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DE1173624B - Verriegelungsvorrichtung zur Sicherung des Auslaufverschlusses von Schachtfoerdergefaessen - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung zur Sicherung des Auslaufverschlusses von Schachtfoerdergefaessen

Info

Publication number
DE1173624B
DE1173624B DES60133A DES0060133A DE1173624B DE 1173624 B DE1173624 B DE 1173624B DE S60133 A DES60133 A DE S60133A DE S0060133 A DES0060133 A DE S0060133A DE 1173624 B DE1173624 B DE 1173624B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
vessel
locking member
carriage
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60133A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Edwin Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKIP CIE GmbH
Original Assignee
SKIP CIE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKIP CIE GmbH filed Critical SKIP CIE GmbH
Priority to DES60133A priority Critical patent/DE1173624B/de
Publication of DE1173624B publication Critical patent/DE1173624B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D7/00Shaft equipment, e.g. timbering within the shaft
    • E21D7/02Arrangement of guides for cages in shafts; Connection of guides for cages to shaft walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/04Door or gate operation of swinging doors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Verriegelungsvorrichtung zur Sicherung des Auslaufverschlusses von Schachtfördergefäßen Bei Schachtfördergefäßen ist zusätzlich zur eigentlichen Zuhaltung des Gefäßverschlusses noch eine Sperrvorrichtung erwünscht, damit gewährleistet ist, daß bei einem etwaigen Versagen der Zuhaltung sich dennoch der Gefäßverschluß während der Fahrt im Schacht nicht öffnet. Das gleiche gilt für Gefäßförderungen, bei welchen das Fördergefäß mit Bodenentleerung in einem Rahmen schwenkbar aufgehängt ist.
  • Sind die Fördergefäße für Kopfführung eingerichtet, befinden sich also die Spurlattenbahnen auf der Einfüllseite bzw. der Entleerungsseite des Gefäßes, so stellt die eine Spurlattenbahn eine zuverlässige Sperre gegen das ungewollte öffnen des Gefäßverschlusses bzw. das Schwenken des aufgehängten Fördergefäßes während der Fahrt dar.
  • An der Entladestelle ist die Spurlattenbahn naturgemäß unterbrochen, um das öffnen des Verschlusses und/oder das Ausschwenken des Gefäßes zu ermöglichen.
  • Von der erwähnten Sicherung der Spurlattenbahn kann bei Fördergefäßen mit Seitenführung, d. h. bei solchen Gefäßen, bei denen sich die Führung nicht auf der Entladeseite befindet, nicht Gebrauch gemacht werden. Man .hat in solchen Fällen Sperrvorrichtungen in Hebel- oder Riegelform eingebaut. Treffen mehrere unglückliche Umstände zusammen, so können auch diese Sperrvorrichtungen gleichzeitig mit der eigentlichen Verschlußzuhaltung versagen. Infolgedessen besteht bisher keine volle Sicherheit gegen ein ungewolltes öffnen des Verschlusses bzw. das Schwenken des aufgehängten Fördergefäßes bei Fördergefäßen mit Seitenführung.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Lösung, die auch bei Seitenführung des Gefäßes die Sicherheit wesentlich erhöht, sie im allgemeinen sogar voll herbeiführt. Dies ist dadurch erreicht, daß einerseits dem Verschluß des Fördergefäßes ein Sperrglied oder ein Sperr- und Betätigungsglied, vorzugsweise in Gestalt einer Rolle, zugeordnet ist, das an der Spurlatte seinen Sperranschlag findet, und daß andererseits zur Freigabe des Sperrgliedes und zum öffnen der Bodenklappe das an der Entladestelle mit dem Sperrglied zusammenarbeitende Spurlattenstück seitlich ausfahrbar ist.
  • Die Erfindung ist allgemein bei Schachtfördergefäßen anwendbar. Die weitere Erläuterung bezieht sich auf Fördergefäße mit Bodenklappenverschluß und auf solche, die als Schwenkgefäß ausgebildet sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele dieser Art; es zeigt F i g. 1 in Seitenansicht das erste Ausführungsbeispiel, F i g. 2 die gleiche Darstellung, jedoch bei geöffnetem Verschluß, F i g. 3 die zugehörige Draufsicht, F i g. 4 in Seitenansicht eine abgewandelte Ausführung, F i g. 5 die zugehörige Draufsicht, F i g. 6 und 7 in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel mit Schwenkgefäß bei zwei verschiedenen Stellungen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bis 3 ist das Fördergefäß 1 mit Spurschuhen oder mit Rollen (nicht dargestellt) an den seitlich verlaufenden Spurlatten 2 geführt, es besitzt also eine »Seitenführung«.
  • Der Bodenverschluß ist in üblicher Weise als Klappe 3 ausgebildet mit dem Rutschboden 3 a und den Wangen 3 b. Betätigt wird die Bodenklappe 3 -auf der einen Seite, die andere weist entsprechende Anordnungen auf - durch ein Kniehebelgestänge, das aus den beiden Hebeln 4 und 5 besteht; sie sind bei 6 gelenkig miteinander verbunden und mit ihrem freien Ende an die Bodenklappe 3 bzw. an den Fußrahmen 7 des Fördergefäßes 1 angelenkt. Mit dem Kniehebelgestänge 4, 5 arbeitet ein Hilfsgestänge zusammen; es besteht aus den beiden Hebeln 8 und 9. Diese sind bei 10 gelenkig miteinander verbunden und mit ihrem freien Ende bei 6 an das Kniehebelgestänge 4, 5 bzw. an den Fußrahmen 7 des Gefäßes 1 angelenkt.
  • Das Hilfsgestänge 8, 9 trägt eine drehbar gelagerte Rolle 11, sie bildet die obenerwähnte Sperrrolle und arbeitet demgemäß mit derSpurlattenbahn 2 zusammen. Nimmt die Bodenklappe 3 die Schließlage (F i g. 1) ein, so ist das Kniehebelgestänge 4, 5 über die gestreckte Lage hinaus durchgedrückt, ohne sich aber weiterbewegen zu können. Es befindet sich also in der Cbertotpunktlage und ist dadurch aus sich schon bis zu einem gewissen Grade gegen ungewolltes Öffnen des Verschlusses gesperrt. In dieser Lage steht die Sperrolle 11 unmittelbar vor der Spurlattenbahn .2. Sie braucht die Spurlatten 2 noch nicht zu berühren, es wird jedoch der Abstand klein gehalten, so daß sich die Sperrolle 11 gegen die Spurlatten 2 anlegt, sobald das Kniehebelgestänge 4, 5 zurückschwenken möchte, also zu einer Bewegung ansetzt, die, wäre das Sperrglied 11 nicht vorhanden, zum Öffnen des Verschlusses 3 führen würde. Infolgedessen ist der Verschluß 3, da während der Fahrt im Schacht die Spurlattenbahn 2 überall vorhanden ist, gegen ein ungewolltes Öffnen während der Fahrt zuverlässig gesichert.
  • Damit an der Entladestelle der Verschluß 3 geöffnet werden kann, ist das an dieser Stelle mit dem Sperrglied 1.1 zusammenarbeitende Spurlattenstück 2e ausfahrbar. Die Ausführung wird besonders einfach, wenn in solchen Fällen, in denen die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das auszufahrende Spurlattenstück mit der Entladekurve zum Öffnen des Gefäßverschlusses verbunden wird. Hierbei kann das genannte Spurlattenstück 2 e zum Bilden der Entladekurve mitbenutzt werden. wie das in F i g. 1 bis 3 gezeigt ist. Zu diesem Zweck ist an der dargestellten Entladestelle ein Wagen vorgesehen, vorzugsweise in Gestalt eines Doppelwagens 12, 12', mit den Laufrollen 13, 13'. Mit diesen führt sich der Doppelwagen an ortsfesten Schienen 14, 14', und zwar parallel zu den Seitenwänden des Fördergefäßes 1. Auf den Innenseiten des Doppelwagens ist je eine Entladekurve angebracht: sie besteht aus dem ausfahrbaren Spurlattenstück 2 e bzw. 2 e' und aus der Schiene 15, 15'. Die lichte Weite der Entladekurve 15. 2e bzw. 15', 2e' ist so gewählt, daß die Sperrolle 11 bzw. 11' mit der notwendigen Toleranz in die Entladekurve einfahren kann und dort mit dem nötigen Spiel geführt ist.
  • Zur Betätigung des Wagens dient ein Stehantrieb 16 (s. F i g. 1), der z. B. mit Druckluft betrieben wird. Sobald das Fördergefäß 1 in die Entladestellung eingefahren ist, wird über den Stehantrieb 16 der Betätigungswagen aus der Stellung nach F i g. 1 in die St, -l-Jung nach F i g. 2 ausgefahren und dadurch der Verschluß 3 geöffnet. Das im Fördergefäß 1 enthaltene Fördergut entleert sich über den Rutschboden des Gefäßes und derBodenklappe 3 in die Cberleitrutsche 17. Nachdem das Gefäß entladen ist. wird der Verschluß 3 durch Zurückfahren des Wagens wieder geschlossen, die Teile nehmen dann wieder die Stellung gemäß F i g. 1 ein. Hiermit ist das Spurlattenstück 2 e. 2e' wieder in die Spurlattenbahn zurückgekehrt, es kann nunmehr das nächste Treiben beginnen.
  • Aus; der Darstellung geht hervor, daß die Sperrrolle 11 bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bis 3 zugleich die Betätigungsrolle für das Kniehebelgestänge 4, S zum Öffnen und Schließen des Gefäßverschlusses bildet. Man kann von dieser Möglichkeit nicht stets Gebrauch machen. Zumindest empfiehlt es sich, in bestimmten Fällen der einfacheren Bauweise wegen eine etwas andere Anordnung zu treffen. Ein solcher Fall ist z. B. gegeben, wenn das Fördergefäß nicht mit Spurschuhen, sondern mit Rollen an den SpurIatten geführt ist. Solche Führungsrollen sind im allgemeinen wesentlich breiter als Spurschulte. Während diese durch die Entladekurven bei der Ausführung nach F i g. 1 bis 3 ohne weiteres hindurchfahren können, gilt das nicht mehr, wenn man statt der Spurschuhe Führungsrollen benutzt. Man könnte sich dadurch helfen, daß man die Sperrolle 11, die zugleich die Betätigungsrolle für das Kniehebelgestänge bildet, im Durchmesser wesentlich größer bemißt als sonst. Will man hiervon absehen, so kommt eine Bauweise gemäß F i g. 4 und 5 in Betracht.
  • Diese Ausführung entspricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel, es sind insoweit die gleichen Bezugszeichen verwendet. Die Spurlattenstücke 2e, 2e' sind jedoch nicht zur Bildung der Entladekurven mitbenutzt. Die zugehörigen Sperrollen 30, 30' sind im Gelenkpunkt des Hilfsgestänges 8 und 9 bzw. $', 9' angebracht bzw. gelagert. Die gesonderte Betätigungsrolle 31 bzw. 3I' zum öffnen und Schließen der Bodenklappe 3 ist am Gelenkzapfen des KniehebeIgestänges 4, 5 bzw. 4', 5' gelagert. Dementsprechend ist neben dem Spurlattenstück 2e bzw. 2e' eine gesonderte Entladekurve 32 bzw. 32' angebracht. Mit diesen Entladekurven arbeiten die Betätigungsrollen 31, 31' zusammen.
  • Die Wirkungsweise entspricht im übrigen der des Ausführungsbeispieles nach F i g. 1 bis 3. Beim Einfahren des Fördergefäßes 1 in die Entladestelle befindet sich der Wagen r2, 12' mit den Entladekurven und den an ihm gehalterten Spurlattenstücken 2e. 2e' in der aus F i g. 4 ersichtlichen Stellung. In dieser Stellung fluchten die Spurlatt=nstücke 2e, 2e' mit den übrigen Teilen der Spurlattenführung. Die Entladekurven liegen in der Bahn der Betätigungsrollen 31, 31', so daß diese ungehindert in die Entladekurven einfahren können. Sobald das Fördergefäß zum Stillstand gekommen ist, wird der Wagen 12. 12' ausgefahren (vgl. F i g. 2), es öffnet sich die Bodenklappe 3, das Fördergut fließt aus. Anschließend wird der Wagen 12,12' in die Ausgangslage zurückgefahren und dadurch der Verschluß 3 geschlossen. womit das Fördergefäß l zur Abfahrt bereit ist.
  • Die Ausführung nach F i g. 4 und 5 ist zwar allgemein verwendbar, sie ist aber. wie oben gesagt, insbesondere für jene Fälle gedacht, in denen das Gefäß an den Spurlatten nicht mit Spurschuhen, sondern mit Führungsrollen geführt ist. In F i g. 4 und 5 sind diese Führungsrollen bei 33. 33' dargestellt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 und 7 bezieht sich auf ein Fördergefäß, das als Schwenkgefäß ausgebildet ist. Genauer gesagt. es ist lediglich der Fördergutbehälter schwenkbar. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, umfaßt das Fördergefäß den Rahmen 40 und den bei 41 am Rahmen 40 schwenkbar aufgehängten Fördergutbehälter 42. Der Verschluß des Fördergutbehälters 41 besteht aus der Bodenklappe 43, die bei 44 an den Behälter 42 angelenkt ist. Wird der Behälter 42 aus d,:r Lage nach Fi g. 6 in die Lage nach F i g. 7 ausgeschwenkt. so wird der Bodenverschluß 43 zwangläufig geöffnet, und zwar über einen Lenker 45, der einerseits an ein zum Rahmen 40 festes Lager 46 und andererseits an die Bodenklappe 43 angelenkt ist.
  • Man kann auch hier. um eine gewisse Selbstsperrung der Zuhaltung zu erreichen, für den Lenker 45 eine übertotpunktlage vorsehen. Um eine erhöhte bzw. volle Sicherheit zu erreichen, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die dem Wesen nach übereinstimmt mit den Sperrvorrichtungen der beiden vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Zu diesem Zweck ist auf der einen oder vorzugsweise auf beiden Seiten des Fördergutbehälters 42 an diesem je ein Sperrglied, vorzugsweise in Gestalt einer Rolle 47 bzw. 47" gelagert, das mit der Spurlattenbahn zusammenarbeitet, also an den Spurlatten während der Fahrt des Gefäßes durch den Schacht einen Sperranschlag findet, sofern eine Bewegung des Fördergutbehälters 42 im Sinne eines Ausschwenkens des Fördergutbehälters einsetzen sollte.
  • An der einzelnen Entladestelle ist wieder ein Wagen, vorzugsweise in Gestalt eines Doppelwagens 48, vorgesehen. An diesem Wagen befinden sich die ausfahrbaren Spurlattenstücke 2, 2e. Ferner ist an dem Wagen 48 eine Entladekurve angebracht. Wie dargestellt, kann das ausfahrbare Spurlattenstück 2 e, 2 e' zur Bildung der Entladekurve mitbenutzt werden. Demgemäß besteht die Entladekurve der einen Seite aus dem Spurlattenstück 2 e und der Schiene 49 und die der anderen Seite (in der Zeichnung nicht dargestellt) aus dem Spurlattenstück 2 e' und der Schiene 49'. In diese Entladekurven laufen beim Einfahren des Fördergefäßes die Sperrollen, die hier zugleich auch die Betätigungsrollen zum Ausschwenken des Fördergutbehälters 42 und damit zum öffnen der Bodenklappe 43 bilden, ungehindert ein (s. F i g. 6). Sobald das Fördergefäß zum Stillstand gekommen ist, wird der Doppelwagen 48 ausgefahren (s. F i g. 7), es öffnet sich der Verschluß 43, das Fördergut fließt aus. Ist der Entladevorgang beendet, wird der Wagen 48 in die Ausgangsstellung nach F i g. 6 zurückbewegt. Hierbei schließt sich der Verschluß 3, das Fördergefäß ist zur Abfahrt bereit.
  • Das Fördergefäß bewegt sich beim Entladen wegen der Elastizität des Förderseiles etwas nach oben. Dieser Umstand ist insbesondere zu berücksichtigen bei großen Teufen. Damit durch den erwähnten Vorgang die Sperrollen und die Betätigungsrollen nicht außer Eingriff bezüglich des an der Entladestelle vorgesehenen Betätigungswagens geraten, kann man mit dem Wagen - vorzugsweise auf jeder Seite - eine Anschlagschiene verbinden und am Fußrahmen des Fördergefäßes eine Rolle vorsehen, die beim allmählichen Aufwärtsbewegen des Fördergefäßes und bei ausgefahrenem Betätigungswagen in Anlage an die Anschlagschiene des Wagens gelangt und dadurch eine weitere Aufwärtsbewegung des Fördergefäßes während des Entladevorganges verhindert, so daß die Sperrolle und die Betätigungsrolle für den Gefäßverschluß in Eingriff bezüglich des Betätigungswagens bleiben. Die genannte Anordnung ist in der Zeichnung nur in F i g. 1 und 2 veranschaulicht. Die am Wagen 12,12' angebrachte Anschlagschiene ist mit 18 und die am Fußrahmen des Fördergefäßes angebrachte Rolle mit 19 bezeichnet. Diese Rolle gelangt also, wenn das Fördergefäß mit zunehmender Entleerung sich aufwärts bewegt, in Anlage gegen die Schiene 18 und verhindert dadurch eine weitere Aufwärtsbewegung des Fördergefäßes. Infolgedessen kann nach dem Entladevorgang über den Wagen 12, 12' der Verschluß 3 in die Schließstellung gebracht werden. Damit die Rolle 19 das Einfahren des Förder-P Cr fäßes 1 in die Entladestellung nicht hindert, ist sie senkrecht unter der Sperrolle 11 angebracht und im Durchmesser gleich oder kleiner gehalten als die Sperrolle 1.1.
  • Wird eine gesonderte Entladekurve, also ohne Mitbenutzung der ausfahrbaren Spurlattenstücke 2 e, 2 e, gebildet, so empfiehlt es sich, die Rolle 19 unterhalb der Betätigungsrolle 31 bzw. 31' (F i g. 4 und 5) anzubringen und ihren Durchmesser wieder gleich oder kleiner als den Durchmesser der Betätigungsrolle 31, 31' zu halten. Die letztgenannte Anordnung ist in F i g. 4 gezeigt.
  • Die beschriebene Anordnung wird üblicherweise in die Schachtsignal- und -steueranlage einbezogen, insbesondere in folgender Hinsicht: Durch Schachtschalter wird bewirkt, daß die Betätigungsrolle für den Gefäßverschluß und das Sperrglied - es wurde oben dargelegt, daß beide Elemente zu einem einzigen zusammengefaßt werden können - die richtige Höhenlage einnehmen, bevor der Betätigungswagen 12, 12' ausgefahren wird. Ferner wird dafür gesorgt, daß die Spurlattenführung an Zwischenentladestellen, die gerade nicht in Betrieb sind, nicht unterbrochen ist. Es wird dies durch die Signalanlage überwacht bzw. erzwungen, so daß volle Sicherheit gegeben ist, also an den betreffenden Zwischenentladestellen die Betätigungswagen 12, 12' usw. nicht ausgefahren sein können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verriegelungsvorrichtung zur Sicherung des Auslaufverschlusses von Schachtfördergefäßen mit Seitenführung und Bodenklappe, d a d u r c h gekennzeichnet, daß einerseits dem Verschluß des Fördergefäßes ein Sperrglied (30) oder ein Sperr- und Betätigungsglied (11 bzw. 47), vorzugsweise in Gestalt einer Rolle, zugeordnet ist, das an der Spurlatte seinen Sperranschlag findet, und daß andererseits zur Freigabe des Sperrgliedes und zum öffnen der Bodenklappe das an der Entladestelle mit dem Sperrglied (11 bzw. 30 bzw. 47) zusammenarbeitende Spurlattenstück (2 e) seitlich ausfahrbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer durch ein Kniehebelgestänge verschwenkbaren Bodenklappe, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem an die Bodenklappe (3) und an den Fußrahmen (7) des Fördergefäßes (1) angelenkten Kniehebelgestänge (4, 5, 6) ein Hilfsgestänge aus zwei Hebeln (8, 9) gekuppelt ist, von denen der eine am Kniehebelgestänge (4, 5), vorzugsweise am Kniegelenk (6) desselben angreift und der andere an den Fußrahmen (7) des Fördergefäßes (1) angelenkt ist und die mit dem sie zusammenfassenden Gelenk (10) das Sperrglied, vorzugsweise den Zapfen einer als Sperrglied (11) dienenden Rolle tragen (F i g. 1, 2 und 3).
  3. 3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Entladestelle in an sich bekannter Weise ein Betätigungswagen (12, 12') bzw. 48, 48') mit einer Entladekurve (15, 15 bzw. 32 bzw. 49) für den Gefäßverschluß (3 bzw. 43) vorgesehen und an diesem Wagen auch das seitlich ein- und ausfahrbare Spurlattenstück (-stücke 2e bzw. 2e') gehaltert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, mit einem schwenkbar am Fördergefäßrahmen aufgehängten Fördergefäß und einer durch Schwenken des letzteren sich selbsttätig öffnenden Bodenklappe, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Spurlatte (2) seinen Sperranschlag findende Sperrglied (47, 47') am schwenkbaren Fördergefäß (42) gelagert ist (F i g. 6 und 7).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußrahmen (7) des Fördergefäßes (1 bzw. 42) ein Anschlagglied, z. B. in Gestalt einer Rolle (19), trägt, das sich bei ausgefahrenem Betätigungswagen (12, 12' bzw. 48, 48') gegen eine Anschlagschiene (18) desselben anlegt, wenn das Fördergefäß mit zunehmender Entleerung sich infolge der Förderseilelastizität aufwärts bewegt und dabei den Bedienungsbereich des Betätigungswagens verlassen würde. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 819 067, 425 8l4.
DES60133A 1958-09-30 1958-09-30 Verriegelungsvorrichtung zur Sicherung des Auslaufverschlusses von Schachtfoerdergefaessen Pending DE1173624B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037207A1 (de) * 1980-10-02 1982-06-03 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 4200 Oberhausen Gefaessfoerderung zur gleichzeitigen aufwaerts- und abaertsfoerderung unterschiedlicher schuettgueter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE425814C (de) * 1926-02-25 Maschf Ag Fa Deutsche Vorrichtung zum Entleeren des Foerdergefaesses bei Gefaessfoerderanlagen
DE819067C (de) * 1949-01-01 1951-10-29 Skip Cie G M B H Entladekurve zur Verschlussbetaetigung von Schachtfoerdergefaessen

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