DE1174931B - Magnetfilter als Einbauaggregat - Google Patents
Magnetfilter als EinbauaggregatInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 40S7¥W PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 23 c -1/6
K 46912 VT a/23 c
2. Juni 1962
30. Juli 1964
2. Juni 1962
30. Juli 1964
Die Erfindung betrifft einen im Haupt- oder Nebenstrom vorzusehenden Magnetfilter als Einbauaggregat
mit konzentrisch zu einem Magnetstab angeordneten und mit Abstand auf einandergeschichteten
Ringscheiben aus ferromagnetischem Werkstoff.
Die Ringscheiben bekannter Magnetfilteraggregate sind auf mindestens zwei Haltestäben aufgereiht, die
an ihren Enden je mit Einfassungsteilen, z. B. Polkappen, verbunden sind, wobei einer der Teile so
ausgebildet ist, daß er mit einem deckelartigen Kopfstück verbunden werden kann, das zum Einbau des
Magnetfilters in einen vom Filtergut durchströmten Raum, z. B. zum Einbau in ein Gehäuse, dient.
Der Zusammenbau der Ringscheiben und der Stäbe ist zeitraubend und erfordert sorgfältige Beachtung
der richtigen Zahl und Lage der Einzelscheiben zueinander.
Die Erfindung bezweckt eine einfachere Gestaltung, Herstellung und Montage von Magnetfilteraggregaten
bei gleichzeitiger Senkung der Gestehungskosten. Auch soll die Wartung des Filters
erleichtert werden.
Das erfindungsgemäße Magnetfilteraggregat kennzeichnet sich dadurch, daß jede Ringscheibe mit der
ihr benachbarten Ringscheibe durch einen schmalen Steg einstückig verbunden ist und die Ringscheiben
durch Übereinanderfaltung ein Scheibenpaket bilden, das zusammen mit einem Magneten und Halterungsteilen
einbaufertig gestaltet ist.
In Ausgestaltung der Erfindung liegt bei Befestigung des einen Magnetstabendes an einem deckelartigen
Kopfstück mittels einer Traghülse aus nicht ferromagnetischem Werkstoff der Magnetstab mit
seinem anderen Ende gegen die Stirnfläche eines durch eine nicht ferromagnetische Kupplungshülse
mit ihm verbundenen Gewindestückes an, das einen mittels seiner Flügelmutter gegen das Ringscheibenpaket
festspannbaren Zentrierteller trägt.
In der Zeichnung ist ein einbaufertiges Magnetfilteraggregat als Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, und es zeigt
Fig. 1 einen teilweise unterbrochenen Längsschnitt des Magnetfilteraggregates,
Fig. 2 einen Abschnitt des zusammenhängenden Ringscheibenpaketes in Draufsicht vor dem Zusammenfalten
und
F i g. 3 eine Seitenansicht zu F i g. 2.
In ein deckelartiges Kopfstück 1, das einen vom Filtergut durchströmten Filterraum, z. B. ein Gehäuse,
abschließt, ist eine Traghülse 2 aus einem nicht ferromagnetischen Werkstoff befestigt, in die
ein Magnetstab 3 eingesteckt ist. Die Befestigungs-Magnetfilter als Einbauaggregat
Anmelder:
Knecht Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Stuttgart-Bad Cannstatt, Haldenstr. 48
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Wolfgang Bayer,
Möglingen (Kr. Ludwigsburg)
stelle zwischen dem Kopfstück 1 und der Traghülse 2 ist als Klebestelle ausgebildet. Vorzugsweise ist die
Traghülse 2 zur besseren Halterung im Bereiche des Kopfstückes mit einer Rändelung versehen.
Mit seinem anderen Ende steckt der Magnetstab 3 in einer Kupplungshülse 4 aus nicht ferromagnetischem
Werkstoff, die ein ebenfalls nicht ferromagnetisches Gewindestück 5 umgreift, gegen dessen Stirnfläche
die Stirnfläche des Magnetstabes 3 anliegt.
Das Gewindestück 5 steht mit der Kupplungshülse 4 durch Einrollieren in eine Sicke 6 in formschlüssiger Verbindung. Das freie Ende des Gewindestückes 5 bildet der Gewindezapfen 1, auf den eine Flügelmutter 8 aufgeschraubt ist, die einen Zentrierteller 9 gegen das Ringscheibenpaket 10 festspannt.
Das Gewindestück 5 steht mit der Kupplungshülse 4 durch Einrollieren in eine Sicke 6 in formschlüssiger Verbindung. Das freie Ende des Gewindestückes 5 bildet der Gewindezapfen 1, auf den eine Flügelmutter 8 aufgeschraubt ist, die einen Zentrierteller 9 gegen das Ringscheibenpaket 10 festspannt.
Zwischen dem Zentrierteller 9 und dem deckelartigen Kopfstück 1 ist also das Ringscheibenpaket
10 angeordnet. Die Ringscheiben sind aus einem Blechstreifen in der Weise ausgestanzt, daß sie in
Hintereinanderanordnung eine Reihe bilden, wobei jeweils einander benachbarte Ringscheiben durch einen
schmalen Steg 11 einstückig miteinander verbunden sind. Bei den Stegen 11 erfolgt ein Umbiegen von
Ringscheibe zu Ringscheibe um 180°, so daß eine
Übereinanderfaltung entsteht und die Ringscheiben in koaxialer Anordnung ein Ringscheibenpaket 10
entsprechend F i g. 1 bilden.
Den Abstand zwischen je zwei zusammenhängenden Ringscheiben gewährleisten in einer Stelle die
umgebogenen Stege 11 und ferner an sich bekannte Prägenocken 12 und 13, die wechselweise an der
Oberseite und an der Unterseite der Ringscheiben angeordnet sind.
Zum Ausbau des Ringscheibenpaketes werden die Flügelmutter 8 und der Zentrierteller 9 gelöst, worauf
das Ringscheibenpaket von dem deckelartigen Kopfstück 1 und dem zentrisch angeordneten Magnet-
409 638/362
stab 3 abgenommen und von anhaftenden metallischen Verunreinigungen befreit werden kann.
Claims (2)
1. Magnetfilteraggregat mit konzentrisch zu einem Magnetstab angeordneten und mit Abstand
aufeinandergeschichteten Ringscheiben aus ferromagnetischem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Ringscheibe (10) mit der ihr benachbarten Ringscheibe durch einen schmalen Steg (11) einstückig verbunden
ist und die Ringscheiben durch Übereinanderfaltung ein Scheibenpaket bilden, das zusammen
mit einem Magnetstab (3) und Halterungsteilen (1, 2, 4, 5, 7, 8, 9) einbaufertig gestaltet ist.
2. Magnetfilteraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Befestigung des
einen Magnetstabendes an einem deckelartigen Kopfstück (1) mittels eher Traghülse (2), aus
nicht ferromagnetischem Werkstoff der Magnetstab (3) mit seinem anderen Ende gegen die
Stirnfläche eines durch eine nicht ferromagnetische Kupplungshülse (4) mit ihm verbundenen
Gewindestückes (5, 7) anliegt, das einen mittels seiner Flügelmutter (8) gegen das Ringscheibenpaket
festspannbaren Zentrierteller (9) trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 847 943;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 083 008.
Deutsche Patentschrift Nr. 847 943;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 083 008.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 638/362 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK46912A DE1174931B (de) | 1962-06-02 | 1962-06-02 | Magnetfilter als Einbauaggregat |
| FR923163A FR1354979A (fr) | 1962-06-02 | 1963-01-30 | Filtre magnétique |
| GB2202163A GB961292A (en) | 1962-06-02 | 1963-05-31 | Magnetic filter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK46912A DE1174931B (de) | 1962-06-02 | 1962-06-02 | Magnetfilter als Einbauaggregat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1174931B true DE1174931B (de) | 1964-07-30 |
Family
ID=7224375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK46912A Pending DE1174931B (de) | 1962-06-02 | 1962-06-02 | Magnetfilter als Einbauaggregat |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1174931B (de) |
| GB (1) | GB961292A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE847943C (de) * | 1949-04-20 | 1952-08-28 | Heinrich Dipl-Ing Spodig | Permanentmagnetisches Filter |
| DE1083008B (de) * | 1956-11-15 | 1960-06-09 | Eduard Gerberich | Kombiniertes Magnet- und Siebfilter fuer Fluessigkeiten |
-
1962
- 1962-06-02 DE DEK46912A patent/DE1174931B/de active Pending
-
1963
- 1963-05-31 GB GB2202163A patent/GB961292A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE847943C (de) * | 1949-04-20 | 1952-08-28 | Heinrich Dipl-Ing Spodig | Permanentmagnetisches Filter |
| DE1083008B (de) * | 1956-11-15 | 1960-06-09 | Eduard Gerberich | Kombiniertes Magnet- und Siebfilter fuer Fluessigkeiten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB961292A (en) | 1964-06-17 |
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