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DE1174562B - Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Formkoerpern, insbesondere fuer Kraenze od. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Formkoerpern, insbesondere fuer Kraenze od. dgl.

Info

Publication number
DE1174562B
DE1174562B DEST17901A DEST017901A DE1174562B DE 1174562 B DE1174562 B DE 1174562B DE ST17901 A DEST17901 A DE ST17901A DE ST017901 A DEST017901 A DE ST017901A DE 1174562 B DE1174562 B DE 1174562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
wreaths
blank
moss
plastic moldings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17901A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Stuetzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ STUETZEL FA
Original Assignee
FRITZ STUETZEL FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ STUETZEL FA filed Critical FRITZ STUETZEL FA
Priority to DEST17901A priority Critical patent/DE1174562B/de
Publication of DE1174562B publication Critical patent/DE1174562B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/06Natural ornaments; Imitations thereof

Landscapes

  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Formkörpern, insbesondere für Kränze od. dgl. Als Grabschmuck und Zeichen des Beileids finden in erster Linie Kränze und Buketts aus Natur-Tannenzweigen mit und ohne Blumengewinde Verwendung. Vorzugsweise findet dabei das bekannte Waldmoos, Laub- und Lebermoos als Material Verwendung, wie auch besonders das Islandmoos.
  • Diese Mooskränze und Buketts bedingen dabei besondere Rohlinge aus Stroh, Reisig u. dgl., die in weiterer Folge mit dem bekannten glatten olivgrünen Waldmoos oder dem resedagrünen noppenartigen Islandmoos abgedeckt werden. Die Fertigung dieser Mooskränze und Buketts, die Herstellung der Unterlage, der Rohlinge und das Aufbringen des Mooses ist äußerst zeitraubend und bedarf gelernter Fachkräfte, was sich naturgemäß im Preis ungünstig auswirkt, wobei noch der Mangel an Arbeitskräften zu berücksichtigen ist, der vielfach die Fertigung überhaupt in Frage stellt.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, die Unterlage für Kranzgebilde aus organischen Werkstoffen herzustellen, aus geflochtenem Stroh, aus Torf, Kunststoffen, Kunstschaum, gehäckseltem Stroh, Heu od. dgl., unter Zusatz von Bindemitteln und einer Imprägnierung aus wasserabweisenden Stoffen. Alle diese Materialien konnten sich nicht durchsetzen, da die hieraus hergestellten Unterlagen viel zu hart sind, nicht oder nur schwer steckfähig sind und die Herstellung zu teuer ist, zumal eine künstliche Trocknung notwendig ist.
  • Es ist des weiteren bekannt, zur Bildung der Unterlage, des Kernkörpers, Schaumstoff zu benutzen, der in beliebigen Farbtönen gespritzt oder in Formen gegossen und mit einem entsprechenden Dekor versehen wird, um das natürliche Kranzgebilde vorzutäuschen. Die Fertigung dieser Formkörper ergibt ein reines Kunstgebilde und kann in keiner Weise in Vergleich mit Gebilden aus Naturstoffen herangezogen werden. Auch ist es nicht neu, zur Herstellung der Unterlage einen aus Faserstoffen bestehenden Kernkörper mit einer Gummischicht oder einer elastischen Haut zu überziehen und steckfertig in den Handel zu bringen. Auch diese Unterlage scheitert an ihrer Härte, ist daher rieht oder nur schwer steckfähig und die Herstellung teuer.
  • Alle die genannten Kernkörper oder Unterlagen bzw. Gebilde bedürfen einer Weiterbehandlung durch den Gärtner, ohne daß dabei ein auch nur annähernd dem natürlichen Kranzgebilde entsprechendes Erzeugnis geschaffen wird, es sei denn, daß der Kernkörper über und über mit natürlichen Blumen u. dgl. versehen wird, was naturgemäß äußerst umständlich und kostspielig ist, zumal noch die besagten Kernkörper oderUnterlagennur äußerst schwer steckfähig sind. Zur Behebung der bisherigen Nachteile ist nach der Erfindung ein Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Formkörpern, insbesondere für Kränze od. dgl. entwickelt, dahingehend, daß nach Ausspritzen der dem gewünschten Gebilde entsprechenden Form mit einer Gummimasse in dieselbe der vorbereitete Rohling eingesetzt wird und derselbe nach Abziehen aus der Form auf thermostatischem oder elektrostatischem Wege mit einer künstlichen Haar- oder Faserstoffbeflockung überzogen wird.
  • Vorteilhaft ist es dabei, den Rohling aus Haargummi oder aus gummierten Fasern zu fertigen. Diese so geschaffene künstliche Unterlage bzw. das fertige Kranz- oder Bukettgebilde besitzt wesentliche Vorteile. Die kostspielige und zeitraubende Fertigung von Hand entfällt. Die Lagerhaltung und Haltbarkeit ist einfach und fast unbegrenzt, das Gewicht des Gebildes ist bedeutend geringer als das der Fertigung aus Naturstoffen. Des weiteren wird hierbei ein künstliches Kranz-Bukettgebilde auf den Markt gebracht, das bei Grabschmuck die Pietät in keiner Weise verletzt und das infolge des fortschrittlichen Herstellungsverfahrens äußerst preiswürdig ist und eine lange Lagerzeit verbürgt.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Grabschmuck in Herzform dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Draufsicht, F i g. 2 einen Querschnitt des Buketts im Islandmooscharakter.
  • Die Unterlage bzw. der Rohling 1 des Buketts besteht in bekannter Weise aus Haargummi, Papierbrei, Papp- und Papiermache oder aus sonstigen geeigneten Kunststoffen, insbesondere Schaumstoffen. Zur Formhaltung und aus Gründen der Elastizität wird der Rohling 1 mit einer Gummihaut überzogen, was nach dem Verfahren nach der Erfindung in der Weise erfolgt, daß eine dem Rohling entsprechende Form mit einer Gummimasse ausgespritzt wird, in die der Rohling eingesetzt wird. Danach wird der Rohling nach Entfernen aus der Form mit einer künstlichen Abdeckung versehen, beispielsweise mit einer Haar- oder Faserbeflockung 3 oder einer Bemoosung oder Benoppung 2 im Islandmooscharakter in Farbe des jeweiligen Naturprodukts. Diese künstliche Abdeckung erfolgt nach der Erfindung auf thermostatischem oder elektrostatischem Weg. Dieses Kranz- oder irgendwie geformte Gebilde kann, wenn erwünscht, auch noch zusätzlich ein Blumendekor erhalten. Entsprechend dem Islandmoos-Charakter Iäßt sich auch jedes andere Motiv nachbilden, beispielsweise wie dies bei Adventskränzen od. dgl. üblich ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Kunststoff-Formkörpern, insbesondere für Kränze od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß nach Ausspritzen der Form mit einer Gummimasse in dieselbe der vorbereitete Rohling eingesetzt wird und derselbe nach Abziehen aus der Form auf thermostatischem oder elektrostatischem Weg mit einer künstlichen Haar- oder Faserstoffbeflockung überzogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Form eingespritzte Masse aus Gummimilch od. dgl. besteht.
  3. 3. Rohling zur Herstellung des Formkörpers nach Agsprt#ch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet; d49,dieser aus Haargummi oder aus gummierten Fasern besteht. -:@ ---4. Kunststoff-Formkörper, insbesondere für Kränze od. dgl., nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die überzugshaut des Rohlings entsprechend dem Charakter eines natürlichen Gebildes geformt bzw. gestaltet ist, sei es als Islandmoosbeflockung oder sonstiger Bemoosung, oder auch sonstigen natürlichen Motiven in Farbe und Aussehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1060 179; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1693 710; schweizerische Patentschrift Nr. 213 393.
DEST17901A 1961-06-02 1961-06-02 Verfahren zum Herstellen von Kunststoff-Formkoerpern, insbesondere fuer Kraenze od. dgl. Pending DE1174562B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3711773A1 (de) * 1987-04-08 1988-10-20 Romberg Edm & Sohn Mit spitzfoermigen gegenstaenden besteckbarer formkoerper sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH213393A (de) * 1939-07-03 1941-02-15 Bodmer Kaspar Steckfertiger Kranzring.
DE1693710U (de) * 1954-04-05 1955-02-24 Fritz Klein I Sohn Unterlagen fuer kranz- und adventbinderei aus kunststoff.
DE1060179B (de) 1957-09-23 1959-06-25 Karl Wilhelm Funk Unterlagen fuer Ansteckblumen

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