das Spanngewicht auf die für das Anfahren der An
lage erforderliche hohe Spannkraft ausgelegt werden, um eine maximale Betriebssicherheit
der Anlage auch während des Anfahrens der Anlage zu gewährleisten. Ein entsprechend
hohes Spanngewicht ist demnach die Folge und der Aufbau entsprechend hoher Spannkräfte
während des laufenden Betriebs, was letztlich zu einem unnötig hohen Verschleiß der Anla
ge führt, da während des Normalbetriebs der Anlage mit überhöhter Spannkraft gefahren
wird.
Im Falle einer Federspindelspannung ist es erforderlich, daß die Federspindeln kontinuier
lich nachjustiert werden müssen und zwar in Abhängigkeit von der verschleißbedingten
Längung der Förderkette. Dieses Nachjustieren wird jedoch in der Praxis häufig übersehen
bzw. nachlässig gehandhabt. Insbesondere kann ein zu starkes Nachspannen zu erheblichen
Verschleißerscheinungen im Bereich der Förderkette führen. Dieselben Probleme treten bei
pneumatischen Spannvorrichtungen auf. Im Falle von elektro-mechanischen Spanneinrich
tungen erfolgt eine Spannung immer nur dann, wenn dies auch vorgegeben wird. Dann
bleibt allerdings die vorgegebene starre Verbindung erhalten, was im Falle einer Havarie zu
Problemen führen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer dahingehend
weiterzubilden, daß mit einfachen baulichen und wartungsfreundlichen Maßnahmen ein
verschleißmindernder Betrieb der Anlage gewährleistet ist.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 enthalte
nen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die
Merkmale in den Unteransprüchen gekennzeichnet sind.
Nach Maßgabe der Erfindung wird die Spannkraft durch ein System aus einer Kombination
von Gewichtsspannung und Feder erzeugt, die vorzugsweise hintereinandergeschaltet sind.
Dadurch ist es möglich, dass das Spanngewicht nunmehr auf die während des Normalbe
triebs der Anlage erforderlichen Kräfte ausgelegt werden muss, hingegen die für das Anfah
ren der Anlage erforderliche Kraft durch die Feder aufgebaut wird. Dadurch ist es möglich,
das Spanngewicht beträchtlich zu reduzieren und zwar in der Regel auf etwa die Hälfte des
Gewichts, wie es bei reinen Gewichtsspannsystemen unter Berücksichtigung der erhöhten
Kräfte während des Anfahrens der Anlage erforderlich wäre. Dies führt zu einer erheblichen
Reduzierung des Verschleißes, weil während der normalen Betriebszeitnormen eine gerin
gere Spannkraft einwirkt. Zugleich vereinfacht sich insgesamt infolge der erheblichen Ge
wichtsreduzierung der Aufbau, weil die Rahmenkonstruktion und der Gewichtskasten klei
ner gehalten werden können.
Die Feder ist zweckmäßigerweise einstellbar, wodurch ein dynamischer Ausgleich ermög
licht ist. Natürlich hängt die aufzunehmende Spannkraft von der Länge des Förderers ab.
Bei einer Länge eines Rohrkettenförderers von etwa 50 m wäre das normale Spanngewicht
etwa eine Tonne, um auch ein betriebssicheres Anfahren der Anlage zu ermöglichen. D. h.,
es müsste ein Spanngewicht von etwa einer Tonne eingesetzt werden. Mit der erfindungs
gemäßen Kombination von Gewichtsspannung und Federspannung kann das Spanngewicht
auf nahezu die Hälfte reduziert werden. Dadurch ergibt sich wesentlich weniger Verschleiß
und ferner der Vorteil, daß über die Federspannung eine selbsttätige Nachstellung gewähr
leistet ist.
Im Falle des Anfahrens der Anlage wirken Gewichtsspannung und Federspannung zusam
men. Nach Maßgabe der Erfindung ist hierbei eine Rücklaufsperre vorgesehen und zwär
zwischen der Feder und dem Spanngewicht. Die Feder ist hierbei an der Rücklaufsperre
angelegt und stützt sich auf der anderen Seite ortsfest, etwa an einer Konsole eines Rah
mens oder dergleichen ab. Da die Rücklaufsperre nur eine Bewegung des Seilzugs in Rich
tung der Gewichtszugkraft ermöglicht, würde beim Anfahren der Anlage der Spannschlitten
versuchen, sich entgegen der Gewichtskraft zu bewegen. Diese Bewegung wird jedoch
durch die Rücklaufsperre verhindert, weswegen die an der Feder anliegende Rücklaufsperre
die Feder zusammendrückt, mithin entsprechend Druck aufgebaut wird, wodurch der Mehr
bedarf an Kraft gegeben ist und eine entsprechende Spannkraft für das Anfahren der Anlage
zur Verfügung steht. Werden nach dem Anfahrvorgang die Kräfte abgebaut und herrschen
nunmehr die durch die Gleitreibung hervorgerufenen Kräfte, so kommt alleine das Spann
gewicht zum Tragen, so daß im Normalbetrieb die Kette permanent mit dem minimalen für
den laufenden Betrieb erforderlichen Gewicht gespannt wird.
Auch ein allfälliger Verschleiß der Kette wird selbsttätig nachgestellt, da der Seilzug ent
sprechend durch die Rücklaufsperre sich bewegen kann. Hierbei weist in einer Ausfüh
rungsform die Rücklaufsperre insbesondere eine Zahnstange auf, die sich durch die Rück
laufsperre erstreckt, die zweckmäßigerweise als Knarre bzw. Ratschmechanismus ausgebil
det ist. Ist die Zahnstange beinahe vollständig durch die Knarre durchgelaufen, also ein
weiterer selbsttätiger Ausgleich nicht mehr möglich, so wird dies zweckmäßigerweise durch
einen Näherungsschalter angezeigt. Es muß dann die Förderkette entsprechend gekürzt wer
den. In einer alternativen Ausführungsform wird eine rotierende Rücklaufsperre verwendet,
die mit einer Kette zusammenwirkt. Die Sperre ist hierbei zweckmäßigerweise als Kettenrad
mit einer Rücklaufsperrklinke ausgebildet, die zugleich ein Umlenkorgan für die Kette in
Richtung Spanngewicht bilden kann.
In vorteilhafter Weise arbeitet somit die erfindungsgemäße Kombination aus hintereinander
geschalteter Feder und Gewichtsspannung vollautomatisch, bei minimalem Spanngewicht
und demzufolge geringstmöglichen Verschleiß und Geräuschemissionen. Zudem ist die er
findungsgemäße Kettenspanneinrichtung außerordentlich einfach im Aufbau, gut zu warten
und kann auch von ungeschultem Personal bedient werden.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeich
nung beschrieben. Darin zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kettenspannstation eines Rohrkettenförderers sowie
Fig. 2 ebenfalls in rein schematischer Darstellung eine Draufsicht auf die in Fig. 1 darge
stellte Kettenspannstation gemäß der Erfindung sowie
Fig. 3 eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform einer Kettenspannstation ei
nes Rohrkettenförderers.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Umlenk- und Spannstation eines Rohrkettenförderers bezeichnet. Die
nur teilweise und ohne zugehöriges Förderrohr dargestellte Förderkette 2 weist in der übli
chen Weise im Abstand voneinander angeordnete Mitnehmerscheiben 3 auf. Da der Aufbau
eines Rohrkettenförderers bekannt ist, sind weitere Teile, wie Antrieb und dergleichen hier
nicht dargestellt. Die Förderkette 2 wird im Bereich der Umlenk- und Spannstation 1 an
einem Umlenk-Zahnrad bzw. Kettenrad 4 umgelenkt, wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht.
Dieses Kettenrad 4 ist in einem Spannschlitten 5 aufgenommen, der längs verschieblich
innerhalb des Gehäuses 6 der Umlenk- und Spannstation 1 aufgenommen ist.
Der Spannschlitten 5 ist über eine Spannstange 7, die durch die Stirnwand des Gehäuses 6
führt, mit einem mit 8 bezeichneten Zugseil der Kettenspanneinrichtung verbunden. Das
horizontal geführte Zugseil 8 wird an einer Umlenkrolle 9 aus der Horizontalen in die Ver
tikale umgelenkt. Die Umlenkrolle 9 ist hierbei an einem vertikalen Rahmenaufbau 10 an
geordnet, der auch einen Gewichtskasten 11 zur Aufnahme eines Spanngewichts 12 auf
weist.
Am Rahmenaufbau 10 ist fernerhin eine mit 13 bezeichnete Konsole angeordnet, auf der
eine Feder, nämlich eine Druckfeder 14 angeordnet und abgestützt bzw. festgelegt ist. Er
sichtlich erstreckt sich das Zugseil 8 durch diese Feder hindurch und ist an einer mit 15 be
zeichneten Rücklaufsperre angekoppelt, die im dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein
Knarrensystem in Art eines Ratschen-Klinken-Mechanismus ausgebildet ist. Die Rücklauf
sperre 15 umfasst hierbei eine mit 16 bezeichnete Zahnstange, an die das Zugseil 8 angebunden
ist. Diese Zahnstange 16 erstreckt sich durch die Rücklaufsperre. Die Rücklaufsper
re 15 lässt eine Bewegung der Zahnstange 16 in Pfeilrichtung F zu, also in Richtung einer
Spannbewegung, sperrt jedoch eine Bewegung bzw. einen Durchlauf des Seilzugs 8 in Ge
genrichtung. Am oberen Ende der Zahnstange 16 ist wieder das Zugseil 8 befestigt, welches
durch zwei mit Abstand zueinander angeordnete Umlenkrollen 17 und 18, die am oberen
Ende des vertikalen Rahmens 10 angeordnet sind, in die Horizontale und dann in die Verti
kale umgelenkt wird, wobei das untere Ende des Zugseils 8 mit dem Spanngewicht 12 ver
bunden ist.
Der vertikale Rahmenaufbau 10 trägt ferner einen Näherungsschalter 19, der die Verstellung
der Zahnstange 16 kontrolliert und insbesondere das Ende des Verstellwegs der Zahnstange
16 anzeigt, ab dem Kürzungsmaßnahmen an der Förderkette vorzunehmen sind, etwa durch
Entfernung eines Kettenglieds. Der Näherungsschalter 19 kann hierzu mit einem optischen
oder akustischen Signalgeber zur Abgabe eines entsprechenden Warnhinweises an das Be
dienungspersonal versehen bzw. damit gekoppelt sein.
Ersichtlich ist die Kettenspanneinrichtung aus einer Kombination von Feder und Spannge
wicht gebildet, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel Feder und Spanngewicht hinter
einandergeschaltet sind. Das Spanngewicht wird hierbei gewichtsmäßig so ausgelegt, wie es
für den laufenden Betrieb der Förderanlage erforderlich ist. Dadurch kann das Spannge
wicht minimiert werden.
Da für den Anfahrvorgang der Anlage infolge der zu überwindenden Haftreibung eine höhe
re Spannkraft erforderlich ist und sich deswegen der Spannschlitten versucht, sich entgegen
der Gewichtskraft zu bewegen, so wird dies durch die sozusagen lineare Knarre bzw.
Rücklaufsperre verhindert, die nur eine Bewegung in Richtung der Gewichtskraft zulässt.
Infolge der Hintereinanderanordnung und der Abstützung der Feder an der Knarre hat dies
zur Folge, daß die Knarre die Feder zusammendrückt, wodurch sich entsprechend die Fe
derkraft aufbaut und damit der Mehrbedarf an Kraft für den Anfahrvorgang gegeben ist.
Dies wird erreicht, indem die Feder an ihrem unteren Ende gegenüber einer ortsfesten Kon
sole, hier der am vertikalen Rahmenaufbau 10 angeordneten Konsole 13, abgestützt wird.
Dabei läßt die Kettenspanneinrichtung auch ein selbsttätiges Ausgleichen der Spannkraft in
Abhängigkeit von natürlichem Verschleiß zu. Durch Verschleiß längt sich die Kette, dem
durch weiteres Absenken des Spanngewichts 12 Rechnung getragen wird. Allerdings ist
irgendwann einmal der Spannweg des Spannschlittens ausgeschöpft, so daß dann die Kette
lose wäre. Um hier eine Störung bzw. einen Ausfall in der Anlage zu verhindern, ist der
Näherungsschalter 19 vorgesehen, der das Ende des Spannungsweges durch Abtasten der
Zahnstange 16 erkennt und dem Wartungspersonal ein entsprechendes Signal übermittelt.
Die Kettenspanneinrichtung arbeitet demnach voll automatisch. Die Kettenspanneinrichtung
ist nicht nur für den in den Fig. 1 und 2 beschriebenen Rohrkettenförderer geeignet sondern
ebenso auch auf andere Förderer, wie etwa Gurtförderer, Becherförderer, Trogkettenförde
rer und dergleichen anwendbar.
Fig. 3 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Kettenspannstation, die mit einer rotie
renden Rücklaufsperre 21 ausgerüstet ist. Die Rücklaufsperre 21 ist hierbei durch ein am
oberen Ende des Rahmenaufbaus 10 angeordnetes Kettenrad gebildet, das mit einer Rück
laufsperrklinke, hier zeichnerisch nicht dargestellt, versehen sein kann. Um das Kettenrad
läuft hierbei eine mit 22 bezeichnete Kette, die im dargestellten Ausführungsbeispiel mit
einem Ende an der Feder 14 befestigt ist, wobei am anderen Ende der Kette 22 das Spann
gewicht 12 hängt. Die Kette 22 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, über weitere Umlenkräder
in Art von Kettenrädern, nämlich die Räder 23 und 24 umgelenkt. Der Näherungsschalter 19
ist hierbei am Gewichtskasten und zwar an dessen oberen Ende befestigt. Die übrigen Bau
teile sind analog zur vorbeschriebenen Ausführungsform.
Claims (12)
1. Förderer, insbesondere Rohrkettenförderer, für den Transport von Schüttgut und
dergleichen, mit einem umlaufenden Förderelement, insbesondere einer mit Mit
nehmerscheiben bestückten Förderkette, und mit einer Spanneinrichtung für das
Förderelement, mit mindestens einem Spannschlitten, der ein Umlenkorgan, insbe
sondere Umlenk-Zahnrad trägt, auf den ein Spannorgan über ein Spannzugorgan,
insbesondere Seil- und/oder Stangenzug, zum Spannen des Förderelements einwirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Spannorgan aus zwei hintereinander geschalteten
Spannelementen (12, 14) gebildet ist, von denen eines als Gewichtsspannelement
(12) und das andere durch ein Federelement (14) gebildet ist.
2. Förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (14) im Zug
zwischen Spanngewicht (12) und Spannschlitten (5) angeordnet ist.
3. Förderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Feder
(14) und Spanngewicht (12) eine Rücklaufsperre (15) für das Spannzugorgan (8) an
geordnet ist, welches eine Bewegung des Spannzugorgans (8) gegen den Spannge
wichtszug sperrt.
4. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannzugorgan (8) die Feder (14) durchgreift, welche mit ihrem dem Spannge
wicht (12) zugewandten Ende gegen die Rücklaufsperre (15) abgestützt und mit ih
rem anderen Ende ortsfest abgestützt ist.
5. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rücklaufsperre (15) durch ein einseitig sperrendes Knarren- oder Ratschenge
triebe oder eine rotierende Rücklaufsperre gebildet ist.
6. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannzugorgan (8) durch ein Zugseil (8) gebildet ist, welches mit einer
Spannstange (7) am Spannschlitten (5) zusammenwirkt und im Bereich der Feder
(14) und Rücklaufsperre (15) mit einer Zahnstange (16) gekoppelt ist, die mit der
Rücklaufsperre (15) zusammenwirkt.
7. Förderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am spanngewichtsseitigen
Zahnstangenende ein Zugseil (8) anschließt, welches mit dem Spanngewicht (12)
verbunden ist.
8. Förderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spannzugorgan (8) durch ein Zugseil gebildet ist, welches mit einer Spannstange (7)
am Spannschlitten (5) zusammenwirkt und abschnittsweise als Kette (22) ausgebil
det ist, die durch oder über eine rotierende Rücklaufsperre (21) geführt ist, die
zweckmäßigerweise als Kettenrad mit einer Sperrklinke ausgebildet ist.
9. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spanngewicht (12) in einem Gewichtskasten (11) mit einem vertikalen Rahmen
aufbau (10) angeordnet ist, wobei im unteren Bereich des vertikalen Rahmenaufbaus
(10) eine Umlenkrolle (9) zum Umlenken des Seilzugs (8) von der Horizontalen in
die Vertikale und im oberen Bereich des Rahmenaufbaus (10) mindestens eine, vor
zugsweise zwei Umlenkrollen (n) (17, 18) für das Umlenken des Seilzugs (8) in
Richtung des Spanngewichts (12) vorgesehen sind, und daß Feder (14) und Rück
laufsperre (15) im vertikalen Seilzugbereich angeordnet sind.
10. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
vorzugsweise am vertikalen Rahmenaufbau (10) oder am Gewichtskasten ein Nähe
rungsschalter (19) für die Bestimmung des Grenzwerts der Zahnstangenverstellung
vorgesehen ist.
11. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (14) auf einer Konsole (13) am vertikalen Rahmenaufbau (10) ortsfest ab
gestützt ist und mit ihrem anderen Ende an der Rücklaufsperre (15) anliegt.
12. Förderer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufsperre (15)
die Feder teilweise topfartig bei (20) übergreift.
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