[go: up one dir, main page]

DE1173951B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen

Info

Publication number
DE1173951B
DE1173951B DES72981A DES0072981A DE1173951B DE 1173951 B DE1173951 B DE 1173951B DE S72981 A DES72981 A DE S72981A DE S0072981 A DES0072981 A DE S0072981A DE 1173951 B DE1173951 B DE 1173951B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
level
switching matrices
last
lines
systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72981A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Bininda
Winfried Werr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72981A priority Critical patent/DE1173951B/de
Publication of DE1173951B publication Critical patent/DE1173951B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Großsammelanschlüssen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Großsammelanschlüssen, deren Anschlußleitungsanzahl größer ist als die Zahl der Ausgänge aus der letzten Wahlstufe einer Gruppierungseinheit der beiden letzten Wahlstufen.
  • Umfaßt beispielsweise eine Gruppierungseinheit der beiden letzten Wahlstufen eines Amtes, wie sie in F i g. 1 dargestellt ist, in der letzten Wahlstufe TW eine bestimmte Anzahl, z. B. zehn Koppelvielfache KV mit einer bestimmten Anzahl von Zugängen, z. B. fünfzehn, und einer bestimmten Anzahl von Ausgängen zu Anschlußleitungen, z. B. zehn, so wäre es denkbar, die Zahl dieser Koppelvielfache KV der Zahl der erforderlichen Anschlußleitungen, z. B. zweihundert, anzupassen und die Ausgangskoppelvielfache AKV der vorletzten Wahlstufe TGW in Gruppen zu unterteilen, von denen jede nur Zugang zu einem Teil der Koppelvielfache KV der letzten Wahlstufe TW hat. Eine entsprechende Anordnung, bei der die Ausgangskoppelvielfache AKV der vorletzten Wahlstufe TGW in zwei Teilgruppen unterteilt sind, zeigt F i g. 2. Während nämlich bei der Anordnung gemäß F i g. 1 N Koppelgruppen KG der vorletzten Wahlstufe TGW mit beispielsweise je neunzehn Ausgangskoppelvielfachen AKV Zugang zu allen zehn Koppelvielfachen KV der letzten Wahlstufe TW haben, sind bei der Anordnung gemäß F i g. 2 2 Koppelgruppen KG der vorletzten Wahlstufe TGW mit je neunzehn Ausgangskoppelvielfachen AKV auf je zehn Koppelvielfache KV der letzten Wahlstufe geschaltet.
  • Nun besteht für Sammelanschlüsse im allgemeinen die Bedingung, daß bestimmte Leitungen, z. B. Leitungen zu Nebenstellen in Einzelschaltung, Leitungen zur Fernamtsaufschaltung od. dgl. von jeder Koppelgruppe der vorletzten Wahlstufe aus erreichbar sein müssen. Bei der Anordnung gemäß F i g. 2 müßten derartige Leitungen von beiden Teilgruppen der Ausgangskoppelvielfache AKV der vorletzten Wahlstufe TGW erreichbar und somit mindestens an zwei Koppelvielfache KV der letzten Wahlstufe TW angeschaltet sein, so daß sich für derartige Anschlußleitungen die doppelte Zahl von Koppelpunkten in der letzten Wahlstufe TW ergibt.
  • Um diesen Aufwand zu umgehen, wäre es denkbar, die Koppelvielfache KV der letzten Wahlstufe TW, an die die Leitungen angeschaltet sind, die einzeln ansteuerbar sein müssen, abzuwandeln, indem man die Zahl der Zugänge zu diesen Koppelvielfachen herabsetzt. Abgesehen davon, daß unter einer derartigen Lösung wie auch bei anderen bekannten Anordnungen, die sich auf Anrufsucherstufen mit mehrfacher Vorwahl und auf Gruppenwahlstufen beziehen, der einheitliche Aufbau eines Amtes leiden würde, wäre auch dann noch die Zahl der aufzuwendenden Koppelpunkte verhältnismäßig groß.
  • Die Erfindung beschreitet einen anderen, zweckmäßigeren Weg und ist gekennzeichnet dadurch, daß die Ausgangskoppelvielfache der vorletzten Wahlstufe einer Gruppierungseinheit in an sich bekannter Weise in p, z. B. zwei Teilgruppen unterteilt sind, von denen jeder aus einer Anzahl m von Koppelvielfachen der letzten Wahlstufe eine Anzahl n dieser Koppelvielfache individuell zugeordnet ist, während die verbleibenden m-p - n Koppelvielfache der letzten Wahlstufe allen Teilgruppen von Koppelvielfachen der vorletzten Wahlstufe gemeinsam zugeordnet und mit den Anschlußleitungen beschaltet sind, die einzeln ansteuerbar sein müssen (z. B. Leitungen zu Nebenstellen in Einzelnachtschaltung, Leitungen für Fernamtsaufschaltung).
  • Mit der Erfindung ist es möglich, ohne Änderung der Zahl der Zugänge oder Ausgänge von Koppelvielfachen und ohne unnötigen zusätzlichen Aufwand von Koppelpunkten Großsammelanschlüsse, deren Anschlußleitungszahl größer ist als die Zahl der Ausgänge aus der letzten Wahlstufe einer normalen Gruppierungseinheit, so zu betreiben, daß bestimmte Leitungen einzeln ansteuerbar sind.
  • In F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel sind ähnlich wie bei der Anordnung gemäß F i g. 2 die Ausgangskoppelvielfache AKV der vorletzten Wahlstufe TGW in Teilgruppen unterteilt, von denen jede die Ausgangskoppelvielfache mehrerer Koppelgruppen KG umfaßt. Die Ausgangskoppelvielfache A KV sind in p=2 Teilgruppen unterteilt,. so daß zu jeder Teilgruppe die Ausgangskoppelvielfache AKV von Koppelgruppen der insgesamt N Koppelgruppen mit je neunzehn Ausgangskoppelvielfachen AKV gehören. Jede Teilgruppe von Ausgangskoppelvielfachen AKV hat nun Zugang zu n Koppelvielfachen KV der letzten Wahlstufe TW, die nur von dieser Teilgruppe erreicht werden und an die nur Anschlußleitungen angeschaltet sind, die nicht einzeln ansteuerbar sein müssen. Da zwei Teilgruppen gebildet sind und jedes Koppelvielfach KV der letzten Wahlstufe TW zehn Ausgänge hat, lassen sich also über die von den Teilgruppen individuell erreichbaren 2n Koppelvielfache 20n Anschlußleitungen ansteuern.
  • An die verbleibenden m - 2 n der m Koppelvielfache KV der letzten Wahlstufe T W, die von beiden Teilgruppen von Ausgangskoppelvielfachen der vorletzten Wahlstufe erreicht werden, sind dann insbesondere die Leitungen angeschaltet, die einzeln ansteuerbar sein müssen.
  • Insgesamt können also 10m Leitungen erreicht werden, von denen 20n nicht, 10m-20n dagegen einzeln ansteuerbar sind. Ist die Zahl 10 m=160 und die Zahl der Leitungen, die einzeln ansteuerbar sein müssen, gleich 10 m-20 n=40, so sind m = 16 Koppelvielfache KV in der letzten Wahlstufe TW einzusetzen, von denen n=6 jeweils nur von den Ausgangskoppelvielfachen AKV einer Teilgruppe von AusgangskoppelvielfachenAKV der vorletzten Wahlstufe TGW erreicht werden, während m-2n=4 Koppelvielfache KV von :beiden Teilgruppen erreichbar sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Großsammelanschlüssen, deren Anschlußleitungsanzahl größer ist als die Zahl der Ausgänge aus der letzten Wahlstufe einer Gruppierungseinheit der beiden letzten Wahlstufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangskoppelvielfache (AKV) der vorletzten Wahlstufe (TGW) einer Gruppierungseinheit in an sich bekannter Weise in p, z. B. zwei Teilgruppen unterteilt sind, von denen jeder aus einer Anzahl m von Koppelvielfachen (KV) der letzten Wahlstufe eine Anzahl n dieser Koppelvielfache (KV) individuell zugeordnet ist, während die verbleibenden m-p - n Koppelvielfache (KV) der letzten Wahlstufe (TW) allen Teilgruppen von Koppelvielfachen (AKV) der vorletzten Wahlstufe (TGW) gemeinsam zugeordnet und mit den Anschlußleitungen beschaltet sind, die einzeln ansteuerbar sein müssen (z. B. Leitungen zu Nebenstellen in Einzelnachtschaltung, Leitungen für Fernamtsanruf). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1069 206, 1013326.
DES72981A 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen Pending DE1173951B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES72981A DE1173951B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES72981A DE1173951B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1173951B true DE1173951B (de) 1964-07-16

Family

ID=7503597

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES72981A Pending DE1173951B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1173951B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013326B (de) * 1956-07-19 1957-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in verschiedene Verkehrsrichtungen ueber mehrstufige Koppelfelder in Fernsprechanlagen
DE1069206B (de) * 1958-02-26 1959-11-19 Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen Schaltungsanordnung zur Verkehrskonzentratiion in Vermittlungseinrnchtungem von Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013326B (de) * 1956-07-19 1957-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in verschiedene Verkehrsrichtungen ueber mehrstufige Koppelfelder in Fernsprechanlagen
DE1069206B (de) * 1958-02-26 1959-11-19 Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen Schaltungsanordnung zur Verkehrskonzentratiion in Vermittlungseinrnchtungem von Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1219978B (de) Elektronisches Durchschaltenetzwerk in Matrixform mit Vierschichtdioden
DE1085189B (de) Treiberanordnung fuer eine Informations-speicher- oder Schaltmatrix
DE1166284B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE1173951B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Grosssammelanschluessen
DE1130482B (de) Zwischenleitungsanordnung fuer die Koppelblocks zweier oder mehrerer Koppelstufen inFernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE2546052C2 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit codiert adressierbaren individuellen Schalteinrichtungen
DE1487869C3 (de) Rufnummern-Positionsnummernumwerter für die Teilnehmeranschlußzuordnung in einer Fernmeldevermittlungsstelle
DE1932292A1 (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen
DE2827672C2 (de) Thyristor-Schaltmatrix, insbesondere für Fernsprechvermittlungsanlagen
DE1249943B (de) Schaltungsanordnung für zeitmultiplexgesteuerte Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere für Fernsprechvermittlungsanlagen
AT216056B (de) Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den Teilnehmern eines Vermittlungssystems, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1239364C2 (de) Schaltungsanordnung fuer nummernumwerter in fernsprechvermittlungsanlagen
DE1208362B (de) Schaltungsanordnung fuer den Vergleich mehrerer Verteilungen zweier ungleichnamiger elektrischer Potentiale, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen
AT228280B (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen Leitungen über Koppelvielfache zusammenschaltbar sind
DE1562233B1 (de) Anordnung zur zentralen Speicherung von Informationen in zentral gesteuerten Vermittlungs-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE2916413C2 (de)
DE2145680C3 (de) Schnellrufeinrichtung für Nebenstellenanlagen
DE1061380B (de) Markierspeicher fuer Zieltasteinrichtung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen
DE1130479B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die Verbindungen ueber Koppelfelder unter dem Einfluss von zentralen Einrichtungen aufgebaut werden
DE1849737U (de) Baueinheit aus logischen elementen.
DE1830860U (de) Stelltisch fuer eisenbahnstellwerke, insbesondere fuer zentrale streckenstellwerke mit zugnummernmeldeeinrichtungen.
DE1142636B (de) Schaltungsanordnung fuer Gruppenwaehler in Fernmeideanlagen, insbesondere fuer Richtungswaehler in Fernsprechanlagen
DE1153093B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit teilnehmergruppeneigenen Registern und Einstellsaetzen
DE1069206B (de) Schaltungsanordnung zur Verkehrskonzentratiion in Vermittlungseinrnchtungem von Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1094309B (de) Fernsprech-Vermittlungssystem mit Koordinatenschaltern als Verbindungsorganen, welche durch Markierer eingestellt werden